[{"content":"","date":"25. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/","section":"Blogs","summary":"","title":"Blogs","type":"blog"},{"content":"","date":"25. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/energiewende/","section":"Categories","summary":"","title":"Energiewende","type":"categories"},{"content":" Die Speicherfrage ist falsch gestellt # Warum die Energiewende nicht an Batterien scheitert, sondern an einer fehlenden Unterscheidung # Es gibt in der deutschen Energiedebatte eine bemerkenswert stabile Übereinkunft. Sie lautet, dass wir Speicher brauchen, dass Batterien besser werden müssen, und dass die Sache dann funktioniert. Man findet diese Übereinkunft quer durch alle Lager, was üblicherweise ein Warnsignal ist. Wo niemand widerspricht, hat meistens niemand nachgerechnet.\nIch habe das nachgerechnet. Das Ergebnis ist unangenehmer und gleichzeitig optimistischer, als beide Seiten der Debatte es gern hätten. Die Energiewende scheitert nicht an der Fläche, nicht an der Menge verfügbarer Sonnenenergie und auch nicht an einem noch zu erfindenden Superakku. Sie scheitert an einer Denkfigur: an der Annahme, es gebe einen Speicher, der das Problem löst. Es gibt drei verschiedene Probleme mit drei verschiedenen physikalischen Optima, und wer sie zusammenwirft, optimiert garantiert das Falsche.\nDrei Sorten von Grenzen # Bevor man über Lösungen redet, muss man Grenzen sortieren können. Das ist keine akademische Übung, sondern die einzige Möglichkeit, Forschungsversprechen zu bewerten. Es gibt genau drei Kategorien, und die Zuordnung entscheidet, ob eine Technologie noch Fortschritt vor sich hat.\nDie erste Kategorie ist physikalisch hart. Dazu gehören der Carnot-Wirkungsgrad, die Feldenergiedichte eines Kondensators, das Verhältnis von Festigkeit zu Dichte bei einem Schwungradrotor und die potentielle Energie einer angehobenen Wassermasse. Hier kommt nichts mehr. Wer an dieser Stelle Sprünge verspricht, hat entweder eine neue Materialklasse in der Hand oder erzählt Unsinn, und die Unterscheidung fällt leicht, weil die neue Materialklasse benennbar wäre.\nDie zweite Kategorie ist materialtechnisch. Elektrolytfenster, Katalysatorüberspannungen, Membranstabilität. Hier gibt es realen Fortschritt, aber er ist inkrementell. Der Superkondensator ist in über dreißig Jahren um etwa den Faktor drei besser geworden. Das ist die realistische Steigungsrate in diesem Feld, und sie sollte in jeder Roadmap stehen, die eine Verdopplung innerhalb von fünf Jahren behauptet.\nDie dritte Kategorie ist ökonomisch oder regulatorisch. Pumpspeicher sind technisch vollständig gelöst und liefern achtzig Prozent Wirkungsgrad. Sie scheitern an Topografie und Genehmigungsrecht. Das ist eine völlig andere Art von Problem, und es hilft nicht, dagegen zu forschen.\nDer übliche Fehler in der öffentlichen Diskussion besteht darin, Grenzen der ersten Kategorie zu behandeln, als wären sie aus der zweiten. Genau daraus entstehen Speicherversprechen, die beeindruckend aussehen und keine gültige Messbasis haben.\nWarum Batterien nicht dorthin skalieren, wo man sie hinhaben will # Lithium-Ionen-Zellen liegen bei praktisch 150 bis 300 Wattstunden pro Kilogramm und einem Round-Trip-Wirkungsgrad über neunzig Prozent. Das ist ausgezeichnet und wird auch besser werden, aber nicht um Größenordnungen. Der Grund dafür ist nicht mangelnder Forschungsaufwand, sondern eine Kopplung, die zu selten ausgesprochen wird.\nHohe Energiedichte verlangt einen großen Abfall im chemischen Potential zwischen Ausgangs- und Endzustand. Große Potentialdifferenzen bedeuten hohe Aktivierungsbarrieren, und diese Barrieren müssen in beide Richtungen überwunden werden. Beim Entladen bezahlt man sie als Überspannung, beim Laden ebenfalls. Energiedichte und Wirkungsgrad sind damit nicht zwei unabhängige Optimierungsziele, sondern dieselbe Größe von zwei Seiten betrachtet.\nMan sieht das an den Rändern besonders deutlich. Elektrostatische und mechanische Speicher haben überhaupt keine chemische Barriere, deshalb ihre exzellenten Wirkungsgrade von über fünfundneunzig Prozent, und genau deshalb ihre miserable Energiedichte. Ein Superkondensator speichert fünf bis zehn Wattstunden pro Kilogramm. Chemische Energieträger liegen bei mehreren zehn Kilowattstunden pro Kilogramm und dafür bei dreißig bis fünfzig Prozent im Kreisprozess. Zwischen diesen beiden Enden liegt eine durchgehende Kurve, kein Feld unentdeckter Möglichkeiten.\nEin kurzer Exkurs, der zeigt, wo die Wand tatsächlich steht # Man kann versuchen, die Kopplung zu umgehen, indem man den chemischen Umweg ganz vermeidet. Die naheliegende Idee lautet: Kohlenwasserstoffe funktionieren, weil sie nur den Brennstoff mitführen und den Sauerstoff aus der Umgebung nehmen. Warum speichert man dann nicht einfach Elektronen und holt sich die Gegenladung bei Bedarf von außen?\nDiese Idee ist tot, und zwar nicht aus Mangel an Ingenieurskunst, sondern durch das Gaußsche Gesetz. Im Kondensator sitzen positive und negative Ladung in einem Abstand von Nanometern, und die gesamte Feldenergie steckt in diesem Spalt. Bei einer Nettoladung füllt das Feld dagegen den ganzen Raum, und die Kapazität einer isolierten Kugel beträgt nur vier Pi Epsilon Null mal Radius. Für eine Kugel von einem Meter Radius sind das einhundertelf Picofarad.\nRechnet man das durch, mit einer realistischen Feldemissionsgrenze von etwa zehn Megavolt pro Meter, ergibt sich ein gespeicherter Energieinhalt von rund fünfeinhalb Kilojoule. Eine handelsübliche Mignonzelle enthält etwa das Doppelte. Der Befund deckt sich mit der Praxis: Ein großer Van-de-Graaff-Generator, die leistungsfähigste jemals gebaute Nettoladungsmaschine, speichert ungefähr eine halbe AA-Batterie.\nDer begriffliche Kern dahinter ist wichtiger als die Zahl. Elektronen sind nicht der Tank, sondern der Bote. In einer Batterie ändert sich die Elektronenzahl pro Elektrode praktisch nicht, die Ladungsneutralität wird durch Ionentransport im Elektrolyten aufrechterhalten, und die Energie steckt in der Differenz des chemischen Potentials. Wer Elektronen speichern will, versucht Wasserdruck ohne Wasser zu lagern.\nDas Prinzip, das tatsächlich trägt: Auslagerung # Eine stromliefernde Zelle braucht sechs Dinge: ein Reduktionsmittel, ein Oxidationsmittel, einen Elektrolyten, einen Ionenpfad, einen Elektronenpfad und einen Platz für das Reaktionsprodukt. Eine Batterie führt alle sechs mit sich. Ein Verbrennungsmotor führt genau eines mit, den Brennstoff. Darin liegt die gesamte Asymmetrie, und darin liegt der einzige bekannte Hebel.\nJede Auslagerung entkoppelt Energie von Leistung. In einer geschlossenen Zelle skaliert der Energieinhalt mit dem Volumen und die Leistung mit der Elektrodenfläche, beides am selben Objekt, also fest gekoppelt. In einer offenen Zelle skaliert die Energie mit der Tankgröße und die Leistung mit der Membranfläche, unabhängig voneinander. Deshalb lässt sich ein Speicher mit zehn Megawatt Leistung und tausend Megawattstunden Inhalt bauen, ein Verhältnis von eins zu hundert, und mit einer geschlossenen Zelle ist genau das nicht möglich.\nMetall-Luft-Zellen lagern das Oxidationsmittel aus und nehmen Sauerstoff aus der Umgebung. Brennstoffzellen lagern beide Reaktionspartner in Tanks aus. Thermalbatterien lagern den Elektrolyten in der Zeit aus und halten ihn als festes Salz vor, bis ein pyrotechnischer Satz ihn aufschmilzt, was zwanzig Jahre Lagerfähigkeit bei null Selbstentladung ermöglicht. Seewasseraktivierte Zellen holen sich Elektrolyt und Reaktionspartner gleichzeitig von außen.\nDie unterschätzte Hälfte ist die Auslassseite. Ein Verbrenner wird beim Fahren leichter, weil das Reaktionsprodukt hinausgeht. Eine Batterie behält jedes Gramm. Wer das Produkt auslagert, gewinnt zweimal, weil kein Volumen dafür vorgehalten werden muss und weil die Zelle nicht durch Passivierung des eigenen Entladeprodukts vergiftet wird. Genau diese Passivierung ist bei Zink-Luft und Lithium-Luft der eigentliche Zyklenkiller. Der Preis dafür ist unangenehm konkret: Gasförmige Produkte kann man verschenken, feste muss man einsammeln und zurückfahren.\nDamit ist die Auslagerung ehrlich beschrieben. Sie löst kein physikalisches Problem, sie tauscht es gegen ein logistisches. Kohlenwasserstoffe funktionieren nicht, weil ihre Chemie besonders wäre, sondern weil eine planetare Infrastruktur für Förderung, Verteilung und kostenlose atmosphärische Entsorgung des Produkts existiert. Der Teil, den wir gerade abschaffen, ist die kostenlose Entsorgung.\nDie Fläche ist nicht der Engpass # An dieser Stelle wird die Debatte üblicherweise pessimistisch, und das ist unbegründet. Die Einstrahlung über Deutschland beträgt etwa elfhundert Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, über die gesamte Landesfläche also rund dreihundertneunzigtausend Terawattstunden jährlich. Der gesamte deutsche Primärenergieverbrauch liegt bei etwa dreitausend Terawattstunden, also unter einem Prozent der Einstrahlung.\nGlobal gerechnet fällt das Ergebnis noch deutlicher aus. Bei vollständiger Elektrifizierung entfallen die thermischen Verluste der Verbrennung, und der Weltbedarf sinkt von etwa hundertachtzigtausend Terawattstunden Primärenergie auf grob siebzig- bis neunzigtausend Terawattstunden elektrisch. Rechnet man großzügig, dass ein Drittel davon über einen chemischen Träger mit vierzig Prozent Wirkungsgrad laufen muss, landet man bei etwa hundertzwanzigtausend Terawattstunden Stromerzeugung. Bei zweihundert Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr an einem guten Standort inklusive Reihenabstand entspricht das rund sechshunderttausend Quadratkilometern.\nDas sind etwa zwölf Hundertstel Prozent der Erdoberfläche, knapp ein halbes Prozent der Landfläche, ungefähr sieben Prozent der Sahara. Zum Vergleich: Die globale Ackerfläche beträgt rund fünfzehn Millionen Quadratkilometer, also das Fünfundzwanzigfache. Wer Flächenkonkurrenz als Killerargument gegen Photovoltaik anführt, hat eine Größenordnung übersehen. Bei Biomasse trifft das Argument, weil die Photosynthese real bei einem halben bis einem Prozent Flächenwirkungsgrad landet und damit rund hundertfach schlechter ist als ein Modul. Bei Photovoltaik trifft es nicht.\nWer also fragt, ob wir die Primärenergie besser konvertieren müssen, bekommt eine unbequeme Antwort. Der Erntewirkungsgrad ist praktisch gelöst und nicht mehr der Engpass. Von dreiundzwanzig auf dreißig Prozent Modulwirkungsgrad zu kommen senkt Kosten und Flächenbedarf, entscheidet aber nichts. Der Rohstoff liegt im Überfluss vor.\nDrei Probleme, nicht eines # Womit wir beim eigentlichen Punkt sind. Das Problem ist nicht die Menge, sondern die Zeit und die Form. Und diese beiden zerfallen in drei Aufgaben, die miteinander fast nichts zu tun haben.\nDie erste Aufgabe ist der kurzfristige Ausgleich über Stunden bis Tage. Hier wird häufig zykliert, dreihundert Mal im Jahr oder öfter, und deshalb dominiert der Round-Trip-Wirkungsgrad die Wirtschaftlichkeit vollständig. Jedes Prozent Verlust wird dreihundertfach bezahlt. Die Antwort heißt Batterie, und sie ist bereits gefunden.\nDie zweite Aufgabe ist der saisonale Ausgleich. Photovoltaik liefert im Dezember etwa zehn Prozent des Junis, dazu kommen Dunkelflauten über ein bis zwei Wochen. Hier wird einmal pro Jahr zykliert, und damit kippt die gesamte Optimierung. Der Wirkungsgrad ist fast bedeutungslos, weil die eingespeiste Energie zum Erzeugungszeitpunkt ohnehin nahe wertlos ist. Was dominiert, ist der Kapitaleinsatz pro Kilowattstunde Speicherkapazität, weil er über einen einzigen Zyklus amortisiert werden muss.\nDiese Rechnung ist so brutal, dass sie die Diskussion eigentlich beenden sollte. Ein Lithium-Ionen-Speicher zu hundert Euro pro Kilowattstunde, bei einem Zyklus pro Jahr über fünfzehn Jahre Lebensdauer, kostet in der Amortisation rund sechs Euro siebzig pro gelieferter Kilowattstunde. Eine Salzkaverne für Wasserstoff oder Ammoniak liegt bei einem halben bis zwei Euro pro Kilowattstunde Kapazität und landet damit bei fünf bis fünfzehn Cent. Bei einer Halde Eisenpulver kostet das Lager praktisch nichts, man bezahlt nur das Materialinventar. Für saisonale Speicherung gewinnt immer ein chemischer Träger, und zwar nicht weil er effizient wäre, sondern weil der Behälter billig ist.\nDie dritte Aufgabe ist der Transport. Strom ist eine miserable Handelsware, weil er im Moment der Erzeugung verbraucht werden muss und ohne Leitung nicht transportierbar ist. Kohlenwasserstoffe sind eine hervorragende Handelsware. Hier entscheidet die volumetrische Energiedichte, alles andere ist nachrangig.\nGeografie statt Zeit # Aus der dritten Aufgabe folgt die eleganteste bekannte Umgehung der zweiten. Südsommer ist Nordwinter. Ein dichter, verschiffbarer Energieträger verwandelt ein Speicherproblem in ein Transportproblem, und Transport skaliert linear und billig, während Speicherung das nicht tut. Man speichert nicht sechs Monate, man fährt zwanzig Tage.\nGenau das ist die Struktur hinter grünem Ammoniak aus Chile oder Australien und hinter dem Metallpulverkreislauf, an dem in Darmstadt gearbeitet wird. Eisenpulver hin, Rost zurück. Das Konzept kopiert die fossile Logistik bewusst und macht dabei sichtbar, was es wirklich ist: kein Speicher, sondern ein Transportmedium mit Pfandsystem. Und daran misst es sich auch. Nicht am Wirkungsgrad der Verbrennung, sondern an den Kosten des Rückstroms.\nWelcher Träger, und warum wahrscheinlich nicht der naheliegende # Wenn ein chemischer Träger unvermeidlich ist, stellt sich die Frage, welcher. Die intuitive Antwort lautet Kohlenwasserstoff, weil die Infrastruktur steht. Sie ist wahrscheinlich falsch, und zwar wegen des Kohlenstoffs.\nKlimaneutral funktioniert ein synthetischer Kohlenwasserstoff nur im geschlossenen Kreis, und das bedeutet Kohlenstoffgewinnung aus der Luft. Das thermodynamische Minimum für die Abtrennung aus vierhundertzwanzig ppm liegt bei etwa hundertfünfundzwanzig Kilowattstunden pro Tonne Kohlendioxid, reale Anlagen brauchen rund zweitausend. Für eine Tonne Kraftstoff werden etwa drei Tonnen Kohlendioxid benötigt. Selbst optimistisch gerechnet bleibt ein Aufschlag im zweistelligen Prozentbereich, dazu eine vollständig zusätzliche Anlagenklasse in der Kette.\nAmmoniak umgeht das Problem vollständig, und es tut das nach genau demselben Auslagerungsprinzip, nur auf der anderen Elektrodenseite. Der Stickstoff kommt zu achtundsiebzig Prozent aus der Luft, der Wasserstoff aus Wasser, Kohlenstoff wird nirgends gebraucht. Die volumetrische Energiedichte liegt mit knapp dreizehn Megajoule pro Liter bei etwa einem Drittel von Diesel, was für Schiffstransport und Kavernenlagerung ausreicht. Haber-Bosch läuft seit hundert Jahren im Megatonnenmaßstab, die Weltproduktion beträgt etwa hundertfünfundachtzig Millionen Tonnen jährlich, Häfen und Tankschiffe existieren. Die Kette von Strom zu Ammoniak erreicht fünfundfünfzig bis sechzig Prozent gegenüber vierzig bis fünfundvierzig für Fischer-Tropsch-Kohlenwasserstoffe, weil die Luftabscheidung entfällt. Der Preis sind Toxizität und Stickoxidbildung bei der Verbrennung, beides beherrschbar und beides seit Jahrzehnten industriell gehandhabt.\nMetalle sind die dritte Option und volumetrisch die stärkste. Eisen liefert sieben Komma vier Megajoule pro Kilogramm, aber wegen seiner Dichte etwa achtundfünfzig Megajoule pro Liter im kompakten Zustand, womit Rost den Dieselkraftstoff volumetrisch schlägt. Aluminium liegt bei einunddreißig Megajoule pro Kilogramm und vierundachtzig pro Liter, Silizium bei zweiunddreißig und sechsundsiebzig, Bor bei neunundfünfzig und hundertachtunddreißig. Bor wäre der volumetrische Spitzenreiter und scheiterte in den fünfziger Jahren im amerikanischen Hochenergietreibstoffprogramm daran, dass das Verbrennungsprodukt klebt und Turbinen zerlegt. Die Physik ist an dieser Stelle deutlich weiter als die Werkstofftechnik.\nWas tatsächlich noch offen ist # Es gibt einen Forschungspfad, der nicht Optimierung, sondern eine echte offene Front ist. Solarthermochemie überspringt den elektrischen Zwischenschritt vollständig. Konzentrierte Strahlung treibt einen Ceroxid-Redoxzyklus, Reduktion bei fünfzehnhundert Grad, Oxidation bei tausend, und spaltet Wasser und Kohlendioxid direkt zu Synthesegas. Ein Fünfzig-Kilowatt-Solarturmreaktor bei zweitausendfünfhundert Sonnen Konzentration hat vier Komma eins Prozent Solar-to-Syngas ohne Wärmerückgewinnung erreicht.\nVier Prozent ist heute schlechter als Photovoltaik mit Elektrolyse. Aber das theoretische Dach liegt bei zwanzig bis dreißig Prozent, weil zwei Umwandlungsverluste entfallen, und der Abstand zwischen Labor und Dach ist hier größer als in jeder anderen Speichertechnologie. Dasselbe gilt für photoelektrochemische Zellen, die Photonen direkt in chemische Bindungen überführen und im Labor neunzehn Prozent erreicht haben, wobei die Stabilität der Killer ist. Wenn irgendwo eine Größenordnung zu holen ist, dann hier.\nEine Prämisse verdient noch eine Korrektur. Die Sonne ist nicht der einzige nichtfossile Primärfaktor. Es gibt drei nichtsolare Primärquellen, nämlich die Kernbindungsenergie, die Erdwärme aus radiogenem Zerfall und Restwärme mit etwa siebenundvierzig Terawatt, und die Gezeiten aus dem Erde-Mond-Drehimpuls mit etwa drei Komma sieben Terawatt. Die erste hat keine Saisonalität, was für das Winterproblem der entscheidende Unterschied ist. Ob man sie einsetzen will, ist eine Abwägung mit Kriterien weit jenseits der Physik, über die vernünftige Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Sie per Annahme aus der Betrachtung zu streichen ist allerdings eine Setzung und kein Befund, und wer eine Systemanalyse vorlegt, sollte die Setzung wenigstens kenntlich machen.\nWas daraus folgt # Die praktische Konsequenz ist unspektakulär und genau deshalb belastbar. Die Frage lautet nicht, wie ein Speicher besser wird, sondern welche Ecke des Dreiecks aus Wirkungsgrad, Dichte und Skalierbarkeit man für welche Aufgabe opfert. Kurzfristig und stationär gewinnt die Batterie, weil dort der Wirkungsgrad dreihundertfach im Jahr bezahlt wird. Saisonal gewinnt ein chemischer Träger, weil dort der Behälterpreis dominiert und der Wirkungsgrad fast bedeutungslos ist. Interkontinental gewinnt die volumetrische Dichte, und alles andere ist nachrangig.\nUnd die Trägerschicht ist nicht das System. Sie ist bei realistischer Rechnung zwanzig bis dreißig Prozent davon. Der Rest läuft direkt elektrisch mit über neunzig Prozent. Der verbreitete Denkfehler besteht darin, das gesamte Energiesystem durch den Träger zu denken, wodurch alles nach vierzig Prozent aussieht, was in Wahrheit nur für die Minderheitsschicht gilt.\nDamit steht die eigentliche Diagnose. Wir haben kein Mengenproblem, kein Flächenproblem und im Kern auch kein Forschungsproblem. Wir haben ein Zuordnungsproblem, und wir haben es, weil in der öffentlichen Debatte fast nie ausgesprochen wird, welche der drei Aufgaben eine vorgeschlagene Technologie eigentlich lösen soll. Eine Kennzahl ohne die Angabe, gegen welchen Sollwert sie steht, hat keine entscheidungsrelevante Bedeutung. Genau das ist bei jeder Speicherzahl der Fall, die ohne Zyklenzahl, ohne Aufgabenzuordnung und ohne Kapitaleinsatz pro Kilowattstunde Kapazität in einer Präsentation steht.\nDie Energiewende scheitert nicht an der Physik. Sie scheitert an Folien, auf denen Wirkungsgrade stehen, die für die genannte Aufgabe gar nicht das relevante Kriterium sind.\n","date":"25. 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Wer den Zweck auf der Anbieterseite definiert, misst folgerichtig Anbietergrößen, steuert nach Anbietergrößen und erkennt eine Bedrohung erst dann, wenn sie in genau diesen Größen sichtbar wird. Zu diesem Zeitpunkt ist sie nicht mehr korrigierbar.\nDie deutsche Automobilindustrie steht an derselben Stelle, und sie steht dort seit Jahren.\nDie Diagnose ist keine Marktanalyse, sondern eine Messfrage # Was in dieser Branche als Steuergröße gilt, ist ohne Ausnahme Anbieterseite: Stückzahl, Werksauslastung, Marge je Einheit, Absatz je Region, Kapazitätsauslastung der Presswerke. Keine dieser Größen sagt etwas darüber aus, ob der Adressat bekommt, wofür er zahlt. Der Adressat will keine Einheit. Er will Ortsveränderung von Personen und Gütern zu definierten Kosten, in definierter Zeit, mit definierter Zuverlässigkeit. Das ist der Zweck. Das Fahrzeug ist eine mögliche Realisierung dieses Zwecks, nicht der Zweck selbst.\nSolange die Führungsgröße auf der Anbieterseite sitzt, ist Erfolg definitionsgemäß nicht falsifizierbar. Man kann jedes Jahr melden, dass die Auslastung gehalten wurde, während die Leistung beim Adressaten unverändert schlechter wird. Genau diese Konstellation nennt man in der Messtechnik eine Messung ohne Bezug zum Prüfmerkmal. Sie liefert Zahlen. Sie liefert keine Entscheidung.\nDie Reaktion der Branche auf ihre eigene Lage macht das sichtbar. Die Antwort auf sinkende Absätze lautet: günstiger produzieren. Das ist ein Wettbewerb, der vollständig auf der Anbieterachse ausgetragen wird, und er wird strukturell von dem gewonnen, der die niedrigere Kostenbasis hat. Diesen Wettbewerb kann man in Deutschland nicht gewinnen, und man muss ihn auch nicht führen. Er ist die falsche Antwort auf eine Frage, die niemand hätte stellen dürfen. Kodak hat am Ende auch billigeren Film gemacht.\nEbene null: die Führungsgröße # Bevor irgendetwas anderes sinnvoll ist, muss der Sollzustand feststehen. Nicht als Leitbild, sondern als Größe, gegen die gemessen wird. Transportleistung, nicht Fahrzeugproduktion. Solange dieser Punkt offen ist, ist jede Maßnahme darunter ein Regelkreis ohne Führungsgröße. So ein Kreis schwingt, er produziert Aktivität, Umbauprogramme und Vorstandsbeschlüsse, und er regelt nichts. Wer diesen Schritt überspringt und direkt in die Restrukturierung geht, hat bereits verloren, weil er die Zielrichtung durch die Rückkopplung ersetzt hat.\nEbene eins: der Adressat und die Messung bei ihm # Der Adressat ist nicht der Händler, nicht die Flotte und nicht die Förderkulisse. Sobald die Messung dorthin wandert, wo bezahlt wird, ändern sich die Größen von selbst: Kosten je Personenkilometer über die Nutzungsdauer, Verfügbarkeit, Reparierbarkeit, Wiederbeschaffungskosten, Restwertverhalten. Jede dieser Größen braucht ein Toleranzband. Eine Kennzahl ohne Toleranzband trägt keine Entscheidung, sie trägt nur eine Erzählung. Wer ein Fahrzeug mit Verfügbarkeit größer neunundneunzig Prozent verspricht, ohne die Bezugsdauer, die Betriebsbedingung und die Messmethode mitzuliefern, hat nichts gesagt.\nEbene zwei: Reaktionszeit ist die härteste Kenngröße # Kodak ist nicht an der falschen Strategie gestorben. Kodak ist daran gestorben, dass die Korrektur länger gedauert hat als das Zeitfenster, in dem sie noch gewirkt hätte. Die entscheidende Größe ist deshalb nicht Marktanteil und nicht Marge, sondern die Zeit vom erkannten Signal bis zur wirksamen Änderung am Markt.\nUnd diese Zeit ist keine Frage von Führungswillen. Sie ist eine Struktureigenschaft. Sie ergibt sich aus der Produktarchitektur, aus der Anzahl der Freigabestufen, aus der Frage, ob eine Änderung an einer Funktion eine Änderung an vierzig Bauteilen erzwingt oder an einem. Wer die Reaktionszeit verkürzen will, muss die Architektur ändern, nicht die Meeting-Kultur. Eine Organisation, deren Entscheidungswege kürzer sind als ihre Produktzyklen, korrigiert nichts, sie beschleunigt nur die Dokumentation ihres eigenen Zustands.\nEbene drei: die Zulieferindustrie sitzt tiefer im Problem, als sie glaubt # Hier liegt der Teil, der in der öffentlichen Debatte fast vollständig fehlt. Der Zulieferer hat seinen Zweck nicht selbst definiert. Er hat ihn geerbt. Seine Führungsgröße ist fremdgesetzt und lautet: Teile je Abruf, in Zeichnung, in Termin, zum vereinbarten Preis. Das ist eine perfekte Anbietergröße, und sie stammt nicht einmal vom eigenen Anbieter, sondern vom Kunden. Der Zulieferer ist damit doppelt entkoppelt vom Adressaten.\nSeine Reaktionszeit ist zusätzlich strukturell länger als die des Herstellers. Werkzeuge sind gebaut und abzuschreiben, Bemusterungen sind freigegeben, Prozessfähigkeiten sind nachgewiesen, Änderungen brauchen Kundenfreigaben. Ein Zulieferer, der ein Signal erkennt, kann es prinzipbedingt langsamer beantworten als der, der es ihm geschickt hat. Wenn der Hersteller seinen Zweck falsch definiert hat, fährt der Zulieferer diesen Fehler mit größerer Trägheit und mit weniger Kapital durch den Zyklus.\nDaraus folgt kein Grund zur Klage, sondern eine Entscheidung, die jeder Zulieferer treffen muss und die die wenigsten explizit treffen. Entweder er bleibt Kapazitätsanbieter, dann ist seine Lebensfähigkeit an die Zweckdefinition eines anderen gebunden und er trägt ein Risiko, das er nicht steuern kann. Oder er definiert seinen Zweck auf der Funktionsebene neu, also über die Leistung, die sein Bauteil im Gesamtsystem erbringt, und nicht über das Bauteil. Der zweite Weg ist unbequem, weil er Kompetenz an der Funktion verlangt und nicht nur an der Fertigung. Er ist aber der einzige, bei dem der Zulieferer eine eigene Führungsgröße besitzt. Und er ist realistischer, als er klingt, denn in vielen Fällen sitzt das Funktionswissen längst beim Zulieferer und wird nur nicht als solches abgerechnet.\nEbene vier: die Eingriffe, die die Lebensfähigkeit ersetzen # Kaufprämien, Standortsubventionen, Rettungsschirme. Der Mechanismus ist bei allen derselbe und er ist bei der Solarförderung in aller Ausführlichkeit vorgeführt worden. Der Eingriff entfernt nicht die Ursache, er entfernt das Signal, das die Korrektur erzwungen hätte. Eine Branche, die auf der falschen Zweckdefinition steht und dafür Geld bekommt, hat keinen Grund mehr, die Zweckdefinition zu prüfen. Lebensfähigkeit wird dabei nicht gestützt. Sie wird ersetzt, und zwar durch eine externe Zuführung, deren Fortbestand niemand garantiert. Der Zeitpunkt, an dem der Schirm endet, ist dann derselbe wie der Zeitpunkt des Zusammenbruchs, nur um Jahre verschoben und um die zwischenzeitlich verlorene Reaktionszeit teurer.\nEbene fünf: wer korrigieren darf # Die Instanz, die eine Zweckdefinition gesetzt und über Jahre verteidigt hat, kann sie nicht selbst neu setzen. Sie müsste dafür die Größe abschaffen, an der sie gemessen und bezahlt wird. Das ist kein Charakterurteil, es ist eine Aussage über Anreizstrukturen, und sie gilt unabhängig von den beteiligten Personen. Wer die Ursache eines Problems ist, darf nicht mit dessen Lösung beauftragt werden. Diese Regel wird in dieser Branche seit Jahren in jedem einzelnen Krisenprogramm gebrochen.\nDer Punkt, an dem es entschieden wird # Die deutsche Automobilindustrie hat kein Kostenproblem, kein Technologieproblem und kein Standortproblem. Sie hat ein Zweckproblem, und die drei anderen sind dessen Symptome. Solange sie Einheiten misst und Bewegung verkauft, wird jede Sanierung die Auslastung stabilisieren und die Lebensfähigkeit weiter senken.\nKodak hat übrigens bis zuletzt hervorragenden Film gemacht.\n","date":"24. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/loesung-fuer-die-krise-automobil/","section":"Blogs","summary":"Lösung für die Krise der deutschen Automobilindustrie # Gebaut werden Autos. Gebraucht wird Bewegung. # Kodak hatte die Digitalkamera 1975 im Haus. Das ist der Teil der Geschichte, den alle kennen, und es ist der Teil, der nichts erklärt. Kodak ist nicht an fehlender Technologie gescheitert und auch nicht an Managern, die zu dumm waren, eine Kamera zu erkennen, die im eigenen Labor stand. Kodak ist daran gescheitert, dass der Unternehmenszweck als Film verkaufen definiert war und nicht als Bilder ermöglichen. Alles, was danach kam, war logisch. Wer den Zweck auf der Anbieterseite definiert, misst folgerichtig Anbietergrößen, steuert nach Anbietergrößen und erkennt eine Bedrohung erst dann, wenn sie in genau diesen Größen sichtbar wird. Zu diesem Zeitpunkt ist sie nicht mehr korrigierbar.\n","title":"LÖSUNG FÜR DIE KRISE DER DEUTSCHEN AUTOMOBILINDUSTRIE","type":"blog"},{"content":"","date":"24. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/verrat/","section":"Tags","summary":"","title":"Verrat","type":"tags"},{"content":"","date":"24. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/wissenschaft/","section":"Tags","summary":"","title":"Wissenschaft","type":"tags"},{"content":"","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/adra/","section":"Tags","summary":"","title":"ADRA","type":"tags"},{"content":"","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/erlaubter-raum/","section":"Tags","summary":"","title":"Erlaubter Raum","type":"tags"},{"content":"Eine Firma kann jedes Audit bestehen, jede Norm erfüllen, jedes Zertifikat an der Wand hängen haben – und trotzdem tot sein, ohne es zu wissen. Nicht metaphorisch. Strukturell tot: Der Zweck ist bereits weggebrochen, nur die Prozesse laufen noch weiter.\nKodak ist das bekannteste Beispiel, aber nicht das einzige. Und der Grund, warum es immer wieder passiert, ist banal: Die meisten Firmen messen, ob sie funktionieren – nicht, ob sie lebensfähig sind. Das sind zwei verschiedene Dinge, und der Unterschied lässt sich exakt beschreiben.\nDer Einwand, den ich ernst nehme # Der naheliegende Widerspruch lautet: Wir haben doch CMMI, ISO 9001, SPICE, wir haben KPIs, wir haben Reifegradmodelle. Wenn all das nicht ausreicht, was dann?\nDer Einwand ist berechtigt – und trifft trotzdem den falschen Punkt. CMMI und Konsorten messen Prozess-Vorhersagbarkeit: Macht die Firma verlässlich das, was sie sich vorgenommen hat? Das ist eine legitime, orthogonale Frage. Nur beantwortet sie nicht, ob das, was sich die Firma vorgenommen hat, noch der richtige Zweck ist.\nBoeing hat den 737-MAX-Prozess auf CMMI-Level 3 gefahren. Das Prozessmodell hat nicht versagt – es hat nie behauptet, für diese Frage zuständig zu sein. Wer Prozesskonformität mit Überlebensfähigkeit verwechselt, hat ein Blindenwerkzeug für den Bereich benutzt, in dem gerade das Licht ausging.\nWas Lebensfähigkeit tatsächlich heißt # Lebensfähigkeit heißt: Etwas funktioniert weiter, auch wenn sich die Welt drumherum ändert. Das klingt banal, ist es aber nicht, weil der Satz einen Bezug verlangt, den fast niemand vollständig ausspricht:\nFür wen soll das System weiterleben? (Kunde, Patient, Bürger – nicht der Anbieter selbst.) Wofür genau? (Der Zweck – nicht die aktuelle Lösung.) In welcher Welt? (Markt, Gesetzeslage, Technologie – die sich verändert.) Wer einen dieser drei Bezüge weglässt, hat keine Lebensfähigkeits-Aussage getroffen. Er hat eine Behauptung aufgestellt.\nKodak hat seinen Zweck an eine Lösung gebunden: „Wir verkaufen Filme.\u0026quot; Als die Lösung obsolet wurde, war der Zweck mit ihr verschwunden. Hätte der Zweck gelautet „Wir helfen Menschen, Erinnerungen festzuhalten\u0026quot;, hätte dieselbe Firma zur Digitalkamera-, zur App- oder zur Cloud-Foto-Firma werden können. Die Lösung darf sterben. Der Zweck nicht.\nFünf Pflichten – die Prüfliste, die tatsächlich prüft # Damit eine Aussage über Lebensfähigkeit mehr ist als ein Bauchgefühl, müssen fünf Bedingungen erfüllt sein. Die erste ist ein Eintritts-Gate: Ist sie nicht erfüllt, sind die anderen vier nicht bewertbar.\nPflicht 1 – Sag klar, wofür und für wen. Siehe oben. Ohne diese Klarheit ist jede weitere Messung eine Messung des Falschen.\nPflicht 2 – Sag, wie es sein sollte, und datiere es. „Unsere Bremsen müssen sicher sein\u0026quot; ist kein Soll-Zustand, das ist ein Wort. Ein Soll-Zustand hat ein Datum, an dem er zuletzt gegen die Realität geprüft wurde. Ohne Datum weiß niemand, ob die Aussage noch gilt oder nur noch abgeheftet ist.\nPflicht 3 – Miss den Nutzen des Adressaten, nicht den Output des Anbieters. „50.000 produzierte Bremsen pro Jahr\u0026quot; ist keine Vital-Größe. „95 % der Bremsen sind nach 250.000 km noch sicher\u0026quot; ist eine. Der Unterschied: Die erste misst den Anbieter, die zweite den, für den das System eigentlich da ist.\nPflicht 4 – Zeig die Schwachstelle, nicht den Durchschnitt. Eine Kette mit zehn Gliedern, neun halten 1.000 kg, eines hält 100 kg – der Durchschnitt liegt bei 910 kg, die Wahrheit bei 100 kg. Wer mit Kompetenz-Durchschnitten von vier Bremsenentwicklern rechnet, während das schwierigste Bauteil an genau einem Mann kurz vor der Rente hängt, sieht das eigentliche Risiko nicht. Ein System ist so stark wie sein schwächstes relevantes Teil – nie stärker.\nPflicht 5 – Miss die Reaktionszeit, nicht die Absicht. Bei jeder Veränderung in der Welt zählen zwei Zeitpunkte: wann sie erkannt wurde, und wann reagiert wurde. Die Differenz ist eine Zahl, keine Selbsteinschätzung. Wichtig dabei: Reaktionszeit auf laute, dramatische Ereignisse ist fast immer gut. Reaktionszeit auf leise, schleichende Verschiebungen – eine Kundenstruktur, die sich über fünf Jahre in eine andere Branche verschiebt – ist fast immer schlecht, weil niemand hinschaut. Genau diese leisen Verschiebungen sind die gefährlichen.\nDer eigentliche Trick: zwei Arten von Alterung # Die meisten Steuerungssysteme prüfen nur eine Sache: Bewegt sich das Ist noch innerhalb des vereinbarten Rahmens? Läuft alles nach Plan?\nDas übersieht die gefährlichere Frage: Ist der Rahmen selbst noch richtig? Kodak hat innerhalb seines Rahmens hervorragend funktioniert – Prozesse grün, Qualität grün, Marge grün – während der Rahmen selbst gegen eine Welt lief, die es nicht mehr gab. Diese zweite Art von Drift ist unsichtbar für jedes System, das nur gegen den eigenen Plan prüft, weil der Plan ja genau das Falsche geworden ist, wogegen man prüft.\nEin Reifegrad-Dashboard, das nur die erste Art von Drift zeigt, zeigt eine Firma, der es gut geht – bis sie tot ist.\nWas das für den Alltag heißt # Keine der fünf Pflichten verlangt neue Software, neue Methodik-Zertifikate oder ein weiteres Framework obendrauf. Sie verlangt eine einzige Disziplin: Bei jeder Kennzahl, jedem Soll-Zustand, jeder Reifegrad-Aussage die gleiche Frage zu stellen – Für wen ist das gut, seit wann gilt das noch, und ist das der Durchschnitt oder die Wahrheit?\nFirmen, die diese Fragen ehrlich beantworten können, sind nicht zwangsläufig größer, schneller oder profitabler als andere. Aber sie wissen, wann sie sterben – bevor es passiert, nicht danach.\nDas vollständige Methodenpapier mit allen fünf Pflichten, dem zugrundeliegenden Datenmodell (fünf Bausteinklassen: Ziel, Funktion, Lösung, Merkmal, Kontext) und den Vertiefungs-Boxen für Methodiker gibt es hier als PDF zum Download.\n","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/lebensfaehigkeit/","section":"Blogs","summary":"Eine Firma kann jedes Audit bestehen, jede Norm erfüllen, jedes Zertifikat an der Wand hängen haben – und trotzdem tot sein, ohne es zu wissen. Nicht metaphorisch. Strukturell tot: Der Zweck ist bereits weggebrochen, nur die Prozesse laufen noch weiter.\nKodak ist das bekannteste Beispiel, aber nicht das einzige. Und der Grund, warum es immer wieder passiert, ist banal: Die meisten Firmen messen, ob sie funktionieren – nicht, ob sie lebensfähig sind. Das sind zwei verschiedene Dinge, und der Unterschied lässt sich exakt beschreiben.\n","title":"Eure Firma kann kerngesund aussehen und trotzdem schon tot sein","type":"blog"},{"content":"Die meisten Risikoanalysen – egal ob FMEA, STPA oder eine interne Checkliste – beruhen an ihrem kritischsten Punkt auf einer einzigen Methode: einem Raum voller kluger Menschen, die sich fragen „Was könnte alles schiefgehen?\u0026quot; Das Ergebnis ist so vollständig, wie das Team kreativ war. Und Kreativität ist keine Vollständigkeits-Garantie – sie ist eine Hoffnung.\nEs gibt einen Weg, aus dieser Hoffnung eine nachrechenbare Aussage zu machen. Er verlangt nicht mehr Workshops. Er verlangt drei Grenzen, die man ohnehin fast immer schon irgendwo aufgeschrieben hat – nur nie zusammen betrachtet.\nDer Einwand, den ich ernst nehme # Der naheliegende Einwand: STPA (Systems-Theoretic Process Analysis, die heute führende Methode zur Risikoanalyse steuerungsbasierter Systeme) ist längst Standard, gut erprobt, wird von erfahrenen Sicherheitsingenieuren angewendet. Braucht es wirklich noch ein neues Modell obendrauf?\nNein – und das ist der Punkt. Das hier vorgestellte Modell ersetzt STPA nicht. Es macht sichtbar, was STPA an einer Stelle bereits stillschweigend voraussetzt, aber nie explizit einfordert: eine vollständige Deklaration dessen, was erlaubt und was gewollt ist. Ohne diese Deklaration bleibt jede STPA-Analyse so vollständig, wie das Team im Workshop war – mit ihr wird sie nachrechenbar.\nDas Bild: ein Schlauch durch die Zeit # Stellt euch eine Fahrspur auf der Autobahn vor. Ein Auto fährt nicht auf einer Linie – es pendelt leicht, korrigiert, hält die Spur. Diese Spur hat zwei Eigenschaften: eine Mittellinie (wohin soll es fahren) und eine Breite (wie viel Abweichung ist erlaubt, ohne dass es gefährlich wird). Zusammen ergibt das über die Zeit einen Schlauch, durch den sich das Auto bewegt.\nÜbertragen auf jedes System – ein Bauteil, eine Software, eine Abteilung, einen Menschen in einer Rolle – lassen sich drei Größen fast immer schon getrennt voneinander finden, nur nie unter einem gemeinsamen Namen:\nAIA (Allowed Interference Actions, „erlaubte Störungen\u0026quot;): Wie viel Abweichung, wie viel Störung hält das System aus, ohne dass es gefährlich wird? Das ist die Breite des Schlauchs. DIA (Desired Interference Actions, „gewollte Zielwechsel\u0026quot;): Welche beauftragten Änderungen soll das System ausführen, wie schnell, wie lange? Das ist die Mittellinie des Schlauchs – und ihre Formänderungen. PIA (Physically possible Interference Actions, „physikalisch Mögliches\u0026quot;): Was kann auf diesem System überhaupt ankommen, bevor die Physik selbst sich ändert – Bruch, Durchschlag, ein komplett neues Regime? Das ist die äußere Wand, in der der ganze Schlauch überhaupt liegt. Diese drei Größen stehen in fast jedem technischen Datenblatt bereits – nur unter anderen Namen. Die Operating Conditions sind die AIA. Die Kennlinien sind die DIA. Die Absolute Maximum Ratings sind die PIA. Man hat sie nur nie als dieselbe Deklaration gelesen.\nDer eigentliche Trick: das vierte Wort, das niemand extra pflegen muss # Und jetzt kommt der Teil, der den Unterschied zur klassischen Risikoanalyse macht.\nUCA (Unsafe/Unwanted Control Actions – Levesons Begriff für „gefährliche Steuerungshandlungen\u0026quot;) ist in diesem Modell kein viertes Element, das zusätzlich erhoben werden muss. UCA ist alles, was innerhalb der physikalischen Wand (PIA) liegt, aber weder erlaubt (AIA) noch gewollt (DIA) ist. Eine reine Restmenge.\nDas bedeutet konkret: Sobald ein Team die Breite des Schlauchs (AIA) und seine gewollten Bewegungen (DIA) sauber deklariert hat, muss es die Liste der gefährlichen Fälle nicht mehr im Workshop erfinden. Sie ergibt sich als Komplement – rechnerisch, nicht kreativ. Levesons vier klassische Fehlermuster (eine nötige Handlung unterbleibt; eine Handlung führt in die Gefahr; falsches Timing; falsche Dauer) liegen alle vollständig in diesem Außenraum und lassen sich systematisch dorthin abbilden.\nKlassisches Vorgehen Mit deklariertem Schlauch Was wird gepflegt Endlose, kreative UCA-Listen Nur Mittellinie + Breite + Wand Vollständigkeit „dem Team fällt nichts mehr ein\u0026quot; Restmengen-Bildung, nachrechenbar Prüfbarkeit Experten-Urteil Deterministisch Drei Prüfungen – und die dritte ist die eigentliche Pointe # Mit diesen drei Größen lässt sich immer dieselbe eine Frage stellen – Ist der Verlauf innerhalb des erlaubten Raums? – nur auf drei verschiedene Paare angewendet.\nPrüfung 1 – Betrieb: Läuft der Ist-Zustand gerade innerhalb des Schlauchs? Das ist normale Überwachung. Ihr frühestes Signal ist die Reserve – der Abstand zur Wand. Eine schrumpfende Reserve ist der früheste messbare Hinweis auf ein Problem, lange bevor tatsächlich etwas aus dem Schlauch herausläuft.\nPrüfung 2 – Auftrag: Kann das System die gewünschte Veränderung überhaupt in der geforderten Geschwindigkeit leisten? Ein Kunstflugzeug rollt in Sekundenbruchteilen, ein Großraumflugzeug für dieselbe Wende braucht Minuten. Wird ein Auftrag erteilt, der schneller ist, als das System laut seiner eigenen Deklaration kann, ist das bereits vor der Ausführung als Fehler erkennbar – nicht erst danach, wenn es schiefgeht. Es gibt dann genau drei ehrliche Auswege: das Ziel langsamer takten, den Schlauch bewusst verbreitern, oder das System selbst ändern. Was es nicht gibt: den Auftrag trotzdem erteilen und hoffen.\nPrüfung 3 – Zusammenspiel: Passt das, was Komponente A abgibt, in das, was Komponente B erlaubt oder erwartet? Das ist dieselbe Rechnung, nur an der Schnittstelle zwischen zwei Systemen angewendet. Genau hier liegt der klassische blinde Fleck vieler Analysen: Eine Motorvibration, die auf dem vorgesehenen Signalkanal harmlos ist, kann auf einem nie geplanten Kopplungskanal – etwa einer benachbarten Lötstelle – durchaus die Wand überschreiten. Diese Prüfung findet solche Fälle nur, wenn der Kanal überhaupt als solcher deklariert wurde. Ist er es nicht, bekommt er ein sichtbares Flag „Kanal nicht deklariert\u0026quot; – statt stillschweigend als „alles in Ordnung\u0026quot; gelesen zu werden.\nDie ehrlichen Grenzen # Dieses Modell ist kein Zauberwerkzeug. Drei Einschränkungen gehören dazu, unbedingt:\nEs ist nur so vollständig wie die Deklaration selbst. Fehlt die äußere Wand (PIA), ist die Restmenge unbegrenzt – und der Vollständigkeitsanspruch leer. Fehlende oder falsche Deklarationen bekommen deshalb ein sichtbares Flag statt eines stillen „passt schon\u0026quot;. Es ersetzt keine System-Sicht. Komponentenweise sauber deklariert heißt nicht automatisch systemweit sicher. Wechselwirkungen über mehrere Ebenen bleiben eine eigene Aufgabe. In weichen Domänen ist es Denkdisziplin, kein Rechenwerk. „Liefertreue im Schlauch halten\u0026quot; oder „Beziehungsqualität im Schlauch halten\u0026quot; gewinnen durch die richtigen Fragen – wie groß ist die Reserve, wie schnell wird Drift erkannt, wie schnell kann überhaupt reagiert werden. Aber niemand sollte erwarten, eine Geschäftsbeziehung durch einen Solver zu schicken. Was das für den Alltag heißt # Der Unterschied zur klassischen Risikoanalyse ist nicht, dass hier mehr Aufwand betrieben wird. Es ist genau umgekehrt: Die Erfindungsarbeit – „was könnte alles schiefgehen\u0026quot; – entfällt fast vollständig. Was bleibt, ist die Disziplin, drei Grenzen sauber aufzuschreiben, die in den meisten Firmen ohnehin schon irgendwo stehen – nur nie unter einem gemeinsamen Dach.\nDas vollständige Methodenpapier – mit der mathematischen Herleitung (Tube MPC, Erreichbarkeitsmengen, Levesons STPA), allen Definitionen und der vollständigen Begriffstabelle Deutsch/Englisch – gibt es hier als PDF zum Download.\n","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/eure-risikoliste-ist-eine-wunschliste/","section":"Blogs","summary":"Die meisten Risikoanalysen – egal ob FMEA, STPA oder eine interne Checkliste – beruhen an ihrem kritischsten Punkt auf einer einzigen Methode: einem Raum voller kluger Menschen, die sich fragen „Was könnte alles schiefgehen?\" Das Ergebnis ist so vollständig, wie das Team kreativ war. Und Kreativität ist keine Vollständigkeits-Garantie – sie ist eine Hoffnung.\nEs gibt einen Weg, aus dieser Hoffnung eine nachrechenbare Aussage zu machen. Er verlangt nicht mehr Workshops. Er verlangt drei Grenzen, die man ohnehin fast immer schon irgendwo aufgeschrieben hat – nur nie zusammen betrachtet.\n","title":"Eure Risikoanalyse ist eine Wunschliste – und das merkt ihr erst, wenn es zu spät ist","type":"blog"},{"content":"","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/methode/","section":"Tags","summary":"","title":"Methode","type":"tags"},{"content":"","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/organisation/","section":"Tags","summary":"","title":"Organisation","type":"tags"},{"content":"","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/requirements-engineering/","section":"Tags","summary":"","title":"Requirements Engineering","type":"tags"},{"content":"","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/sicherheit/","section":"Tags","summary":"","title":"Sicherheit","type":"tags"},{"content":"","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/steuerung/","section":"Tags","summary":"","title":"Steuerung","type":"tags"},{"content":"Wenn ein Kunde eine einzige Änderung wünscht – zum Beispiel eine andere Kabel-Beschichtung ohne Schadstoffe – und diese Änderung erst drei Wochen später zufällig auffällt, weil die Spezifikation noch den alten Stand zeigt, dann liegt das Problem nicht am Konstrukteur. Es liegt daran, dass sechs verschiedene Programme sechs verschiedene, unabhängig gepflegte Wahrheiten über dasselbe Bauteil enthalten.\nDas ist kein Einzelfall und kein Zeichen von Schlamperei. Das ist die vorhersehbare Folge einer Architekturentscheidung, die vor Jahrzehnten getroffen wurde und die kaum jemand noch als Entscheidung erkennt.\nDer Einwand, den ich ernst nehme # Man könnte sagen: Dafür gibt es doch Traceability-Matrizen, DOORS, Polarion, ALM-Suiten mit Verlinkungsfunktion. Das Problem ist doch längst gelöst, es ist nur eine Frage der Disziplin, die Links zu pflegen.\nDas ist der Kern des Missverständnisses. Diese Werkzeuge lösen das Problem nicht – sie verschieben es auf die Disziplin der Menschen, die die Links pflegen müssen. Und Disziplin skaliert nicht linear mit der Anzahl der Verknüpfungen. Bei einem Bauteil mit hundert Anforderungen, verteilt über Architektur, Risikoanalyse und Spezifikation, entstehen tausende potenzielle Verknüpfungen. Jede Änderung an einer Stelle verlangt manuelles Nachpflegen an allen anderen. Das ist keine Fleißaufgabe, das ist eine kombinatorische Wette gegen die Zeit – und die Zeit gewinnt praktisch immer.\nDie eigentliche Ursache: die Tyrannei der einen Gliederung # Klassische Engineering-Werkzeuge erzwingen fast immer eine Hauptgliederung – meist die physische Bauteilstruktur. Alles andere (Anforderungen, Zustände, Risiken, Testfälle) wird dieser einen Gliederung als Anhängsel untergeordnet. In der Software-Entwicklung heißt dieses Phänomen seit über zwanzig Jahren „Tyranny of the dominant decomposition\u0026quot; – die Tyrannei der einen Zerlegung.\nDas Problem: Ein Bauteil hat nicht nur eine sinnvolle Gliederung. Es hat mindestens zwei, die gleichzeitig gültig sind und die sich gegenseitig nicht ersetzen:\nDie mechanische Zerlegung – woraus besteht das Bauteil physisch? Die Steuerungs-Struktur – wer steuert wen, welches Signal geht wohin? Eine Anforderung wie „Bremsweg unter 40 Metern\u0026quot; betrifft nicht nur ein Bauteil. Sie betrifft eine Funktion, die über mehrere Steuerungsknoten und mehrere physische Komponenten verteilt ist. Zwingt man das Werkzeug, sich für eine der beiden Gliederungen zu entscheiden, wird die andere zu Freitext, zu Kommentaren, zu Excel-Spalten, die niemand mehr synchron hält.\nWas ADRA anders macht # ADRA – Architecture-Driven Requirements Allocation – kehrt die Reihenfolge um. Statt Anforderungen in eine Gliederung hineinzuquetschen, werden sie explizit auf beide Strukturen gleichzeitig alloziert: auf die Steuerungs-Architektur und, wo physisch relevant, auf die mechanische Architektur. Diese Zuordnung ist keine Notiz, sondern eine erstklassige, geprüfte Kante im Datenmodell.\nDaraus folgt etwas, das mit reiner Verlinkungs-Disziplin nicht erreichbar ist: Vollständigkeit wird prüfbar statt behauptet. Ein automatisierter Check – kein Workshop, kein Review-Meeting – kann exakt feststellen:\nHat jede Anforderung eine Verifikationsmethode? (Pflicht nach ISO/IEC/IEEE 29148, ohne Ausnahme.) Ist jede Anforderung mindestens einer Steuerungs- und, sofern physisch relevant, einer Bauteil-Struktur zugeordnet? Hat jede Steuerungsaktion ein Bauteil, das sie tatsächlich ausführt? Was vorher ein Audit-Marathon war – manuell durch hunderte Zeilen einer Traceability-Matrix klicken – wird zu einer deterministischen Prüfung, die in Sekunden läuft, weil sie gegen eine Struktur läuft, die die Zuordnung ohnehin erzwingt.\nDie Pointe: Fachsichten bleiben, die Doppelpflege verschwindet # Der berechtigte Einwand jedes erfahrenen Requirements-Engineers lautet an dieser Stelle: „Ich will aber weiter mein gewohntes Anforderungsdokument sehen. Der Sicherheitsanalytiker will weiter sein FMEA-Formblatt. Der Architekt will weiter sein Strukturbild.\u0026quot;\nGenau das bleibt erhalten. Anforderungsdokument, FMEA-Bericht, Architekturbild, Testplan – das sind Sichten, die aus demselben zugrundeliegenden Modell erzeugt werden, nicht getrennte Systeme, die synchronisiert werden müssen. Was verschwindet, ist ausschließlich die Arbeit zwischen den Sichten: das Übertragen, das Abgleichen, das Suchen nach dem aktuellen Stand.\nDrei Dinge nimmt auch ADRA niemandem ab, weil sie genuin menschliches Urteil verlangen:\nDer Streit um den richtigen Schnitt – wie ein Produkt sinnvoll zerlegt wird, bleibt Ingenieursentscheidung. Anforderungen, die mehrere Elemente gleichzeitig betreffen (z. B. ein Gewichtsbudget) – das Aufteilen ist eine Entscheidung, keine Automatik. Schnittstellen mit zwei Eigentümern – was der eine liefert, muss der andere vertragen. Die Methode macht das Paar sichtbar und prüfbar; einigen müssen sich die Menschen. Wer verspricht, auch das zu automatisieren, verspricht zu viel.\nWas das für den Alltag heißt # Die Kunden-E-Mail mit dem Wunsch nach der schadstofffreien Beschichtung trifft in einer ADRA-Struktur nicht auf sechs Programme, sondern auf eine Anforderung, die – weil sie korrekt alloziert ist – automatisch anzeigt, welche Risikoanalyse, welche Architektur und welche Spezifikation betroffen sind. Nicht durch einen Menschen, der zufällig danach sucht. Durch die Struktur selbst.\nDas ist der ganze Unterschied zwischen einem Werkzeug, das Traceability ermöglicht, und einer Architektur, die Traceability erzwingt.\nDas vollständige Umsetzungskonzept – inklusive Datenmodell, den drei deterministischen Prüf-Gates und der Abgrenzung zu klassischem Requirements-Tooling – gibt es hier als PDF zum Download.\n","date":"22. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/architecture-driven-requirements-allocation/","section":"Blogs","summary":"Wenn ein Kunde eine einzige Änderung wünscht – zum Beispiel eine andere Kabel-Beschichtung ohne Schadstoffe – und diese Änderung erst drei Wochen später zufällig auffällt, weil die Spezifikation noch den alten Stand zeigt, dann liegt das Problem nicht am Konstrukteur. Es liegt daran, dass sechs verschiedene Programme sechs verschiedene, unabhängig gepflegte Wahrheiten über dasselbe Bauteil enthalten.\nDas ist kein Einzelfall und kein Zeichen von Schlamperei. Das ist die vorhersehbare Folge einer Architekturentscheidung, die vor Jahrzehnten getroffen wurde und die kaum jemand noch als Entscheidung erkennt.\n","title":"Warum euer bester Konstrukteur drei Wochen braucht, um eine E-Mail zu verarbeiten","type":"blog"},{"content":"","date":"5. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/falsche-methode/","section":"Categories","summary":"","title":"Falsche Methode","type":"categories"},{"content":"Die Klimadebatte leidet nicht an fehlenden Daten. Sie leidet daran, dass die vorhandenen Daten an der falschen Stelle erhoben werden. Wer wissen will, ob eine Maßnahme wirkt, muss beim Adressaten messen, nicht beim Anbieter. Genau das passiert seit dreißig Jahren nicht, und deshalb steigen die Emissionen weiter, während die Berichte immer besser aussehen.\nDieser Text macht drei Dinge, in dieser Reihenfolge. Er stellt zuerst die Prüfkette vor, mit der sich das entscheiden lässt. Er legt dann die physikalische Datenlage offen, weil jede Kritik an der Klimapolitik wertlos ist, wenn sie die Physik nicht sauber trennt. Und er wendet die Prüfkette anschließend auf die laufenden Instrumente an, global und national. Das Ergebnis ist unbequem für beide Lager, was ein gutes Zeichen ist.\nTeil 1: Die Prüfkette # Ein System ist lebensfähig, wenn es seinen Zweck aus eigener Kraft erfüllt und die Erfüllung nachweisbar ist. Beides muss zutreffen. Ein System, das seinen Zweck erfüllt, aber es nicht nachweisen kann, ist nicht steuerbar. Ein System, das nachweisbar arbeitet, aber dauerhaft von außen alimentiert wird, ist kein System, sondern ein Patient.\nDie Prüfung läuft in sieben Stufen, und sie bricht ab, sobald eine davon nicht besteht.\nZweck. Was soll erreicht werden, und woran wäre die Zielerreichung erkennbar? Ein Zweck, der nicht in eine Zielgröße übersetzbar ist, ist kein Zweck, sondern eine Absichtserklärung. Der häufigste Fehler an dieser Stelle ist, das Instrument mit dem Zweck zu verwechseln. Kodak hat Filme produziert statt Bilder. Die deutsche Autoindustrie produziert billige Autos statt Transport. Die Klimapolitik produziert Reduktionszusagen statt vermiedener Erwärmung.\nAdressat. Wer trägt die Folge? Nicht wer zahlt, nicht wer entscheidet, nicht wer berichtet, sondern wer die Wirkung abbekommt. Solange der Adressat nicht benannt ist, ist jede Messung beliebig, weil kein Maßstab existiert, an dem sich die Zahl blamieren könnte.\nMessung beim Adressaten!!! Hier entscheidet sich fast alles. Gemessen werden muss das, was beim Adressaten ankommt, nicht das, was der Anbieter geleistet hat. Anbieter-Messung ist die verbreitetste Form der Selbsttäuschung in Organisationen und in der Politik, weil sie immer verfügbar ist, immer gut aussieht und nie widerlegt werden kann. Aufgewendete Mittel, durchgeführte Aktivitäten, gemeldete Zahlen aus dem eigenen Bilanzraum: alles Anbieter-Messung. Das Bruttoinlandsprodukt ist der bekannteste Fall, das nationale Emissionsinventar der teuerste.\nToleranzband. Eine Messung ohne Unsicherheitsangabe trägt keine Entscheidung. Das ist keine akademische Feinheit, sondern die Grundlage jeder Messmittelfähigkeitsbetrachtung. Wenn die Streuung des Messverfahrens in derselben Größenordnung liegt wie die Regelabweichung, die man nachsteuern will, dann regelt man Rauschen. Die Frage, wie eine Gage R\u0026amp;R für ein nationales Treibhausgasinventar aussähe, ist nie gestellt worden. Sie wäre die produktivste Frage der gesamten Debatte.\nReaktionszeit. Ein Regelkreis funktioniert nur, wenn er schneller ist als die Störung. Stellglied, Sensor und Regler haben eigene Zeitkonstanten, und die längste bestimmt das Verhalten des Ganzen. Wenn das Stellglied vierzig Jahre braucht, der Sensor ein Jahr nachhinkt und der Regler alle vier Jahre ausgetauscht wird, ist das System nicht schlecht geführt, sondern strukturell nicht führbar. Das ist Regelungstechnik, keine Meinung.\nVerursacherprinzip. Wer ein Problem verursacht hat, darf weder mit dessen Lösung noch mit dessen Messung beauftragt werden. Die Begründung ist nicht moralisch, sondern methodisch: Der Verursacher hat eine strukturelle Präferenz für die Diagnose, die seine bisherige Arbeit rechtfertigt. Selbstberichterstattung ist der Regelfall dieser Verletzung.\nLebensfähigkeitstest. Trägt sich die Maßnahme ohne dauerhaften Transfer? Wenn nicht, ist sie kein Instrument, sondern ein Empfänger. Subvention heißt in der Sache: Hier ist ein Kind, das ohne mich nicht lebensfähig ist. Das kann in einer Anlaufphase richtig sein. Es wird falsch in dem Moment, in dem der Transfer die Diagnose ersetzt, statt sie zu ermöglichen, und es wird zerstörerisch, sobald er eine Interessengruppe erzeugt, die von der Nichtlebensfähigkeit lebt.\nDazu kommt eine Darstellungsregel. Ein System wird auf einer Trajektorie abgebildet, nicht als Regelkreis. Die Kreisdarstellung suggeriert, dass die Pflege des Kreislaufs bereits die Leistung sei. Sie zeigt keine Richtung, keinen zurückgelegten Weg und keinen Abstand zum Sollzustand. Wer dreißig Jahre lang den Loop pflegt, ohne die Trajektorie zu zeichnen, merkt nicht, dass er sich vom Ziel entfernt hat.\nTeil 2: Was physikalisch hält # Bevor die Instrumente geprüft werden, muss die Datenlage sauber liegen. Wer die Klimapolitik angreift, ohne die Physik zu trennen, produziert nur Lärm und liefert die eigene Argumentation dem erstbesten Gegenargument aus. Also der Reihe nach, und zwar mit der Trennung zwischen dem, was hart ist, und dem, was ein breites Band hat.\nDass die Erhöhung der atmosphärischen CO₂-Konzentration menschlichen Ursprungs ist, gehört zu den bestbelegten Aussagen der gesamten Debatte, und der Nachweis kommt ohne jedes Klimamodell aus. Fossiler Kohlenstoff ist an dem Isotop ¹³C abgereichert, weil Pflanzen bei der Assimilation gegen das schwerere Isotop diskriminieren, und er enthält kein ¹⁴C mehr, weil dieses längst zerfallen ist. Genau dieser doppelte Fingerabdruck ist in der Atmosphäre messbar, und er verschiebt sich seit Beginn der Industrialisierung kontinuierlich in die erwartete Richtung. Vulkanisches oder ozeanisches CO₂ hätte eine andere Signatur.\nDer zweite Nachweis ist noch schwerer zu umgehen. Der atmosphärische Sauerstoffgehalt nimmt ab, und zwar exakt in dem stöchiometrischen Verhältnis, das bei Verbrennung zu erwarten ist. Ausgasung aus dem Ozean verbraucht keinen Sauerstoff. Damit ist die verbreitete These, der Ozean sei die Quelle, quantitativ erledigt.\nDer dritte ist eine schlichte Bilanz. Die Menschheit emittiert rund siebenunddreißig Gigatonnen CO₂ im Jahr, in der Atmosphäre bleibt etwa die Hälfte davon hängen. Ozean und Landbiosphäre sind also Nettosenken, nicht Quellen. Passend dazu sinkt der pH-Wert des Oberflächenwassers. Eine Quelle würde ihn anheben. Der Vulkanismus, der in dieser Debatte regelmäßig als Erklärung angeboten wird, liegt bei drei bis vier Zehntel Gigatonnen im Jahr, also bei etwa einem Prozent der menschlichen Emissionen.\nDer vierte ist die direkte Messung des Effekts selbst. Feldman und Kollegen haben 2015 in Nature die bodennahe Rückstrahlung in den CO₂-Absorptionsbanden über ein Jahrzehnt hinweg gemessen und den vorhergesagten Anstieg gefunden. Harries und Kollegen hatten bereits 2001 das Spiegelbild von der Satellitenseite gezeigt, nämlich eine verringerte abgehende Infrarotstrahlung genau in den Banden von CO₂, Methan und Ozon. Das ist keine Modellrechnung, sondern Spektroskopie.\nDer fünfte trennt den Treibhauseffekt von der Sonne. Die Stratosphäre kühlt, während die Troposphäre wärmt. Eine stärkere Sonne würde beide erwärmen. Dazu kommen Nächte, die sich schneller erwärmen als Tage, und Winter, die sich schneller erwärmen als Sommer. Die Solarkonstante ist seit etwa 1980 flach bis leicht fallend.\nDie aktuellen Zahlen dazu: Das britische Met Office prognostiziert für 2026 ein Jahresmittel von rund 429 ppm am Mauna Loa gegenüber etwa 280 ppm vorindustriell. Die Weltorganisation für Meteorologie gibt für 2025 eine globale Mitteltemperatur von 1,44 Grad über dem Zeitraum 1850 bis 1900 an, mit einer Unsicherheit von 0,13 Grad, und weist die Jahre 2023 bis 2025 als die drei wärmsten der Reihe aus.\nNun zum Einwand, der in dieser Debatte am häufigsten unterschätzt und am seltensten korrekt formuliert wird. Der Strahlungsantrieb wächst nicht linear mit der Konzentration, sondern logarithmisch, nach der Näherung von etwa 5,35 mal dem natürlichen Logarithmus des Konzentrationsverhältnisses. Pro Verdopplung ergibt das rund 3,9 Watt pro Quadratmeter. Der Grenzbeitrag jedes zusätzlichen ppm fällt also mit dem Kehrwert der Konzentration. Der physikalische Grund ist die Sättigung im Zentrum der Fünfzehn-Mikrometer-Bande, wodurch der Zuwachs nur noch in den Bandenflanken stattfindet.\nDer Einwand ist korrekt. Er entlastet nur nicht. Erstens bedeutet Sättigung nicht Wirkungslosigkeit: Auch im gesättigten Bandenzentrum verschiebt jede Zugabe die effektive Abstrahlhöhe nach oben in kältere Schichten, und kälter heißt weniger Abstrahlung ins All. Zweitens wachsen die Emissionen näherungsweise exponentiell, und ein logarithmischer Antrieb auf einer exponentiellen Konzentration ergibt in der Zeit einen ungefähr linearen Temperaturverlauf. Genau das wird beobachtet. Drittens sind 3,9 Watt pro Quadratmeter keine kleine Größe: Die Schwankung des Solarantriebs über einen elfjährigen Zyklus liegt bei etwa zwei Zehntel Watt pro Quadratmeter.\nWichtig für die Bewertung ist die Trennung zwischen dem, was ein enges Band hat, und dem, was ein breites hat. Der Strahlungsantrieb selbst ist auf wenige Prozent genau bekannt, weil er reiner Strahlungstransport ist. Der Temperatureffekt des CO₂ ohne jede Rückkopplung läge bei etwa 1,2 Grad pro Verdopplung. Die im sechsten IPCC-Bericht angegebene Bandbreite von 2,5 bis 4 Grad mit einem besten Schätzwert von 3 Grad entsteht fast vollständig aus Rückkopplungen, vor allem Wasserdampf, Eis-Albedo und Wolken. Dort sitzt die eigentliche Unsicherheit, und dort gehört sie auch benannt.\nWas ehrlicherweise ein breites Band hat, ist Folgendes. Der kühlende Aerosolantrieb ist mit minus 0,2 bis minus 1,5 Watt pro Quadratmeter miserabel eingegrenzt, und die Schwefelregulierung in der Schifffahrt von 2020 hat vermutlich Erwärmung demaskiert, die vorher verdeckt war. Der Temperatursprung der Jahre 2023 und 2024 lag über den Modellerwartungen und ist bis heute nicht sauber erklärt. Regionale Projektionen und die Zuordnung einzelner Extremereignisse sind deutlich schwächer belegt als das globale Mittel. Wer aus einem einzelnen Hochwasser eine Kausalkette baut, überdehnt die Datenlage, und er beschädigt damit die belastbaren Teile der Argumentation gleich mit.\nDamit steht die Physik. Sie ist nicht das Problem. Das Problem beginnt dort, wo aus dieser Physik Politik gemacht wird.\nTeil 3: Unwirksamkeitsanzeigen auf globaler Ebene # Die erste und folgenreichste Verletzung sitzt in der Messung. Nationale Emissionsinventare erfassen, was innerhalb einer Landesgrenze ausgestoßen wird. Das ist Anbieter-Messung in Reinform: Gemessen wird die Leistung dessen, der die Politik anbietet, nicht das Ergebnis beim Adressaten. Die Konsequenz ist keine Feinheit, sondern ein konstruktionsbedingter blinder Fleck. Wird eine Stahlproduktion nach Asien verlagert, verbessert sich die europäische Kennzahl, während die Atmosphäre mehr abbekommt, weil die Produktion dort emissionsintensiver ist und der Transport hinzukommt. Carbon Leakage ist in dieser Messgröße nicht schwer zu erkennen, sondern per Definition unsichtbar. Eine Messgröße, die sich verbessert, während sich der Zustand des Adressaten verschlechtert, ist keine unscharfe Messgröße. Sie ist die falsche.\nDie zweite Verletzung betrifft das Verursacherprinzip. Unter der Klimarahmenkonvention berichtet jeder Staat seine eigenen Emissionen selbst. Der Verursacher betreibt das Messsystem über sich. An dieser Konstruktion ist das Kyoto-Protokoll substanziell gescheitert, und zwar nicht am bösen Willen, sondern an der Anreizlage: Wer sein eigenes Prüfergebnis erzeugt, wird systematisch die Auslegung wählen, die ihn entlastet. Das Pariser Abkommen hat den Fehler nicht behoben, sondern durch Freiwilligkeit der Zielsetzung verschärft. Beim Militär ist die Lücke sogar formalisiert: Die Berichterstattung ist nicht verpflichtend, weshalb die verbreitete Schätzung von etwa 5,5 Prozent Anteil an den globalen Emissionen aus einer Modellrechnung stammt und nicht aus einer Messung. Ihr Vertrauensbereich reicht von 3,3 bis 7 Prozent. Das ist keine Zahl, auf der man etwas aufbauen kann, und dass sie die einzige verfügbare ist, ist selbst der Befund.\nDie dritte Verletzung ist die Reaktionszeit, und sie erklärt am meisten. Die Zeitkonstanten im System liegen um Größenordnungen auseinander. Kondensstreifen wirken über Stunden, Aerosole über Tage bis Wochen, Methan über etwa zwölf Jahre, CO₂ über Jahrhunderte. Der Kapitalstock, also Kraftwerke und Gebäude, hat eine Zeitkonstante von vierzig Jahren und mehr. Der Politikzyklus liegt bei vier Jahren, das Messsystem hinkt ein bis zwei Jahre nach. Ein Regelkreis mit dieser Kombination ist nicht schlecht geführt. Er ist nicht führbar.\nAus dieser Sortierung folgt unmittelbar eine Prioritätenliste, und das Bemerkenswerte daran ist, dass sie exakt mit derjenigen zusammenfällt, die man aus reinen Kostendaten herleitet. Die drei besten Maßnahmen nach vermiedener Tonne pro Euro sind das Schließen von Methanleckagen in der Öl- und Gasförderung, die Umroutung von Flügen zur Vermeidung klimawirksamer Kondensstreifen und die Reduktion der Fahrgeschwindigkeit in der Seeschifffahrt. Es sind zugleich die drei mit der kürzesten Reaktionszeit. Das Modell hätte das Ergebnis vorhergesagt, ohne eine einzige Kostenrechnung anzustellen. Bei den Methanleckagen kommt hinzu, dass ein erheblicher Teil zu negativen Nettokosten vermeidbar ist, weil das entweichende Gas verkäuflich wäre. Beim Langsamfahren skaliert der Treibstoffbedarf etwa mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit, weshalb zehn Prozent weniger Geschwindigkeit grob ein Viertel des Verbrauchs einspart.\nDie vierte Verletzung ist die Trajektorie. Der Konferenzprozess der Vertragsstaaten ist die Regelkreis-Pathologie im Reinzustand. Dreißig Jahreskonferenzen messen, ob man im Loop drin oder draußen ist, ohne den zurückgelegten Weg jemals gegen den Sollzustand aufzutragen. Über die gesamte Laufzeit sind die Emissionen gestiegen. Der Kreislauf wird gepflegt, die Richtung nicht verfolgt.\nBeim Lebensfähigkeitstest fallen dann die Instrumente einzeln durch. Kompensationszertifikate, insbesondere aus Waldprojekten, haben in den Prüfungen der vergangenen Jahre ihre Additionalität in weiten Teilen nicht belegen können, womit das Produkt seinen Zweck definitionsgemäß verfehlt. Die direkte Luftabscheidung liegt bei industriellen Referenzanlagen in der Größenordnung einiger zehntausend Tonnen im Jahr gegenüber siebenunddreißig Milliarden Tonnen Emissionen, also bei einem Faktor von etwa einer Million. Als Forschungswette ist das legitim, als Bestandteil eines Reduktionsplans ist es unseriös.\nDer europäische Grenzausgleich verdient eine genauere Betrachtung, weil er dem richtigen Prinzip am nächsten kommt und trotzdem am entscheidenden Punkt zu schwach konstruiert ist. Seit dem ersten Januar 2026 ist er in der definitiven Phase und erfasst Stahl, Aluminium, Zement, Dünger, Strom und Wasserstoff. Er bepreist den eingebetteten Kohlenstoff dieser sechs Sektoren. Damit verhindert er Verlagerung, aber er erzeugt keinen Beitrittsanreiz. Wer draußen bleibt, zahlt ungefähr das, was er ohnehin gezahlt hätte. Nordhaus hat gezeigt, was stattdessen nötig wäre: ein einheitlicher Mindestpreis unter den Mitgliedern und ein einheitlicher Zoll auf sämtliche Importe von Nichtmitgliedern, nicht nur auf deren Kohlenstoffgehalt. Nach seiner Rechnung genügen zwei bis vier Prozent auf den gesamten Handel, um eine Koalition bei fünfzig Dollar je Tonne stabil zu halten. Der Unterschied ist die Unstetigkeit: Erst wenn Draußenbleiben sprunghaft teurer wird, wird Beitreten strikt besser.\nDass das keine Theorie bleiben muss, zeigt der einzige funktionierende Präzedenzfall. Das Montrealer Protokoll hat vier Konstruktionsmerkmale, die sich benennen lassen: Nichtteilnahme wurde über ein Handelsverbot bestraft, Teilnahme wurde über einen Fonds subventioniert, die Einhaltung war wegen weniger Substanzen und weniger Produzenten verifizierbar, und die Zahl der relevanten Akteure war klein. Die wirksamste Klimavereinbarung der Geschichte ist folgerichtig auch keine Klimavereinbarung, sondern die Kigali-Änderung von 2016 zu den teilfluorierten Kohlenwasserstoffen, die grob vier Zehntel Grad vermeidet. Sie wurde nicht neu verhandelt, sondern an einen funktionierenden Vertrag angeschraubt, der bereits Durchsetzungsgewalt hatte.\nDer laufende Realtest heißt Net-Zero Framework der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation. Er erfüllt fast alle Konstruktionsmerkmale: wenige Akteure, ein klar abgegrenzter Sektor, Schiffe über fünftausend Bruttoraumzahl decken über fünfundachtzig Prozent der Sektoremissionen ab und unterliegen bereits Meldepflichten, und die Durchsetzung liefe über Hafenstaatkontrolle, also über Marktzugang, genau wie bei Montreal. Er wäre der erste rechtlich bindende globale CO₂-Preis für einen ganzen Wirtschaftszweig. Er wurde im April 2025 gebilligt, im Oktober 2025 nach massivem diplomatischem Druck vertagt und soll nun im Dezember 2026 zur Abstimmung kommen. Von dreiundsechzig ursprünglichen Unterstützern stimmten fünfzehn für die Vertagung, zehn enthielten sich. Man kann an diesem Vorgang genau ablesen, woran das richtige Design scheitert: nicht an der Technik und nicht an der Messbarkeit, sondern daran, dass eine Durchsetzung, die wirkt, per Konstruktion jemandem wehtut.\nTeil 4: Unwirksamkeitsanzeigen in Deutschland und Europa # Der Ausgangspunkt ist eine Zahl, die in der nationalen Debatte selten in dieser Nüchternheit auftaucht. Deutschland hat nach Angaben des Umweltbundesamts 2025 rund 649 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente emittiert und damit gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent reduziert, also um knapp eine Million Tonnen. Seit 1990 beträgt die Minderung achtundvierzig Prozent. Der deutsche Anteil an den globalen Emissionen liegt bei etwa 1,6 Prozent.\nWas daraus folgt, ist zunächst eine Feststellung zur Messgröße, nicht zur Politik. Die 649 Millionen Tonnen werden ohne Unsicherheitsband veröffentlicht und als Grundlage für Entscheidungen im dreistelligen Milliardenbereich verwendet. Es existiert keine veröffentlichte Untersuchung der Messmittelfähigkeit für nationale Treibhausgasinventare. Beim globalen Temperaturziel ist es nicht besser: Die Unsicherheit der Anomalie von 0,13 Grad beträgt etwa ein Drittel der verbleibenden Strecke bis zum vielzitierten Zielwert. Man regelt hier eine Größe, deren Streuung in derselben Größenordnung liegt wie die Regelabweichung. In jedem Fertigungsprozess wäre das ein Abbruchkriterium.\nDer aufschlussreichste nationale Fall ist die Solarförderung, und zwar deshalb, weil sie das am häufigsten zitierte Erfolgsbeispiel ist. Sie besteht den Test an keiner einzigen Stelle.\nDer Zweck war nie eindeutig festgelegt. Ging es um vermiedene Tonnen, um billigen Strom oder um den Aufbau einer heimischen Industrie? Diese drei Ziele haben unterschiedliche Adressaten und widersprechen sich im Instrument. Gemessen wurde folgerichtig beim Anbieter: installierte Gigawatt und Arbeitsplätze in der Branche. Beim Adressaten hätte man Euro je vermiedener Tonne oder Euro je gelieferter Kilowattstunde messen müssen. Beide Größen wurden nie zur Steuerungsgröße gemacht, und zwar weil sie das Ergebnis unmittelbar blamiert hätten.\nBei der Reaktionszeit liegt der handwerkliche Kernfehler. Zwanzig Jahre garantierte Einspeisevergütung, festgeschrieben zum Zeitpunkt der Installation, ist ein Stellglied mit zwanzig Jahren Totzeit. Die Degression war langsamer als die Kostenkurve der Module. Die Überkompensation der Jahre 2009 bis 2011 war deshalb keine Panne und kein Vollzugsdefizit, sondern die zwangsläufige Systemantwort. Ein Regler, der langsamer nachführt als die Störgröße sich bewegt, produziert genau diesen Überschwinger.\nDer Lebensfähigkeitstest schließlich ist die eigentliche Pointe. Die geförderte Industrie wurde nie lebensfähig. Q-Cells, Solon und Conergy sind sämtlich zusammengebrochen, sobald sich die Förderstruktur änderte. Deutschland hat über die Umlage eine Größenordnung im hohen dreistelligen Milliardenbereich aufgewendet und verfügt heute über keine nennenswerte Modulfertigung. Das Kind war zu keinem Zeitpunkt lebensfähig, und der Transfer hat nicht die Diagnose ermöglicht, sondern sie zwei Jahrzehnte lang ersetzt.\nNun gibt es das Gegenargument, und es ist ernst zu nehmen, weil es das einzige belastbare ist: Die globale Lernkurve der Photovoltaik ist real. Die Lernrate liegt bei etwa zwanzig Prozent pro Verdopplung der kumulierten Kapazität, und die Modulpreise sind von rund vier Dollar je Watt auf unter fünfzehn Cent gefallen. Ohne die frühe europäische Nachfrage wäre das langsamer gegangen. Der Einwand rettet die Maßnahme trotzdem nicht, sondern präzisiert nur ihr Versagen. Die Lernkurve wurde von Herstellern eingesammelt, die ohne dieses Fördermodell skaliert haben. Deutschland hat die Demonstration bezahlt, ein anderer hat das lebensfähige System gebaut. Der Nutzen war ein Nebeneffekt, nicht das Ergebnis der Steuerung, und eine Rechtfertigung, die erst nachträglich und nur über einen unbeabsichtigten Effekt funktioniert, ist keine Rechtfertigung, sondern eine Ex-post-Erzählung.\nAus dem Lernkurvenargument folgt allerdings eine Regel, und die ist operativ brauchbar. Öffentliches Geld kann eine Kostendegression kaufen, aber nur einmal je Technologie und nur, solange die Kurve steil ist. Bei ausgereifter Technik gibt es nichts mehr zu kaufen. Damit ist die Gebäudesanierung im Bestand erledigt: Sie liegt je nach Tiefe bei mehreren hundert bis über tausend Euro je vermiedener Tonne, und es gibt keine Lernkurve, die sich mit diesem Geld verschieben ließe. Es ist der teuerste denkbare Einsatz öffentlicher Mittel mit dem geringsten Hebel, und er wird über Sektorziele erzwungen, die ihrerseits Anbieter-Messgrößen sind.\nDas Gegenbeispiel im selben Feld zeigt, dass es auch anders geht. Die Wärmepumpe besteht den Test, sofern sie einen ohnehin fälligen Kesseltausch ersetzt und nicht einen funktionierenden vorzeitig verschrottet. Der Wirkungsgradunterschied zwischen einer Jahresarbeitszahl von drei bis vier und einer Verbrennung mit knapp unter eins ist thermodynamisch und nicht verhandelbar. Beim vorzeitigen Austausch dagegen wird graue Energie vernichtet, und die Bilanz kippt. Dieselbe Technik besteht oder scheitert also je nach Zeitpunkt, was genau der Punkt ist: Nicht die Technik entscheidet, sondern die Prüfkette.\nTeil 5: Was den Test besteht # Am Ende bleibt eine kurze Liste, und sie ist deshalb kurz, weil die Prüfung streng ist.\nDas Schließen von Methanleckagen in der Öl- und Gasförderung besteht alle sieben Stufen. Der Zweck ist eindeutig, der Adressat benennbar, die Messung erfolgt satellitengestützt und damit unabhängig vom Verursacher, die Reaktionszeit liegt bei etwa zwölf Jahren statt bei Jahrhunderten, und die Maßnahme trägt sich ohne Transfer, weil das eingesparte Gas verkäuflich ist. Die Umroutung von Flügen zur Kondensstreifenvermeidung besteht ebenfalls, mit einer Reaktionszeit von Stunden und marginalen Zusatzkosten. Das Langsamfahren in der Seeschifffahrt besteht, weil die Physik der dritten Potenz die Wirtschaftlichkeit gleich mitliefert. Und Photovoltaik in einstrahlungsstarken Regionen besteht heute ohne jede Förderung, weil sie dort schlicht die billigste Erzeugungsform ist.\nVier Maßnahmen. Alle mit kurzer Reaktionszeit, alle mit unabhängiger Messbarkeit, alle ohne Dauertransfer. Sie stehen zusammen für eine erhebliche Wirkung, und keine von ihnen ist Gegenstand einer öffentlichen Debatte, weil keine von ihnen sichtbar ist. Sichtbarkeit und Wirksamkeit sind in diesem Feld nahezu unkorreliert, und das ist kein Zufall, sondern die direkte Folge davon, dass beim Anbieter gemessen wird: Was gut aussieht, ist das, was der Anbieter vorzeigen kann.\nWas daraus für die Konstruktion folgt, lässt sich in einem Satz sagen. Regelgrößen mit Reaktionszeiten unterhalb des Politikzyklus, Messung beim Adressaten statt beim Anbieter, ein Messsystem in der Hand von jemandem, der nicht der Verursacher ist, und als letzter Filter die Frage, ob die Maßnahme ohne Dauertransfer läuft.\nDie Physik ist geklärt. Die Instrumente sind es nicht, und sie werden es nicht dadurch, dass man sie länger betreibt. Wer eine Maßnahme nicht daran messen will, was beim Adressaten ankommt, hat sich bereits entschieden, das Ergebnis nicht wissen zu wollen.\nImage by ArchiPix from Pixabay\n","date":"5. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/klimadebatte/","section":"Blogs","summary":"Die Klimadebatte leidet nicht an fehlenden Daten. Sie leidet daran, dass die vorhandenen Daten an der falschen Stelle erhoben werden. Wer wissen will, ob eine Maßnahme wirkt, muss beim Adressaten messen, nicht beim Anbieter. Genau das passiert seit dreißig Jahren nicht, und deshalb steigen die Emissionen weiter, während die Berichte immer besser aussehen.\nDieser Text macht drei Dinge, in dieser Reihenfolge. Er stellt zuerst die Prüfkette vor, mit der sich das entscheiden lässt. Er legt dann die physikalische Datenlage offen, weil jede Kritik an der Klimapolitik wertlos ist, wenn sie die Physik nicht sauber trennt. Und er wendet die Prüfkette anschließend auf die laufenden Instrumente an, global und national. Das Ergebnis ist unbequem für beide Lager, was ein gutes Zeichen ist.\n","title":"Gemessen wird der Anbieter","type":"blog"},{"content":"","date":"5. July 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/klima/","section":"Categories","summary":"","title":"Klima","type":"categories"},{"content":"","date":"5. 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Auf der anderen Seite steht der Aluhutträger, der überzeugt ist, dass „da oben\u0026quot; eine böse Macht Strahlen aussendet, und der sich eine Aluminiumkappe aufsetzt, damit die Strahlen ihn nicht erreichen.\nStrukturell ist das dasselbe Programm: eine unsichtbare Macht, eine ritualisierte Handlung, eine erhoffte Wirkung — und kein einziger Beleg, der das Verfahren stützt. Der eine baut eine Kathedrale, der andere bastelt einen Hut. Der Mechanismus ist identisch.\nNaheliegende Schlussfolgerung: Dann ist technisch gesehen beides eine Psychose.\nDas ist falsch. Und ausgerechnet warum es falsch ist, ist die eigentliche Pointe.\nDie Psychiatrie hat eine präzise Antwort — sie ist nur nicht die erwartete # Eine Psychose ist keine Beleidigung, sondern eine ernste medizinische Kategorie: ein Zustand veränderter Realitätswahrnehmung, häufig begleitet von massiver Angst. Ihr Kernsymptom ist der Wahn. Und für den Wahn gibt es eine Definition, die seit Jahrzehnten in den Diagnose-Handbüchern steht — im US-amerikanischen DSM ebenso wie in der ICD der WHO.\nEin Wahn ist demnach eine falsche Überzeugung, die jemand unerschütterlich festhält, obwohl praktisch alle anderen das Gegenteil glauben und obwohl es erdrückende Gegenbeweise gibt. So weit passt das auf beide — auf den Beter wie auf den Aluhut.\nDoch dann kommt der entscheidende Zusatz, und er ist kein Nebensatz, sondern die halbe Definition: Ausgenommen sind Überzeugungen, die im kulturellen oder subkulturellen Umfeld der Person üblicherweise akzeptiert werden. Und als Lehrbuchbeispiel für genau so eine ausgenommene Überzeugung nennen die Handbücher wörtlich — den Glaubensartikel. Religion ist im Diagnose-Regelwerk also nicht zufällig nicht-psychotisch. Sie ist die buchstäbliche Beispielausnahme.\nDamit liegt der offizielle Unterschied zwischen Wahn und Glaube nicht in der Wahrheit der Behauptung. Nicht in der Beweisbarkeit. Nicht in der Plausibilität. Er liegt einzig und allein in der Zahl derer, die mitglauben.\nDas ist genau die These vom Anfang — die einzige Differenz ist gesellschaftliche Akzeptanz. Nur ist das eben keine zynische Außenbeobachtung eines Spötters. Es steht so im Lehrbuch. Der Aluhutträger ist allein, deshalb ist er ein Fall für die Klinik. Der Gläubige ist in Gesellschaft, deshalb ist er ein Fall für die Gemeinde. Dieselbe unbeweisbare Prämisse, dieselbe ritualisierte Reaktion — und der Ausschlag der Diagnose entscheidet sich an der Kopfzahl.\nWarum ich „Religion ist Psychose\u0026quot; trotzdem nicht stehen lasse # Genau hier muss man die Bremse ziehen, sonst schießt der Gedanke über sein Ziel hinaus.\nEben weil Psychose eine reale, oft quälende Krankheit ist, ist es nicht klug, Glauben mit ihr gleichzusetzen. Wer das tut, macht zwei Fehler auf einmal: Er verharmlost das Leiden derer, die tatsächlich krank sind — und er entkommt dem schwierigeren Argument, indem er sich hinter einer Diagnose versteckt. Religion ist keine klinische Kategorie. Sie muss es auch gar nicht sein. Die Pointe braucht die Diagnose nicht — sie braucht nur die Einsicht, dass die Grenze, die wir ziehen, eine soziale ist und keine erkenntnistheoretische.\nDie Frage war nie „ist es wahr\u0026quot; # Das ist der Punkt, den ich politisch setzen will.\nEine unbeweisbare Überzeugung ist per Definition jenseits von wahr und falsch — man kann sie weder widerlegen noch belegen. Deshalb ist „glaubst du das Richtige?\u0026quot; die langweiligste aller Fragen. Die einzig interessante Frage lautet: Was tust du damit?\nSolange ein Glaube im eigenen Kopf bleibt, in der eigenen Wohnung, in der eigenen Gemeinschaft Gleichgesinnter — ist er vollständig geschützt, und das ist gut und richtig so. Niemand muss irgendjemandem seine Metaphysik rechtfertigen. Trag den Hut. Bring die Opfer. Bau die Kathedrale.\nDie Linie wird in dem Moment überschritten, in dem eine nicht beweisbare Prämisse als verbindliche Regel auf das Leben von Menschen angewendet wird, die sie nicht teilen: in Gesetzen, in den Körpern anderer, in Schulbüchern, in der Frage, wer wen heiraten darf, in den Entscheidungen am Lebensende von Leuten, die einer ganz anderen oder gar keiner Konfession angehören.\nUnd genau daran zerbricht die ganze „Du bist Anti-irgendwas\u0026quot;-Rhetorik. Sie versucht, eine private Überzeugung in einen öffentlichen Loyalitätstest umzumünzen: Bist du für uns oder gegen uns? Aber die relevante Achse verläuft gar nicht zwischen Gläubigen und Ungläubigen. Sie verläuft zwischen denen, die ihre unbeweisbaren Prämissen auf ihrer Seite der Tür lassen — und denen, die sie zur Pflicht für alle erklären.\nSchluss # Glaub, was du willst. Das ist dein gutes Recht, und es ist nicht verhandelbar.\nAber in dem Augenblick, in dem du beginnst, eine nicht beweisbare Annahme als verbindliche Regel gegen Menschen durchzusetzen, die sie nicht teilen, ist die Frage nicht mehr, ob es Glaube oder Wahn ist.\nDann ist die Frage nur noch: mit welchem Recht.\nQuellen: Glaube, Religion, Psychose (DWDS). Zur Wahn-Definition mit der ausdrücklichen Ausnahme für Glaubensartikel: DSM-5 sowie ICD der WHO.\n","date":"30. June 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/religion-und-psychose/","section":"Blogs","summary":"Der Aluhut und der Altar # Über Glauben, Wahn und den Unterschied, der keiner ist # Fangen wir mit zwei Definitionen an, beide unverdächtig, beide aus dem Wörterbuch.\nReligion ist der Glaube an eine überirdische Macht und deren kultische Verehrung. Glaube ist, in seiner harten Lesart, ein Fürwahrhalten, das von Beweisen unabhängig ist — Wissen ohne Beleg. 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Jeder redet von Agenten, von Automatisierung, von „dem Ding, das jetzt alles übernimmt\u0026quot;. Und genau hier liegt der Denkfehler.\nEine KI — und erst recht ein Agent — ist kein Zauberstab, der schlechte Arbeit in gute verwandelt. Sie ist ein Beschleuniger. Und ein Beschleuniger macht beides schneller: das Gute und das Kaputte.\nGarbage in, Garbage out — nur eben in Hochgeschwindigkeit # Wenn Sie Ihre Prozesse nicht im Griff haben und setzen einen Agenten obendrauf, dann passiert genau eines: Das Ganze fliegt Ihnen schneller um die Ohren — und kostet zusätzlich Geld.\nEin Agent, der einen miserablen Prozess durchfährt, schmeißt weiterhin genau den gleichen Murks raus wie Ihre Prozesse heute. Nur eben automatisiert, in größerer Menge und mit dem teuren Schein von Fortschritt. Sie produzieren Ihren Mist jetzt schlüsselfertig.\nDie unbequeme Wahrheit: Ohne saubere Prozesse werden Sie, auf gut Deutsch, gar nichts auf die Kette kriegen. Mit oder ohne KI.\n„Aber wir sind doch zertifiziert\u0026quot; # Der Klassiker. Und ja — natürlich sind Sie zertifiziert. Weil im Audit die Dokumentation geprüft wird, nicht die Realität.\n99 % der Prozesse in den Firmen sind für genau diesen Moment gebaut: für den Audit. Sie sind nicht dafür gemacht, dass damit jemand arbeiten kann. Sie sind dafür gemacht, dass das Zertifikat an der Wand hängt.\nDas Zertifikat ändert nichts daran, dass die darunterliegenden Prozesse grottig sind. Es dokumentiert sie nur sauber. Und wenn Sie sich an dieser Stelle nicht ehrlich machen, dann beschert Ihnen die KI-Welle nur eines: Sie werden schneller — und zwar dabei, Ihre Firma gegen die Wand zu fahren.\nWer es richtig macht, hat eines gemeinsam # Es gibt Firmen, die funktionieren. Und auffällig oft sind das Familienunternehmen oder Betriebe, in denen eine persönliche Accountability des Geschäftsführers im Spiel ist. Jemand haftet. Jemand steht mit Namen, Geld und Ruf dahinter.\nDas ist kein Zufall. 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Der Ausweg liegt nicht darin, die Hindernisse zu ignorieren — sondern den Blick konsequent auf das Ziel gerichtet zu halten, während du die Gefahr peripher registrierst.\nIm Unternehmertum ist es identisch. Und dennoch verbringen die meisten Mittelständler heute den Großteil ihrer mentalen Energie damit, auf das täglich größer werdende Gewitter zu starren: Bürokratie, die jemand erfunden haben muss, der noch nie ein Unternehmen geführt hat. Energiepreise, die politisch gewollt ins Absurde getrieben wurden. Ein CO₂-Ausstieg, der durch jede dritte Containerlieferung aus Fernost konterkariert wird. Und eine politische Klasse, die gelernt hat, Reformversprechen so lange zu schleifen, bis kein Inhalt mehr übrig ist.\n„Wer die Ursachen nicht klar benennt, kann sie nicht lösen — und wer sie nicht lösen kann, fliegt trotzdem gegen die Wand.\u0026quot;\nDas ist keine Kapitulation vor der Politik. Es ist eine nüchterne Diagnose. Wer langfristig überleben will, muss klar sehen: Die Politik wird diese Probleme nicht lösen. Sie hat es in zwei Jahrzehnten nicht getan. Das bedeutet nicht Resignation — es bedeutet, die eigene Strategie entsprechend zu kalibrieren. Das Gewitter im Blick behalten. Und dann weiterfliegen.\nDas eigentliche Problem: veraltete Werkzeuge in einer neuen Welt # Vor zwanzig Jahren gab es kein iPhone. Mobiltelefone waren Telefone. Und dennoch arbeiten viele Unternehmen heute mit Prozessen, Methoden und Werkzeugen, die aus genau dieser Ära stammen — leicht modernisiert, nie wirklich neu gedacht.\nJahrzehntelang lautete der Satz: „Das ist der Mercedes unter den Softwarelösungen.\u0026quot; Gut positioniert. Teuer. Schwer zu ersetzen. Und entwickelt von Menschen, die nie selbst daran gesessen haben — das zeigen die Nutzungsumfragen zu großen Plattformen seit Jahren. Das Vendor Lock-in tut sein Übriges: Wer einmal tief genug integriert ist, traut sich nicht mehr heraus.\nKünstliche Intelligenz zeigt uns gerade in Echtzeit, wie schnell althergebrachte Vorgehensweisen durch technologische Sprünge überholt werden. Was vor drei Jahren noch Avantgarde war, ist heute Standard. Was heute Standard ist, wird morgen obsolet sein. Das Tempo ist neu. Die Konsequenz für Unternehmer ist alt: Wer nicht mitbewegt, wird mitgerissen.\nKI baut auf existierenden Daten auf und sortiert sie neu — schneller, billiger, präziser. Wer als Unternehmer vor dieser Welle bleiben will, muss bereit sein, Liebgewonnenes loszulassen. Nicht weil es falsch war. Sondern weil es überholt ist.\nVeränderung braucht keinen Mut. Sie braucht einen Business Case. # Neue Methoden und Werkzeuge einzuführen bedeutet nicht, unbesonnen zu handeln. Es bedeutet, dieselbe Klarheit anzuwenden, die man auf jede andere Investitionsentscheidung anwendet: Werde ich schneller? Erhöhe ich die Qualität meiner Produkte? Spare ich Kosten? Wenn mindestens eine dieser Fragen mit Ja beantwortet werden kann — und zwar mit Zahlen, nicht mit Hoffnung — dann ist der Weg klar.\nDas Traurige ist: Viele Entscheidungsträger wissen das. Sie kennen die Antwort. Sie schieben sie auf. Weil der Alltag drückt. Weil das Neue unbequem ist. Weil die Organisation Widerstand leistet. Das ist menschlich. Es ist auch gefährlich.\n„Wenn du mit dem, was du für richtig hältst, nicht das gewünschte Ergebnis erzielst — machst du etwas falsch.\u0026quot; # Was ich mit OTSM vorhabe # Ich baue seit mehr als zwei Jahrzehnten an Systemen für Unternehmen. Bei Bosch, Daimler, Continental. Als Chief Process Officer bei einem Softwareunternehmen. Mit der vollen Überzeugung, dass die Art, wie Mittelständler heute Anforderungen, Prozesse, Compliance und Entwicklung managen, fundamental neu gedacht werden muss.\nOTSM ist das Ergebnis. Eine Plattform, die Requirements Engineering, Prozessmanagement, Compliance, Projektsteuerung und Unternehmensplanung in einem einzigen, kohärenten System verbindet — ohne Silos, ohne redundante Datenpflege, ohne die üblichen Brüche zwischen den Werkzeugen. Das Prinzip: einmal erfassen, vielfach verwenden. Eine einzige Quelle der Wahrheit für dein Unternehmen.\nOTSM nimmt niemandem etwas weg. Es zeigt einen anderen Weg — und der Unterschied wird für die Unternehmen, die ihn gehen, messbar sein.\nOTSM ist kein weiteres Add-on zu einer bestehenden Systemlandschaft. Es ist der Versuch, den Werkzeugkasten für den Mittelstand von Grund auf neu zu denken — mit dem Ziel, dass Unternehmen schneller, qualitativ stärker und kosteneffizienter werden. Nicht als Versprechen. Als System.\nJetzt. # Die Politik wird nicht kürzer treten. Die Bürokratie wird nicht schlanker werden. Die Energiepreise werden sich nicht von selbst normalisieren. Das alles weißt du. Die Frage ist, was du damit machst.\nDu kannst deine Energie weiterhin darauf verwenden, über das Gewitter zu klagen. Oder du kannst entscheiden, wo du landen willst — und dann fliegen.\nIch habe meine Entscheidung getroffen. OTSM kommt auf den Markt. Für die Unternehmer, die ihren Arsch hochkriegen und etwas verändern wollen.\nBist du dabei?\nOTSM — otsm.work\n","date":"8. April 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/du-fliegst-dorthin-wo-du-hinschaust/","section":"Blogs","summary":"In der Luftfahrt ist es ein physisches Gesetz. Im Unternehmen ist es eine Entscheidung. Wer nur auf die Probleme starrt, wird genau dort landen.\nJeder Pilot lernt es in den ersten Flugstunden: Das Flugzeug folgt dem Blick. Schaust du auf das Hindernis, drehst du unbewusst das Steuer genau dorthin. 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Das Ergebnis ist ernüchternd.\nDer Selbstwiderspruch: 29148 gegen 29148 # Der offensichtlichste Widerspruch steckt nicht zwischen zwei Normen, sondern innerhalb einer einzigen.\nAbschnitt 5.2.4 der ISO/IEC/IEEE 29148:2018 definiert, was ein wohlgeformtes Requirement ist. Die Aussage ist unmissverständlich: Ein Requirement muss verifizierbar sein, durch messbare Bedingungen qualifiziert und durch Randbedingungen begrenzt. Ohne Messgröße kein Requirement. Das ist eine harte, klare Ansage.\nDann blättert man weiter zu Abschnitt 5.2.8.2. Dort definiert dieselbe Norm Anforderungstypen. Funktionale Anforderungen werden beschrieben als Aussagen, die Funktionen oder Aufgaben des Systems beschreiben. Kein Wort von Messbarkeit. Kein Wort von Verifikationskriterium.\nDas bedeutet: Nach 5.2.4 ist „Das System soll die aktuelle Temperatur anzeigen\u0026quot; kein gültiges Requirement – es fehlt die Messgröße. Nach 5.2.8.2 ist es ein perfekt gültiges funktionales Requirement.\nUnd als hätten die Autoren selbst gemerkt, dass das nicht zusammenpasst, schließt 5.2.8.2 mit dem Satz: „There may be other ways to organize requirements types.\u0026quot; Das ist keine Spezifikation mehr. Das ist eine Kapitulationserklärung.\nDie Geschwister, die sich nicht einig sind # ISO/IEC/IEEE 15288 definiert 30 Prozesse für den System-Lebenszyklus. ISO/IEC/IEEE 12207 definiert Prozesse für den Software-Lebenszyklus. Beide haben die gleiche Struktur, die gleichen Prozessnamen, die gleichen Process Purposes und Outcomes.\nDie Unterschiede liegen in den Activities und Tasks – weil die eine Norm auf Systeme und die andere auf Software fokussiert. Das klingt sinnvoll, bis man merkt: In der Praxis entwickelt heute kaum jemand ein System ohne Software. Und kaum jemand Software ohne ein umgebendes System.\nDas Ergebnis: Organisationen müssen beide Normen kaufen und parallel anwenden. Oder eine wählen und hoffen, dass der Auditor die andere nicht verlangt. Zwei Normen, ein Zweck, doppelte Kosten.\nDie toten Normen, die niemand beerdigt hat # IEEE 830 definierte SRS-Templates. IEEE 1362 definierte ConOps-Templates. Beide wurden 2011 durch die ISO/IEC/IEEE 29148 ersetzt. Formal zurückgezogen.\nIn der Praxis referenzieren bis heute Hunderte von Lastenheften, Ausschreibungen und Prozessbeschreibungen auf IEEE 830. Ganze Generationen von Ingenieuren haben mit 830 gelernt, was ein gutes Requirement ist. Die Terminologie lebt weiter – auch wenn sie mit 29148 teilweise inkompatibel ist.\n29148 unterscheidet zum Beispiel zwischen ConOps (Concept of Operation) (nutzerzentriert) und OpsCon (systemzentriert). IEEE 1362 kannte diese Unterscheidung nicht. Wer also ein „ConOps nach 1362\u0026quot; schreibt und dann gegen 29148 auditiert wird, hat ein Problem – ohne es zu wissen.\nINCOSE, SOPHIST und die Babylonische Verwirrung # Es wird noch besser, wenn man die Methodenframeworks hinzunimmt.\nINCOSE fordert im Systems Engineering Handbook für jedes Requirement eine Verifikationsmethode. Die EARS-Schablonen erzwingen explizit Bedingungen. Das passt zu 29148 §5.2.4.\nSOPHIST bietet Satzschablonen an, die eine Messgröße ermöglichen – aber nicht erzwingen. Mal wird „mit einer Antwortzeit \u0026lt; 2s\u0026quot; angehängt, mal nicht. Das passt zu 29148 §5.2.8.2.\nUser Stories im agilen Kontext? „Als Nutzer möchte ich X, damit Y.\u0026quot; Keine Messgröße. Kein Verifikationskriterium. Nach 5.2.4 kein Requirement. Nach gängiger Praxis völlig akzeptabel.\nAutomotive SPICE fordert Traceability und Verifikation, sagt aber nichts Konkretes zur Messbarkeit einzelner Requirements. ISO 25010 (SQuaRE) definiert Metriken – aber nur für nicht-funktionale Qualitätsmerkmale.\nJeder Auditor, jeder Berater, jedes Tool interpretiert das anders. Der eine sagt „nicht konform\u0026quot;, der andere nickt ab. Und beide können ihre Position mit derselben Norm begründen.\nDas Geschäftsmodell dahinter # Man muss kein Zyniker sein, um das Muster zu erkennen.\nISO/IEC/IEEE 29148:2018 kostet bei DIN Media (vormals Beuth Verlag) rund 200 Euro. ISO/IEC/IEEE 15288:2023 nochmal so viel. 12207, 24748, 24765, 15289 – jede einzeln zu kaufen. Für eine vollständige Normensammlung im Requirements Engineering kommt man schnell auf über 1.000 Euro. Pro Arbeitsplatz. Ohne die branchenspezifischen Derivate wie ASPICE (Kostenfrei) , ISO 26262 oder ISO 14971.\nDie Normen referenzieren sich gegenseitig. Wer 29148 kauft, stellt fest, dass man 15288 und 12207 auch braucht. Wer 15288 kauft, wird auf 24748 verwiesen. Wer 24748 liest, braucht 24765 für das Vokabular.\nUnd alle paar Jahre gibt es eine Revision. Nicht weil die Gesetze der Physik sich geändert haben, sondern weil eine andere Norm revidiert wurde und die Querverweise aktualisiert werden müssen. Neue Ausgabe, neuer Preis. Die ISO verdient an jeder Revision – und an der Fragmentierung, die die Revisionen nötig macht.\nWas eigentlich nötig wäre # Stellen wir uns vor, die ISO würde an ihre eigenen Normen die gleichen Qualitätskriterien anlegen, die sie für Requirements fordert.\nVerifizierbar: Kann ein Ingenieur eindeutig feststellen, ob er die Norm korrekt anwendet? Bei den Widersprüchen zwischen 5.2.4 und 5.2.8.2: Nein.\nKonsistent: Widersprechen sich die Aussagen innerhalb einer Norm oder zwischen Normen? Ja. Dokumentiert.\nEindeutig: Kann die Norm nur auf eine Art interpretiert werden? „There may be other ways\u0026quot; ist das Gegenteil von Eindeutigkeit.\nRedundanzfrei: Steht der gleiche Inhalt in mehreren Normen? 15288 und 12207 sind der Beweis.\nNotwendig: Braucht man wirklich sieben separate Dokumente, um Requirements Engineering zu beschreiben? Oder würden zwei reichen – eines für Prozesse, eines für Inhalte?\nDie Antwort kennt jeder, der diese Normen in der Praxis anwendet. Aber die ISO hat keinen Anreiz zur Konsolidierung. Jede Norm ist ein Produkt. Jede Revision ist ein neues Produkt. Jede Referenz auf eine andere Norm ist ein Upsell.\nFazit: Das System ist das Problem # Die ISO/IEC/IEEE-Normenlandschaft im Systems Engineering ist das Ergebnis von Jahrzehnten organischen Wachstums, von Komitees, die ihr Revier verteidigen, und von einem Geschäftsmodell, das Fragmentierung belohnt.\nDie Harmonisierungsbemühungen seit 2008 waren ein Schritt in die richtige Richtung. 15288 und 12207 teilen jetzt Terminologie. 29148 hat 830 und 1362 abgelöst. 24765 stellt ein gemeinsames Vokabular bereit.\nAber es reicht nicht. Solange eine einzelne Norm sich selbst widerspricht, solange zwei Geschwisternormen für denselben Zweck koexistieren, und solange der Zugang zu diesen Normen Hunderte Euro kostet – solange bleibt die Normenwelt ein Irrenhaus.\nWas wir brauchen, ist nicht noch eine Harmonisierungsnorm. Was wir brauchen, ist eine Entrümpelungsnorm. Eine Norm, die sagt: Requirements Engineering ist ein Prozess. Hier sind die Schritte. Hier sind die Dokumenttypen. Hier ist das Vokabular. Ein Dokument. Ein Preis. Keine Widersprüche. Keine Querverweise auf sechs andere käufliche Dokumente.\nAber das wird nicht passieren. Denn die Norm für Redundanzentfernung würde wahrscheinlich als eigenständiges Dokument veröffentlicht – für 180 Euro. Mit Querverweisen auf alle existierenden Normen.\nThomas Arends ist Geschäftsführer und Gründer von OTSM, einer integrierten SaaS-Plattform für Requirements Engineering, FMEA und Compliance Management.\n","date":"28. March 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/das-irrenhaus-der-regulatorik-widersprueche-duplikate-und-ein-milliardengeschaeft/","section":"Blogs","summary":"Warum sich die ISO/IEC/IEEE-Normen im Systems Engineering selbst widersprechen – und warum das kein Zufall ist.\nWer im Systems Engineering arbeitet, kennt das Gefühl: Man kauft eine Norm für mehrere hundert Euro, liest sie durch, und stellt fest – das steht doch schon in der anderen Norm, die man letzten Monat gekauft hat. Nur anders formuliert. Und manchmal widersprüchlich.\nIch habe mir die sieben Kernnormen des Requirements Engineering vorgenommen – ISO/IEC/IEEE 29148, 15288, 12207, IEEE 830, IEEE 1362, ISO/IEC/IEEE 24748 und 24765 – und systematisch verglichen. Das Ergebnis ist ernüchternd.\n","title":"Das Irrenhaus der Regulatorik: Widersprüche, Duplikate und ein Milliardengeschäft","type":"blog"},{"content":"","date":"28. March 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/entwicklung/","section":"Categories","summary":"","title":"Entwicklung","type":"categories"},{"content":"","date":"28. March 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/entwicklung/","section":"Tags","summary":"","title":"Entwicklung","type":"tags"},{"content":"","date":"28. March 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/iso/","section":"Categories","summary":"","title":"ISO","type":"categories"},{"content":"","date":"28. 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So viel Strom kam 2024 in Deutschland aus Windkraft — bezogen auf die öffentliche Nettostromerzeugung. Das klingt beeindruckend. Ist es auch. Tatsächlich war Windkraft mit 136,4 Terawattstunden die wichtigste einzelne Energiequelle des Jahres.\nAber was sagt diese Zahl wirklich aus?\nSie sagt: Im Jahresdurchschnitt, über alle Stunden summiert, über gute Windtage im Herbst und schlechte im Januar, hat Wind ein Drittel des Stroms geliefert. Was sie nicht sagt: Wie war die Verteilung? Was passiert in den anderen zwei Drittel der Zeit? Was passiert, wenn der Wind nicht weht?\nGenau hier bricht die öffentliche Debatte zusammen. Auf der einen Seite die Windkraft-Fraktion, die den 33-Prozent-Anteil wie ein Schild vor sich herträgt, als wäre damit das Versorgungsproblem gelöst. Auf der anderen Seite die Atom-Fraktion, die so tut, als könne man morgen früh die drei stillgelegten deutschen Kernkraftwerke wieder hochfahren, als wären sie einfach in den Standby-Modus gegangen.\nBeide liegen daneben. Beide ignorieren die Physik. Beide diskutieren mit Absolutzahlen, als gäbe es keinen Kontext.\nDas ist intellektuell unredlich. Punkt.\nDie Dunkelflaute: Das Schweigen der Ideologen # Reden wir über das, worüber niemand gerne redet.\nDie Dunkelflaute. Das Phänomen, bei dem weder Sonne scheint noch Wind weht — und das in Deutschland im Schnitt zwei- bis fünfmal pro Jahr für mindestens 48 Stunden auftritt. Nach Daten des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) im Beobachtungszeitraum 1979–2018 sogar durchschnittlich 4,6 Mal pro Jahr.\nDie längste Dunkelflaute der letzten zehn Jahre dauerte 5,4 Tage. Im Winter 2025 wurden vier solcher Ereignisse gezählt, das längste mit 89 Stunden. Im November 2025 sank die Gesamtstromerzeugung an einem einzigen Tag um ein Drittel gegenüber der Vorwoche. Wind und Solar lieferten zusammen unter 100 GWh — während Braunkohle, Erdgas und Steinkohle über 80 Prozent der verbleibenden Erzeugung übernahmen.\nUnd dann gibt es noch den statistischen Worst Case: Im Winter 2014/2015 war die Dunkelflaute doppelt so intensiv wie im Winter 2022/2023. Laut Modellierungen für 2045 würde ein ähnlicher Winter einen saisonalen Speicherbedarf von mindestens 36 Terawattstunden erzeugen — Kapazitäten, die heute nicht existieren und in keinem ernsthaften Ausbaupfad für die nächsten zwei Jahrzehnte realistisch erscheinen.\nDas ist keine Anti-Erneuerbare-Propaganda. Das sind Physik und Statistik.\nWindkapazitätsfaktor in Deutschland im Mittel der Jahre 2005–2014: 18,4 Prozent. Das bedeutet: Eine installierte Windleistung von 100 Megawatt liefert im Jahresdurchschnitt gerade einmal 18,4 Megawatt effektiv. In einem Viertel aller Stunden sogar unter 6,1 Prozent Nennleistung.\nWer das nicht in seine Argumentation einpreist, führt keine Diskussion. Er macht Werbung.\nDie Atomkraft-Fraktion: Nostalgie ist kein Energiekonzept # Auf der anderen Seite das gleiche Spiel.\n\u0026ldquo;Wären die Kernkraftwerke noch am Netz, hätten wir das Problem nicht.\u0026rdquo; Ein Satz, der stimmt und gleichzeitig nichts hilft. Denn die drei letzten deutschen Kernkraftwerke wurden im April 2023 abgeschaltet. Isar 2, Emsland, Neckarwestheim 2. Zusammen etwa 4 Gigawatt installierte Leistung.\nZum Vergleich: Der deutsche Strombedarf liegt bei etwa 500 Terawattstunden im Jahr, bei Spitzenlast um die 80 Gigawatt. 4 Gigawatt sind relevant — aber kein Gamechanger. Wer so tut, als hätten diese vier Gigawatt die Energiewende gerettet, lügt sich selbst an.\nUnd wer heute eine Neubau-Atomstrategie für Deutschland fordert, der möge bitte ehrlich sein: Wir reden von Projektlaufzeiten von 15–20 Jahren, Kostenschätzungen die sich regelmäßig verdoppeln (Hinkley Point C: ursprünglich 18 Milliarden Pfund, aktuell über 46 Milliarden), und einer deutschen Industrie und Zulieferkette, die nach 30 Jahren Atomausstieg schlicht nicht mehr existiert.\nAußer — man baut in China.\nDort dauert es von der staatlichen Genehmigung bis zur Fertigstellung 56 bis 60 Monate. Fünf Jahre. Der Hualong One in Fuqing Block 5 — eine chinesische Eigenentwicklung, erster Reaktor eines völlig neuen Typs — ebenfalls rund fünf Jahre Bauzeit. Hinkley Point C in Großbritannien, baugleiche Technologie, westliche Rahmenbedingungen: über 16 Jahre, mit einer Kostenexplosion, die inzwischen Lehrbuchstatus hat.\nGleiche Physik. Gleiche Technologie. Faktor drei beim Zeitplan. Faktor fünf bei den Kosten.\nDas ist keine Ideologie. Das sind Projektmanagement-Grundlagen. Und diese Projektmanagement-Grundlagen sind in der Erhabenheit westlicher systematischer Ignoranz vollständig flöten gegangen. Nicht weil sich die Physik des Reaktors geändert hätte. Sondern weil wir verlernt haben, komplexe Systeme zu bauen, ohne sie politisch, regulatorisch und ideologisch zu zerdenken.\nNostalgie ist kein Energiekonzept. Hype auch nicht.\nProminente als Autoritätsbeweis: Der Rückfall ins Mittelalter # Hier wird es besonders unangenehm.\nEs hat sich eingebürgert, Argumente durch Prominente zu stützen. Wenn Schauspieler X für die Energiewende demonstriert oder Unternehmer Y gegen die Abschaltung der Atomkraftwerke twittert, dann gilt das in der öffentlichen Diskussion offenbar als Argument.\nDas ist kein Rückschritt ins 20. Jahrhundert. Das ist ein Rückschritt ins Mittelalter.\nEine Aussage wird nicht richtig, weil eine Person, die ich mag, sie trifft. Und sie wird nicht falsch, weil jemand, den ich verachte, sie äußert. Das ist das Grundprinzip rationaler Diskussion. Es steht in jedem Einführungsbuch zur Logik. Und es wird täglich millionenfach verletzt.\nPhysikalische Gesetze gelten unabhängig davon, wer sie ausspricht. Der Erhaltungssatz der Energie fragt nicht nach politischer Haltung. Die Schwankungscharakteristik von Windenergie ändert sich nicht, weil Elon Musk oder Greta Thunberg eine andere Meinung haben.\nWer Prominente zitiert, statt Daten: Hör auf. Du führst keine Diskussion. Du betreibst Folklore.\nDas Label-System: Die intellektuelle Kapitulation # Und dann ist da noch das Framing.\nWer für mehr Windkraft ist, ist ein \u0026ldquo;grüner Ideologe\u0026rdquo;. Wer Kernkraft nicht kategorisch ablehnt, ist ein \u0026ldquo;Atomlobbyist\u0026rdquo;. Wer auf Versorgungssicherheit besteht, ist ein \u0026ldquo;fossiler Dinosaurier\u0026rdquo;. Wer die Kosten der Energiewende benennt, ist \u0026ldquo;rechts\u0026rdquo;.\nDieses Label-System ist die intellektuelle Kapitulation vor der eigentlichen Aufgabe: Einem der komplexesten Systemtransformationsprojekte der Industriegeschichte.\nEin Energiesystem ist kein Wunschkonzert. Es hat physikalische Gesetze, wirtschaftliche Zwänge, infrastrukturelle Realitäten und soziale Konsequenzen — gleichzeitig, in Wechselwirkung. Wer so ein System mit der Komplexitätstoleranz eines Twitter-Kommentars diskutiert, disqualifiziert sich selbst.\nDas Problem ist nicht, dass Menschen verschiedene Ansichten haben. Das Problem ist, dass sie aufgehört haben, zuzuhören. Nicht wegen besserer Argumente — sondern weil das Label \u0026ldquo;du bist ja sowieso X\u0026rdquo; die Notwendigkeit ersetzt, sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen.\nAn die Politik: Ihr habt euer Kompetenzlevel demonstriert # Jetzt direkt.\nWir haben in Deutschland in den letzten 20 Jahren erlebt:\nDen Atomausstieg, beschlossen und wieder rückgängig gemacht und wieder beschlossen — je nach Regierung und öffentlicher Stimmung, nicht nach Systemanalyse. Den Kohleausstieg, mehrfach verschoben, mit Milliarden subventioniert, ohne gesicherte Backup-Alternativen. Eine Netzausbau-Planung, die jahrelang hinter dem Erneuerbaren-Ausbau herhinkte und Windstrom im Norden nicht dorthin transportieren kann, wo er gebraucht wird. Windkraft-Ausbauziele, die 2024 onshore nur zu einem Drittel erreicht wurden (2,4 von geplanten 7 Gigawatt). Und einen Strompreis, der zu den höchsten in Europa gehört, obwohl — oder weil — wir eine der ambitioniertesten Energietransformationen der Welt durchführen. Das ist kein Versagen des Konzepts \u0026ldquo;Energiewende\u0026rdquo;. Das ist das Versagen der Umsetzung durch politische Akteure, die jede Entscheidung nach Wahlzyklen und Koalitionsarithmetik getroffen haben, nicht nach Systemlogik.\nIhr habt über zwei Jahrzehnte demonstriert, was ihr könnt. Das reicht als Beweis.\nWer ein Energiesystem mit 80 Millionen Menschen und einer der stärksten Industrien der Welt nach Legislaturperioden-Logik managed, hat das Handwerk nicht verstanden. Das ist keine politische Meinung. Das ist Systemtheorie.\nDie Konsequenz wäre klar: Zurücktreten. Platz machen für Menschen, die Komplexität nicht fürchten. Die Entscheidungen nicht nach Demoskopie treffen, sondern nach Datenlage. Die bereit sind zu sagen: \u0026ldquo;Wir brauchen alle Optionen auf dem Tisch — Speicher, Gas-Backup, europäischen Verbund, möglicherweise neue Kerntechnologien — und zwar gleichzeitig, nicht sequenziell nach Ideologie.\u0026rdquo;\nWas stattdessen gebraucht würde # Keine Ideologie. Keine Promis. Keine Labels. Stattdessen:\nSystemdenken. Ein Energiesystem ist ein Netzwerk mit Abhängigkeiten, Redundanzen, Ausfallwahrscheinlichkeiten und Kostenstrukturen. Es gibt keine Einzellösung. Wer behauptet, eine zu haben, versteht das System nicht.\nRelativzahlen. 33 Prozent Windanteil im Jahresmittel sagen wenig, wenn die Verteilung nicht mitgedacht wird. Installierte Leistung und tatsächlich gelieferte Energie sind verschiedene Größen. Kapazitätsfaktor ist keine Fußnote — er ist der Kern der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.\nEhrlichkeit über Kosten und Zeitlinien. Jede Technologie hat Kosten, Anlaufzeiten und Systemanforderungen. Wer nur die Vorteile seiner bevorzugten Lösung kommuniziert und die Nachteile verschweigt, betreibt Lobbyarbeit, keine Analyse.\nGrundlast ist kein Schimpfwort. Der Begriff wurde in den letzten Jahren seltsamerweise zur ideologischen Kampfvokabel. Grundlast beschreibt einen physikalischen Sachverhalt: Es gibt eine Mindestlast, die zu jeder Stunde, unabhängig von Wetter und Jahreszeit, gedeckt sein muss. Das ist keine Meinung. Das ist Elektrotechnik.\nFazit: Die Physik wartet nicht auf Konsens # Die Realität kennt kein Framing. Sie kennt keine Koalitionsverträge. Sie kennt keine Trendthemen.\n33 Prozent Windstrom im Jahresmittel sind eine gute Nachricht. 80 Prozent fossile Deckung an einem Dunkelflauten-Sonntag im November sind eine schlechte. Beides gleichzeitig stimmt. Wer nur eine Seite sieht, beschreibt das System falsch.\nWer Energie als Thema wählt, um Identität zu demonstrieren, nicht um Probleme zu lösen, der ist Teil des Problems.\nIch habe nichts dagegen, für Windkraft zu sein. Oder für Kernenergie. Oder für Gas-Backup. Oder für eine Kombination aus allem. Was ich dagegen habe: Für irgendetwas zu sein, ohne die Physik gelesen zu haben.\nUnd was ich dagegen habe: Dass Menschen, die bewiesen haben, es nicht zu können, weiterhin die Entscheidungen treffen.\n","date":"11. March 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/energiedebatte-hoert-auf-zu-bluffen-oder-haltet-die-klappe/","section":"Blogs","summary":"Ich habe es satt.\nNicht die Energiewende. Nicht die Diskussion über Atom oder Wind oder Gas. Ich habe es satt, dass in diesem Land seit Jahren lautstark über Energiepolitik gestritten wird, ohne dass irgendjemandem aufzufallen scheint, dass die meisten Diskutanten die physikalischen Grundlagen nicht begriffen haben. Nicht ansatzweise. 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Wahlprogramme werden seziert, bewertet, kommentiert.\nWas fehlt? Immer dasselbe.\nEine Gegenüberstellung: # Was wurde versprochen – und was wurde gehalten? # Nicht als akademische Übung. Sondern wie man das in jedem halbwegs professionellen Unternehmen täte: Soll/Ist-Vergleich. Ohne Schönfärberei.\nStattdessen: Hochglanzmaterial, nette Formulierungen, und Redakteure, deren Aufsichtsräte zufällig aus denselben Kreisen stammen, über die sie berichten sollten. Das Ergebnis ist das, was es ist.\nDer folgende Text ist die PR Variante meiner Meinung\nEs gibt eine Regel, die ich aus 40 Jahren Projektarbeit kenne.\nMan löst kein Problem mit denjenigen, die es verursacht haben. # Das ist keine Meinung. Das ist Systemlogik.\nWenn ein Entwicklungsprojekt regelmäßig Budget, Zeit und Qualität verfehlt, holt man keine Task Force aus denselben Leuten, die das Projekt geführt haben. Man analysiert, was strukturell falsch läuft – und ändert die Struktur.\nIn der Politik gilt das offenbar nicht.\nNach einem Jahr Friedrich Merz als CDU-Vorsitzendem – einem Jahr weitgehend gebrochener Versprechen, einem Jahr Stillstand dort, wo Bewegung gefragt war – bekommt er 90 % auf dem Parteitag. Nun gut. Das sagt etwas über den Zustand der CDU-Mitgliedschaft. Über mehr muss man dann eigentlich nicht mehr reden.\nZur Frage des Vertrauens. # Ich habe mir angewöhnt, Verhalten zu beobachten statt Versprechen zu glauben. Das ist eine Methodik, die in jedem Review-Prozess funktioniert.\nWenn ich das auf Politiker anwende, komme ich zu einem Ergebnis, das ich hier diplomatisch formulieren möchte: Mein Vertrauen ist so weit gesunken, dass ich buchstäblich jeden Aschenbecher im Raum überwachen würde, solange diese Personen anwesend sind.\nDas ist keine Übertreibung. Das ist eine Risikobewertung.\nDie Bewerbungsanalogie. # Stellen Sie sich vor, ein Kandidat kommt zum Vorstellungsgespräch. Hochglanzunterlagen. Eloquent. Überzeugend. Er verspricht ewige Treue, maximalen Einsatz, vollständige Lieferung.\nSechs Monate später: Targets nicht erreicht, Versprechen umgedeutet, Verantwortung auf externe Faktoren verschoben.\nWas tun Sie als Führungskraft?\nSie trennen sich. Und beim nächsten Mal prüfen Sie die Referenzen gründlicher.\nIn der Politik nennt man diesen Zyklus „Demokratie\u0026quot; und wiederholt ihn alle vier Jahre mit denselben Akteuren.\nZur SPD, zur Linken und zur Glaubwürdigkeit generell. # „Für dich\u0026quot; – steht auf den Plakaten. Für wen genau?\nUnd \u0026ldquo;Für Arbeitsplätze\u0026rdquo; nachdem eine Bärbel Bas ja die Unternehmer gerade zum Feind erklärt hat.\nWenn auf der anderen Seite Armut gepredigt wird, während die Protagonisten im A8 vorfahren und auf Parteitagen Sekt trinken, dann ist das keine Kleinigkeit. Das ist kein Kommunikationsproblem – oder präziser: ein Integritätsproblem. - ich muss meine #Tiernamen Liste erweitern\nMan kann eine Position glaubwürdig vertreten oder man kann sie verkaufen.\nBeides gleichzeitig funktioniert nicht dauerhaft.\nWas Merkel hinterlassen hat. # Beginnen wir mit der sachlichen Einordnung: Über Jahre wurde deutsches Steuergeld systematisch eingesetzt, um nationale und internationale Probleme zuzuschütten – anstatt sie zu lösen.\nDie Konsequenz: Die strukturellen Probleme im Inland sind massiv gewachsen. Sie wurden verschoben, vertagt, umdefiniert. Und selbst heute wo es dann Aussagen der Wirtschaft gibt zu Politikern \u0026ldquo;Keine Kompetenzvermutung mehr\u0026rdquo; passiert was - genau - gar nichts.\nDie CDU läuft weiterhin auf diesem Kurs. Unbequeme Entscheidungen werden vermieden. Man nennt das Kompromiss. Ich nenne das Aufschub auf Kosten der Substanz.\nMein Fazit :\n80 % der Menschen in diesem Land, die morgens aufstehen, arbeiten gehen und ihren Laden am Laufen halten, liefern mehr Substanz und mehr Integrität als das, was sich in den Parlamenten als politische Elite bezeichnet.\nDas ist kein Angriff auf die Demokratie. Das ist eine Leistungsbewertung.\nWenn wir weiterhin denjenigen die Problemlösung übertragen, die das Problem verursacht haben – und das alle vier Jahre neu bestätigen – dann ist das Ergebnis vorhersehbar.\nEs ist kein Geheimnis. Es ist Systemlogik.\nUnd wer das weiterhin nicht sieht, dem ist meines Erachtens schlicht nicht mehr zu helfen.\nQuellen u.a.: Focus.de – Nach einem Jahr Merz: Leser ziehen Bilanz\n","date":"21. February 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/wahlprogramm-vs-realitaet-die-fehlende-gegenueberstellung/","section":"Blogs","summary":"Es ist wieder Wahlkampf. Die Plakate hängen. Die Presse schreibt pflichtbewusst ihre Artikel. 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Das Problem ist die Reihenfolge und der Fokus, den Quick Wins erzeugen.\nTypisches Muster in der Industrie:\nQuick Wins = kleine Stellschrauben, kosmetische Anpassungen, einfache Prozess-Tuning-Maßnahmen, schnelle Retrofit-Lösungen, temporäre Workarounds Systemrelevante Probleme = Grundursachen in Anlagen-Design, Materialfluss, Prozess-Architektur, Wartungsstrategie, Datenqualität, kritischen Engpässen Wenn man die Quick-Win-Liste zuerst abarbeitet, entsteht sehr schnell ein trügerisches Erfolgserlebnis:\n„Von 120 offenen Punkten schon 85 grün – wir machen richtig Fahrt!“ → Fortschrittsillusion auf Steroiden.\nIn Wahrheit hat man meist genau die 70–80 % der Punkte angefasst, die nach Pareto nur 10–25 % des echten Schmerzes (Ausfälle, Kosten, Qualitätsverluste, Sicherheitsrisiken) ausmachen. Die wirklich teuren, risikoreichen und strukturellen Themen (Root Causes) liegen weiterhin unangetastet da – und werden durch die vielen kleinen Eingriffe oft sogar noch schwerer sichtbar und teurer zu beheben.\nTypischer Verlauf nach 9–24 Monaten Quick-Win-Fokussierung in der Industrie:\nViele kleine Maßnahmen umgesetzt → KPI-Dashboard sieht besser aus, Stimmung gut Die großen Brocken (Anlagen-Layout, Prozess-Engpässe, wiederkehrende Grundfehler, fehlende Präventivstrategien) werden immer noch „später“ gemacht Bei jeder größeren Störung, jedem Retrofit, jedem neuen Produkt oder jeder Kapazitätserhöhung fliegen einem die früheren kleinen Fixes um die Ohren („Das hatten wir doch schon optimiert!“ → „Ja, aber nicht unter Volllast / mit diesem Material / bei dieser Losgröße…“) Am Ende hat man viel bewegt – aber die OEE, die Gesamtkosten, die Anlagenverfügbarkeit oder die Sicherheitskennzahlen verbessern sich kaum nachhaltig. Die einzig nachhaltig günstigere und klarere Alternative\nKomplette, ehrliche, schonungslose Liste aller bekannten Abweichungen, Schwachstellen und Risiken erstellen – egal ob Bagatelle oder Millionen-Thema Keine Priorisierung nach „Aufwand vs. gefühlter Wirkung“ oder „sichtbarer Erfolg“ Stattdessen systematisch \u0026amp; stur abarbeiten – idealerweise in dieser Reihenfolge: Kritische Root Causes \u0026amp; strukturelle Engpässe zuerst (Prozess-Design, Anlagen-Architektur, wiederkehrende Grundfehler) Dann alles, was darauf aufbaut (Wartungskonzepte, Materialfluss, Qualitätsstellen) Quick Wins nur dann, wenn sie zufällig auf dem Weg liegen oder als winzige Abschlussaufgabe eines großen Themas anfallen Keine Fortschrittsberichte nach Anzahl abgearbeiteten Punkten – sondern nach realer Risikoreduktion und Wertschöpfungsstabilität Das fühlt sich anfangs langsam, bürokratisch und unsexy an. Aber genau diese Vorgehensweise hat entscheidende Vorteile:\nKeine gefährliche Fortschrittsillusion Deutlich weniger Rework und „Das hatten wir doch schon gemacht“-Drama Stabilere Prozesse und Anlagen, sobald man die großen Themen endlich angeht Weniger Kontextwechsel, weniger Insellösungen, weniger technische Schulden Langfristig deutlich geringerer Gesamtaufwand – weil man nicht zweimal oder dreimal dieselben Bereiche aufreißt Kurz gesagt\nQuick-Win-Priorisierung ist keine Effizienzstrategie. Sie ist eine Komfort- und Motivationsstrategie, die sich als Effizienz tarnt – und in der Industrie besonders teuer wird, weil Stillstände, Qualitätsabweichungen und Sicherheitsvorfälle exponentiell teurer sind als Code-Refactorings.\nWer wirklich nachhaltig produktiver, sicherer und kostengünstiger werden will, muss sich eingestehen: Die Reihenfolge „erst die großen, unangenehmen, strukturellen Brocken – dann der Rest“ ist in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle nicht die langsamere, sondern die deutlich intelligentere und letztlich schnellere Vorgehensweise.\n","date":"31. January 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/quick-wins-sind-in-der-industrie-meist-ein-systematischer-denkfehler-nicht-nur-in-der-it/","section":"Blogs","summary":"Es klingt vernünftig, motivierend, fast zwingend: „Zuerst die Quick Wins abarbeiten – mit wenig Aufwand viel Wirkung erzielen.“ In der Produktion, Instandhaltung, im Maschinenbau, in der Logistik, im Anlagenbau – fast überall wird so priorisiert. Und fast überall zahlen Unternehmen später einen hohen Preis dafür.\nDas Problem ist nicht, dass kleine Verbesserungen grundsätzlich schlecht wären. Das Problem ist die Reihenfolge und der Fokus, den Quick Wins erzeugen.\nTypisches Muster in der Industrie:\n","title":"Quick Wins sind in der Industrie meist ein systematischer Denkfehler – nicht nur in der IT","type":"blog"},{"content":"","date":"10. January 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/finance/","section":"Tags","summary":"","title":"Finance","type":"tags"},{"content":"Oder: Warum wir für 30 Normen mehr ausgeben als für 400 Vorgaben\nEs gibt diese Momente in Unternehmen, in denen man sich fragt: Haben die eigentlich noch alle Latten am Zaun?\nHier die Fakten: Im Finanzbereich geben Unternehmen zigtausende Euro für ERP-Systeme, WaWi-Software und Controlling-Tools aus. Der Grund? Sie müssen typischerweise etwa 30 maximal 110 Rechtsvorgaben im Steuerrecht. Klarheit und Wahrheit – so will es das Finanzamt. Jeden Beleg, jede Transaktion, jede Bewegung lückenlos dokumentiert, revisionssicher, GoBD-konform.\nUnd in der Entwicklung? Da jonglieren Teams mit 400+ eizuhaltenden Rechtsvorgaben/Normen pro Projekt. Komplexe Abhängigkeiten, kritische Geschäftslogik, Systemintegrationen, die das gesamte Unternehmen am Laufenhalten. Die Werkzeuge dafür? Excel. Word. PowerPoint. Vielleicht noch ein Wiki, wenn man Glück hat.\nKarheit, Wahrheit Traceability? Fehlanzeige.\nIm Engineering heißt es Traceability – die Rückverfolgbarkeit von Anforderungen über Design, Implementierung bis zum Test. Im Finanzwesen nennt man es Klarheit und Wahrheit nach § 146 AO. Beides meint das Gleiche: Nachvollziehbarkeit. Dokumentation. Beweisbarkeit.\nNur: Während das Finanzamt bei einer fehlenden Rechnung durchgreift, interessiert es niemanden, wenn in der Software-Entwicklung die Hälfte der Anforderungen im Nirvana verschwindet. Wenn keiner mehr weiß, warum Feature X gebaut wurde. Wenn Bug Y zum fünften Mal auftaucht, weil niemand dokumentiert hat, dass er schon dreimal \u0026ldquo;gefixt\u0026rdquo; wurde.\nA fool with a tool is still a fool – aber ohne Tool Sind Sie verloren # Ja, Tools allein machen noch keine gute Arbeit. Das stimmt. Aber der Umkehrschluss – \u0026ldquo;Wir brauchen keine Tools, wir haben ja kluge Leute\u0026rdquo; – ist gefährlich naiv.\nAlternativ, die Kosten aber doch so viel (und sind uralte ausgediente Hirsche von vor 12 Jahren) und sind nicht nahtlos verzahnt.\nStellen Sie sich vor, Sie würden Ihrer Buchhaltung sagen: \u0026ldquo;Macht das mal mit Excel. Ihr seid doch clever genug.\u0026rdquo; Das Finanzamt würde herzlich lachen. Und dann kommen die Prüfer.\nWarum also glauben wir in der Entwicklung, dass Excel für 400 Vorschriften reicht?\nEine Beziehung besteht nicht nur aus Geld – aber sie stirbt ohne Fundament # Ja, Finanzen sind nicht alles. Eine gute Beziehung zwischen Business und Development braucht mehr als Budgets und Planungstabellen. Sie braucht Vertrauen. Kommunikation. Gemeinsame Ziele.\nAber wissen Sie, was Vertrauen schneller zerstört als alles andere? Chaos. Intransparenz. Wenn niemand mehr durchblickt, was eigentlich gebaut wird, warum es so lange dauert, und ob das überhaupt noch das ist, was bestellt wurde.\nEin solides Fundament – klare Anforderungen, nachvollziehbare Entscheidungen, dokumentierte Änderungen – ist keine bürokratische Spielerei. Es ist die Basis dafür, dass Business und Entwicklung überhaupt miteinander reden können.\nDie unbequeme Wahrheit # Wir haben eine Schieflage. Eine massive.\nIm Finanzwesen: Hochspezialisierte Tools für überschaubare Regelwerke In der Entwicklung: Steinzeitwerkzeuge für exponentiell komplexere Aufgaben Das ist nicht nur ineffizient. Es ist fahrlässig.\nDenn während ein Buchungsfehler vielleicht 1.000 Euro Steuernachzahlung kostet, kann ein Fehler in der Architektur das ganze Geschäftsmodell torpedieren. Wenn kritische Anforderungen verloren gehen. Wenn niemand mehr weiß, welche Komponente wofür zuständig ist. Wenn das System zum digitalen Jenga-Turm wird, bei dem jede Änderung zum Risiko wird.\nWas jetzt? # Es geht nicht darum, der Finanzabteilung ihre Tools wegzunehmen. Es geht darum, der Entwicklung endlich die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken.\nTraceability ist kein Luxus. Es ist ein Grundbedürfnis.\nWenn Sie bereit sind, zigtausende Euro für die Buchhaltung auszugeben, sollten Sie auch bereit sein, in professionelles Requirements Engineering zu investieren. In Tools, die Anforderungen mit Code verbinden. In Prozesse, die Nachvollziehbarkeit von Anfang an mitdenken.\nDenn am Ende des Tages gilt: Das Finanzamt prüft einmal im Jahr. Ihre Software läuft 365 Tage – und jeder Tag ohne Transparenz ist ein Tag auf Glatteis.\nNoch Fragen? Lassen Sie uns reden.\nWenn dieser Artikel bei Ihnen ein \u0026ldquo;Das kann doch nicht sein\u0026rdquo;-Gefühl ausgelöst hat – gut. Genau das sollte er.\n","date":"10. January 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/finance-vs-entwicklung-der-teure-blindflug-der-it/","section":"Blogs","summary":"Oder: Warum wir für 30 Normen mehr ausgeben als für 400 Vorgaben\nEs gibt diese Momente in Unternehmen, in denen man sich fragt: Haben die eigentlich noch alle Latten am Zaun?\nHier die Fakten: Im Finanzbereich geben Unternehmen zigtausende Euro für ERP-Systeme, WaWi-Software und Controlling-Tools aus. Der Grund? Sie müssen typischerweise etwa 30 maximal 110 Rechtsvorgaben im Steuerrecht. Klarheit und Wahrheit – so will es das Finanzamt. Jeden Beleg, jede Transaktion, jede Bewegung lückenlos dokumentiert, revisionssicher, GoBD-konform.\n","title":"Finance vs. Entwicklung: Der teure Blindflug der IT","type":"blog"},{"content":" Angaben gemäß § 5 DDD: # Kontakt: # Thomas Arends\nSchillerstr. 12/1\n73249 Wernau\nTelefon: +49 7153 750 9918 E-Mail: info a__t thomasarends.de Umsatzsteuer-ID Deutschland: # Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz: DE293250583\nVerantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: # Verantwortlich für den Inhalt ist der jeweilige im Text genannte Author oder, sofern kein Author angegeben,\nThomas Arends\nQuelle: https://www.e-recht24.de\nHaftungshinweis:\nTrotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links.\nFür den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.\n","date":"17. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/impressum/","section":"Thomas Arends","summary":"Angaben gemäß § 5 DDD: # Kontakt: # Thomas Arends\nSchillerstr. 12/1\n73249 Wernau\nTelefon: +49 7153 750 9918 E-Mail: info a__t thomasarends.de Umsatzsteuer-ID Deutschland: # Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz: DE293250583\nVerantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: # Verantwortlich für den Inhalt ist der jeweilige im Text genannte Author oder, sofern kein Author angegeben,\nThomas Arends\nQuelle: https://www.e-recht24.de\n","title":"Impressum","type":"page"},{"content":"","date":"16. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/fmea/","section":"Tags","summary":"","title":"FMEA","type":"tags"},{"content":"","date":"16. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/ki/","section":"Tags","summary":"","title":"KI","type":"tags"},{"content":"Ich bin zertifizierter …“ – füllen Sie die Lücke nach Belieben. Egal ob „Agile Coach“, „KI-Experte“ oder „Experte für irgendwas“ – die Welt der Zertifikate boomt. Überall werden Seminare angeboten, für alles und jeden. Man besucht ein Wochenende, lernt (manchmal) etwas Neues, und am Ende gibt’s das heiß begehrte Zertifikat. Aber was ist das eigentlich wert?\nMein erstes Mal # Vor über 40 Jahren, als ich noch Leiter der technischen Dokumentation im Mess- und Regelanlagenbau war, wurde ich zu einem Seminar geschickt: „Technische Dokumentation“. Am Ende gab’s ein Zertifikat. Ehrlich gesagt, das war der einzige Grund, warum ich durchgehalten habe. Damals dachte ich noch, so ein Zertifikat hätte Gewicht. Heute weiß ich: Es kommt nicht auf das Papier an.\nHeutzutage sprießen Bildungsangebote wie Pilze aus dem Boden. Und natürlich darf das Zertifikat nicht fehlen – denn damit lässt sich richtig Geld machen. Neulich bin ich über ein Angebot gestolpert: „Zertifizierter FMEA-Moderator“, ausgeführt von einer namhaften deutschen Institution. Klingt beeindruckend, oder?\nWie müsste jetzt mein Zertifikat aussehen? # Ich habe in den letzten Jahren immer wieder in in diesem Bereich gearbeitet. FMEA gehört für mich ins Projektgeschäft, ins Systems-Engineeringm, in die Organisation \u0026hellip;.\nStolz wie Oskar war ich (und da habe ich wohl auch recht), als die Kollegen eines bekannten OEM mich fragten, ob ich jemanden wie mich für ein anderes Projekt empfehlen könnte. Habe ich dafür ein Zertifikat gebraucht? Nope. War ich vom Kunden „zertifiziert“? Vielleicht. 😄\nAber mal ehrlich: Wie haben wir das früher ohne all diese Zertifikate geschafft? Und warum müssen Auditoren regelmäßig zur Nachschulung, selbst wenn sich inhaltlich kaum etwas geändert hat? Man könnte fast meinen, es geht weniger um Wissen (Fähigkeiten werden sowieso nur selten trainiert) als um die nächste Einnahmequelle.\nDie Moral der Geschichte? Ein Zertifikat mag nett aussehen, aber Kompetenz beweist sich im echten Leben. Vielleicht sollten wir weniger nach Papieren streben und mehr darauf vertrauen, was wir tatsächlich können.\n","date":"16. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/wer-zertifiziert-eigentlich-die-zertifizierer-bitte-niemanden-mit-zertifikat-einstellen/","section":"Blogs","summary":"Ich bin zertifizierter …“ – füllen Sie die Lücke nach Belieben. Egal ob „Agile Coach“, „KI-Experte“ oder „Experte für irgendwas“ – die Welt der Zertifikate boomt. Überall werden Seminare angeboten, für alles und jeden. Man besucht ein Wochenende, lernt (manchmal) etwas Neues, und am Ende gibt’s das heiß begehrte Zertifikat. Aber was ist das eigentlich wert?\nMein erstes Mal # Vor über 40 Jahren, als ich noch Leiter der technischen Dokumentation im Mess- und Regelanlagenbau war, wurde ich zu einem Seminar geschickt: „Technische Dokumentation“. Am Ende gab’s ein Zertifikat. Ehrlich gesagt, das war der einzige Grund, warum ich durchgehalten habe. 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February 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/task-force/","section":"Tags","summary":"","title":"Task Force","type":"tags"},{"content":"Vorwort:\nDies ist eine sehr kurze Analyse, der Situation Deutschlands, und ein möglicher Lösungsansatz.\nIch habe mir keine Wochen und Monate Zeit genommen, sondern „nebenbei“ in meiner Freizeit hier eine sehr kurze Analyse geschrieben, also sehen Sie mir Unvollständigkeiten und ggf. Fehler nach.\nAlternativ: Gegen Einwurf von Münzen mache ich da auch mehr.\nWährend die Medien an den Lippen der Politiker hängen und deren Absichtserklärungen ohne jegliche Bindewirkung sezieren vorab die Feststellungen:\nPolitiker sind Angestellte und Diener des Volkes und sind von daher nicht diejenigen, welche zu sagen haben, wie es geht. # (Geistige) Gesundheit ist nicht ansteckend. # Situationsanalyse # Massive Probleme in der gesamten Prozesskette (Bürokratie), keine Ziele welche eine Übereinstimmung in der Mehrheit der Bevölkerung erhalten, widersprüchliche „Daten“ über „Ist-Zustände“, Ignoranz bestehender Probleme und Gesetze, festgefahrene Meinungen, Prioritäten ohne Realitätsbezug, systemische Fehlinformationen, Populismus aus jedem politischen Lager und seitens jeglicher politischer Coleur ein „Beschuldigen der Anderen“ sowie eine „Presse“, welche den Ausdruck „objektiv“ seit langem verloren hat.\ngefährden (nicht nur) den Wirtschaftsstandort Deutschland sorgen für regelmäßige Eskalationen durch (leider im Sinne des Wortes) Mord und Totschlag erschweren die Planung sowie die Steuerung und wirken sich negativ auf die Mitbürger- und Unternehmerzufriedenheit aus. Es handelt sich um eine „Multiple Situation“ bei der die Lösungsansätze aktiv unterdrückt werden, um Eigenwichtigkeiten und Narzissmus zu frönen.\nUrsachenanalyse (Übersicht) # Hinweis: # Jeglicher Lärm (Task Force, Eskalationsmeetings und Emotionen etc.) entstehen immer nur an den Rändern des wirklichen Problems.\nUrsachen: # Das Gesamtbild zeigt eine Überlagerung verschiedener Situationen[1] an die sich Einwohner Deutschlands scheinbar über längere Zeit hinweg gewöhnt haben. [i]\nUrsachen, ohne in eine Detailanalyse zu gehen[ii], sind wie folgt:\nAusbildung und Fähigkeiten[2] der Politiker [3] sind mit marginal sehr wohlwollend bewertet. Bürokratie-Prozesse[4] [5] und Umsetzungs Methoden würden oftmals schon im Kindergarten zu einem berechtigten Rüffel führen Nicht nur Wirtschafts- und Klimapolitik[6] ist Ideologiegetrieben Gesetze, Verordnungen und Maßnahmen werden ohne jeglichen Nachweis irgendeiner Wirkung eingeführt und nach der Verabschiedung nicht mehr in Bezug auf tatsächliche Ergebnisse betrachtet. Existierende wirtschaftliche Marktführer werden mit wirtschaftsfeindlicher Politik vertrieben.\nMan gibt zwar seitens der Politik vor den Unternehmern zuzuhören, eine Auswirkung von Fakten auf das Verhalten der Politik ist jedoch nicht erkennbar. Betriebs und IT-Infrastruktur (SW)[7], sowie Steuerbelastung[8] sind nicht in der näheren Umgebung des „state of the art“ und daher ungeeignet, um stabiles Wachstum zu unterstützen.[iii] Es gab über die Jahre hinweg wenig neues und qualifiziertes Personal, welches den jeweiligen Stand der Technik in die deutsche Politik hineingebracht hätte. Die vorhandene „Elite“ ist über Mitläufertum gut zu kennzeichnen. In Kombination mit dauerhaften Fehlbesetzungen in Schlüsselpositionen aufgrund „personeller Verquickungen“, „Heilig- und Unheiligsprechung“ von Personen deren Äußerungen (nicht) gefallen haben, sind und werden notwenige und innovative Änderungen „blockiert“ / ignoriert / nicht umgesetzt[iv] Eine Debattenkultur der Beschuldigungen und der Mimi bestimmt den Alltag der Politik. Steuerung der notwendigen Änderungen in Deutschland geschieht nicht anhand messbarer Kriterien, sondern ist Meinungsgetrieben und wird nicht gemessen oder gesteuert. Eine vollständige Selbstüberschätzung der Politiker und die Tendenz anderen den Zeigefinger vorzuhalten, tut ein Übriges. Wichtig # Hervorzuheben ist, dass die Menschen und Unternehmer in Deutschland, welche derzeit „the show on the road“ halten, dies unter herausfordernden Bedingungen tun, und nach Kräften unterstützt werden müssen[9][10].\nLeider wird Jeder der sinnvolle Lösungen anbietet, sofort als „Rechts(extrem), Nazi, alternativ Links Grün versifft etc.“ diskreditiert oder ignoriert, angefeuert durch einen hyperventilierenden „Journalismus“.\nEine Unabhängigkeit des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks ist nicht gegeben. Allein die Tatsache, dass Politiker im Aufsichtsrat sitzen, diskreditiert jede Unabhängigkeit,\nZielbild # Ein Zielbild für Deutschland zu definieren, ist ebenso eine etwas längere Aufgabe, daher hier nur meine 50 Cent in der ganz kurzen Form.\nBereitstellung einer funktionierenden Transport- und IT Infrastruktur (Physikalisch / IT seitig) Schule als ein Ort an dem Fähigkeiten vermittelt werden Bürokratie nur in dem Maße, wie Sie notwendig ist, um die Ziele zu erreichen. Stimmanteil in der EU nach finanziellem Beitrag alternativ nach Anzahl der vertretenden Bevölkerung. Demokratiedefizit der EU ist seit langem ausreichend beschrieben und muss umgehend beendet werden. https://www.youtube.com/watch?v=3lHVcvJdWIs Sicherheit durch Aufstockung von Personal und Infrastruktur im Polizeibereich. Durchsetzung bestehenden Rechts, ganz besonders im Finanzstrafrecht Begrenzung der tatsächlichen Aufwände der Unternehmer auf z.B.: maximal 10% Administrationsaufwand, bei Überschreiten, dürfen darüber hinaus gehende Anforderungen ohne Strafe liegen bleiben. Steuerung der Projekte durch nachgewiesen erfolgreiche Methoden. # Systematische Abarbeitung von Aufgaben anhand funktionierender Prozesse und etablierter Methoden für jedes Ressort. Klare Zielsetzung gemäß SMART[11]\nMessbare Erfolgs-und Misserfolgskriterien für die Minister und die Abteilungen\nDefiniertes Budget\nPolitiker, Mitarbeiter und Firmen welche Projekte (Bsp. BER und Stg21) vergeigen, werden nach der tatsächlichen Ursachenfindung, aus der Ausschreibung ausgeschlossen, vorhandene Projekte werden an qualifizierte Firmen vergeben. Automatisierung / Digitalisierung aller händischen Prozesse (Reduzierung von Arbeitslast) Lösungsansatz # Grundsätze # Halten Sie die Organisation am Laufen und Etablieren Sie das, was notwendig ist.\nDiejenigen welche das Problem verursacht, bzw. nicht gesehen haben, dürfen NICHT und NIEMALS an der Lösung, sondern nur an der Umsetzung mitwirken [v].\nWer auf Probleme schaut, bekommt diese, wer auf Lösungen schaut bekommt Lösungen.\nAusführungsvarianten # Grundsätzlich sind bei einer Lösung 2 Möglichkeiten gegeben:\nDie Umsetzung im existierenden Kontext in (Brownfield) Die Umsetzung in einem Greenfield – ist in einem Land nicht realisierbar Daher bleibt nur noch Lösung „Brownfield“\nFeststellung: (Organisations-) Prozesse sind die Kommunikationsstrukturen in einer Organisation / eines Landes\nIn einem Land sind Prozesse durch die Gesetze und Verwaltungsvorgänge definiert.\n„Organisationen, die Systeme entwerfen, […] sind gezwungen, Entwürfe zu erstellen, die die Kommunikationsstrukturen dieser Organisationen abbilden.“\n– Melvin E. Conway\nOder andersherum.\nJe schlechter die Kommunikation (Bürokratie) im Land, desto schlechter sind die Produkte Je besser die Kommunikation im Land, desto besser sind die Produkte Die Tatsache, dass eine EU und BRD überbordende Regulatorik und Bürokratie existiert, ist seit langem bekannt. Passiert ist nichts, und selbst das Bürokratie-Entlastungsgesetz ist das, was man typischerweise als Murks bezeichnen würde, da nicht einfach Gesetze und Verordnungen gestrichen wurden, sondern auf den bereits nicht mehr zu überblickenden Wust von Gesetzen weitere obendrauf gesattelt wurden.\nKurzfristige Lösungsansätze # Verbot jeglicher weiteren Einstellung von Beamten Für jedes neue Gesetz und jede Verordnung müssen 3 alte gestrichen werden. Baselining von Gesetzten vor der Abstimmung zur Sicherstellung der Konsistenz während der Lesung und nach der Abstimmung. Durchsetzung von existierenden Gesetzen. Grundsätzliche Lifestreams und Mitschnitte aus allen Sitzungen und allen Gremien des Bundestages und von Behörden. Ausnahme KRITIS und Militär. Der Erwerb von Fähigkeiten (Ausbildung) muss gefördert werden – aber nicht staatlich gesteuert Einfrieren jeglicher Ausgaben == keine Erhöhung irgendeines Budgets. Reduktion von 10% eines jeden Budgets jährlich bis zur Erreichung der Maximal Quote (Steuerzahlergedenktag) Ende Februar (Dem Zehnten) Anstatt hier immer mehr CO2 Abgaben zu tätigen ist eine Außen- und Wirtschaftspolitik notwendig bei der sichergestellt wird, dass der Weltweite Rohstoffverbrauch optimal eingesetzt wird, anstatt den Deutschen / Europäischen Unternehmen immer mehr Abgaben aufzuzwingen. Eine technische Lösung im Umweltschutz, welche hier entwickelt wird und dann weltweit zum Einsatz kommt mag hier viele Ressourcen verbrauchen, aber kann, weltweit signifikant Ressourcenverbrauch reduzieren. Wenn diese jedoch nicht in D hergestellt wird, weil die Gestehungskosten aufgrund der Steuern und „CO2 Abgaben“ zu hoch sind, zerstört die Deutsche Industrie und verneint gleichzeitig eine Lösung zur Verbesserung. Kosten-Nutzen-Rechnung von staatlichen Ausgaben muss vor der Freigabe erstellt werden und muss öffentlich sein. Überprüfung aller Ausgaben – also ein DOGE für D Messbare Erfolgskriterien für Gesetze und Verordnungen – Gesetze sind nur temporär gültig und nur bei Erfüllung von vorher festgelegten messbaren Erfolgs Kriterien dürfen diese in die Gesetze übernommen werden. Geheim Einstufung oder VSnfD von Dokumenten ist verboten, Ausnahme sind Militär und Kritis-Dokumente. Verbot der E-Mai Löschung bei Ausscheiden aus dem Amt, bzw. sofortige Veröffentlichung aller Mails, wenn ein Minister löscht. Beförderungen von Ministerialbeamten dürfen nur in den ersten 2 Jahren der neuen Legislatur an bereits mindestens 4 Jahre arbeitende MA vergeben werden. Kosten Nutzen Darlegung jeglicher Subventionen und Ausgaben vor der Freigabe ENDE # Weitere Daten werden erst einmal nicht dargestellt, wie gesagt, dass war mal eine ganz kurze nebenbei Analyse.\nEndnoten # [1] Jede der angesprochenen Situationen ist für sich ist für einen Externen auffallend abweichend von den Standards\n[2] Im Sinne von anwendbarem Wissen\n[3] Politiker haben Aufgaben übernommen, ohne jemals dafür eine Formalausbildung erhalten zu haben, noch von einem erfahrenen Externen in den Job gehievt zu werden, während Sie sich gleichzeitig anmaßen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.\nFähigkeit zeigt sich im Ergebnis.\n[4] Mangelhafte bürokratische Prozesse werden laut in der Presse immer wieder als Abwanderungsgründe genannt\n[5] Projektmanagement, welches in der Nähe von etablierten internationalen Standards aufgeführt wird, Risikomanagement, sowie sonstige Standards sind in Deutschland innerhalb der sogenannten „politischen Elite“ gar nicht existent.\n[6] Keine Skalierbarkeit. Man geht mit Maßnahmen direkt in die Vollen. Man probiert nicht im Kleinen erst einmal aus und wundert sich, wenn es nicht funktioniert, alternativ wird das Versagen schöngeredet und dann von der Presse nachgebetet.\n[7] Digitalisierungsprojekte sind, wenn man die harte Brille nimmt mehr oder weniger vollständig im Sande verlaufen. Anstatt den Prozess neu aufzusetzen und dann zu digitalisieren, wird der vorhandene (höchst ineffiziente Prozess) dann digitalisiert, was nur ein Problem on Top schafft.\n[8] Eine der höchsten Steuern der Welt, bei einer versagenden Infrastruktur, verschwindender Sicherheit \u0026hellip;.\n[9] Die Tendenz zu immer weiteren Regularien (ohne jemals die Alten sinnvoll zu überarbeiten) bei gleichzeitiger Erhöhung der Steuerlasten und immer größeren Unsicherheiten in der Energieversorgung, ist das vollständige Gegenteil dessen, was benötigt ist.\n[11] spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert.\n[i] Alle Probleme wie von der Standish Group in in „Pulse of Profession 2017“ auf Seite 23 dargestellt werden scheinen gleichzeitig einzutreffen.\n![](./image.png)[\\[ii\\]](#_ednref2) Detailanalyse ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht noch nicht durchgeführt und sollte nur in dem Maße angewendet werden, wie dadurch das Fortkommen Deutschlands in Bezug auf ein gemeinsames Zielbild unterstützt wird. [iii] Statistikmanagement existiert nicht, da keine Prozesse, Methoden und Liefergegenstände vorhanden sind, welche eine Erfassung von Daten ermöglichen PDCA \u0026amp; Prozessverbesserung ist nicht existent.\n[iv] Daraus resultierend entstehen Folgeprobleme\nDa nicht geplant und überwacht wird, kommen jeden Tag neue Probleme hinzu welche dann erstmal geleugnet und ignoriert werden um anschließend mit dauerhaften Floskeln wegdiskutiert zu werden. Die vorhandenen Unternehmen werden trotz Überlast mit neuen Arbeiten belegt\nDas Finden von Personal gestaltet sich schwierig.\nPersonalfluktuation in einigen Bereichen.\nVorschläge zur Abhilfe finden kaum statt, es herrscht teilweise eine „Du kannst nichts machen“ Einstellung (Resignation).\nDie Situation verschärft sich aufgrund der Probleme in einer Negativspirale weiter\n[v] Der Versuch die Verursacher des Problems in die Lösungsfindung mit einzubeziehen, führt immer dazu, dass die wirklichen Probleme nicht gelöst werden, da beim Aufdecken der Ursachen der Verursacher alles versucht diese zu verschleiern, um nicht „sein Gesicht zu verlieren“.\n","date":"16. February 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/task-force-deutschland/","section":"Blogs","summary":"Vorwort:\nDies ist eine sehr kurze Analyse, der Situation Deutschlands, und ein möglicher Lösungsansatz.\nIch habe mir keine Wochen und Monate Zeit genommen, sondern „nebenbei“ in meiner Freizeit hier eine sehr kurze Analyse geschrieben, also sehen Sie mir Unvollständigkeiten und ggf. Fehler nach.\nAlternativ: Gegen Einwurf von Münzen mache ich da auch mehr.\nWährend die Medien an den Lippen der Politiker hängen und deren Absichtserklärungen ohne jegliche Bindewirkung sezieren vorab die Feststellungen:\n","title":"Task Force Deutschland","type":"blog"},{"content":"Sie mögen sich fragen, was das auf einem Business Blog zu suchen hat, aber – seien Sie doch so nett und folgen mir ein paar Minuten.\nIch verstehe auch die AFD, Musk, Trump, Grüne, Linke, SPD, FDP, CDU etc.\nVerstehen ist eine Fähigkeit. Wenn, was in unseren Medien und politischen Diskussionen „XXX-Versteher“ als Negativpunkt geframt wird, denke ich mir immer.\n„Wie schwachmatisch muss man sein, um eine Fähigkeit (Verstehen) als negativ zu framen?“\nAchtung: Nur weil ich etwas verstehe, heißt das nicht, dass ich damit übereinstimme.\nZusammenfassung # Verstehen ist eine Fähigkeit! Wer mir also vorwirft ich sei XXX Versteher, wirft mir, in Ermangelung einenen Intellekts und Fähigkeit vor, dass ich mich mental weiter entwickelt habe, als er.\nNa ja, die Kritik, nehme ich gerne!\nIch tendiere dazu etwas verstehen zu wollen, und war bisher sehr erfolgreich, was mich in die Lage versetzt nicht nur über einen kleinen Tellerrand, sondern über das ganze Geschirr hinauszuschauen.\nBeginnen wir mit Schwachmatisch # Verstehen ist eine Fähigkeit!\nMan stelle sich einmal vor, dass man „Mathematik-Versteher“ als negativ klassifizieren würde.\nSo was hatten wir im Mittelalter. Am Beispiel Galileo zeigt sich schön, dass Menschen, die etwas durchschaut hatten, von der vorherrschenden Religion ausgesperrt wurden, da die Erkenntnisse der Menschen die Deutungshoheit der etablierten Machthaber erschütterten und den damit einhergehenden Kontrollverlust.\nIn dem Artikel – Das falsche Gewicht aus Brandeins – schreibt Wolf Lotter\nGenerationen von Naturwissenschaftlern vor ihnen waren auf dem Scheiterhaufen gelandet, nur weil sie die Welt und ihre Dinge vermaßen und wogen. Je tiefer die Aufklärung und die von ihr angetriebene Industriegesellschaft sich festsetzte, desto geringer wurde das Ansehen jener, die die Jahrhunderte zuvor bestimmt hatten: derjenigen also, die die Welt lieber auf ihre Art interpretierten, statt sie für möglichst viele zu verstehen und damit zu verändern. Glaubenskrieger.Geistesmenschen. Esoteriker. Zahlenblinde.\nZum heutigen Zeitpunkt würde ich ergänzen wollen: „Politiker“.\nDer Scheiterhaufen nennt sich heute Shitstorm. Während es früher die Kirchen waren, die dachten Sie seien etwas Besseres, bestehen die „Eliten“ heute aus Journaliste, Politikern und Influencern.\nVerstehen # Wenn Sie etwas verändern wollen, MÜSSEN Sie es verstehen.\nWenn Sie etwas nicht verstehen, können Sie es nur durch Zufall verändern.\nWenn Sie heute also irgendjemanden entdecken, der Andere als „XXX-Versteher“ alternativ als „XXX-Leugner“ beschimpft, wissen Sie, dass diese Person einen geistigen Horizont hat, gegen den jede Zimmerpflanze wie ein Universalgott aussieht.\nEin schönes Beispiel dazu ist auch aus dem Artikel– Das falsche Gewicht aus #Brandeins\n\u0026ldquo;Wer auf geselligen Veranstaltungen sein Renommee steigern will, muss nur zugeben, dass er in der Schule in Mathe eine Fünf gehabt hat.\nDamit wären Sie in England, Frankreich oder in den USA ein Depp.\nIn Deutschland sind Sie damit ein Volksheld.\u0026rdquo;\nDas erleben wir täglich. Menschen mit den geringsten Fähigkeiten kolportieren sich selbst als die Guten, ohne irgendeine Ahnung zu haben und verteufeln die Versteher.\nDazu passt dann das folgende Zitat von Heiner Geißler\n\u003e Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen. \u003e \u003e [Heiner Geißler](https://www.zitate7.de/25296/Die-Beruehmtheit-mancher-Zeitgenossen-haengt-mit.html) ## Komplex und Kompliziert als Rechtfertigung Um Ihren Status als „Besonders Guter“ zu untermauern, reden diese Menschen von „Komplex“ und „Kompliziert“, gemäß dem Motto,\n„Du bist zu doof, nur ich (und ggf. einige andere ausgewählte „Experten“) habe(n) es durchdrungen.“.\n„Wenn Du mir nicht glaubst, bist Du halt der Doofe.“\nDas habe ich schon mal in der Vorlesung zum Projektmanagement ausgeführt.\nDie kurze Zusammenfassung:\nKomplex und kompliziert sind Dinge nur, wenn Sie nicht verstanden wurden!\nNichts ist mehr kompliziert, wenn man es verstanden hat!\nSie können jeden wirklichen Meister egal welchen Faches fragen.\nKeiner wird von Komplex und Kompliziert sprechen!\nAufwändig, viel Arbeit etc. das werden Sie hören.\nJeder der also von „Komplex und Kompliziert“ spricht hat es nicht verstanden.\nWieso hören Sie denjenigen zu, die es nicht können? # Immer wenn etwas verstanden ist, kommen „Naturgesetze“ oder „Naturregeln“ zum Vorschein. Vorher ist es ein „Wettstreit der Ideen“ und wer dort die Gegenüber als „unwissenschaftlich“ oder was auch immer noch beschimpft (Methodische Schwächen aufzuzeigen etc. davon unbenommen) ist vor allen Dingen eines.\nDie Person ist kein Wissenschaftler, sondern religiöser Fundamentalist.\nAlternativ fühlt er sich wie der Hecht im Karpfenteich, ohne zu wissen, was Wasser ist.\nMessfähigkeit # Im Projektgeschäft gilt:\n\u003e Wenn Du es nicht messen kannst, kannst Du es nicht kontrollieren. Das gilt für Alles, was im normalen Leben stattfindet. Wenn Sie es nicht messen können, ist es „ein Gefühl“, „eine Meinung“. Sie dürfen gerne Gefühle und Meinungen haben, aber wenn ich in einem Flieger sitze, habe ich gerne Piloten, die nach den anerkannten Regeln der IATA fliegen und ***verstanden*** haben. Denjenigen, der sich fühlt als könnte er es, möchte ich nicht an den Controls sehen. Das gilt natürlich auch in anderen Bereichen. Wissenschaft # „Die Wissenschaft“ gibt es als solches nicht, siehe auch „Trust the science“ aber vielleicht sollten wir mal anfangen die Grundlagen der Mathematik und des Messens, so wie ich Sie vor über 50 Jahren mal gelernt habe, anzuwenden.(Wikipedia).\nDiese Grundlagen sind gleichgeblieben und auch heute gültig.\nTrotz der Tatsache, dass diese von alten weißen Männern kommen.\nDort steht:\nGenauigkeit Wiederholbarkeit Nachvollziehbarkeit Wenn diese 3 Faktoren nicht gegeben sind, so können Sie nicht kontrollieren.\nUnd mit mehr als 40 Jahren im Geschäftsleben habe ich Messfähigkeit sehr zu schätzen gelernt.\nDas „Das ist nicht gut“, bzw. „das ist \u0026hellip;.(nicht messbare Aussage)“ sind Dinge die ich mal mit GBD und ODD beschrieben habe.\nGBD heißt Entwicklung in der Gerüchteküche und ODD „auf mehrfachen Wunsch einer einsamen Person“ oder so.\nRechts, Mitte und Links ist nicht messbar. # Die Festlegung, was Rechts, Mitte, Links ist, ist eine Meinungsäußerung.\nDiese sei jedem zugestanden.\nIch habe mir erlaubt – unter Bezugnahme auf die Tatsache der Messfähigkeit bei den Stellen, welche ja eine Einstufung (Rechts/Links) vorlegen nachzufragen, wie diese die Bergriffe Rechts, Links, Rechtsextrem und Linksextrem messen.\nGenau gefragt habe ich:\nWie genau ist \u0026ldquo;Rechts\u0026rdquo; als anwendbare Definition definiert? Wie genau ist \u0026ldquo;Rechtsextrem\u0026rdquo; als anwendbare Definition definiert? Wie genau ist \u0026ldquo;Links\u0026rdquo; als anwendbare Definition definiert? Wie genau ist \u0026ldquo;Linksextrem\u0026rdquo; als anwendbare Definition definiert? Für jeden der Punkte 1-4: Welche Kriterien (also messfähige / nachprüfbare Größen) müssen,\neinzeln bzw. in Kombination in welchem Ausprägungsgrad vorliegen, damit diese Einstufung erfolgt.\n6. Sollten Sie nicht in der Lage sein, messfähige Größen zu nennen, teilen Sie mir bitte mit, nach welchen wissenschaftlich etablierten nachprüfbaren Methoden diese Einstufung erfolgt\nErläuterung zu 5:\nBitte geben Sie ausschließlich messfähige Angaben!\nErläuterung zu 6:\nBitte nur den Hinweis auf die Methode.\nWährend der Verfassungsschutz erst gar keine Antwort gibt, kommt das BMI mit Plattitüden und kann es nicht messfähig definieren.\nBesonders auffällig wird es dann mit dieser Aussage\nWeitergehende Kriterien für die Einstufung sind aus Gründen des Staatswohls geheimhaltungsbedürftig und können Ihnen nicht mitgeteilt werden, da sie Arbeitsweise und Methodik der Nachrichtendienste offenlegen und damit die Aufklärungsaktivitäten beeinträchtigen könnten.\nDas BMI liefert kein einziges messfähiges Kriterium.\nMeine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. So wie ich im Projektgeschäft hinterher gehe, um ein Ergebnis zu bekommen, habe ich dann noch mal nachgelegt:\n\u003e „Jede Funktion \"Rechts\", \"Links\" ...... MUSS, um als Funktion zu gelten, mindestens ein Merkmal / ein messfähiges Kriterium haben, mit dem es definiert wird. \u003e Der Hinweis, dass ein Kriterium! (also eine messfähige Größe) Verschlusssache sein sollte, sorgt dafür, dass eine Aussage zu \"rechts, links...\" **nicht überprüfbar und somit invalide ist**. \u003e Dies ist auch in dem Grundsatz Normenklarheit angegeben. Ich bitte Sie erneut hier unter Bezugnahme auf die Normenklarheit die verwendeten Kriterien anzugeben. Ein Hinweis, auf den Verfassungsschutz setzt diese Normenklarheit nicht ausser Kraft.“ **Das Ergebnis ist das gleiche – das BMI hat kein einziges messfähiges Kriterium. Nach Jahrzenten im Projektgeschäft werden von mir heute, Aussagen welche die Klassifikation „Rechts“, „Links“ etc. beinhalten, ohne diese messfähig zu definieren, ignoriert und diejenigen, welche diese Klassifikation verwenden, als „ZENSIERT“ bezeichnet.\nIm Projekt würde ich mir diese Personen ins Gespräch bitten.\nUnter Bezug auf die o.a. Ausführung sind dann Aussagen zu „gesichert rechtsextrem“ meiner Meinung nach maximal mit „schlechter Denunziationsversuch“ zu klassifizieren.\nWarum: Na das Gutachten ist zusätzlich zu der nicht vorhandenen Messbarkeit auch noch „VSNfD“.\nDas heißt auf gut deutsch doch, dass man keine Ahnung hat, was da überhaupt gemessen wird und das „gemeine Volk“ (Populus communis) nicht wissen darf was getan wurde und gefälligst fressen soll, was „die Elite“ einem vorsetzt.\nGenau das mache ich nicht. Allerdings verstehe ich das große P == Panik in den Augen der etablierten Parteien.\nNun zurück zur ursprünglichen Aussage # Jede Partei hat Mitglieder die Volker Pispers wohl mit „extrem unappetitliche Körperöffnung“ beschreiben würde.\nOhne die Menschen zu kennen bin ich mir sicher, dass Putin, Trump. Musk, Scholz, Habek, Lindner, Baerbock \u0026hellip;.. alle ihre (rationalen / irrationalen) Gründe für Ihr Verhalten haben. Das ist etwas, was ich verstehen kann, ohne es zu billigen.\nWenn der Chef des Verfassungsschutzes seine Aufgabe darin sieht, die AFD klein zu halten,\nin dem Wissen, dass dies definitiv NICHT die Aufgabe des Verfassungsschutzes ist,\nder Chef weisungsgebunden ist und\ndie Aufsicht von denjenigen geführt wird, welche durch den Zuwachs der AFD an Macht verlieren würden,\nwird jede Aussage, welche von dieser Person getätigt wird, zur Farce.\nWer seine Position zur AFD unter Bezugnahme auf ein Gutachten festlegt, dessen Inhalt er nicht kennt ist zumindest nicht an sachlogischer und strukturierter Bearbeitung interessiert.\nDiese Aussage ist unabhängig von den Worten von Personen der AFD, welche ich lese oder höre. Auch meine einer Einschätzung des Verhaltens dieser Personen, ändert nichts an der obigen Aussage.\nDasselbe gilt auch für Putin, Musk, Trump, etc. (um die typisch deutschen Feindbilder zu nennen)\nMein Risiko, meine Chance # Es gibt ein sehr schönes Buch von Gerd Gigerenzer: Risiko – wie man die richtigen Entscheidungen trifft.\nIch arbeite, wenn immer möglich mit Daten, erreiche Verstehen und ich treffe anhand der Daten eine aktive Einschätzung. (Wenn ich keine Daten habe, bzw. nicht ausreichende bzw. unvollständige Daten, entscheide ich immer noch, aber in dem Wissen, dass diese Entscheidung auf wackeligen Füßen steht.)\nDiese Einschätzung ändert sich zu dem Maße, wie Daten vorliegen, welche die von mir in der ursprünglichen Analyse verwendeten Daten invalidieren. Mein Verstehen ändert sich, genau in dem Maße. Aber ich steuere das. Natürlich habe ich den riesigen Aufwand die Zahlen und Daten, sowie die Methoden zu überprüfen. Aber, jedes Mal wo ich das tue, erweitert sich mein Verstehen.\nIm Gegensatz zu den Menschen welche einem „Experten“ einem „Trusted Flagger“, oder auch dem o.a. Gutachten glauben (Glaube: von Beweisen unabhängiges Wissen), kann ich meine Entscheidung, revidieren. Ich kann aktiv an meinem Verstehen arbeiten und diese Daten neu in Bezug setzten.\nIch arbeite mit Daten, welche ich aktiv erfasse und agiere und verändere in dem Maße, wie sich diese Daten ändern.\nWenn man „stabile Daten“ von „Autoritäten“ erhält ist man deren Gutdünken ausgeliefert. Und wenn ich mir anschaue, was heute so alles als „Experte“ oder „Autorität“ dargestellt wird, bin ich froh, dass ich (K)ein Experte bin, geschweige den Experten glaube, ohne es selbst zu validieren.\nFeindbilder # Mir sind natürlich viele Feindbilder ausgegangen. Die sind durch Verstehen ersetzt worden. Und dieses Verstehen versetzt mich in die Lage, Dinge zu verändern und in Bereichen zu arbeiten, von denen ich vorher wenig Ahnung hatte. Begründet wird das mit den Mustern der Naturwissenschaften und des menschlichen Verhaltens die sich nun einmal durch das Leben ziehen.\nVerstehen # Ist eine Fähigkeit.\nWenn Sie etwas oder jemanden nicht verstehen, dann müssen Sie etwas tun. (Sofern Sie das wollen). Sie können die Notwendigkeit natürlich ignorieren.\nAllerdings müssen Sie wenn Sie es ignorieren, mit den Konsequenzen leben.\n\u003e „Man kann die Realität ignorieren. Aber man kann nicht die Folgen der ignorierten Realität ignorieren. \u003e \u003e Ayn Rand ## Wenn ich Projekte leite muss ich verstehen, was getan wird. Fühlen hilft nicht.\nIm Laufe der Zeit versteht man - sofern man sich nicht wie ein*** benimmt - dann immer mehr.\nFalls Sie mich als Projektleiter engagieren bin ich dann halt so unbequem, bis dass ich verstanden habe. Und so erfolgreich wie ich verstanden habe und meistens genau das.\n","date":"5. January 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/warum-ich-putin-versteher-bin/","section":"Blogs","summary":"Sie mögen sich fragen, was das auf einem Business Blog zu suchen hat, aber – seien Sie doch so nett und folgen mir ein paar Minuten.\nIch verstehe auch die AFD, Musk, Trump, Grüne, Linke, SPD, FDP, CDU etc.\nVerstehen ist eine Fähigkeit. Wenn, was in unseren Medien und politischen Diskussionen „XXX-Versteher“ als Negativpunkt geframt wird, denke ich mir immer.\n„Wie schwachmatisch muss man sein, um eine Fähigkeit (Verstehen) als negativ zu framen?“\n","title":"Warum ich Putin-Versteher bin","type":"blog"},{"content":"„Drama“ in Thüringen und wildes Geheule.\nDie armen (Zutreffende Partei einsetzen) und die (Attribut einsetzen) (Zutreffende Partei einsetzen).\nDas ist so der Tenor, typischerweise ausgeführt als:\nDie armen (Grünen) und die (rechte / gesichert extremistische) (AFD).\nDie Diskussionen gehen derzeit wild hin und her, und man hat einen Schuldigen – der natürlich immer der Gegenüber ist (sic!). Ich hatte das mal in 2022 Können wir bitte wieder diskutieren und in „Ursache oder Effekt“ mal kurz beschrieben. Daher meine Frage, als Wake Up Call\nHabt Ihr noch alle Latten am Zaun? # Das frage ich mich, sobald ich sehe, was in unseren Parlamenten und in der Regierung passiert.\nThüringen ist nur der Punkt, der bei mir gerade das Fass zum Überlaufen bringt.\nJeder Kindergarten ist besser organisiert und arbeitet strukturierter.\nImmer, wenn man den Anderen vorwirft, sie seien Schuld, zeigt man Effektdasein.\nDa suhlen sich gerne auch die Partei-Vorsitzenden drin.\nWenn „Ralf Stegner“ sagt, dass die etablierten Parteien selbst die Bibel oder das Grundgesetz ablehnen würden, wenn es von der AFD kommt, so kommt bei mir die vollautomatische Notbremse und meine Klassifikation: „Irreparabler mentaler Totalschaden desjenigen der das äußert und allen die da zustimmen“.\nSicherlich ist Ralf Stegner nicht der Einzige, der bei mir in o.a. Klassifikation fällt, aber seine Aussage ist IMHO an Idiotie kaum noch zu überbieten. Die Aufgabe der Politik ist es, FÜR DIE BEVÖLERUNG zu arbeiten!\nGesetze und Regeln sind dazu da, dass man sich dranhält, so wird suggeriert.\nGesetze und Regeln sind von Menschen gemacht und können geändert werden.\nWenn ich sehe, dass Politiker sich mit dem „Du hast mir ins Förmchen gepisst“ beschäftigen und das „Wohl des deutschen Volkes“ völlig ignoriert wird, schwillt mein Blutdruck.\nGanz abgesehen von der Idee, dass sich „der Staat“ selbst nicht dran zu halten habe.\nDie Gesetze sind gültig, werden aber nicht angewendet.\nZitat aus einem Schreiben einer Bundesbehörde an mich.\nDa fallen mir dann wieder Tiernamen ein.\nDelegitimierung des Staates # Ist auch so ein Ausdruck. Das ist wieder so ein Effekthäppchen Getue.\n\u0026ldquo;Delegitimierung des Staates\u0026rdquo; ist völlig undefiniert, und nicht messfähig.\nEr dient IMHO nur zur Denuntiation von Menschen, welche anders Denken.\nMeine Anfrage: „Definition und Messfähigkeit von Rechts/Links und Rechtsextrem/Linksextrem“ wurde mit schwallenden Worten NICHT „beantwortet“.\nNormenklarheit gibt es nicht. „Der Grundsatz der Normenklarheit besagt, dass gesetzliche Regelungen in ihren Voraussetzungen und in ihrem Inhalt so formuliert sein müssen, dass die von der Norm Betroffenen die Rechtslage erkennen und ihr Verhalten daran ausrichten können.“\nWenn Sie etwas nicht messfähig definieren können, ist die Norm unklar.\nUnd sogenannten Journalisten plappern alles nach was von \u0026ldquo;der Elite\u0026rdquo; kommt.\nKritisches Hinterfragen findet nicht statt\nDas muss wohl an den Einnahmen Strukturen (Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.) liegen.\nAuch hier wieder die obige Frage: Habt Ihr noch alle Latten am Zaun?\nBevor ich dass hier ausarten lasse, die Liste ist zu lang.\nDelegetimierung der Bevölkerung # Solange Politik und Ihre Mitläufer eine Delegetimierung der Bevölkerung betreiben in dem Sie\nJegliche unpassende Meinung als „Rechts / links / extrem / Leugner“ kennzeichnen (Framing)\nSachrichtige Vorschläge ablehnen, weil Sie „von der falschen Quelle“ kommen.\nGesetze einführen, welche Dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz nicht genügen weil es bereits verboten ist (§42a WaffG)\nKlingenlänge reduzieren Messerverbotsschild aufstellen\u0026hellip;. super Lösung (sic!).\nUnd dementsprechend Ungeeignet\nunangemessen und\nunverhältnismäßig sind\nUnd „Lösungen“ präsentieren, welche zum Problem werden (was jeder mit ein wenig gesundem Menschenverstand schon im Ansatz erkennen kann)\nCO2 Bepreisung in Deutschland / Europa löst das Weltproblem (Siehe angehängtes Video - Quelle unbekannt)\n\u0026hellip;\u0026hellip;. bin ich aus dem Thema Politik mal raus..","date":"27. September 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/politischer-irrsinn-kindergarten-ich-bin-dann-mal-raus/","section":"Blogs","summary":"„Drama“ in Thüringen und wildes Geheule.\nDie armen (Zutreffende Partei einsetzen) und die (Attribut einsetzen) (Zutreffende Partei einsetzen).\nDas ist so der Tenor, typischerweise ausgeführt als:\nDie armen (Grünen) und die (rechte / gesichert extremistische) (AFD).\nDie Diskussionen gehen derzeit wild hin und her, und man hat einen Schuldigen – der natürlich immer der Gegenüber ist (sic!). Ich hatte das mal in 2022 Können wir bitte wieder diskutieren und in „Ursache oder Effekt“ mal kurz beschrieben. 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September 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/vertrags-reviews/","section":"Thomas Arends","summary":"Wieso sollten Projektleiter Vertragsreviews machen und wie?\nWarum ist das wichtig?\nWelche Abhängigkeiten zwischen Vertrag und Lastenheft existieren, in beide Richtungen?\nWas ist mit “mitgeltenden Unterlagen”?\nNoch ein Teil aus der Vorlesung\nProjektmanagement in der Praxis # Und natürlich, wie immer das zugehörige Video\nhttps://youtu.be/fXhfA6ldIqs Die Folien [Vertrags\\_Reviews](./Vertrags_Reviews.pdf)[Herunterladen](./Vertrags_Reviews.pdf)","title":"Vertrags-Reviews im Projektmanagement","type":"page"},{"content":"Kennen Sie das Gesetz von Conway?\nOrganisationen (Firmen) welche Systeme (Produkte) entwerfen (produzieren) sind dahingehen eingeschränkt, Systeme (Produkte) zu entwickeln (herzustellen), welche eine Abbildung der Kommunikation der Organisationsstruktur sind.\nAndersherum:\nZu dem Maße, wie Sie Kommunionsprobleme in der Organisation haben (z.B. dauerhaft: Abstimmungsmeetings, Meetings \u0026hellip;.) ist die Qualität der Produkte ihrer Organisation mangelhaft.\nVergleichen Sie eine Organisation einer Firma mit einem Körper.\nWenn der Fuß regelmäßig eine Abstimmung benötigt, was er zu tun hat, wird das Laufen zur Qual.\nSolange Sie den Bestandteilen der (Körper) – Organisation im Detail mitteilen müssen was gebraucht wird und was diese zu tun haben und wie, müssen Sie sich nicht wundern, wenn der Körper / die Organisation nicht funktioniert. Micromanager machen das sehr gerne. Auch sind die entsprechenden „Kommunikations-Silos“, Seilschaften oder auch zum Teil Mafiöse Strukturen, diejenigen, welche den Zusammenbruch der Kommunikation in einer Organisation bedeuten.\nZuerst sinkt die Kommunikation und auf dem Fuße folgt die Qualität. Dann gehen die Kunden und dann \u0026hellip; kommt die negativspirale richtig in Gang.\nMan ignoriert Menschen auf eigene Gefahr # Und ich habe viele Manager (Politiker) erlebt, welche in Ihrer eigenen Blase „wissen“ wie es geht. Mit den hier genannten Punkten schafft man es bestimmt nicht, die Qualität zu verbessern. Die Restrukturierung wird jeden Tag dringlicher.\nIm Folgenden einige Beispiele für gestörte Kommunikation.\nPersonalabbau # In einer bereits völlig unterbesetzten Entwicklungs-Abteilung kommt der CRO (Chief Restructuring Officer) auf die Idee, weitere Leute zu entlassen. Die Probleme im Segment der Produktion kommen aufgrund mangelhafter Entwicklungsqualität, welche aufgrund der Unterbesetzung zustande kommt.\nDas Problem beginnt schon lange vorher.\nWie kann es sein, dass man den Bedarf ignoriert und in so eine Situation fährt?\nDa war schon vor langer Zeit die Kommunikation gestört und man hat Mitarbeiter ignoriert. Wenn Sich hier die Idee dieses CRO durchsetzt, ist das Unternehmen dem Tode geweiht, ganz unabhängig von der Qualifikation des CRO, der so etwas von sich gibt.\nTrägheit - Haben wir immer schon so gemacht # Ist sicherlich der Killer in jeder Verbesserung.\nWenn Sie das Mindset der Kollegen nicht verändert bekommen, wird Ihnen keine andere Veränderung helfen.\nEin haben wir immer schon so gemacht ist das Zurückziehen auf eine Position, in der man sich auf „Standardkommunikation“ zurückzieht.\nVon Beruf Trauzeuge # Mitarbeiter, welche nach dem Peter Prinzip in der Organisation aufsteigen und nur dortbleiben, weil Sie das sagen und tun, was „der Chef“ möchte, oder weil Sie „Trauzeuge“, „Sohn“ oder so etwas sind, stören Ihre Kommunikation im Unternehmen massiv. Da ist kein Austausch mehr.\nHat der Chef so gesagt # Auch: „Auf mehrfachen Wunsch einer einsamen Person“, sind etablierte Verfahren, welche nur dem Narzissmus des Originators dienen.\nIch sag nichts mehr # Ist der Killer für die Restrukturierung und Qualität.\nMenschen, welche versucht haben etwas zu verbessern, und deren Ideen regelmäßig geblockt werden mit: „Dafür haben wir keine Zeit, dafür haben wir kein Geld \u0026hellip;“ werden nicht mehr teilhaben. Da stirbt Ihnen das ganze Bein.\nFlache Hierarchie # Ist ein immer wieder gerne genommenes Zielbild, geht aber am eigentlichen Problem vorbei.\nSchauen Sie sich folgende Kommunikation an:\nBonus für den Vorstand und kein Urlaubsgeld für die Mitarbeiter # Ja, habe ich schon erlebt. Der Vorstand gönnt sich – natürlich mit Zustimmung des Aufsichtsrates - einen Bonus und kündigt dann kurz danach an, dass man das Urlaubsgeld in Tranchen auszahlen möchte, weil ja kein Geld mehr da sei.\nUnd selbst wenn es nur 1 € Bonus war, ganz abgesehen davon, dass die Bilanz noch nicht abgegeben war, ist ein solches Verhalten unerträglich.\nSolange solche „Eliten“ vorhanden sind, wird die Firma gegen die Wand fahren.\nDie Kommunikation ist nämlich:\nWir sind mehr wert als Ihr und ob es euch (den Mitarbeitern) gut geht, interessiert uns nicht, wir sind erheblich wichtiger als Ihr.\nKann man so sagen, muss sich dann aber nicht wundern, wenn die Motivation er Mitarbeiter auf den 0 Punkt fällt.\nDie Qualität der Kommunikation ist eindeutig.\nDie Grundlagen zur Lösung # Daten sind Kommunikation # Es muss eine saubere Unterscheidung zwischen Daten (Nachprüfbaren Fakten) und Meinungen existieren.\nUnterschiede, Ähnlichkeiten und Gleichheiten müssen sauber differenziert werden.\nWas macht Daten zu qualitativ hochwertigen Daten # Alle Tatsachen sind bekannt Keine Daten werden weggelassen (Ist doch nicht so wichtig) Die Reihenfolge ist korrekt Die Zeitangaben sind korrekt Es gibt keine „erfundenen Daten“ Die Wichtigkeiten sind korrekt Erst dann, wenn Sie Daten in der Art vorliegen haben, können Sie arbeiten\nWenn Daten fehlerhaft sind, wird die daraus abgeleitete Antwort - die Qualität der Kommunikation - falsch sein.\nMehr dazu in „PROJEKTMANAGEMENT BEST PRACTICES“ und in der Vorlesung „Datenkonsistenz“\nAusbildung – in Kommunikation mit dem Bereich kommen # Zu guter Kommunikation habe ich in meiner Vorlesung zu Projektmanagement in der Praxis ausführlich dargestellt, wie man kommunikation treibt und wie man darstellt, wie das Ganze \u0026ldquo;fluppt\u0026rdquo;.\nDaten und Fakten – Kommunikation mit der Realität # Zum Thema Daten und Fakten habe ich mich – zum Teil auch mit Sarkasmus in den Texteb„Tiernamen“, „Dysfunktionalität“, und „Lösungen zu Gefahrensituationen“ ausgelassen.\nSolange Daten: „Auf mehrfachen Wunsch einer einsamen Person“ erstellt werden, oder Berichte „Managementgerecht“ geändert werden müssen ist deren Qualität mangelhaft und wird eine Restrukturierung nie vernünftig möglich sein.\nVerstehen # Es kommt immer wieder vor, dass ein „deep Dive“ nicht stattfindet, weil Personen mit den Details überfordert sind. Verstehen, und damit die Möglichkeit zur Veränderung erreicht man aber nur, wenn man sich da wirklich hineinfuchst. Auch dazu habe ich mich im Detail in der Vorlesung Komplexität auseinandergesetzt.\nDas wirkliche Warum # Erst wenn Sie die wirkliche Ursache finden, können Sie das Problem lösen.\nAuch dazu gibt es eine Abhandlung in „Lösungen zu Gefahrensituationen“.\nDas Warum muss ebenso beschreiben:\nWer (Person) hat Wann (Genauer Zeitpunkt) Wo (Ort) Was getan Das wird in Zeiten der political correctness ungerne getan, aber wenn Sie es nicht tun, machen Sie die Tür zur Lösung nicht auf.\nDas finden der Ursache, gerade wenn Sie eine Multifatoren Situation haben, ist natürlich Arbeit, ganz viel\u0026hellip;.\nWenn Sie die Ursache gefunden haben, benötigen Sie nun eine\nBright Idea # Ohne eine brillante Idee, wie Sie das Problem lösen werden, werden Sie die Unterstützung ihrer Kollegen nicht bekommen. Und diese Unterstützung benötigen Sie, wenn Sie die Lösung vorantreiben wollen.\nUnd die Umsetzung # PIM.3 Process Improvement aus der Automotive SPICE® gibt einen guten Leitfaden.\nDie Umsetzung mag etwas dauern aber der Prozess zur Verbesserung aus der Automotive SPICE® gibt da einen guten Leitfaden. In Kombination mit dem SUP.10 Change Request Management, auch aus dem o.a. Dokument geht das, typischerweise.\nIm Laufe der Zeit geht das in Fleisch und Blut über.\nAber ich warne Sie, dass ist „Sweat work“, und in den meisten Fällen ist der Schweiß auf der Stirn, nicht weil es körperlich so anstrengend ist..\nIhnen viel Erfolg bei der Umsetzung.\n","date":"11. September 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/qualitaet-ist-kommunikation-restrukturierung-bevor-das-kind-in-den-brunnen-gefallen-ist/","section":"Blogs","summary":"Kennen Sie das Gesetz von Conway?\nOrganisationen (Firmen) welche Systeme (Produkte) entwerfen (produzieren) sind dahingehen eingeschränkt, Systeme (Produkte) zu entwickeln (herzustellen), welche eine Abbildung der Kommunikation der Organisationsstruktur sind.\nAndersherum:\nZu dem Maße, wie Sie Kommunionsprobleme in der Organisation haben (z.B. dauerhaft: Abstimmungsmeetings, Meetings ….) ist die Qualität der Produkte ihrer Organisation mangelhaft.\nVergleichen Sie eine Organisation einer Firma mit einem Körper.\nWenn der Fuß regelmäßig eine Abstimmung benötigt, was er zu tun hat, wird das Laufen zur Qual.\nSolange Sie den Bestandteilen der (Körper) – Organisation im Detail mitteilen müssen was gebraucht wird und was diese zu tun haben und wie, müssen Sie sich nicht wundern, wenn der Körper / die Organisation nicht funktioniert. Micromanager machen das sehr gerne. Auch sind die entsprechenden „Kommunikations-Silos“, Seilschaften oder auch zum Teil Mafiöse Strukturen, diejenigen, welche den Zusammenbruch der Kommunikation in einer Organisation bedeuten.\nZuerst sinkt die Kommunikation und auf dem Fuße folgt die Qualität. Dann gehen die Kunden und dann … kommt die negativspirale richtig in Gang.\n","title":"Qualität ist Kommunikation. Restrukturierung, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.","type":"blog"},{"content":"","date":"11. September 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/restrukturierung/","section":"Categories","summary":"","title":"Restrukturierung","type":"categories"},{"content":"„Du hast Recht, aber das kann man so nicht sagen“, habe ich mal unter „Tiernamen“ beschrieben. Je mehr ich sehe was passiert, desto häufiger komme ich wieder auf die Idee Tiernamen zu vergeben. Wenn Dinge, über die man seit 40 Jahren nicht mehr nachdenkt, weil man Sie als Standardverhaltensweisen etabliert hat, einen als Außerirdischen erscheinen lassen, ist es sehr schwer ruhig zu bleiben.\n„Mach dich erstmal unbeliebt, dann nimmt man dich auch wahr“\nWerner Koch\nDas war die Aussage meine Kollegen.\nUnd mit dem Text hier mache ich mich jetzt wohl auch unbeliebt.\nWenn Sie nicht vertragen, dass man Klartext redet, hören Sie hier bitte auf.\nDie weichgespülte PR Variante der Kommunikation hilft nicht.\nMan kann die Realität ignorieren, aber nicht die Konsequenzen davon.\nAyn Rand „Atlas shrugged“\nNun gibt es immer wieder die Aussage:\n„Ja, aber“ wir warten immer schon auf das Schiff am Bahnhof # weil wir da immer gewartet haben.\nWenn Sie in eine Organisations oder Projektsituation geraten in der Sie „das Feuer löschen müssen“, so ist immer vorher! etwas schief gegangen.\nDie Geschwindigkeit, mit der sich derzeit Randbedingungen und Technologie ändern, und damit das Leben ganz anders wird, ist atemberaubend.\nPläne überleben in 90% der Fälle den ersten Kontakt mit der Realität nicht.\nSelbst der Plan, „ich gehe mal gerade Brötchen kaufen“ kann an der nächsten Ecke durch nette Nachbarn oder Anderes geändert werden.\nWer glaubt, dass ein Plan „in Stein gemeißelt ist“ der hat fast immer verloren.\nDie Zieldefinition des Planes „Brötchen kaufen“ ist der entscheidende Punkt.\nEs gibt Mechanismen, mit denen man sich das Leben erleichtert. Beispiel ist das Schalten von Gängen im Auto, welches so etabliert ist, dass man nicht mehr darüber nachdenkt.\nAber bei der Umstellung von Schaltwagen auf Automatik oder andersherum nutzt das nicht. Oder andersherum. Wenn Sie ein „kleines“ Detail verändern, helfen Ihnen die die Automatismen nicht und der Plan muss adaptiert werden.\nIn der Luftfahrt wird das Versagen einer vernünftigen Planung, einer vernünftigen Ausführung und einer vernünftigen Anpassung an sich ändernde Situationen meist mit Leben bezahlt.\nIn der Industrie (leider oftmals) mit dem Bonus und den Abfindungen der Verursacher und der Insolvenz der Firma.\nTask Force ist das Ergebnis von Managementversagen # JEDES Projekt, das in die Task Force geht, geht deshalb in den Modus, weil es Managementfehler / Managementversagen gibt.\nIch weiß, dass das kein Manager hören will, aber es ist eine Tatsache. Details gleich weiter unten.\nWas ist die Hauptursache für eine Tak Force?\nIn der Regel ist es etwas von\n· Grundannahmen ungenügend · Ignorierte Änderungen in den Grundannahmen während der Projektlaufzeit · Zu wenig und zu spät auf Probleme reagiert · (Eine) Aufgabe(n) nicht zum Abschluss gebracht · Eine Unkenntnis oder Ignoranz der Warnzeichen · Eine Unkenntnis der vom Projektleiter zu Beginn genannten Bedürfnisse · Eine Unkenntnis bzw. Nichtberücksichtigung der Risiken · Ein unerfahrener Projektleiter · Eine Fehlkommunikation mit einer WICHTIGEN Auswirkung im Geschäftsleben. · \u0026hellip;.. Wenn also Abweichungen in einem Projekt auftreten, so müssen diese wahrgenommen und kommuniziert werden. Wenn Ihre Kollegen in einem „ich sag nichts mehr“ angekommen sind, so führt das in den Niedergang. Leider gibt es das sehr oft.\nWenn Sie nicht handeln, um die wirklichen Gründe für den Task Force-Modus herauszufinden, und diesen nicht dauerhaft beseitigen, sind Sie - um es klar zu sagen – „doomed to failure“\nDie Task Force verschlingt Geld und Mitarbeitermotivation wie ein Strudel.\nWenn Sie die Ursache nicht beseitigen, auch wenn es schmerzhaft sein mag, dann halten Sie ein schlechtes Verhalten aufrecht\u0026hellip; okay\nDie Luftfahrt / die Seefahrt # sind klassische Beispiele für ein Projekt.\nLimitierte Zeit Randbedingngen (Luft, See, Grenzen, Regeln, Mitarbeiter\u0026hellip;.) Fehler können tödlich sein Würden Sie in einem Flugzeug mitfliegen, bei dem Sie wissen, dass der Pilot unqualifiziert ist?\nJetzt gibt es ganz viele theoretischen Zertifikate „Lizenzen“, welche jemanden zum „Projektfliegen“ befähigen, allerdings gibt es keinen Simulator, bei dem man die tatsächliche Fähigkeit nachweisen muss.\nSimulatoren sind immer die Operation am offenen Herzen.\nUnd da der „Projektarzt“ ja zertifiziert ist, kann es nicht an Ihm liegen, oder?\nDer Hype folgen # KI ist völlig überbewerte und gleichzeitig völlig unterbewertet.\nDer Hype folgen ist auch immer wieder gerne genommen. Egal ob es um ein Tool geht, „Wir nutzen doch“, oder um Methoden, oder um Prozesse „Wir sind doch zertifitziert“. Es ist im Endeffekt egal.\nWenn Sie, mit dem was Sie für Richtig halten, nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, MACHEN SIE ETWAS FALSCH\nOftmals sind es die schnöden Basics, welche den Erfolg sicherstellen.\nKlartext unerwünscht, Fakten überbewertet # „Du hast das Management offen kritisiert“ (auch wenn es in deiner Stellenbeschreibung so steht), deshalb\u0026hellip;..\nNa, wenn Sie in irgendeiner Stelle im Unternehmen tätig sind und dort Abweichungen von Gesetzten oder Common Sense finden, und wenn Sie sehen dass die Entscheidungen ins Desaster führen, können Sie mit „Da kann man sowieso nichts machen“, oder „ich sag nichts mehr“ agieren und damit den Kurs aufs Riff beschleunigen. Alternativ stehen Sie vor einem \u0026ldquo;Rausschmiss\u0026rdquo;.\nOkay, ich bin für PR ungeeignet. Ich mache aus meinem Herz keine Mördergrube.\nWenn ich also Daten und Fakten anspreche (und fast immer Lösungsvorschläge für Probleme aus meiner reichhaltigen Erfahrung anbiete), dann, nach einer gewissen Zeit, in der man Daten und Fakten ignoriert, etwas vehementer werde, mag das nicht im Sinne der Ignorantenebene sein, auch wenn es für das Unternehmen und die Mitarbeiter im Unternehmen richtig ist.\nEin „Ja, aber“ gibt es nicht. # Es wird Sie umbringen. es geht nur mit \u0026ldquo;Ja, \u0026hellip; Wie bekommen wir das gelöst\u0026rdquo;.\nUnd dann.\nArschbacken zusammen und Hacken in den Teer.\nZitat meiner Trauzeugin\nMit einem \u0026ldquo;Ja, aber\u0026rdquo; erreichen erreichen Sie immer einen „Point of no Return“. Für die Verursacher kommt das dann immer „plötzlich“, „konnte Keiner wissen“ und so weiter.\nWenn etwa da ist, egal wie unangenehm, dann hilft ein „Aber“ überhaupt nicht.\nErfahrung lässt sich nur durch Erfahrung ersetzen # Und glauben Sie mir, ich war nicht nur „mit dem Griff in den Klo“ unterwegs, ich habe es auch schon ins Klärwerk geschafft.\nSie können mein Knowhow nutzen und wenn Sie sich meine Projekthistorie ansehen, dann werden Sie feststellen, dass ich in sehr vielen Domänen erfolgreich unterwegs war.\nGeholfen hat mir meine „Grundausbildung“ bei meinem Vater (Schreinermeister) das Erlernen der Theoretischen Grundlagen im Studium. Dann hat mich die Erfahrung ein systematisches Vorgehen gelehrt und „auf meine Netzhaut eingebrannt“.\nOkay, wenn Sie das nicht abschreckt, kontaktieren Sie mich.\n","date":"28. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/task-force-ist-das-ergebnis-von-ja-aber/","section":"Blogs","summary":"„Du hast Recht, aber das kann man so nicht sagen“, habe ich mal unter „Tiernamen“ beschrieben. Je mehr ich sehe was passiert, desto häufiger komme ich wieder auf die Idee Tiernamen zu vergeben. 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August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/tiernamen-fmea-der-besonderen-art/","section":"Blogs","summary":"Immer wenn man denkt es geht nicht blöder, kommt man an “Experten”, welche da doch noch Potential zeigen.\nDer Text, welcher dort für eine\nErkennungsmaßnahme\nund ebenso als Vermeidungsmaßnahme im Design verwendet und mit der\nAuftretenswahrscheinlichkeit 2\nsowie Entdeckungswahrscheinlichkeit 2 bewertet wurde.\nTÖRÖ, TÖRÖ\n\u003e **An weiteren Maßnahmen zur Risikominimierung wird gearbeitet. Dabei sollen erste Erfahrungen aus dem Prozess berücksichtigt werden und mit einfließen.** \u003e \u003e Abgeschlossene Maßnahmen aus einer FMEA (Sic!) ","title":"Tiernamen: FMEA der besonderen Art","type":"blog"},{"content":"Sie kennen den Ausdruck: „Man kann ein Problem nicht mit der gleichen Denkweise (Verhaltensweise) lösen, wie es entstanden ist?\nAber auf Sie trifft das nicht zu, oder doch?\nOkay, wenn es nicht zutrifft, läuft alles Bestens, kaum Probleme, Projekte in Time, Budget und Qualität, Produktion reibungslos, Mitarbeiter glücklich\u0026hellip;.\nWenn das nicht der Fall ist, Sie gegebenenfalls an einer Restukturierung ( ess muss nicht immer IDW 6 sein) arbeiten, oder das ins Auge fassen, mag der folgende Text für Sie interessant sein.\nGibt es ein Problem? # ![](./mountain-7011121_1280-300x189.webp)Image by [Mohamed Hassan](https://pixabay.com/users/mohamed_hassan-5229782/?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=7011121) from [Pixabay](https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=7011121)In jeder Firma gibt es Herausforderungen – früher sagte man Probleme – und das NIH (Not Invented Here) Syndrom oder das „Haben wir noch nie gemacht“ sind durchaus gängige Verhaltensweisen, welche Probleme verursachen. Um diese zu lösen, muss man zunächst die wirkliche Ursache des Problems kennen.\n(Siehe auch: Sie haben ein Prozessproblem)\nBevor man da aber einsteigt, ist der erste Schritt sich klarzumachen, dass es überhaupt so etwas wie ein Problem gibt.\nWenn die typische Reaktion ist. „Das ist nicht so schlimm/wird schon nicht so schlimm werden.“ Die Antwort heißt: „Jep, es wird noch schlimmer“.\nLösung: Wir brauchen ein Tool # ![](./rake-304867_640-284x300.png)Image by [Clker-Free-Vector-Images](https://pixabay.com/users/clker-free-vector-images-3736/?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=304867) from [Pixabay](https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=304867)„A Fool with a Tool is still a Fool”. Dieser Satz ist so alt wie wahr. Kein Werkzeug dieser Welt wird Ihre Probleme lösen, wenn Sie Ihre Verhaltensweisen == Ihre Prozesse nicht ändern. PROZESS: ein Verlauf, eine Entwicklung oder ganz allgemein als ein System von Bewegungen bezeichnet werden. Vergleichbare Begriffe sind auch „Hergang“, „Fortgang“, „Ablauf“ und „Vorgang“\nAber wir haben (xx Jahre) gebraucht, um diesen Prozess zu entwickeln. (Und der funktioniert immer noch nicht)\nOriginalzitat vom Mitarbeiter eines großen Lieferanten im Automotive\nUm es freundlich auszudrücken, wie lange Sie gebraucht haben ist völlig egal. Und Entwicklungszeit macht Dinge nicht Richtig.\n\u0026lt;strong\u0026gt;\u0026lt;em\u0026gt;Wenn Sie mit dem, was Sie für richtig halten, nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, machen Sie etwas falsch.\u0026lt;/em\u0026gt;\u0026lt;/strong\u0026gt; Die Lösung „Wir / Sie brauchen ein Tool“, wird immer wieder gerne von Firmen propagiert, welche Ihre Produkte verkaufen wollen, ist keine Lösung.\nEs ist eine Überdeckung des wirklichen Problems.\nUnd diese Vorgehensweise (Einführung eines Tools ohne die wirkliche Ursache zu kennen) wird Ihnen neue Probleme schaffen.\nProcess Follows Tool. (SIC!)\nAbteilungsleiter eines Automobilherstellers\nEin Tool benötigt man nur dann, wenn man damit schneller, oder mit höherer Qualität Dinge erledigen kann. Wenn Sie die Grundlagen Ihrer Produktion / Ihres Handelns „manuell“ nicht richtig hinbekommen, wird Ihnen kein Tool der Welt helfen.\nWenn Sie also Ihre Prozesse (Abfolge von Schritten um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen) nicht im Griff haben, wird es ihnen das Problem einfach weiterhin um die Ohren fliegen, ggf aber auch noch verschlimmert werden.\nUnd wenn Sie auf die Idee kommen: \u0026ldquo;Aber wir sind doch zertifiziert\u0026rdquo;\u0026hellip; nutzt das gar nichts, wenn die Ergebnisse nicht heraus kommen. (Siehe auch \u0026ldquo;Grundsatz der Erfolglosen)\nRCA-Ursachenanalyse # ![](./humor-145011_640-206x300.png)Image by [OpenClipart-Vectors](https://pixabay.com/users/openclipart-vectors-30363/?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=145011) from [Pixabay](https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=145011)RCA (Root Cause Analysis). Ohne die wirkliche Ursache zu kennen, kann man viele Dinge tun, die Firma (die Person) kann beschäftigt sein, aber im Endergebnis wird das Problem nur zugedeckt um dann, zu einem Moment wo man es am wenigsten gebrauchen kann, wieder aufzutreten. Meister in solchen \"Lösungen\" ist die Politik. Ein typisches Beispiel ist die überbordende Bürokratie des Staatsapperates.\nAnstatt die Probleme mit besseren Prozessen zu lösen, werden immer neue Stellen geschaffen, diese machen nun noch mehr Bürokratie.\nDie Spirale ist vorprogrammiert und den Verursachern, gebe ich gerne „Tiernamen“\n\u0026lt;strong\u0026gt;Wie hoch ist der \u0026#34;Overhead\u0026#34; in Ihrer Firma?\u0026lt;/strong\u0026gt; 5 Why # Ist eine Methode die immer weiter nach „Warum“ fragt. Korrekt durchgeführt : wird \u0026ldquo;so lange nachgehakt, bis der fehlerverursachende Prozessschritt eindeutig identifiziert und nicht mehr weiter aufteilbar ist\u0026rdquo; (Wikipedia)\nBitte kein Fingerpointing – keine Hexenjagd # ![](./witch-4072544_640.png)Image by [Gordon Johnson](https://pixabay.com/users/gdj-1086657/?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=4072544) from [Pixabay](https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=4072544)Wenn Sie mit der obigen oder einer anderem Methode (Ishikawa, FMEA etc.) die Ursache für die Abweichung im Prozess gefunden haen, werden Sie aber IMMER auch eine verantwortliche Person finden. Nur die Unfähigen werden sich der Ursachenfindung auf Personenebene widersetzen. \"Political Correctnes\", macht man nicht etc. sind dann die Aussagen Das Problem trat auf weil: (Beispiele) Auf mehrfachen Wunsch einer einsamen Person Hatte keine / nicht ausreichende Ausbildung Arbeitet für 5 == völlig überlastet \u0026hellip;.. Es ist immer eine Person im Hintergrund, welche das Problem verursacht hat gemäß dem Motto:\nSo etwas wie Versagen gibt es nicht.\nJemand hat nicht früh genug und hart genug die richtigen Dinge durchgesetzt.\nHexenjagden sind nicht hilfreich, aber ein korrekte Ursachenzuweisung ist unerlässlich.\n\u0026lt;strong\u0026gt;Und die Ursachenbeschreibung muss die verursachende Person beinhalten.\u0026lt;/strong\u0026gt; Wenn Sie diese nicht mit benennen, werden Sie das Problem nicht lösen.\nIn den meisten Fällen ist es fehlende Ausbildung (im Sinne von Fähigkeit).\nKlassifikation Arschloch # dürfen Sie aber nicht vergessen.\nIch weiß, dass diese Ausdrucksweise heutzutage nicht so gerne gehört wird, aber wenn Sie \u0026ldquo;Ross und Reiter nennen\u0026rdquo; kommen auch solche treffenden Ausdrücke.\nCa. 1% der Bevölkerung verdient die o.a. Klassifikation.\n\u0026ldquo;Bevor Sie bei sich selbst eine schwere Depression oder Antriebsschwäche diagnostizieren, stellen Sie sicher, dass Sie nicht komplett von Arschlöchern umgeben sind.\u0026rdquo;\nGanz unabhängig von der Quelle, ist diese Aussage wohl korrekt.\nUnd wenn Sie denken, dass es keine solchen Personen in Ihrer Firma gibt\u0026hellip; Ab einer gewissen Größe ist das unvermeidlich.\nUnd diese Personen gehören benannt und korrigiert / entfernt.\nDauer der Analyse # Wenn Sie in Ihrer Firma Ursachenanlyse betreiben, so geht das, wenn Sie mit der Soll-Situation vertraut sind, extrem schnell.\nWenn Sie (mit der Fähigkeit zur guten Analyse ausgestattet) lange brauchen, könne Sie davon ausgehen, dass es \u0026ldquo;versteckte Kommunikation\u0026rdquo;, versteckte Prozesse\u0026rdquo; und ähnliches gibt.\nDetails wie man eine gute Analyse macht würden diesen Rahmen mehr als sprengen.\nDas wirkliche „Warum“ # öffnet Ihnen immer die Tür zur Lösung.\nWenn Sie keine Lösung finden, haben Sie die Ursache nicht gefunden.\nVerrat ist Betrug nach Vertrauen # ![](./among-us-5701415_640.png)Image by [Fernando Dowhen](https://pixabay.com/users/dowhenxdomotics-9798049/?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=5701415) from [Pixabay](https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=5701415)Das Präsentieren einer Lösung, welche zum Problem wird, kann man wohl auch als Verrat bezeichen. Diese „Lösungen“ werden immer gerne von denjenigen getätigt, welche das Problem verursacht haben. Und da diese oftmal nach dem[ Peter Prinzip](https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip) dahin gekommen sind, wo Sie sind, ist es um so schwerer, das aufzulösen, insbesonders, weil diese Personen sich mit weiteren \"Petern\" umgeben und so eine \"Starke Meinung\" im Unternehmen existiert. Lösung zum Peter Prinzip # Natürlich muss man sich zunächst auch ausführlich mit dem Thema - Wie sind die da eigentich hingekommen, beschäftigen.\nUnd wenn man weiß wer die Personen dorthin befördert hat, hilft es gute Statistiken zu haben.\nUnd diese Statisiken sind das Ergebis von richtig gemachten Prozessen.\nCIA Change Impact Analyse # Nun müssen Sie ja, wenn Sie die Ursache gefunden haben, auch noch sicherstellen, dass mit den von Ihnen geplanten Änderungen die gewünschte Richtung eingeschlagen wird. Sie müssen also untersuchen, was bei der Änderung passiert und ein \u0026ldquo;Verschlimmbessern\u0026rdquo; verhindern.\nBeispiel Personalbeschaffung # Stellen Sie sich vor, dass in einer Abteilung die Fluktuationsquote sehr hoch ist und gleichzeitig die Qualität der Produkte in diesem Bereich ebenfalls.\nWenn Sie hier nicht rein gehen, oder wie erlebt mehrere Jahre ignorieren, bricht ihnen diese Abteilung weg.\nIhre Rekrutingstrategie können sie sich \u0026ldquo;den Hasen geben\u0026rdquo;.\nDer Negativeffekt dessen, dass Sie sich nicht darum kümmern, zerstört Ihnen ihre Aussenkommunikation. Sie lassen nämlich Situationen aufkommen welche die Mitarnbeiter extrem belasten und kümmern sich nicht darum.\nAndersherum: Sie kümmern sich wirklich um Ihre Mitarbeiter, und das beinhaltet, dass Sie die Ungeeigneten entfernen. Was dann passiert wird sein\nDie guten Mitarbeiter kommunizieren Ihre Zufriedenheit mit Ihrer Umwelt und dadurch wird bekannt, dass es gut läuft, was weitere gute Mitarbeiter anzieht. Die schlechten Mitarbeiter werden über Sie meckern und auch das wird in deren Umwelt kommuniziert.\nAllerdings bekommen Sie hier das positive Feedback.\nWenn sich schlechte Menschen darüber beschweren, dass Ihnen das Leben scher gemacht wurde, so haben die Guten dafür Hochachtung. Beispiel Produktionsprobleme # Wenn der Leiter einer Abteilung nicht weiß, was eine Änderungsanfrage der Ingenieure ist (ECR Engineering Change Request) und warum man das in einer Serienproduktion benötigt, müssen Sie sich nicht wundern.\nGrundsätzlich muss der Abteilungsleiter nicht alles wissen Er braucht Leute, welche das für Ihn machen und Er muss lernen können. Obige Person hatte - trotz abgeblich langer Erfahrung im Automotive, wo ein ECR Standard ist - keine Ahnung, war nicht lernfähig und ebenso arrogant. (Tatsächlich erlebt \u0026ndash;\u0026gt; Tiernamen)\nDamit kommen wir wider an das Thema \u0026ldquo;Ursache ist immer einer Person zuzuschreiben\u0026rdquo;\nZieldefinition / Idealvorstellung # Ein guter Prozess hat immer ein Zielbild, eine Idealvorstellung.\n![](./businesswoman-7279428_640.png)Image by [Mohamed Hassan](https://pixabay.com/users/mohamed_hassan-5229782/?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=7279428) from [Pixabay](https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=7279428)Ein Einfaches Beispiel liefert die [ISO 33071: Enterprise SPICE](https://www.iso.org/standard/55162.html) | The purpose of the Enterprise Governance process is to establish strategic enterprise direction and ensure the enterprise achieves its goals and objectives. Der Zweck des Unternehmensführungs-Prozesses besteht darin, die strategische Ausrichtung des Unternehmens festzulegen und zu gewährleisten, dass das Unternehmen seine Ziele und Vorgaben erreicht. | |---| Auszug und Übersetzung aus dem Prozess GVM1: Enterprise Governance Ich glaube kaum, dass jemand diesem Ziel eines Unternehmensführungs-Prozesses widersprechen würde. Abweichungen / Probleme # ![](./ask-1014060_640-300x300.jpg)Image by Peggy und Marco Lachmann-Anke from PixabayEine Abweichung kann nur von etwas Dokumentiertem kommen. Es gibt also irgendwo ein \"[Problem](https://www.dwds.de/wb/Problem)\" und das DWDS spricht da von \"Kompliziert und Komplikation\". Wie schon in der Vorlesung \"[Wie man verstehen kann](/komplexitaet-oder-wie-man-verstehen-kann/)\" angegeben, ist man also irgendwo nicht tief genug eingetaucht. Es gibt Dinge die man nicht unter Kontrolle hat. Und genau das muss man dann analysieren. Und wenn Sie Situationen untersuchen, welche nicht ideal sind, sind immer die ersten Fragen:\nGibt es einen dokumentierten Prozess? Ist der Prozess angemessen für die Firma? Ist der Prozess denjenigen, welche davon betroffen sind bekannt? Wurde der Prozess verstanden? Wird er tatsächlich gelebt? \u0026hellip;.. Wenn man sich an den Ursachenpunkt heranarbeitet, hat man da eine Menge an Arbeit zu erledigen.\nUnd zwar nicht nur theoretisch, Sie müssen das auch noch ins Leben / in die Firma bekommen\nAber es ist nur Arbeit.\nOftmals höre ich\nDafür habe ich / haben wir jetzt keine Zeit. # Na dann scheint es ja gar kein Problem zu geben, dann ist ja Alles gut.\nUnd zum Schluss immer wider der Hinweis: Glauben Sie mir nicht\n","date":"18. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/prozesse-aendern-wir-nichts-an-unserem-verhalten/","section":"Blogs","summary":"Sie kennen den Ausdruck: „Man kann ein Problem nicht mit der gleichen Denkweise (Verhaltensweise) lösen, wie es entstanden ist?\nAber auf Sie trifft das nicht zu, oder doch?\nOkay, wenn es nicht zutrifft, läuft alles Bestens, kaum Probleme, Projekte in Time, Budget und Qualität, Produktion reibungslos, Mitarbeiter glücklich….\nWenn das nicht der Fall ist, Sie gegebenenfalls an einer Restukturierung ( ess muss nicht immer IDW 6 sein) arbeiten, oder das ins Auge fassen, mag der folgende Text für Sie interessant sein.\n","title":"Prozesse: Ändern wir nichts an unserem Verhalten","type":"blog"},{"content":"Wie kann der das denn sagen „Projektleiter sind die besseren CEO’s“, werden Sie einwenden wollen. Ich hoffe Sie werden mir zustimmen, nachdem Sie diesen Text gelesen haben. Je länger man in „Organisationem auf Zeit“ == Projekten tätig ist, desto eher sieht man, wie das Ganze an einem Stück zusammenhängt.\nProjekt-, Prozess-, Kosten-, Risiko-, Konfigurations- und Qualitätsmanagement\u0026hellip; All the same # Warum:\nIch beginne mal mit der grundlegenden Sicht.\nAllein schon in der Definition des Projektes, unterscheidet sich nicht viel von einer gesamten Firma, das Wort „einmalig“ macht den Unterschied.\nProjekt # Ein Projekt ist ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus einem Satz von abgestimmten, gesteuerten Tätigkeiten besteht und durchgeführt werden kann, um unter Berücksichtigung von Vorgaben wie etwa Zeit, Ressourcen (zum Beispiel Finanzierung bzw. Kosten, Produktions- und Arbeitsbedingungen, Personal und Betriebsmittel) und Qualität ein Ziel zu erreichen. (Wikipedia)\nMan spricht von einem Satz von abgestimmten, gesteuerten Tätigkeiten\nund genau das sind dann\nProzesse # Ein Prozess (von lateinisch procedere, „vorwärts gehen“) kann als ein Verlauf, eine Entwicklung\n[1] oder ganz allgemein als ein System von Bewegungen bezeichnet werden. Vergleichbare Begriffe sind auch „Hergang“, „Fortgang“, „Ablauf“ und „Vorgang“.\n[2] Die ursprüngliche Hauptbedeutung ist der Prozess als Rechtsbegriff. (Wikipedia)\nUnd natürlich darf nicht fehlen:\nDie Kosten # (englisch cost) sind in der Wirtschaft die monetären Belastungen, die einer Wirtschaftseinheit gemäß einer geeigneten Kalkulation durch die Nutzung von Produktionsfaktoren entstehen. (Wikipedia)\nIm Laufe des Projektes treten immer Änderungen auf und so hat man\nRisiko == sind (nicht) erwartete „Vorgaben/ Ereignisse“ # Risiken sind die aus der Unvorhersehbarkeit der Zukunft resultierenden, durch \u0026ldquo;zufällige\u0026rdquo; Störungen verursachten Möglichkeiten, von geplanten Zielwerten abzuweichen. (Risknet)\nUnd natürlich\nÄnderungen == Changemanagement # Unter Veränderungsmanagement (englisch change management, CM, von englisch management) lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammenfassen, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung – zur Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen – in einer Organisation bewirken sollen (Wikipedia)\nUnd natürlich muss das an den Mann gebracht werden, womit man also etwas bracht das den folgenden Namen hat:\nQualität # (lateinisch qualitas; „Beschaffenheit, Eigenart, Eigenschaft, Merkmal, Zustand“[1]) hat zwei Bedeutungen:\nformell: die Summe aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses oder umgangssprachlich: die Güte aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses. (Wikipedia) Und dazu benötigt man ein\nKonfigurationsmanagement # (abgekürzt auch: KM; englisch configuration management, CM) ist eine Managementdisziplin \u0026ldquo;zur Herstellung und Erhaltung einer Übereinstimmung der Produktleistungen sowie der funktionalen und physikalischen Eigenschaften des Produkts\u0026rdquo;. Das \u0026ldquo;Konfigurationsmanagement soll sicherstellen, dass das Produkt und seine Artefakte vollständig reproduzierbar sind.\u0026rdquo; (Wikipedia)\nWenn man sich also der Reihe nach diese Definitionen durchliest, so kommt das Ergebnis\n„Alles das Gleiche“ / Alles gehört zusammen # Nun hat sich aus jeder der oben angegebenen Domänen heraus eine eigene Disziplin entwickelt., wobei man fairerweise sagen muss, dass das Prozessmanagement für das Projektmanagement, den Rahmen bildet.\nUnd all das muss ein Projektleiter unter Kontrolle haben, wenn er Projekte leiten will.\nGute Projektleiter, haben das unter Kontrolle. # Unter Berücksichtigung der Aussage: „83,9% of all Project partly or fully fail“ sind garantiert nicht alle Projektmanager geeignet, aber da sind scheinbar 16% ganz geeignet.\nDie scheinen all diese Dinge unter Kontrolle zu halten und trotz der ganzen Ablenkungen, welche zu Projektversagen führen schaffen Sie es \u0026ldquo;das Schiff auf Kurs zu halten\u0026rdquo;..\nDie nachfolgende Liste der Ablenkungen, welche diese \u0026ldquo;unbeirrt\u0026rdquo; kontrollieren.\n![](./image-3-1024x988.png)Quelle: Pulse of ProfessionTypischerweise werden die „Finanzleute/BWL Kollegen“ an die Spitze gerufen, oder die reinen Techniker. Richtig wäre es aber, die Projektleiter zu nehmen, welche nachgewiesenermaßen „getting the show on the road“ praktiziert haben. Aber nicht denjenigen der sich bei den „[Tiernamen](/tiernamen-finanzen-als-der-einzige-indikator-und-haltung/)“ besoners hervorgetan hat. Pseudoexperten und falsche Führungskräfte # Nun wird heutzutage immer mehr Wert auf Zertifikate gelegt, alternativ helfen interne mafiöse Strukturen. Dort wird nach dem Prinzip „wie gut bin ich dem Chef in den Allerwertesten gekrochen“ befördert. Wohin das führt? Eine kleine Liste real existierenden Situation:\nProduktkosten / Teil bei 10 Mio./Jahr. Kalkuliert 2,98€ T\u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;atsächlich dann benötigt 10,00€/Teil \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Für Massenproduktion Teil 2: \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;40€/Stück\u0026hellip; uuups. Kalkuliert 13,50 €/Teil Ausschussraten im Band in der Serie 30-50% \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Marge 1€/Teil Liefermenge 1,5 Mio. p.a. Terminpläne – völlig gerissen immer wider Versprechen nicht eingehalten Keine nachvollziehbare Planung \u0026hellip;. Immer sind die Anderen \u0026ldquo;Schuld\u0026rdquo; Produktsicherheit in den Prozessen nicht gegeben \u0026hellip;\u0026hellip; Wie bereits unter dem Kapitel Finanzen erklärt.\nGeld ist nicht Alles. Qualität ist nicht Alles Zeit ist nicht Alles Mitarbeiter sind nicht Alles \u0026hellip;.., Warum Projektleiter als CEO’s, wenn da doch nur 16% geeignet sind # Na ja, immerhin 16% zeigen, dass Sie unter den auftretenden Bedingungen in der Lage sind:\nGeld Zeit Qualität\nund ganz wichtig Mitarbeiter (Als größtes Kapital, welches Sie haben) unter einen Hut zu bekommen und das ist eine verdammt hohe Ausbeute.\nIm Gegensatz zu der Aussage, mit der ich mal vor 40 Jahren konfrontiert wurde\n1 of 100 Staff is an Executive\nand\n1 of 1000 Executive is a senior Executive\nIst die Ausbeute bei Projektleitern recht gut.\nVielleicht denken Sie beim nächsten Beförderungsgespräch mal darüber nach.\nProjektleiter haben bereits gezeigt, dass Sie einen großen \u0026ldquo;Kindergarten für Erwachsene\u0026rdquo; (Meine Lieblingsdefinition für Projektleiter) unter Kontrolle halten können.\n","date":"16. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/projektleiter-sind-die-besseren-ceos/","section":"Blogs","summary":"Wie kann der das denn sagen „Projektleiter sind die besseren CEO’s“, werden Sie einwenden wollen. Ich hoffe Sie werden mir zustimmen, nachdem Sie diesen Text gelesen haben. Je länger man in „Organisationem auf Zeit“ == Projekten tätig ist, desto eher sieht man, wie das Ganze an einem Stück zusammenhängt.\nProjekt-, Prozess-, Kosten-, Risiko-, Konfigurations- und Qualitätsmanagement… All the same # Warum:\nIch beginne mal mit der grundlegenden Sicht.\nAllein schon in der Definition des Projektes, unterscheidet sich nicht viel von einer gesamten Firma, das Wort „einmalig“ macht den Unterschied.\n","title":"Projektleiter sind die besseren CEO’s:","type":"blog"},{"content":"83,9% aller (IT-) Projekte sind ganz oder teilweise als Fehlschlag zu interpretieren, sind also als Projektversagen zu werten. (Quelle).\nAls Externer, wird man immer wieder in Projekte gerufen, wo „die Luft brennt“.\nEin Projekt ist: „Eine Organisation auf Zeit“.\nGerade im Zuge der aktuell sich häufenden Insolvenzen, ist es vielleicht einmal sinnvoll sich über die Gründe für Projektversagen / Organisationsversagen zu unterhalten\nFür all diejenigen welche Zeit haben, habe ich folgende Linkliste\nLösungsvorschläge # Ich habe einen ausführlichen Vortrag in meinen Vorlesungen gegeben.\n/projectmanagers-are-useless Teil der Vorlesungen/blog/projektmanagement-best-practices%EF%BF%BC /projektmanager-wie-haben-wir-das-alles-nur-ohne-ein-zertifikat-geschafft/ # Hier die Quick und Dirty Variante Zunächst die Grafik aus Pulse of Profession:\n![](./image-3-1024x988.png)# Probleme und Lösungen: Frage 1:\nWollen Sie die Lösung überhaupt wissen?\nFrage 2:\nIst es „alles kompliziert“\n/komplexitaet-oder-wie-man-verstehen-kann/ Und nun ganz schnell in die Liste und deren (potentielle) Lösungen (in der Übersicht). Potentielle Lösungen # Änderung der Prioritäten der Organisation \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Haben Sie eine Strategie \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Wird diese Strategie regelmäßig überprüft? \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Haben Sie die Ressourcen Machen Sie eine Änderungs Analyse, wenn Sie die Prioritäten ändern? Ungenaue Erfassung von Anforderungen \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Anforderungsmanagement etablieren If ist not written ists not true Änderung der Projektziele \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Klares PM unter einbezihung der Constraints Reviews Unzureichende Vision oder Zielsetzung für das Projekt Klare Auflistung der Visionen und Ziele Offee Kommunikation Denken Sie nicht, dass es bekannt ist nzureichende/schlechte Kommunikation Siehe Vorlesung Kommunikation Schlechtes Änderungsmanagement \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Haben Sie ein Änderungsmanagement? Wie werden Änderungen eingesteuert Ungenaue Kostenschätzungen \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Klassisches Thema – wie genau ist Ihre Kostenschätzung? Wie Pflegen Sie Änderungen ein? Undefinierte Chancen und Risiken Nehemen Sie mal eine Standard Risikoliste Erstellen Sie eine Chancenliste Unzureichende Unterstützung durch den Sponsor Klären Sie bereits zu Beginn, was benötigt wird == ordentliche Planung Ungenaue Zeitschätzung der Aufgaben Siehe Punkt 7 Ressourcenabhängigkeit Das gehört in die Planung Unzureichende Ressourcenprognose Siehe Vorlesungen Begrenzte/beanspruchte Ressourcen \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Bessere Planung Ausbildung Unerfahrener Projektleiter Nicht das Zertifikat ist relevant, nur die nachgewisene Fähigkeit Abhängigkeit der Aufgaben untereinander \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Klares Tracking Gute Planung Zaudern der Teammitglieder \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Ausbilden \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Nachhalten der Aufgaben und deren Status Priorisierung (bitte nicht auf Tagesebene!) Andere \u0026hellip;. Fragen Sie mich nach Lösungen!\n","date":"15. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/projektversagen-organisationsversagen-sie-sind-in-guter-gesellschaft-e298b9/","section":"Blogs","summary":"83,9% aller (IT-) Projekte sind ganz oder teilweise als Fehlschlag zu interpretieren, sind also als Projektversagen zu werten. (Quelle).\nAls Externer, wird man immer wieder in Projekte gerufen, wo „die Luft brennt“.\nEin Projekt ist: „Eine Organisation auf Zeit“.\nGerade im Zuge der aktuell sich häufenden Insolvenzen, ist es vielleicht einmal sinnvoll sich über die Gründe für Projektversagen / Organisationsversagen zu unterhalten\nFür all diejenigen welche Zeit haben, habe ich folgende Linkliste\n","title":"Projektversagen / Organisationsversagen: Sie sind in guter Gesellschaft","type":"blog"},{"content":"Ich weiß, die meisten werden sich denken, was das mit Management oder so etwas zu tun hat, aber glauben Sie mir: Ganz viel!\nDiejenigen, welche sich meine Vorlesung Kommunikation angeschaut haben, werden es einfacher haben mir hier zu folgen, aber schauen Sie selbst.\nKommunikation ist: # der AUSTAUSCH von Gedanken und Ideen.\nZensur # Sobald also jemand anfängt Kommunikation aus einer bestimmten Ecke nicht mehr zuzulassen, ist diese Austausch unterbunden. China ist ein klassisches Beispiel, Großbritannien zieht gerade nach und auch in Deutschland wird der Austausch immer mehr unterbunden. Stichwort „Cancel Culture“.\nIn Firmen gibt es so etwas auch. Einige Beispiele habe ich im Artikel Tiernamen dargestellt.\nTypische Aussagen wie, „Nicht jetzt“, „Dafür haben wir jetzt keine Zeit“ oder „Du hast das Management offen kritisiert“, „Das kann man so nicht sagen“ sind Zeichen für eine völlig abstruse Kommunikationskultur.\nEs handelt sich dann nur noch um ein Kleinkindverhalten.\nKorrekte Entscheidung kann man nur anhand korrekter Daten treffen.\nWenn Informationen vorenthalten werden, bzw. Informationen nicht, bzw. verfälscht übergegeben werden, kann eine korrekte Reaktion nicht erfolgen.\nWenn man Fakten ignoriert, weil sie einem „nicht in den Kram passen“ geht es auch gegen die Wand.\nDas ist geistig ungesund!\nKommunikationsverzögerung # Ist die Zeit zwischen Empfang der Kommunikation und einer Reaktion diesbezüglich.\nEine exzessive Nutzung diesbezüglich sehen wir in Steuergeräten, wo man davon ausgeht, dass ein System im kritischen Fall in Bruchteilen von Sekunden (Millisekunden) agiert.\nStellen Sie sich vor, der Airbag benötigt 1 Sekunde nach dem Unfall, bevor er öffnet.\nDa wäre die Kommunikationsverzögerung „unangemessen“.\nHier greift dann der 2te Teil von „Too Little, too late“. Alles viel zu spät.\nIn Firmen ist das auch oftmals der Fall.\n„Liquiditätsprobleme sind das Ergebnis von lange ignorierten Gefahrensituationen.“\nAuch das ist geistig ungesund!\nRichtigkeit der Antwort # Zusätzlich zum Faktor Zeit, innerhalb dessen auf die Kommunikation reagiert wird, gibt es ein weiteres wichtiges Kriterium, die:\nRichtigkeit der Aussage\nStellen Sie sich vor, die Reaktion erfolgt superschnell, genau wie benötigt, aber die Reaktion ist falsch.\nWenn es zum Beispiel notwendig ist zu Bremsen, wird anstatt dessen beschleunigt. Es fehlt an allen Ecken und Enden an Personal (deshalb ist die Qualität schlecht und die Firma hat finanzielle Probleme) und der CRO (Chief Restructuring Officer) hat nur eines im Sinn: „Personalabbau“. Das heißt, die Ursache des Problems wird nicht gelöst, die Aussage ist falsch!\nDie „Ungesundheit“ kann man im ersteren Falle dann sehr oft physikalisch erleben, im 2teren Falle dann in der Insolvenz oder im StaRUG\nInterferenzfreiheit # Innerhalb einer Firma hängen viele Dinge aneinander. Das Eine kann nicht ohne das Andere, von daher bestehen Interferenzen.\nAllerdings passiert es dann, dass das Eine immer im Zusammenhang mit dem Anderen betrachtet wird und Aussagen von Führungskräften wie:\n„Ich beantrage die Stellen erst gar nicht, weil ich die in der Situation sowieso nicht genehmigt bekomme.“ auftreten.\nHier wird dann bereits die Entscheidung vorweggenommen.\nDas heißt eine Aussage aus dem Gebiet 1 wird durch eine (Tatsächliche oder angenommene) Wahrheit aus Bereich2 beeinflusst.\nDas Ergebnis wird sein, dass die getätigte Reaktion falsch ist.\nDas ist also auch nicht geistig gesund.\nGilt im Privatleben und in der Firma # Stellen Sie sich vor, im Privatleben stellt man den Partnern die Frage:\n„Was ist 2 + 2“\nDer Erste Partner reagiert innerhalb von Millisekunden und der andere Partner nach 10 Sekunden. Bei unwichtigen (wie ist das bei Ihnen definiert) Entscheidungen, mag man damit klarkommen, bei Wichtigen, wird es aber mehr als haarig.\nDie Entscheidung == Kommunikationsverzögerung, muss eine ähnliche Latenz (Zeitverzögerung) haben, ansonsten wird es absolut nervig. (Jeder kennt das im Leben)\nDas Ganze muss innerhalb ähnlicher Latenz erfolgen, ansonsten wird es emotional und zumindest für einen von Beiden gesitig ungesund\nDie Richtigkeit der Aussage # Wenn eine Aussage gefällt wird, muss diese gleich Richtig / gleich Falsch sein.\nIn einer Umgebung in der alle sagen 2+2 = 5 werden Menschen nicht überleben, wenn diese 4 als Antwort geben. (Andersherum natürlich auch.)\nAllerdings dürften die Firmen, bei denen 2+2=5 ist nicht lange auf dem Markt bleiben.\nDer Zustand der geistigen Gesundheit bedarf hier wohl auch keines Kommentares.\nKeine Zeit, um die Kommunikation zu empfangen # Bedeutet: „Ich kann (will) das/es nicht haben“, alternativ „Ich habe Wichtigeres zu tun“.\nStellen Sie sich vor Sie wollen etwas genießen. Was benötigen Sie dafür? Klar Zeit.\nWenn Sie also keine Zeit haben, gibt es 2 Möglichkeiten.\nSie haben andere Prioritäten.\nDiese Prioritäten mögen korrekt sein.\nWenn allerdings die Firma gerade mit Problemen zu kämpfen hat / den Bach runter geht oder jeder Plan gegen die Wand fährt / immer wieder in die gleichen Probleme läuft, wäre es hilfreich mal auf das zu hören, was „so unwichtig ist“.\n(Habe ich leider oftmals erlebt) Es ist tatsächlich unwichtig\nWas man dann am Erfolg Ihrer Aktivitäten über eine langfristige Verbesserung nachweisen können muss.\n(Habe ich leider viel zu selten erlebt) Kommunikationsverzögerung im Management # Stellen Sie sich vor, es wird über 20 Monate hinweg von Personen eine gefährliche Situation im Wochenrhytmus 1-2 mal eskaliert. Ressourcen fehlen, das Management unternimmt nichts (Ignoriert erfolgreich) und die Situation wird immer dramatischer. Die Aussage über die fehlenden Ressourcen und die Dramatik der Situation wird immer größer. Trotz „Roter Berichte“ reagiert das Management nicht. Die Reaktion derjenigen, welche eskalieren dürfte im Laufe der Zeit immer emotionaler werden (Die Kommunikation wird ja ignoriert == Man ignoriert Menschen auf eigene Gefahr). Immerhin bewegt sich das Team in die Todeszone. (Sic!)\n![](./image-2.png)Quelle: Oliver Hummel: Aufwandsschätzung in der System und SoftwareentwicklungAus der Zone herauszukommen ist nicht möglich. Jetzt, 20 Monate später, kommt das Management und merkt, dass etwas nicht stimmt und erwartet, ohne die seit langem angeforderten weitere Ressourcen bereit zu stellen, dass das Problem in 2 Monaten gelöst wird.\nHier ist die Vergabe von „Tiernamen“ an das Management angebracht.\nGeistig gesund ist das auch nicht.\nLösung # Lösung zum obigen habe ich mehrfach dokumentiert.\nVernünftig planen und agieren! Aber aufpassen, das wird nicht Jedem schmecken.\nWer mag fragt nach! Und im Notfall:\nGlauben Sie mir nicht\n","date":"12. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/kommunikationsverzoegerung-und-geistige-gesundheit/","section":"Blogs","summary":"Ich weiß, die meisten werden sich denken, was das mit Management oder so etwas zu tun hat, aber glauben Sie mir: Ganz viel!\nDiejenigen, welche sich meine Vorlesung Kommunikation angeschaut haben, werden es einfacher haben mir hier zu folgen, aber schauen Sie selbst.\nKommunikation ist: # der AUSTAUSCH von Gedanken und Ideen.\nZensur # Sobald also jemand anfängt Kommunikation aus einer bestimmten Ecke nicht mehr zuzulassen, ist diese Austausch unterbunden. China ist ein klassisches Beispiel, Großbritannien zieht gerade nach und auch in Deutschland wird der Austausch immer mehr unterbunden. Stichwort „Cancel Culture“.\n","title":"Kommunikationsverzögerung und geistige Gesundheit","type":"blog"},{"content":"Jeden Tag lese ich die „latest und greatest“ darüber wie man als Leader, in der Branche XY – das und das tun muss um die „road to success“ – diesmal aber wirklich – zu begehen.\nUnd immer wieder ist es das Gleiche. Während seltene Ausnahmen die Regel bestätigen, werden die meisten „neuen“ Methoden und Technologien eingeführt, nur weil man mit den Alten nie klargekommen ist. Die Grundlagen fehlen. Wo sind die Basics?\nEs ist so einfach auf der Welle der aktuellen Trends mitzuschwimmen alternativ „Mit dem Strom schwimmen nur die toten Fische“. Verändern wird das aber nichts.\n„Du bist ein schwieriger Charakter“ # sagte mir ein Kollege, „aber du hast der Firma das beigebracht, was diese braucht: Strukturiertes und systematisches Vorgehen und Du hast alle Deine Aufgaben (zur Verwunderung der Anderen) erfolgreich erledigt.“\nDass ich – in einer Firma in der unstrukturiertes und unsystematisches Vorgehen (==dauerhafte Verwirrung) Normalität ist – ein „schwieriger Charakter bin“ ist mir völlig nachvollziehbar.\nJeden Tag stößt sich dann jemand an mir, bzw. ich Ecke an, weil ich die Verwirrung auflösen möchte (und meistens auch auflöse).\nUnd das geht bekannterweise nur, wenn man stabile und konsistente Daten hat.\nNa dann bin ich halt ein schwieriger Charakter.\nIch liebe konsistente Daten.\nDringend etwas tun # Gestern las ich:\nAlarmstufe Rot 65% aller Unrnehmen müssen dringend restrukturieren\nDringend und 65%\nUnter Bezugnahme auf „ich schwimmen nicht mit“ und „ich sei ein schwieriger Charakter“ bin ich dann wohl der Richtige.\nRestrukturieren # ![](./image.png)Quelle: Ich restrukturiere gerne.\nIch führe Sie in eine sachlogische Struktur == Re (wieder/erneut) Struktur.\nGenau das ist das, was ich mache.\nIDW 6 S „Anforderungen an Sanierungskonzepte“ # Das IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer) hat mit dem o.a. Standard Vorgaben gemacht, wie man Sanierungskonzepte erstellen soll.\nDa gibt es den Satz :\n„die Analyse von Krisenstadium und -ursachen sowie Analyse, ob eine Insolvenzgefährdung vorliegt“\nUnd gerade da, bei der Analyse, kommt meine Spezies (also die schwierigen Charaktere) ins Spiel.\nWir lieben RCA (Root Cause Analysis / Ursachenanlyse), CIA (Change Impact Analyse).\nWir sind (meistens( ganz lieb, aber nur meistens).\nKompliziert ist das alles # Wie schon in der Vorlesung „Komplexität Alternativ – wie man Verstehen kann“ angegeben:\n„Kein wirklicher Meister eines Faches wird Ihnen sagen, dass es kompliziert ist!“\nEr wird nur sagen, dass es an sich ganz einfach ist.\nKompliziert (Synonym Komplex) sind Dinge nur, wenn man Sie nicht verstanden hat.\nWenn man sich die ganzen Texte anschaut, kann einem schon schwindlig werden.\nBegriffe wie\nSanierungsfähigkeit Fortführungsfähigkeit Wettbewerbsfähigkeit Geschäftsmodell und Finanzierbarkeit Sind da eher die einfache.\nInteressant wird es bei\nStakeholderkrise Strategiekrise Produkt- und Absatzkrise Erfolgskrise Liquiditätskrise Insolvenzlage Die ganzen begriffe sind NICHT Messfähig definiert!\nWenn Sie etwas nicht messen können, dann ist es aber fast unmöglich etwas strukturiertes und sinnhaftiges zu tun, um die Krise zu beenden.\nKrise # ![](./image-1.png) Schwierige Lage # ![](./image-2.png) Hört sich alles besonders an.\nIst es aber an sich nicht. Nochmals der Hinweis :\n„schwierig“ == ist es nur, wenn man es nicht kennt bzw. es nicht verstanden hat.\nIm Umkehrschluss ergibt sich aber nun, dass einer jeden Krise irgendetwas innewohnt, dass man etwas nicht kennt / nicht verstanden hat.\nWas fehlt in den obigen „Krisen“? # Auch wenn unter Satz 45 steht:\n„Die Analyse des Unternehmens umfasst neben der Lagebeurteilung die Analyse der Besonderheiten des bereits eingetretenen Krisenstadiums und der Krisenursachen.“\nAllerdings, gerade wenn Wirtschaftsprüfer kommen, fehlt oftmals die wirkliche Fähigkeit zur Beurteilung, der Ursächlichkeit. Man muss die Geschäftsprozesse (und nicht nur die Finanzen) verstehen.\nStimmt, die Produkte sind vielleicht nicht konkurrenzfähig, aber de Facto gilt in den meisten Firmen:\nSie haben ein Prozessproblem # Die Prozesse sind nicht geeignet um die Firma nach vorne zu bekommen.\nZu detailliert, zu grob, nicht gelebt oder schlichtweg ungeeignet.\nAber genau da, „liegt der Hase im Pfeffer“. Da wird nicht hingeschaut.\nAudit Farce # Ja, ich spreche von Face.\nDas Folgende ist mir nicht nur einmal passiert.\nStellen Sie sich vor sie sitzen in einem Audit.\nNach 2 Minuten gibt der interne Auditor auf etwas zu zeigen mit dem Hinweis:\n„Der wollte das gar nicht wissen.“\nEin Kollege zeigt im Audit Daten, welche erfunden und erstunken und zudem noch völlig unzureichend sind.\n3 Hauptabweichungen in 2 Seiten Prozessdokumentation – wird alles vom Auditor nicht wahrgenommen – egal – Hauptabweichungen wurden nicht gefunden. Das ist eine Farce\nProzesse gemäß ISO 9001 oder anderen Normen # Die Prozesse braucht man nur, um das notwendige Zertifikat zu bekommen. Hauptsache man hat das Zertifikat.\nWer so an die Normen herangeht, zeigt, dass er den Sinn und Zweck der Regularien nicht verstanden hat. (Was zugegebenermaßen in Anbetracht des Schreibstils nicht ganz einfach ist.)\nIm Zuge der Restrukturierung wird dann in der Analyse davon ausgegangen, dass das so seine Richtigkeit hat. \u0026hellip; Man kann so ein Vorgehen auch BLIND, TAUB und DOOF nennen.\nManagement (1 von 4)Mit guten Prozessen erreichen Sie Ihre Ziele, Sie erkennen fähige Kollegen, Sie erkennen, wer nur Dampfplauderer ist, und in einer Ursachenanalyse muss der Bereich der persönlichen Verantwortung mit hinein. Wenn Sie in einer Ursachenanalyse keine verantwortliche Person(en) finden, oder nur diejenigen welche bereits seit langem die Firma verlassen haben, können Sie die Ursachenanalyse auch „den Hasen geben“. Wenn Sie eine Hexenjagd machen, sind Sie auch daneben.\nFrüher nannte man diese Herangehensweise:\n„Ross und Reiter nennen“ # Das habe ich noch gelernt.\nRestrukturierung beginnt mit den Fakten!\nAlso wenn man es einfach macht – das mit den Basics == den Grundlagen, dann wird das auch was mit der Restukturierung.\nUnd, wenn man die Ursachen (Ross und Reiter) hat, dann geht es meist ganz einfach, auch wenn der Weg ggf. lang ist.\n","date":"9. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/bitte-nur-die-basics-verwirren-lasse-ich-mich-nicht/","section":"Blogs","summary":"Jeden Tag lese ich die „latest und greatest“ darüber wie man als Leader, in der Branche XY – das und das tun muss um die „road to success“ – diesmal aber wirklich – zu begehen.\nUnd immer wieder ist es das Gleiche. Während seltene Ausnahmen die Regel bestätigen, werden die meisten „neuen“ Methoden und Technologien eingeführt, nur weil man mit den Alten nie klargekommen ist. Die Grundlagen fehlen. Wo sind die Basics?\nEs ist so einfach auf der Welle der aktuellen Trends mitzuschwimmen alternativ „Mit dem Strom schwimmen nur die toten Fische“. Verändern wird das aber nichts.\n","title":"Bitte nur die Basics! Verwirren lasse ich mich nicht!","type":"blog"},{"content":"Welche Projekte werden bei Ihnen\nin Time\nin Budget und\nin Quality\nabgeschlossen?\nWahrscheinlich wie so überall – Keines.\nKeiner will es wirklich wissen.\nSo könnte man die meisten Planungen sehen. Oder so ähnlich. Die Folgen sieht man täglich.\nSie können 30% teurer sein ind trotzdem billiger!\nPreis vs. Wert: Eine Vertriebsherausforderung # Viele Vertriebler glauben, dass sie mit höheren Preisen keinen Erfolg beim Kunden haben. Die Geschäftsführung oder der Controller reduziert daher häufig die ohnehin schon gesenkten Preise und zusätzlich das interne Budget. Das ist kontraproduktiv. Planen Sie Ihren Urlaub mit einem zu geringen Budget und sparen dann zusätzlich beim Essen, sobald Sie vor Ort sind? Ein entspannter Urlaub sieht anders aus – ebenso wie ein erfolgreiches Projektmanagement.\nDie Realität der Unternehmenspraxis\nIn vielen Unternehmen wird genauso vorgegangen: Budgetkürzungen und unzureichende Planung führen zu regelmäßigen Nachverhandlungen mit dem Kunden, oft mit emotionalen Konflikten. Dies ist ineffizient und vermeidbar.\nKennen Sie die Todeszone? # ![](./image.png)Quelle: Oliver Hummel: Aufwandsschätzungen in der Software und Systementwicklung Warum vertrauen Sie Ihrem Projektleiter nicht? In vielen Projekten stößt man auf die \"Todeszone\": Zu wenig Ressourcen, zu spät bereitgestellt, und der Versuch, dies mit mehr Manpower zu kompensieren, scheitert regelmäßig. Das Problem liegt oft nicht an unfähigen Projektleitern, sondern an systematischen Ignoranzen. Das habe ich mal im Artikel – der Schwangerschaftsprozess beschrieben.\nWieso stimmen eigentlich die ganzen Planungen nicht?\nLiegt es an unfähigen Projektleitern ==“Projektmanagers are useless“ – oder eher an den oben angegebenen Ignoranzen?\nHäufig ignorieren Unternehmen die Beobachtungen ihrer Mitarbeiter. Die „Know Best“-Einstellung und das Peter-Prinzip führen zu Projekten in Schieflage. Dies resultiert in schwierigen Situationen, in denen Unternehmen „überraschend“ Mitarbeiter entlassen müssen.\nTodeszone für Firmen # In Firmen kommt so etwas auch häufiger vor, wenn „plötzlich“ die lang ignorierten Fakten gemäß Ayn Rand: „Man kann die Realität ignorieren. Aber man kann nicht die Folgen der ignorierten Realität ignorieren.“ sich nun einfach ihren Weg bahnen.\nInvestieren, um zu sparen # Das Pareto Prinzip, ist eher ein „stehender Begriff“. Auch die Kosten der Fehler Behebung über die laufenden Projektphasen (je früher, desto weniger) ist ein Klassiker\n![](./image-1.png)Mit der Suche: „[Kosten Fehlerbehebung Zeit](kosten%20fehlerbehebung%20zeit)“ finden Sie Unmengen an Bildern dazu Obwohl das bekannt ist, wird es ignoriert?\nHaben Menschen nicht genug XXX in der Hose um für Ihre Überzeugung, Ihr Knowhow einzustehen?\nAlternativ gilt dann auch \u0026ldquo;Besser Lessons ignored\u0026rdquo; statt \u0026ldquo;Lessons Learned\u0026rdquo;!\nIn der Vorlesung Kosten in Projekten senken, habe ich das Ganze ausführlich dargestellt.\nAlternativ gibt es auch noch den etwas längeren Blogeintrag dazu\nRechnen Sie doch mal nach!\nAuch wenn das Ergebnis nicht das sein mag, was Sie hören möchten, melden Sie sich und ich zeige Ihnen wie man das langfristig löst.\n","date":"5. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/30-teurer-und-trotzdem-billiger/","section":"Blogs","summary":"Welche Projekte werden bei Ihnen\nin Time\nin Budget und\nin Quality\nabgeschlossen?\nWahrscheinlich wie so überall – Keines.\nKeiner will es wirklich wissen.\nSo könnte man die meisten Planungen sehen. Oder so ähnlich. Die Folgen sieht man täglich.\nSie können 30% teurer sein ind trotzdem billiger!\nPreis vs. Wert: Eine Vertriebsherausforderung # Viele Vertriebler glauben, dass sie mit höheren Preisen keinen Erfolg beim Kunden haben. Die Geschäftsführung oder der Controller reduziert daher häufig die ohnehin schon gesenkten Preise und zusätzlich das interne Budget. Das ist kontraproduktiv. Planen Sie Ihren Urlaub mit einem zu geringen Budget und sparen dann zusätzlich beim Essen, sobald Sie vor Ort sind? Ein entspannter Urlaub sieht anders aus – ebenso wie ein erfolgreiches Projektmanagement.\n","title":"30% teurer und trotzdem billiger?","type":"blog"},{"content":"","date":"2. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/sarkasmus/","section":"Tags","summary":"","title":"Sarkasmus","type":"tags"},{"content":"","date":"2. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/tiernamen/","section":"Tags","summary":"","title":"Tiernamen","type":"tags"},{"content":"Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel geschrieben, der die Entwicklungsmethoden ODD und GBD (Opinion Driven Development und Gossip Based Development) beschreibt.\nDas sind totale Nonsens Methoden, welche sich aber gerade in Politik und Journalismus, Thema „Öffentliche Meinung“, steigender Beliebtheit erfreuen. Diskussionsfähigkeit ist nicht mehr gegeben.\nMan könnte es auch so beschreiben, dass immer mehr Unsicherheit existiert, weil in Politik, dem Journalismus und Management gesehen wird, wie dieser Zielgruppe die Kontrolle entgleitet und daher nur noch Finanzen und Haltung[1] zählen, da „der Rest“ nicht verstanden wird. Pure Panik der Unfähigen also.\nHier nun eine etwas sarkastische / zynische Darstellung.\n(BTW: Wenn Sie nach Lösungen suchen, checken Sie mal meine Vorlesungen zum Thema Projektmanagement, bzw. zur Lösung von Gefahrensituationen, hier muss ich mich mal auslassen)\nGrundsatz der Erfolglosen # Fakten sind völlig überbewertet, insbesondre stören Sie die aufgebaute Blase der Sicherheit und der Unfehlbarkeit von Politik, Journalismus und Management.\nIch erinnere mich an eine Firma, in der ich am dritten Tag gesagt habe:\n„Das sind eure Probleme. (Liste).\nDas ist die Ursache.\nDas ist die Lösung.(kleiner Plan)“\nDaraufhin antwortete mir mein Kollege:\n„Thomas.\nDu hast Lösungen für Probleme, von denen die Firma nicht einmal weiß, dass sie diese hat.“\nNachdem ich meine Kurzanalyse präsentiert hatte, wurde mir gesagt:\n„Thomas hat hier recht, aber so kann man das nicht sagen.“\nDas erste komische Tier wurde hier gesichtet.\nAlso habe ich die Daten dann „Managementtauglich[2]“ entsprechend hübsch aufbereitet und den entsprechenden Führungspersonen präsentiert. Es gab eine allgemeine Verwirrung, ob der Punkte, welche ich da kommuniziert habe, wilde Diskussionen und ein „Oh, ja, stimmt“, aber es wurde erfolgreich durch die entsprechenden Führungsebenen ignoriert.\nEin dreiviertel Jahr später sind in der Firma dann mehrere Projekte gleichzeitig, genau mit den entsprechenden Problemen, gegen die Wand gefahren mehrere Millionen Verlust.\nDie Personen, die nun das Problem lösen sollten, waren genau die, welche das Problem von Anfang an ignoriert, bzw. aktiv geschaffen haben. Sie waren der Problemeigentümer.\nDie Lösung zum Problem (nichts Schwieriges, nur Arbeit) ist auch Jahre später noch nicht getätigt, die Peterprinzip „Führungskräfte“ sind immer noch vor Ort.\nDie Liste der ersten Tiernamen habe ich hier erstellt\u0026hellip;\nEine dieser Personen ist in der Zwischenzeit, innerhalb dieses Konglomerats der Firmen, die dort existieren, zu einem Geschäftsführer eines Bereiches geworden. Man hat also wieder mal den Bock zum Gärtner gemacht.\nDie Probleme in dieser Firma sind weiterhin genauso, wie vorher, allerdings hat die Firma einen stärkeren Mitarbeiterverlust und schafft es kaum neue Stellen zu besetzen.\nIch war im Jahr 2018 zu Besuch bei einer Firma für die Entwicklung von Steuergeräten (Steuergeräte sind kleine Bauteile welche ihnen zum Beispiel ihre Bremskraft regeln oder aber die entsprechenden Mischverhältnisse im Auto bei einem Verbrennungsmotor, etc.) und diese Firma lieferte aktuell in die Automobilindustrie.\nDer Technologievorstand erklärte mir, dass das letzte Mal, als man die Prozesse angefasst habe, im Jahre 2002 gewesen ist.\nDiese Firma ist mit einem ISO 9001, und einem ASPICE® Level 3 Zertifikat ausgestattet.\nWenn Sie glauben, dass sind Einzelfälle, eher nicht. Ich weiß zumindest, welches Auto ich nicht fahren möchte[3].\nWeitere Tiernamen hinzugefügt\nKPI’s Key Performance Indicators # Finanzen # Scheinen die einzigen Daten zu sein, welche zur Steuerung des Unternehmens verwendet werden. Das ist in etwa so, als wenn Sie eine menschliche Beziehung ausschließlich in der Menge des hormonellen Austausches messen. Das funktioniert ca. 2-3 Jahre, dann ist der Lack ab. Den Aktionären gefällt es\u0026hellip;.\nHaltung # Haltung (Definition 2) können Sie nicht messen, Haltung ist eine Meinung.\nUm etwas zu bewegen, müssen Sie etwas TUN.\nUnd wenn es so ist, dass das Management nur „nette Nachrichten“ hören will, bzw. nicht zuhört, wenn Sie korrekte Daten angeben, alternativ, diese ignoriert, so ist das der direkte Weg in den Abgrund. Probleme sind immer das Ergebnis von lange ignorierten Situationen!\nEbenso sollten Sie geeignete Mess- und Steuergeräte für die Performance ihrer Firma haben. Finanzen sind nur ein kleiner Teil davon.\nSobald Dinge wie „Das darfst Du nicht sagen“ oder „Den (das Management) darfst Du nicht kritisieren“, vorhanden sind, ist die Firma auf dem absteigenden Ast.\nGute Mitarbeiter werden negativ dargestellt, Blender fliegen die Erfolgsleiter hinauf.\nMit Schmackes in den Abgrund # Derzeit kommt es in den Medien verstärkt wieder zu Meldungen über Insolvenzen und Mitarbeiter-Entlassungen. Und die Zahlen sind ganz schön heftig. Dass Herr Habeck daran einen Anteil hat (in Kombination mit anderen Ideologen in der Bundesregierung) ist unbenommen, aber was immer wieder gerne übersehen wird ist etwas, dass man analog zur Fliegerei mit (Company) Situational Awareness nennen muss.\nWenn man, wie oben angegeben, sich nur auf (Finanz)-zahlen als „Erfolg“ beschränkt und selbst die nicht richtig lesen kann, bzw. korrekt darauf reagiert, kommen halt auch nur die „Ja Sager“ nach oben. Super für die Umsatzzahl, schade für das EBIT, ist halt negativ, aber eine Prämie für den Vertriebler und das Management ist sicherlich drin. Wir sind auf Kurs, bzw. wie in einem Projekt, wo das Desaster bereits vorprogrammiert ist[4], sagte ein Qualitätsvorausplaner: „Wir sind Yellow“.\nDie Liste der Tiernamen signifikant erweitert.\n„Look – don‘t Listen“ # habe ich mal gelernt, aber das bezieht sich liebe Führungskräfte, nicht auf das äußere Erscheinungsbild.\n„Man kann zwar die Realität ignorieren, aber nicht die Folgen davon ignorieren.“ (Ayn Rand)\nWenn Sie keine etablierte Streit- und Widerspruchskultur haben, wenn Sie immer „unter Stress“ sind, oder im Task Force Modus, dann sind Sie , wie oben angegeben, „Yellow“.\nDas funktioniert zwar irgendwie, ist aber Sch\u0026hellip;.\nDer Zoo wurde gegründet\nMehr Schein als Sein # Aber das ist doch ein „etabliertes Unternehmen“, haben die Kollegen gesagt.\nStimmt: Etabliert.\nIT auf dem Stand von 1993 Prozesse aus dem Jahr 2000 Aussagen wie „Process follows Tool” (Sic!) Managementpraktiken *zensiert*. \u0026hellip;.. Dinge werden nicht richtig, wenn die Daten von jemandem kommen, den man mag. Dinge werden nicht falsch, wenn die Daten von jemandem kommen, den man nicht mag.\nGrundlagen # Grundlagen aller Entscheidungen sollten DATEN sein, ShiSho (Shit in == Shit out) gilt immer.\nWenn Sie die Daten Ihres Unternehmens nicht, oder nur ungenügend erfasst haben, können Sie nicht vernünftig arbeiten (Beispiel, der Pilot mit „unreliable airspeed“).\nUnd wenn Sie unsaubere Daten haben, so benötigen SOP’s (Standard operating procedures) um diese Situation unter Kontrolle zu bringen.\nStellen Sie sich vor:\nDie Daten welche Sie erhalten haben, waren immer inkorrekt, geschönt oder gelogen. # alternativ:\nDie Vorhersagen haben nie gestimmt. # Nun würde jeder normale Mensch die Quelle als nicht zuverlässig brandmarken. Ich habe aber erlebt, dass genau diese Quellen nun befördert wurden.\nGerne genommen wird es jedoch den Überbringer der falschen Daten (weil der ja so nett ist) auf der Erfolgsleiter nach oben zu katapultieren.\nDamit disqualifiziert sich derjenige der das befördert als Führungskraft und der Beförderte fühlt sich in seiner „Datenoptimierung“ bestätigt.\nDie Person hat halt „Haltung“ und Solidarität mit der Führung. (sic)\nDer Zoo wird immer größer.\nDas Schlimme daran ist jedoch, dass die Mitarbeiter unter dieser inkompetenten Führung die Leidtragenden sind.\nIn dem Sinne also:\nWillkommen im Zoo # [1] Wir sind die Guten\n[2] „Teletubbygrafiken für das Management“ Zitat meines Kollegen Andreas\n[3] Alle die, wo deren Komponenten verbaut sind\n[4] Kein Externer in der Firma (mit Ausnahme der angegebenen Person) sieht irgend eine realistische Möglichkeit, dass Projekt in time und in Budget, geschweige denn in Qualität auf die Spur zu bekommen. Grundlagen zum Anlagenlayout sind nicht gemacht, Anforderungen nicht vorhanden / falsch, aber „das will das Management nicht wissen, daher wird statt dessen „Yellow“ gemeldet.\n","date":"2. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/tiernamen-finanzen-als-der-einzige-indikator-und-haltung/","section":"Blogs","summary":"Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel geschrieben, der die Entwicklungsmethoden ODD und GBD (Opinion Driven Development und Gossip Based Development) beschreibt.\nDas sind totale Nonsens Methoden, welche sich aber gerade in Politik und Journalismus, Thema „Öffentliche Meinung“, steigender Beliebtheit erfreuen. Diskussionsfähigkeit ist nicht mehr gegeben.\nMan könnte es auch so beschreiben, dass immer mehr Unsicherheit existiert, weil in Politik, dem Journalismus und Management gesehen wird, wie dieser Zielgruppe die Kontrolle entgleitet und daher nur noch Finanzen und Haltung[1] zählen, da „der Rest“ nicht verstanden wird. Pure Panik der Unfähigen also.\n","title":"Tiernamen: Finanzen als der einzige Indikator, und Haltung.","type":"blog"},{"content":"","date":"1. June 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/fachkr%C3%A4ftemangel/","section":"Tags","summary":"","title":"Fachkräftemangel","type":"tags"},{"content":"Im Folgenden ein Mailaustausch aus einem (alten) Projekt im Automobilsektor.\nDie Namen und Firmen habe ich unkenntlich gemacht.\nSie werden dies Projekt NICHT in meiner Projekthistorie finden.\nEs gibt Projekte, im denen ich nicht gewillt bin zu arbeiten. - Dies Projekt war so eines.\nNicht erschrecken \u0026hellip;..\nUnd wenn Sie denken, dass ich vielleicht ab und zu zu harsch bin - der Inhalt meiner Beobachtung wurde vom Leiter geteilt\u0026hellip;.\nMail # Hallo xxx,\nich habe ZZZZ gestern mitgeteilt, dass ich nach Auslaufen der Beauftragung keine Verlängerung wünsche.\nIch werde meinen Teil so weit einhalten, möchte danach aber nicht weiter machen.\nWenn Du möchtest, dass jemand anderes den Vertrag / die Arbeiten ausübt kann ich auch gerne ein Handover machen.\nAntwort # Moin Thomas,\ndas ist sehr schade!\nMich würden die Gründe für Deine Entscheidung interessieren, wenn Du mir die nennen magst.\nWann ist denn für Dich das Auftragsende?\nEin Handover brauchen wir auf jeden Fall, zumindest an mich. Ich organisiere das noch.\nViele Grüße\nFachräftemangel - hier Management # Hallo xxxx,\ndas was da seitens FIRMA gemacht wird ist mit Kindergarten sehr wohlwollend beschrieben.\nUrsache ist ungenügendes Management (Note 6), dass jetzt durch wilde Aktionen versucht sich zu retten.\nInhaltlich ist das was die machen ist Harakiri – ich weiß, dass ich in absehbarer Zeit kein Fahrzeug der Marke YYYY kaufen / fahren werde. Man traut den eigenen Kollegen nicht – (Management) Man macht interne Audits und parallel dazu externe Bewertung, weil man selbst dem internen Auditor nicht traut? Man lädt die Verantwortung für Managementversagen auf die Mitarbeiter ab. (extra Arbeit) Methodisch und Tooltechnisch ist das irgendwie 1990 == Es ist 0 Spaß und 0 Herausforderung\nIch sehe nicht, dass ich da etwas positiv verändern oder wirklich zu einem besseren Produkt beitragen kann.\nBestätigung meiner Analyse durch den Auftraggeber # Danke Herr Arends,\nIch teile weitgehend Ihre Sicht.\nIch bin seit 1989 in der Automotive Electronics.\nUnd irgendwie fühle ich mich auch zurückversetzt in alte Zeiten.\nWas wir geduldig aufgebaut haben wurde hier nicht berücksichtigt, weil nicht bekannt.\nGefordert wurde das immer, aber als selbstverständlich hingenommen.\nFür mich eine sehr interessante Studie von Management und Fehlern. Mit war noch nie so klar, wie wichtig ein eingespieltes Kernteam ist.\nIch bin da komisch. Aufgeben gilt nicht. Durchhalten!\nTrotzdem vielen Dank!\nHerzliche Grüße\nFinalisierung # Hallo Herr XXXX,\ndanke für Ihr Feedback.\nIch nehme mir gerne das Gesamtprojekt (sicherlich gegen einen anderen Kurs und mit einem robusten Mandat) wenn ich das Recht zur Disziplinierung habe und dann übernehme ich auch Ergebnisverantwortung.\nIch habe eine eigene Methode entwickelt – wie angegeben – und damit bin ich Lichtjahre von dem entfernt, was da gemacht wird.\nDas Schräge daran – meine Methode ist auch fürs Requirements Engineering geeignet und laut Aussage Professor zzzzz – geht Sie weit über die Use Case Betrachtung heraus und ermöglicht eine Arbeitsweise welche jedes Kunden Requirement (egal auf welcher Ebene) aufnimmt, und das auch noch sachlogisch strukturiert.\nUnd dazu kommt – Sie ist sehr, sehr einfach.\nBei Interesse bleiben wir da gerne in Kontakt – und sobald ich da fertig bin (MVP) zeige ich Ihnen das mal.\nThe End # Ja, das sollten wir in jedem Fall in Kontakt bleiben.\nHier bei ZZZZ haben wir es mit den Managern zu tun. Selbstüberschätzung ist da stark mit dabei und der Führungsanspruch sowieso.\nDa kommt man nur von unten und innen zur Wirksamkeit. Führung ist eben etwas anderes als nur der Führungsanspruch.\nIch würde mir Ihre Methode gern näher anschauen. Mit Sicherheit interessant für den FFFFF. Lassen Sie das nicht zuviel Leute wissen.\nMit besten Grüßen\n","date":"1. June 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/fachkraeftemangel-wie-man-es-nicht-machen-sollte/","section":"Blogs","summary":"Im Folgenden ein Mailaustausch aus einem (alten) Projekt im Automobilsektor.\nDie Namen und Firmen habe ich unkenntlich gemacht.\nSie werden dies Projekt NICHT in meiner Projekthistorie finden.\nEs gibt Projekte, im denen ich nicht gewillt bin zu arbeiten. - Dies Projekt war so eines.\nNicht erschrecken …..\nUnd wenn Sie denken, dass ich vielleicht ab und zu zu harsch bin - der Inhalt meiner Beobachtung wurde vom Leiter geteilt….\nMail # Hallo xxx,\nich habe ZZZZ gestern mitgeteilt, dass ich nach Auslaufen der Beauftragung keine Verlängerung wünsche.\nIch werde meinen Teil so weit einhalten, möchte danach aber nicht weiter machen.\nWenn Du möchtest, dass jemand anderes den Vertrag / die Arbeiten ausübt kann ich auch gerne ein Handover machen.\n","title":"Fachkräftemangel: Wie man es nicht machen sollte","type":"blog"},{"content":"FMEA bedeutet, Failure Mode Effect Analysis und wird ins Deutsch fehlerhaft übersetzt mit\nFehler Möglichkeiten Einfluss Analyse.\nEine bessere Definition wäre\nFehler Modi Auswirkungs-Analyse.\nGanze Heerscharen von Moderatoren (wobei das kein geschützter Begriff ist), bringen die Entwicklungs-Kollegen regelmäßig zur Verzweiflung, wobei es, an sich so einfach wäre, weil FMEA das Normale eines ingenieurmäßigen Vorgehens ist.\nStunden von Zeit werden typischerweise verbrannt ohne dass dies irgendeinen Nutzen für die Firma hat - außer Formalbefriedigung.\nDas spricht jetzt nicht wirklich für die Richtigkeit.\nWas ist typische FMEA # Das Ziel der FMEA ist es -\n![](./image-3-1024x259.png)AIAG VDA FMEA Handbuch 1 Ausgabe 2019 S 15 Es gibt nur Design und Prozess FMEA aber die Verwendbarkeit von FMEA ist nicht auf Design und Prozess beschränkt. Allerdings trifft das nur zu, wenn man verstanden hat, was FMEA ist.\nDas typische Vorgehen (am Beispiel Design FMEA) # Ist z.B. im FMEA AIAG Handbuch beschrieben.\nDa wird dann ein (mechanisches / software- oder hardwaremäßiges ) Design oder ein Herstellungs-Prozess in die Einzelkomponenten oder in Prozessschritte zerlegt und \u0026ldquo;im Team\u0026rdquo; wird betrachtet, welche Funktionen und Fehler es geben könnte, sowie welche Merkmale existieren.\nDann wird ersonnen, wie man das Vermeiden, bzw. erkennen kann\nAuf gut Deutsch: Viele Leute sitzen um einen Moderator herum und scheuen zu, wie dieser etwas eintippt.\nHöchst ineffizient.\n![Bild von 12019 auf Pixabay](./image-2-1024x682.png)Da FMEA aber immer erst gemacht wird, wenn der Freigabetermin vor der Tür steht, bzw. \"weil der Kunde es will\", ist der Nutzen der FMEA, wenn es ihn denn überhaupt gibt, eher marginal. Methode der FMEA - mal etwas Anders # So steht es zwar nicht im Lehrbuch, aber so wie im Folgenden beschrieben, macht es Sinn, Spaß und ist erfolgreich.\nBeginnen Sie die FMEA, bevor Sie etwas aufs Papier bringen\n- Das ist FMEA Standard und wird systematisch ignoriert FMEA macht man nur für sich selbst. FMEA ist keine Formalbefriedigung, Sie dient dazu selbst besser zu werden. FMEA ist das Normale (sollte es sein) # Jedes Mal, wenn in einer technischen Entwicklung irgendetwas gemacht wird, betrachtet man:\nEin Systemelement gesamt (BSP.: Motor) ,\nein Systemelement Einzelkomponente (Bsp. Zylinder) oder\nein Systemelement Zusammenbau (Bsp. Zylinder und Pleuel zusammen fügen) Eine Funktion (des Systemelements)\n(Bsp.: Leistung nach Vorgabe zur Verfügung stellen)\noder ein Merkmal (des Systemelements)\n(Bsp.: Leistung bei 5000 U/min \u0026gt; 150 kW) Eine mögliche Fehlfunktion (des der Funktion )\n(Bsp. Funktion: Leistung nicht nach Vorgabe)\nEine mögliche Fehlfunktion (des Merkmals)\n(Bsp.: Merkmal: Kilowatt bei 5000 U/min \u0026lt; als spezifiziert) Eine Vermeidungsmaßnahme (Nur auf der Merkmalsebene!)\n(mit der man auf theoretischer Ebene) verhindert, dass der Fehler auftritt.\nz.B.: Auslegung anhand von Erfahrungswerten, Theorie etc.) Eine Entdeckungsmaßnahme = ein Nachweisverfahren\n(Nur auf der Merkmalsebene!)\n(mit der man nachweist, dass die Funktion, welche durch das Merkmal bereitgestellt wird korrekt erschaffen wird.\nz.B.: Messung der Leistung auf dem Motorenprüfstand\n(nach einem standardisierten Verfahren).) ![](./image-5-1024x534.png)Wenn man dies für jede Baugruppe und jedes Bauteil einer Entwicklung (mechanisch) beziehungsweise für jede Software oder Hardware Komponente tätigt, so ist das natürlich ein Riesenaufwand. Die oben angegebenen Ziele einer FMEA sind jedoch meines Erachtens falsch definiert.\nDie Richtige Definition # Die richtige Formulierung sollte lauten:\nKontrolle über das Design einer Entwicklung erhalten, so dass die gewünschte Funktionalität des Gesamtsystems, eines Zusammenbauschritts oder eines Bauteils erreicht wird. Kontrolle über einen Produktionsprozess zu erhalten, so dass die Merkmale, welche vom Design festgelegt worden sind, prozessfähig erreicht werden. Sie mögen nun einwenden, dass diese Formulierung mit der oberen identisch ist, allerdings ist ganz besonders hervorzuheben, dass die Zielrichtung in der von mir genannten Formulierung dahingehend ist, dass es darum geht etwas unter Kontrolle zu bekommen, während in der ursprünglichen Ausrichtung man sich darauf konzentriert Risiken in einem Produkt oder Prozess zu bewerten.\nDer Unterschied ist jedoch gravierend:\nIn der Fliegerei sagt man, dass man dorthin fliegt, wo man hinschaut. In der von mir verwendeten Formulierung geht die Aufmerksamkeit: Die Kontrolle über die Funktion eines Bauteils, einer Baugruppe und des Gesamtprodukts zu bekommen, während in der AIAG VDA Formulierung die Aufmerksamkeit auf die Risiken und Fehler gelenkt wird.\nDie Aufmerksamkeit auf Risiken zu lenken, führt dazu, dass man die Zielrichtung Risiko bekommt und dementsprechend in übertriebener Darstellung sich andauernd vor potenziellen Angriffen schützt (Angriffe im Sinne von Fehlern / Risiken).\nDie Aufmerksamkeit auf die gewünschte Funktion zu lenken, führt zu einem anderen Herangehen.\nWenn Sie ihre Aufmerksamkeit darauf richten sicherzustellen, dass die Funktion erreicht wird, was das typische Vorgehen im Ingenieursbereich ist, folgen sie dem Vorgehen was man gelernt hat und welches sich erfolgreich erwiesen hat.\nDie Verlagerung der Aufmerksamkeit von der Fehlervermeidung hin zur Sicherstellung der Funktion ist ein gravierender Unterschied.\nVerantwortung des Managements # Die Durchführung der FMEA kann sehr zeitaufwendig sein\nFMEA Handbuch - Kapitel 1.3.2\n![](./image-6-300x200.png)Wenn sie eine FMEA durchführen, so kann diese extrem zeitaufwendig sein. Dies wird vom Management fast immer unterschätzt. Es ist eine wirkliche Herausfordefung, eine FMEA sauber durchzuführen, weil es wirklich Brain Power verlangt. Also genau das wofür sie ihre Ingenieure eingestellt haben. Aufgaben (im Design) # Erstellung des Strukturbaums Erfassen der zugehörigen Zusammenbauschritte Erfassen der beteiligten Designelemente Erfassen der Funktionen eines jeden Elements / Schritts Definition der Merkmale, welche eine Funktion definieren Erfassung möglicher Fehler einer Funktion und eines Merkmals Dokumentation der Maßnahmen zur Vermeidung eines Fehlers Dokumentation der Maßnahmen, mit denen die Entstehung des Fehlers und der zugehörigen Funktion erkannt und die Funktion sichergestellt wird. Grundverständnis Design FMEA # Wie bereits oben angegeben.\nDie korrekte Zieldefinition wäre:\nKontrolle über das Design einer Entwicklung erhalten, so dass die gewünschte Funktionalität des Gesamtsystems, eines Zusammenbauschritts oder eines Bauteils erreicht wird. Im Folgenden sehen Sie das Bild (eine beispielhafte Darstellung) einer FMEA zu einer Brille.\n![](./image-4-1024x571.png)Bild: Beispiel einer FMEAAuf der obersten Ebene habe ich ein einfaches Beispiel eingefügt: die Brille soll dafür sorgen dass eine optimale Sehschärfe da is. Optimal ist ein nicht definierter Wert, genau so wie schön, groß, klein et cetera. Auf der Ebene des Bauteils selbst werden die Funktion des Bauteils, genauso wie die Fehler der Funktion so beschrieben, dass sie universell einsetzbar sind (Wiederverwertbarkeit von erschaffenen Daten). Auf der Merkmalsebene werden nun die einzelnen Merkmale (Messfähigen Größen) dargestellt, welche die entsprechende Funktion definieren. Die angegebenen Merkmale, sind Merkmale, welche vom Augenarzt verwendet werden, um ihre Brille zu beschreiben. Nun, da man jetzt einen Wert hat, welcher dafür sorgt, dass ein optimales Sehen stattfindet, kann man sich anschauen, welche Maßnahmen man ergreifen kann, um sicherzustellen, dass die entsprechende Funktion gewährleistet wird, beziehungsweise welche Maßnahmen man ergreifen kann um sicher zu gehen, das ein fehlerhafter Wert nicht vorhanden ist.\nDie Funktion der optimalen Sehschärfe wird also durch messfähige Merkmal, hier im Beispiel mit dem sphärischen Brechwert, der Zylinderstärke und der Pupillendistanz definiert.\nWie Sie sehen, sind in dem Beispiel nun Maßnahmen zur Vermeidung eines Fehlers wie zum Beispiel dass Dioptrie\u0026gt; als spezifiziert aufgeführt.\nEbenso ist eine Maßnahme zur Erkennung dargestellt.\nIn einer technischen Auslegung eines Bauteils oder eines Zusammenbauschritts, kommen jedoch teilweise mehr als 40 Merkmale auf einem Bauteil zusammen und um ihnen ein Beispiel zu geben was ich beim Kunden durchgeführt habe.\nBei einer Lithiumionenzelle gibt es insgesamt 80 Systemelemente (Bauteile und Zusammenbauschritte), ca. 1000 Funktionen, ca. 1300 Merkmale, ca. 3000 mögliche Fehler und dementsprechend pro Fehler mindestens eine Vermeidungs- und eine Erkennungsmaßnahme.\nAll diese Maßnahmen müssen tatsächlich durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Funktionalität des Objekts, welches man entwickelt, erreicht wird.\nIm obigen Bild sehen Sie noch Verbindungspfeile vom Merkmal zur Funktion beziehungsweise vom Fehler des Merkmals zum Fehler der Funktion. Diese Abhängigkeit muss auch dargestellt werde, da Sie ansonsten keine Kontrolle erhalten können. (Wissen an welcher Schraube man dreht, um die Veränderung zu erhalten)\nDie Anzahl der Netzknoten (so heißen diese Verbindungungen) ist im Falle einer Lithium Ionen Zelle bei etwa 6000. Die Gestehung einer solchen FMEA, um die Kontrolle über ein Design zu erhalten, ist verständlicherweise aufwendig, wie bereits oben mit dem Zitat aus dem Handbuch dargestellt\nWenn Sie sich nun vorstellen, dass die Pflege der Inhalte in eine FMEA in einem Team von 5 Personen getätigt wird, so können sie sich den Zeitaufwand und ausmalen der mit dieser Aktivität einhergeht.\nFehler Vermeidung # Die Vermeidung von Fehlern in dem Falle in Bezug auf ein Merkmal macht man typischerweise mit Auslegungen wie im Folgenden beschrieben:\nauf Basis von Erfahrung auf Basis von Benchmark-Studie auf der Basis analytischer Nachweisverfahren\n(FEM, Simulation, etc) auf Basis von iterativen Verfahren auf Basis zutreffender „normativer“ Vorgaben Fehler Erkennung\nFehler erkennt man, in dem man einen Test durchführt, der sicherstellt, dass die Funktion, welche durch das Merkmal definiert wird, in der Anwendung, beziehungsweise in dem Zusammenbau Schritt überprüft. Hier muss tunlichst darauf geachtet werden, dass die Testverfahren standardisiert sind.\nNur das Normale # Das oben beschriebene, ist nur das Normale, was ein Ingenieur beziehungsweise ein Entwickler durchführt.\nWenn es aber das normale ist, wieso brauche ich dann einen Moderator, der mit vielen Kollegen gleichzeitig am Tisch sitzt, und bei dem alle zuschauen, wie er die Daten in ein Tool eingibt.\nDie Lösung # Die Benutzung von IT Werkzeugen ist heutzutage sehr einfach geworden. Anstatt also mit vielen Leuten gleichzeitig zu sitzen und jemandem zuzuschauen, wie er Daten eingibt, sollte die Lösung doch darin bestehen, die normalen Verhaltensweisen des Ingenieurs direkt von diesem Ingenieur in das Tool eingeben zu lassen.\nNatürlich wird es Dinge geben, bei denen man einen Moderator braucht. Also beim Brainstorming, und bei der Verkettung von Funktionen oder aber viel Funktionen mag es hilfreich sein, jemanden dabei zu haben, der hier unterstützt. Aber auch dieses Brainstorming findet typischerweise in der Gruppe der entsprechenden Entwickler statt, welche sich gemeinsam Gedanken darüber machen, wie man irgendwelche Herausforderungen lösen kann.\nAnstatt also nun im Nachhinein die ganzen Gedanken von einem Moderator in ein Tool eintragen zu lassen, ist es viel einfacher die ganzen Daten im Moment der Entstehung von den Ingenieuren selbst eintragen zu lassen. Sie müssen also nur hingehen und ihren Kollegen die Fähigkeit beibringen, das entsprechende FMEA Werkzeug zu bedienen und sie dahingehend zu trainieren, das Tool bei jeder Maßnahme, welche die Ingenieure ergreifen, sofort zu befüllen.\nZeit- und Informationsgewinn # Wenn Sie wie oben angegeben verfahren, und ihre Ingenieure dazu bringen, all ihre Gedanken und ihre Tests selbstständig direkt in das Tool einzutragen, sparen Sie sich Unmengen an Zeit, weil nun plötzlich nur noch eine Person, anstelle von 4 bis 7 Personen die Daten ins Tool eingibt und ebenso erzeugen Sie, dadurch dass die Kollegen es selber machen, ein viel besseres Verstehen der Ingenieure über das Produkt, welches sie entwickeln, gleichzeitig ist der Informationsgewinn für die Firma erheblich grösser. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Routine etabliert wird, wirklich jeden Gedanken zu notieren und den entsprechenden Status des Gedanken, beziehungsweise der Umsetzung, anschließend in diesem Tool festzuhalten.\nDamit sie eine Dimension haben:\nmit der von mir vorgeschlagenen Änderung benötigen Sie in einem großen Projekt ca. 70% weniger Zeit für die Dokumentation. Also konkret, ca. 10.000 Stunden für eine große Fertigungsanlage gegenüber 30.000 bis 40.000 Stunden im althergebrachten Verfahren.\nAlso ohne Moderator # Nicht ganz ohne, aber anstatt im typischen Verfahren Daten im Nachhinein einzutragen, lassen Sie es Iihre Ingenieure selbst machen.\nSie müssen typischerweise nur 1 x die Struktur aufziehen und haben dann die Möglichkeit zur Wiederverwendung.\n","date":"17. February 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/warum-fmea-moderation-falsch-ist/","section":"Blogs","summary":"FMEA bedeutet, Failure Mode Effect Analysis und wird ins Deutsch fehlerhaft übersetzt mit\nFehler Möglichkeiten Einfluss Analyse.\nEine bessere Definition wäre\nFehler Modi Auswirkungs-Analyse.\nGanze Heerscharen von Moderatoren (wobei das kein geschützter Begriff ist), bringen die Entwicklungs-Kollegen regelmäßig zur Verzweiflung, wobei es, an sich so einfach wäre, weil FMEA das Normale eines ingenieurmäßigen Vorgehens ist.\nStunden von Zeit werden typischerweise verbrannt ohne dass dies irgendeinen Nutzen für die Firma hat - außer Formalbefriedigung.\nDas spricht jetzt nicht wirklich für die Richtigkeit.\n","title":"Warum FMEA Moderation falsch ist","type":"blog"},{"content":"Eine weitere Vorlesung zum Thema Projektmanagement in der Praxis - diesmal aber Theorie.\nViel Bla zum Thema Kommunikation.\nDas was alles die Aufgaben des Projektleiters sind, sein sollten.\nBitte nicht erschrecken, es ist diesmal sehr theoretisch. Aber das musste auch mal sein.\nhttps://youtu.be/njfpqlDmqIE Und natürlich - wie immer - die Folien als PDF [Aufgaben-des-Projektleiters](./Aufgaben-des-Projektleiters.pdf)[Herunterladen](./Aufgaben-des-Projektleiters.pdf)Viel Spaß!","date":"21. January 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/aufgaben-des-projektleiters-theorie/","section":"Thomas Arends","summary":"Eine weitere Vorlesung zum Thema Projektmanagement in der Praxis - diesmal aber Theorie.\nViel Bla zum Thema Kommunikation.\nDas was alles die Aufgaben des Projektleiters sind, sein sollten.\nBitte nicht erschrecken, es ist diesmal sehr theoretisch. Aber das musste auch mal sein.\nhttps://youtu.be/njfpqlDmqIE Und natürlich - wie immer - die Folien als PDF [Aufgaben-des-Projektleiters](./Aufgaben-des-Projektleiters.pdf)[Herunterladen](./Aufgaben-des-Projektleiters.pdf)Viel Spaß!","title":"Aufgaben des Projektleiters – Theorie","type":"page"},{"content":"","date":"13. January 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/agile/","section":"Categories","summary":"","title":"Agile","type":"categories"},{"content":"","date":"13. January 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/agile/","section":"Tags","summary":"","title":"Agile","type":"tags"},{"content":"Ich lese jetzt immer wider die Forderung nach einer (4) Vier Tage Woche. Da wollen also Leute tatsächlich nur noch 4 Tage arbeiten, genauso wie ich das mache.\n4 Tage # Ich will einmal beschreiben, wie ich zu einer 4 Tage Woche komme. Nehmen wir meinen aktuellen Kunden. Der ist tatsächlich nur 84 Kilometern von meinem Haus entfernt und es sollte ein leichtes sein jeden Tag dorthin zu pendeln. Ist es aber nicht. Unter besten Bedingungen schaffe ich es in 1:20 zum Kunden zu kommen, unter normalen Bedingungen sind es anderthalb bis 2 Stunden. Mit dem ÖPNV 02:30. Nichtsdestotrotz habe ich eine 4 Tage Woche, das heißt ich bin 4 Tage beim Kunden vor Ort.\nArbeitszeit # An diesen 4 Tagen arbeite ich im Schnitt 40 bis 50 Stunden, je nachdem was gerade die Notwendigkeit ist. Anstatt also jeden Tag 3 bis 4 Stunden im Auto zu verbringen habe ich mich entschieden mir dort ein Hotel für die Nacht zu nehmen. Da ich verheiratet bin, freu ich mich natürlich immer, wenn ich auch mit meiner Frau zusammen sein kann und um Zeit und Kosten zu sparen bin ich dann Montagsmorgens typischerweise um 03:15 Uhr aus dem Bett. Um 03:30 Uhr muss ich fahren, da ich aufgrund des Verkehrs statt 1:20 dann 2 Stunden unterwegs wäre. Somit beginne ich dann Montagsmorgens meistens um 05:00 Uhr beim Kunden. Donnerstags fahre ich dann wieder nach Hause, sodass ich noch ein bisschen Zeit für die Familie habe. Wer jetzt denkt dass ich am Wochenende mich auf die faule Haut lege und nichts tue, der weiß noch überhaupt nicht worum es geht.\n7 Tage # Natürlich könnte ich ausschließlich mit dem Interimmangement mein Lebenswerk bestreiten, aber ich bin von Anfang an immer sehr neugierig gewesen und somit geht die Arbeit dann tatsächlich weiter. Ich bin noch Geschäftsführer einer kleinen Softwarefirma, Klein deshalb, weil wir gerade angefangen haben. Für diese Arbeit bin ich dann Freitags Samstags und Sonntags noch unterwegs (sowie abends nach der Arbeit für den Kunden) Natürlich habe ich noch meine Frau zu Hause und es kommt regelmäßig vor, dass ich Zeit mit meiner Frau zu verbringe und ihr dabei zu helfen Pilze zu suchen oder aber was es sonst noch gibt. Ein Hobby habe ich auch noch, ich bin aktiver Sportschütze. Ach, ich habe ganz noch vergessen, ich hab ja auch noch Kinder. 3 eigene und ein angeheiratetes. Und ein Enkelkind.\nKinder # Sobald man Kinder hat, ist es ganz wenig mit der 4 Tage Woche. Okay, meine Kinder sind in der Zwischenzeit groß, aber wer glaubt dass große Kinder die Eltern nicht mehr täglich in Trab halten, der hat einfach keine Kinder.\nSie mögen sich fragen, warum ich denn tatsächlich 7 Tage die Woche arbeiten. Na ja, selbst zu der Zeit wo meine Große (die jetzt knapp 30 ist) noch gerade laufen lernte, habe ich bereits immer gearbeitet und die ersten Worte meiner Tochter waren: „Papa Keller“.\nWarum 7 Tage # Warum habe ich das gemacht mögen Sie sich fragen. Ganz einfach, weil mir meine Arbeit Spaß macht, beziehungsweise ich fürchterlich neugierig bin. Und wenn mich etwas interessiert, dann arbeite ich mich da so lange rein, bis zu dem Moment wo ich das verstanden habe. Natürlich ist es viel einfacher zu sagen ich genieße die Zeit, ich setze mich hin quatsche mit Freunden und was auch immer noch und sie müssen nicht glauben, dass ich das nicht tue. Natürlich gehe ich mit meinen Kollegen zusammen essen, natürlich gehe ich mit meiner Frau vor die Tür, aber ich bin immer neugierig und mein Kopf rennt. Ich bin neugierig, ich will Dinge verstehen, ich will Dinge verbessern, so dass ich es einfacher habe und so dass es andere einfacher haben.\nWenn Sie mit dem was Sie für richtig halten, nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, machen Sie etwas falsch.\nErfolg # Für meinen aktuellen Kunden habe ich das technische Risiko Management in einer Entwicklung übernommen und das was ich vorgefunden habe war auf einem Niveau, welches den Kunden meines Kunden dazu gebracht hat dringend einzufordern, dass mein Vorgänger ersetzt wird.\nIch startete also unter einer Situation die hochgradig angespannt ist und in der Ich, weil natürlich einiges verloren gegangen ist, alles nachholen musste, was noch fehlt.\nDas geht selten mit 8 Stunden, wenn ein strammer Terminplan dahintersteht.\nWenn ich dann, so wie geschehen, nach dem Audit des Kunden die Frage gestellt bekommen: „Kennen sie noch so jemanden wie sie selbst, wir suchen so jemanden“ dann weiß ich, dass ich etwas verdammt richtig gemacht haben und darauf bin ich auch stolz.\nGlaubt wirklich irgendjemand dass ich das hingekriegt habe indem ich nach 8 Stunden gesagt habe: „Das wars für heute“? Glaubt irgendjemand, dass ich da mit 4 Tagen die Woche klar gekommen wäre in einer hochkritischen Zeit?\n7 statt 4 Tage # Im Gegensatz zu den Vielen die nach einer Viertagewoche schreien (wahrscheinlich, weil ihnen die Arbeit in keiner Art und Weise Spaß macht und auch kein Weiterkommen ermöglicht) hab ich natürlich eine Arbeit, die ich mir selbst gewählt habe. Ich bin selbstständig. Und wer jetzt glaubt, dass das jeden Tag ein Zuckerschlecken ist, der hat noch nie erlebt wieviel Arbeit da drin steht. Seit Jahren, Jahrzehnten redet die Politik von Bürokratieabbau und das Einzige, was ihr einfällt ist es immer neue Gesetze zu machen und die Bürokratie weiter nach vorne zu treiben.\nVorgesetzte erschweren das Leben, Führungskräfte erleichtern es. # Ich spreche nicht von Führungskräften, sondern von Vorgesetzten. Das sind Menschen die einem einfach vor die Nase gesetzt wurden, und wie die meisten Politiker von Tuten und Blasen keine Ahnung haben aber große Reden schwingen.\nDisziplin und Leistung # Und wenn Sie sich nicht an die Gesetze halten wird ihnen ganz schön der Marsch geblasen.\nIm Gegensatz zu vielen Vorgesetzten muss ich für das was ich erhalte eine Leistung erbringen. Wenn ich diese Leistung nicht erbringe, wird der Kunde mich vor die Tür setzen.\nWarum bist Du so agil im Kopf? # Kürzlich fragten mich 2 meiner Kollegen, warum ich mit meinen knapp 63 Jahren immer noch so wach im Kopf sei und so schnell und meine Antwort dazu war\nDass ich sehr neugierig bin Dass ich jeden Tag irgendetwas Neues lerne Dass ich sicherstelle, dass ich verstehe. Das heißt, dass ich es TUN kann.\n(Das kann sehr aufwändig sein – Querlesen verboten!) Dass mir von irgendwelchen Leuten egal welcher Art nichts sagen lasse, sondern selber darüber nachdenke. Es mag sein, dass die Person vor mir recht hat, es mag sein dass sie unrecht hat und wie ich schon in dem Artikel: Können wir bitte wieder diskutieren geschrieben habe ist es einfach notwendig vielleicht ein wenig aus seiner Komfortzone herauszukommen. Natürlich ist es fürchterlich einfach alles zu glauben was einem vorgesetzt wird und wie sie wissen ist die Erde eine Scheibe, das hat man bereits im Mittelalter über die Kirche so festgelegt und jemanden der etwas anderes denkt ist ein Ketzer.\nTagesablauf # Ich arbeite also 7 Tage die Woche, fange typischerweise morgens um 5 an bereits beim Kunden im Haus zu arbeiten, verlasse das Unternehmen des Kunden zwischen 14:00 und 18:00, setze mich dann in meinem Hotel noch einmal hin arbeite an meiner eigenen Firma weiter, kümmere mich um den gesamten Dinge der Administration meiner Firma und natürlich auch des Hauses in dem ich wohne und um meine Kinder und das mach ich 7 Tage die Woche mit kurzen Unterbrechungen.\nDie eigene Karriere (nicht die gesellschaftliche) # Wenn Sie also Arbeit haben die nicht erfüllend ist und bei denen ihnen keine Karrieremöglichkeiten eröffnet sind die für Sie angemessen sind, schlage ich einfach vor dass Sie einfach mal beginnen, sich um das zu kümmern was Sie wirklich selbst wollen und sich einen Weg erarbeiten dahin zu kommen. Der weg mag Recht lang sein, aber ich kann Ihnen sagen er lohnt sich. 7 Tage die Woche ist überhaupt kein Problem, wenn man Spaß an der Arbeit hat.\nWenn Sie jedoch glauben, dass sie eine schlechte Arbeit haben, sie völlig unterbezahlt sind dann mag das völlig richtig sein und gerade bei der Bahn wo sich die Vorstände Millionenboni für Komplettversagen einsacken kann ich mehr als verstehen dass man da, um es mal vorsichtig auszudrücken, hochgradig angepisst ist.\nEs wird aber nicht funktionieren, wenn Sie glauben, dass sie immer weiter ihre Arbeitszeit reduzieren können und dabei immer die gleiche Menge an Geld verdienen. Natürlich gibt es dann regelmäßig irgendwelche wie auch immer noch gearteten Erhöhungen, aber wenn sie wirklich Spaß im Leben kriegen wollen, schauen Sie sich aus, wo sie 24/7 arbeiten können.\nSelbst gestalten # Schauen Sie sich aus was Sie tun müssen, damit sie den ganzen Tag ihr Leben selbst gestalten.\nFinanzierung # Ich bin nicht bereit Ihnen Ihr Hobby zu finanzieren.\nWenn Sie jedoch der Meinung sind, dass Sie das nicht brauchen und dass man Ihnen den Arsch nachtragen muss, damit Sie ihrem Hobby nachgehen können, auch wenn das von unserer Politik derzeit als die Lösung des Lebens angegeben wird mit Bürgergeld durchs Leben zu kommen, dann muss ich Ihnen ganz ehrlich sagen sind Sie für mich nicht der korrekte Diskussionspartner.\nWenn Sie glauben, dass es mir immer Spaß macht, dann denken Sie falsch.\nIch mache etwas und finde heraus und dann entscheide ich, ob ich es weiter mache oder nicht.\nDas was ich heute mache, kann ich deshalb, weil ich nicht den bequemen Weg gegangen bin.\nIhr Ziel # Wenn Sie im Leben irgendetwas Vernünftiges zurecht machen wollen, wird ihnen nichts anderes überbleiben als den Weg zu gehen, den die Anderen nicht beschreiten. Werden Sie ein Individuum, entwickeln Sie sich zu dem was Sie wollen.\n24/7 # Also ich hab ein 24/7 und ich hab da Spaß dran. Als Angestellter mag das anders sein.\nErschaffen Sie sich ihr eigenes 24/7!\nMachen Sie das woran Sie Spaß haben und mit dem Sie einen Gewinn für Andere schaffen, ansonsten verdienen Sie natürlich kein Geld beziehungsweise sie erhalten keinen Austausch für die Leistung die Sie liefern.\nUnd wenn Sie da einmal hinkommen dass Sie wissen, dass Sie ihren Weg gehen müssen dann wird auch die 4 Tage Woche oder die 5 Tage Woche überhaupt kein Thema sein dann sind die 7 normal.\nIn dem Sinne wünsche ich eine schöne Zeit. Danke\n","date":"13. January 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/meine-vier-tage-24-7-woche/","section":"Blogs","summary":"Ich lese jetzt immer wider die Forderung nach einer (4) Vier Tage Woche. Da wollen also Leute tatsächlich nur noch 4 Tage arbeiten, genauso wie ich das mache.\n4 Tage # Ich will einmal beschreiben, wie ich zu einer 4 Tage Woche komme. Nehmen wir meinen aktuellen Kunden. Der ist tatsächlich nur 84 Kilometern von meinem Haus entfernt und es sollte ein leichtes sein jeden Tag dorthin zu pendeln. Ist es aber nicht. Unter besten Bedingungen schaffe ich es in 1:20 zum Kunden zu kommen, unter normalen Bedingungen sind es anderthalb bis 2 Stunden. Mit dem ÖPNV 02:30. Nichtsdestotrotz habe ich eine 4 Tage Woche, das heißt ich bin 4 Tage beim Kunden vor Ort.\n","title":"Meine Vier Tage (2)4/(7) Woche","type":"blog"},{"content":"Immer wieder lese ich was alles verboten wird, egal ob gesetzlich oder in der Firma.\nDie Verbietwut, greift immer weiter um sich. Gleichzeitig sehe ich wie Schulen verfallen, Ausbildung sich auf Zertifikate beschränkt, sofern Sie überhaupt vorhanden ist\nWas ich fast nie lese - und was IMHO ein Zeichen von geistiger und administrativer Unfähigkeit ist,\nwie man es richtig macht und # wie man lernt, wie man es richtig macht # Wenn Sie Ihren Mitarbeitern / Ihren Bürgern nicht vertrauen, so gibt es wenig Möglichkeiten.\nSie haben einen Haufen Krimineller Mitarbeiter / Bürger Wenn Sie diese leiten, so müssten Sie ja der \u0026ldquo;Chef von denen sein\u0026rdquo; und gemäß It\u0026rsquo;s difficult to be a thief when the landlord is a criminal.\naufgestellt sein, oder Sie haben einen Haufen Dummköpfe spätestens jetzt sollten Sie sich fragen, wie Ihre Rekrutierungsstrategie aussieht,\nund/oder Warum Sie der Einzige sind der angeblich weiß was richtig ist Sie haben Angst vor Ihren Mitarbeitern bzw. Ihren Bürgern\n(Was haben Sie ihren Mitarbeitern / ihren Bürgern getan um Angst vor denen zu haben?) Sie wollen Dinge, welche nur in Ihrem Interesse sind und nicht im Interesse der Mitarbeiter/ der Bürger Sie sind Unfähig Egal was es ist.\nWenn Sie es nicht hinbekommen Ihre Mitarbeiter zu befähigen, so ist das IHRE Unfähigkeit\nSo, who is to blame?\n","date":"12. January 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/ausbilden-statt-verbieten/","section":"Blogs","summary":"Immer wieder lese ich was alles verboten wird, egal ob gesetzlich oder in der Firma.\nDie Verbietwut, greift immer weiter um sich. Gleichzeitig sehe ich wie Schulen verfallen, Ausbildung sich auf Zertifikate beschränkt, sofern Sie überhaupt vorhanden ist\nWas ich fast nie lese - und was IMHO ein Zeichen von geistiger und administrativer Unfähigkeit ist,\nwie man es richtig macht und # wie man lernt, wie man es richtig macht # Wenn Sie Ihren Mitarbeitern / Ihren Bürgern nicht vertrauen, so gibt es wenig Möglichkeiten.\n","title":"Ausbilden statt verbieten","type":"blog"},{"content":"","date":"12. January 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/ausbildung/","section":"Tags","summary":"","title":"Ausbildung","type":"tags"},{"content":"","date":"12. January 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/gefahr/","section":"Tags","summary":"","title":"Gefahr","type":"tags"},{"content":"Achtung: Polemik und Sarkasmus aus der Meinungsfreiheit. Irgendwie ist alles nach Plan, oder?\nIch habe mich aus der Kommentierung der aktuellen Politik und des täglichen Geschehens herausgezogen, aber das muss jetzt mal sein.\nEin bisschen Sarkasmus ist ein \u0026ldquo;Must have\u0026rdquo;.\nDie weiter unten stehende Liste mit Personen und deren besonderen Fähigkeiten ist nicht vollständig, und soll nur zeigen, wie man mit diesem Irrsinn umgehen kann.\nAlles Bestens, alles nach Plan # An sich sind Politiker: Bedienstete des Volkes.\nIch sehe das, was derzeit in der (Deutschen) Politik sowie Wirtschaft und auch in der Presse kommuniziert und getan wird und denke mir – Besser kann es nicht laufen.\nKeiner von uns ist in der Lage die IMHO völlig unfähigen Politiker und Presse besser zu demontieren als diese es selbst tun.\nDass ARD und ZDF nicht bzw. unvollständig berichten, ist systemisch bedingt (Wes Brot ich ess\u0026hellip;)\nWährend im Ausland die Lacher über den Irrsinn deutscher Politik, Wirtschaft und Presse tägliche Schenkelklopfer hervorrufen, berichtet unsere Presse über die Politker, welche vor Allem und wahrscheinlich nur das Eine können\nIn Style sein # Alles scheinbar gemäß dem Motto:\nWenn ich schon nichts kann, muss ich wenigstens gut aussehen.\nIhr Aussehen lassen sich die Ampel-Politiker vom Steuerzahler teuer bezahlen. Insgesamt beliefen sich die Kosten „für Friseure, Visagisten, Kosmetiker und Fotografen in den Bundesministerien“ allein in der ersten Hälfte des Jahres auf knapp eine halbe Million Euro.\nBild\nPassend dazu ein Auszug aus BGT\nhttps://www.youtube.com/watch?v=Wke9hc0oXEI \u003e ## DSA Digital Services Act oder Zensurbefehl \u003e \u003e Das Erwachen wird bei einigen Menschen tiefe Schmerzen und Wut auslösen, aber ich muss mich bei **Herrn Breton** wirklich dafür bedanken, dass er sein Gesicht so offen zeigen. \u003e Natürlich auch bei den zum DSA zustimmenden Polikern und #Faktencheckern. \u003e \u003e \"Die Zensur ist das lebendige ***Geständnis der Großen***, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können. \" \u003e \u003e Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor Mehr braucht man zum DSA nicht sagen.\nVon der Leyen Bundeswehr und SMS – der Vertrag # ist nun nicht mehr da, die Mails, und auch die SMS sind einfach weg.\nEs gibt da so was wie die AO, die GoBD welche die Aufbewahrung 10 Jahre nach Abgabe der Bilanz verpflichtet. Gilt aber wohl nur für das gemeine Volk.\nDass die Daten nun weg sind ist schlimm genug, dass die Presse nicht hinterher geht ist ein Eingeständnis ihrer eigenen Position.\nDass die Nicht-Freigabe der SMS mit Pfizer vom Parlament abgesegnet wurde, sagt einiges über die zustimmenden Personen aus und ich frage mich, warum nun Keiner hinterher geht und nach der (zu erwartenden) Korruption oder Erpressbarkeit sucht.\nAuch unsere (ehemaligen) Minister sind da wohl mit reichlich Dreck am Stecken, ansonsten würde das Folgende wohl kaum passieren, und in der Presse herrscht dröhnendes Schweigen, kein Nachverfolgen.\nMails von Ministern gelöscht – Bundesarchiv fürchtet Datenverlust\nAlles in klassischer PR Manier.\nWenn ein Problem aufkommt mach schnell woanders ein Größeres, dann ist mein Problem \u0026ldquo;aus der Welt\u0026rdquo;\nLeider ist wohl ZPO 444 \u0026ldquo;Folgen der Beseitigung einer Urkunde\u0026rdquo; (nach meinem Laienhaften Rechtsverständnis) nicht anwendbar. Schade!\nOlaf Scholz # Ich habe Respekt für Herr Scholz.\nScholz zeigt ja genau wie er \u0026ldquo;Respekt für Dich\u0026rdquo; - Sein Wahkampfmotto - versteht.\nOlaf Scholz im Time Magazine:\nMan darf das Volk nicht zu ernst nehmen.\nDas ist völlig klar ausgedrückter NICHT Respekt.\nIch habe echt Respekt für Sie Herr Scholz, für Ihre offenkundige Fähigkeit, all das zu vergessen, was für Sie persönlich belastend werden kann. Aber das wird Sie nicht davor retten, dass es ans Licht kommen wird.\nSie sind zwar nicht mehr (waren nie) in der Lage zu erkennen, wohin der Weg führt, aber wie Sie ja gesagt haben darf es keine roten Linien geben, selbst rote Teppiche überschreiten Sie ohne Zögern und fernab jeglicher Wahrnehmung.\nMit dem Grundgesetz und der Verfassung (Nicht nur beim Haushalt) haben Sie es auch nicht und Respekt Ihrerseits bedeutet wohl eine vollständige Ignoranz. Inklusive der Ignoranz einer Zerstörung eines Großteils der deutschen Energieversorgung.\nhttps://www.youtube.com/watch?v=-5c-GkNmPHQ ## Robert Habeck Ich bewundere Robert Habeck dafür, dass er seine IMHO vollständige Inkompetenz so nach außen trägt. Die tiefen Einblicke in ihre Vetternwirtschaft, die Fähigkeit nach außen völlig klar mitzuteilen, dass Physik ihnen zuwider ist und ihre Traumwelt nur für Sie und Ihre Vettern von Gewinn ist. Klasse.\nAuch im Rechenunterricht haben Sie nicht die höheren Gefilde scheinbar nicht erreicht. Das Weglassen von Informationen bei der Berechnung ist auch sicherlich nur eine Vergesslichkeit, welche im Alter ja ziemlich stark, gerade bei Politikern wie z.B.: Olaf Scholz, ausgeprägt ist.\nUnd die öffentliche Erklärung in einer Traumwelt zu leben. Einfach Famos.\nWir sind von der Realität umzingelt\n„Man kann zwar die Realität ignorieren, aber nicht die Folgen der Ignoranz ignorieren.“\nAyn Rand\nAnnalena Baerbock # Auch für Frau Baerbock habe ich tiefste Achtung, sich offen darzustellen und uns die Möglichkeit zu geben zuzusehen, wie sie versucht Deutsch oder Englisch zu lernen. (Obwohl Sie angeblich in UK studiert hat)\nAuch wenn Sie in China gesagt bekommen, \u0026quot;Was China am wenigsten braucht, ist ein Lehrmeister aus dem Westen\u0026quot;, ist es erhellend zuzusehen, wie Sie versucht ihre Contenance zu halten, ob der Tracht diplomatischer Prügel, welche Sie da gerade erhalten hat.\nEs scheint jedoch so zu sein, dass dieser derbste Prügel nur Wirkung entfaltet, wenn der Panzer der Unwissenheit und der Wahrnehmungseinschränkung von der betroffenen Person abgelegt wird.\nNancy Faser # In Bezug auf Einwanderung denke ich auch, dass Frau Faser ein völlig glückliches Händchen hat. Nur die Menschen, welche hier ohne Pass ankommen werden – inklusive der Familie voll alimentiert. Ausländer, welche im Besitzt eines gültigen Passes sind, bekommen eine Aufenthaltsgenehmigung für maximal 1 Jahr, und das nur wenn Sie Deutsch können. Der Familiennachzug gilt natürlich nur für Menschen, welche nicht arbeiten und nicht der deutschen Sprache mächtig sind. Der Deutsche, der einen Partner aus dem Ausland ehelicht, muss erst nachweisen, dass der Partner Deutsch spricht, er selbst genug Geld verdient und eine ausreichend große Wohnung hat. Wer immer eine solche Regel ersinnt und dann auch durchsetzt, ist in Intelligenz wahrscheinlich wirklich stabil auf der Höhe des Regenwurmes.\nDie Schuldenbremse # was für ein tolles Wort, wird gerade versucht auszuhebeln.\nIch frage mich immer wie es gehen soll, wenn ich, wie die Amerikaner zu meiner Bank gehe und \u0026ldquo;die Schuldenobergrenze aussetze\u0026rdquo;, bzw. \u0026ldquo;Sondervermögen\u0026rdquo; == den Deutschen Weg einschlagen möchte.\nNatürlich werden Investitionen benötigt, aber es soll helfen, das Fundament, Sicherheit, Ausbildung und Infarstruktur.\nMeine Bank würde mir wahrscheinlich sagen, dass ich das nicht könnte und aller Wahrscheinlichkeit nach würde man mir vorhandene Keditlinien auf 0 kürzen.\nDie Liste # könnte ich nun extrem lang gestalten, und ist schon im Vorherigen nur in kleinen Auszügen dargestellt. Allerdings werde ich für die Aufarbeitung nicht bezahlt.\nNur noch Fett # Für die neueren Semester: Zu meiner Zeit gab es die Einheit\n\u0026ldquo;Ein Kohl\u0026rdquo; == die Entfernung von einem Fettnäpfchen ins Nächste # Heute schaue ich Nachrichten und denke mir, dass wir Land unter sind, die Frage nach der Entfernung zur nächsten nicht fettigen Stelle stellt sich.\nZusammenfassung # Es läuft Bestens, jeden Tag fallen weitere Masken.\nUnd was ich die Politiker einmal fragen wollte: # „Was machen Sie eigentlich beruflich?“\n","date":"8. December 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/alles-nach-plan-besser-kann-es-nicht-laufen/","section":"Blogs","summary":"Achtung: Polemik und Sarkasmus aus der Meinungsfreiheit. Irgendwie ist alles nach Plan, oder?\nIch habe mich aus der Kommentierung der aktuellen Politik und des täglichen Geschehens herausgezogen, aber das muss jetzt mal sein.\nEin bisschen Sarkasmus ist ein “Must have”.\nDie weiter unten stehende Liste mit Personen und deren besonderen Fähigkeiten ist nicht vollständig, und soll nur zeigen, wie man mit diesem Irrsinn umgehen kann.\nAlles Bestens, alles nach Plan # An sich sind Politiker: Bedienstete des Volkes.\nIch sehe das, was derzeit in der (Deutschen) Politik sowie Wirtschaft und auch in der Presse kommuniziert und getan wird und denke mir – Besser kann es nicht laufen.\nKeiner von uns ist in der Lage die IMHO völlig unfähigen Politiker und Presse besser zu demontieren als diese es selbst tun.\nDass ARD und ZDF nicht bzw. unvollständig berichten, ist systemisch bedingt (Wes Brot ich ess…)\n","title":"Alles nach Plan – Besser kann es nicht laufen","type":"blog"},{"content":"","date":"26. November 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/anforderung/","section":"Tags","summary":"","title":"Anforderung","type":"tags"},{"content":"Teil der Vorlesungsreihe – Projektmanagement in der Praxis.\nHeute - das Thema Anforderungen / Anforderungsmanagement\nIch freue mich über Rückmeldung und Erfolgsberichte\nhttps://youtu.be/owEFSjBKFyw Und wie so immer - das Vorlesungsscript[Anforderungen-1](./Anforderungen-1.pdf)[Herunterladen](./Anforderungen-1.pdf)","date":"26. November 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/anforderungen-mehr-als-gedacht/","section":"Blogs","summary":"Teil der Vorlesungsreihe – Projektmanagement in der Praxis.\nHeute - das Thema Anforderungen / Anforderungsmanagement\nIch freue mich über Rückmeldung und Erfolgsberichte\nhttps://youtu.be/owEFSjBKFyw Und wie so immer - das Vorlesungsscript[Anforderungen-1](./Anforderungen-1.pdf)[Herunterladen](./Anforderungen-1.pdf)","title":"Anforderungen: Mehr als gedacht","type":"blog"},{"content":"Teil der Vorlesungsreihe - Projektmanagement in der Praxis.\nIch freue mich über Rückmeldung und Erfolgsberichte\nhttps://youtu.be/IDExylme1i8 [Reviews-aber-Richtig](./Reviews-aber-Richtig.pdf)[Herunterladen](./Reviews-aber-Richtig.pdf)","date":"28. October 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/reviews-aber-richtig/","section":"Thomas Arends","summary":"Teil der Vorlesungsreihe - Projektmanagement in der Praxis.\nIch freue mich über Rückmeldung und Erfolgsberichte\nhttps://youtu.be/IDExylme1i8 [Reviews-aber-Richtig](./Reviews-aber-Richtig.pdf)[Herunterladen](./Reviews-aber-Richtig.pdf)","title":"Reviews, aber Richtig","type":"page"},{"content":"I have been thinking a bit of - if I should publish that.\nHowever - even though it could be \u0026ldquo;more content\u0026rdquo;, this is my \u0026ldquo;short view\u0026rdquo;.\nHow come those (presumably) highly trained people fail to achieve their job?\nIt is stated, in the Standish Group report that 83.9% of all IT Projects, fully or partly fail.\nIs ist different in other (non software) projects?\nA short RCA == Root Cause Analysis\nPotential Causes # Frameorks incorrect Theory faulty No practical relavance but nice pictures People only have a certificate Thats how you make money as a provider PM‘s are idiots I heavily doubt Basicy (physical) laws ignored Limited Vision Experience Human Factors Others https://youtu.be/_U5M61X8yUE The PDF for Download [Projektmanager sind Nutzlos](./Projektmanager-sind-Nutzlos.pdf)[Herunterladen](./Projektmanager-sind-Nutzlos.pdf)","date":"4. October 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/projectmanagers-are-useless/","section":"Thomas Arends","summary":"I have been thinking a bit of - if I should publish that.\nHowever - even though it could be “more content”, this is my “short view”.\nHow come those (presumably) highly trained people fail to achieve their job?\nIt is stated, in the Standish Group report that 83.9% of all IT Projects, fully or partly fail.\nIs ist different in other (non software) projects?\nA short RCA == Root Cause Analysis\n","title":"Projectmanagers are useless","type":"page"},{"content":"Weitere Vorlesung aus dem Kurs SSP\nSoftware und Systementwicklung in der Praxis\nHier das Thema Komplexität\nAlternativ - wie man Verstehen kann\nDie Vorlesung selbst\nhttps://youtu.be/8n8_1RbPaCU Viel Spaß und ich freue mich wie immer auf die Rückmeldung [Komplexität](./Komplexitaet.pdf)[Herunterladen](./Komplexitaet.pdf)","date":"28. August 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/komplexitaet-oder-wie-man-verstehen-kann/","section":"Thomas Arends","summary":"Weitere Vorlesung aus dem Kurs SSP\nSoftware und Systementwicklung in der Praxis\nHier das Thema Komplexität\nAlternativ - wie man Verstehen kann\nDie Vorlesung selbst\nhttps://youtu.be/8n8_1RbPaCU Viel Spaß und ich freue mich wie immer auf die Rückmeldung [Komplexität](./Komplexitaet.pdf)[Herunterladen](./Komplexitaet.pdf)","title":"Komplexität – oder wie man verstehen kann","type":"page"},{"content":"Qualität muss man sich leisten\noder\nWer sich keine Qualität leistet, braucht erheblich mehr Geld für weniger Produkt\nTeil der Vorlesung: SSP Software und Systementwicklung, Projektmanagement in der Praxis\nHier bin ich ein wenig ausführlicher auf das Thema Kosten und Qualität eingegangen.\nWie immer freue ich mich auf Feedback.\nhttps://youtu.be/ClmQitO6lDY Etwas länger diesmalUnd hier wie immer die Folien zum Download [Qualitaetskosten-in-Projekten-senken](./Qualitaetskosten-in-Projekten-senken.pdf)[Herunterladen](./Qualitaetskosten-in-Projekten-senken.pdf)","date":"14. August 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/qualitaets-kosten-in-projekten-senken/","section":"Thomas Arends","summary":"Qualität muss man sich leisten\noder\nWer sich keine Qualität leistet, braucht erheblich mehr Geld für weniger Produkt\nTeil der Vorlesung: SSP Software und Systementwicklung, Projektmanagement in der Praxis\nHier bin ich ein wenig ausführlicher auf das Thema Kosten und Qualität eingegangen.\nWie immer freue ich mich auf Feedback.\nhttps://youtu.be/ClmQitO6lDY Etwas länger diesmalUnd hier wie immer die Folien zum Download [Qualitaetskosten-in-Projekten-senken](./Qualitaetskosten-in-Projekten-senken.pdf)[Herunterladen](./Qualitaetskosten-in-Projekten-senken.pdf)","title":"(Qualitäts-) Kosten in Projekten senken","type":"page"},{"content":"Auch hier die Vorlesung zum Thema Datenkonsistenz\nhttps://youtu.be/CTlfTlbin8I Und die zugehörigen Folien [Konsistenz-und-Logik](./Konsistenz-und-Logik.pdf)[Herunterladen](./Konsistenz-und-Logik.pdf)","date":"9. August 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/ursache-von-problemen-datenkonsistenz/","section":"Thomas Arends","summary":"Auch hier die Vorlesung zum Thema Datenkonsistenz\nhttps://youtu.be/CTlfTlbin8I Und die zugehörigen Folien [Konsistenz-und-Logik](./Konsistenz-und-Logik.pdf)[Herunterladen](./Konsistenz-und-Logik.pdf)","title":"Ursache von Problemen: Datenkonsistenz","type":"page"},{"content":"Einen nicht unerheblichen Teil meiner Vorlesung Projektmanagement in der Praxis habe ich dem Thema Kommunikation gewidmet.\nHier die Vorlesung.\nhttps://www.youtube.com/watch?v=gNj0yOiuRAk [Kommunikation-als-universelles-Loesungsmittel](./Kommunikation-als-universelles-Loesungsmittel.pdf)[Herunterladen](./Kommunikation-als-universelles-Loesungsmittel.pdf)","date":"8. August 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/vorlesung-kommunikation/","section":"Thomas Arends","summary":"Einen nicht unerheblichen Teil meiner Vorlesung Projektmanagement in der Praxis habe ich dem Thema Kommunikation gewidmet.\nHier die Vorlesung.\nhttps://www.youtube.com/watch?v=gNj0yOiuRAk [Kommunikation-als-universelles-Loesungsmittel](./Kommunikation-als-universelles-Loesungsmittel.pdf)[Herunterladen](./Kommunikation-als-universelles-Loesungsmittel.pdf)","title":"Vorlesung Kommunikation","type":"page"},{"content":"Teil der Vorlesung SSP\nWas sind die Zeitfresser im Tagesgeschäft\nhttps://youtu.be/SASwWjfickA Ein Teil der VorlesungUnd hier die zugehörigen Folien zum Download [ZEITFRESSER-UND-LOeSUNGEN-](./ZEITFRESSER-UND-LOeSUNGEN-.pdf)[Herunterladen](./ZEITFRESSER-UND-LOeSUNGEN-.pdf)","date":"6. August 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/zeitfresser-und-loesungen/","section":"Thomas Arends","summary":"Teil der Vorlesung SSP\nWas sind die Zeitfresser im Tagesgeschäft\nhttps://youtu.be/SASwWjfickA Ein Teil der VorlesungUnd hier die zugehörigen Folien zum Download [ZEITFRESSER-UND-LOeSUNGEN-](./ZEITFRESSER-UND-LOeSUNGEN-.pdf)[Herunterladen](./ZEITFRESSER-UND-LOeSUNGEN-.pdf)","title":"Zeitfresser und Lösungen","type":"page"},{"content":" SSP Software und Systementwicklung in der Praxis # Ich hatte die Möglichkeit mein in 40 Jahren erworbenes Know how an Studenten weiter zu geben und ich bin stolz darauf, dass innerhalb der Vorlesungszeit \u0026gt; als 50% der Studenten innerhalb der Zeit der Vorlesung in ihren Firmen zum Projektleiter aufgestiegen sind, bzw. Teilprojektleitungen übernommen haben.\nIch werde hier in unregelmäßigen Abständen die Vorlesung als Video aufnehmen und online stellen.\nDer Steuerzahler, also Sie # haben diese Leistung einmal bezahlt (ob der Angemessenheit kann man trefflich streiten).\nDaher gibt es für Sie diese Vorlesungen auch kostenfrei.\nFehlerfrei # bin ich nicht, ich habe ich keine professionellen Designer oder Sprecher beauftragt. Sehen Sie mir es bitte nach.\nListe der Vorlesungen # Kommunikation Zeitfresser und Lösungen Ursache von Problemen: Datenkonsistenz (Qualitätskosten) in Projekten senken. Komplexität, oder wie man Verstehen kann Projectmanagers are useless Reviews aber Richtig Anforderungen - mehr als gedacht Vertrags Reviews im Projektmanagement Aufgaben des Projektleiters - Theorie Das Feedback der Studenten # Können Sie hier lesen.\nSehr geehrter Hr.Arends,\nSie haben und gebeten, Ihnen ein Feedback zu senden. Ich werde das Feedback in positiv und negativ gliedern.\nDas negative Feedback bezieht sich nur auf den Beginn der Vorlesung im Spätsommer.\nNegativ:\nAm Anfang der Vorlesung habe ich den roten Faden nicht erkannt\nKonnte am Anfang schwer folgen, da mir Vorkenntnisse gefehlt haben\nMorgens um 8 Uhr Vorlesung (eher nicht so negativ)\nDas positive Feedback ergibt sich aus dem gesamten Verlauf der Vorlesung.\nPositiv:\nDer roten Faden wurde dann klar und hat vollkommen Sinn gemacht.\nAtmosphäre der Vorlesung war gelassen, direkt und ehrlich.\nBis jetzt noch keine Online-Vorlesung gehabt, bei der so viel Kommunikation entstanden ist.\nPraktische Beispiele sind sehr Realitätsnah und geben einen Eindruck auf das, was uns höchstwahrscheinlich erwarten wird.\nBalance zwischen praktische Übungen und Theorie war genau richtig.\nIhr Verfügbarkeit bei Fragen bzw. Ihr Engagement (auch mal nach der Vorlesung reden) war mehr, als wir normalerweise kennen.\nSprache auf der wir kommunizierten, war für jeden verständlich.\nAufforderung zur Mitarbeit war vorhanden und wurde angenommen.\nPraktische Beispiele, mit angemessenen Arbeitsumfang waren vorhanden. Sie haben jedoch nicht darauf bestanden, dass wir uns zu Tode schreiben.\nThemen wurden angesprochen, die wir aus unserem beruflichen Umfeld kennen.\nDas Neu erlernte ging soweit, dass ich nun Mitverantwortlicher bin bei der Einführung der ISO 27701 in meinem Unternehmen.\nRisk Management wird in meinem Team, nun mehr besprochen. Sicht der möglichen Berufswahl hat sich um Projektmanagement und Co. erweitert.\nPersönlich Meinung über SPP:\nEndlich jemand, der mehr als 5 Jahre Arbeitsrealität erlebt hat. Komische Methoden und Philosophien, die mehr Spaß als Arbeit sind, werden endlich kritisch hinterfragt!\nSie sollten einen Bachelorkurs halten. Der würde vielen zukünftigen Bacheloranten Grundkenntnisse in wichtigen Bereichen geben.\nWir haben uns durchgehend auf Scrum und Co. Fixiert. Etwas Abwechslung, würde den Studenten gut tun.\nStdenten haben auch nach der Vorlesung, viel über die Informationen Ihrer Vorlesung geredet. Hr.XXX, Fr.XXX und ich, haben längere Gespräche geführt, wie wir Ihre Meinung interpretieren und wie wir dazu stehen. (Leider hat Fr.XXX meistens gewonnen)\nDies ist meine ehrliche Meinung über den Kurs SPP/SSP (keiner weiß genau wie die Abkürzung ist). Falls ich was unpassendes oder verletzendes geschrieben habe, tut es mir leid. Falls Sie sich jetzt denken: „Oh mein Gott xxx, da hast jetzt aber mal die Schleimspur hinterlassen.“. Dem ist nicht so, sind uns da ähnlich, lieber direkt und ehrlich!\nMit freundlichen Grüßen\nFeedback # Guten Tag Herr Arends,\nanbei die von Ihnen geforderte Hausarbeit sowie die Präsentation, die aber für die Zuhörer der Abteilung gedacht ist. Die Kapitel in denen ich auf die Prozesse der SPICE eingehe, können Sie natürlich überfliegen, diese sind eher für die Teamkollegen gedacht in der Abteilung.\nZudem wollten Sie ein Feedback und eine Note über die Mail haben :-) Ich kann von meiner Seite aus sagen, dass ich die Vorlesung nicht nur sehr gut fande, sondern zugleich die Praktiken darin in meiner Abteilung anwenden konnte und auch zukünftig werde. Sie haben nicht nur mir, sondern vielen bewusst gezeigt, dass man strukturiert, mess- und steuerbar arbeiten MUSS, um Erfolg im Leben und im Projekt zu haben. Viele Kleinigkeiten wurden zu Herzen genommen und Sie haben die Rolle des Dozenten exzellent erfüllt:\nIhre Note: 1.0 :-)\nMal sehen, wie meine Note zu Ihrer ausfallen wird und ob ich \u0026ldquo;meinen Job\u0026rdquo; genau so gut gemacht habe. Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende und ein guten Start in die nächste Woche!\nViele Grüße\nSoftware und Systementwicklung - Projektmanagement in der Praxis # Feedback und eine Note über Ihren Kurs. Ich kann von meiner Seite aus sagen, dass ich die Vorlesung nicht nur sehr gut fand, sondern zugleich die Praktiken darin in meiner Abteilung anwenden konnte und auch zukünftig werde. [Das war mir das Wichtigte] Sie haben nicht nur mir, sondern vielen gezeigt, dass man strukturiert, mess- und steuerbar arbeiten MUSS, um Erfolg im Leben und im Projekt zu haben. Viele Kleinigkeiten wurden zu Herzen genommen und Sie haben die Rolle des Dozenten exzellent erfüllt:\nIhre Note: 1.0 :-)\n","date":"6. August 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/vorlesung-projektmanagement-in-der-praxis/","section":"Thomas Arends","summary":"SSP Software und Systementwicklung in der Praxis # Ich hatte die Möglichkeit mein in 40 Jahren erworbenes Know how an Studenten weiter zu geben und ich bin stolz darauf, dass innerhalb der Vorlesungszeit \u003e als 50% der Studenten innerhalb der Zeit der Vorlesung in ihren Firmen zum Projektleiter aufgestiegen sind, bzw. Teilprojektleitungen übernommen haben.\nIch werde hier in unregelmäßigen Abständen die Vorlesung als Video aufnehmen und online stellen.\n","title":"Vorlesungen","type":"page"},{"content":"Hand aufs Herz. Haben Sie in jeder Situation die Kontrolle über Ihr Projektmanagement?\nGerade komplexe Projekte können oft zu einer Herausforderung werden. Wir haben eine Methode entwickelt, die genau dort ansetzt und Ihnen dabei hilft, dieses Problem zu lösen.\nAm 29.06.2023 stelle ich die SEQ.IST Methode vor und gebe Ihnen einen Überblick, wie diese umzusetzen ist. Durch meine langjährige Erfahrung im Projektmanagement konnte ich damit gemeinsam mit SEQ.IST meine Abläufe optimieren und damit Kosten, Zeit und Ressourcen effektiv schätzen.\nAnmeldungen zum kostenfreien Webinar bei GPM sind unter folgendem Link möglich:\nhttps://www.gpm-ipma.de/veranstaltungen/detail/und-taeglich-gruesst-das-murmeltier-va004169\n#projektmanagement #prozesse #kosten #ressourcen #webinar #projektmanagementtool #gpm\n","date":"16. June 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/die-seq-ist-methode/","section":"Blogs","summary":"Hand aufs Herz. Haben Sie in jeder Situation die Kontrolle über Ihr Projektmanagement?\nGerade komplexe Projekte können oft zu einer Herausforderung werden. Wir haben eine Methode entwickelt, die genau dort ansetzt und Ihnen dabei hilft, dieses Problem zu lösen.\nAm 29.06.2023 stelle ich die SEQ.IST Methode vor und gebe Ihnen einen Überblick, wie diese umzusetzen ist. Durch meine langjährige Erfahrung im Projektmanagement konnte ich damit gemeinsam mit SEQ.IST meine Abläufe optimieren und damit Kosten, Zeit und Ressourcen effektiv schätzen.\n","title":"Die SEQ.IST Methode","type":"blog"},{"content":"","date":"16. June 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/seq.ist/","section":"Tags","summary":"","title":"SEQ.IST","type":"tags"},{"content":"Die Hype um AI/KI (Artificial Intelligence/ Künstiliche Intelligenz) ist groß und garantiert wird ML (Machine Learning), wie es an sich heißen müsste, ein Quantensprung sein können.\nAber wer nicht selber gelernt hat wie man Datren bewerte, könnte ein wenig gegen die Wand laufen.\nWarum Sie „selbst Denken“ lehren sollten\u0026hellip;.\nIm Folgenden ein Auszug aus einem „Chat“ mit dem Ergebnis.\nNur wenn man Nachfragt und selbst schaut, findet man das korrekte Ergebnis (oder auch nicht).\nIch habe mir gedacht, ich nehme mal ein Thema dass in den Medien so gehypt wird\u0026hellip;.\nLesen Sie selbst\nIch: Wie hoch ist der % Anteil an LBTIQ Menschen? # ChatGPT # Es ist schwierig, eine genaue Prozentzahl des Anteils von LGBTQI-Menschen in der Weltbevölkerung anzugeben, da es aufgrund von Stigmatisierung, Diskriminierung und mangelnder Datenquellen schwierig ist, die genaue Anzahl zu erfassen. Schätzungen variieren je nach Region und Kultur, aber es wird angenommen, dass etwa 5-10% der Bevölkerung LGBTQI sind. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jeder Mensch einzigartig ist und dass sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität auf einem Kontinuum liegen können.\nIch: Wie hoch ist der % Anteil an LBTIQ Menschen in Deutschland # ChatGPT # Ähnlich wie weltweit ist es schwierig, eine genaue Prozentzahl des Anteils von LGBTQI-Menschen in Deutschland anzugeben. Eine genaue Zahl ist nicht verfügbar, da die Erfassung der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität in offiziellen Statistiken begrenzt ist und viele LGBTQI-Personen möglicherweise nicht offen über ihre Identität sprechen.\nDennoch gibt es Schätzungen basierend auf Umfragen und Studien. Nach einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Jahr 2017 identifizierten sich 7,4% der befragten Männer und 4,4% der Frauen als homosexuell, bisexuell oder eine andere sexuelle Identität haben. Eine weitere Umfrage aus dem Jahr 2019 ergab, dass 2,5% der Befragten sich als transgender identifizierten.\nEs ist wichtig zu beachten, dass diese Schätzungen auf Umfragen basieren und möglicherweise nicht die tatsächliche Anzahl von LGBTQI-Menschen in Deutschland widerspiegeln, da einige Personen möglicherweise nicht offen über ihre Identität sprechen oder möglicherweise nicht in der Lage sind, an Umfragen teilzunehmen.\nIch: Wo wurden denn die Umfragen dazu gemacht # ChatGPT # Die von mir erwähnte Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde im Jahr 2017 durchgeführt und ist eine bundesweite Repräsentativbefragung von Menschen im Alter von 18 bis 75 Jahren in Deutschland. Die Befragung wurde als Telefoninterview durchgeführt, und es wurden etwa 3.000 Personen befragt.\nDie Umfrage aus dem Jahr 2019, die ich erwähnt habe, wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes durchgeführt. Hierbei wurden etwa 5.000 Menschen in Deutschland befragt, um ein umfassendes Bild der Diskriminierungserfahrungen von LGBTQI-Personen zu erhalten. Die Umfrage wurde ebenfalls als telefonische Befragung durchgeführt.\nEs ist wichtig zu beachten, dass diese Umfragen zwar repräsentativ für die Bevölkerung in Deutschland sind, aber dennoch auf Selbstauskünften der Befragten beruhen und möglicherweise nicht alle LGBTQI-Personen erfassen, insbesondere solche, die nicht offen über ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität sprechen.\nIch: Gemäß [Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Repr%C3%A4sentativit%C3%A4t#:~:text=Repr%C3%A4sentativit%C3%A4t%2C%20auch%20Repr%C3%A4sentanz%2C%20(meist,Menge%20(Grundgesamtheit)%20zu%20treffen) ist repräsentativ aber nicht zu erreichen. Ebenso ist es kein Fachbegriff. # \u0026ldquo;Der Ausdruck „repräsentative Stichprobe“ ist kein Fachbegriff.\u0026rdquo; Gibt es Dazu Quelldatei?\nChatGPT # Sie haben recht, der Ausdruck \u0026ldquo;repräsentative Stichprobe\u0026rdquo; ist kein Fachbegriff und es ist schwierig, eine vollständig repräsentative Stichprobe zu erreichen. Jede Umfrage oder Studie hat ihre eigenen Einschränkungen und Vorbehalte, und es ist wichtig, diese zu berücksichtigen, wenn man ihre Ergebnisse interpretiert.\nEs gibt viele Faktoren, die die Repräsentativität einer Stichprobe beeinflussen können, wie beispielsweise die Auswahl der Stichprobe, die Art der Erhebungsmethode, die Größe der Stichprobe und die Art der Fragen, die gestellt werden. Auch wenn eine Stichprobe nicht vollständig repräsentativ ist, können statistische Methoden verwendet werden, um die Unsicherheit der Ergebnisse zu schätzen und zu bewerten.\nDie von mir erwähnten Umfragen zur LGBTQI-Identität wurden jedoch von seriösen Organisationen durchgeführt, die sich bemühen, die bestmögliche Stichprobe zu erstellen und die besten verfügbaren Methoden anzuwenden, um Daten zu sammeln. Die Quellen, auf die ich mich beziehe, sind:\nDie Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): https://www.bzga.de/ Das Institut für Demoskopie Allensbach: https://www.ifd-allensbach.de/ Ich: Die Daten sind unter BZGA nicht erreichbar # ChatGPT # Es tut mir leid für die Verwirrung. Tatsächlich konnte ich auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) keine spezifischen Informationen zu LGBTQI-Daten finden. Die von mir genannten Schätzungen basieren auf Umfragen und Studien, die von anderen Organisationen durchgeführt wurden.\nEine Umfrage, auf die ich mich beziehe, wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind in einem Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes veröffentlicht, der auf ihrer Website abgerufen werden kann: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/2019-Jahresbericht.pdf?__blob=publicationFile\u0026amp;v=4.\nEs ist wichtig zu beachten, dass die Ergebnisse dieser Umfrage auf Selbstauskünften der Befragten beruhen und möglicherweise nicht alle LGBTQI-Personen erfassen, insbesondere solche, die nicht offen über ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität sprechen.\nIch: Da sind die Daten auch nicht # ChatGPT # Entschuldigung, ich habe den falschen Link geteilt. Hier ist der korrekte Link zum Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der die Ergebnisse der Umfrage zu LGBTQI-Diskriminierung in Deutschland enthält: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/2019-Jahresbericht.pdf?__blob=publicationFile\u0026amp;v=4. Der Bericht enthält eine Zusammenfassung der Ergebnisse und eine detaillierte Analyse der Diskriminierungserfahrungen von LGBTQI-Personen in Deutschland.\nIch: Nein, da ist keine Datei! # ChatGPT # Es tut mir leid, dass der Link erneut nicht funktioniert hat. Hier ist eine alternative Möglichkeit, den Bericht zu finden:\nGehen Sie auf die Website der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/ Klicken Sie auf den Reiter \u0026ldquo;Publikationen\u0026rdquo;. Suchen Sie nach dem Jahresbericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2019. Klicken Sie auf den Bericht und laden Sie ihn herunter. Ich hoffe, dass diese alternative Methode Ihnen weiterhelfen wird.\nIch In der angegebenen Datei findet sich kein Hinweis auf die Behauptung # ChatGPT # Entschuldigung für die Verwirrung. Es scheint, dass ich Ihnen versehentlich falsche Informationen gegeben habe. Nach einer weiteren Überprüfung meiner Quellen habe ich festgestellt, dass ich mich geirrt habe und keine zuverlässigen Daten zur LGBTQI-Bevölkerung in Deutschland gefunden habe.\nIch bedauere die Verwirrung und die falschen Informationen, die ich gegeben habe, und stehe Ihnen gerne zur Verfügung, falls Sie weitere Fragen oder Bedenken haben sollten.\n","date":"2. June 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/chat-gpt-autsch/","section":"Blogs","summary":"Die Hype um AI/KI (Artificial Intelligence/ Künstiliche Intelligenz) ist groß und garantiert wird ML (Machine Learning), wie es an sich heißen müsste, ein Quantensprung sein können.\nAber wer nicht selber gelernt hat wie man Datren bewerte, könnte ein wenig gegen die Wand laufen.\nWarum Sie „selbst Denken“ lehren sollten….\nIm Folgenden ein Auszug aus einem „Chat“ mit dem Ergebnis.\nNur wenn man Nachfragt und selbst schaut, findet man das korrekte Ergebnis (oder auch nicht).\nIch habe mir gedacht, ich nehme mal ein Thema dass in den Medien so gehypt wird….\nLesen Sie selbst\n","title":"ChatGPT – Autsch","type":"blog"},{"content":"","date":"2. June 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/digitalisierung/","section":"Categories","summary":"","title":"Digitalisierung","type":"categories"},{"content":"Kollegen, welche mit mir gearbeitet haben, wissen, dass ich gerne etwas polemisch unterwegs bin, allerdings hat sich meine Polemik im Nachhinein (fast) immer als richtig erwiesen.\n(Sehen Sie mir es also bitte nach😊)\nIch weiß,man kann das alles schöner schreiben, aber für den Anfang mal ein Exkurs.\nEinleitung # Dysfunktionalität bedeutet:\nFehlfunktion bzw. gestörte Funktion. # Bevor man feststellen kann, ob etwas nach Wunsch oder nicht nach Wunsch funktioniert, muss man wissen, was die Funktion ist. Das hört sich einfach an, ist es aber nicht unbedingtt.\nIn der Technik gibt es dazu eine Disziplin, welche sich Anforderungsmanagement nennt.\nDas Problem: Anstelle von Anforderungen welche SMART sind,\nSpezifisch Messbar (!) Attraktiv Realistisch und Terminiert bekommt man Schlagwörter (Energiewende, Heizungswende, Transformation, \u0026hellip;..) um die Ohren gehauen und die meisten Aussagen zum Thema sind Bullshit Bingo um Aufmerksamkeit zu ziehen, was gerade in „den oberen Etagen“ gerne genommen wird.\n„Any Press ist good Press“.\nDer Satz scheint die Situation gut zu beschreiben.\nAufmerksamkeit generieren, ohne dass Ihre Aussagen irgendwelche Substanz haben.\nTäglich wird erzählt, was Falsch ist, aber das, was Richtig ist, wird kaum erzählt.\nWenn ich mir die Liste des Versagens anschaue, ist „unser Staat“ Spitzenreiter.\nBER und Stuttgart21 sind die Bekanntesten, Digitalisierung ein weiters Beispiel für systematisches Versagen der Politik. Die Liste ist ellenlang und wird täglich länger.\nAllerdings ist diese Entwicklung des Versagens nicht auf den Staat beschränkt, Organisationen können das auch.\nIch habe schon im Jahre 2008 mal eine Text dazu geschrieben. 15 Jahre später hier noch einmal eine kleine Erweiterung zum Umgang mit „Fehlern“.\nUrsache für Versagen– generelle Muster # Ohne im Detail auf jede einelne Variante des Versagen einzugehen – das könnte eher eine Lebensaufgabe werden- lassen sich in fast jeder Situation einheitliche Muster erkennen, welche auf mangelhafte Kommunikation zurückzuführen sind.\nGenau das Thema Kommunikation führe ich hier einmal aus.\nDefinition: Kommunikation # ![](./image-1024x258.png)1. **Austausch** von Ideen, Gesichtspunkten und Meinungen. 2. Wahrnehmung (Empfang) der Umgebung ZU 1: Austausch # Gerade in der Politik erleben wir, dass der „Austausch“ zu Beschuldigungsorgien geworden ist und Meinungen Andersdenkender „gecancelt werden“, weil Sie von „der falschen Person/Personengruppe“ kommt. (Siehe auch Können wir bitte wieder Diskutieren).\nAnstelle von Argumenten erfolgt Diffamierung (Rechts, Links, Braun, Rot\u0026hellip;..) , was nichts Anderes ist. als die o.a. Unfähigkeit zum Austausch.\nWer so argumentiert ist auf Kindergartenniveau (meiner Meinung nach) und hat in einer Führungsposition nichts zu suchen.\nIch kann mich da gerne darum kümmern dass zu korrigieren, und auch wenn ich meinen Kindern seit Jahren beigebracht habe, dass Projektleiter eine andere Beschreibung für \u0026ldquo;Kindergärtner für Erwachsene\u0026rdquo; ist, habe ich bezüglich der Korrektur solcher Personen keinen Auftrag.\nZU 2: Wahrnehmung # Der Punkt 2 impliziert die Fähigkeit zur Beobachtung und Emotionsfreiheit.\nBeobachten lernt man (hoffentlich) in MINT-Fächern, sicherlich aber in Handwerksberufen. Handwerksausbildung und MINT-Fächer sind ja „out“ und selbst in diesen Fächern werden „Meinungen“ immer stärker.\nIch habe es beobachtet, dass in der Universität „Stress“ entstand, als man Daten offizieller Quellen weitergegeben hat. In der Corona Zeit ist es ja leider auch üblich gewesen, Menschen, welche der Panikmache der Regierung nicht folgten, als \u0026ldquo;Schwurbler, Querdenker etc zu diffamieren.\nIn Firmen geht das auch oftmals so.\nWenn Daten schon als „hässlich“ empfunden werden oder „politisch inkorrekt sind“, so wie in diesem Beispiel zur emotionalisierten Laufzeitverlängerung der AKWs, dann würde ich von \u0026ldquo;ungenügender\u0026rdquo; Kommunikation sprechen.\n„Man kann die Realität ignorieren. Aber man kann nicht die Folgen der ignorierten Realität ignorieren. AYN RAND Ursache der Ignoranz/Kommunikationsunfähigkeit # Und die Ursache für die Ignoranz liegt in\nmangelnder Ausbildung Das Ziel einer Ausbildung ist NICHT Wissen zu vermitteln,\nsondern darin FÄHIGKEIT zu vermitteln!\nbzw. der Unfähigkeit zur Beobachtung der Personen,\nwelche sich als „Elite“ betrachten.\nPersonen, welche „wissen“ was richtig ist, weil Sie glauben. Glaube in der Definition : “Von Beweisen unabhängiges Wissen“\nist in der Politik exzessiv zu beobachten.\nUm in extremen Situationen effektiv und erfolgreich zu arbeiten und Schaden zu minimieren setzt dies mindestens 2 Dinge voraus.\nExzellente Ausbildung mit erworbenen FÄHIGKEITEN Erfahrung (Umgang mit der Praxis) Eines der bekanntesten Beispiele zu exzellenten Fähigkeiten ist Sully Sullenberger In der Politik sitzen meiner Meinung nach (fast) nur noch Menschen, welche in der freien Wirtschaft keinen 450€ Job bekommen würden und mit Dumm, sehr wohlwollend beschrieben sind.\nAuch im Management, kommt soetwas vor.\nAbhilfe # Zu sagen, was Andere falsch machen, ist etwas Einfaches und die Regel:\nDas Leben wird vorwärts gelebt und Rückwärts verstanden\nist überall gültig.\nFehler gehören zum Leben.\nDaher hier mein Vorschlag zur Abhilfe.\nDie richtigen Daten haben # Es gilt (für jede Situation), damit man sich richtig entscheiden kann:\nEs müssen Daten vorliegen, welche eine Einschätzung der Situation überhaupt ermöglichen.\nIm Unternehmen kommt es dann immer wider vor, dass man sich \u0026ldquo;auf die (Finanz)Zahlen stürzt\u0026rdquo;, ganz unabhängig davon, dass es mehr als Finanzen gibt.\nDazu ein (uralter 2008) Text zu dem Thema .\nDass Daten oftmals nicht vorliegen, ist ein Negativpunkt, der sich in der Corona Pandemie ausführlich darstellt. Ein Beispiel dazu ist die Aussage von Gerd Antes im Focus.\nDie Daten des RKI mit „Datenschrott“ zu bezeichnen ist meines Erachtens angemessen, ebenso ist die Tatsache, dass man seitens des BMG und seinen beiden Gesundheitsministern der letzten Jahre es nicht hinbekommen hat, ordentliche Daten zu erfassen, Grob fahrlässig und stümperhaft.\nIn Firmen ist es oftmals nicht besser.\nWer immer die Idee hat er hätte „die Wissenschaft™“, ist auf dem Holzweg.\n„Die Wissenschaft™“ gibt es nicht.\nUnd wer behauptet er folgt „der Wissenschaft“ klassifiziert sich als unwissenschaftlich.\nCorona-Debatte: Deutschland ist nicht „der“ Wissenschaft gefolgt Trust the Science! Wissenschaft ist ein Wettstreit der Ideen, und Wissenschaft ist erst dann beendet, wenn Naturgesetze herausgefunden werden. Die Aussage “99% der Wissenschaftler sind sich einig“ ist Propaganda, um eigene Absichten durchzusetzen.\nViele Menschen haben verlernt zu beobachten und Diskussion wird oftmals abgewürgt, weil Diskussionen „anstrengend“ sind.\nDatenerfassung # Der erste Punkt müsste also sein, ALLE Daten sauber zu erfassen.\nWenn Daten fehlerhaft sind, wird die daraus abgeleitet Schlussfolgerung fehlerhaft sein!\nUm Daten sauber erfassen zu können, gilt jedoch die Notwendigkeit der geistigen Vernunft.\nVernunft:\nDie Fähigkeit Unterschiede, Gleichheiten und Ähnlichkeiten zu erkennen.\nMenschen tendieren dazu „dem Experten™“ zu folgen, dementsprechend gibt es heute Experten für Alles. Und die (Staats- und Firmen-) Politik „kauft“ sich die Experten, welche im stillen Kämmerlein ihre Beschlüsse fassen und dem Auftraggeber nach dem Mund reden. Ich bin zum Glück kein Experte.\nWenn Sie wirkliche Experten haben wollen, zahlen Sie bei Erfolg\n(den Sie vorher messbar definieren).\nSie würden sich wundern wie viele Experten es tatsächlich gibt.\nLogik Grundlagen # Wenn Sie Schlussfolgerungen treffen wollen, sollten diese „Logisch sein“.\nLogik bedeutet folgerichtiges Denken und besteht u.a. aus Folgendem.\n| **Logik** | | **Unlogik** | |---|---|---| | Alle Daten haben | \u0026gt; | Daten ausgelassen Daten hinzugefügt Daten gar nicht betrachtet | | Korrekte Reihenfolge (der Ereignisse/der Struktur) | \u0026gt; | Inkorrekte Reihenfolge (der Ereignisse/der Struktur) | | Korrekte Zeit (Correct Sequence) | \u0026gt; | Weggelassene / Hinzugefügte Zeit (Out of Sequence) | | Korrekte Daten haben | \u0026gt; | Inkorrekte Daten / Unwahrheit | | Korrekte Wichtigkeit / Bedeutung der einzelnen Geschehen | \u0026gt; | Abgeänderte Wichtigkeit / Bedeutung der einzelnen Geschehen | *Logik vs. Unlogik - Übersichtstabelle*Ich denke, dass Sie mir zustimmen werden, dass die Notwendigkeit besteht, Daten zu haben welche den angegebenen Kriterien entsprechen. Wenn Sie in Unternehmen schauen, so sehen Sie, dass die Daten zu den Finanzen meist exzellent sind, und in den Prozessen, welche zu den Finanzzahlen führen, nicht mal Ziele definiert sind, geschweige denn Liefergegenstände oder Zahlen\u0026hellip;\u0026hellip;.. Wie wollen Sie da arbeiten?\nAuch wenn es aufwendig ist, in der Produktion werden Scrap Rate, OEE etc. erfasst, aber wie ist es bei den anderen Prozessen? (Okay - rhetorische Frage - ich weiß, es ist nicht da.)\nZiele mit denen man übereinstimmt # Ich kenne Sie, die Ziele, welche in den Hochglanzbroschüren der Konzerne zu finden sind und welche jeden Auditor zufrieden stellen.\nAuf der „Flughöhe“ des Managements mag das korrekt sein.\nLeider ist das darunterliegende Prozesshaus oftmals nicht annährend so hübsch.\nAber genau das benötigen Sie!\nGBD (Goals Breakdown) # alternativ zum Obigen, sollten Sie die Ziele nicht in die Abteilungen runterbrechen, können Sie die Abkürzung GBD auch mit Gossip Based Development (Auf Gerüchten basierte Entwicklung / Management) ersetzen.\nZiele, welche nicht entsprechend bis hinunter in die einzelnen Organisationsprozesse getragen werden und bei denen der Feedbackloop aus den einzelnen Organisationseinheiten zurück an übergeordneten Einheiten nicht erfolgt, tendieren dazu, Ihnen Beine zu stellen, bei denen die Fallhöhe mit Anzahl der Ignoranz des Feedbacks exponentiell wächst.\nWenn / da aber die Ziele für die einzelnen Organisations-Einheiten und Rollen\nunbekannt undokumentiert unabgestimmt und nicht mit den strategischen Zielen übereinstimmen, bzw. nur in den Köpfen existieren und dazu die oben angegebene Unlogik kommt, ist ein Desaster vorprogrammiert.\nKorrekte Dimensionierung der Abhilfe # Wenn Sie ein Problem lösen wollen, müssen Sie ein vergleichbares Problem kennen.\nBeispiel: \u0026ldquo;Der Pilot\u0026rdquo;\neines kleinen Fliegers \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;eines kommerziellen Fliegers\n\u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;oder eines Militärfliegers. Die Dimensionen, mit denen der jeweilige Pilot zu tun hat, sind völlig unterschiedlich.\nWenn Sie von der Situation keine bzw. wenig Ahnung haben und diese Ahnung nicht erzeugen wollen in dem Sie lernen, können Sie das Problem nicht lösen!\nUnd nur weil Sie „Glauben“, dass Sie es wissen, heißt das nicht, dass Sie es wissen.\nDas wirkliche Problem # Das Problem ist nie das, was es nach Außen scheint, ansonsten hätten Sie es ja schon längst gelöst, oder?\nDie Situation erfassen # Die meisten „Situationen“ sind so himmelschreiend, dass der Satz „das Brett vor dem Kopf“ eher durch „ein Zentrallager für Lattenzäune“ ausgetauscht werden kann.\nDie Lagerstelle für Lattenzäune ist sehr oft einfach zu erkennen und mit den Worten\nhaben wir noch nie so gemacht dafür haben wir jetzt keine Zeit das ist ja Arbeit\noder auch sehr gerne mit „Auf mehrfachen Wunsch einer einsamen Person“ grob beschrieben.\nDetailanalyse # Wenn Sie alle Daten in der richtigen Dimension und in der richtigen Zuordnung haben, können Sie die Situation im Detail analysieren.\nSITUATION Die umfassende, allgemeine Szene, über die aktuelles Datenmaterial existiert. DATEN (Einzahl Datum (Definition2) \u0026lt;span style=\u0026ldquo;background-color: rgba(0, 0, 0, 0.2); color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Fakten\n\u0026lt;span style=\u0026ldquo;background-color: rgba(0, 0, 0, 0.2); color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Statistikkurven\n\u0026lt;span style=\u0026ldquo;background-color: rgba(0, 0, 0, 0.2); color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Feststellungen\n\u0026lt;span style=\u0026ldquo;background-color: rgba(0, 0, 0, 0.2); color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Entscheidungen\n\u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Handlungen\nBeschreibungen\ndie als wahr angenommen werden.\nBehindernde / Verhindernde Faktoren Ein Datum, das einem als wahr angeboten wird, das sich aber tatsächlich als unlogisch herausstellt, wenn es mit den fünf Logik Grundlagen verglichen wird. Kontributierende Faktoren Ein Datum, welches sich als korrekt herausstellt, wenn es mit den fünf Logik Grundlagen verglichen wird. Wenn Sie Daten sammeln und in die Datentypen:\nKontribuierende Behindernde Verhindernde einteilen, müssen Sie diese Daten einzelnen Abteilungen / Rollen / Personen zuordnen.\nDer Bereich mit den meisten Negativfaktoren ist das Ziel der Korrektur aber\nder Bereich mit denmeisten Postivfaktoren ist das Ziel der Unterstützung!\nKorrektur des Bereiches # Der Engpass / ignorierte Bereich # Es gibt Bereiche, welche überlastet sind und daher viele behindernde und verhindernde Faktoren zeigen. Ich kenne genügend Firmen, bei denen das Wohlergehen, von einigen wenigen Menschen abhängt welche bereits „sich den Arsch aufreißen“.\nIn solchen Fällen ist die Unterstützung dieser Personen mehr als angesagt.\nFinden Sie einen Weg das erfolgreich zu machen.\nDer mangelhafte Bereich # Wenn Sie Bereiche finden, welche nicht funktional sind, so müssen Sie folgende Fragen beantwortet bekommen.\nWas ist die Ursache: \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Kein Know how?\n\u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Zertifikate sagen Nichts über Fähigkeiten aus.Falsches „Know How“? \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Das gelernte ist auf den Bereich gar nicht anwendbar, ggf Falsch. \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Keine / falsche Ziele \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Persönliche Probleme? \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Kriminalität? \u0026hellip;.. Wer verursacht es? \u0026lt;span style=\u0026ldquo;color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, \u0026ldquo;Segoe UI\u0026rdquo;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, \u0026ldquo;Helvetica Neue\u0026rdquo;, sans-serif;\u0026quot;\u0026gt;Welche Rolle? Welche Person Wenn Sie 1 und 2 haben, müssen Sie sich einfallen lassen Was muss man tun, um den Bereich zu verändern? Ich habe es erlebt, dass die Probleme lange bekannt gemacht worden sind und Lösungen vorgeschlagen wurden, und die „Chefs“ aktiv daran gearbeitet haben, die Lösung zu verhindern.\nWenn Sie die Verursacher des Problems identifiziert haben, so dürfen diese NIEMALS an der Lösung mitarbeiten, sondern maximal an der Umsetzung.\nAuch hier sind die Wege mannigfaltig, aber, wenn Sie die Ursache gefunden haben, ist der Rest nur noch Arbeit, oder?\nIch hoffe es hat Ihnen Spaß gemacht, das zu lesen.\n","date":"29. May 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/dysfunktionalitaet-von-organisationen-und-staat-loesungsansatz/","section":"Blogs","summary":"Kollegen, welche mit mir gearbeitet haben, wissen, dass ich gerne etwas polemisch unterwegs bin, allerdings hat sich meine Polemik im Nachhinein (fast) immer als richtig erwiesen.\n(Sehen Sie mir es also bitte nach😊)\nIch weiß,man kann das alles schöner schreiben, aber für den Anfang mal ein Exkurs.\nEinleitung # Dysfunktionalität bedeutet:\nFehlfunktion bzw. gestörte Funktion. # Bevor man feststellen kann, ob etwas nach Wunsch oder nicht nach Wunsch funktioniert, muss man wissen, was die Funktion ist. Das hört sich einfach an, ist es aber nicht unbedingtt.\nIn der Technik gibt es dazu eine Disziplin, welche sich Anforderungsmanagement nennt.\n","title":"Dysfunktionalität von Organisationen und Staat. Lösungsansatz","type":"blog"},{"content":"Ich schaue mir die Diskussionen im normalen Leben und in den Social-Media an und hätte ich nicht schon eine Glatze, würden mir wahrscheinlich meine Haare regelmäßig ausfallen.\nIch habe einen technischen Hintergrund und habe festgestellt, dass in jedem Streit den es irgendwo gibt, typischerweise nicht gleiche Daten vorliegen.\nProblem == unbekannte Daten. In der Politik und (extrem erschreckend) in der Wissenschaft (Wichtiger Link für englischsprachige https://off-guardian.org/2021/08/16/watch-trust-the-science/ ) sind derzeit scheinbar nur noch Mimimi und Leute der Art:\n„Ich bin im Recht und du bist im Unrecht“ unterwegs.\nEgal wo man hinschaut, gibt es standardisierte Feindbilder. (Rechts, links, USA, Putin, Grün, Atomkraft, fossile Energien) und es scheint nicht möglich zu sein irgendeine Kommunikation von sich zu geben, ohne den Gegenüber mit irgendeinem Label zu belegen, dass einen selbst ins Recht und den Gegenüber ins Unrecht setzt.\nGerade Aussagen wie \u0026ldquo;Wissenschaftler sind sich einig\u0026rdquo; machen mich höchst kritisch.\nEs gibt Theorien und jede Theorie zerfällt, beim Nachweis EINER (1) sachlichen Widerlegung Es gibt Gesetze - da hat man dann die Regelmäßigkeit herausgefunden Ob Wissenschaftler sich einig sind ist völlig unerheblich.\nAlso wenn ich, egal wo lese oder höre dass es sich um einen „Putin Troll, um einen Grünen, um einen Linken, um einen AfD-ler“ oder was auch immer noch handelt schalte ich ab und denke mir:\n„Meine Güte, warum muss diese Person damit beginnen,\n““Guck mal der Andere ist doof, ich bin besser\nund dass er doof ist habe ich mit dem Label der ist (was auch immer) bewiesen. ““\nBei einer solchen Grundeinstellung ist eine Diskussion nicht mehr möglich.\nDie Person setzt sich verabsolutiert ins Recht. (Egal wie Sie im Recht oder Unrecht sein mag)\nPolitiker machen diese Art des sich in Szene setzen in dem Sie ein „Label“ verteilen, \u0026ldquo;Neudeutsch Framen\u0026rdquo; sehr gerne, der „Journalismus“ ebenfalls.\nSachargumente werden durch hohle Phrasen aus noch hohleren Köpfen ersetzt.\nDinge werden aus dem Kontext gerissen, Hauptsache ich bin im Recht\nEs gibt den schönen Satz :\n„Man kann die Realität ignorieren, aber man kann die Konsequenzen seiner Ignoranz nicht ignorieren“\nAyn Rand\nEine Aussage einer Person, die ich mag, wird deshalb nicht richtig.\nEine Aussage einer Person, die ich verachte, wird dadurch nicht falsch.\nSelbst diese simple Offenkundigkeit kann man heute kaum noch von sich geben, ohne bereits „angegangen zu werden“.\nWer mit mir diskutieren möchte, gerne. Lassen Sie uns mit Diskurs etwas Neues Erschaffen.\nIch möchte schließen mit den Worten\nIn der modernen Kultur preist die wissenschaftliche Gemeinschaft den Dissens als ein Mittel zur Vermehrung des Wissens.\nFür den Ur-Faschismus ist Dissens Verrat.“\nUmberto Eco\n","date":"4. September 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/koennen-wir-bitte-wieder-diskutieren/","section":"Blogs","summary":"Ich schaue mir die Diskussionen im normalen Leben und in den Social-Media an und hätte ich nicht schon eine Glatze, würden mir wahrscheinlich meine Haare regelmäßig ausfallen.\nIch habe einen technischen Hintergrund und habe festgestellt, dass in jedem Streit den es irgendwo gibt, typischerweise nicht gleiche Daten vorliegen.\nProblem == unbekannte Daten. In der Politik und (extrem erschreckend) in der Wissenschaft (Wichtiger Link für englischsprachige https://off-guardian.org/2021/08/16/watch-trust-the-science/ ) sind derzeit scheinbar nur noch Mimimi und Leute der Art:\n„Ich bin im Recht und du bist im Unrecht“ unterwegs.\n","title":"Können wir bitte wieder diskutieren?","type":"blog"},{"content":"","date":"8. June 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/gbd/","section":"Tags","summary":"","title":"GBD","type":"tags"},{"content":" The satire. Or - data from life. # Based on the inputs of some users and real-life experience I have published here the data on ODD and GBD. Some wordings might cause upset, as intended by the contributors, and I will do my best to ensure you get the point. We are uncovering disastrous ways of management and by doing it helping management to earn more.\nThrough this work we have come to value: # - **Opinion and gain of power** over individuals and common sense. - **Blaming others** over self-correction. - **Managements financial gain** over human behavior. - **Responding to management** over basic natural laws. That is, while there is value in the items on the right, we value the items on the left more. Principles behind the ODD Manifesto # We follow these principles: # Our highest priority is to satisfy the management through early and continuous following of their unique and untouchable decisions. Welcome changing daily opinions, even late in development. Opinion driven processes harness opinions for the management\u0026rsquo;s competitive advantage. Deliver working software frequently, from a couple of weeks to a couple of months, with a preference to the opinion needs. Business people force developers to daily changes, based on the nightmares of a few. Build projects around unmotivated individuals.\nDestroy the environment and enforce task force,\nnever trust them to get the job done but manage on a microservice level. The most efficient and effective method of transporting information to and within a development team is the face-to-face devaluation of those who try to get the show on the road. Working software is overrated, ensure that the delivery times are met. Opinion driven processes promote sustainable management.\nThe sponsors, developers, and users should be able to act on the everchanging ideas. Continuous attention to management opinion and appraisal of the management enhances opinion. Overloading\u0026ndash;the art of maximizing the personal profits of those who failed \u0026ndash;is essential. The best architectures, requirements, and designs emerge from ignorance of facts. At random intervals, the team is forced to drop their work and never reflects on how to become more effective, but to serve those who are in charge. Always f*** courageous colleagues from behind; if my boss tells me so ","date":"8. June 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/manifesto-for-opinion-driven-decision/","section":"Blogs","summary":"The satire. Or - data from life. # Based on the inputs of some users and real-life experience I have published here the data on ODD and GBD. Some wordings might cause upset, as intended by the contributors, and I will do my best to ensure you get the point. We are uncovering disastrous ways of management and by doing it helping management to earn more.\n","title":"Manifesto for Opinion Driven Decision and Gossip based development","type":"blog"},{"content":"","date":"8. June 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/odd/","section":"Tags","summary":"","title":"ODD","type":"tags"},{"content":"","date":"7. June 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/cariad/","section":"Tags","summary":"","title":"Cariad","type":"tags"},{"content":"","date":"7. June 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/manager/","section":"Tags","summary":"","title":"Manager","type":"tags"},{"content":"Cariad ist, siehe Link zum Handelblatt, derzeit im Chaos.\nEin Beispiel life aus dem Leben, für alle die denken: \u0026ldquo;Die Automobilindustrie ist in der Vorreiter Rolle\u0026rdquo;.\nEs zeigt sehr schön, was man alles falsch machen kann.\nIn anderen Industrien ist es aus meiner Beobachtung heraus nicht besser.\nAllerdings muss man sich die Frage stellen muss.\nWie kann jemand, der weiß wovon er spricht, soetwas machen?\nOhne in die Details zu gehen. Das ist IMHO Managementversagen.\nMeine Insights # Warum denken Sie, dass es die Manager sind?\nNa ich habe ein paar insights.\nGanz abgesehen von einer völlig inkonsistenten Toolkette mit mehreren untereinander nicht synchronisierten Tools (manueller Abgleich), welche zu bis zu 80% administrativer Arbeit für operatives Personal führt.\nFachkräftemangel # Es scheint da durchaus einen Fachkräftemangel zu geben.\nAllerdings sehe ich den Fachkräftemangel beim Management. Dazu gibt es auch schöne Querverweise\nHavard Business Review: Why Do So Many Managers Forget They’re Human Beings? Welt: „Massiver Transformationsstress“ – Top-Manager fürchten weltweit um ihre Jobs Das in den beiden Artikeln beschriebene, was da so allmählich in die Presse sickert, ist schon länger zu beobachten.\nUnd es ist nicht nur Cariad - es scheint ein systemischer Fehler zu sein.\nDas Problem wird ja auch in dem Artikel der Welt dargestellt.\nPlanung und Projektmanagement # Die korrekte Reihenfolge einer Entwicklung, die einen in die Lage versetzt zu Planen und zu Steuern\nBeobachten (Lesen von Anforderungen) Verstehen (des gesamten Systems und deren Abhängigkeiten) Messen* Planen Steuern Wenn Sie meinen, da einen Punkt auslassen zu können, führt das unweigerlich zu Chaos.\nUnd die Beschreibung des Handelsblatts reicht aus um Ihnen zu zeigen:\nDa hat jemand am Punkt 2 aufgehört zu arbeiten und ist dann zu Punkt 4 und 5 gegangen.\nUnd das Management wird typischerweise nicht vom \u0026ldquo;gemeinen Fußvolk\u0026rdquo; getätigt.\nKein Pilot ohne Ausbildung, aber bei Managern ? # Wenn Sie Pilot sind müssen Sie die Technik verstehen und Sie haben (hoffentlich) geeignete Instrumente, welche Ihnen den Status anzeigen. Dann müssen Sie auch noch \u0026ldquo;Richtig\u0026rdquo; agieren.\nDer Pilot entscheidet, egal was der Controller sagt # Der Controller sitzt ja nicht an den Panels, er weiß ja nicht was gerade alles los ist.\nDer Pilot ist verantwortlich und er startet nicht, wenn der Flieger NIO ist, egal ob es sich um die Flugroute, den Zustand des Flugzeiges handelt und es z.B.: Überladen ist.\nEr ist der PIC - Pilot IN COMMAND\nEr trägt die Verantwortung\nMessinstrumente - Projektstatus # Fast überall erlebe ich, dass Projektstatusdaten händisch zusammengetragen werden und dann in Koordinationsmeetings abgeglichen werden um - meist in Form fon Excel / Grafiken oder Powerpoint dem Management \u0026ldquo;managementgerecht\u0026rdquo; aufbereitet werden.\nStellen Sie sich vor die Tachoanzeige im Auto oder die Höhe im Flugzeug wird dahingehend \u0026ldquo;aufgehübscht\u0026rdquo;, dass Sie ihrem Wunsch entspricht.\nDa muss man sich nicht wundern, nur über den Piloten, der entweder keine Ausbildung hat oder keine Verantwortung übernimmt.\nVerantwortung des Piloten # So wie es das Handelsblatt beschreibt haben die Controller gesagt was zu tun ist und die Piloten haben (egal aus welchem Grund heraus) ja gesagt. Die Managementebene hat also - entgegen den Verantwortlichkeiten entschieden den Anweisungen des Controllers zu folgen.\nSie (die Managementebene) ist also entweder kein Pilot oder Sie nimmt Ihre Verantwortung nicht war.\nDas Neueste Flugzeug # wird nicht vernünftig fliegen, wenn der Pilot schwachsinnige Befehle gibt und selbst das \u0026ldquo;älteste\u0026rdquo; Flugzeug wird am Ziel ankommen, wenn Sie einen Piloten haben, der weiß was er tut.\nCariad Kollegen # Ich habe einige Kollegen von Cariad kennegelernt, und diejenigen, welche ich kennengelernt habe waren durchweg gut. Die Rückmeldung eines der höhergestellten Mitarbeiter zu meiner sehr harschen Kritik am Management, den Prozessen, Methoden und Tools war.\n\u003e Für mich eine sehr interessante Studie von Management und Fehlern. \u003e Mit war noch nie so klar, wie wichtig ein eingespieltes Kernteam ist. \u003e \u003e -- Den Kollegen wünsche ich allen Erfolg der Welt","date":"7. June 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/planung-chaos-vor-programmiert-cariad/","section":"Blogs","summary":"Cariad ist, siehe Link zum Handelblatt, derzeit im Chaos.\nEin Beispiel life aus dem Leben, für alle die denken: “Die Automobilindustrie ist in der Vorreiter Rolle”.\nEs zeigt sehr schön, was man alles falsch machen kann.\nIn anderen Industrien ist es aus meiner Beobachtung heraus nicht besser.\nAllerdings muss man sich die Frage stellen muss.\nWie kann jemand, der weiß wovon er spricht, soetwas machen?\nOhne in die Details zu gehen. Das ist IMHO Managementversagen.\n","title":"Planung: Chaos vor-programmiert? – Cariad","type":"blog"},{"content":"","date":"7. June 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/software/","section":"Tags","summary":"","title":"Software","type":"tags"},{"content":"Bloß weil wir AGIL sind, werfen wir jetzt jegliche erfolgreiche Methode über Bord?\nDie Neue Religion ist der Alten Religion überlegen! Und wir sind die einzigen, welche Recht haben! So ist das Credo oft zu hören.\n„In Scrum steht nichts von Architektur, deshalb machen wir das nicht“ und so einen Blödsinn muss man sich anhören.\nZur Einstimmung können Sie sich auch gerne einmal ein „Reality Adjustment“ von einem der Unterzeichner des agilen Manifests durchlesen. „Dave Thomas – Agile is Dead“[i] oder das Video [ii]anschauen.\nIch bin es richtig leid. # Leid zu sehen\nwie „Ingenieure“, anstatt nachzudenken, einer Methode folgen und diese nicht hinterfragen. wie Menschen ihre haarsträubende Qualität mit „AGILE“ rechtfertigen während Sie gleichzeitig intern zuzugeben:\nWir waren dem Kunden gegenüber nicht ehrlich\n== wir haben unseren Kunden belogen\nund\nin der internen Kommunikation von grob Fahrlässigem Handeln sprechen\nwährend in der Außenkommunikation von Test gesprochen wird.\n\u0026hellip;\u0026hellip; die Liste ist länger Ich bin es leid.\nIch lese fast jeden Tag warum AGILE so großartig ist und alle anderen Methoden nicht.\nUnd natürlich lese und höre ich, dass SCRUM oder SAFe®, LESS etc. \u0026hellip; anderen Modellen, meist Wasserfall (Einen Feind hat man immer, um sein Verhalten zu rechtfertigen) überlegen sind.\nUnd hier kommt dann immer wieder die Aussage, welche ich seit ca. 20 Jahren tätige:\n„Ich bin Kindergärtner für Erwachsene.“ # Mir dreht sich der Magen rum, wenn ich die Artikel lese, geprägt von absolutem nicht Verstehen was Wasserfall eigentlich ist, feststellen, dass sich Wasserfall und Agile widersprechen.\nAussagen wie\nDie Wasserfall-Entwicklungsmethode ist aufgrund ihrer starren Struktur und ihrer strengen Kontrollen oft langsam und kostspielig. [iii]\nsind an der Tagesordnung und zeigen nur eines. Man hat das Modell nicht verstanden.\nDa ist es natürlich schön, wenn man gleichgesinnte Ignoranten um sich herum hat.\nFalls es jemanden interessiert, steht im agilen Manifest: [iv]\n„Develop better ways“\nDa steht nichts von Daily, SCRUM, SCRUM of SCRUMS, User Story, EPIC etc.\nDas Obige ist oftmals „added inappplicables“.\nHinzugefügte „Nichtanwendbare“, um Geld zu verdienen und aus agile, Agile zu machen [v]\nIm agilen Manifest steht auch nicht, dass Wasserfall schlecht sei.\nEs gibt hochgradig effektive Teams, egal mit welcher Methode die entwickeln.\nMir ist die Methode Schurz Pips egal. Was mir nicht egal ist, ist das Ergebnis.\nUnd die Behauptung – Agile ist die einzige Lösung - ist schlichtweg Blödsinn, bzw. kann ich aufgrund meiner Erfahrung und den Rückmeldungen meiner Kollegen (Quer über die gesamte Entwicklungslandschaft) nicht bestätigen.\nWas ist denn nun besser? # Casper Jones hat in 2015 eine Studie veröffentlicht\n„Evaluating Ten Software Development Methodologies“\nUnd liefert folgende Tabelle zu den Kosten unterschiedlicher Methoden\n| Methodologies | TCO | COQ | Percent | |---|---|---|---| | TSP | $1,026,660 | $298,699 | 29.09% | | CMMI 5/ spiral | $1,034,300 | $377,880 | 36.53% | | Extreme (XP) | $1,318,539 | $627,106 | 47.56% | | RUP | $1,360,857 | $506,199 | 37.20% | | *Agile/scrum* | *$1,467,957* | *$774,142* | *52.74%* | | OO | $1,617,839 | $735,388 | 45.45% | | CMMI 3/iterative | $1,748,043 | $925,929 | 52.97% | | Pair/iterative | $2,107,861 | $756,467 | 35.89% | | Proofs/waterfall | $2,216,167 | $863,929 | 38.98% | | CMMI 1/waterfall | $3,944,159 | $2,804,224 | 71.10% | | Average | $1,784,238 | $866,996 | 44.75% | Was auffällig ist: Das es signifikante Unterschiede in den Kosten und Qualitätskosten gibt. Schon in 2015 – und es hat sich seitdem nicht verbessert- stellte er fest\n„Erfahrung macht es“\nund\n„Keine einzelne Methode scheint ein Allheilmittel zu sein, das bei jeder Größe und Art von Softwareanwendung erfolgreich ist.“\nUnd nun dehnen wir das „agile Vorgehen noch auf jede andere Aktivität und Entwicklung aus, reden von sich selbst organisierenden Teams, ohne zu berücksichtigen, dass Selbstorganisation in der Natur maximal zu losen Einzeller Verbünden führt. Der Einzeller-Verbund mag besser sein, als das was derzeit existiert, aber er ist nicht die Lösung für Alles.\nHierarchische Strukturen # Größere Systeme haben hierarchische Strukturen, wobei jeder Funktion eine Gruppe zugewiesen wird und innerhalb des Rahmens frei agieren kann.\nFragt sich, warum die Natur hierarchische Systeme baut. Oder sollte man doch noch mal anschauen, was Dave Thomas da sagt?\nDas Wort \u0026ldquo;agil\u0026rdquo; wurde bis zu einem Punkt untergraben, an dem es praktisch bedeutungslos ist, und das, was als agile Gemeinschaft gilt, scheint größtenteils eine Arena für Berater und Anbieter zu sein, die mit Dienstleistungen und Produkten hausieren gehen. (Ebd)\nHierarchie ist nichts Falsches, eine Ausgestaltung – egal mit welcher Entwicklungmethode gemäß „Ich bin im Recht und Du im Unrecht“ ist allerdings eher das Problem – so auch schön im Artikel Havard Buiness Review: „Why do so many managers have forgotten they are human beings“[vi] dargestellt\nHerdentrieb und Anerkennung # Man folgt der Herde, weil man ja nicht „out“ sondern „in“ sein will.\nAgile ist halt gerade in. Medien berichten darüber und wenn man nicht „mit der Herde geht“ ist man outdated und wird (zumindest medial) abgestraft.\n„Jede Neuentwicklung wurde von einer Einzelperson gemacht, welche sich gegen den herrschenden Strom gewendet hat.“\nIst eine Aussage, die glaube ich von Paul Kurt Feyerabend „Wider den Methodenzwang“[vii] stammt. Sehr lange ist es her.\nGegen den Strom zu schwimmen ist anstrengend, aber wenn es (technisch) notwendig ist, müssen Sie halt die Mühe auf sich nehmen. Und Veränderung passiert nicht, wenn man der Herde folgt!\nWenn die Herde einmal in Bewegung ist, kann Sie kaum einer aufhalten. Aber „Better Ways“ ist individuell und es stellt sich die Frage, ob Sie sich in der Herde wohlfühlen, oder individuell sein wollen.\nProbleme in Projekten # Finden Sie in allen Bereichen, auch wenn man heute dazu „Herausforderungen“ sagen muss, weil es politisch nicht opportun ist von Problemen zu sprechen.\nProbleme aus Projektsicht: Die Aufwandstreiber # ![](./Aufwandstreiber.jpg)Das obige Bild stammt aus dem [Projektmagazin](https://www.projektmagazin.de/artikel/function-point-analyse-die-methode-und-ihre-anwendung-teil-2_1075532)[\\[viii\\]](#_edn8) und zeigt den Auszug einer Studie (deren methodische Erfassung mir unbekannt ist) die Probleme Geforderte Terminplanung Produktqualität Dokumentation. Ich denke, dass jeder Projektleiter dies nachvollziehen kann. Die Punkte passen unabhängig von der verwendeten Entwicklungsmethode.\n1987 Barry Boehm und Victor Basili # Die Probleme aus technischer Sicht „Software Defect Reduction Top 10 List[ix]“ haben sich auch seit 1987 nicht wirklich geändert. Meiner Meinung nach gelten die Daten auch in anderen Entwicklungsdomänen.\n(Software)Fehler, die erst spät im Lebenszyklus einer Software gefunden werden, verursachen bis zu 100-mal mehr Kosten als solche, die frühzeitig entdeckt werden. 40 bis 50 Prozent des Gesamtaufwandes eines (Software)Projekts entstehen durch eigentlich vermeidbare Nacharbeit. 80 % der vermeidbaren Nacharbeit werden von nur 20 % der Fehler verursacht. 80 % der Fehler treten in nur 20 % der Module oder Komponenten auf. 90 % aller Ausfälle eines Systems werden von nur 10 % der Fehler verursacht. Auch diese Aussagen haben sich in den letzten 35 Jahren nicht geändert.\nDiese Probleme anzupacken und zu lösen, scheint wichtiger zu sein, als irgend eine neue Methode zu verteidigen.\nDie Farge die sich stellt wäre:\nErreichen wir mit dem was wir tun, das gewünschte Ziel?\nDaraus resultiert aus Finanzsicht # 40 bis 50 Prozent des Gesamtaufwandes eines Softwareprojekts entstehen durch eigentlich vermeidbare Nacharbeit. Eine deutliche Reduktion dieses Aufwandes kann vor allem durch Verbesserungen in den Bereichen Entwicklungsprozess\nSoftwarearchitektur und\nRisikomanagement erreicht werden\nSelbst mit dem zusätzlichem Aufwand zur Vermeidung lassen sich\nMINDESTENS 20% der Entwicklungskosten sparen Ø Gehalt Entwickler 75.000 à 220 Arbeitstage\n== ca. 44 AT mehr Leistung / Jahr Wer bei den Zahlen, egal auf welcher Position nicht hellhörig wird, dem ist glaube ich nicht zu helfen. „Better Ways“ heißt, dass man genau da hinschauen muss.\nDer Entwicklungsprozess als Hemmschuh oder Beschleuniger # Mit AGILE hat sich ein Verfahren etabliert, das in Bezug auf Qualität am Ende steht. Nichtsdestotrotz wird es vehement vorangetrieben.\nWährend intern AGILE als die Lösung gilt, sprechen die Zahlen eine andere Sprache.\nThe COQ (Cost of Quality) percentages reveal a chronic problem for software applications.\nWe have so many bugs that finding and fixing bugs is the major cost of both development and total cost of ownership.\n![](./Softwaredefectpotentials.png)In einer [Kugler Maag Studie](https://www.kuglermaag.com/fileadmin/05_CONTENT_PDF/research_agile-automotive_2015_report.pdf) *„Agile in Automotive –State of Practice 2015“* – auch aus 2015 und seither inhaltlich ohne Änderung – steht z.B.: “Low and high performers have a problem in such projects -\nlow performers with transparency,\nhigh performers lose the hero status”\nDas heißt übersetzt:\nDie Guten werden gehen, weil Sie nicht angemessen behandelt werden – wer will schon in dem Wissen, dass er extrem gut ist – mit Anderen gleich gestellt werden.\nDie Methode selbst scheint zwar beliebt, ist aber\nNicht das universelle Allheilmittel Qualitätsmäßig nicht der Brüller Finanziell auch nicht Macht interne Probleme „Devlop better ways“, heißt also immer Situationsangemessen zu reagieren.\nUnd auch wenn es heißt, dass müssen wir erst alles lernen (die Prozesse und Methoden), glauben Sie mir – gute Mitarbeiter machen das mit Freude, erfolgreich und schnell.\nKein Fullstack # Die Stellenanzeigen heißen immer wieder – „Fullstack[x] Entwickler“. Ich kenne nur Wenige. Und selbst diejenigen, welche es können haben Ihre Präferenzen.\nEs ist nicht jedermann gleich und ein effektives Nutzen der Fähigkeiten und Wünsche ihrer Mannschaft bringt sie weiter.\nJemanden für alles einzusetzen ist nicht sinnvoll, weil (fast) Niemand überall gleich gut ist. Da Interesse und Erfolg/Spaßfaktor aber sehr wichtige Punkte für Effizienz (Qualität und Geschwindigkeit) sind, mag es günstiger sein sich eine bestimmte Expertise extern einzukaufen und Ihre Mitarbeiter nur ihre eigenen Interessen ausführen zu lassen, da gerade in den Gebieten des Eigeninteresses meist extreme Kompetenz und Geschwindigkeit existiert. Rechnen Sie mal Motivation und Interesse mit in Ihre Entwicklungskalkulation[xi].\nDoch nicht so „AGILE“ # Wenn Sie sich die obigen Daten sich zu Gemüte führen und da ein bisschen hineinstochern, werden Sie feststellen, dass die Prinzipien des agilen Manifests klasse sind, die Umsetzung eher marginal ist, und die Methode nicht so hip ist, wie Sie vorgibt.\nUnd wenn es schon in der Software nicht/nicht immer funktioniert, warum sollte man das dann überall auch so machen?\nBetter ways heißt dann auch, dass man schaut was verbessert werden kann und nicht „mit dem Tool haben wir die Probleme im Griff“\nEine Entwicklung und eine Organisation welche agil ist schaut nach Zielen, dem Produkt und nicht nach dem Tool.\nDie alte Wesiheit:\nA fool with a tool is still a fool\nbleibt gültig\nThe Real why opens the door # Das obige ist nur rein Auszug am Füllhorn der Herausforderungen.\nIchhabe erlebt, dass es ein Jahr dauert, bevor die sachlich richtige Aussage des Beraters überhaupt ins Beusstsein kommt – und dann auch nur in Auszügen und erst nachdem es mehrfach „gekracht hat“.\nWenn Sie glauben dass eine Umstellung auf agile Entwicklung ihre Probleme löst, ohne dass Sie die Basics bearbeitet haben, dann sind Sie verloren.\nFinden Sie die wirklich Ursache, stecken Sie Zeit in die RCA (Ursachenanalyse) und dann gilt:\nPlan the flight, fly the plan.\nUnd jedes Mal, finden Sie die URSACHE für die Abweichung, sofern es eine Abweichung gibt.\nAppeasement nutzt nichts, nur wenn Sie die Ursache habenkönnen Sie eine Korrektur vornehmen. Und achten Sie auf den Unterschied zwischen Rechtfertigung und Grund.\nManagement Summary # Wenn ich es bis hierhin nicht geschafft habe sie ein wenig wach zu rütteln, denke ich, dass Sie weiterhin im Tiefschlaf bleiben sollten, ich wäre der Falsche für Sie.\nWenn ich es geschafft habe sie aufzuregen – ich freue mich auf eine angeregte Diskussion und ggfs. eine fruchtvolle Zusammenarbeit\nSeien Sie ErfolgReich!\nQuellverweise # [i] Dave Thomas – Agile is Dead\n[ii] Video Dave Thomas\n[iii] hEvaluating Ten Software Development Methodologies“\n[iv] agiles Manifest:\n[vi] Havard Buiness Review: „Why do so many managers have forgotten they are human beings“\n[vii] Paul Kurt Feyerabend „Wider den Methodenzwang“\n[viii] Projektmagazin\n[ix] Software Defect Reduction Top 10 List“\n[x] „Fullstack\n[xi] Entwicklungskalkulation – oftmals mit Faktor 10 Genauigkeit eher ungenügend.\n","date":"31. May 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/entwicklungsmethode-agile-ist-richtig-agile-ist-falsch/","section":"Blogs","summary":"Bloß weil wir AGIL sind, werfen wir jetzt jegliche erfolgreiche Methode über Bord?\nDie Neue Religion ist der Alten Religion überlegen! Und wir sind die einzigen, welche Recht haben! So ist das Credo oft zu hören.\n„In Scrum steht nichts von Architektur, deshalb machen wir das nicht“ und so einen Blödsinn muss man sich anhören.\nZur Einstimmung können Sie sich auch gerne einmal ein „Reality Adjustment“ von einem der Unterzeichner des agilen Manifests durchlesen. „Dave Thomas – Agile is Dead“[i] oder das Video [ii]anschauen.\n","title":"Methode: agile richtig und AGILE falsch","type":"blog"},{"content":"","date":"13. February 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/experte/","section":"Tags","summary":"","title":"Experte","type":"tags"},{"content":"Experten\u0026hellip; das ist eines der völlig überstrapazierten Wörter in der heutigen Zeit.\nJeden Tag finden sich neue \u0026ldquo;Experten\u0026rdquo;.\nDer Markt wir mit \u0026ldquo;TOP\u0026rdquo;\u0026hellip;. geflutet.\nUnd ich muss zugeben, ich bin kein Experte dieser Art.\nWenn man \u0026ldquo;der Beste ist\u0026rdquo;, so muss man das Keinem sagen.\nWenn man \u0026ldquo;nicht der Beste ist\u0026rdquo;, so sollte man das Keinem sagen.\nExperten gibt es heute für Alles - bis hin zum Experten vom Schneiden nicht vorhandener Barthaare.\nSelbst Denken ist nicht gewünscht - die Gruppe ist Alles? # in seinem Buch \u0026ldquo;Wider den Methodenzwang\u0026rdquo; (Link zum Verlag) beschreibt Paul Kurt Feyerabend bereits 1986 die Entwicklung mit etwa folgenden Worten.\n![](./silhouettes-g2529892dc_1280-1-1024x768.jpg)Gegen den Strom\u003e \"*Jegliche Neuentwicklung ist das Ergebnis einer Einzelperson, welche sich gegen die herrschende Meinung gestellt hat.*\" \u003e \u003e Freie Zusammenfassung aus dem o.a. Buch Sie werden keine Entwicklung einer Gruppe finden (seltenste Ausnahmen bestätigen die Regel), welche nachhaltig war. Immer waren es Einzelpersonen. Und die waren (fast immer) gegen die herrschende Lehrmeinung. Und während wir von \u0026ldquo;disruptiv\u0026rdquo; sprechen, attackieren wir jeden, der anderer Meinung ist als wir selbst. Ausnahme \u0026ldquo;Es ist ein Experte\u0026rdquo;. Aber nur einer der uns genehm ist.\nAlle Anderen sind Spinner, Schwurbler und Verschwörungstheortiker oder (rechts/links)\u0026hellip;\u0026hellip;\nNicht mit dem Strom schwimmen # Mit dem Strom ist es immer einfach. Man ist in einer Gruppe und genießt Anerkennung einer von der Gruppe zu sein. Übereinstimmung macht das Leben angenehm. Und eine Gruppe hat einen Führer - den Experten.\nVor den meisten \u0026ldquo;Führern\u0026rdquo; graust es mir. - Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.\nMir sind Menschen welche nicht mit mir übereinstimmen die liebsten Gesprächspartner. Individualisten, welche Dinge erledigen, die ich nicht kann. Die mir widersprechen. Von denen kann ich viel lernen. Von denen habe ich viel gelernt. Entwickungen einer Gruppe hat es fast nie gegeben. Man bleibt in seiner Blase. Das ist wie ein Haus, in dem nie etwas verändert wird. Es mag wunderschön sein, aber es ist erstarrt. Und nur weil viele Menschen es schön finden wird damit nichts verändert.\nWissenschaftlicher Diskurs lautet - Dies ist meine Hypothese - beweise daß ich unrecht habe. Und dann streitet man sich - oder auch nicht.\nHat \u0026ldquo;der Experte\u0026rdquo; gesagt als Rechtfertigung für falsches Verhalten # Im täglichen Nudging wird uns vorgegaukelt was wir zu tun und zu lassen haben, und dann kommt noch ein \u0026ldquo;Experte\u0026rdquo; und bestätigt die Werbesendung. Die \u0026ldquo;Daily Soap\u0026rdquo; (Wahlweise auch Facebook, Tagesschaue etc.) bestätigt das dann noch.\nSelbstständig Denken ist nicht gefragt und wer dem Experten (der Herde) nicht folgt, ist dann der Böse. Wie kannst Du \u0026ldquo;Name des Experten\u0026rdquo; anzweifeln? Du hast das nicht studiert etc\u0026hellip;.\n![](./mark-twain-g5153e8484_640-240x300.jpg)**Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.** – Marc Twain\n### Die Meinung des Experten ist richtig So lautet das Credo der Leute, welche \u0026ldquo;dem Experten\u0026rdquo; hinterherlaufen. Da wird nicht selbst gedacht, da wird verteidigt. Die aktuelle Diskussion rund um das Thema Corona ist eines der Beispiele.\nIch denke selbst # Was für ein Luxus! Selbst Denken Ist in der heutigen Zeit etwas sehr seltenes. Nicht gewünscht.\nUnd im Job erst Recht nicht, da hat der Chef immer Recht.\nStimmt, das ist ganz schwarz gemalt, aber es gibt diese schöne Grafik, welche immer noch aktuell ist,\nhttps://marketoonist.com/2006/06/death-by-a-thousand-cuts.html Das was dann übrig bleibt Ich lasse durch Experten denken und der ist schuld -oder - hat der Chef gesagt # Das ist dann die vollständige Aufgabe jeglicher verantwortung. Und da bin ich irgendwie in starker NichtÜbereinstimmung\n»Besser ein trockener Bissen und Stille, als ein Haus voller Zank und Hader.« - Aus der Wüstenplanet\nDa ich nun mir nicht von \u0026ldquo;Experten\u0026rdquo; sagen lasse was Richtig oder Falsch ist, bin ich also ein \u0026ldquo;Querdenker\u0026rdquo;. Wenn ich - nach Auswahl der Möglichkeiten und der Informationen zum gleichen Ergebnis komme - dann teile ich die Meinung, wenn nicht, bin ich Anderer Meinung.\nDas hat den Vorteil, dass ich meine Meinung ändern kann, wenn Neue Informationen kommen, ich muss nicht erst auf den Experten warten, der dann für mich denkt und Schlussfolgerungen zieht. Ich warte sowieso nicht. Ich sehe und analysiere fortwährend.\nJetzt bin ich Schuld - oder Ursache # Also nun - nach dem obigen Geständnis. Ich denke selbst und ich bin in einer Gruppe sehr oft der Aussenseiter. Aber ich werde gefragt, wenn es darum geht Probleme zu lösen, die der Experte nicht hinbekommt. Also generiert mein Wort zumindest Aufmerksamkeit.\nIch wurde auch letztens als Ketzer bezeichnet, weil ich meinen Studenten beigebracht habe selbst zu denken. Wie kannst Du nur!\nAlien oder Aliens Alien # So wurde ich bezeichnet.\nWeil ich mit dem was ich mache den Leuten oftmals vorkomme als sei ich von einer entfernten Galaxie, oder noch weiter weg.\n\u003e Du hast Lösungen für Probleme, von denen die Kollegen nicht einmal wissen, dass Sie da ein Problem haben \u003e \u003e Prof. Dr. R. Neumann Also bin ich irgendwie ein \"Experte\", aber für mich ist das das, was ich mache, normal. Ich bin in meinen eigenen Augen kein Experte.\nWer heilt hat Recht # Das ist die Aussage meiner Freundin Gerlinde im Krankenhaus.\nSelbiges gilt allgemein im Leben\n![](./confused-6741161__340.webp)Richtig oder Falsch\u003e „Wenn Sie mit dem, was Sie für Richtig halten, nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, dann machen Sie etwas Falsch“ \u003e \u003e – Quelle Unbekannt Ich bin also einer, der zusieht das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Wenn mich das zum Experten macht, dann sei dem so.\nWenn Sie das selbst auch tun, dann werden Sie auch zum Aussenseiter. Sie werden (nicht) zum Experten.\nBitte - Denken Sie selbst\n![](./experte.webp)","date":"13. February 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/warum-ich-kein-experte-bin/","section":"Blogs","summary":"Experten… das ist eines der völlig überstrapazierten Wörter in der heutigen Zeit.\nJeden Tag finden sich neue “Experten”.\nDer Markt wir mit “TOP”…. geflutet.\nUnd ich muss zugeben, ich bin kein Experte dieser Art.\nWenn man “der Beste ist”, so muss man das Keinem sagen.\nWenn man “nicht der Beste ist”, so sollte man das Keinem sagen.\nExperten gibt es heute für Alles - bis hin zum Experten vom Schneiden nicht vorhandener Barthaare.\n","title":"Warum ich (k)ein Experte bin","type":"blog"},{"content":"","date":"9. February 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/bbb/","section":"Tags","summary":"","title":"Bbb","type":"tags"},{"content":" #AI, #KI, #Agile, #DevOps, #Startup, #Digitalisierung, #Unterbrechung, #Cloud, #IOT, #Industrie4.0, #VirtualReality, #Scrum, #RapidPrototyping, #DesignThinking, #Cyber, #Hashtag # Welches Buzzword fehlt in der Narrenkonferenz des Buszzword Bullshit Bingo noch?\n#SaneThinking, #SoundThinking, #SystemsEngineering, #ComplexSystems, #embedded # #GesunderMenschenVerstand # Es könnte sehr langweilig sein, es zu lesen, denn das Folgende ist allgemein bekannt. Es hilft jedoch nicht weiter, wenn Sie die Grundlagen ignorieren, auch wenn es heute durchaus üblich ist.\nAchtung: # Mechanische Dinge funktionieren im physikalischen Universum -\nDas Denken (und manchmal auch die Software) funktioniert im immateriellen Universum.\nGanz gleich, was Sie tun.\nGedanken sind notwendig und großartig, aber\nSIE müssen LEBEN (Schweißarbeit) in das physikalische Universum bringen, um die Dinge zu verändern.\nDie besten Ideen helfen nicht, wenn Sie sie nicht ins Leben umsetzen, und Sie können mit all diesen Schlagwörtern im Kopf ziemlich abgelenkt sein, was Sie daran hindert, eine Sache ins Leben zu bringen.\nHype # Lassen Sie mich versuchen zu erklären, was ich denke.\nSchlagwörter lenken nur ab. # Es gibt immer wieder wilde Aktionen und jeden tag neue BUZZWORDS (Schlagworte), und aus der Vergangenheit ein Schmankerl\n\u0026ldquo;Hype-getriebene Entwicklung\u0026rdquo;. # https://blog.daftcode.pl/hype-driven-development-3469fc2e9b22\nLaufen Sie einfach hinter jeder Hype her - wo auch immer!\nReddit-getriebene Entwicklung Konferenzbasierte Entwicklung Gem/lib/plugin-getrieben Stack Overflow angetrieben KI Getrieben Dunning Kruger Diese Hype-getriebene Entwicklung passt zum Dunning Kruger-Effekt.\nFalls Sie noch nie davon gehört haben, füge ich das Standardbild bei.\n![Quelle: \"medium.com\". https://cdn-images-1.medium.com/max/1200/1*lg8oMoZuGKqO0So7DxENdw.png](./Dunning-Kruger-1024x569.png)(Jetzt kann ich vielleicht schon mit dem Schreiben aufhören, aber wenn Sie gerne lesen. Nehmen Sie das folgende ....). Aktuell # Was all diese Schlagworte und diese neuen Methoden gemeinsam haben, ist:\nSie führen dazu, dass diejenigen, die diese Dinge auf den Markt drängen, viel Geld verdienen.\nFür diejenigen, die das umsetzen, führt es oft zu einer Katastrophe.\nMit dem Effekt, ständig im Recovery-Modus zu sein (immer defensiv)\n== Wir können nicht (unser normales Geschäft), weil wir gerade ….\nWährend all diese Beratungsfirmen auf der rechten Seite des \u0026ldquo;Dunning-Krüger\u0026rdquo;-Diagramms stehen - Weisheit (wie man Geld verdient), sind die Firmen, die sich \u0026ldquo;entscheiden\u0026rdquo;, die \u0026ldquo;neue Methode\u0026rdquo; zu übernehmen\nDie meisten der aktuellen Firmen/Entwicklungen sind etwas auf dem Weg zum \u0026ldquo;Mount Stupid\u0026rdquo; oder auf dem Weg ins \u0026ldquo;Valley of Despair\u0026rdquo;.\nDas Schlimmste, was passiert, ist:\nDass diejenigen, die den Verstand haben, zu verstehen, was wirklich nötig ist das Unternehmen verlassen wollen, weil Sie mit dem Chaos nicht klar kommen. Ich weiß, dass viele Leute gerade jetzt versuchen, mich damit anzugreifen, dass ich mit dem, was ich zu sagen habe, Geld verdienen will.\nDas glaube ich nicht, was ich will, ist:\nIch möchte Sie einladen, das Vertrauen in Ihr Wissen wiederzugewinnen (falls verloren), es zu nutzen, zu erweitern und zu erweitern.\nVernünftiges Denken # All diese Hype-getriebenen Methoden \u0026amp; Schlagwörter haben eines gemeinsam:\nSie neigen dazu, diejenigen zu leiten, die in ihrem Verständnis der wirklichen Bedürfnisse schwach sind. Diese verlieren tendenziell die gewonnene Erfahrung, die sie über die Funktionsweise der Dinge gesammelt haben.\n(Harte Arbeit, lesen Sie das f*ing-Handbuch (denn es wird aus gutem Grund getan!), arbeiten Sie es von oben nach unten, richten Sie sich aus, überprüfen Sie es).\nKurz gesagt: # SCHWEISSARBEIT # Niemand mag Schweißarbeit, wenn also der neue Hype kommt:\nDie Erfahrung wird bei der ersten Gelegenheit, die sich bietet, über Bord geworfen und man folgt \u0026ldquo;dem Neuesten Trend\u0026rdquo;\nDiese Grundprinzipien, die Sie im Leben etabliert haben, um erfolgreich zu sein, sind typischerweise diejenigen, die Sie wie eine Checkliste vor dem Flug anwenden - Grundschulbildung und Wissen darüber, wie man Dinge ausführt.\nDiese Informationen und Tätigkeiten generieren keine Aufmerksamnkeit - Sie haben keinen Reiz\nJa, ich weiß, es ist nur Arbeit. Es ist eine schweißtreibende Arbeit. Es ist kein Hype, und wenn man Sie macht, rückt eine diese Arbeit nicht in die Aufmerksamkeit.\nEs macht nicht viel Spaß, die Dinge Schritt für Schritt in der Abfolge auszuführen. Dass ist oftmals recht monoton.\nEs ist einfach mühsame Arbeit. Und ich sage Ihnen: Jeden Tag möchte ich all diese Aktionen überspringen, denn diese Ausführung kann extrem anstrengend sein.\nEs ist so einfach, sie zu überspringen - und so gefährlich, sie wegzulassen. # Würden Sie in einem Auto fahren, in dem es keine Bremsen gibt, weil der Fahrer Ihnen sagt, dass er alles mit dem Motor kontrolliert?\nEinige Leute können das vielleicht. Fährt jetzt jeder ohne Bremse?\nIch hingegen baue erst eine Bremse ein, teste, ob die Bremse funktioniert, und fahre dann.\nOkay, ich verliere vielleicht das Spiel, aber ich lebe.\n\u0026ldquo;Lesen Sie gerne Gesetzestexte?\u0026rdquo;, war die Frage, die ich von einem Kollegen bekam.\nNein, ich bin nicht besonders begierig darauf, sie zu lesen.\nAllerdings muss ich mich an diese gesetzlichen Regeln halten, und wenn ich diese Regeln nicht lese, verstehe und befolge, bekomme ich Probleme. Und Sie bekommen Ärger, weil Sie illegale Bedingungen unterstützen.\n\u003e Ich bin ein Berater! \u003e Ich weiß es am besten! \u003e Ich habe mit der Muttermilch Weisheit erlangt und hatte danach keine andere Nahrung mehr! \u003e (Sarkasmus off) Schlagworte All diese Schlagworte, die vorhin erwähnt wurden, dienen nur einem Zweck: Diese Schlagwörter sollen Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Und diese Worte machen die Menschen, die sie verwenden, sehr wichtig. die Worte geben Ihnen das Gefühl, nicht ausreichend gerüstet zu sein, um in der Zukunft zu überleben.\n(Ha, ich habe gewonnen!)\nDer Wortlaut der digitalen Transformation und all diese Dinge werden täglich verwendet und gerade wegen der schieren Menge an Schlagwörtern und all den Dingen, die Hype sind, wird man überwältigt. Und Sie wissen selbst, dass Sie sich nicht wehren werden, wenn Sie überwältigt sind, und dass es viel einfacher ist, Ihnen etwas zu verkaufen.\nDigitale Transformation # Ja, der digitale Wandel vollzieht sich, und Sie müssen aufholen. Ja, das müssen Sie!\nIch befehle Ihnen, sich zu ändern!\nAber\nEine Reise von 1000 Meilen, beginnt mit dem ersten Schritt und einem klaren langfristigen Ziel oder der Ziellinie.\nSie müssen diese Transformation auf eine geeignete Art und Weise tun, die den Bedürfnissen Ihres Unternehmens entspricht. Aber Sie müssen anfangen zu laufen!\nSie müssen nicht allen Trends gleichzeitig folgen. Sie müssen sich für einen Bereich in Ihrem Leben, in Ihrem Unternehmen entscheiden, in dem Sie höhere Ziele ändern/erreichen wollen.\nDer Bereich, in dem Sie den Umfang Ihres Denkens und Handelns erweitern wollen, was auch immer das sein mag, ist definitiv ein höheres Ziel.\nAusbildung # Jeder weiß, dass es Ausbildung erfordert, um in dem Gebiet, in dem man sich befindet, erfolgreich zu sein.\nNiemand erwartet von Ihnen, dass Sie ein Meister auf den ersten Schuss sind.\nUnd wenn Sie richtig trainieren, finden Sie heraus, wie man es macht, wenn der Bereich, den Sie wählen, derjenige ist, den Sie überhaupt machen wollen.\nVielleicht müssen Sie, wenn Sie einen falschen Weg eingeschlagen haben zum Start zurückgehen und einen anderen Weg wählen.\nDas ist alles ganz normal im Leben - es soll in Ihrer Firma sein!\nAnfangen und scheitern, wieder anfangen und wieder scheitern, besser anfangen und besser scheitern, ……!\nDas Training und das Gehen auf Ihrem Weg erfordern nicht, dass Sie alles gleichzeitig tun und dass Sie in allen Bereichen, die Sie je berührt haben, der Beste sind.\nJeder, der eine Fähigkeit hat, hat diese Fähigkeit durch ständiges Training und ständige Anpassung verbessert.\nErwarten Sie also bitte kein Wunder, wenn Sie sich ändern.\nErwarten Sie nicht, dass Sie in dem Moment ankommen, in dem Sie anfangen.\nDas Wunder ist in der Regel das Ergebnis harter Arbeit, PERSÖNLICHKEIT und vieler Fehlschläge, die klug korrigiert wurden!\nSchauen Sie auf agil oder auf Agil ….??\nAlles, was im \u0026ldquo;Manifest für agile Softwareentwicklung\u0026rdquo; gefordert wird, ist nichts anderes als der Standard der Ingenieurspraktiken und des gesunden Menschenverstandes!\nFinden Sie Fehler frühzeitig. Gehen Sie behutsam mit Menschen um. Arbeiten Sie mit Ihrem Kunden zusammen und ändern Sie Ihren Plan in dem Moment, in dem Sie das brauchen. Wenn Sie einen Projektleiter oder eine Projektleiterin haben, der/die diese Prinzipien nicht versteht und die Anwendung im Leben zeigt - feuern Sie Ihn/Sie!\nUmgekehrt ist die agile Software-Entwicklung inzwischen eine Industrie geworden. Diese Industrie zwingt Sie dazu, agil zu sein, und wenn Sie dieses Wort agil nicht in den Mund nehmen und wenn Sie nicht tun, was die Industrie sagt, sind Sie \u0026ldquo;Outdated\u0026rdquo;.\nNur tote Fische schwimmen Fluss-ABWÄRTS\nWenn Sie die wirklichen Punkte des Erfolgs untersuchen, stellen Sie fest, dass Erfolg nicht dadurch entsteht, dass man dem folgt, was andere einem sagen, oder eine Methode anwendet, die jeder anwendet. Sie wären nicht mehr einzigartig!\nSteve Jobs hatte keine Ahnung vom Geschäft mit Mobiltelefonen.\nAGILE-itis # Es gibt zum Beispiel die grassierende \u0026ldquo;AGILE-itis\u0026rdquo;-Krankheit.\nNahezu jedes global agierende \u0026ldquo;progressive\u0026rdquo; Unternehmen befindet sich derzeit im Veränderungsprozess zu einer agilen Organisation. Diese A-priori-Entscheidungen für Veränderungen sind nicht unbedingt falsch oder unangemessen. Aber es scheint, dass die Mehrheit der beteiligten Personen die wahre Bedeutung dahinter nicht versteht.\nAgile Entwicklungsaktivitäten sind dann angebracht, wenn die Produktanforderungen nicht gleich zu Beginn der Produktentwicklungsphase erhoben werden können und die Beteiligten nur sehr begrenzte Kenntnisse über das zu bauende Produkt oder den zukünftigen Markt haben. Agile Ansätze unterstützen diese volatile oder unreife Anforderungsbasis mit kurzen Entwicklungsschritten. Agile Entwicklungen stoppen erst dann, wenn kein Kundennutzen mehr geschaffen werden kann oder die Definition von \u0026ldquo;fertig\u0026rdquo; erreicht ist. Standard-Projektentwicklungszeitpläne werden weniger wichtig, als sie es früher waren.\nDiese agilen Ansätze erfordern sozusagen als Voraussetzung eine ausgezeichnete Beherrschung des Standard-Entwicklungsprozesses komplexer Systeme. Agile Entwicklung ist DIE Königsdisziplin unter den Entwicklungsansätzen. Darüber hinaus, wenn Systemsicherheit oder Cyber-Sicherheit ein zentrales Entwicklungsziel ist, ist das Einhalten der bekannt erfolgreichen Prozesse ein MUSS.\nAgil erfordert noch mehr Disziplin, Prozesskenntnis und -treue und manchmal sogar noch mehr Dokumentation.\nAuf der einen Seite scheinen kurzfristige, geschäftsorientierte Berater und Führungskräfte mit wenig Selbstbewusstsein und noch weniger Kompetenz davon zu überzeugen, ihre Organisation ohne analytische Notwendigkeit in einen volatilen Zustand zu bringen. Nur weil es WIRKLICH ein Trend ist! Aber andererseits muss im Tagesgeschäft jede unternehmerische Entscheidung für technische Innovationen oder andere Investitionen im Vorfeld mit einer zweistelligen Genauigkeit rechts vom Komma begründet werden. Wohl wissend, dass das alles Teil eines komplexen Entscheidungsumfeldes ist, und alles andere als einfach. Aber es ist wahnsinnig, sich ohne einen besseren Grund oder ohne eine tatsächliche Bedrohung für eine komplette Prozessumkehr zu entscheiden. Außerdem erfordert ein agiles Vorgehen, dass sich die Führungsspitze zurückhält und die Teams eigenverantwortlich arbeiten lässt.\nWenn man all diese agilen Eigenschaften aufzählt, kann man leicht\nKurz gesagt, es erfordert exzellente Management- und technische Prozesskenntnisse, um bewusst zu argumentieren und zu entscheiden, sich von diesem Hype fernzuhalten, und nur Amateurkenntnisse, um diesen Mega-Hype weiter anzuheizen. à Siehe Dunning-Krüger-Effekt (Managementkrankheit!)\nDie wahren Grundlagen des Erfolgs sind\nErster und äußerst wichtig:\nDefinieren Sie, was Sie haben wollen. Ihre Ziele, Ihre Vision. (Dies wird üblicherweise Anforderung genannt)\nJa, ich weiß, Requirements Engineering ist etwas Besonderes, aber Sie sollten zumindest den ursprünglichen Weg kennen, den Sie gehen wollen.\nAuf dem Weg, den Sie gehen, finden Sie immer Störungen. Abweichungen können auftreten, und sogar das Ziel kann sich ändern.\nOkay - schreiben Sie Ihre Anforderungen neu - stellen Sie einen Änderungsantrag - folgen Sie Ihrem eigenen Weg.\nUnterbrechungen sind im Leben sehr regelmäßig, auch jetzt noch ist es ein Schlagwort.\nVielleicht entdecken Sie auf dem Weg, den Sie gehen, bessere Wege, Dinge zu tun, Sie finden heraus, dass das ursprüngliche Ziel falsch ist.\nWenn Sie dann Ihr Gehirn und Ihre Sensoren zusammen haben, verändern Sie sich je nach den Ergebnissen, die Sie erhalten.\nTun Sie sich selbst einen Gefallen und verfolgen Sie nicht alles, was Ihnen in den Raum geworfen wird.\nWie ich oben schon sagte:\nIch habe Ihnen befohlen, sich zu ändern!\nAber bitte tun Sie diese Veränderung in den Bereichen, die SIE tun müssen.\nWenn Sie Ihr Unternehmen NUR mit Excel und Microsoft Word bedienen und es ausreicht: NICHT ÄNDERN!\nWenn Sie in der Entwicklung von etwas sind, sollen Sie Werkzeuge verwenden, die für das Ziel ausreichend sind. Bei einem langfristigen Lauf müssen Sie sich ändern.\n(Langfristig beträgt bei der heutigen Volatilität etwa 1 - 2 Jahre).\nZum Beispiel: Wenn Sie in der Firma etwas verändern wollen, werden Sie auch auf alle Hypes der Software stoßen.\nEin Beispiel: Schlappe gegen Microsoft-Teams.\nSlack war ein Hype. Ab heute hat Microsoft mit Microsoft-Teams übernommen.\n(Quelle auf Deutsch: https://www.heise.de/amp/meldung/Microsoft-Teams-ueberholt-Slack-4468772.html )\nIn dem Moment, in dem Sie sich in einen Bereich begeben, den Sie ansprechen möchten:\nDer Verkäufer kommt auf Sie zu.\nEr weiß, was das Beste ist …\nIhre Kollegen sagen Ihnen mit den besten Absichten, was richtig und was falsch ist.\nBitte denken Sie daran:\nAußer Ihnen weiß niemand, was Sie wollen.\n(Hier kommen Ihre Anforderungen ins Spiel)\nWenn Sie sie gründlich gemacht haben, werden Sie wissen, was Sie wollen.\nWenn Sie aus diesem Buzzword-Bullshit-Bingo herauskommen wollen:\nBefolgen Sie die Regeln des alten Weißen, des alten Farbigen, Mann/Frau.\nSchreiben Sie die Anforderungen auf, die sich aus dem zu erreichenden Ziel ableiten.\nMachen Sie einfach die logischen Teile, die zu den Zielen passen. Nehmen Sie nicht die Emotionen in die Entscheidung mit ein.\nSetzen Sie sich ein Ziel, das Sie erreichen wollen.\nDie Aufrechterhaltung eines Zustandes ist NICHT das, was sehr lange andauert! Andere gehen an Ihnen vorbei, wenn Sie statisch werden. (Es tut mir leid, Ihnen sagen zu müssen, dass Ihre Rentenzeit nicht ruhig sein wird :-))\nIhre Ziele\nFinden Sie heraus, was SIE tun müssen, um diese Ziele zu erreichen, finden Sie heraus, was SIE als Umgebung brauchen, damit SIE diese Dinge erreichen können, und schreiben Sie dann all diese Dinge auf.\nLassen Sie sich nicht hineinziehen - aber das ist nicht vorhanden, was ich brauche.\nWenn es wirklich so ist - entwickeln Sie zuerst das Fehlende! (Aufwärts - Unterbrechung)\nDann müssen Sie die Schweißarbeit machen. Ausführen!\nManuelle Arbeit\nAuch wenn ich gerne mit Computern arbeite: Manchmal ist es von Vorteil, wenn man es von Hand aufschreibt. Es macht einen ganz anderen Eindruck, ob man einen Computer benutzt oder ob man es mit der Hand gemacht hat.\nEs kann einige Tage oder einige Wochen dauern, wenn Sie das nicht fertig geschrieben haben.\nWenn Sie\na) wissen, was Sie haben möchten und\nb) ob Sie die Bedürfnisse definiert haben, die Sie erfüllen müssen\nIn diesem Moment, genau in diesem Moment werden Sie zur Ursache für die Veränderungen, die Sie vornehmen werden.\nSie können eine Auswirkung all dieser Schlagworte und all dieser Berater und all dieser neuen Werkzeuge sein.\nOder Sie werden zu einer Ursache im Leben, indem Sie entscheiden, was Sie für Ihren spezifischen Bereich brauchen, und den Plan einfach durcharbeiten.\nEin Beispiel: Einführung eines neuen Tools für die Datenkonsistenz im gesamten Unternehmen.\nJeder (wo das f* der Kerl ist) weiß, dass die Veränderungen in der Technologie, mit denen wir heute konfrontiert sind, rasch voranschreiten.\nTools, die wir heute mit/ohne Nachdenken verwenden, gab es vor 15-20 Jahren oft noch nicht. Wenn Sie also erwarten, dass ein Tool länger als einige Jahre überlebt, werden Sie getäuscht.\nScheiße - Unterbrechung und Schweiß arbeiten wieder.\nMan führt ein neues Werkzeug ein. Ihr Unternehmen kennt dieses Werkzeug noch nicht.\nAber jeder wäre mit Datenkonsistenz und einer einzigen Quelle der Wahrheit zufrieden. Keine ständige Koordination und \u0026ldquo;oh, das ist die falsche Version\u0026rdquo;. Sie brauchen also konsistente Daten in Ihrem Unternehmen.\nDer Bedarf ist da, und jetzt müssen Sie das Tool einführen und in die Anwendung bringen.\nDie Menschen widersetzen sich Veränderungen.\nSie ändern sich nur, wenn sie eine Notwendigkeit zur Veränderung sehen.\nBis zur Dringlichkeit dieser Notwendigkeit:\nIst es ein kleiner Rauch oder brennt ein Feuer?\nMenschen ändern sich je nach der Wahrnehmung der Abweichung einer idealen Szene.\nDie BESTE Notwendigkeit ist - Interesse, etwas (Besseres) zu tun, gepaart mit Verantwortung!\nDie Motivation Ihrer Mitarbeiter erfordert, dass sie das gleiche Ziel vor Augen haben, das Sie sich gesetzt haben. Wenn Sie die Zustimmung NICHT bekommen: Sie arbeiten gegen Mauern.\nErste Handlung - ALIGN the people\nSie brauchen uns nicht!\nJa, sicher, meine Kollegen und ich können kommen und Ihnen helfen, das in Gang zu bringen. Aber Sie brauchen uns nicht. Wir kommen eher, um den Ausbilder zu schulen.\nWenn Sie Schwierigkeiten haben: Sprechen Sie uns an, und ich werde Ihnen sagen, ob wir Ihnen helfen können.\nWir sind nicht für alles verantwortlich!\nAber tun Sie das nur, wenn Sie das Bedürfnis haben, sich führen zu lassen, um Ihre Ziele zu erreichen.\nGesundes Denken\nWas wir wollen, ist, dass Sie vernünftig denken.\nWir wollen, dass Sie hinterfragen, was in Ihrem Leben auftaucht.\nIst es für mich geeignet?\nHilft es mir?\nIst es interessant für die Zukunft?\nIst es richtig?\nEin Bereich\nEs wird mindestens einen Bereich geben, in dem Sie selbst eine Veränderung benötigen.\nEs gibt sogar einen täglichen Wechsel - vom Schlafen zum Wachsein oder Hunger nach Nahrung.\nWenn es zu viele Situationen gibt und Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen - schauen Sie, welche Bereiche es gibt und was am meisten davon profitieren würde, während Sie sich nur am Rande bemühen. Auf diese Weise verschaffen Sie sich Zeit.\nFinden Sie die ideale Situation heraus und arbeiten Sie einen Plan aus, wie Sie dies erreichen können. Finden Sie einen Weg, wie Sie die ideale Situation erreichen können.\nKaufen Sie nicht ab, dass die Schlagworte oder die Werkzeuge Ihr Problem lösen werden.\nNehmen Sie diese Bereiche nur, wenn sie in Ihr Leben passen.\nIch hoffe, es hat Ihnen Spaß gemacht, das zu lesen, und dass Sie jetzt bereit sind, das Schlagwort \u0026ldquo;Bullshit Bingo\u0026rdquo; zu bekämpfen, indem Sie den Trend machen, statt dem Trend zu folgen.\n","date":"9. February 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/die-narren-konferenz-buzzword-bullshit-bingo-bbb/","section":"Blogs","summary":"#AI, #KI, #Agile, #DevOps, #Startup, #Digitalisierung, #Unterbrechung, #Cloud, #IOT, #Industrie4.0, #VirtualReality, #Scrum, #RapidPrototyping, #DesignThinking, #Cyber, #Hashtag # Welches Buzzword fehlt in der Narrenkonferenz des Buszzword Bullshit Bingo noch?\n#SaneThinking, #SoundThinking, #SystemsEngineering, #ComplexSystems, #embedded # #GesunderMenschenVerstand # Es könnte sehr langweilig sein, es zu lesen, denn das Folgende ist allgemein bekannt. Es hilft jedoch nicht weiter, wenn Sie die Grundlagen ignorieren, auch wenn es heute durchaus üblich ist.\n","title":"Die Narren-Konferenz – Buzzword Bullshit Bingo #BBB","type":"blog"},{"content":"","date":"9. February 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/hype-driven-development/","section":"Tags","summary":"","title":"Hype-Driven Development","type":"tags"},{"content":" ![](./thinker.jpeg)«Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden, ist nicht, weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit reden. Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewandt werden. Doch wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein anderes Gegenmittel als die Gewalt.» Heinrich Theodor Fontane (1819 – 1898)\nDas gilt in allen Bereichen.\n","date":"9. February 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/schweigen-und-autoritaet/","section":"Blogs","summary":" ![](./thinker.jpeg)«Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden, ist nicht, weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit reden. Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewandt werden. Doch wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein anderes Gegenmittel als die Gewalt.» Heinrich Theodor Fontane (1819 – 1898)\nDas gilt in allen Bereichen.\n","title":"Schweigen und Autorität","type":"blog"},{"content":"Unsere Gesellschaft verläßt sich auf „konstruktive“ Kritik als einen heimlichen Bestrafungs-Mechanismus.\nKritik ist immer negativ # Nichts, was heutzutage als Kritik bezeichnet wird, ist konstruktiv .\nEs reduziert bloß die Selbstbestimmung des Individuums. (Schau mal, ich bin im Recht und Du im Unrecht)\nEs gibt zwei Methoden, um jemandem zu sagen, daß er etwas tut, von dem man denkt, daß er es nicht tun sollte.\nEine davon ist, ihm zu sagen, daß sein Tun gegen Ihr Überleben gerichtet sei. Die andere ist, ihm zu sagen, daß sein Tun schlecht sei für sein eigenes Überleben. Im ersten Fall bewertet man sich selbst in Bezug auf ihn.\nIm zweiten Fall bewertet man ihn in Bezug auf sich selbst.\nIm ersten Fall laden Sie ihn ein, etwas Gutes zu TUN.\nIm zweiten Fall versucht man, ihn zu einem EFFEKT zu machen.\nEinladung zur Verbesserung # Es gibt keine einzige Anstrengung, die nicht verbessert werden könnte.\nManchmal erkennt eine Person, daß die Anstrengung einer anderen Person, verbessert werden könnte. Es gibt keinen Grund, weshalb diese neue Idee nicht kommuniziert werden sollte.\nEin Vorschlag in Form einer Frage, wie z.B. „Was würde passieren, wenn Sie statt einem Roller ein Fahrrad verwenden würden?“ gibt der Person die Chance, sich frei für den Gebrauch einer neuen Technik entscheiden zu können. Das ist keine Kritik.\nKritik ist positiv. Und Kritik ist negativ. Sie ist positiv in der Form und negativ im Wert.\nIch weiß es nicht besser, aber schau mal :-( # Außerdem ist der weitaus größte Teil von Kritik bloß ein Mittel, um die Tatsache zu verbergen, daß der „Helfer“ keine neue Idee zu offerieren hat und nur sagen will, daß die alte Idee nicht (nicht nach Wunsch) funktioniert.\nNiemand, der eine konstruktive oder kreative Fähigkeit besitzt, würde Zeit damit verschwenden, sich in die kreativen Bemühungen anderer einzumischen. Wenn er wüsste, wie, würde er es selbst tun.\n\u0026ldquo;Kritiker\u0026rdquo; # Es ist eine vollständig akzeptierte Tatsache, dass z.B. «Kunstkritiker», ein Kunstwerk von einem vergangenen Zeitalter hernehmen und genau analysieren und „erklären“ können, warum und in welchem Maße dieses Werk ein Kunstwerk sei und warum es erfolgreich war.\nDiese „Wissenschaft“ ist nicht ein einziges Mal fähig, selbst etwas zu erschaffen.\nNichtsdestoweniger, der Kritiker nimmt es als gegeben an, daß die Kenntnis von einer großen Anzahl von Kunstwerken der Vergangenheit ihn irgendwie befähigen würde, dem Artisten seine Sache beizubringen. Es ist genau so, als würde der Sammler von alten Rennformularen einem Formel1 Piloten sagen, wie er fahren sollte. Der Sammler hat nie einen Wagen gefahren, aber er „weiß“, er hat genau aus diesem Grund eine bessere „Sichtweise“ bezüglich Fahren. Schließlich ist der Mann, der tatsächlich fährt, „zu nahe am Geschehen, um es wirklich zu verstehen“. (Das ist eines der typischen Totschlagargumente)\nIch bin der Chef (besser als Du) # ![](./puppet-g08325033f_1280-1024x1024.png)Der Puppenspieler - nicht wirklich erwünschtJede Art von Kritik, wenn sie akzeptiert wird, macht den Kritiker zu einer Ursache und einen Effekt aus dem, der kritisiert wird. Deshalb kann diese \"Kritik\" nicht von irgendwelchem Wert für den sein, der kritisiert wird, auch dann nicht, wenn der Kritiker tatsächlich mehr weiß über das Thema als der Kritisierte – was selten der Fall ist. Ausbilder # Jede Person, ob Künstler, Geschäftsmann oder Handwerker, hat einen oder mehrere Lehrer gehabt.\nJede Person, die einen Lehrer hat, erwählt diesen Lehrer für die Periode der Unterweisung auf jeden Fall als eine Ursache und sich selbst als einen Effekt (Bereitschaft zu Empfangen).\nAber der wichtige Punkt ist, der Student wählt den Lehrer als Ursache aus.\nMit anderen Worten, die Situation ist ursächlich durch den Studenten. (Das heißt er ist \u0026ldquo;in Kontrolle\u0026rdquo;)\nEr kann die Unterweisung annehmen, ablehnen und auch Rückgängig machen (verwerfen).\nDer Kritiker # Ein Kritiker wird von demjenigen, der kritisiert wird nicht auserkoren. Der Kritiker sieht sich selbst als Auserkorenen.\nDer Kritisierte erschafft die Situation nicht. Er findet sich selbst als Effekt der Situation.\nFalls er ein Autor ist, findet er sich dabei, wie er einem Agenten, einem Verleger oder einem Journalisten von großem Einfluß zuhört, wenn er eigentlich zuhause selbst sein eigentliches Problem ausarbeiten sollte. (In der \u0026ldquo;normalen Arbeitswelt\u0026rdquo; ist es genau so.)\nFalls der Kritisierte diese Situation akzeptiert, läuft er große Gefahr, daß er der Spielball anderer Interessen wird.\nJede Person, in welchem Beruf auch immer,\n„Informationen von anderen Leuten bekommen“ mit\n„angewiesen sein auf die Urteilskraft von anderen“ verwechselt, hat sich selbst zum Effekt Anderer Menschen gemacht.\n„Hilfreiche Kritik“ ist nur hilfreich für den Kritiker. Sie hilft dem Kritiker andere Leute emotional unten zu halten, um sie kontrollieren zu können.\nFördern Sie ihre Mitarbeiter, Kollegen und Freunde. # Zeigen Sie wie es besser geht! # ![](./leader-g43d2f4136_1920-1024x795.jpg)Vorbilder trägt man auf Händen","date":"9. February 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/kritik-und-bestrafung/","section":"Blogs","summary":"Unsere Gesellschaft verläßt sich auf „konstruktive“ Kritik als einen heimlichen Bestrafungs-Mechanismus.\nKritik ist immer negativ # Nichts, was heutzutage als Kritik bezeichnet wird, ist konstruktiv .\nEs reduziert bloß die Selbstbestimmung des Individuums. (Schau mal, ich bin im Recht und Du im Unrecht)\nEs gibt zwei Methoden, um jemandem zu sagen, daß er etwas tut, von dem man denkt, daß er es nicht tun sollte.\n","title":"Kritik und Bestrafung","type":"blog"},{"content":" Medizinprodukte-Software - Medical SPICE® # Prozess Assessment Modell # ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/Pixelio/713402_web_R_K_B_by_Tim_Reckmann_pixelio.de.jpg)## Die Einhaltung von reglatorischen Vorschriften Innerhalb der Medizintechnik ergeben sich vor allem Herausforderungen durch regulatorische Anforderungen des Gesetzgebers.\nDementsprechend besteht ein akuter Bedarf an der Beratung, Konzeption und Entwicklung von optimalen Lösungen, die auch diesen regulatorischen Anforderungen gerecht werden.\nISO IEC 62304, Medical SPICE® # ISO 13485, ISO 14971 \u0026hellip;. # Die obigen sind nur einige der einzuhaltenden Normen.\nDazu scheinen diese Normen unabhängig voneinander zu sein und sich zu widersprechen.\nIch helfen Ihnen mit einem holistischen Ansatz.\nDie Werkzeugkette | Korrekte Tool Chain # ALM,PLM, ERP \u0026hellip; EA, Jira, Confluence und was auch immer noch.\nNormative Anforderungen innerhalb der Medizintechnik ohne eine entsprechende Toolkette zu bearbeiten ist fast unmöglich.\nALM == Application Lifecycle Management\nund\nPLM == Produkt Lifecycle Management\nmüssen zusammenspielen.\nDatenkonsitenz der Konfiguration ist der Schlüssel zum Erfolg.\nund \u0026hellip;..Ich helfen Ihnen IHRE Lösung zu finden, auch wenn ich selbst ein Tool vertreibe. Wenn Ihnen das (aus welchen Gründen auch immer) nicht passt, empfehle ich das nicht.\nDas Werkzeug Kovair ermöglicht Ihnen , während Sie Ihre vorhandenen Werkzeuge in eine Phase Out bringen, auf moderne Technologie umzusteigen, ohne dass Ihnen Daten verloren gehen, oder Sie \u0026ldquo;im Hauruck Verfahren\u0026rdquo; ihre Mitarbeiter umstellen müssen.\n","date":"22. January 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/medizinnormen/","section":"Thomas Arends","summary":"Medizinprodukte-Software - Medical SPICE® # Prozess Assessment Modell # ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/Pixelio/713402_web_R_K_B_by_Tim_Reckmann_pixelio.de.jpg)## Die Einhaltung von reglatorischen Vorschriften Innerhalb der Medizintechnik ergeben sich vor allem Herausforderungen durch regulatorische Anforderungen des Gesetzgebers.\nDementsprechend besteht ein akuter Bedarf an der Beratung, Konzeption und Entwicklung von optimalen Lösungen, die auch diesen regulatorischen Anforderungen gerecht werden.\n","title":"Medizinnormen","type":"page"},{"content":"Das Qualitätsmanagement Handbuch wird oft als \u0026ldquo;A pain in the behind\u0026rdquo; angesehen.\nWas nutzt das Beste QMH, wenn sich keiner daran hält?\nIn Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut und einer Deutschen Universität entwickele ich ein generisches Qualitätsmanagement Handbuch.\nDer Vorteil.\nEs ist alles drin und\nSie können sehr schnell weitere Anforderungen hinzufügen und\nSie können - nach einer kurzen Einweisung - das QMH schnell an Ihre eigene Firma anpassen.\nDann wird es GELEBT!\nNatürlich ist es so aufgebaut, dass Sie Ihre Entwicklung genau so abbilden, dass es im Audit dann nur noch heißt\u0026hellip; Passed\nDas Problem: Sie können das QMH nicht wirklich außer Haus geben.\nNatürlich kann man das versuchen, aber wollen Sie die letztendliche Kernkompetenz, Methoden und Prozesse welche Ihre Entwicklungskompetenz beschreiben ausser Haus geben?\nGeben Sie nie Kernkompetenzen in fremde Hände! # Wenn Sie erstmalig ein eigenes QM-System erstellen wollen, so ist das ein RIESIEGER Aufwand.\nDie Pflege und das Warten ist Aufwand.\nEin schnelles und effektives Anpassen an die immer schneller werdenden Entwicklungszyklen ist ein eigenes Problem.\nWie trainieren ich Sie, all die Theorie in die Praxis zu bekommen.\nDas beste ISO 9001/ ISO 13485 (Medizin) Handbuch nutzt nichts, wenn es nicht gelebt wird. Und genau da manöveriere ich Sie hin.\nIch zeigen Ihnen wie man die normativen Forderungen zum eigenen Vorteil nutzen kann.\nDann beginnt Qualität Spaß zu machen\u0026quot;!\nQualität ist die Erfüllung von Anforderungen, das können Sie nicht outsourcen! Sie müssen es Leben!\nMit unserem generischen Ansatz zeigen ich Ihnen wie Sie Qualität zu Ihrem Vorteil nutzen.\nProfitieren Sie von unserer Erfahrung und unserem Know how.\nWenn Sie, wie so viele vor Ihnen, einfach Leben was im QMH steht, fürchten Sie den Auditor nicht!\nDas Ganze Buhei um den Audit, kommt nur, weil man sich nicht wirklich ans Qualitästmanagement Handbuch gehalten hat.\nNatürlich helfen ich Ihnen vor und während des Audits.\nKontaktieren Sie mich!\n","date":"22. 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January 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/medical-spice-vdi-5702/","section":"Thomas Arends","summary":"Noch hat die ISO 62304 Vorrang, aber die VDI 5702 Medical SPICE® ist bereits verfügbar.\nSPICE® ist aber nicht nur ein “Software Thema”\nSPICE betrifft die gesamte Organisation. 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January 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/kontakt/","section":"Thomas Arends","summary":"Adresse # Thomas Arends\nSchillerstr. 12/1,\n73249 Wernau\ninfo - a - t - thomasarends.de\nTel D - Mob | +49 176 42682164\nTel D - FeN | +49 7153 750 9918\nCustoms Number / EORI : DE7856431\nVAT ID / USTD ID : DE293250583\n∫(Schwierige) Dinge e/Einfach m/Machen!\n==Schwierige Dinge Einfach machen!\n==Schwierige Dinge einfach Machen!\n==Dinge einfach Machen!\n","title":"Kontakt","type":"page"},{"content":"Immer wieder hört man in Bezug auf die Software oder Hardware die Aussage: „das ist eine strategische Entscheidung \u0026hellip; Egeal wie Falsch das Werkzeug ist.\nAuf gut Deutsch, egal wie falsch die Entscheidung ist, sie wird durchgezogen, weil das Management es will.\nEgal in welche Firma man kommt, eine digitale Strategie, eine sachlogisch begründete Entscheidungsstruktur \u0026hellip;. ist in den seltensten Fällen zu finden.\nSehr viele Entscheidungen sind Meinungsgetrieben. \u0026hellip; Auf mehrfachen Wunsch einer einsamen Person.\nAlternativ ODD = Opinion Driven Design oder GBD Gossip Based Development.\nIm Sommer des Jahres 2018, nachdem ich einem Kunden gegenüber verschiedene Werkzeuge (Software) zur Entscheidungsfindung analysiert hatte wurde seitens des Kunden, ohne Rücksprache mit den Fachabteilungen und in vollständiger Ignoranz der seitens der Fachabteilung erstellten technischen Anforderungen ein Werkzeug gekauft.\nDas war die strategische Entscheidung des Managements. Mit dem Effekt das Tausende von Euronen verbrannt wurden, weil das Werkzeug nicht einmal die Hälfte dessen kann, was benötigt wird, und zusätzlich einen täglichen Frustrationsgrad der Mitarbeiter, da sämtliche ihrer technischen Notwendigkeiten mehr oder weniger ignoriert worden.\nBei einem anderen Kunden arbeiten ca. 350 Mitarbeiter mit einem Werkzeug. Auch hier ist das Werkzeug aufgrund von einer politischen/strategischen Entscheidung eingeführt worden. Auch hier werden die Anforderungen der Mitarbeiter mit dem Werkzeug nicht erfüllt, die Verwaltung des Werkzeugs geschieht zentral und auf die Bedürfnisse der einzelnen Projekte wird keine Rücksicht genommen werden, was dazu führt das Stand heute die Mitarbeiter in diesem Projekt (nochmals zur Wiederholung es sind 350) ein bis 2 Stunden damit verbringen aus dem Werkzeug irgendwie das gewünschte Ergebnis heraus zu kriegen, oder irgendwie an den Unfähigkeiten des Werkzeugs dran vorbeizukommen. Frustrationslevel ca. 25-30 %.\nDie Kosten der systemischen Fehlentscheidung:\n350 Mitarbeiter * 1 Stunde pro Tag mit den sogenannten einfach existierenden Kosten von ca. 100 € pro Stunde sind am Tag 35.000 € verbranntes Geld. Der zugehörige Frustrationslevel kann de facto mit der gleichen Summe noch mal und top gesetzt werden.\nEs mag ja eine strategische Entscheidung sein ein bestimmtes Werkzeug zu verwenden, aber wenn es einfach komplett an dem Zielgebiet vorbeigeht, kann man ohne Schwierigkeiten sagen, dass die Einführung eines neuen Werkzeugs, mit dem sie die Hälfte der Zeit bloß noch mit irgendwelchen Problemen verbringen oder aber bei der die Akzeptanz des Werkzeugs größer ist rechnet sich typischerweise innerhalb von Tagen.\nDas einzige Problem ist das der Manager sein Gesicht verliert.\nInnerhalb der funktionalen Sicherheit (ISO 61504, ISO 26262, DO 254) und natürlich ebenso in der Medizin Geräte Entwicklung wird gefordert dass die Werkzeuge qualifiziert werden.\nHersteller versprechen immer das Blaue vom Himmel, sie wollen ja Geld verdienen.\nDie Aussage: Ein Dummchen mit einem Werkzeug ist immer noch ein Dummchen, (a fool with a tool is still a fool)\nIn beiden obigen Firmen, geht die Fluktuation stückweise nach oben, die Akzeptanz des Managementsinns, die Produkte sind qualitativ optimierungsfähig, unabhängig davon was der Hersteller sich selbst auf die Fahne geschrieben hat.\nEs gibt technische Grundlagen für die Entscheidungsfindung zu einem Werkzeug, und jede Entscheidungsfindung die technische, finanzielle oder rechtliche Probleme behalten betrifft, muss anhand von Sachkriterien erfolgen. Sobald es heißt das ist politisch oder das ist strategisch oder was auch immer noch kann man auch sagen: das Management hat wieder mal keine Ahnung und möchte sein persönliches Steckenpferd durchdrücken.\nIch weiß ich hab jetzt wieder keine Freunde mit der Aussage, aber es hilft nichts Fakten bleiben Fakten.\n","date":"4. January 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/das-falsche-werkzeug-2/","section":"Blogs","summary":"Immer wieder hört man in Bezug auf die Software oder Hardware die Aussage: „das ist eine strategische Entscheidung … Egeal wie Falsch das Werkzeug ist.\nAuf gut Deutsch, egal wie falsch die Entscheidung ist, sie wird durchgezogen, weil das Management es will.\nEgal in welche Firma man kommt, eine digitale Strategie, eine sachlogisch begründete Entscheidungsstruktur …. ist in den seltensten Fällen zu finden.\nSehr viele Entscheidungen sind Meinungsgetrieben. … Auf mehrfachen Wunsch einer einsamen Person.\nAlternativ ODD = Opinion Driven Design oder GBD Gossip Based Development.\n","title":"Das falsche Werkzeug!","type":"blog"},{"content":"","date":"4. January 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/werkzeug/","section":"Tags","summary":"","title":"Werkzeug","type":"tags"},{"content":" Ein Lösungsansatz zur Restrukturierung # © 2008-2021 Thomas Arends # Kurzbericht zur Lösung einer Gefahrensituation in einem Unternehmen\nGefahrensituationen in Unternehmen Ein Lösungsansatz\nSchreibfehler in diese Seite werden nicht korrigiert Vorwort: # Zu aller erst etwas ganz ganz ganz Wichtiges.\nGlauben Sie mir nicht!!!!! # Nur weil ich es aufschreibe, ist es nicht wahr!\nEines der ersten Dinge, die Sie sicherlich schon selbst erfahren haben, wenn Sie mit Beratern zu tun hatten, ist die Tatsache, dass der Berater nicht notwendigerweise alles besser weiß.\nGlauben Sie nur das, was Sie aufgrund ihrer Erfahrung nachvollziehen können, oder was ihnen logisch und/oder anwendbar erscheint oder ist.\nDie - zum Teil typisch deutsche – Einstellung zur Obrigkeit verleitet dazu, Institutionen oder Menschen zu glauben, die das studiert haben.\nDie Praxis zeigt inwieweit eine jegliche Theorie anwendbar ist und, wenn man genau hinschaut:\nFakten sind der Tod von vielen Theorien. # Also, sammeln Sie die Fakten, werten Sie die Fakten aus, und setzen Sie das um.\nWer nicht bereit ist Dinge umzusetzen, kann zwar schön erzählen, aber das hilft keinem wirklich weiter.\nWenn Sie hier Hilfen erwarten, um einen Liquiditätsengpass zu lösen, werden Sie hier keine Hilfen finden.\nWir sind nicht diejenigen, welche Ihnen beim Umgang mit Finanzinstituten behilflich sein werden –\nLiquiditätsprobleme sind das Ergebnis von lange ignorierten Gefahrensituationen.\nDas grundlegende Problem # Jeder Unternehmenssituation liegt - egal ob diese Situation positiv oder negativ ist – mindestens ein Fakt zugrunde, welches diese Situation ausgelöst hat/haben.\nEs gibt keine Situation im Unternehmen, die ohne Fakten zustande gekommen ist.\nNiemand, Keiner sowie Jeder sind die schlimmsten Mitarbeiter im Unternehmen, welche die\nUrsachenzuordnung verhindern und weder dem Unternehmen, noch den Mitarbeitern im Unternehmen helfen.\nEine der Hauptaktionen einer jeder Gefahrenanalyse muss es also sein, anhand einer Daten und Faktenanalyse das grundlegende Problem zu finden, welches die Unternehmenssituation verursacht.\nDie Darstellung dieser Probleme ist so umfangreich wie es Unternehmen gibt. Nichts desto trotz lassen sich diese Situationen kategorisieren.\n1. Menschliche Probleme\n2. Materielle Probleme. u.a. Finanzen\nMenschliche Probleme # Bei den menschlichen Problemen kann es beginnen mit:\nKeine Ausbildung, falsche Ausbildung, Unfähigkeit das gelernte anzuwenden, über Alkohol Problemen bis hin zu Partnerschafts Problemen u.s.w..\nAll diese Probleme müssen erfasst werden.\nJe mehr Probleme es offensichtlich gibt, desto schwieriger wird die Arbeit. Oft genug sind Probleme auch „nur“ eingebildet oder „rot geredet“.\nViele kleine Probleme summieren sich zu einer riesigen Menge, welche scheinbar nicht gleichzeitig gelöst werden können.\nWenn in Ihrer Firma viele Probleme gleichzeitig existieren so ist eine Aussage in den meisten Fällen richtig: „Sie haben nicht das wirkliche Problem gefunden“.\nFast immer steckt hinter vielen gleichzeitigen Problemen nur eines. z.B.:\nA) Mindestens ein Mitarbeiter der unzufrieden ist, B) Probleme von außerhalb welche in die Firma getragen werden etc. Wenn viele Probleme gleichzeitig auftreten sollte man weiter suchen.\nEs steckt wahrscheinlich ein ganz anderes Problem dahinter.\nEines gilt gerade in solchen Situationen. Wenn man das wirkliche Problem findet gibt es ab und zu ungläubiges Staunen, dann aber „Ist man wie vom Blitz getroffen“\nProblemkategorien # Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir Probleme nach einem Muster kategorisieren müssen.\nDie üblicherweise verwendeten Kategorien „Finanzen, etc. sind aber nicht diejenigen welche gemeint sind.\nKategorien sollen einen Hinweis auf das Problem geben welches gemeint ist.\nEine Kategorisierung muss auch den Gesetzen des Zieles gehorchen.\nEs geht nur darum die Arbeit zu vereinfachen oder zu beschleunigen.\nSpätestens, wenn Sie bis hier hin weiter gelesen haben, sind Sie grundlegend in der Lage die in ihrer Firma existierende Situation zu korrigieren.\nTheorien # Bevor Sie nun denken, dass hier wieder mal Theorie verbreitet wird, muss ich Ihnen mitteilen, dass jeder an diesen Dokument Beteiligter aus eigener Erfahrung berichtet und es durch Eigeninitiative geschafft hat aus einer für ihn selbst - für die Firma - für die Familie hochgradig gefährlichen Situation herauszukommen, ohne dabei nachhaltig zu verlieren, sondern das Gegenteil zu erreichen.\nLangfristige Stabilität und Überleben. # Das größte Problem welches eine jede Person hat, welche in einer Gefahrensituation ist, bezieht sich darauf festzustellen.\nA) was die wirkliche Gefahrensituation ist\nB) wodurch die Gefahrensituation ausgelöst wurde\nC) was notwendig ist um die Gefahrensituation abzuwenden.\nEine jede Person, welche als Mitarbeiter oder als Führungskraft, innerhalb einer gefährlichen Situation ist sollte begreifen, dass, unabhängig von der Tatsache, dass ihr die Gefahrensituation bewusst ist:\n\u003e Die Situation ist dadurch entstanden, bzw. wird dadurch aufrecht erhalten, dass ihr Informationen fehlen, oder Fehlentscheidungen getroffen wurden. Oftmals erkennt man, dass die betroffenen Personen händeringend versuchen - ähnlich einem auf einem steilen Hügel herab rollenden Auto, durch wilde Aktionen die Gefahrensituation abzuwenden und gegebenenfalls an den auftauchenden Hindernisse vorbei zu fahren. Auch wenn es für Jeden von uns völlig offensichtlich ist, dass die Lösung darin besteht, die Bremse zu treten, so muss einem Jeden der in einer solchen Situation ist bewusst sein, dass genau das nicht wahrgenommen wird und irgend etwas auf der gesamten Strecke falsch läuft.\nIn dem Moment, indem Sie die wirkliche Situation erkennen, werden Sie in der Lage sein eine Lösung zu finden, welche das Problem löst, und langfristig verhindern wird das eine ähnliche Situation wieder auftritt.\nWenn Sie sich nicht absolut sicher sind, dass Sie die Situation gefunden haben, die Ursache kennen, und eine Abhilfemaßnahmen besitzen, dann werden Sie nicht in der Lage sein das Ruder herum zu reißen.\nDer erste Punkt besteht also darin, vielleicht mal 1 Meter zurückzutreten und festzustellen, dass es Dinge gibt die man nicht sieht oder dass man nicht alle Kompetenzen besitzt, welche erforderlich sind um die Situation zu lösen.\n\u003e **Bevor man weiß wie etwas schief läuft, muss man als Gegenteil dazu, wissen wie es sein würde, wenn man eine ideale Situation hätte.** \u003e **Man muss sich vorstellen wie es Idealerweise in einem Unternehmen aussehen würde um zu erkennen wo denn die Abweichungen wirklich sind.** Oftmals werden im Unternehmen (oder auch im Privatleben) Dinge definiert wie − ich will das und das nicht haben - was sicherlich eine Hilfe ist.\nAber jeder von uns lernt beim Autofahren - beim Fliegen ist es genauso - in der Firma ist es auch so - dass man dorthin fährt wo man hinschaut.\n\u003e Wenn Sie also auf die Probleme schauen, welche im Unternehmen existieren, ohne dabei ihr Haupt Aufmerksamkeit auf das wirkliche Ziel - ein langfristiges Überleben des Unternehmens - zu lenken, werden Sie garantiert dorthin fahren wo Sie hinschauen - in den Konkurs, in den Bankrott, in die Schrumpfung. Wie aber, soll man denn wenn man täglich von unzufriedenen Kunden - den Bankern - den Schulden Eintreibern und wem auch immer noch belagert wird die Aufmerksamkeit auf die wünschenswerten Ziele richten? Die Definition der zu erreichenden Ziele. # Wenn Sie jetzt denken, dass das Pferd von hinten aufgezäumt wird, dann liegen Sie erstmal vollständig falsch.\nEine jegliche Firma, eine jegliche Partnerschaft beginnt mit der Idee.\nWenn diese Idee nicht vollständig korrekt ausformuliert wird indem eine ideale Firmensituation beschrieben wird, wenn man in der Idee vergisst das man zum Verwirklichen derselben gewisse Informationen benötigt, gewisse Fähigkeiten und Fertigkeiten benötigt werden die man entweder selber hat oder sich zukaufen muss, so besteht genau hier die Gefahr.\nEine jegliche Idee kommt ins straucheln, wenn wichtige Parameter unbekannt sind, nicht konsequent durchgezogen werden oder sich verändern.\nDie Erfahrung lehrt, dass in strauchelnden Firmen das grundlegende Ziel - das Erschaffen einer lebensfähigen und erfolgreichen Unternehmung - vergessen wurde.\nLehnen wir uns erst einmal zurück und schauen uns an, welche Parameter notwendig sind damit eine Idee überhaupt erfolgreich werden kann.\nIn dem Maße wie eine Idee von den wirklich wichtigen Parametern abweichend erkennt man die Ursachen für die Probleme.\nDefinition der Produkte # Das erste was man benötigt ist eine Definition der Produkte oder Dienstleistungen welche durch die Firma hergestellt werden.\nJeder Heizungsbaumeister, Bäcker oder anderer handwerklicher Beruf und auch die meisten Dienstleister werden nun sagen\u0026hellip; Habe ich schon.\nWir hatten uns doch gerade in dem Sessel gesetzt!\nLehnen Sie sich noch einmal zurück! # Die Definition die ich hier nun meine bezieht sich auf ein vollständiges Ganzes.\nEs bezieht sich nicht darauf dass die Heizung eingebaut wurde. Es bezieht sich nicht darauf dass das Brot gebacken wurde.\nEs bezieht sich darauf dass der Kunde so glücklich über seine Heizung ist dass er mir weitere Kunden zuführt.\nDass der Kunde, welcher mein Brot kauft, vom Geschmack so begeistert ist, dass er anderen Menschen dieses Brot weiter empfiehlt.\n\u003e \"Ich habe kein Geld um mir billige Sachen zu kaufen, die überleben den ersten Kontakt mit dem Feind nicht \" diese Worte wird jede Mutter und jeder Vater kennen und bestätigen können. ## Was ist denn nun die richtige Produktdefinition? Sie müssen eine Dienstleistung, oder ein Produkt so definieren, dass es folgende Faktoren beinhaltet.(Für jedes Produkt oder Dienstleistungen welche Sie intern oder extern verkaufen)\n1. Das Produkt selbst\n2. die Qualität des Punktes im Detail\n3. Die zu liefernde Quantität\n4. Der zum Produkt gehörige Gegenwert (cash in the box - gegebenenfalls auch eine entsprechende andere Vereinbarung wo Sie einen Gegenwert erhalten der zum Produkt angemessen ist)\nEs gibt genügend Firmen, welche aufgrund von Gefälligkeiten pleite gehen. Wer nicht bereit ist für eine Leistung einen entsprechenden Gegenwert zu liefern ist kurz davor kriminell zu sein.\nEin Dieb macht nichts anderes, er erhält etwas, und liefert dafür keinen Gegenwert.\nErstellen Sie also eine Liste ALLER Produkte!\nNotwendige Tätigkeiten # Nachdem Sie nun wissen was Sie liefern wollen, müssen Sie von hier aus rückwärts definieren, was getan werden muss, damit dieses Produkt auch geliefert werden kann.\nBitte unterschätzen Sie nicht wie viel Arbeit dies bedeutet!\nWenn Sie das Produkt definieren:\nEinen guten Kaffee trinken # so werden Sie sich wundern wie viel denn hier dazugehört.\nAbgesehen von einer Tasse: Milch und Zucker, Kaffee und Wasser benötigen Sie noch die Fähigkeit Wasser zu kochen, Sie benötigen eine Stelle wo Sie den Kaffee abkühlen lassen können, und natürlich müssen Sie wissen, wo Sie Kaffee kaufen können, Sie müssen das Geld haben um den Kaffee zu kaufen oder irgend etwas anderes liefern damit Sie Kaffee bekommen.\nIch sehe Sie schon innerlich hier mit der Hand an den Kopf greifen\nDas kann doch jedes kleines Kind.\nEs mag durchaus richtig sein, dass jedes kleine Kind Kaffee kochen kann, aber wenn Sie nach schauen gehen, werden Sie feststellen das es selbst bei erwachsenen Menschen an vielen Stellen Lücken gibt wenn Sie diese erzählen lassen wie man Kaffee kocht.\nOftmals sind die Kleinigkeiten die übersehen werden wie zum Beispiel das man auch die die Kaffeemaschine einschalten muss.\nDas Strom existieren muss ist für uns eine Selbstverständlichkeit\nViele Dinge werden als selbstverständlich angesehen, erst wenn Sie all diese\nSelbstverständlichkeiten mit aufnehmen, werden Sie einen vollständigen Fahrplan haben.\nUnd dann muss dieser Fahrplan auch noch in der richtigen Reihenfolge abgearbeitet werden.\nWenn Sie das nicht machen – wenn Sie Ihr(e) Produkt(e) nicht vollständig definieren besteht die Gefahr dass genau hier ein Problem auftreten wird.\nOrganisation # Bevor Sie die, Abweichungen der Ist Situation gegenüber der tatsächlichen Wunschsituationen festzulegen, müssen wir uns erst noch um das Thema Organisation kümmern.\nWas Sie nun tun müssen, wenn Sie die Ziele des Unternehmens definiert haben, besteht darin die Produktion der von ihnen produzierten Waren oder Dienstleistungen zu organisieren.\nAuch hier werden Sie wahrscheinlich wieder sagen - \u0026ldquo;Das habe ich schon!\u0026rdquo;\nHaben Sie wirklich ihre Organisation so etabliert, dass Sie die gerade neu herausgefundenen Produkte oder Dienstleistungen liefert?\nOrganisationsstruktur # Grundlagen der Organisation # Jede Produktionsaktivität hat eine gewisse Ordnung.\nOrdnung fängt auf dem Schreibtisch an und hört beim Kehren des Lagers auf.\nGerade Führungskräfte müssen, damit Sie Ihre Arbeit sinnvoll erledigen können eine sehr gute Ordnung haben.\nJede Firma, egal ob eine ONE MAN SHOW, oder ein Unternehmen der Größe eines Konzerns oder Vater Staat benötigt und hat eine Organisationsstruktur.\nEine Firma kann sehr geschäftig wirken und trotz alledem kommt kein Produkt, oder nur in sehr geringen Mengen ein Produkt heraus, weil alle Mitarbeiter durcheinander laufen und sich gegenseitig behindern. Bereits die Organisationsstruktur entscheidet zu einem nicht geringen Maße die Effektivität des Unternehmens.\nFirmen welche keine, unzulängliche oder geheime Strukturen haben sind erheblich ineffektiver als solche Firmen welche eine, auf die Lieferung des Produktes öffentlich bekannte, ausgerichtet Organisationsstruktur haben.\nFirmen in denen die Entscheidung z.B.: über eine große und träge Einkaufsabteilung gefällt werden sind oft recht ineffizient.\nDer Gewinn von z.B. 10.000 € eingesparten Einkaufskosten kann leicht auf Grund der Zeitverzögerung welche dadurch entsteht dass die Entscheidung über die Anschaffung des Produktes im Einkauf entschieden werden muss - dort keine Ahnung von der Dringlichkeit besteht und deshalb nicht sofort agiert wird - wett gemacht werden.\nEin Tag Produktionsausfall kann, selbst in kleinen Firmen einen Schaden von mehreren 10.000 € ausmachen. Die Anschaffung eines vergleichbaren aber günstigeren Produktes kann, wenn das günstigere Produkt nicht den gebrauchten Spezifikationen entspricht, leicht eine Schaden von mehreren 10.000 € ausmachen. Ganz abgesehen davon dass im Nachhinein vielleicht doch noch das teurere Produkt eingekauft werden muss.\nEin Beispiel aus der Praxis:\nEin Mitarbeiter hat die Entscheidungsbefugnis zum Einkauf bis € 10.000 Er entscheidet dass er ein Produkt mit dem Wert von € 6.500,\u0026ndash; haben möchte. Der Vorgesetzte, welcher über das Budget entscheidet das der Abteilung zusteht, unterschreibt - genehmigt. Nun sollte alles klar gehen und der Auftrag erfolgen. Es dauerte in einer bekannten Deutschen Firma tatsächlich weitere 10 Monate bevor das Produkt gekauft wurde. Kosten dieses langen Weges aufgrund zusätzlich benötigter Arbeitszeit 10 x 10 Stunden a € 50 = € 5.000,\u0026ndash; Zusätzlich ca. € 30.000 aufgrund Arbeitszeitverzögerung (Faktisch nachgerechnet) Einkaufskonditionen genau wie alle sonst, keine Rabatte. Das ist hochgradig ineffiziente Organisation. Effizienz # Die Effizienz einer Organisation lässt sich am einfachsten anhand der Geschwindigkeit, mit der ein Produkt geliefert wird, feststellen.\nBei umfangreichen Produkten wie z.B.: einer Boeing 777 kann man die Effizienz - -hilfsweise anhand der Geschwindigkeit mit der die Unterprodukte geliefert und oder hergestellt werden, messen.\nEin allseitig bekanntes fehl organisiertes Unternehmen sind die Regierungen und\nStaatsapparate: Jeder von uns der es einmal erlebt hat mit welcher Geschwindigkeit dort ein zum Teil völlig unbrauchbares Produkt hergestellt wird kann dies nachvollziehen.\nDie Organisationsstruktur ist entweder völlig geheim oder nur unter großen Mühen nachvollziehbar oder Sie ist so komplex dass es dem Normalbürger unmöglich ist diese, ohne langwieriges Studium, nachzuvollziehen.\nDie seltenen Ausnahmen wo wirklich eine Dienstleistung für den Bürger geliefert wird sein hier mit allem Respekt besonders herausgenommen. Hier stimmt dann auch meist die Organisation.\nDies macht die Staatsapparate oder Firmen welche so ähnlich organisiert sind angreifbar.\nEs verursacht Emotionen bei demjenigen der in diesem Staat lebt. Die Versuchung eine Institution zu umgehen welche langsam und ineffizient arbeitet oder willkürlich entscheidet ist sehr groß.\nGrundstruktur einer Organisation # Betreffend einer effizienten Unternehmensberatung kann man sagen dass die grundlegende ideale Form der Organisation bei allen Firmen gleich ist. Unterschiede gibt es ausschließlich im Detail.\nDer Körper # Eine Firma lässt sich mit einem menschlichen Körper vergleichen.\nJemand entscheidet mittels seines Verstandes dass etwas gemacht werden soll, der Körper arbeitet nun die vom Verstand vorgegebenen Aktionen ab. Dieser jemand erhält ein Produkt.\nDass dazu bei einer Firma zum Teil sehr viele Personen benötigt werden ist unerheblich, beim Körper gibt es ja auch mehrere Zellen welche zusammen spielen.\nFirmenarten # Jede Firma ist anders, selbst innerhalb der gleichen Branche treten bei gleichem Produkt Unterschiede auf.\nGrundlegend lassen sich die Firmen aber in 3 Kategorien einteilen, welche hier, wieder anhand des menschlichen Körpers, dargestellt werden.\nEs gibt kleine Körper (Firmen) welche zum Teil mehr in die Hose machen als dass etwas Vernünftiges dabei herauskommt. Es gibt erwachsene Firmen bei denen alles funktioniert und nur zum Teil, wenn überhaupt, Korrekturen nötig sind. Das schlimmste Kapitel sind jedoch die Senilen Greise von Unternehmen, bei denen die tägliche, teilweise stündliche Pflege notwendig ist um überhaupt am Leben zu bleiben und welche auch noch vollständig davon überzeugt sind es richtig zu machen. Anweisungen dass es nicht gern gesehen wird dass man wirklich arbeitet sind tatsächlich in größeren Unternehmen anzutreffen.\nZwischenstufen und Mischungen der drei Typen sind auch anzutreffen\nWeder das Alter der Firma noch die Größe (Anzahl der Mitarbeiter) entscheidet nicht darüber in welchem Zustand (1-3)sich die Firma befindet. Es gibt junge Firmen welche in die Kategorie 3 passen und alteingesessene welche in die Kategorie 1 passen.\nZweckgebundene Organisation # Eine Organisationsstruktur hat grundsätzlich eine Zweckausrichtung.\nJede Person verfolgt im Leben ein Kurzzeit -, ein mittelfristiges und ein langfristiges Ziel.\nOb dieses Ziel bekannt ist oder nicht ist zunächst einmal unerheblich.\nOb offen oder versteckt es gibt solche Zweckausrichtungen in JEDER Organisationsform.\nGenauso wie der Mensch hat jede Firma mindestens ein Ziel !\nWenn auf dem Weg zum Ziel nur alle 100 KM ein Laden zu finden ist und der Weg 1.000 Km lang ist, so sollte man sich für seinen Marsch entsprechen eindecken und seine Organisationsstruktur (Vorräte / Finanzen etc.) an die Gegebenheiten anpassen, verteilen und einteilen. Egal was auch immer eine Firma herstellt, grundlegende Funktionen innerhalb einer jeden Firma sind immer gleich.\nOb diese Funktionen von einer einzigen Person ausgeführt werden oder ob ein Heer von Angestellten die Funktionen ausführt ist dabei - erstmal - völlig unerheblich.\nFolgende Funktionen sind in einer jeden Firma zu finden:\nPlanung / Entscheidung Verkauf Finanzabteilung Akquise Rechtsabteilung (Finanzamt Steuern Verträge etc.) Dies sind sicherlich nicht alle Funktionen, aber diese sind mindestens vorhanden. Ob diese Funktionen von einer Person oder von Heerscharen ausgefüllt werden ist erstmal ohne Bedeutung.\nKorrekte Organisationsform # Die Wichtigkeit einer korrekten Organisationsform erkennt man wenn man die Form mit dem menschlichen Körper vergleicht.\nWenn ein Mensch, die Ohren am Fuß, die Augen am Po und so weiter hat besitzt er immer noch alle Eigenschaften eines Menschen, aber man würde hier von starker Behinderung sprechen.\nIn der Praxis hat sich gezeigt, dass viele Firmen den Wert eines Organigramms gar nicht zu schätzen wissen, da Sie ja - völlig richtig - alle Funktionen haben welche Sie brauchen.\nSie wissen dass Sie alle Funktionen haben welche benötigt werden.\nAber es ist ein Fakt. Wenn die einzelnen Teile nicht untereinander richtig zusammen spielen und wenn, was oft genug vorhanden ist, die einzelnen Funktionen an den falschen Stellen sitzen, wird sehr viel Unnützes produziert, oder es geht alles so lala, aber das Wirkliche was man tun könnte wird nicht erreicht.\nDie Mitarbeiter behindern sich untereinander und die Chefs haben damit zu kämpfen dass ihre Anweisungen überhaupt beim Empfänger ankommen, geschweige denn dass diese ausgeführt werden.\nInnerhalb eines Organigramms gibt es klare Entscheidungsbefugnisse und Verantwortlichkeiten, welche dort definiert werden.\nEine Situation innerhalb einer Firma welche im Sprachgebrauch mit „Bei dir weiß die linke Hand nicht was die Rechte tut“ beschreibt, gibt es nicht, wenn die Organisationsform klar und verständlich ist, und wenn man sich daran hält.\nEin Beispiel aus der Praxis:\nEs soll ein Messkopf für die Steuertechnik erstellt werden.\n1. Es ergeht erstmal keine Anweisung, sondern die Idee zu diesem Messkopf wird als eine Planung im Gespräch mit dem Leiter der Hardwareentwicklung erwähnt.\n2. Die Hardware entwickelt ihren Messkopf\n3. Bei einer Planungskonferenz wird diese Idee allen Abteilungsleitern mitgeteilt, ohne fertiges Konzept.\n4. Die Software Abteilung erhält nun den Auftrag eine Spezifikation zu erarbeiten.\n5. In der nächsten Planungskonferenz stellt die Software Abteilung ihre Spezifikation vor.\n6. Man stellt fest dass die Hardwareabteilung das von ihnen entwickelte Produkt nicht verwenden kann, da es der Spezifikation der Software nicht gerecht wird.\n7. Die Software Abteilung muss nun ihre Spezifikation den Gegebenheiten der Hardware anpassen\nErgebnis\n\u0026gt;\u0026gt;\u0026gt;\u0026gt; ca. 500.000,\u0026ndash; € verschwendet.\nDer Messkopf erfüllt die in Ihn gesetzten Erwartungen nicht\nUnd alles nur weil die Organisationsstruktur nicht funktionierte.\nDer Rechte Fuß ging bereit los, bevor der Verstand angegeben hatte in welche Richtung es gehen sollte.\nDas kann natürlich auch bei einer guten Organisationsstruktur passieren, aber der\nVERANTWORTLICHE würde nicht mehr lange verantwortlich sein oder sehr schnell korrigiert werden!\nErstellen der Organisationsform # Damit so etwas wie im obigen Beispiel nicht passiert sind Strukturen notwendig.\nDa eine jedwede Unternehmung irgendein Art von Produkt oder Dienstleistung liefert (liefern sollte) kann man nach folgendem Schema eine Organisationsstruktur entwerfen.\n1. Definieren Sie exakt was das/die Produkt(e) der Unternehmung ist/sind.- siehe oben\n2. Erstellen Sie nun eine Liste mit Unterprodukten welche benötigt werden damit diese(s) Produkt geliefert werden kann.\n3. Bringen Sie diese Unterprodukte in eine Reihenfolge! - Das sind die Prozesse\nIn welcher Reihenfolge werden die Produkte und Unterprodukte benötigt / erstellt?\n4. Erstellen Sie nun eine grobe Struktur welche Abteilungen vorsieht.\n5. Ordnen Sie nun die einzelnen Funktionen und Produkte den Abteilungen zu.\n6. Danach erhalten Sie, wenn Sie korrekt gearbeitet haben ein Ablauf - Schema\n7. Ordnen Sie die Unterprodukte einzelnen Positionen (Arbeitsstellen zu, welchediese Aufgaben erledigen müssen.)\n8. (Absolutes MUSS)\nJeder Abteilung oder Unterabteilung wird, je nach Größe der Firma eine verantwortliche Position übergeordnet.\nEntwicklung einer Organisationsstruktur. # Definieren Sie wie o.a. das/die Produkt(e)\nBeispiel:\n„Herstellung von Autos“ wäre zwar eine legitime Produktbestimmung, hat jedoch den Nachteil dass dieses Produkt nicht notwendigerweise der Firma ein Überleben sichert, da viele Autos auf Halde stehend nichts sind wofür die Firma Geld erhalten wird.\nEine bessere Definition des Produktes wäre also z.B.:\nHerstellung, Vertrieb und Wartung (Reparatur) von Autos für den täglichen (besonderen)\nGebrauch durch Familien (Einzelpersonen / Geschäftspersonen / etc.) , welche aufgrund von Verbrauch, Ausstattung, Zuverlässigkeit (etc.) und Lebensdauer von der Zielgruppe gerne gefahren und weiter empfohlen werden.\nZugegeben, diese Definition ist erheblich umfangreicher und sicherlich auch schwieriger durchzusetzen.\nMit einer solchen Definition kommen ich aber nicht in die Verlegenheit die schwache Konjunktur, oder was auch immer für Fehler verantwortlich zu machen.\nEs kann jetzt von der Firma, ohne Rücksicht auf die konjunkturelle Lage etwas unternommen werden damit das Produkt geliefert wird.\nDer Staat kann nicht mehr nach dem Motto “Ich brauchen Staatsgelder weil ich \u0026hellip;..“ erpresst werden.\nMan kann einfach feststellen, dass das Produkt nicht geliefert wird und herausfinden wer der Verantwortliche ist.\nIrgend jemand hat nicht getan was er tun sollte oder etwas getan was er nicht tun sollte, das Management hat geschlafen weil es nicht gesehen hat dass etwas nicht mehr geliefert wird.\nEs gibt ein Produkt dass auf dem Markt gewünscht und gebraucht ist.\nEs hat Qualitäten.\nAlso kann man es auch verkaufen!\nEs ist sogar anzunehmen, dass die Firma welche dieses Produkt tatsächlich herstellen will gar nicht in die Verlegenheit einer schwachen Konjunktur kommt.\nSie wird früh genug erkennen wo der Hase im Pfeffer liegt und entsprechende Korrekturen vornehmen.\nHerausfinden welche Unterprodukte benötigt werden\nNehmen ich einmal dieses Produkt und schauen uns an, was es bedeuten würde wenn dieses Produkt tatsächlich geliefert würde.\nFolgende Funktionen werden also ausgefüllt:\n1. (Planung und Erprobung)\n2. Herstellung\n3. (Serien) Fertigung\n4. Verkauf\n5. Kundenakquise\n6. Public Relations (PR)\n7. Service\n8. Verkaufsservice\n9. Qualität\n10. Mund zu Mund Propaganda.\nUnsere Produktionsabteilung würde also aus drei Produktionseinheiten bestehen.\na) Der Produktplanung und der Testversion Fertigung\nb) Der Produktherstellung (Serienfertigung)\nc) Der Serviceleistung (Wartung Reparatur)\nDie Verkaufsabteilung würde zumindest zwei Bereiche haben\na) Verkauf von Neuwagen\nb) Verkauf von Reparaturleistungen (Produktverbesserungen)\nVerkauf und Marketing sowie Mund zu Mund Propaganda gehen Hand in Hand.\nWir müssten also, damit ich der genannten Zielgruppe liefern können und eine für diese Zielgruppe maßgeschneiderte Kampagne machen können wissen was die Zielgruppe wirklich will.\nEs müsste also konstant ein Bereich damit beschäftigt sein - vorurteilsfrei und nicht mit vorgefassten Meinungen operierend - herauszufinden was sieht der Kunde als gut an.\nNicht nur im Bereich der Neuwagenerstellung sondern auch im Bereich des Service.\nAls Hersteller müsste der Betrieb aufpassen da er verschiedene Zielgruppen hat um deren Meinung er sich kümmern muss.\nAuf der einen Seite hat er die Zielgruppe des autofahrenden Kunden, aber er hat auch, je nach Größe, die Zielgruppe der Verkaufs und Servicefirmen.\nWir müssten eine Qualitätssicherungs\u0026ndash; Einheit haben welche in allen genannten und auch in den anderen Abteilungen sicherstellt dass hervorragende Qualität geliefert wird.\nSicherlich benötigen ich eine Finanzabteilung.\nDiese würde sich mit Einkauf von Waren, Bezahlung derselben, Rechnungsstellung und Geldeintreibung, sowie Inventarisierung der vorhandenen Materialien beschäftigen.\nEbenso benötigen wir Personal.\nDamit das Personal das tut was es tun soll benötigen ich Kommunikation innerhalb des Personals und vom Management zum Personal und umgekehrt.\nDa das Ganze geplant und geführt sein will benötigen ich einen Bereich der sich mit der Firmenplanung als solches, der Durchsetzung der Planung beschäftigt.\nDa der Chef oder die Chefs nicht immer vor Ort sein können muss es eine Methode zur\nÜberprüfung der Erreichung des Unter- und des Hauptproduktes geben. Ich brauchen also Statistiken, und zwar welche, die sich nicht nur auf Geldeinnahmen oder verkaufte Fahrzeuge beziehen.\nDa das ganze auf einem rechtlich vernünftigen Boden stehen soll benötigen ich eine Rechtsabteilung wie groß auch immer.\nZugegeben das mag recht umfangreich klingen. Da die genannten Funktionen aber innerhalb einer jeden Firma, unabhängig von der Größe derselben, auftreten ist es sicherlich notwendig dies Schema einmal zu erstellen. In wie weit man diese Schemata der Organisationsform detailliert ist nun eine ganz andere Sache.\nDas Erstellen einer Produktionslinie\nAlles muss geplant werden und rechtliche und Voraussetzungen geschaffen werden. Dann benötigen wir Personal\n(zuallererst vielleicht bloß der Chef selbst welcher die Planung gemacht hat.) Dann müssen wir herausfinden was gewünscht wird. (Umfragen) Danach müssten wir das gewünschte Produkt planen und testen. Dann müssten wir ein fertiges Produkt herstellen. Danach und gegebenenfalls schon vorher müsste das Produkt beworben werden. Dann verkauft werden. Dann Geld für den Verkauf einnehmen Gleichzeitig muss das Produkt geliefert werden. Dann Service verkaufen und liefern so dass der Wagen weiterhin läuft. Nun kann hier die Mund zu Mund Propaganda einsetzten Die gesamte Zeit müsste Personal betreut (eingestellt, ausgebildet, und überprüft) werden und Qualitätskontrolle gemacht werden.\nDie Bereiche Personal / Kommunikation / Überprüfung und Qualität nehmen also innerhalb der Firma eine Sonderstellung ein.\nWir haben, wie bereits oben erwähnt in diesem speziellen Falle DREI Produktionsabteilungen.\na) Der Produktplanung und der Testversionsfertigung\nb) Der Produktherstellung (Serienfertigung)\nc) Der Serviceleistung (Wartung Reparatur)\nOrganisationsstrukturen werden faktisch immer nur für ein Produkt erstellt.\nEin jedes Produkt braucht seine eigene Organisationsform.\nEs wird jedem klar sein dass die Herstellung (Prototypen Fertigung) eines neuen Fahrzeuges in eigene, unabhängige Organisationsstruktur haben muss im Gegensatz zur Serienfertigung. Das gleiche gilt für einen Automobilservice.\nVerantwortlichkeiten / Hierarchien # Ein Punkt welcher von vielen innerhalb einer Organisationsstruktur immer wieder übersehen oder fehl gedeutet wird sind\nRECHTE, PFLICHTEN UND VERANTWORTLICHKEITEN.\nDiese Punkte müssen absolut klar sein!\nSo wie es im menschlichen Körper auch nur eine zentrale Stelle gibt und von dort aus Unterentscheider genau so gibt es das in Organisationen. Der Chef innerhalb einer Firma gibt die Richtung an und die Beine oder Arme etc. führen Sie aus. Wie das gemacht wird hat den Chef nicht zu interessieren, solange das Ziel korrekt erreicht wird. Verbesserungen erreicht man durch Training.\nSpitzenleistungen im Körper werden auch durch Training erreicht.\nGleichzeitig muss genügend und korrekte Nährstoffversorgung gewährleistet sein.\nAchten Sie darauf dass eine Anweisung von Oben zwar völlig richtig sein mag, aber Sie wird erst wirklich angenommen wenn das Bewusstseinsniveau der Betroffenen so weit ist ,die richtige Anweisung als Richtig zu erkennen.\nVerzweifeln hilft dabei nicht, nur wiederholtes Training löst das Problem.\nJeder der schon mal einen gebrochenen Knochen hatte hat schon einmal die Erfahrung gemacht wie es ist, wenn man auf eine bestimmten Teil seines Körpers schauen muss um sicherzustellen dass er das ausführt was getan werden sollte.\nEs ist ungeheuer mühsam und es verlangsamt alle anderen Aktivitäten. Wenn ich das mit allen Funktionen machen müssen (Jedes Bein und jeden Arm und Finger kontrollieren) bewegen ich uns kaum noch.\nWenn ich jede einzelne Muskelfaser kontrollieren wollen dann reiben ich uns in tausend Kleinigkeiten auf und kommen nicht zum Ziel. Wir können froh sein wenn wir nicht hinfallen und uns Verletzungen zuziehen.\nDer Chef einer Firma der überall seine Finger drin hat kann sich um das was er wirklich tun soll - nämlich das Führen des Betriebes - gar nicht kümmern.\nDas Gegenteil, ein Chef der vor lauter Besprechungen und Meetings nicht mehr dazu kommt die\nFirma zu führen ist genau so ineffizient. Häufig genug wird die Führungskraft in endlosen Besprechungen aufgerieben in denen welche trotz alle dem nicht den gewünschten Erfolg bringen.\nNormalerweise sollte innerhalb einer Firma eine einzelne Person nicht mehr als 3 Untergebene haben. Mehr Untergebene werden kaum kontrollierbar.\nFakten und Meinungen # Noch etwas, was man wissen muss, bevor man daran geht eine Gefahrensituation zu definieren. Das Leidige Thema welches in einer Besprechung immer wieder auftritt ist die Unklarheit mit der kommuniziert wird. Anstatt dass der Mitarbeiter Daten und Fakten mitteilt, werden Meinungen weitergegeben.\nEs ist ein ein nachprüfbares Fakt dass ausschließlich Fakten zu einem Produkt führen. Meinungen mögen in der Politik und in der Philosophie verbreitet sein.\nMeinungen gibt es ganz viele und viele widersprüchliche.\nIm vorigen Jahrhundert war man der Meinung dass man nicht schneller als 60 Km/h fahren dürfe da man ansonsten nicht mehr atmen könne. Fliegen war als unmöglich angesehen.\nAlles Meinungen. Allesamt falsche Meinungen. Meinungen gehören nur dann in Analysen wenn ganz gezielt dazu aufgefordert wird diese abzugeben.\nPrägnant formulierte es einer unserer Zeitgenossen mal so:\nGib einem Chemiker genug Energie und er wird dir aus Sch\u0026hellip; Schokolade machen.\nIn einer Besprechung interessiert es uns überhaupt nicht ob etwas stinkt oder ob das was stinkt von einer Kuh oder einem Pferd stammt!\nIch wollen Schokolade. Und zwar ganz viel. Die Frage der Energiebereitstellung ist eine Sache - Sie haben Personal dass Sie einsetzen wollen- und Sie kennen den Prozess mit dem man Schokolade macht.\nAlles was Sie in der Besprechung wollen ist dass ihnen ihre Mitarbeiter die Daten und Fakten des Prozesses auf den Tisch legen. Meinungen haben zu allem möglichen geführt aber nicht notwendigerweise dazu dass der Chef die Situation überblicken kann.\nDie Unterscheidung zwischen Fakten und Meinungen # Wie Unterscheidet man aber nun zwischen Fakten und Meinungen?\nWir sind es so gewohnt mit den Meinungen anderer Leute zu leben dass wir in den\nMeinungen zum Teil stark verstrickt sind und das herauslösen von Fakten durchaus Schwierigkeiten bereiten kann. Es gibt jedoch einen einfachen Trick mit dem man diese Schwierigkeiten umgehen kann.\nEs ist klar dass man Daten und Fakten nachprüfen kann.\nMeinungen sind nicht nachprüfbar.\nAlles was also in einer Besprechung nachgepüft wird ist der Stand der Daten und Fakten.\nWenn Sie Ihre Arbeitsweise in Besprechungen dahingehend ändern werden Sie sich wundern. Die Geschwindigkeit und die Effizienz der Beratungen, gerade auf der Management - Ebene beschleunigt sich ungemein.\n\u003e In Gefahrensituationen sind nur die Fakten entscheidend! ## Bestimmung der Gefahren Nun, da er das Produkt definiert ist, und die Organisationsform etabliert wurde um das definierte Produkt zu liefern und der Unterschied zwischen Meinung und Fakten klar ist, muss man nun gegebenenfalls die existierende Organisationsform an die neuen Gegebenheiten anpassen.\nSollte ihrer Organisationsform bereits einer idealen Struktur entsprechen ist das umso besser.\nInnerhalb des angegebenen Organigramme werden von einem jeden an der Erstellung der Produkte beteiligten Unterprodukte (Informationen, Zeichnungen, Gelder, etc. ) bereitgestellt.\n\u003e **Produkte sind messbar!** Wenn eine Abteilung Dinge produziert, welche scheinbar nicht messbar sind, so liegt oftmals eine falsche Definition vor. Eine Marketing Abteilung kann Unmengen Geld verschwenden, ohne dass dabei wirkliche positive Resonanz der Kunden zurück kommt, eine andere Marketing Abteilung schafft es vielleicht mit der Hälfte an Geld die Firma auf Jahre hinweg mit Aufträgen zu versorgen.\nHexenjagd # Wenn wir versuchen Gefahren im Unternehmen zu finden, so gibt es hier eine besondere Art von Teufel.\nWir sind auf der Hexenjagd.\nIm Sinne von „Der ist Schuld“ wird gerne gearbeitet.\nWenn Sie auf Hexenjagd gehen, garantiere ich Ihnen, sofern Sie nicht gleichzeitig auf die Jagd nach den besonders positiven Dingen gehen, dass Sie ihr Unternehmen gegen die Wand fahren.\nWie bereits oben Erwähnt – man bekommt das worauf man seine Aufmerksamkeit richtet!\nIn einer jeden Firma müssen positive Dinge existieren, so dass Sie überhaupt existieren kann.\nEs gilt die 51 % Regel.\nOder um es einfach zu machen mehr richtig als falsch.\nWenn Sie Ihr Unternehmen analysieren, analysieren Sie bitte die Stärken und die Schwächen.\nOrdnen Sie die Stärken und Schwächen zu einzelnen Personen zu.\nVermeiden Sie die Zuordnung zu niemand, keiner, und jemand.\nNun werden Sie feststellen, dass jede Person Pluspunkte anhäuft und natürlich wie auch immer Minuspunkte anhäuft.\nDie Abteilung / Person mit den meisten Minuspunkten ist Ihr Ziel – die mit den meisten Pluspunkten auch!\nVielleicht entdecken Sie, dass eine Person mit Arbeit völlig zu geschmissen wurde, und ihr Rufen nach Hilfe seit langem in irgendwelchen unbekannten Kanälen oder unter Überlast einfach verschwunden ist.\nDass Sie trotzdem noch an ihrem Platz sitzt und arbeitet ist ein absoluter Pluspunkt.\nUnterstützen Sie eine solche Person!\nEs mag auch sein das die Personen finden, welche scheinbar völlig unnütz in der Gegend herumstehen, oder Produkte abliefern, welche nicht zum gewünschten Ergebnis der Firma beitragen. Hier stellt sich natürlich die Frage, ob man der Person überhaupt gesagt hat was Sie denn tun sollen!\nDann stellt sich die Frage ob die Person überhaupt grundlegend eine Ausbildung als um die von ihr verlangten Arbeiten zu liefern.\nHier müssen wir sehr stark aufpassen, dass wir nicht gute Mitarbeiter, und das sind solche Mitarbeiter Sie wirklich bereit sind zu arbeiten - im Zuge des Suchens nach Fehlerquellen einfach eliminieren.\nGehen Sie nicht davon aus, dass eine Person, welche eine Ausbildung hat, auch wirklich weiß was Sie tun muss.\nGehen Sie nicht davon aus, dass eine Anweisung welche Sie gegeben haben,\na) gelesen wurde.\nb) verstanden wurde.\nWenn Sie hier nachfragen, mag es vorkommen das sich herausstellt dass es widersprüchliche Vorgaben zwischen den Vorgaben des Chefs und den Vorgaben des Abteilungsleiters gibt.\nJetzt sollten Sie wissen worauf ich hinaus will!\nEtablieren Sie die Punkte die erfolgreich sind.\nVerstärken Sie die Dinge welcher erfolgreich\nabgearbeitet werden.\nUnterstützen Sie die Mitarbeiter, welche bereit sind\nzu arbeiten.\nEntfernen Sie solche Mitarbeiter die durch ihr\nVerhalten und ihr auftreten eindeutig zeigen, dass Sie die Firma nicht unterstützen wollen.\nDer Faktor Zeit. # In einer jeden Gefahrensituation, ist Zeit ein überaus kritischer Faktor.\nWenn Sie Unterstützung brauchen und nicht genügend Zeit haben um die Arbeiten selber zu erledigen, dann holen Sie sich die Hilfe durch eine Person ihres Vertrauens.\nWenn Sie wissen welche Dinge richtig laufen, und wenn Sie wissen welche Dinge schief laufen ist nun erst an der Zeit einen Plan zu erstellen, mit denen Sie sicherstellen dass die erfolgreichen Faktoren verstärkt werden und die erinnernden Faktoren langfristig beseitigt werden Problem des, funktioniert.\nIch wünsche Ihnen allen Erfolg der Erde!\nIhr Thomas Arends\n","date":"31. December 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/loesungen-zu-gefahrensituationen/","section":"Blogs","summary":"Ein Lösungsansatz zur Restrukturierung # © 2008-2021 Thomas Arends # Kurzbericht zur Lösung einer Gefahrensituation in einem Unternehmen\nGefahrensituationen in Unternehmen Ein Lösungsansatz\nSchreibfehler in diese Seite werden nicht korrigiert Vorwort: # Zu aller erst etwas ganz ganz ganz Wichtiges.\n","title":"Lösungen zu Gefahrensituationen","type":"blog"},{"content":"","date":"29. December 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/30/","section":"Tags","summary":"","title":"30","type":"tags"},{"content":" 30 (Software)-Engineering-Themen, die seit 30 Jahren konstant geblieben sind # Anfängliche Anforderungen sind selten zu mehr als 50% vollständig. Die Anforderungen wachsen während der Entwicklung mit etwa 2% pro Kalendermonat. Etwa 20 % der anfänglichen Anforderungen verzögern sich bis zu einem zweiten Release. Das Finden und Beheben von Fehlern ist die teuerste Software-Aktivität. Das Erstellen von Papierdokumenten ist die zweitteuerste Softwareaktivität. Codierung ist die drittteuerste Softwareaktivität. Meetings und Diskussionen sind die viertteuerste Aktivität. Die meisten Formen des Testens sind weniger als 35% effizient beim Finden von Fehlern. Die meisten Formen des Testens berühren weniger als 50% des zu testenden Codes. Es gibt mehr Fehler in den Anforderungen und im Design als im Quellcode. Es gibt mehr Fehler in Testfällen als in der Software selbst. Defekte in Anforderungen, Design und Code betragen durchschnittlich 5,0 pro Funktionspunkt. Die Gesamteffizienz der Fehlerbeseitigung vor der Freigabe beträgt im Durchschnitt nur etwa 85 %. Etwa 15 % der Softwaredefekte werden an Kunden ausgeliefert. Ausgelieferte Defekte sind teuer und verursachen Kundenunzufriedenheit und technische Schulden. Etwa 5% der Module in Anwendungen enthalten 50% aller Defekte. Etwa 7 % aller Fehlerreparaturen führen versehentlich zu neuen Fehlern. Software-Wiederverwendung ist nur bei Materialien effektiv, die sich Null-Fehler nähern. Etwa 5 % der Software-Outsourcing-Verträge enden in einem Rechtsstreit. Etwa 35% der Projekte \u0026gt; 10.000 Funktionspunkte werden abgebrochen. Ungefähr 50% der Projekte \u0026gt; 10.000 Funktionspunkte kommen ein Jahr zu spät. Der Fehlermodus für die meisten Kostenschätzungen ist, zu optimistisch zu sein. Die Produktivitätsrate in den USA liegt bei etwa 10 Funktionspunkten pro Mitarbeitermonat. Die Auftragsumfänge für die Entwicklung liegen bei etwa 150 Funktionspunkten. Der Auftragsumfang für die Wartung beträgt ca. 750 Funktionspunkte. Entwicklung kostet in den USA etwa 1200 $ pro Funktionspunkt\n(Bereich \u0026lt; $500 bis \u0026gt; $3000). Die Wartung kostet ca. 150 $ pro Funktionspunkt pro Kalenderjahr. Nach der Auslieferung wachsen Anwendungen während der Nutzung um etwa 8 % pro Kalenderjahr. Die durchschnittliche Fehlerbehebungsrate liegt bei etwa 10 Fehlern oder Defekten pro Monat. Programmierer und Manager benötigen jährlich etwa 10 Tage Schulung, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. ","date":"29. December 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/dreissig-software-engineering-themen-die-seit-30-jahren-konstant-geblieben-sind/","section":"Blogs","summary":"30 (Software)-Engineering-Themen, die seit 30 Jahren konstant geblieben sind # Anfängliche Anforderungen sind selten zu mehr als 50% vollständig. Die Anforderungen wachsen während der Entwicklung mit etwa 2% pro Kalendermonat. Etwa 20 % der anfänglichen Anforderungen verzögern sich bis zu einem zweiten Release. Das Finden und Beheben von Fehlern ist die teuerste Software-Aktivität. Das Erstellen von Papierdokumenten ist die zweitteuerste Softwareaktivität. Codierung ist die drittteuerste Softwareaktivität. Meetings und Diskussionen sind die viertteuerste Aktivität. 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Begründet wird das mit der Entwicklung im Automobilsektor.\nMit dem folgen Text hier mache ich mich extrem angreifbar, weil ich sicherlich auf viele Punkte hinweise, welche ein Manager ungern hört.\nDie Frage, die sich stellt, ist jedoch die, ob die sachliche Richtigkeit meiner Aussage vorhanden ist oder nicht.\nDie Aussagen, die Sie von mir bekommen, mögen nicht diejenigen sein welche Ihnen gefallen, aber wenn sie jemanden haben wollen, der Aussagen trifft, um ihnen zu gefallen, wird sich die Welt nie verändern.\nDas fühlt sich dann immer so an wie:\nDie Politik/Das Management hat das Beste gemacht # Die Umwelt ist / die Anderen sind schuld. # Wenn man die Nachrichten, welche derzeit durch die Medien weitergegeben wird, jedoch genau liest, stellt man fest, dass hier einfach eine Effektposition dramatisiert wird.\nUrsächlich auf eine Veränderung des Marktes, hat man jedenfalls nicht agiert.\nKein Geld # Ja klar, wenn man keine Aufträge hat, kann man auch nicht die Mitarbeiter bezahlen, aber ich frage mich wie es sein kann das hochkarätiges Management, zumindest hochbezahltes Management, die Entwicklung nicht vorher sieht, und nicht früh genug Gegenmaßnahmen ergreift.\nDu bist /der Andere ist schuld: # So ähnlich könnte man das auch formulieren.\nDu (jemand / etwas Anders) bist schuld das mir soundso geht.\nDu hast mich geschlagen. – Oder vielleicht besser ich habe mich von dir schlagen lassen.\nSolange ich,\negal in welcher Funktion ich gerade unterwegs bin, ob ich denn nun als Lehrer, Projektleiter ,Qualitätsmanager, Controller, Manager oder was auch immer noch unterwegs bin, feststelle, dass ich etwas tue weil jemand anders etwas getan hat, bzw. dass es mir so geht weil jemand anders etwas getan hat, weise ich dem anderen die Ursache für meinen Zustand zu. Ich armes Effekthäppchen # Die Konjunktur hat sich also abgeschwächt, oder Sie hat sich verändert.\nDass sich was verändert, das ist eher was ganz Normales.\nDie richtige Aussage zu der Entlassung, wenn man sie vom Gesichtspunkt einer Ursache aus betrachtet müsste heißen.:\nIch als Manager – wir als Geschäftsführung –\nhaben die Entwicklung des Marktes weder vorausgesehen, noch früh genug erkannt oder entsprechend agiert, womit die Firma derzeit in eine Situation gelangt ist wo wir nur in der Lage sind zu überleben, wenn wir unsere Mitarbeiter, welche an sich wohlverdient sind, entlassen. Spätestens wenn man sich das genau anschaut, müsste man sich hier fragen, ob die Mitarbeiter nicht vielleicht den besseren Management Job gemacht hätten.\nUrsache oder Effekt # Ja, es gibt immer Umgebungsvariablen, auf die man scheinbar keinen Einfluss hat. Ich sage gezielt scheinbar.\nSobald solche Variablen auftreten, mit denen man vorher nicht gerechnet hat/ welche man vorher ignoriert hat, geht man in die Effektposition.\nBeispiel # Ich kenne eine Firma, in der in einem Audit festgestellt wurde, dass die Anzahl der Mitarbeiter zur Erreichung der Ziele nicht ausreichend ist. Der Auditor empfahl eine knappe Verdoppelung des Teams.\nWas man dem Auditor nicht mitgeteilt hat, war die Tatsache, dass die Mitarbeiter an zwei Projekten arbeiten. (Also noch weniger Personal vorhanden war, als an sich vonnöten.)\n(Keiner – weder der Direktor des Teams noch der VP hat jemals ein solches Projekt in Serie gebracht, aber Sie wissen es alle Besser. Wir haben zuviel.)\nEin Jahr später, gibt es einen Folgeaudit mit dem Ergebnis das mehr oder weniger alle Teile des Projekts tief dunkelrot sind.\nIn dem einen Jahr sind – wie in den Jahren zuvor – mehr Mitarbeiter gegangen, als neue Mitarbeiter eingestellt wurden.\nDass Mitarbeiter die Firma meistens verlassen, weil sie mit der Führungsriege nicht klarkommen sei mal hier ganz unbenommen davon.\nAuf jeden Fall ist die Reaktion des Managements fast sämtliche externen Mitarbeiter auch noch zu entfernen und mit noch weniger Personal als vorher zu versuchen das Projekt jetzt vollständig mit Vollgas gegen die Wand zu fahren.\nDie Alarmsignale sind seit langem vorhanden.\nDie Kommunikation an die Geschäftsführung über die Notwendigkeiten ist oft und sehr oft und noch öfter getätigt worden.\nEs wird ignoriert. Wenn jetzt das Ding gegen die Wand fährt, und es kann gar nicht anders sein, denn wird allerdings mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit das Management nicht schuld sein. Wahrscheinlich werden die Mitarbeiter schuld sein, welche schon längst gegangen sind und sich gegen einen Angriff nicht mehr wehren können.\nEs werden die Randbedingungen sein, oder irgendsoetwas, aber es wird nicht, ich wiederhole nicht, extrem unwahrscheinlich so sein das irgendein Manager sagt:\n\u0026ldquo;Ja, ich habe das vergeigt.\u0026rdquo;\nGlauben Sie tatsächlich, dass die Entwicklung der Wirtschaftskrise im Automobilsektor sich anders verhält, als das gerade beschriebene Beispiel? Ich würde mich eine Diskussion mit Ihnen freuen.\nEs ist natürlich immer einfacher andere Dinge verantwortlich zu machen als einen selbst, aber nehmen wir einmal folgenden Gesichtspunkt ein.:\nDas Ganze (so wie der Status jetzt ist) ist deshalb so, weil ich es gewollt habe, und weil ich entsprechende Maßnahmen ergriffen habe.\nIch bin Ursache \u0026ndash;\u0026gt; Ich bin Gewinner! # Die obige Aussage, ist eine Aussage die man immer nur von den Erfolgreichen hört, oder Ihnen angedeihen lässt.\nIch bin Effekt \u0026ndash;\u0026gt; Ich wollte Verlierer sein # Die Aussage hört man äßerst selten.\nVerlierer darf man nicht sein, Fehler machen nur Andere und eine Beschuldigungskultur ist etwas Etabliertes.\nStandpunkt # In dem Moment, wo ich den Standpunkt einnehmen kann,\ndass der Zustand, in dem ich mich (mit meiner Firma, Familie \u0026hellip;) befinde dadurch zustande gekommen ist, dass ich es gewollt habe, bzw. dadurch dass ich irgendwelche Informationen, Daten, Fakten nicht wahrgenommen, oder ignoriert habe, kann ich Dinge verändern.\nDass die Situation jetzt so ist, wie Sie ist, liegt daran, dass das Management,\nnicht früh genug, genau genug, hart genug oder was auch immer noch, richtig auf die Situation reagiert hat.\nAnders ausgdrückt:\n\u0026ldquo;Wenn Sie mit dem was Sie für Richtig halten, nicht den gewünschten Effekt erzielen dann machen Sie etwas Falsch!\u0026rdquo;\n# Saubere Elektromobilität??? # Wandel der Automobilindustrie # Wenn nicht begriffen hat, dass der Automobilmarkt sich extrem wandelt und, dass wir Stand heute, in eine politisch gewollte, technologisch gesehen ausschließlich auf, Entwicklung der Elektromobilität hinein laufen – siehe Angehängtes Video über die Rohstoffgewinnung im Kongo –, der hat seinen Job als Manager mehr als verfehlt.\nDas aus der Automobilindustrie heraus auch nie ein Widerspruch in Bezug auf die Elektromobilität only erfolgt ist, ist bezeichnend. In Bezug auf andere Entwicklungen ist es ähnlich.\nEin Status einer Sache ist deshalb so, weil ich meine Maßnahmen ergriffen habe, welche dazu führen, dass er so ist.\nNochmals die Frage:\nBin ich Ursache oder Effekt? # Nehmen Sie den Gesichtspunkt der Ursache ein, dann haben Sie die Chance selbst in einer sehr verfahrenen Situation noch gewinnen zu können.\nNehmen Sie den Zustand des Effektes ein==\n„Die Situation ist so wie sie ist, und wir können nichts dran tun, es gibt keine Alternative“\ndann können Sie sich auch direkt in die Ecke stecken und sollten aufhören Manager oder Führungskraft zu nennen.\nDie Lösung? # Einige Firmen sind sehr erfolgreich und es beginnt mit so einfachen Dingen wie\nMal zuhören. Nicht nur dem Markt zuhören – Auch den eigenen Mitarbeitern. Das sind die Wichtigsten! Verantwortung zu Übernehmen als Manager, für das Produkt, meine Firma und die Mitarbeiter.\nRTFM gibt es auch noch == Read the fu.. manual\nTask Force # ist in 99% ein Management Fehler. Technische Task Forces gibt es sehr selten alternativ sind die technischen Task Forces in der Ursache oftmals auf \u0026ldquo;Managemententscheidungen\u0026rdquo; zurück zu führen.\nMerhr Details dazu hier.\nAn Naturgesetzen kommen Sie nur vorbei, wenn Sie nicht in einer Umgebung sind, wo diese Gesetze gelten.\nRaus aus der Komfortzone # \u0026ldquo;Sie sind laut, groß, extrovertiert, ganz anders als die Kultur in diesem Hause und\u0026hellip; Sie erledigen die Arbeit.\u0026rdquo;\nSo ist die Aussage meines Kunden.\nAlternativ:\n\u0026ldquo;Du bist ein schwieriger Charakter, aber Du hast uns das beigebracht was wir benötigen, Systematisches und strukturiertes Vorgehen.\u0026rdquo;\nDa bin ich gerne ein schwieriger Charakter.\nMacht es Ihnen etwa Spaß Gesetze /Normen zu lesen? # Nein, aber es sollte aber gemacht werden!\nUnd Normen enthalten kondensiertes Wissen, welches man nutzen kann.\nIch fahre nicht in der Komfortzone. # Weder in meiner, noch in Ihrer.\n","date":"10. December 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/politik-und-management-ursache-oder-effekt/","section":"Blogs","summary":"immer wieder liest man, gerade in den aktuellen Tageszeitungen, das Unternehmen Mitarbeiter aufgrund der schlechten Konjunktur entlassen müssen.\nGerade derzeit entlassenen Automobilzulieferer und wohl auch Automobilfirmen viele Mitarbeiter, zumindest ist das angedroht. 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Zertifikate gab es nicht und trotzdem waren wir Projektleiter.\nDanach haben wir in mehr oder weniger jeder Entwicklungs-Domäne (Software, Hardware, Mechanik, Personal, Verlagerung….) Erfolge verzeichnet.\nIm Laufe der Zeit sind wir immer besser geworden, aber zertifiziert waren wir nie.\nGoldene Regeln # Die „goldenen Regeln“ der zertifizierenden Institute, passen, zumindest ist das unsere Erfahrung, oftmals nicht mit der Realität zusammen.\nIch kenne keinen Projektplan, der den ersten Kontakt mit der Realität überlebt hat.\nGeändert wurde er trotzdem fast Nie! Das wäre zwar ein Basic, aber…\nTheoretische Konstrukte des Projektmanagements lassen sich – je nach Firmenumfeld umsetzen – umsetzen oder nicht.\nDie „goldene Regel“ muss also in die entsprechende Realität umgesetzt werden.\nFesthalten an Methoden | Methodenlos # Jede Methode hat Ihre Vorteile und Ihre Nachteile. Beispiel: Die Nutzung der Agilen Methode im Bereich Automotive so bewertet.\nFollowing the rules by the book, projects would have failed (Studie Kugler Maag)\nDen Regeln (der Agilen Methode) zu folgen hätte zu Projektversagen geführt.\nUnsere Methode fokussiert auf das Erreichen der Ziele – und das im Klartext.\nDas mag nicht immer angenehm sein, aber wenn Sie wollen dass sich etwas ändert muss man schon mal in den Mist greifen und einiges reinigen.\nTask Force # – nun denn, wenn im Vorfeld oder in den Vorbereitungsphasen geschlampt wird – lässt es sich nicht vermeiden. Typischerweise benötigt man dann Externe – welche „die Kuh vom Eis holen“.\nNatürlich sind die dann so, dass Sie zwecks Erreichung der Ziele den Leuten „auf die Füße treten müssen“\nAuch das kann man in einem vernünftigen Prozessmodell und in einem Projektmanagement Werkzeug abbilden. Damit reduziert sich der Stressfaktor signifikant.\nBasics, Basics, Basics # Ebenso wie in der Immobilienbranche wo die 3 wichtigsten Kriterien lauten: „Lage, Lage, Lage“ so gilt im Projektgeschäft ähnlich – Grundlagen - Grundlagen – Grundlagen.\nWas sind denn die Grundlagen des Projektgeschäfts?\nNun diese sind relativ einfach zu beschreiben:\nBennen Sie das Ziel Wollen Sie das Ziel Finden Sie heraus wie es erreicht werden kann Arbeiten Sie den Plan ab ISO 16326 # „System und Software Engineering – Lebenszyklus“ ist eine Norm für das Projektmanagement, welche ich bisher von keinem zertifizierten Projektmanager gesehen habe, wenn ich Ihn das erste Mal darauf anspreche?\nIn unserer Lösung haben wir eine Automatisierung für das Projektgeschäft, inklusive des KVP (Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses) und der Prozessverbesserung integriert.\nNicht nur die Theorie der Norm, sondern die Integration in ein Werkzeug mit den Erfahrungen aus der Praxis.\nStatische und Dynamische Prozesse # Ich erinnere mich an einen Prozess im Requirements Engineering eines Großkonzerns.\nAb der Domain Ebene (Hardware, Software, Mechanik…) ging die gesamte Datenkonsistenz flöten.\nMein Ansprechpartner in einem großen Konzern erklärte mir, dass der Prozess nicht geändert werden könnte, da dieser in über 5 Jahren so entwickelt worden sei.\nDer Prozess Verbesserungs-Prozess war in dieser Firma nicht möglich, bzw. hatte eine Laufzeit welche durch Gremien behindert wurde.\nNun kollidieren hier die Prinzipien des Projektmanagements mit den Prinzipen der Firma.\nDer Prozess ist also statisch, obwohl er dynamisch sein müsste. Die Lösung dazu können Sie im Projektgeschäft nur lösen, wenn Sie sich über die Regeln hinwegsetzen.\nZertifiziert oder nicht? # Letztendlich ist das Zertifikat nur der Nachweis, dass jemand eine Prüfung bestanden hat – es sagt nicht ob jemand in der Lage ist einen Job auszuführen.\nSelbst wenn es bisher immer geklappt hat, selbst wenn jemand zig Zertifikate hat – es kann sein, dass die Person unter geänderten Rahmenbedingungen einer neuen Firma nicht in der Lage ist erfolgreich zu sein.\nWie haben in verschiedensten Domänen in verschiedensten Firmen gezeigt, dass wir es hinbekommen können, versprechen können wir es auch nicht, aber wir sind ganz zuversichtlich.\nWas letztendlich bleibt ist die Frage\nDoes he get the show on the road?\nUnd das sehen Sie nur, wenn wir es machen. Zertifikate helfen da nicht.\n","date":"30. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/projektmanager-wie-haben-wir-das-alles-nur-ohne-ein-zertifikat-geschafft/","section":"Blogs","summary":"Projektleiter / Manager Stellenangebote heute…\nEin wünschenswertes Extra / ein Muss sind Zertifizierungen im Bereich Projektmanagement.\n“Wie können wir nur ohne Zertifizierung uns auf eine solche Stelle bewerben und uns Projektleiter nennen?”\nEine solch schwachsinnige Frage wurde tatsächlich seitens einer Personalreferentin gestellt.\nSchon 1986 gab es Projekte und die haben wir erfolgreich zum Abschluss gebracht. Zertifikate gab es nicht und trotzdem waren wir Projektleiter.\nDanach haben wir in mehr oder weniger jeder Entwicklungs-Domäne (Software, Hardware, Mechanik, Personal, Verlagerung….) Erfolge verzeichnet.\nIm Laufe der Zeit sind wir immer besser geworden, aber zertifiziert waren wir nie.\n","title":"Projektmanager: Wie haben wir das alles nur ohne ein Zertifikat geschafft?","type":"blog"},{"content":"","date":"29. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/corona/","section":"Categories","summary":"","title":"Corona","type":"categories"},{"content":"","date":"29. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/corona/","section":"Tags","summary":"","title":"Corona","type":"tags"},{"content":"Coranaviren – derer gibt es so ganz viele – aber SARS-COV2 ist wohl ein besonderes Tierchen.\nSeit Januar 2020 begleitet uns das Ganze, medial befeuert und politisch im Vollversagen.\nIch habe hier mal Meldungen gewählt, welche an sich die Unfähigkeit unserer Regierung, des BMG , des RKI und des Jens Spahn vor Augen führen.\nEgal ob Geimpft oder Ungeimpft . Mir sind alle Menschen willkommen.\nNun mal so die Liste in willkürlicher Reihenfolge, welche die Verblödung ganz gut darstellt.\nZunächst mein Liebling : Corona Reframed mit Quellangaben\u0026hellip;z.B. „86% der COVID Todesfälle waren über 70 Jahre“\nSpätestens nach Studie der Daten / Quellen – ist mit der Panik vorbei.\nIst schwierig zuzugeben, aber wenn nun eine Task Force kommt, kann man feststellen. Alles bisherige hat versagt.\nEin paar Quellen # OmicronVariant \u0026ldquo;stellt eine leichte Krankheit mit Symptomen wie Muskelkater und Müdigkeit für ein oder zwei Tage dar. [\u0026hellip; ] Als Mediziner wissen wir nicht, warum so viel Hype getrieben wird\u0026rdquo;\nAngelique Coetzee, Vorsitzende von SAMA, Südafrikanische Gesundheitsbehörde\nOrmiconVariant so gefährlich wie Ebola\nAngespannte Corona-Lage: Gassen sieht keinen Grund zur Panik\nAufschlüsselung in dieser Form (geimpft/ungeimpft)nicht mehr aussagekräftig\nBiontech wirkt nur 3 Monate\nCorona: Täglich grüßt das Datenchaos\nCoronavirus (COVID-19) Cases – John Hopkins Universität\nCovid Risikokalkulator der Universität von Oxford\nDas Digital Impfzertifikat\nEuromomo European mortality monitoring activity\nHohe Hürden für Corona-Impfpflicht\nHOSPITALISIERUNGSINZIDENZ Neues Leitkriterium für Corona-Regeln beruht auf fehlerhaften Zahlen\nImpfnebenwirkungsrechner – als eine Möglichkeit zur Risikobeurteilung\nInfektionsgeschehen und Impfrate stehen in keinem Zusammenhang\nInitiative Qualitätsmedizin\nIsrael vor 5ter Welle\nkalkulierter Verfassungsverstoß\nMessen können wir nicht – Ärztezeitung und das sind keine Ausreißer.\nUnd kontrollieren ob man das nun besser macht, tun wir jetzt nicht 1, 2.\nMonitoring der Ausbreitung von COVID-19 TU Ilmenau\nMRNA COVID-Impfstoffe erhöhen dramatisch die Entzündungsmarker im Endothel und das ACS-Risiko, gemessen mit dem PULS-Herztest: eine Warnung\nResolution 2361 des Europarates\n7.3.1 „Es ist sicherzustellen, dass die Bürger darüber informiert werden, dass die Impfung NICHT verpflichtend ist, und dass niemand politisch, gesellschaftlich oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zu lassen, wenn er dies nicht selbst möchte“\n7.3.2 „Es ist sicherzustellen, dass niemand diskriminiert wird, weil er nicht geimpft wurde, aufgrund möglicher Gesundheitsrisiken oder weil er sich nicht impfen lassen möchte“\nResolution des Europarates\nRKI – Fallzahlen\nRKI Dashboard\nSweden: Despite Variants, No Lockdowns, No Daily Covid Deaths\nVerdachtsfälle von Impf Nebenwirkungen\nT-Zellen sind als Antikörpernachweis nicht geeignet – sagt das BMG\nDie Grippe ist verschwunden, weil wir nicht mehr testen / Schätzen. RKI Daten.\nWHO Daten – selber auswählen.\nDie WHO dazu.\nWer diese Zahlen vergleicht, kommt zu dem Ergebnis, dass die COVID-19-Epidemie am ehesten mit einer schweren Grippe-Welle vergleichbar ist. – Ärzteblatt.\nAuf welchen Zahlen wir agieren ist dem BMG unbekannt.\nNachts sind die Viren bei Ungeimpften aktiv. Alternativ – Tagsüber ist das Hirn der Idioten völlig ausgeschaltet, - Epidemiologisch ist die Maßnahme nicht zu erklären  ungeeignet, unangemessen, unverhältnismäßig, insbesondere, da Geimpfte genauso ansteckend sind.\nWer die Intensivstationen belegt sind zwar medial auf die Ungeimpften – das DIV weiß jedoch von nichts.\nSo und nun bin ich durch.\nAlso ich habe keine Angst – ich habe das Wissen, dass es gefährlich sein könnte.\nAber eins habe ich gelernt. Ich traue offiziellen Quellen nicht. Da kann sich Frau Merkel das noch so sehr wünschen. Die Daten sind so grottig, dass man an sich alle daran Beteiligten fristlos entlassen müsste. Die verbreitete (invalide) Panik schein reziprok proportional zur Unkenntnis der Fakten zu sein.\n","date":"29. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/hurra-endlich-vollkommen-verbloedet/","section":"Blogs","summary":"Coranaviren – derer gibt es so ganz viele – aber SARS-COV2 ist wohl ein besonderes Tierchen.\nSeit Januar 2020 begleitet uns das Ganze, medial befeuert und politisch im Vollversagen.\nIch habe hier mal Meldungen gewählt, welche an sich die Unfähigkeit unserer Regierung, des BMG , des RKI und des Jens Spahn vor Augen führen.\nEgal ob Geimpft oder Ungeimpft . Mir sind alle Menschen willkommen.\nNun mal so die Liste in willkürlicher Reihenfolge, welche die Verblödung ganz gut darstellt.\n","title":"Hurra, endlich vollkommen verblödet","type":"blog"},{"content":"","date":"29. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/verbl%C3%B6det/","section":"Tags","summary":"","title":"Verblödet","type":"tags"},{"content":"Ich habe hier mal so das Leidenswerk, welches entsteht wenn man Schwachmaten zu Mangern macht UND dann diesen Fehler nicht korrigiert.\nSehr geehrter Herr Vorgesetzter,\nda ich, auch während des Urlaubs, nicht wirklich ruhig schlafen kann, sende ich Ihnen hier meine Bemerkung. Ich habe nur einige Punkte herausgegriffen welche die dahinterliegende Situation beschreiben.\nMeine Meinung lasse ich weg bzw. markiere diese mit *X extra und führe meine Meinung zum Ende des Textes aus.\nEine Verifikation dazu kann z.T. über die Kollegen aus Werk 1 \u0026amp; Werk 2, welche in XXX waren erfolgen.\nManagementgruppe\n2 Wochen vor dem internen Run und Rate (parallel mit dem Eintreffen von Herrn Testingenieur zur Prüfstands Inbetriebnahme) war die gesamte Führungsriege zu einem 1 wöchigen Vollzeit Seminar (HR TEAM, YYYYY) geladen.*1\nDas Herrn Testingenieur versprochene \u0026ldquo;erfahrene Produktionspersonal\u0026rdquo; welches Ihm bei der Inbetriebnahme helfen sollte, war gerade 1 Woche vorher eingestellt worden.\nDas führte dazu, dass ich Herrn Testingenieur gegenüber vor seinem Abflug gesagt habe, dass ich einen Kollegen nicht im Stich lasse und Ihm zur Verfügung stehen würde.\n(Herr XXXX hat sich in Anbetracht des bevorstehenden ersten Serienstarts aus diesem Seminar abgemeldet, Sekretariat und IT [sowie Logistik und Produktion] waren besetzt.\nDie zum Teil seit Dezember bestellten Teile und Geräte (auch das Öl) waren nicht im Hause. (Teile sind z.T. bis heute noch nicht da.)\nIn eine Telefonat mit Ihnen über die Situation am Prüfstand haben Herr Testingenieur und ich festgestellt, dass wir keine Unterstützung haben (Der EK war ja auf dem Seminar)\nIn der darauffolgenden Woche stellte Herr Manager im Managementmeeting vor den versammelten Führungskräften fest, dass er nicht möchte dass Ihm nochmal gesagt würde, dass wir keine Unterstützung gehabt hätten und beschuldigte mich die Situation falsch darzustellen.\nImmerhin seien ja Sekretariat und IT besetzt gewesen.*2\n\u0026ldquo;Ihr müsst früher kommen\u0026rdquo;\nAm Tag vor dem 2TP [2Tagesproduktion] von Automobilkunde haben Herr Testingenieur und ich morgens um 07:00 Uhr angefangen um die letzten Probleme am Prüfstand zu beseitigen.\n(die 3 Wochen vorher waren es jeden Tag ca. 10 Stunden)\nAbends um 2100 waren wir so weit, alles fertig.\nDieser Erfolg wurde uns gegenüber dann mit folgenden Worten von Herrn Manager kommentiert:\n\u0026ldquo;Morgen kommt der Kunde, da müßt Ihr aber etwas früher kommen\u0026rdquo;*3\nHalle vermessen\nDirekt in der Woche vor dem Serienstart wurde - während zeitgleich eine kleine Armada von Kollegen aus Werk 1\u0026amp; Werk 2 im Hause war um den ersten Serienstart sicher zu stellen, Herr XXXX seitens Herrn Manager genötigt seine Arbeiten an der Anlage zu unterbrechen um die Halle zu vermessen, da im Mietvertrag ein Fehler sei. *4\nPrüfstand\nDer Entwicklungsprüfstand ist zur Serienbegleitenden Prüfung von Bauteilen da. (Qualität \u0026amp; Produktion)\nMit dem Besuch von Herr Testingenieur wurde sofort klar, dass das Bedienen des Prüfstandes einer besonderen Einweisung bedarf.\nDies ist Herrn Manager mehrfach kommuniziert worden.\nBis heute bin ich der Einzige, der den Prüfstand \u0026ldquo;hochfahren\u0026rdquo; kann. (was mit meinen Aufgaben Technische Projektleitung und Projektleitung Serienanlauf [was schon doppelte Areitsbelastung bedeutet] aber gar nichts zu tun hat)\nSchlussfolgerung - wenn ich nicht da bin kann das gegenüber dem Kunden gegebene Versprechen \u0026ldquo;wir prüfen serienbegleitend 2 x pro Schicht\u0026rdquo; - nicht eingehalten werden.\nDas Hochfahren des Prüfstandes dauert 3-4 Stunden.\nWährend dieser Zeit kann der Prüfstand nur für max 5-10 Minuten verlassen werden, die ersten 2 Stunden mehr oder weniger gar nicht. *5\nPrüfstand Operator\nAbgesehen davon, dass nur Herr Testingenieur oder Herr Laobormeister Mitarbeiter als \u0026ldquo;Einrichter\u0026rdquo; einweisen können, gibt es noch den \u0026ldquo;Operator\u0026rdquo;, denjenigen der den Prüfstand bedient.\nObwohl auch hier klar war, dass dazu eine Person ausgebildet werden muss (Ich als \u0026ldquo;Einrichter\u0026rdquo; darf das), ist bis heute weder seitens der Qualitätsabteilung oder der Produktionsabteilung zur Verfügung gestellt / zugewiesen worden, der als Operator agieren kann.\nFachliche Voraussetzung - kann Englisch, ansonsten die gleiche Qualifikation wie ein Mitarbeiter in der Serie oder besser.\nObwohl ich das mehrfach gegenüber Herrn Manager angemahnt habe, gibt es niemanden der zusätzlich zu mir da zugewiesen wurde (Es gibt immer andere Prioritäten).\nEs soll zwar jemand als Operator eingestellt werden, allerdings - abgesehen davon, dass ich dann jeden Tag den Prüfstand hochfahren müsste, damit die Person arbeiten kann und beschäftigt ist - sind sämtliche Personen, welche in China dafür geeignet wären in \u0026ldquo;höherwertigen Positionen\u0026rdquo; unterwegs *6\nPrüfstand Freizeitausgleich\nDa wie oben angegeben ich derzeit de Einzige bin der als Einrichter oder Operator agieren kann, habe ich u.a. weil mir zugesichert wurde, dass ich einen sinnvollen Ausgleich bekomme, meinen Urlaub (in der vorletzten Märzwoche) unterbrochen um 1 Tag Pumpen zu prüfen, ohne einen konkreten Ausgleich schon zu haben.\nObwohl ich den Ausgleich erneut angefragt habe, ist da nichts passiert.\nIn meinen jetzigen 2 Wochen, während die Kinder bei mir zu Besuch sind, habe ich jegliche Aktion am Prüfstand abgesagt. *7\nSituation KPM \u0026amp; ZP\nWie mehrfach schriftlich und mündlich kommuniziert, bin ich in der Zwischenzeit seit ca.6 Wochen nicht mehr in der Lage meinen Arbeiten als Projektleiter und Projektleiter Serie nachzukommen, da ich am Prüfstand \u0026ldquo;festsitze\u0026rdquo;.\n(Die ersten 3,5 Wochen während der Inbetriebnahme Prüfstand [auf max2 Wochen geplant] waren so gerade noch machbar, derzeit liegt alles brach.\nDa ich \u0026ldquo;auf Anordnung\u0026rdquo; 2 x die Woche am Prüfstand stehen soll ist da eine Verbesserung nicht in Sicht.\nDurch den Kollegen XXXX erfuhr ich, dass Herr Manager gesagt haben soll, dass ich bis August (wenn ein 2te \u0026ldquo;Einrichter\u0026rdquo; da sein soll) nicht mehr zum Kunden fahren soll. *8\nMister Gelb - Quality Manager\nSelbst unsere Zulieferern ist bereits aufgefallen, dass es Herrn Gelb an der notwendigen Fähigkeit mangelt und haben uns direkt auf Herrn Gelb angesprochen.\nUnabhängig von jeglichen Fehlern (diese hier aufzuführen würde den Rahmen bei weitem sprengen) wird Herr Gelb von Herrn Manager \u0026ldquo;gedeckt\u0026rdquo;. *9\nFehlender Produktionschef\nHerr XXXX verläßt das Unternehmen zum 01.07.\nBis heute ist kein geeigneter Nachfolger gefunden.\nIn Anbetracht der bevorstehenden Aufgaben (1,2,3,4) ist dies superkritisch.\nZusammenfassung (nun meine Meinung)\n*1 Ich sehe dieses Verhalten - Das gesamte Managementteam wird 2 Wochen vor dem ersten Serienstart zu einer Veranstaltung zur Verbesserung der Arbeitseffizienz komplett aus der Firma genommen, unabhängig von der Wichtigkeit der Veranstaltung - als unternehmensgefährdend und habe dies genauso Sie kommuniziert.\n*2 An dieser Stelle war für mich klar, dass ich mit Herrn Manager keine weitere Kommunikation sinnvoll betreiben kann.\nWenn er die Leute zu einem Seminar wegsendet und man nun feststellt, dass Keiner da ist und er nun meint dass man das nicht kommunizieren darf und mich gleichzeitig beschuldigt Informationen falsch weiter zu geben, erübrigt sich jeglicher Versuch der Kommunikation.\nAn dieser Stelle im Managementmeeting waren die Kollegen XXXX und Vertriebler kurz davor \u0026ldquo;aus der Hose zu springen\u0026rdquo;.\nKurz danach hat Herr Manager dann noch weiter Öl ins Feuer gegossen, als er wollte dass die Produktion und der Vertrieb Qualitätsaufgaben übernehmen.\n*3 (Fast Kommentarlos)\nWenn Kollegen sich ins Zeug legen um etwas \u0026ldquo;go right\u0026rdquo; zu machen und es auch mit besonderem Einsatz hinbekommen, geht man so einfach nicht mit Kollegen um.\n(Fast) Keiner der Kollegen hat hier mangelnden Einsatz gezeigt.\nDen Spruch als solches entbehrt jeder Art von Feinfühligkeit.\n*4 Prioritätenliste … Kommentarlos\n*5 Sicherlich ist vor der Installation des Prüfstandes der Aufwand unterschätzt worden.\nSpätestens seit Herr Testingenieur im Hause war, ist die Situation jedoch bekannt und hätte gelöst werden können, wenn man denn auf die Mails und auch auf die persönliche Kommunikation reagiert hätte.\n*6 Siehe Kommentar 5. Hier habe ich mehrfach angemahnt einen Operator (aus den existierenden Mitarbeitern) ausbilden zu dürfen. Dies ist verweigert worden.\n*7 Während ich grundsätzlich gar kein Thema damit habe Einsatz für die Firma zu zeigen (Mein Stundenkonto ist bereits weit außerhalb des üblichen Rahmens bei ca. 200 Stunden über Soll) ist mir unter solchen Bedingungen eine Unterstützung zuwider.\n*8 Bereits jetzt \u0026ldquo;brennt es\u0026rdquo; an allen Ecken und Enden.\nDie Problematiken der Zukunft - Serienstart 1, sowie 2 x R\u0026amp;R durch Kuinde2 - werden noch gar nicht wahrgenommen, obwohl dies bereits durch mich kommuniziert wurde.\nDa ich derjenige bin der als xxx yyy dann letztendlich immer mit dem Kunden kommunizieren muss und auch die potentiellen Fehler auffangen darf ist die Situation schlichtweg unmöglich.\n*9 Hier wird gegen die Einwendungen der Kollegen XXXX, YYYY, ZZZ und mir an einem Mitarbeiter festgehalten der meiner Meinung nach einfach ein Vollpfosten ist, anders kann ich es nicht ausdrücken und selbst das ist eine Schmeichelei!\n(intern hat Herr Gelb den Spitznamen \u0026ldquo;Mr Dont Know\u0026rdquo;)\nAbgesehen davon dass er seine Arbeit nicht macht, ist es so, dass die Kollegen nicht nur die Probleme lösen dürfen welche anliegen, sondern auch noch die Fehler des Herrn Gelb.\nSchlussbemerkung\nIn meinen 30 Jahren Berufserfahrung habe ich es nur ganz selten erlebt, dass jemand in der Führungsriege als Führungskraft so wenig geeignet ist oder Ahnung vom Setzen von Prioritäten hat wie Herr Manager.\nIch weiß, dass ich wahrscheinlich wieder einmal als Überbringer von \u0026ldquo;schlechten Nachrichten\u0026rdquo; mir nicht unbedingt \u0026ldquo;Lorbeeren\u0026rdquo; einheimse, allerdings ist die Situation als solche nicht erträglich.\nIch weiß, \u0026ldquo;dass man das Kind schaukeln kann\u0026rdquo;, (fast alle) Mitarbeiter sind bereit einen besonderen Einsatz zu zeigen.\nDiese Bereitschaft wird jedoch systematisch durch Herr Manager unterminiert.\nWenn keine radikale Änderung passiert sehe ich die Firma hier in Standort auf ein Desaster zusteuern.\n\u0026ldquo;Ausbaden\u0026rdquo; dürfen es dann die \u0026ldquo;Leute an der Front\u0026rdquo;\nIch bitte Sie hier zu intervenieren und weise nochmals darauf hin - siehe \u0026ldquo;Managementgruppe\u0026rdquo; - dass selbst eine berechtigte Kritik von Herrn Manager nicht angenommen wird.\n","date":"23. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/ueber-die-qual-schlechten-managements/","section":"Blogs","summary":"Ich habe hier mal so das Leidenswerk, welches entsteht wenn man Schwachmaten zu Mangern macht UND dann diesen Fehler nicht korrigiert.\nSehr geehrter Herr Vorgesetzter,\nda ich, auch während des Urlaubs, nicht wirklich ruhig schlafen kann, sende ich Ihnen hier meine Bemerkung. Ich habe nur einige Punkte herausgegriffen welche die dahinterliegende Situation beschreiben.\nMeine Meinung lasse ich weg bzw. markiere diese mit *X extra und führe meine Meinung zum Ende des Textes aus.\n","title":"Über die Qual schlechten Managements","type":"blog"},{"content":" Manager haben sehr selten Zeit. Sie sind den ganzen Tag mit Dingen beschäftigt, Sie hetzen von einem Meeting zum nächsten. # Wenn Sie keine Zeit haben, impliziert das sofort, dass Ihre Kommunikation schlecht ist!\nÄhnliches ist derzeit bei Politikern zu beobachten, speziell das BMI. Da \u0026#34;konnte man nicht zuhören\u0026#34;. Brisantes „Fehlalarm“-Papier darf nicht unter den Tisch fallen-\nNicht in Kommunikation zu sein heißt, dass Sie\nirgendetwas machen, was mit der Firma nichts zu tun hat oder Dinge ignorieren, welche mit der Firma etwas zu tun haben. Stellen Sie sich vor, dass ihr rechter Fuß keine Chance mehr hat Ihnen zu melden, dass er gerade in einen Nagel getreten ist, dass der Schuh drückt o. ä.\nDas können Sie eine Zeit lang machen und dann wundern Sie sich, wenn sie tagelang beim Arzt oder im Krankenhaus verbringen.\nSie müssen Zeit finden sich auch persönlich um die Kleinigkeiten der Organisation zu kümmern. D. h. nicht, dass Sie das immer tun sollten, aber Sie müssen eine vernünftige Kommunikation etabliert haben.\nSo geschehen - Horst Seehofer Wenn Sie als Manager keine Zeit haben die Kommunikation zu empfangen, oder aber wenn sich Strukturen gebildet haben die verhindern dass selbst der kleinste Mitarbeiter Ihnen Informationen zukommen lassen kann ohne dafür geschlachtet zu werden (das ist auch so eine typisch (nicht nur deutsche) Tendenz) dann empfangen Sie grundsätzlich gar keine Kommunikation sondern nur das was Sie selber hören wollen, oder das was Andere möchten, dass Sie hören.\nDas \u0026ldquo;Schlachten\u0026rdquo; des Nachrichtenüberbringers ist derzeit in aller Munde - #hashtags und Diffamierung anstelle von Argumenten.\nDas Produkt der Firma wird in dem Maße generiert werden wie Sie, egal auf welcher Position Sie sind, in der Lage sind arbeitsplatzbezogene Kommunikation zu senden und zu empfangen.\nWo das hinführt können Sie sich in Ihrer Firma besser ausmalen als ich es je beschreiben kann.\nDie Panik im BMI ist mehr als deutlich zu spüren.\nNatürlich sollte die defekte Schraube der Maschine nicht direkt mit dem Prozessleitsystem kommunizieren, aber . . . .\nWenn Sie den Defekt nicht beheben UND danach herausfinden warum der Defekt passiert ist, sowie Maßnahmen einleiten um das wiederholte „defekt gehen“ verhindern, bricht ihr System. Wer je in großen Produktionsanlagen gesehen hat, was ein „kleiner“ Fehler bewirken kann, weiß dass aufgrund „kleiner Fehler“ eine ganze Produktionsanlage ausfallen kann.\nJeder Mitarbeiter hat in seinem Leben die Erfahrung gemacht, dass er seinen Vorgesetzten etwas Wichtiges mitteilen wollte. Wie bereits oben angegeben haben Vorgesetzte – getrieben von einem sehr engen Zeitrahmen – selten genug Zeit zum Zuhören.\nEs gibt aber keine bessere Art und Weise dem Mitarbeiter zu erzählen, dass er unwichtig ist!\nEs gibt keinen besseren Weg die Firma in das nächste Desaster zu führen als ihre Mitarbeiter zu ignorieren.\nDas Resultat ist wie oben beschrieben – ihre Kommunikation ist grenzwertig – und damit ist nicht nur ihr Job in Gefahr. Natürlich gilt das gleiche für die Kollegen in den anderen Abteilungen.\n","date":"21. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/die-zeit-von-managern-politikern/","section":"Blogs","summary":"Manager haben sehr selten Zeit. Sie sind den ganzen Tag mit Dingen beschäftigt, Sie hetzen von einem Meeting zum nächsten. # Wenn Sie keine Zeit haben, impliziert das sofort, dass Ihre Kommunikation schlecht ist!\nÄhnliches ist derzeit bei Politikern zu beobachten, speziell das BMI. Da \"konnte man nicht zuhören\". Brisantes „Fehlalarm“-Papier darf nicht unter den Tisch fallen-\nNicht in Kommunikation zu sein heißt, dass Sie\n","title":"Die Zeit von Managern/Politikern","type":"blog"},{"content":"","date":"21. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/zeit/","section":"Tags","summary":"","title":"Zeit","type":"tags"},{"content":" Managing any kind of project is never difficult! # Anything is only difficult, as long as you do not understand what your task is, what is the situation, or if you omit vital prooven successful steps. There can be many challenges in a project, but to state, that it is difficult always makes me important and implies that I am better than you.\nThe project manager is always getting blamed if things do not turn out as expected, no matter what the reason. But if you know that this is a part of the job, you handle it like a father handles his emotional children. You see it, understand it and treat it with a smile.\n![Kein Laybrinth](./labyrinth320.jpg)The solution to \"constant heat\" is to [establish excellent communication](https://en.wikipedia.org/wiki/Conway%27s_law). To the degree you can get excellent communication going, you will achieve the goals of the project. Technologies are changing. Look into the tools you use today, the methods used, and the demands arising. Unfortunately, people think that if they have done training, they know what project management is all about. No certificate will be replaced by what has been proven successful, and that what makes it successful is \"experience\". Exercising daily routines is a part of the job. You have to define what you have to execute daily. Note\nThe following is a list of good practices. They do not contain medicine for any project sickness you might encounter. Use these items, so they support you in archiving the goals.\nDaily Tasks # Talk to the people!\nA daily \u0026ldquo;hello\u0026rdquo; a regular \u0026ldquo;I am here\u0026rdquo;, the daily I care of you and the coffee/cigarette / chat you have on the floor and in between will give you most of the information you need to get your job going. These chats supersede the most meeting outcomes. At least one hour a day for training.\nEven though you have one hour less time to execute the job, this hour typically results in more efficiency or higher quality. ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/News_Bilder/routine_320.jpg)## Tools: Whats project management about Project Management is not about drawing beautiful charts and graphics to present to the stakeholder. Neither it is using sophisticated tools. It is about \u0026ldquo;Keeping a group of individuals aligned on a target and make them work as a team\u0026rdquo;. No tool will help you if you do not have the skills to execute the processes and the methods. So if someone rushes in and tells you that he found the tool that will handle your problems, be aware.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/News_Bilder/tools-320.jpg)“A fool with a tool is still a fool.” If new methods and processes get pushed into the market, the people implementing these often tend to forget the proven basics of success. The correct action is to take any original method or process in if it seems to be suitable[1]But do not throw overboard all established success factors, and: \u0026ldquo;Kick it out if it does not suit\u0026rdquo;[2][3]\nWhen initiating a new project, study this list of successful practices to see which ones would be valuable contributors to that project. Norms/Standards, such as ISO or IEEE, contain condensed knowledge; therefore, I strongly advise training on that regularly. Build the corresponding activities into your thinking and plans.\n[1]. This approach is, by the way, an old engineering principle and as well very agile.\n[2] An example of that find in the PIM (Process Improvement) of Automotive SPICE®\n[3] See as well a study on agile by Kugler Maag www.kuglermaag.de/fileadmin/05_CONTENT_PDF/2-22_agile-automotive_survey-2015.pdf.\nFamilarity with the scene # Projectmanagement is always very similar - you just have work the list off.\nExperience can be exchamnged by experience.\nSo the more you have done, the more you knwo how - and how not.\nStay focussed on \u0026ldquo;how\u0026rdquo;.\nCertificates # Look up the Link # If you think that a certificate will give you people that have abilities, you are done.\nCertificats just document that you have someone who has passed an exam.\nIf he is just knowing it by heart, or if he can implement in life are 2 different things.\nExperience can be exchanged with experiance\nBasics to any project # S.M.A.R.T # Is not just a word in ordinary language, but a word to use in project management.\nDefine the project goals and then define the project success criteria.\nNo goal(s) or unclear goals means that you have no chance to achive anything.\nOne major part is always to have the data in writing and ensure they are understood. Ensure that your wording follows the \u0026ldquo;rules of requirements\u0026rdquo;.\nSpecific – target a particular area for improvement. Measurable – quantify or at least suggest an indicator of progress. Assignable – specify who will do it. Realistic – state what results can realistically be achieved, given available resources. Time-related – specify when the result(s) are achievable. (Source) At the beginning of the project, make sure all stakeholders share a common understanding of the goals and the success criteria.\nOften this part is omitted, and the tendency is to start fast, so be aware:\nA goal is like the destination of the journey, and it shall be an archivable objective!\nSuccess criteria could be something like \u0026ldquo;achived in time and budget\u0026rdquo; and no matter what definition is you us in your company, get them defined.\nStakeholder Analysis # Begin your project by identifying your stakeholders and their interests and expectations. Watch out! Project managers and management tend to see only the business stakeholder and tend to forget the staff that is to execute. If you want to stay in command, you need to understand the workloads and constraints of your team and supplier as well and keep them in the loop.\n“Clients do not come first. Employees come first. If you take care of your employees, they will take care of the clients.” Richard Branson.\nGet them written down and agreed. Next, define some clear and measurable business goals. Some examples are:\nIncreasing the speed of the application\nby 10%. Don\u0026rsquo;t take any global words that are not measurable like \u0026ldquo;sufficiently improved\u0026rdquo;. Define the constraints. Reaching a specified sales volume or revenue\nThat value “specific” has to be a number. Every request shall have acceptance criteria, so you know what needs to be done to state “done” Example is the „Definition of Done” in the agile development..\nEnsure that you know the constraints that apply to the project. These constraints can be weight, speed, ambient temperatures, budget, legal time, and international standards to be used to and so forth. Omitting those constraints will lead to increased workload and stress during runtime. If you insist on these data: In the beginning, it might cause stress here, but that stress later is manifold to what you have in the beginning.\nPrioritise # If all is equal, you won\u0026rsquo;t be able to work. So prioritise!\nRTS – Read the specification # Create and or read and UNDERSTAND the specification.\nAll those involved on the top level have to understand the needs as defined. If you encounter questions later in the project, you can almost certainly state that one of the concerned did not understand. As a pilot (or a project manager), you do not need to know how to build a turbine. But you need to be able to understand what is to be achived – where you have to land. As a pilot you would not start if you do not have sufficient fuel on board, neither would you choose a jet if you need a helicopter and vice versa. Take the viewset of a pilot in command and act accordingly. Do not start if you know that one of the following points is not aligned.\nFinance Staff to execute Schedule Equipment Goals of the project including Quality objectives To the degree you have uncertainties on these goals, you inherit risks. (At the end you will find a List of Standard Project Risks to take care about)\nSome of the items you encounter will be enhancements to the project. Some will be constraints. No matter what. You need to keep in mind that the most significant improvement comes from motivated individuals. So treat your colleagues in a way that they are supporting.\nIf there is no degree of freedom for you to act on, you will be not able to manage. You will be a slave. And even worse. As you choose to be a slave, you will inherit that mindset that will lead you to be a slave in life.\nAgain take the viewset of a pilot.\nWhat happens if we do not land on the desired airport (Target)? You will delay doe to unsufficient (Staff, Equipment, Finance) and have to make the trip longer. Can you deviate from the plan if a thunderstorm crosses your way? Can you reorganize planned targets in case a situation comes up? What are \u0026ldquo;MUST haves\u0026rdquo;? What are \u0026ldquo;Do not want to haves\u0026rdquo;? What are \u0026ldquo;Nice to haves\u0026rdquo;? What are trivial targets? Be aware that all these actions are not \u0026ldquo;carved in stone\u0026rdquo; and may change. If they change too often – realign with stakeholder needs.\nDefine your samples and the content # Not everything is agile, and you can adjust on short term needs. The smaller the team, the faster you might be able to act. If you fly an Airbus 380, your curve will have a considerable radius, compared to an Ultralight. Some features are depending on each other, and, i.e. a safety feature comes first and may override design. So only fly in terrain you know, else prepare for a jungle.A bootloader is needed before the rest can operate correctly.\nAs stated above, you will have quality targets you have to meet. A list of criteria shall exist for every sample that is to be delivered.\nThese release criteria are to be a part of the contract/requirements.\nThere are \u0026ldquo;no open high-priority Defects\nHigh Priority defects\u0026rdquo; has to be defined and made measurable. ample contains planned Functionality Performance goals achieved on all target platforms. Specified goals met. Whatever criteria you choose, everything has to stay SMART, as stated above.\nNegotiate. # One of the abilities of a project manager is to say \u0026ldquo;NO\u0026rdquo; to whomever. Reliability is one of the utmost confidence drivers. Commitments you can\u0026rsquo;t keep will get you into a dwindling spiral of justifications, and you will have a tough time to come out.\nThere will be issues arising that can\u0026rsquo;t be done. Most targets can be achived. Like: \u0026ldquo;You can have that feature but not that\u0026rdquo;. Do not fly into a storm! Avoid it if possible. If you are thinking ahead of your plan, you will already monitor things and developments that might be an impairment or an enhancement. If you are in communication with all those who are affected by the project, you will see these things coming up, and even if you land different as planned the concerned will be happy with what you did.\nSo the \u0026ldquo;negotiation\u0026rdquo; can be done in formal actions. I prefer the negotiations at a coffee break. Besides the fact that the talks are much smoother, these \u0026ldquo;negotiations\u0026rdquo; are done on the run and thus do not cause any stress to those concerned. They enhance understanding.\nIf it comes to “hard negotiation” you should ensure emotions stay out. If they are in, get them discharged, before you start and then:\n· Look for solutions. (Do you have a problem or are you the problem)\n· Focus on archiving the project goal(s)\nAny experience gained from previous projects will strengthen your negotiating skill and position. Communication shall be done with reliable data. Fact-based logics supersedes any emotions, except if you are fighting against unreasonable people.\nThose you shall fight, and you should ensure to get that person off the project.\nIf you continuously keep all involved parties updated on things happening in the project, negotiation is typically very smooth.\nA project shall include project completion and project cancellation criteria. If these cancellation criteria are met, get to the nearest possible landing strip and stop. Before it comes to that situation, ensure that you do those actions that provide confidence for a safe landing. Maybe those concerned are happy with 90% of target met\nPLANNING THE PROJECT # Sense and Nonsense # No plan will survive the first contact with reality; neither is it carved in stone. That does not mean that writing a plan is nonsense. A plan is a layout for the future.\nAn original plan does not need to be very detailed. The plan shall contain milestones, and then top-down the classical items:\nReading and understanding all related issues\nAssumptions Actions to be executed Requirements Review Renegotiation Developing Every concerned domain Testing Correction Roles executing Equipment (Software, Hardware, Mechanic) needed Supplier selection and management Travel Funds Monitoring Metrics The beginning shall be at least a rough draft. Develop it once and then reuse as a template to check that all must-haves are inserted. Make a plan that contains 150% or more of what is needed, and then strike-out what you do not need. Update this template with data out of the retrospective (see below).\nDo not make everything perfect in the first shot. Make it suitable and then:\nRun what is there and establish what is needed.\nBasic Plan Approval # Ensure that you get an okay from the stakeholders to execute. Don’t take the brushoffs. Ensure the plan is read and understood, if necessary check each item inside with the responsible person to ensure understanding.\nDetailing the plan # After approval, everyone wants you to start right away. However, here the work begins. Every involved domain needs shall be considered and make a very detailed plan. The detailing degree you do depends on the level where you operate. Every domain involved is to detail their actions and deliverables; you shall merge them. Still, everybody has to be the master of his plan. The right method of how you combine them and the tool might come into view here. The detailing degree is like the checklist a pilot or the engineer uses. For each level, it shall create a clear roadmap of actions to be done and include feedback/correction loops. Get the responsible for being \u0026ldquo;in command\u0026rdquo; of the work that he executes.\nDetail approval # If that plan is now established in detail, you will find that there will be discrepancies to the first draft. Depending on the now adapted and aligned version of that plan, you decide whether it is necessary to resubmit for approval or what communication to the stakeholder you do.\nKick-off # Now get everyone together and brief them on the goals, the constraints, their rights and duties. Ensure that you get a real agreement from those and that you handle any concerns.Handle any objections, or replan unless all stakeholders are aligned and in agreement. This kick-off is like handling the preflight checklist. Go through all items and ensure you can mark them as \u0026ldquo;checked and passed\u0026rdquo; and no roadblocks popup that would prevent a promising start.\nReuse # In every project, there will be tasks that \u0026ldquo;are the same\u0026rdquo;. For all those activities you can develop “a standard plan” a standard Checklist and a Standard Timing\nRework # At the end of all significant steps in a project, there shall be a review. A review is a quality action. Testing. People tend to plan, assuming that everything developed is okay. Not all tests will \u0026ldquo;pass\u0026rdquo;. Based on the experience in your company, a certain amount of failures and the needed loop time to correct shall be planned. In safety- and security-related matters, a failed test can be a roadblock. So go ahead and implement these loop times after every quality-related action. (Review, Test, etc.) Companies typically enforce planning for best, realistic and worst-case scenario while assuming the best case always happens. If you have experience in the company, you will be able to predict the resources needed if you have a similar product. Be aware that any project you do in an \u0026ldquo;unknown terrain\u0026rdquo; will bear risks you never thought about and will bear challenges never seen before. So plan realistic buffers.\nRisks # Who is in command? If you don’t identify and control project risks, they’ll control you. For all those standards, you use checklists in aviation, or you regularly train the pilot in the simulator and challenge him with risks that you are aware of what they might encounter. Those simulator rides are always doing things together that you in normal life think you will never meet. If you are trained and aware of these risks, you have a particular alert state and will act early to avoid a crash. So don\u0026rsquo;t take that risk management in a way \u0026ldquo;it might not happen, so why care about\u0026rdquo; but instead – let us see what all can happen and what we will be doing if it happens. Identifying the possible risks isn’t enough. You also have to evaluate the relative threat each one poses and as well how you will be handling those if they occur. Do this analysis for each risk that you identify. See as well at the end the \u0026ldquo;Table: Risk List.\u0026rdquo;\nPIM Process Improvement # \u0026ldquo;We do it that way since\u0026rdquo; and \u0026ldquo;We are different\u0026rdquo; are the killer arguments for any change. If you want to become more efficient, you have to look at how you want to make it more efficient. Kaizen is one of the things – do not over-allocate your people. The allocation shall be 80%. Now you will hear people saying that this 20% is a waste of workforce while it is the opposite. Small chats with colleagues, rereading or studying known or unknown things will broaden the view and enable your staff to be more efficient. And let the team do it. No \u0026ldquo;Process officer\u0026rdquo; knows all the operative work. A staff coming with a suggestion is one of the most valuable people you have. Utilize their knowledge and enthusiasm to improve. Quality is to ensure that the purpose of the process is kept, but the rest is to the people.\nThe process improvement is like upgrading the plane. You can not fly during that time, but you shall be faster, or the quality will be better. No other interest shall be involved in process improvement.\nEstimation # Estimate your schedule in terms of hours used to execute the task. Some times over-exceeding the standard work hours is needed to meet a target. No one will ever work his working time without any interrupt. If you planned well, these interrupts are already in the schedule. Meetings are disrupting the work but necessary for coordination. The better the toolchain and the better integrated, the easier the sessions will be. Much time is spent on ensuring data consistency. The larger the team becomes, the more coordination is needed. Deduct this time spent from the max workload that should never exceed (xx%).\nTake int account that there is no linear increase in task execution if you add people there. 100% more people does not imply 100% more work can be done.\nOverloads # Commonly people are allocated to several projects. 400% workload as every project manager assumed he would have the resources at 100% have been arising.\nBesides: The person who is working in several projects will have to switch his mind. Thus, if you have people working in several projects take into account, that during the assigned time, the effectiveness of the person will be reduced. An excellent tool will show you over allocations across projects.\nTraining # One part of the project manager is “Ensure required skills, knowledge, and experience”. The above implies that besides the above already mentioned training, you plan as well for the improvement of skills needed for the staff executing. Besides the fact to take into account the average values for vacation time, sick time, and so forth treat training time the same way.\nIf you want to have your staff ahead of arising issues, get them trained. While training is typically an action initiated by human resource or quality, please add some more. Any knowledge gained, leads to a happier and thus more efficient person, and that is what you need.\nDocumet the Data # When you prepare estimates assumptions and whatever, report why the datum you have is in the way as it is. You might have the experience, you might have asked someone, or you used any method to derive the datum. Assumptions and constraints and as well methods may change, and thus a change for that item will be easier to understand if you have to rework. The best way is that you create a checklist or a method that is applicable in your company. Please note that these estimations are typically considered as an annoying work, leading to false estimates. You will find many methods exist for, i.e. software and only a few for system development. \u0026ldquo;Project Cost Estimation\u0026rdquo; by Deutscher Mittelstand is a method based on the number of artefacts you receive. The respective times needed for an artefact in that class in your company, the quality actions based on an artefact and the distribution factors (multiplication/compression factors to the next object class). It is suitable for any project and is a method based on statistical values in your company and independent of the method used.\nPlan the unplanned # No plan survives the first contact with reality. Things arise – changes happen, and you\u0026rsquo;re your plan is out of date the moment you start with it. Take risks and their implications to derive a buffer for the unexpected.\nRecord Dones # Record actuals and estimates. # To improve for the future, go and document time and resources used on a task and enforce people to do so as well. Having a good toolchain people will be able to record what is happening, you will stay ahead of what is happening and will see if tasks are running out of allocated or are better than expected.\nDone is done # Progress reports are helpful and suitable if they are filled with actual data. If you planned to a granularity of tasks not exceeding 20 hours (8 is better), you would be able to have real monitoring. To avoid the stress of being out of schedule, people tend to report better. Besides the fact that this stress should never happen, you shall derive precise handling with the data and shall have a tool that will evidence Dones (i.e. Staus engines, Frozen or baselined data, etc.).\nProcess improvement - Retrospective. # The retrospective is the word used in agile software development to describe a short review that is executed at the end of each sprint. It is the reflection of what was right, what wrong, and so forth. For sure you can do that in any other way at any time when it seems suitable. The intent is to learn from the past and get all the right things embraced. Get them fed into the organization and to ensure that not so good things do not happen again.\nAnd finally\nThe above will not be handling everything that you encounter, but it will cover the most fundamentals. Use it to become better.\nStandard Project Risk List # Availability of Staff in the Office - Distributed Worldwide work Risk out of Software /Hardware / Mechanical development on module level Person Hours exceeding Estimated Project Schedule Team Size at Peak exceeding 20 Number of Interfaces to Existing Systems Affected Project Definition unclear Narrow Knowledge Level of Users Project Scope Creep - à ensure proper Change management Consultant Project Deliverables unclear Vendor Project Deliverables Cost Estimates Unrealistic Timeline Estimates Unrealistic Number of Team Members Unknowledgeable of Business Steering Committee existence Absence of Commitment Level/Attitude of Management Lack of Commitment Level/Attitude of Users Absence of Mid-Management Commitment Project Staffing – overallocated resources Project Team Availability Physical Location of Team prevents effective management Weak User Participation in Project Team Project Management Steering Committee existence Staff turnover Methodology Used foreign to the team Change Management Procedures undefined Quality Management Procedures unclear Software Vendor Number of Times Team Has Done Prior Work with Vendor Agile # We are Agile – we don’t need that. Please reread especially the right side of the Manifesto for Agile Software development if you encounter this kind of attitude\nIndividuals and interactions over processes and tools\nWorking software over comprehensive documentation\nCustomer collaboration over contract negotiation\nResponding to change over following a plan\nPlanning with SEQ.IST # And you can plan any kind of process and method with SEQ.IST - Check it\n","date":"10. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/it-is-neither-difficult-nor-complicated/","section":"Blogs","summary":"Managing any kind of project is never difficult! # Anything is only difficult, as long as you do not understand what your task is, what is the situation, or if you omit vital prooven successful steps. There can be many challenges in a project, but to state, that it is difficult always makes me important and implies that I am better than you.\nThe project manager is always getting blamed if things do not turn out as expected, no matter what the reason. But if you know that this is a part of the job, you handle it like a father handles his emotional children. You see it, understand it and treat it with a smile.\n","title":"Project Management: neither difficult nor complicated","type":"blog"},{"content":"","date":"1. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/intelligenz/","section":"Tags","summary":"","title":"Intelligenz","type":"tags"},{"content":" Maschinelles Lernen # ist wohl der bessee Ausdruck.\nEiner Maschine werden immer wieder gleiche und ähnliche Dinge gezeigt und die Maschine entwickelt daraus Muster und errechnet Warscheinlichkeiten.\nDiese Ergebnisse werden mit jedem Durchlauf verändert.\nPolitische Entscheidungen # Glauben Sie wirklich, das KI alles in der Zukunft steuern wird? # Wie in \u0026ldquo;Terminator\u0026rdquo; - Die Maschinen übernehmen die Kontrolle?\nNun denn - in Anbetracht der Entscheidungen der \u0026ldquo;Eliten\u0026rdquo;, der \u0026ldquo;Politik\u0026rdquo; und der \u0026ldquo;Führungskräfte“ mag es wirklich intelligenter sein, Maschinen die Entscheidung zu überlassen\u0026hellip;\nDas Problem ist jedoch – wer hat Sie programmiert – wer hat Sie gelehrt?\nMeiner Meinung nach wird es so sein, dass für viele Entscheidungen künstliche Intelligenz hinzugezogen wird, eigene Entscheidungen wird es durch die KI (hoffentlich) vorerst nicht geben.\nAuffällig ist es, dass viele Entscheidungen in einer Firma „politisch“ getroffen werden.\n\u0026ldquo;Politische Entscheidungen\u0026rdquo; zeigen immer, dass man die Technik (vollständig) ignoriert und de facto unfähig ist eine entsprechende Abteilung oder Firma zu führen.\nEs gibt wohl kaum eine schlechtere Entscheidung, als eine politische Entscheidung auf technischer Ebene.\nWenn man die Mitarnbeiter ignoriert - warum sollte man der KI zuhören?\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/spring-bird-320_200.jpg)So stellen wir uns die Zukunft gerne vor![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/Kopfvs_Hers_320.jpg)Ausgewogen?## Unintelligentes Management Beispiel: # Ein großer deutscher Zulieferer in der Automobilindustrie entscheidet sich für ein IT Werkzeug.\nBei mehr als 10.000 Nutzern sicherlich eine strategische Entscheidung.\nDas Problem:\nDas Werkzeug ist technisch nicht geeignet.\nLoad Tests wurden nicht gemacht - das Tool ist maximal für eine kleine Firma geeignet.\nEs passt nur dem Management.\nWenn man die Basics im Leben nicht durchführt - kann auch die KI nicht gelfen.\nDas Ergebnis: # Das Tool ist kaum bedienbar, geschweige denn korrekt konfiguriert.\nWartezeiten für die User ohne Ende, Technische Ausfälle und die Mitarbeiter \u0026ldquo;hoch motiviert\u0026rdquo;.\nEin kompletter Wechsel kann nicht stattfinden und wird auch - gerade in\nUnmengen zusätzlicher Arbeit für die Mitarbeiter, das Tool von den Möglichkeiten her unpassend, aber eine tolle Entscheidung für das Management.\nZumindest der Lieferant feiert.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/Drink_320_hoch.jpg)## Was ist denn „Richtig“? Grundsätzlich müssen Entscheidungen in Bezug auf Technik, technisch gefällt werden.\nViele Führungskräfte sind nach dem Peter Prinzip die Karriereleiter aufgestiegen.\nIch weiß, Sie werden schreien, dass es bei Ihnen ganz anders ist, aber auch hier noch mal ein kurzer Exkurs:\nMein ehemaliger Kunde war nicht sonderlich gut aufgestellt im Bereich der Prozesse und hat dementsprechend eine Initiative zur Prozessverbesserung gestartet.\nGefordert durch die technischen Anforderungen des Kunden an die eigene Prozesslandschaft, wurde bei meinem Kunden das Prozessmanagement – wenn auch widerwillig – eingeführt.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/Team_puzzle_320_200.jpg)## \"RICHTIG\" Ist das, was das gewünschte Ergebnis erreicht.\n\u0026ldquo;Das Gegenteil von Gut - ist Gut gemeint\u0026rdquo;\noder :\n\u0026ldquo;Anhand des Ergebnisses sieht man die Absicht\u0026rdquo;\nund\nwas Heute Richtig ist, ist Morgen ggf. falsch.\nDas Resultat unfähigen Managements # Einige Zeit später, kurz vor einer wirklichen Verbesserung der Prozesse, sagt mir der Kollege, dass durch die Einführung der Prozesse und tatsächlichen qualitativen Verbesserungen nun intern die Tendenzen bestehen, dass Projekt, Team und oder Abteilungsleiter aktiv Projekte in den sogenannten \u0026ldquo;Taskforce Modus\u0026rdquo; zu fahren.\nTask Forche - alles brennt - wir müssen etwas tun.\nDiese obigen \u0026ldquo;Kollegen\u0026rdquo; können also jetzt als Held die Projekte retten.\nDas garantiert Aufmerksamkeit und ebnet den Weg auf der Karriereleiter.\nIch weiß immer nicht was schlimmer ist, die Tatsache, dass man diesen Helden überhaupt Aufmerksamkeit schenkt und den erfolgreichen Mitarbeitern keine Aufmerksamkeit schenkt, oder die Tatsache, dass so etwas überhaupt geduldet wird.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/Get_me_out_320_200.jpg)##### KI hilft nicht wenn Sie Fakten ignorieren. KI errechnet Warscheinlichkeiten.\nDazu gibt es schon ein vor langer Zeit geschriebenes schönes Buch - ein Roman von Dale Brown.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/Businessman_mitStats.jpg)## Zurück zu den IT und KI Werkzeugen: Wenn Sie IT Werkzeuge einsetzen, dann sollte das mit einem Zweck verbunden sein.\nDer Zweck sollte darin bestehen entweder signifikant schneller zu sein oder aber eine signifikante Qualitätserhöhung zu besorgen. (Natürlich mag es auch noch Rechtsvorgaben geben)\nUm eine technische Entscheidung zu treffen, muss man aber die technischen Kriterien kennen.\nUnd wenn man die nicht kennt, dann MUSS man sich die erarbeiten! Das gilt auch für KI.\nMan kann auf kondensiertes Wissen zurückgreifen, wie es zum Teil in Normen angeboten wird, (Beispiel: DO-330) man kann, wenn man möchte Wissen auch vollständig ignorieren.\nAus der Vereinfachung heraus wird Letzteres (vollständige Ignoranz) immer wieder gerne gewählt.\nDer Effekt ist das die Mitarbeiter den Schwachsinn ausbaden müssen, welche von einsamen Personen auf mehrfachen Wunsch hin gefordert werden.\nDa hilft dann auch keine KI. Die KI würde jetzt lernen, dass der Manager weg muss.\nProzesse # Organisation, Prozesse und Methoden, sind das Herz einer jeden Firma.\nKein Werkzeug dieser Welt wird es schaffen fehlerhafte Prozesse und Methoden auszugleichen.\nEin klassisches Beispiel dafür liefert derzeit „die Politik“, welche basierend auf rein theoretisch angenommenen Grenzwerten den Diesel verteufelt, selbst den Benziner aussperren will und alles auf Elektromobilität setzt.\nDas durch die Elektromobilität, ganze Landstriche in Südamerika zerstört werden, die Kinderarbeit in Afrika signifikant zunimmt etc. wird ignoriert.\nDass die Ressourcen für die Elektromobilität an dieser Stelle endlich sind, wird ebenso ignoriert.\nWer glaubt dass Elektoautos gut sind - # https://www.youtube-nocookie.com/embed/hR-jhRxeNlM?autohide=1\u0026amp;controls=1\u0026amp;enablejsapi=1\u0026amp;origin=https%3A%2F%2Fdeutscher-mittelstand.com\negal was Ihnen die Medien eintrichtern \u0026hellip; schauen Sie doch mal auf die folgenden Fakten.\nWer glaubt, dass es im Kongo besser ist # Achtung - der Text ist nichts für schwache Nerven.\nNur Idioten in Politik und Management? # Diese Entscheidungen bzw. die Ignoranz der Tasachen ist de facto nichts anderes außer die Entscheidung von Idioten oder Schwerkriminellen.\n(Ich weiß, dass sie, wenn sie mich von „Idioten\u0026rdquo; sprechen hören sicherlich denken, dass diese Formulierung viel zu hart ist. Meiner Meinung nach ist diese Aussage: „Idioten\u0026quot; noch viel zu milde gewählt.)\nEs gibt aber nicht nur solche Ignoranten\u0026hellip;.., welche der selbst ernannten heiligen Kuh hinterger laufen!\nEs gibt wundervolle Manager, persönlich, fachlich und strategisch.\nDie IT und KI Werkzeuge # Ein Werkzeug, damit es im Unternehmen sinnvoll angewendet werden kann, muss den technischen Gegebenheiten und Vorgaben folgen.\nHier gibt es bereits das erste Problem:\n„die technischen Vorgaben werden nicht verstanden“\nnoch schlimmer! Die technischen Vorgaben werden erst gar nicht gelesen. (Mögen Sie nicht glauben aber Kobolde gibt es halt auch im Management).\nWie soll etwas funktionieren, wenn man nicht genau weiß was man möchte und wo man hin möchte?\nWie soll etwas fuktionieren, wenn Sie die Gegebenheiten ignorieren?\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/Industrie_KI_320_200.jpg)### Wie soll KI ansetzen, wenn alles ignoriert wird, was der eigenen Meinung nicht passt? Wenn Sie hingegen Entscheidungen ausschließlich anhand von technischen Kriterien treffen, so wird das sicherlich ebenso wie die politischen Entscheidungen zu Emotionen in der Firma führen, allerdings wird sich diese Entscheidung sehr positiv auf die Firma auswirken.\nSelbst wenn Mitarbeiter aufgrund dieses Unmuts, nämlich dass eine technische Entscheidung getroffen wurde, sich aus dem Unternehmen entfernen, so hätten sie dies auch getan, wenn man eine nicht genehme politische Entscheidung getroffen hätten.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/Disregard_320_200.jpg)Es zwingt sie niemand meinen Vorschlägen zu folgen und mit einem systematischen Ansatz, einem sogenannten sachorientierten Top-Down Approach „Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen\". Benennen Sie die Ziele Ihres Unternehmens, ihrer Abteilungen, oder ihrer Einheiten. Definieren Sie die Prozesse und beschreiben Sie das methodische Vorgehen. In dem Moment wo sie die Prozesse beschrieben haben, können Sie die technischen Anforderungen an das Werkzeug festlegen. Zum Schluss wird dann das methodische Vorgehen im Werkzeug umgesetzt. Wenn Sie ein anderes Vorgehen wählen, so mag das sogar funktionieren, langfristig gesehen schadet es Ihnen persönlich, der Firma und ihren Mitarbeitern, wenn sie keinen systematischen Ansatz fahren, und/oder, wenn sie die Informationen ihrer Mitarbeiter über die technischen Details ignorieren.\nDie KI wird trainiert # Das womit Sie trainieren wird dafür sorgen was passieren wird.\nWenn Sie also mit „Müll trainieren“ – wenn Sie Ihre Eigendisziplin nicht aufbringen, nicht täglich hinterfragen wie Sie etwas „besser“ machen können und wie Sie sicherstellen können, dass das Herz Ihres Unternehmens – die Mitarbeiter – erfolgreicher sind. Dann wird es der KI zumindest erst mal auch nicht gelingen.\nRichard Branson über den Umgang mit Mitarbeitern: # „Behandeln Sie Menschen wie Blumen: Sie gedeihen nur, wenn sie regelmäßig gegossen und pfleglich behandelt werden.“\nWenn Sie mit den BASICS anfangen.\nWerden Sie sich wundern wie viel NI (Natürliche Intelligenz) schon im Hause ist!\nIgnoranz als Grundlage des Erfolgs? # In vielen Unternehmen in dem ich als Unterstützung gerufen werde, sind die Mitarbeiter weit oberhalb einer akzeptablen Auslastung in die Arbeiten eingebunden.\n120 %, 140 % Last sind eher normal, Bereiche von bis zu 300 % Last findet man.\nGanz abgesehen davon, dass die Mitarbeiter dann – wie bei einem großen Kunden, den ich habe – in Scharen das Unternehmen verlassen, es gibt keine bessere Methode, um sich selbst in den Ruin zu treiben. - Keine KI kann Menschen ersetzen.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/Overload_320.jpg)## Übernahme durch die Maschinen Solange man Daten und Fakten ignoriert wird die beste Künstliche Intelligenz nicht helfen.\nFirmen, welche die Grundlagen der Naturwissenschaften verstanden haben, gesunden Menschenverstand haben und dann vielleicht noch KI einsetzen, werden die Anderen überholen.\nBis zu dem Moment, wo wieder einmal die \u0026ldquo;Rettung\u0026rdquo; der großen Firmen - \u0026ldquo;too big to fail\u0026rdquo; gegen jeden Sachverstand einsetzt.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Business/AI_320_200.png)##### [Lesenswerter Link über Mitarbeiter](https://www.companymatch.me/news/deutsch/die-mitarbeiter-einer-firma-sind-ihr-grostes-kapital/) Mehr von Harald Lesch zum Thema Elektro # ","date":"1. November 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/ki-kuenstliche-intelligenz/","section":"Blogs","summary":"Maschinelles Lernen # ist wohl der bessee Ausdruck.\nEiner Maschine werden immer wieder gleiche und ähnliche Dinge gezeigt und die Maschine entwickelt daraus Muster und errechnet Warscheinlichkeiten.\nDiese Ergebnisse werden mit jedem Durchlauf verändert.\nPolitische Entscheidungen # Glauben Sie wirklich, das KI alles in der Zukunft steuern wird? # Wie in “Terminator” - Die Maschinen übernehmen die Kontrolle?\nNun denn - in Anbetracht der Entscheidungen der “Eliten”, der “Politik” und der “Führungskräfte“ mag es wirklich intelligenter sein, Maschinen die Entscheidung zu überlassen…\nDas Problem ist jedoch – wer hat Sie programmiert – wer hat Sie gelehrt?\n","title":"KI = Künstliche Intelligenz","type":"blog"},{"content":"Sie ??müssen?? digitalisieren!! Müssen tun Sie gar nicht!\nJeder weiß es wieder am Besten. Bei der Digitalisierung jedoch ist eines klar.\nOhne Prozesse keine Digitalisierung.\nWir haben so viele Dinge, welche wir „aus dem Bauch heraus“ tun, dass es uns schwerfällt das Ganze zu beschreiben. Aber ohne die Definition der Prozesse, können Sie nicht digitalisieren.\nDigitalisieren heißt Automatisieren. Aber was automatisieren Sie? Wenn Sie Ihre Prozesse nicht kennen und die zugehörigen „digitalisierungsfähigen Artefakte“ wird das nix.\n2 Varianten - Anfänger oder Fortgeschritten # Sie sind sich Unsicher? # Zunächst dann die (zugegebenermaßen einfache) Erklärung der Schritte.\nSie sind bereits mitten Drin? # Sie sind bereits mitten in der Automatisierung und Digitalisierung?\nLesen Sie doch hier weiter „Jetzt müssen Sie verketten\u0026quot;!\nKurze Einführung. # Die Fertigung als Vergleich # In jeder Fertigungsstraße wird\nDas Ergebnis einer Produktionskette definiert Für bestimmte Schritte eine Maschine und für jede Maschine festgelegt was Sie tun soll. Ggf. mehrere Schritte Administrativ ist es ähnlich\nWas kommt an, was wird gemacht und wie geht es weiter? sind die Fragen, welche beantwortet werden müssen.\nDas Ergebnis aus jahrelangem Entwickeln und optimieren sind Produktionsketten, welche in einer Geschwindigkeit und mit einer Qualität arbeiten, wie es vor Jahren völlig undenkbar war.\nSelbiges kann man auch in der Verwaltung machen.\nWenn Sie digitalisieren wollen. # Für Ihre Organisation - also den Bereich der Verwaltung/Administration müssen Sie genau so agieren.\nIn dem Moment wo Sie damit beginnen, fliegen Ihnen die Emotion der Kollegen entgegen.\nDie Aussagen:\n„Wir machen hier geistige Arbeit, die kann man nicht automatisieren.“ „Wir sind Spezialisten.“ „Das geht nicht“ \u0026hellip; Sind zu erwarten. Aber die Panik ist nicht wirklich nötig.\nEs gibt so viel, was digitalisiert werden kann, dass man an allen möglichen Stellen anfangen kann und die Kollegen dazu bekommt mitzumachen, weil es Ihnen die Arbeit erleichtert.\nWeiter Unten ist mal eine Liste von Prozessen (Abgeleitet aus der ISO 33071). Und bei allen Prozessen kann man digitalisieren.\nNatürlich ist diese Liste NICHT spezifisch für Ihre Firma und nicht vollständig, aber Sie dürften sich zu \u0026gt; 80% darin wiederfinden.\nDie erste Frage, wenn man sich um Prozesse und Digitalisierung kümmert, ist:\nWas will eigentlich die Firma? # Wenn man das weiß, kann man sich anschauen, welche Dinge erledigt werden müssen. Ebenso muss man herausfinden, was mit wem zusammenspielt.\nDer Prozess Unternehmensführung der nachfolgenden Liste wäre der #1 -Wohin will ich eigentlich.\nListe einiger Prozesse einer Firma in Alphabetischer Reihenfolge.\n| Analyse von Möglichkeiten | Änderungs- und Konfigurationsmanagement | Anforderungen | Arbeitsumgebung | |---|---|---|---| | Ausschreibungsverfahren | Auswertung/Bewertung | Bedarfe/Kundenbedarfe | Bereitstellung und Entsorgung | | Betrieb und Service | Design | Design Umsetzung | Forschung und Innovation | | Geschäftsbeziehungsmanagement | Informationsmanagement | Design Integration | Investment Management | | Lieferantenvereinbarungen | Messen und Analysieren | Organisationsstruktur | Personalmanagementprozesses | | Projektmanagement | Prozessdefinition | Prozessverbesserung | Qualitätssicherung- und Management | | Risikomanagement | Schulung | Sicherheitsprozess | Unternehmensführung | | Vertrieb | Wissensmanagement | | | Ein Prozess ist meist sehr stark digitalisiert - der steht gar nicht auf der Liste. Im Finanzbereich, auch wenn das ggf. ihr Steuerberater macht, ist fast alles digitalisiert. ELSTER - es gibt kaum einen passenderen Begriff für das Finanzamt und deren Software - Sie müssen damit arbeiten. Ja, Sie bekommen Daten zum Teil noch per Post, aber ist Ihnen schon einmal aufgefallen wie schnell das geht und was die alles finden? Na, die haben halt Ihre Prozesse digitalisiert. Nun sind Sie dran!\nEine detaillierte Liste der Prozesse, der herein und herauskommenden Artefakte inklusive der Möglichkeit wie man das digitalisieren kann ist in den nächsten Tagen mit Logical Scaled Business® Version 2 verfügbar.\nSchnappen Sie sich mindestens einen, am besten alle Prozesse und definieren Sie, angepasst an Ihre Firma.\nWenn Sie wollen, können Sie Logical Scaled Business® Version 2 hier kostenfrei vorbestellen.\nWas digitalisieren (NICHT) ist. # Digitalisieren heißt NICHT eine Software kaufen. Die Umstellung auf EDV im Finanzbereich hat viel mehr bedeutet, als - wir kaufen eine Software und nutzen die. Der Einführungs- und Umsetzungsprozess war lange. Die Zeit haben Sie für die anderen Prozesse jetzt nicht wirklich.\nSoftware hilft und ist letztendlich etwas das man braucht, aber die Reihenfolge ist immer\nOrganisation (Wohin - will ich gehen) Prozesse (Was - will ich erreichen) Methoden (Wie - mache ich das) Tools (Womit) == Werkzeug In dem Moment wo Sie zumindest 1 und 2 intensiv! angeschaut haben, können Sie an 4 denken. Wenn Sie vorher anfangen und wenn Sie sich auf „das ist der Marktführer“ verlassen, sind Sie verlassen.\nEines kann ich aber jetzt schon sagen:\nWenn Sie Ihre Prozessziele und Ihre Prozessschritte, sowie die zugehörigen Artefakte nicht korrekt definieren, digitalisieren Sie sich ins Abseits.\nSie sind bereits (zum Teil) digitalisiert? # Datenkonsistenz. # ist einer der Hauptpunkte, der Digitalisierung. Wo war noch mal die Version des Dokuments?\nEiner der größten Verlustbringer in einer Firma ist die Datenkonsistenz.\nWer hat wann wo was gemacht und ist das was ich in der Hand habe der letzte Stand?\nProzesse aus 2002, habe ich im Jahre 2019 in einer „High Tech“ Firma vorgefunden. Über den Zustand der Firma muss ich Ihnen nicht viel erzählen. Interessanterweise war die Finanzabteilung „latest und geratest“ und die Entwicklungsabteilung war \u0026hellip;..\nWenn Sie Ihre Prozesse, die Prozessergebnisse, sowie die Methoden und die Tools nicht konstant überwachen und ebenso optimieren/ändern, verlieren Sie.\nDas ist sozusagen der tägliche Optimierungswahn gemäß Prof Dueck „Heute schon einen Prozess optimiert?“. Aber im Ernst: Digitalisierung heißt nicht einmal machen und dann aufhören. Digitalisierung ist wie Training. Sie müssen jeden Tag wieder „ran an den Speck“.\nSie sind einem kleinen Unternehmen typischerweise im Vorteil, Sie sind viel flexibler!\nSie können schnell ändern, wenn es für nötig halten. Ihre Entscheidungsprozesse sind typischerweise schlanker. Für Großunternehmen heißt es, dass diese ihre gesamte Organisation überdenken müssen um schneller zu werden. Die Befugnisse der einzelnen Abteilungen müssen größer werden, die Verantwortung (Accounatbility) ebenso und müssen die Prozesse in Ihren Zielen angepasst werden.\nVerketten Sie! # Sie haben bereits Daten in digitaler Form vorliegen? Jede Abteilung hat ihr eigenes Werkzeug.\nNun müssen Sie die Stilblüten einfangen. (Stilblüten sind die Steckenpferde einzelner Personen, welche nicht zum Unternehmenserfolg beitragen)\nSie müssen die Datenübergabe von jeder Abteilung in die nächste Abteilung auch noch automatisieren.\nMit Kovair gibt es ein Werkzeug, dass hier einzigartig ist. Es kann Ihre Artefakte über die gesamte Prozesskette hin verketten und datenkonsistent halten. Voraussetzung ist aber immer ein Prozess!\nErst wenn Sie Ihren Prozess definiert haben geht es los.\nRisiken # Jedes Mal, wo ein manueller Schritt in einer Organisation gemacht werden muss, birgt dieser Schritt Risiken.\nEs kann etwas schiefgehen. Glauben Sie ja nicht, dass das in einem automatisierten/digitalisiertem Prozess nicht passieren kann! Im Produktionsprozess hat man eine Lösung gefunden, eine sogenannte FMEA. (Failure Mode Effect Analysis). Diese können auch Sie in Ihrem Unternehmen einführen und dann Ihre Prozesskette optimieren. Prozess-FMEA ist etwas, dass auch in administrativen Bereichen geht.\nWo anfangen? # Ich hatte es oben schon mal erwähnt. Organisation und dann Prozesse. Wenn Sie das haben, dann kann es los gehen.\nIn eigener Sache # OTSM [Organisations- Technologie und Servicemanagement / Logisch skalierende Organisation] welches in den nächsten Tagen in einer überarbeiteten Version verfügbar ist, zeigt Ihnen nicht nur fast alle lebensnotwendigen Prozesse, es zeigt Ihnen auch, was wie digitalisiert werden kann.\n","date":"29. October 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/keine-prozesse-keine-digitalisierung/","section":"Blogs","summary":"Sie ??müssen?? digitalisieren!! Müssen tun Sie gar nicht!\nJeder weiß es wieder am Besten. Bei der Digitalisierung jedoch ist eines klar.\nOhne Prozesse keine Digitalisierung.\nWir haben so viele Dinge, welche wir „aus dem Bauch heraus“ tun, dass es uns schwerfällt das Ganze zu beschreiben. Aber ohne die Definition der Prozesse, können Sie nicht digitalisieren.\nDigitalisieren heißt Automatisieren. Aber was automatisieren Sie? Wenn Sie Ihre Prozesse nicht kennen und die zugehörigen „digitalisierungsfähigen Artefakte“ wird das nix.\n","title":"Keine Prozesse – keine Digitalisierung","type":"blog"},{"content":" Autor Patrick Becka \u0026ndash;\u0026gt; Übersetzung Thomas Arends # Bei verschiedenen Gelegenheiten war ich in Meetings mit Geschäftsleuten und Softwareexperten involviert und stellte fest, dass beide Parteien ein grundlegendes Missverständnis darüber haben, was agil bedeutet und was nicht.\nBeginnen wir also im Hinblick auf das Agile Manifest mit dem, was Agile nicht sagt:\nEinzelpersonen und Interaktionen über Prozesse und Werkzeuge # Was das NICHT bedeutet:\nProzesse und Tools spielen keine Rolle.\nProzesse ermöglichen es Unternehmen, im Laufe der Zeit zu lernen und sich zu verbessern, und die Einhaltung von Verfahren führt zu reproduzierbaren Ergebnissen. Werkzeuge können die Art und Weise, wie ein Team Probleme erkennt und auf sie reagiert, grundlegend ändern.\nWie das alte Sprichwort besagt: Wenn das einzige Werkzeug, das Sie haben, ein Hammer ist, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.\nArbeitssoftware über umfassende Dokumentation # Was das NICHT bedeutet:\nDokumentation ist altmodisch / überbewertet.\nBeachten Sie zunächst das Qualifikationsmerkmal „umfassend“:\nJedes Detail jeder Zeile Quellcode muss nicht kommentiert / dokumentiert werden, und es muss nicht jede Anforderung auf Mikroebene formuliert werden.\nOhne ausreichende Dokumentation werden Ihre Anforderungen jedoch nicht ausreichen, und dies führt zu Zeitverschwendung bei der Erfüllung der Anforderungen oder sogar zu noch schlimmeren, dies kann zu noch zeitaufwendigeren und teureren Revisionen Ihrer Software führen.\nWenn Sie nicht wissen, wo Sie sich befinden, ist es sehr schwer herauszufinden, wie Sie dorthin gelangen, wo Sie hin möchten.\nUnd vergessen Sie nicht, dass die Menschen krank werden, aufhören und in den Ruhestand gehen:\nNehmen Sie genau das Produkt- und institutionelle Wissen mit, das für den Rest des Teams erforderlich ist, um ihre Arbeit ununterbrochen fortzusetzen.\nZusammenarbeit des Kunden bei Vertragsverhandlungen # Was das NICHT bedeutet:\nVertragsbedingungen sind nicht wichtig.\nSie sind. Sie können jedoch breit genug sein, um zu erkennen, dass die genauen Ergebnisse nicht im Voraus festgelegt wurden (weil sie nicht vollständig bekannt sind, wenn die Arbeit beginnt).\nUnd wenn beide Seiten wirklich zusammenarbeiten und vernünftig sind, sollten beide am Ende zufrieden sein.\nMachen Sie keine Geschäfte mit Menschen, die nicht verstehen, wie Software geliefert wird.\nNach einem Plan auf die Umstellung reagieren # Was das NICHT bedeutet:\nPlanung ist nicht erforderlich.\nPläne sind wichtig, sollten aber normalerweise nicht in Stein gemeißelt werden.\nDie Pläne für einen bestimmten Zeitraum müssen dokumentiert werden, um zu wissen, wer an was arbeitet, um Abhängigkeiten usw. zu erkennen.\nAber auch kurzfristige Pläne können geändert werden, wenn das Unternehmen Änderungen verlangt.\nSchließlich wird das Produkt des Teams nicht um seiner selbst willen hergestellt - es wird so gebaut, dass es den Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.\n","date":"26. October 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/was-agile-nicht-ist/","section":"Blogs","summary":"Autor Patrick Becka –\u003e Übersetzung Thomas Arends # Bei verschiedenen Gelegenheiten war ich in Meetings mit Geschäftsleuten und Softwareexperten involviert und stellte fest, dass beide Parteien ein grundlegendes Missverständnis darüber haben, was agil bedeutet und was nicht.\nBeginnen wir also im Hinblick auf das Agile Manifest mit dem, was Agile nicht sagt:\nEinzelpersonen und Interaktionen über Prozesse und Werkzeuge # Was das NICHT bedeutet:\nProzesse und Tools spielen keine Rolle.\nProzesse ermöglichen es Unternehmen, im Laufe der Zeit zu lernen und sich zu verbessern, und die Einhaltung von Verfahren führt zu reproduzierbaren Ergebnissen. Werkzeuge können die Art und Weise, wie ein Team Probleme erkennt und auf sie reagiert, grundlegend ändern.\nWie das alte Sprichwort besagt: Wenn das einzige Werkzeug, das Sie haben, ein Hammer ist, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.\n","title":"Was agile Entwicklung NICHT ist","type":"blog"},{"content":"Ich weiß, jetzt kommt der Aufschrei der Anhänger der Agilen Entwicklung, aber das nehme ich gerne in Kauf.\n![](./traffic-signs-1274312_640.jpg)# Die Agilen Prinzipien einmal kommentiert: Die Forderungen der Agilen Entwicklung sind mehr als gerechtfertigt!\nIch gehe auf die Forderungen ein, und ich kommentiere diese:\nIndividuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge\nDas heißt aber nicht:\nProzesse und Werkzeuge sind irrelevant. Prozesse ermöglichen Organisationen, im Laufe der Zeit zu lernen und sich zu verbessern, und die Verfahren führen (hoffentlich) zu reproduzierbaren Ergebnissen. Tools können die Art und Weise, wie ein Team Probleme erkennt und darauf reagiert, grundlegend verändern. Wer als Führungskraft oder Projektleiter nicht begriffen hat, das Menschen sein Kapital sind und das Menschen die höchste Aufmerksamkeit genießen sollten hat seinen Job verfehlt und gehört da nicht hin! Prozesse sind Interaktionen.\nWenn diese Prozesse nicht funktionieren, ist der Prozess schlecht! Leider werden Prozesse oftmals von denen erstellt, welche vom Prozess nicht betroffen sind und danach in Stein gemeißelt. Das ist absolut kontraproduktiv. Ein guter Prozess hilft allen Beteiligten, wie zum Beispiel das Fahren auf der rechten Seite, oder das Bilden einer Rettungsgasse.\nWenn man in England oder Australien fährt ist der Prozess halt anders, die Rettungsgasse bleibt! Entscheiden ist, dass das Ergebnis erzielt wird und NACHHALTIG ist! Werkzeuge/Tools sind Klass Aber nur, wenn es gute Werkzeuge sind! Oftmals sind Werkzeuge „uralt“ und man richtet seinen Prozess und am Tool aus. Na dann – nix wie weg mit dem Tool – oftmals ist es besser Dinge manuell zu machen. A Fool with a Tool is still a Fool! Wenn Sie es manuell nicht können, hilft Ihnen kein Tool! Das Tool hat dem Zweck zu dienen und kein Mensch dem Tool! Das Ändern von Tools ist aber oftmals das Schwierigste was es im Unternehmen gibt – auch hier gibt es „Religionskriege“ Technische oder sachlogische Begründungen werden bei der Toolauswahl sehr selten verwendet. Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation.\nWas das NICHT bedeutet:\nDokumentation ist altmodisch / überbewertet. Ohne ausreichende Dokumentation Ihrer Anforderungen wird es noch zeitaufwendiger die Software zu erstellen, von einer Überarbeitung ganz zu schweigen. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie sind, ist es sehr schwer herauszufinden, wie Sie dahin kommen, wo Sie hin wollen, besonders dann, wenn das nicht vernünftig beschrieben ist. Und vergessen Sie nicht, dass Menschen krank werden, aussteigen und in Rente gehen:\nSie nehmen dann Ihr gesamtes Wissen und die institutionellen Kenntnisse mit, welche für den Rest des Teams erforderlich ist, um ihre Arbeit fortzusetzen. Was ist denn funktionierend? Das habe ich gerade== mit Stand heut im März 2018 so schön\nEs geht/funktioniert!\u0026hellip;. Hast Du es getestet? Ja! Wo sind denn die Testfälle … ähhh ne – das war nur hier so…. Ich muss noch debuggen…à Wie jetzt – ich dachte es funktioniert! Funktionierend heißt im Sinne von Qualität: “Compliance with Requirements“ Dabei ist es völlig unwichtig ob ich nun ein EPIC, eine User Story oder eine klar definierte Anforderung habe. Faktisch sind es alles Anforderungen, welche unterschiedlich detailliert formuliert wurden. Dokumentation ist, ganz besonders im normativen Umfeld ein Muss. Da steht jedoch nie, dass Sie nun exzessiv dokumentieren – die Dokumentation muss DEM ZWECK GERECHT WERDEN! Zusammenarbeit mit dem Kunden hat Vorrang vor der Vertragsverhandlung\nWas das NICHT bedeutet:\nVertragsbedingungen sind nicht wichtig. Sie sind. Wenn beide Seiten wirklich zusammenarbeiten, dann sollten beide am Ende zufrieden sein. Machen Sie keine Geschäfte mit Leuten, die mit Ihnen eine Art Sklavenverhältnis etablieren wollen! Kunden verlangen – gerade die Großen Kunden – oftmals ein Wunschkonzert, natürlich kostenfrei – Nada Kunden ändern gerne, aber es darf nichts kosten – Nada Kurz vor der Serie müssen noch Änderungen einfließen (und validiert werden), ohne das der Zeitplan verschoben wird - Nada Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines Plans\nWas das NICHT bedeutet:\nPlanung wird nicht benötigt. Pläne sind wichtig, aber sie sollten nicht in Stein gemeißelt werden. Wer je mit Plänen gearbeitet hat weiß, dass diese typischerweise den ersten Kontakt mit der Realität nicht überleben. Auch kurzfristige Pläne können geändert werden, um die Bedürfnisse eines Unternehmens zu erfüllen. (Steht übrigens auch in den Normen)\nSchließlich wird das gesamte Produkt nicht um seiner selbst willen hergestellt - es ist darauf ausgelegt, den Bedürfnissen des Unternehmens gerecht zu werden. Wer nicht in der Lage ist die Arbeitsaufgaben eines großen Projektes in kleine – Zielgruppengerechte „Happen“ – aufzuteilen, hat weder im Management noch in der Projektleitung etwas zu suchen! Warum ist Agile denn nun ein Irrweg? # Der Wichtigste Grund ist:\nEs wird als Religion verstanden – ich bin im Recht – Du bist im Unrecht! Das Verhalten (Ich bin im Recht, Du im Unrecht) widerspricht der Tatsache des Gesetzes von Conway – die Kommunikation wird abgeschnitten.\nDadurch sinkt die Produktqualität drastisch! Abgeschnittene Kommunikation „die da (haben doch keine Ahnung)“ führt zu Spannungen.\nDie Anwendung der Agilen Prinzipen ist auch im klassischen V-Modell oder Wasserfall möglich! Nicht jedes Problem lässt sich mit einem Hammer lösen, nicht alle Probleme heißen „Nagel“\nDas bedeutet, dass man, statt des klassischen technischen Ansatzes einer sachlogischen Überlegung immer mit dem gleichen Prinzip arbeitet ….\nDas Arbeiten mit immer gleichen Methoden unter unterschiedlichen Bedingungen ist sachlogisch nicht begründbar!\nWir sind dann im Bereich der Hype oder der Religion == des Glaubens“ == von Beweisen unabhängigem Wissen. Ohne „nach allen Seiten hin offen zu sein“ – dann wären sie „nicht ganz dicht“ – Richten Sie die Augen auf das Ziel, dann wird es klar ob das Auto, der Trecker, die Bahn oder das Flugzeug richtig ist Es wird verwendet um Chaosmanagement zu überspielen Ich habe sehr oft erlebt, dass man im Management das Wort „Agile“ benutzt um damit die Unfähigkeit einer strukturierten Herangehensweise zu verdecken. Es wird munter drauf los entwickelt, ohne „die Entwicklung“ einen Zusammenhang mit den anderen Bedürfnissen zu bringen. Studienergebnisse zeigen, dass die Methode NICHT die Ursache für gute und schnelle Produkte ist Agile skaliert nicht! Abgesehen von den Studienergebnissen z.B. im Automobilsektor, wo man dann doch wieder zu den klassischen Methoden schwenkt. SAFe® und LESS sind auch keine Lösung - besonders wenn den Anwender fragt.\n„Ja, das Management ist begeistert, aber es ist schlimmer als vorher“ (Aussage bei einem großen Deutschen Unternehmen)\n„Wir müssen das machen, aber es geht nicht“ (Tier 1)\n\u0026hellip;\u0026hellip; Der Schlüssel zu Erfolg ist – wie in umfangreichen Studienergebnissen belegt ist:\nErfahrung Wenn die Methode nicht die Ursache für gute und schnelle Realisierung ist, sollte man ganz einfach die Methode so wählen, wie es dem Zweck entspricht!\nEs ist ein Irrweg, wenn man glaubt, dass die Methode die Lösung ist - egal welche Methode # [Namcook Studie zu Agile und anderen Methoden](./Excellence2016Long.pdf)[Herunterladen](./Excellence2016Long.pdf)Und zusätzlich noch eine etwas ältere Auswertung.. Evaluating Ten Software Development Methodologies # [EVALUATING-TEN-SOFTWARE-DEVELOPMENT-METHODOLOGIES-](./EVALUATING-TEN-SOFTWARE-DEVELOPMENT-METHODOLOGIES-.pdf)[Herunterladen](./EVALUATING-TEN-SOFTWARE-DEVELOPMENT-METHODOLOGIES-.pdf)","date":"25. October 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/warum-agile-entwicklung-ein-irrweg-ist/","section":"Blogs","summary":"Ich weiß, jetzt kommt der Aufschrei der Anhänger der Agilen Entwicklung, aber das nehme ich gerne in Kauf.\n![](./traffic-signs-1274312_640.jpg)# Die Agilen Prinzipien einmal kommentiert: Die Forderungen der Agilen Entwicklung sind mehr als gerechtfertigt!\nIch gehe auf die Forderungen ein, und ich kommentiere diese:\nIndividuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge\nDas heißt aber nicht:\nProzesse und Werkzeuge sind irrelevant. Prozesse ermöglichen Organisationen, im Laufe der Zeit zu lernen und sich zu verbessern, und die Verfahren führen (hoffentlich) zu reproduzierbaren Ergebnissen. Tools können die Art und Weise, wie ein Team Probleme erkennt und darauf reagiert, grundlegend verändern. Wer als Führungskraft oder Projektleiter nicht begriffen hat, das Menschen sein Kapital sind und das Menschen die höchste Aufmerksamkeit genießen sollten hat seinen Job verfehlt und gehört da nicht hin! Prozesse sind Interaktionen.\nWenn diese Prozesse nicht funktionieren, ist der Prozess schlecht! Leider werden Prozesse oftmals von denen erstellt, welche vom Prozess nicht betroffen sind und danach in Stein gemeißelt. Das ist absolut kontraproduktiv. Ein guter Prozess hilft allen Beteiligten, wie zum Beispiel das Fahren auf der rechten Seite, oder das Bilden einer Rettungsgasse.\nWenn man in England oder Australien fährt ist der Prozess halt anders, die Rettungsgasse bleibt! Entscheiden ist, dass das Ergebnis erzielt wird und NACHHALTIG ist! Werkzeuge/Tools sind Klass Aber nur, wenn es gute Werkzeuge sind! Oftmals sind Werkzeuge „uralt“ und man richtet seinen Prozess und am Tool aus. Na dann – nix wie weg mit dem Tool – oftmals ist es besser Dinge manuell zu machen. A Fool with a Tool is still a Fool! Wenn Sie es manuell nicht können, hilft Ihnen kein Tool! Das Tool hat dem Zweck zu dienen und kein Mensch dem Tool! Das Ändern von Tools ist aber oftmals das Schwierigste was es im Unternehmen gibt – auch hier gibt es „Religionskriege“ Technische oder sachlogische Begründungen werden bei der Toolauswahl sehr selten verwendet. Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation.\nWas das NICHT bedeutet:\nDokumentation ist altmodisch / überbewertet. Ohne ausreichende Dokumentation Ihrer Anforderungen wird es noch zeitaufwendiger die Software zu erstellen, von einer Überarbeitung ganz zu schweigen. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie sind, ist es sehr schwer herauszufinden, wie Sie dahin kommen, wo Sie hin wollen, besonders dann, wenn das nicht vernünftig beschrieben ist. Und vergessen Sie nicht, dass Menschen krank werden, aussteigen und in Rente gehen:\nSie nehmen dann Ihr gesamtes Wissen und die institutionellen Kenntnisse mit, welche für den Rest des Teams erforderlich ist, um ihre Arbeit fortzusetzen. Was ist denn funktionierend? Das habe ich gerade== mit Stand heut im März 2018 so schön\nEs geht/funktioniert!…. Hast Du es getestet? Ja! Wo sind denn die Testfälle … ähhh ne – das war nur hier so…. Ich muss noch debuggen…à Wie jetzt – ich dachte es funktioniert! Funktionierend heißt im Sinne von Qualität: “Compliance with Requirements“ Dabei ist es völlig unwichtig ob ich nun ein EPIC, eine User Story oder eine klar definierte Anforderung habe. Faktisch sind es alles Anforderungen, welche unterschiedlich detailliert formuliert wurden. Dokumentation ist, ganz besonders im normativen Umfeld ein Muss. Da steht jedoch nie, dass Sie nun exzessiv dokumentieren – die Dokumentation muss DEM ZWECK GERECHT WERDEN! Zusammenarbeit mit dem Kunden hat Vorrang vor der Vertragsverhandlung\nWas das NICHT bedeutet:\nVertragsbedingungen sind nicht wichtig. Sie sind. Wenn beide Seiten wirklich zusammenarbeiten, dann sollten beide am Ende zufrieden sein. Machen Sie keine Geschäfte mit Leuten, die mit Ihnen eine Art Sklavenverhältnis etablieren wollen! Kunden verlangen – gerade die Großen Kunden – oftmals ein Wunschkonzert, natürlich kostenfrei – Nada Kunden ändern gerne, aber es darf nichts kosten – Nada Kurz vor der Serie müssen noch Änderungen einfließen (und validiert werden), ohne das der Zeitplan verschoben wird - Nada Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines Plans\nWas das NICHT bedeutet:\nPlanung wird nicht benötigt. Pläne sind wichtig, aber sie sollten nicht in Stein gemeißelt werden. Wer je mit Plänen gearbeitet hat weiß, dass diese typischerweise den ersten Kontakt mit der Realität nicht überleben. Auch kurzfristige Pläne können geändert werden, um die Bedürfnisse eines Unternehmens zu erfüllen. (Steht übrigens auch in den Normen)\nSchließlich wird das gesamte Produkt nicht um seiner selbst willen hergestellt - es ist darauf ausgelegt, den Bedürfnissen des Unternehmens gerecht zu werden. Wer nicht in der Lage ist die Arbeitsaufgaben eines großen Projektes in kleine – Zielgruppengerechte „Happen“ – aufzuteilen, hat weder im Management noch in der Projektleitung etwas zu suchen! Warum ist Agile denn nun ein Irrweg? # Der Wichtigste Grund ist:\nEs wird als Religion verstanden – ich bin im Recht – Du bist im Unrecht! Das Verhalten (Ich bin im Recht, Du im Unrecht) widerspricht der Tatsache des Gesetzes von Conway – die Kommunikation wird abgeschnitten.\nDadurch sinkt die Produktqualität drastisch! Abgeschnittene Kommunikation „die da (haben doch keine Ahnung)“ führt zu Spannungen.\nDie Anwendung der Agilen Prinzipen ist auch im klassischen V-Modell oder Wasserfall möglich! Nicht jedes Problem lässt sich mit einem Hammer lösen, nicht alle Probleme heißen „Nagel“\nDas bedeutet, dass man, statt des klassischen technischen Ansatzes einer sachlogischen Überlegung immer mit dem gleichen Prinzip arbeitet ….\nDas Arbeiten mit immer gleichen Methoden unter unterschiedlichen Bedingungen ist sachlogisch nicht begründbar!\nWir sind dann im Bereich der Hype oder der Religion == des Glaubens“ == von Beweisen unabhängigem Wissen. Ohne „nach allen Seiten hin offen zu sein“ – dann wären sie „nicht ganz dicht“ – Richten Sie die Augen auf das Ziel, dann wird es klar ob das Auto, der Trecker, die Bahn oder das Flugzeug richtig ist Es wird verwendet um Chaosmanagement zu überspielen Ich habe sehr oft erlebt, dass man im Management das Wort „Agile“ benutzt um damit die Unfähigkeit einer strukturierten Herangehensweise zu verdecken. Es wird munter drauf los entwickelt, ohne „die Entwicklung“ einen Zusammenhang mit den anderen Bedürfnissen zu bringen. Studienergebnisse zeigen, dass die Methode NICHT die Ursache für gute und schnelle Produkte ist Agile skaliert nicht! Abgesehen von den Studienergebnissen z.B. im Automobilsektor, wo man dann doch wieder zu den klassischen Methoden schwenkt. SAFe® und LESS sind auch keine Lösung - besonders wenn den Anwender fragt.\n„Ja, das Management ist begeistert, aber es ist schlimmer als vorher“ (Aussage bei einem großen Deutschen Unternehmen)\n„Wir müssen das machen, aber es geht nicht“ (Tier 1)\n…… Der Schlüssel zu Erfolg ist – wie in umfangreichen Studienergebnissen belegt ist:\nErfahrung Wenn die Methode nicht die Ursache für gute und schnelle Realisierung ist, sollte man ganz einfach die Methode so wählen, wie es dem Zweck entspricht!\n","title":"Warum AGILE Entwicklung ein Irrweg ist.","type":"blog"},{"content":"","date":"24. October 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/projekt/","section":"Tags","summary":"","title":"Projekt","type":"tags"},{"content":"Die Boeing 737 MAX 8 ist ein klassisches Beispiel für ausufernde Qualitätskosten.\nDas Dieselgate muss man auch nicht weiter ausführen. Das Desaster mit dem VW ID.3 (Verzögerte Auslieferung und Task Force) gehört auch dazu. Die Liste ist – mehr als lang.\nDas „magische Dreieck“ – Zeit, Qualität und Kosten wird immer wieder angesprochen. Da denkt man, dass es durch „Agilität“ besser wird, die Erfahrung stützt diese Theorie bis heute nicht.\n![](./plane-crash-62883_640.jpg)Absturz ## Ausgangssituation Die klassische Ausgangssituation in fast jedem Projekt heutzutage ist:\nUnklare Anforderungen und Eine unstrukturierte Projektsituation Unzureichendes Budget Unzufriedenstellenden Beifügung von Neben-/Hauptanforderungen des Kunden in Richtung Kommunikation oder Homologation Sich widersprechende oder Völlig unangemessene Beifügung von mitgeltenden Unterlagen. (Ein Satz hätte gereicht, aber 120 Seiten gesendet) Die Projektmanager Aufgaben bestehen oftmals darin die Entwicklungskosten, speziell die Qualitätskosten der Entwicklung zu minimieren. Die Folgekosten schlechter Qualität (schlechte Entwicklungsqualität, Task Force Management, Rückrufe, Reparaturen etc.), welche sich aus der daraus resultierenden Entwicklungsqualität ergeben, werden gerne ausgeblendet.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/egg-583163_640.jpg)Image by Steve Buissinne from Pixabay## Werkzeuge des PM Dabei hat der Projektmanager alle Werkzeuge in der Hand, damit er die Qualitätskosten reduzieren kann. Ebenso kann er, sofern es nicht das erste Projekt in dem Umfeld ist, die tatsächlichen Kosten sachlich begründen.\nWir gehen im Folgenden auf die Studienergebnisse des PMI für Projektversagen ein und koppeln diese mit den klassischen Themen des Projektmanagements, zeigen Ihnen wo hier Qualitätsthemen liegen, wie Sie diese identifizieren und wie Sie sicherstellen „auf Kurs zu bleiben“.\nDie Automotive SPICE® PAM (Prozess Assessment Modell) 3.1 oder die Medical SPICE® (VDI 5702) kann man als „Bremse“ ansehen oder man sieht Sie als kondensiertes Wissen an, welches einem helfen kann, die Entwicklung zu optimieren und unnötige Kosten zu vermeiden.\nOftmals lassen sich aufgrund von inneren Zwängen und äußeren Einflüssen, nicht immer klar Wege beibehalten, die man eigentlich gehen müsste. Wir bleiben hier mal ganz bewusst im Konjunktiv.\nSPICE® # Software Process Improvement Capability dEtermination # Auch wenn der Standard für eine Organisation! (es ist eine Organisationsnorm) entwickelt wurde, welche Software entwickelt, man kann Sie auch an andere Bereiche leicht adaptieren.\nDieser Standard hilft, sich daraus einen in-house-Prozess-Standard zu entwickeln.\nDie Medical SPICE (VDI5702) ebenso.\nDie in diesen Normen geforderten Prozesse, die Basispraktiken und die Arbeitsprodukte sind auch bei agiler Arbeitsweise anwendbar!\nWir können es besser! # Wir wären so froh Ihnen genau das sagen zu können.\nAber auch bei uns gehen Dinge nicht immer so wie wir wollen. Auch wir kämpfen mit den „inneren und äußeren Wiederständen“ in den Firmen. Die Folgenden Erfahrungen und Maßnahmen tragen jedoch signifikant zur Erhöhung der Qualität und Reduktion der Kosten bei.\nWir können Sachignoranz, „Quertreiber“ und „Besserwisser“ nicht eliminieren.\nDas Folgende richtet sich also nicht nur an Projektmanager, sondern an alle Projektbeteiligten, wenn Diese nicht mit an einem Strang ziehen stehen Sie als Projektmanager auf verlorenem Posten.\nWenn Sie die nachfolgenden Punkte beachten wird es für alle Beteiligten weniger Geld und mehr Qualität bedeuten, auch wenn es zu Anfang nicht so aussehen mag.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/cup-1615074_640.png)Image by Arek Socha from Pixabay## Projekte gehen schief, weil.... PMI 2017 Untersuchung # ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/excerpt_from_pmi.png)Wir werden im Folgenden viele dieser Punkte aufgreifen, zeigen was die häufigste Ursache ist, und welche Mittel der Projektleiter zur Verfügung hat, um diese Situationen zu steuern/korrigieren. www.pmi.org/-/media/pmi/documents/public/pdf/learning/thought-leadership/pulse/pulse-of-the-profession-2017.pdf?sc\\_lang\\_temp=en Was will SPICE? # Nachfolgender Text ist stark vereinfacht, beschreibt es aber ganz zutreffend.\nDie SPICE Standard will, dass Sie Software entwickeln, welche den Anforderungen des Kunden entsprechen. Das ist typisch Qualität.\nWie fast jede Norm ist Sie so geschrieben, dass man auf Seite 3-5 nach dem Papierkorb sucht.\nMit ein bisschen Einsatz wird die Norm aber selbst für das Management zu einem MUST have. Es ist also wie bei jeder Norm, es braucht einen, der die Inhalte der Norm verdichtet und in praktikable Umsetzung überführen kann. Dazu später mehr.\nJeder Prozess (32 an der Zahl, davon bei Systementwicklung 16 bzw. nur 10 Prozesse bei reiner Softwareentwicklung verpflichtend) hat ein Prozessziel.\nDarüber lassen sich typischerweise alle Kollegen „ins Boot holen“.\nZu jedem Prozess gehören:\nZiele, Ergebnisse, Praktiken und Arbeitsprodukte (mit Qualitätskriterien).\nCMMI Levels # Für das Level 1 müssen Sie in der Lage sein nachzuweisen, dass Sie in jedem geforderten Prozess \u0026gt; 50% der Basispraktiken (die Sie nach eigenen Wünschen an Ihr Unternehmen adaptieren dürfen) und ebenso, dass Sie \u0026gt; 50% der geforderten Arbeitsprodukte erstellen.\nFür das Level 2 müssen die obigen Punkte \u0026gt; 85% sein und Sie müssen das Planen und Steuern \u0026gt; 50% erreichen.\nLevel 3 alles Vorherige auch wieder bei \u0026gt; 85% und ein Rollout an die Dependancen mit Anpassungsrichtlinien etc.\nSie werden feststellen, dass sehr viele Probleme durch die Basispraktik „MAN.3.BP5 Ressourcenbeschaffung und Umplanung“ abgefedert werden können.\nUnd dafür benötigen Sie exzellente Prozesse.\nNun aber zu den Punkten aus der Studie und wie Sie diese „fangen können“\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/summit-1209168_640.jpg)Image by Free-Photos from Pixabay## Änderung der Prioritäten der Organisation ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/traffic-lights-2147790_640.png)Zunächst hat die Firma einen Auftrag gejagt und gewonnen. Nun kommen neue Aufträge und andere Prioritäten, die Ressourcen werden abgezogen, oder es gibt im Unternehmen eine Taskforce und dadurch werden die Ressourcen werden abgezogen um das andere Projekt zu „retten“. Die Folge ist, das andere Projekte nun nicht ausreichend Personal haben, um die Aufgaben zu erledigen und der Taskforce Modus hier auch kurz vor der Tür ist. Der Terminplan wird in Mitleidenschaft gezogen.\nIn den Projekten entsteht ein hohes Maß an Verwirrung, da die beteiligten Personen oftmals durch diese ständigen Verschiebungen gar nicht wissen was sie aktuell tun sollen bzw. die Planung im „Firefighter Modus“ auf Tagesebene verändert wird.\nMAN.3 BP5 Ressourcen bekommen oder Umplanung\nEmpfehlung # Zeigen Sie auf, dass eine Person, welche je zu 1/3 in einem Projekt arbeitet, keine 1/3 Leistung liefert.\nJede neue Aufgabe bedeutet immer umschalten. Und bevor man sich in etwas eingefunden hat, vergeht Zeit. Die Ressourcenteilung, unter der Annahme, dass Zeit = Leistung ist, geht immer schief, Planen Sie um, und zeigen Sie die Folgen der Veränderung auf. Kämpfen Sie um die Ihnen zugesagten Ressourcen. Keiner wird Sie mögen, aber Sie werden noch weniger gemocht, wenn Sie das Projekt vergeigen.\nWenn Sie diese Ressourcen nicht haben, kaufen Sie ein Team ein, welches die Aufgaben erledigt. Auch hier gilt, dass das neue Team Zeit braucht, um produktiv zu sein.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/goats-173940_640.jpg)A Fight...*Ein Kunde von uns hatte bereits in der Planung, siehe auch weiter unten „Unzureichende Ressourcenprognose“ und „Ungenaue Schätzung der Task-Zeit“ massive Fehler begangen. Die avisierten 13 Mio. Entwicklungskosten/Ressourcen, wären selbst mit einem erfahrenen Team nicht zu meistern gewesen. Die mittels einer geeigneten Methode nachkalkulierten Kosten lagen bei 33. Mio. Diese schockierende Mitteilung wurde – da nicht opportun – ignoriert und stattdessen auch noch Personal abgebaut.* Als Resultat war die Firma 2 Jahre im Task Force Modus, plötzlich waren – weil der Kunde natürlich irgendwann mit Projektabzug gedroht hat – Ressourcen verfügbar und die Gesamtkosten überstiegen 45 Mio.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/students-4190327_640.jpg)Image by Gerd Altmann from PixabayEine gute Planung bedeutet hier: **Management geeignet und sachlich nachvollziehbar. Faktenbezug**. Die Idee hier mit einem Standalone Projektmanagementwerkzeug alles erledigen zu wollen, funktioniert fast nie. Sie müssen Life Daten aus den einzelnen Prozessen haben. Wenn Sie darauf angewiesen sind die Daten aus den einzelnen Prozessen mittels regelmäßigen „Meetings und Reporting“ zu bekommen, sind die Daten, abgesehen von der Inkonsistenz, schon veraltet, bevor Sie den Report fertig geschrieben haben. Hier ist bei der Digitalisierung gemäß dem Level 2 der SPICE gemäß der „GP 2.1.3 Monitor the performance of the process against the plans“ ein Workflow Management System zu verwenden. Aber auch hier gilt „A fool with a tool is still a fool“ Ungeeignete Tools, Tools nicht verkettet sind und Tools, welche inhaltlich nicht gut gepflegt werden, nutzen Ihnen nicht viel, womit wir zum nächsten Punkt kommen.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/loser-3096225_640.jpg)## Ungenauigkeiten – signifikante Abweichungen Ursachen: # ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/directory-2713360_1280.jpg)Image by Gerd Altmann from PixabaySchätzungen werden gerne angezweifelt. Das ist nur zu verständlich, wenn Sie den Druck sehen, unter dem man steht, Aufträge zu gewinnen. Falsche/keine Methoden zur Ermittlung der Aufwände. Optimismus/Pessimismus bei der Schätzung, sowie die Abhängigkeit der Vorgaben aus dem Vertrieb erhöhen hier den Druck. Die Lessons Learned, werden gerne ausgeblendet\nDas Thema wird zusätzlich schnell „politisch“. Beispiel ist der BER, Stuttgart 21 oder auch der VW ID.3\nDie genannten Ursachen für das Projektversagen „Unzureichende Ressourcenprognose“, „Überlastung“, „Unerfahrene Projekt Manager“, sowie „Ungenaue Kostenschätzung“ kumulieren sich hier zusammen mit dem Obigen.\nMAN.3.BP4: Define, monitor and adjust project activities\nMAN.3 BP5 Ressourcen bekommen oder Umplanung\nUnerfahrene Projektmanager: # Beginnen wir mit dem Einfachsten: # Zertifikate sind schön, sind aber keine Erfahrung!\nDie Zeit, welche mit einer Sache verbracht wurde, ist auch keine Erfahrung!\n„TLDR“ = „Too Long Didn‘t Read“ Wird auch immer wieder gerne ins Feld geführt. Es muss etwas fertig gestellt werden.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/library-869061_640.jpg)Its starts with reading. Image by Foundry Co from Pixabay*Unser Kunde hatte einen sehr erfahrenen Abteilungsleiter, der unter anderem PMI zertifiziert ist. Allerdings fehlte auch Ihm die Praxiserfahrung. Entgegen unserer, mit Zahlen und Fakten begründeten Empfehlung (Verdreifachung der Ressourcen gefordert), bzw. Zeitverzug, wurde das Projekt nach vorne gepeitscht und im Sinne von „der Vorgänger hat gesagt wir sind schon fertig und brauchen nur noch das Testat“ der Rollout durchgesetzt. Unsere Aussagen waren, obwohl nachvollziehbar, „nicht opportun“. Die notwendigen Normen wurden gemäß dem obigen TLDR nur von uns und einem internen Kollegen gelesen. Man ging so weit dem internen Projektmanager zu sagen, dass er sich um die normativen Anforderungen nicht darum kümmern müsse. Das Ergebnis war, dass der Rollout zwar „irgendwie“ ging, aber danach mehrere Iterationen Bug Fixing notwendig waren. Und selbst danach kam es noch einmal „Knüppeldick“. Selbst einfachste Funktionen waren plötzlich sehr fehlerbehaftet. – Bug Fixing macht plötzlich 80% der Arbeitszeit aus. Das Management war immer noch der Meinung, dass „wir nur dramatisieren würden“ und „das macht doch sonst Keiner“. Bis zu dem Moment, wo man die Zertifizierung 4 x hintereinander nicht erreichte. Gesamtkosten waren dann – inklusive der mehrfachen Zertifizierungskosten 8 x höher als ursprünglich geplant, Faktor 2 hätte gereicht, wenn man von Anfang an das Ganze korrekt bearbeitet hätte* Punkt 2,3,4:\nZeit, Ressourcen, Kosten:\nWie schon oben erwähnt, Erfahrung im Sinne von „Ich habe es gelernt und erfolgreich umgesetzt“, bzw. „Ich habe es vergeigt, repariert und mache den Fehler nicht noch einmal“ ist hier der Schlüssel.\nWenn, wie oben erwähnt, uns trotz unserer Erfahrung nicht geglaubt wird, und wir als externe Mitarbeiter im Projekt sind, wissen wir sehr gut, wie es Ihnen als Angestellter geht.\nKosten- Zeit- und Ressourcenabschätzung # Viele Projekte werden von den „Controllern“ dominiert. Der Vertrieb sucht das möglichst günstigste Angebot abzugeben.\nKosten abzuschätzen ist immer eine riskante Angelegenheit, denn man möchte auf der einen Seite nicht draufzahlen und auf der anderen Seite aber den Kunden entsprechend ein solides Produkt anbieten können.\nEin agiler Ansatz mag hier Abhilfe schaffen, nutzt aber überhaupt nichts, wenn Fakten von irgendeinem der Stakeholder ignoriert werden.\nWenn Sie hier nicht aufpassen können Sie erhebliche Kosten produzieren, wenn Sie keine Prozesse haben, keine Templates keine sonstigen Vorgaben die ihnen klar aufzeigen wie Sie das Risiko minimieren oder wie die Kosten so abschätzen können, dass Sie einen Deckungsbeitrag ableiten können, wenn Sie den Einkauf, den Vertrieb oder das Controlling UND den Kunden hier nicht einbinden, sondern es nur auf der funktionalen Ebene machen, lassen Sie wichtige Informationsquellen Ihres Unternehmens außen vor was letztlich auch dazu sorgt dass dieses Projekt nicht funktioniert wird.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/savings-2789153_640.jpg)Image by Steve Buissinne from PixabayIn einem geordneten Projektablauf ist die klassische Ablaufsituation so, dass man eine Kostenabschätzung macht die entweder auf einer konsequenten Analyse der jeweiligen Umfängen ableitet (Aufwand) oder sie einfach einen prozentualen Anteil definieren, plus Risikoaufschlag, der ihnen dann einen ungefähren Hinweis darauf gibt welche Kosten auf Sie zukommen.\nDenken Sie daran, dass der Kunde auch erwartet, dass Sie aufgrund einer neuen Projekts Situation oder einem wie auch immer gearteten Änderungsszenario einen erheblichen Risikoaufschlag auf ihr Schätzung packen Sie mit einer entsprechenden Nachschlag Verhandlung auf Ihn zukommen wird.\nHinzu kommt, dass Sie häufig wahrscheinlich auch nicht immer das absolute Fachpersonal haben das genau diese Risikoanalyse für Sie korrekt durchführt und erst später im Projekt fällt das auf.\nMAN.3\nEmpfehlung # Die Function Point Analyse ist eine für reine Softwareprojekte eine geeignete Methode. Für die Systementwicklung ist Sie nicht ausreichend.\nJeder Pilot eines Flugzeuges ist verpflichtet vor dem Start eine Berechnung durchzuführen. Zustand des Flugzeuges, Flugzeugtyp, Beladung, Wetterverhältnisse etc. und daraus abgeleitet wird die notwendige Spritmenge berechnet inklusive Ausweichflugplatz (Alternate) und Wartezeit (Hold) zur Landung.\nDas kann dann schon mal sein, dass die geplante Spritmenge bis zu 50% oberhalb der „idealen“ Situation ist.\nOftmals wird das in der Zwischenzeit von den „Dispatchern“ (vergleichbar mit den Controllern im Unternehmen) durchgeführt. Verantwortlich ist aber der Pilot. Controller ohne eigen erfolgreiche Projektleitungserfahrung folgen „der reinen Lehre“.\nWichtig ist für das jede Person in den Führungsebenen vom Management bis zum Teamleiter, dass Sie Ihren Mitarbeitern vertrauen. Wenn Sie Ihrem Mitarbeiter zutrauen, dass er Ihnen das Flugzeug auch durch schwere Wetter sicher zum Ziel bringt bringt, dann diskreditieren Sie ihr Vertrauen nicht dadurch, dass Sie Ihm unterstellen, dass er nicht richtig rechnen kann. Ein guter Pilot (und Sie sind Ihm typischerweise dankbar) wird Ihnen den Start verweigern, wenn er weiß, dass er das Flugzeug nicht sicher starten, fliegen oder Landen kann.\nWir empfehlen die „Projektkosten und Ressourcenabschätzung für Systementwicklung“, welche kostenfrei heruntergeladen und genutzt werden kann.\nDer Initiale Aufwand zur Anpassung der Zahlen an das durchführende Team (Zustand des Teams, Projekttyp, Mitarbeiter und Knowhow, Risikoverhältnisse \u0026hellip;.) ist mit 2-5 Personentagen überschaubar, danach sind Kostenabschätzungen (Prototypkosten außen vor) in ca. ½ Tag sachrichtig zu ermitteln.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/calculating-machine-931436_1280.jpg)Image by Bernd Hildebrandt from Pixabay## Unzureichende/schlechte Kommunikation Wir sind kurz vor Level 1 „Oh, Super, dann habt Ihr ja jetzt weniger Task Force“. „Nein wir haben mehr!“ „??????“ „Einige Team, bzw. Projektleiter wollen auf der Karriereleiter weiter nach oben kommen. Deshalb fahren Sie das Projekt aktiv in den Task Force Modus, um dann als „Hero“ glänzen zu können, wenn Sie es dann trotzdem in Serie bringen. Sie bekommen viel Aufmerksamkeit und \u0026lt;\u0026lt;empfehlen\u0026gt;\u0026gt; sich damit für die nächste Ebene.“ Im obigen tatsächlichem Beispiel ist so ziemlich alles verkehrt was sein kann.\nIn einer solchen Situation als Manager / Projektmanager zu arbeiten gleicht eher einer Schlangengrube.\nUrsache # Was in eine typische Grundursachen für unzureichende oder schlechte Kommunikation?\nBesser gefragt, woran erkennt man das?\nDas Thema „unwillige/ungeeignete Mitarbeiter“ wird im Folgenden nicht betrachtet.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/broken-72161_1280.jpg)Image by Bernd Hildebrandt from PixabayZum einen erkennt man mangelhafte Kommunikation daran, dass es offensichtlich sehr, sehr viele Meetings gibt, in denen man ständig versucht sich wieder neu zu synchronisieren und die Informationen Fehlinformationen abzugleichen, zum anderen sind es E-Mails, mit dem Inhalt ala „kannst du mir noch mal den letzten Stand schicken“. Hier sehen wir das offensichtlich die Informationsketten und Ablagesysteme nebst Strukturen nicht existieren. Häufig existieren nicht mal Werkzeuge, die eine klare Kommunikation erlauben. Und ganz davor sind mangelhafte Prozesse.\nWenn man es ganz nüchtern betrachtet sind Zeichnungen oder Lastenhefte nichts weiter als Kommunikationselemente in denen Anforderungen in textueller oder gezeichneter Form einem Prozessbeteiligtem mitteilen\nSchwieriger wird es erst wenn die Inhalte nicht klar sind.\nTrennung zwischen funktionalen und einer nicht funktionalen Anforderung oder es ist nicht dokumentiert wo und in welcher Form denn dokumentiert werden soll Es existieren keine Vorgaben wie etwas zu dokumentieren ist, Sie sehen, es ist nicht so einfach das hier zu tun aber die Elemente, die hier beschrieben wurden, sind alle ein Indiz dafür, das sehr schnell schlechte Kommunikation entstehen kann.\nWas aber am schlimmsten ist, ist die fehlende zentrale Ablage und Versionsverwaltung der Anforderungen:\nWas habe ich von welchem Kunden in welcher Form bekommen und woran erkenne ich als Unternehmen, dass diese Information die letzten sprich die aktuellen sind und auf dieser Basis ich dann aufsetzen kann, um meine Entwicklung zu starten?\nUnd wie stelle ich durch mein Änderungsmanagement sicher, dass diese Informationen jederzeit verfügbar sind und ich Sie jederzeit jemanden geben kann, wohl wissend, dass ich damit nichts Falsches rausgebe.\nAus dieser mangelhaften Kommunikation, sowie der Idee, es wird nicht so schlimm kommen, erwächst dann das nächste Problem.\nSchlechte Anforderungen # ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/woman-3271591_1280.jpg)Do the requirements look like that in the behind for you?Es muss schneller fertig werde, dafür haben wir jetzt keine Zeit, ist wie eine Reise, ohne die Dinge mitzunehmen, welche man im Zielgebiet braucht. Nur das Jetzt ist wichtig. Die falsche/fehlerhafte Erfassung der Anforderungen gilt mit 39 % als der Schlüsselfaktor für Projektversagen. Andersherum lässt sich aus der Versagensseite ableiten:\nGute Anforderungen sorgen für erfolgreiche Projekte\nRequirements Engineering für jeden Prozess und der zugehörige Review machen das Projekt scheinbar sehr „langsam“, besonders dann, wenn es im Review noch Abweichungen gibt, welche korrigiert werden müssen.\nIn Zeiten der „Agilität“, des „DevOps“ und „Continious Delivery“, sowie der Idee, dass man im 2/3 Wochen Rhythmus etwas fertigstellen soll, erscheint das Vorgehen „erst einmal Requirements Engineering“ sehr antiquiert.\nDie Zeit von 2 Stunden zur Gestehung einer (1) Anforderung scheint utopisch langsam, ist aber im Automotivsektor eher als schnell anzusehen.\nDas Gestehen eines Architekturelements ist mit ca. 20-25 Arbeitstagen realistisch.\nWenn die Anforderungen schlecht sind, wie soll das Produkt gut werden!\nDie Aussage von 1987:[1]\n„Finding and fixing a software problem after delivery is often 100 times more expensive than finding and fixing it during the requirements and design phase. “\nist auch heute weiterhin gültig.\nDas Risiko 100 x höhere Kosten bei gleichzeitig schlechterer Qualität und unglücklichen Mitarbeitern, was wiederum schlechter Qualität und langsameres Arbeiten bedeutet, sind Dinge, welche man, wenn irgend möglich, vermeiden sollte.\nProzesse SYS.- und SWE.1-3 in Kombination mit guter Planung\nDie Anforderungen einem Projekt stellen die Planungs- und Änderungsgrundlage dar. Das ist eine Binsenweisheit, die aber oftmals nicht so gesehen wird.\nBetrachten wir uns eine typische Entwicklung im Automobilbau haben wir immer drei Musterstände.\nDas A Muster das gemeinhin auch als Funktionsmuster gilt\nd. h. hier kommen etwa 30 % aller Anforderungen hinein, dann das B Muster, hier werden etwa 70 % des Gesamtumfangs erwartet und zum Schluss das C Muster\nDas spiegelt den Serienstand mit 100 % wider Wenn man zum Anfang schlecht geplant hat und die Anforderungen nicht klar sind muss man sich darüber im Klaren sein, das man den vollkommenden Fehlschlag hiermit einplanen muss.\nDieses Risiko müssen Sie mit einbeziehen.\nDie Effekte:\nUnklarheit im Projekt, sprich erhöhter Aufwand um zur Klarheit zu bekommen, um zu verstehen was man genau entwickeln soll? möglicherweise einen kompletten Fehlschlag bis hin zum Risiko des Projektabbruchs durch fehlendes Verständnis für die Kundenanforderungen. steigende Frustration im Projekt, die Mitarbeiter gehen möglicherweise in eine innere Kündigung Ein Kollege, aus dem Mechanik Bereich bekam vom Kunden die Aufgabe ein „neues Lastenheft zu bewerten“. Obwohl in der Firma überhaupt nicht etabliert und von allen belächelt hat er sich unseren Rat zu Herzen genommen, das Dokument in ein Requirements-Engineering Tool überführt und jede einzelne Anforderung bewertet und mit den Fachabteilungen abgestimmt.\nDas Ergebnis:\nDie Kollegen stellten fest, dass es das Beste Anforderungsdokument ist, welches Sie je hatten Es entstand Panik, weil ca. 20% (140) der Anforderungen des Kunden abgelehnt wurden und der Kunde dafür bekannt ist, maximal 10 Änderungen in den Anforderungen zu akzeptieren.\n(Da standen Formulierungen wie:\n„Wenn ich als Kunde eine Fehler mache, haftest Du Lieferant dafür“)\nnatürlich wurden diese Anforderungen abgelehnt. Bei der Durchsprache hat der Kunde ALLE Änderungen akzeptiert, weil jede Änderung/Ablehnung begründet war, bzw. mit Lösungsvorschlägen versehen war. Sachlogik schlägt hier jedwede Meinung und – wenn es detailliert gemacht wurde, erhöht dieses Arbeiten des Lieferanten das Vertrauensverhältnis – und das ist fast unbezahlbar.\nEmpfehlung # Nutzen Sie Ihre Toolkette, welche die Informationen konsistent hält, oder führen Sie eine ein und stellen Sie sicher, dass man das Tool auch nutzt.\nEs gibt die Tendenz, weil dies Werkzeuge mächtig sind und dementsprechend Schulungsaufwand und eine gewisse Arbeitsdisziplin erfordern, doch wieder auf Dateiablagesysteme zu gehen.\nStellen Sie sicher, dass sie diesen Single Point of Information jederzeit haben und haben damit eine gesicherte Information. Weiterhin ist es äußerst wichtig, dass sie ein aktives Monitoring einführen. Nutzen Sie die normativ geforderte Überprüfung der Arbeitsinhalte also ein sogenanntes Review, das sicherstellt das die Arbeitsinhalte, die jetzt gerade den sogenannten letzten Stand darstellen immer noch mit den Anforderungen des Kunden übereinstimmen. Dies hat eine sehr elegante Nebenwirkung denn auf die Art und Weise führen Sie sehr leicht den sogenannten kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein da sie ja stets die Arbeitsinhalte überprüfen. Sie werden relativ schnell erkennen, dass die Mitarbeiter es sehr gut finden zu wissen wann etwas gut ist und wann nicht.\n„Wir brauchen endlich mal ein echtes Code Review“ war die Aussage der Mitarbeiter im Projekt.\nWenn Sie hier effektiv arbeiten und den Fortschritt wirklich überprüfen, verhindern Sie auch die\n[1] Software Defect Reduction Top 10 List Barry Boehm, University of Southern California, Victor R. Basili, University of Maryland\nÜberlastung # ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/heartsickness-428103_1280.jpg)It feels like this if you are overloaded. Image by Tú Anh from Pixabay**40-50%** eines jeden (Software)Projekt sind **vermeidbare Nacharbeit**.[\\[1\\]](https://deutscher-mittelstand.com/branchenloesungen/senken-der-qualitaetskosten-in-projekten#_ftn1) Auch das ist seit Jahren bekannt. Das obige Anforderungsmanagement mit Review wird Ihnen Unmengen an zusätzlicher Arbeit sparen.\nZusätzlich gibt es oftmals ein fehlerhaftes Monitoring/falsche Tools/Ignoranz.\n„Wer viel misst, misst Mist.“ ist eine bekannt Redewendung.\nTypischerweise wird der Fortschritt der Aufgaben überprüft und der Erreichungsgrad „abgefragt“.\nEine gutes Tool ermöglicht Ihnen jedoch nicht nur den Status der Aufgaben, sondern auch den Status der zugehörigen Artefakte zu überprüfen. Ein Statusmodell für die Anforderungen, die zugehörige Praktik des Verplanens einer jeden Anforderung zu den Releases über die Prozessebenen hinweg schafft hier Transparenz.\nIm Laufe der Zeit hat sich in Unternehmen eingeschlichen, dass man lieber falsche Daten liefert, Unfertiges als Fertig deklariert und sich den Projektstatus „schön“ berichtet.\nProjekte, welche im Status „Tiefdunkelrot“ sind, werden, um keinen Stress mit dem Management zu bekommen, immer noch als „Gelb“ berichtet.\nEin Teil dieser Tendenz ist dem Management zuzuordnen[2], welches „good news only“ möchte, ein Teil den Mitarbeitern, welche bereit sind Standards aufzugeben, um dem Management zu gefallen.\nHier ist Ihr Fingerspitzengefühl gefragt, ggf. gibt es einen wirklichen Kampf.\n„Erfahrene Vorgesetzte“, welche über Jahre hinweg die Probleme unter den Teppich gekehrt haben werden bei Tool getriebenem Reporting natürlich auch gnadenlos bloßgestellt.\nDer Widerstand zur Toolnutzung ist natürlich vorprogrammiert.\nEine Unterstützung durch das Management ist zwingend notwendig.\nÜberlastung entsteht auch, wenn Personen mehreren Projekten zugeordnet werden.\nJeder Projektmanager benötigt die Key Ressourcen zu 100%. 50% werden versprochen und dann werden die Ressourcen und Mitarbeiter aber trotzdem 3 Projekte zugeordnet.\nDass man bei Tools die Rüstzeit hinzunehmen muss ist völlig klar. Das man als Mitarbeiter bei 30% Projektverfügbarkeit aber IMMER wieder den Kopf „umschalten muss“ dreimal so viele Meetings und Abstimmungen hat und diese 30% dann de facto nur 15-20% sind, wird oftmals nicht berücksichtigt. 400% verplante Auslastung, habe ich erlebt. Die Projektsituation, die Stimmung und die Qualität war dementsprechend.\nMAN.3.BP5: Define, monitor and adjust project estimates and resources\nEmpfehlung\nGute Tools zeigen ihnen die Cross Project Ressourcen Nutzung auf. Das beste Reporting und Monitoring nutzt aber überhaupt nichts, wenn Sie in der Planung (s.o.) ordentlich arbeiten.\nDie Überlastung entsteht natürlich auch durch die gerade angesprochenen\n[1] Boehm, Basili – ebd.\n[2]Why Do So Many Managers Forget They’re Human Beings?\nhttps://hbr.org/2018/01/why-do-so-many-managers-forget-theyre-human-beings\nBegrenzte Ressourcen und Ressourcenabhängigkeit # In einigen wenigen Bereichen gibt es tatsächlich begrenzte Ressourcen und eine Abhängigkeit von „nur einem Lieferanten/einem Mitarbeiter“.\nDie Crux an der Sache ist, dass man, während man in jedem Lieferantenverhältnis versucht einen weiteren Lieferanten zu qualifizieren und die Abhängigkeit zu verringern, bei Mitarbeitern dahin tendiert diese über jegliche Vernunft hinweg zu belasten. Ebenso wird die Fähigkeit im eigenen Hause nicht gesehen.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/ad-1238802_640.jpg)*Ein Kollege der als Algorithmiker auf der „untersten Ebene des V“ arbeitete, wurde von uns für den Posten des Systemanforderungsanalytiker vorgeschlagen. Das löste beim Abteilungsleiter, sowie in der Personalabteilung größte Verwunderung aus. Nach einem Gespräch war man „baff erstaunt“ eine solchen Mitarbeiter im Hause zu haben. Der Kollege war dann innerhalb kürzester Zeit der „Function Owner“ von ca. 80% aller Funktionen auf der Systemebene. Ihm wurden arbeiten „aufgehalst, dass er bei ca. 180% hätte arbeiten müssen. Erst die widerholte Intervention dem Kollegen Luft zum Atmen zu geben und Ihm andere Mitarbeiter zur Seite zu stellen führte dann dazu, dass die Last auf ein erträgliches Maß reduziert wurde.* Diese Abhängigkeit von einer „Single Ressource“ löst man in den meisten Fällen mit\nMindestens eine Stunde am Tag für das Training/Ausbildung.\nObwohl Sie eine Stunde weniger Zeit haben, um den Job auszuführen, führt diese Stunde in der Regel zu mehr Effizienz oder höherer Qualität.\nMAN.3.BP6: Erforderliche Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen sicherstellen.\nEin Teil der Aufgaben des Projektmanagers lautet wie oben. Das impliziert, dass Sie neben der oben erwähnten Schulung auch die Verbesserung der Fähigkeiten planen, die für das ausführende Personal erforderlich sind.\nWährend das Training in der Regel eine Maßnahme ist, die durch Personal- oder Qualitätsabteilung eingeleitet wird, fügen Sie projektspezifische Trainings hinzu. Jedes gewonnene Wissen und anwendbare Fähigkeit führt zu einer glücklicheren und damit effizienteren Person, und genau das brauchen Sie.\nUnd wenn Sie das machen, dann sind die Reaktionen etwa so.\n„Zu meinem Erstaunen wurden alle auf 6 Monate geplanten Ziele innerhalb von nur ca. 4 Wochen vom gesamten Team erreicht.\nDanach wurden die Aufgaben signifikant erweitert (vervielfacht) \u0026hellip;\u0026hellip;\nHier war die Aufgabe zu meistern, die technischen Details der einzelnen Fehler innerhalb der Module zu klassifizieren, zu systematisieren und so aufzubereiten, dass die Fehlerlösung für den SW Ingenieur möglichst einfach umsetzbar war.\nWährend HERR X selbst sich innerhalb kürzester Zeit Detailwissen über die einzelnen Module erarbeitete, sodass er auch für die spezialisierten Mitarbeiter (welche täglich bis zu 4 Stunden Ausbildung erhielten) jederzeit ein technisch kompetenter Ansprechpartner war, hat er parallel dazu dafür gesorgt, dass das Wissen in eine systematisierte Form überführt wurde und ein Wissenstransfer im Team stattfinden kann. Trotz täglich steigender Arbeitslast und Anforderungen an das Team, hat diese Systematisierung und Konzentration auf die notwendigen Prozesse dazu geführt, dass das Analyseteam immer die vorgegeben Ziele erreicht hat.\nDas Argument, dass durch Training nicht viel Produktives geschaffen werden kann, fällt damit vom Tisch.\nFähigkeiten und Verstehen sorgen für mehr Effizienz, und das dauerhaft.\nEine weitere Herausforderung ist, dass der Kunde erwartet, dass seine Time-Line, eingehalten wird. Beginnend bei der obigen Planung und dem Lesen der Anforderungen sind die ersten Stellhebel zur Vermeidung dieser Stressfaktoren. Wenn Sie dem Kunden gegenüber Lösungen aufzeigen wie sein Haupt Zeitplan eingehalten wird, Ihre Versprechen halten, so spielt er bei kleineren Verzögerungen mit, sofern Sie ordentliche Qualität liefern.\nDer Kunde, dem Sie ein Produkt liefern, welches nicht seinen Anforderungen entspricht, machen Sie sehr unglücklich.\nDas Lieferanten alles mögliche liefern, nur um zu sagen, wir haben den Liefertermin eingehalten, haben wir nicht nur einmal erlebt. (Auf Kunden und auf Lieferantenseite).\nDie daraus resultierenden Emotionen und die Vertrauensbasis, brauche ich Ihnen wohl nicht zu beschreiben.\nSie müssen die „schlechte“ Arbeit noch einmal machen, wofür Sie aber jetzt, aufgrund des fortgeschrittenen Zeitpunktes, gar keine Zeit mehr haben, weil Ihnen sonst die nächste Phase wegläuft.\nDas heißt, die vermeintliche Lösung wird zu einem Problem, da die Last der Arbeit erhöht wurde und der Zeitplan gleichgeblieben ist.\nWenn Sie mit dem Kunden etabliert haben, dass Sie verlässlich sind, kämpft der Kunde für Sie wie ein Löwe.\nAlle Prozesse der linken Seite des V. (System, Software, Hardware und Mechanik) sind Anforderungen!\nMit einer ehrlichen Planung, offener Kommunikation und guter Qualität (== Compliance with Requirements) überzeugen Sie den Kunden und auch ihre Kollegen intern.\nProzesse und Neuentwicklung zusammen bedeutet:\nSie haben einen Zweifrontenkrieg im Projekt.\nZum einen wissen Sie nicht was Sie tun sollen und zum anderen wissen sie nicht wie Sie es tun sollen. In so einem Fall stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass Sie mindestens einen Prozessexperten dabei haben der zur Laufzeit der Entwicklung die Prozesse mit entwickelt und der als Ansprechpartner gegenüber der Entwicklung arbeitet und so mögliche Schwachstellen im Projekt von vornherein eliminiert.\nUnd wie bereits oben angegeben – Projektmanager ohne Erfahrung \u0026hellip; Diese sorgen dann für den nächsten Punkt:\nUndefinierte Chancen und Risiken # ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/new-york-2048861_640.jpg)Is it a risk - or not?Jedes Risiko, welches spät erkannt wird verringert die Wahrscheinlichkeit, dass man es in den Griff bekommt und “erhöht den Blutdruck“ Es wird hektisch und die Ressourcen gehen in die bereits oben angesprochene Überlast. Entweder Sie identifizieren und kontrollieren die Projektrisiken\noder die Projektrisiken kontrollieren Sie.\nEines der elementaren Probleme eines Menschen, ist dass der Mensch etwas glaubt.\nGlauben ist: „von Beweisen unabhängiges Wissen“[1]\nEtwas profan ausgedrückt könnte ich sagen ich glaube, dass die Anforderungen in Ordnung sind, ich glaube das im Keller das Licht aus ist, ich glaube ich habe das Auto abgeschlossen.\nDie Schwierigkeit von Menschen ist es, Wissen wirklich anzuwenden und wirklich zu wissen dass etwas richtig ist. Ein ähnliches Problem ist der berühmte Spruch: „Aus den Augen aus dem Sinn“, oder „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“.\n[1]www.dwds.de/wb/Glaube\nEine gute Planung schließt die Betrachtung der Risiken mit ein.\nDie erste Reduktion von Risiken besteht darin das Kundenlastenheft und die mitgeltenden Unterlagen zu lesen und dem Kunden zurück zu spiegeln, wie man zustimmt/ablehnt.\n(Ein) 1 Anforderungsdokument von 120 Seiten enthält 20 Seiten „Mitgeltende Unterlagen“\nGanz vorne im nicht gelesenen Vorwort – man braucht ja nur die Anforderungen lesen  und von Verstehen wird erst recht nicht gesprochen - steht der Satz:\n“Alle genannten Unterlagen sind rechtsverbindlich mitgeltend.“\n20 Seiten mit jeweils ca. 30 referenzierten Dokumenten ± 50 Seiten /Dokument und ggf. weiteren Querverweisen.\nSpätestens dann machen sich bezahlt das Lastenheft richtig zu lesen und diesen Punkt dann erst einmal abzulehnen.\nVerwenden Sie Checklisten wie in der Luftfahrt oder Sie schulen den „Piloten“ regelmäßig im Simulator. Fordern ihn mit Risiken heraus, von denen Sie wissen, dass es Sie geben könnte.\nDiese Simulatorflüge kombinieren immer wieder Dinge, von denen Sie im normalen Leben glauben, dass Sie sie niemals treffen werden. Wenn Sie geschult sind und sich Risiken bewusst sind, haben Sie einen bestimmten Alarmstatus und werden frühzeitig handeln, um einen Absturz zu vermeiden.\nImmer wenn Risiken nicht aktiv angegangen wurden, oder mit dem\n„das haben wir noch nie gemacht“ oder „das wird schon nicht passieren“ etc. ignoriert wurden, sind die resultierenden Probleme um so schlimmer geworden.\nSelbst nachdem die Risiken tatsächlich in Probleme gemündet sind, werden diese nicht angenommen, da man nie aus dem „ich glaube“ zu „ich schaue“ gewechselt ist.\nNehmen Sie das Risikomanagement nicht so, als würde es nicht passieren.\nIn der Funktionalen Sicherheit (ISO 26262) gibt es den Ansatz des untolerierbaren Bereiches, der durch geeignete Maßnahmen in einen tolerierbaren Bereich verschoben werden muss. D. h. hier muss konsequent der Stand der jeweiligen Risikobearbeitung überprüft werden. Wie beim Piloten, der regelmäßig überprüft, dass alle Parameter des Fluges und des Flugzeugs noch passen. Es mag Ihnen passieren, dass Sie beim Umfliegen des Gewitters andere Chancen und Risiken bekommen.\nJeder Pilot hat geeignete Werkzeug, Wetterradar, Wetterbeobachtung (von anderen Piloten und vom Meteorologischen Dienst) Karten, Satelliteninformationen und, und, und.\nHaben Sie diese Daten und die Werkzeuge auch? Haben Sie die „Anzeigeninstrumente“ welche Ihnen die Probleme aufzeigen werden?\nAchten Sie bei all ihren Risiken grundsätzlich auf das „magische Dreieck“, der Verbindung von Qualität zu Kosten zu Zeit.\nÄnderung der Projektziele /schlechtes Change-Management # Zu Anfang sollte es eine kleine Darstellung statischer Informationen sein, später ein Spiel für 16-Jährige.\nDas ist zwar im Automotive Umfeld nicht so krass wie bei anderen Projekten, aber es wird immer wieder gerne versucht. “ Das einzig Konstante ist die Veränderung.[1]“ Genau unter diesen Rahmenbedingungen befindet sich jedes Projekt. Zu Beginn ihrer Analyse kommen Sie vielleicht auf ein Budget von 10 Millionen €, nach einiger Zeit stellen Sie fest, dass aufgrund von neuen z.B. Produkthaftungsanforderungen, die bisherige Annahme deutlich gerissen wird oder gerissen wurde.\nIhr Ziel das Projekt zu einem Zeitpunkt X zu realisieren ist unter den jetzigen Bedingungen nicht mehr realistisch.\nSobald Sie das feststellen muss das eskaliert werden. Auch wenn die typische Reaktion ist. „Das wird schon nicht so schlimm werden.“ Die Antwort heißt: „Jep, es wird noch schlimmer“.\nBisher haben wir es noch nicht erlebt, dass es „nicht so schlimm geworden ist“. Auch hier ist es Aufgabe des Projektmanagers sicherzustellen, dass die sich ergebenden Risiken und Änderungen vollständig betrachtet werden.\nDer Brushoff: „Es wird schon nicht so schlimm werden“ wird ausschließlich von denen vorgebracht, welche nicht im Projekt stecken.\nDie Richtige Antwort: Anschauen, Bewerten, PDCA\nMAN.3.BP4: Define, monitor and adjust project activities.\nSUP.10 Change Management\nDadurch dass sich die Anforderung des Kunden ändern, müssen die Ziele, also auch die Meilensteine permanent nachjustiert werden.\nEmpfehlung # Beginnen Sie wieder mit den o.a. Anforderungen!\nSobald Sie die Änderungen erhalten, bewerten Sie diese mit einer CIA == „Change Impact Analysis“.\nEine „Große Änderung“ entpuppt sich als relativ einfach umsetzbar, eine „kleine Änderung“ kann dazu führen, dass Sie die gesamte Architektur Ihres Systems neu aufsetzen müssen.\nDie Risikobeurteilung muss überarbeitet werden.\nDies betrifft auch die sogenannte „Make or Buy“ Entscheidung. Mit anderen Worten: „Kaufe ich jetzt die möglicherweise kritische Leistung ein oder entwickle ich es nach wie vor selber mit all den weiteren Risiken, welche möglicherweise latent in den bisherigen Anforderungen noch steckt.\nBei allen Schätzungen und Annahmen, geben Sie an, warum Etwas das Sie verwenden, so ist, wie es ist.\nMöglicherweise haben Sie die Erfahrung, Sie haben jemanden gefragt, oder Sie haben eine Methode verwendet, um das Etwas abzuleiten.\nAnnahmen und Einschränkungen sowie Methoden können sich ändern, und daher ist eine Änderung für jedes Element leichter zu verstehen, wenn Sie und die Anderen wissen, wie Sie zum Ergebnis gekommen sind.\nAm besten erstellen Sie eine Checkliste oder eine Methode, die in Ihrem Unternehmen anwendbar ist.\nEs gibt je nach Vision oder Zielsetzung für das Projekt mehrere Schätzmethoden die je nach Umfang der Funktion ihre absolute Berechtigung haben.\n[1] Heraklit 2500 BC\nUnzureichende Vision oder Zielsetzung für das Projekt # Fang schon mal an, das ist doch so einfach. Dann, sobald man erste Ergebnisse liefert ändert sich alles. Die Anforderungen – s.o. sind unklar. Den Projektumfang zu definieren fällt interessanterweise auch gestandenen Projektleitern häufig schwer. Dabei ist es vermutlich relativ einfach für einen Außenstehenden zu erkennen, was das Unternehmen oder das Projekt gerade machen soll. Es geht auch gar nicht so sehr darum diesen Arbeitsumfang so hochgradig akademisch oder auch entsprechend stilvoll zu beschreiben, sondern vielmehr darum den aktuellen Zustand oder Umfang des gesamten Arbeitsgebietes zu erfassen.\nMAN.3 BP1 Define the scope of work.\nAus Sicht der Entwicklung sind diese Anforderungsbeschreibungen des Projektumfangs häufig eine eher lästige Aufgabe, aber aus Ressourcen Sicht macht dieses schon viel mehr Sinn. Wie wollen Sie eigentlich im Projekt überhaupt sinnhaft vermitteln was sie eigentlich genau tun, wenn Sie es noch nicht mal selber beschreiben können?\nBeispiel: Steuergerät für eine Alarmierung im Auto.\nSie können jetzt das Steuergerät für die Alarmierung einfach nur nennen, oder Sie können es auch als eine Neuentwicklung betrachten oder eine Weiterentwicklung, also nur diese beiden Namen verwenden.\nLeider weiß dann aber der Leser nicht mehr um was es überhaupt geht und was möglicherweise der zeitliche Horizont ist? Im englischen nennt man dieses den sogenannten \u0026ldquo;Sense of Urgency\u0026rdquo;. Damit es gemeint wie wichtig es Ihnen eigentlich ist. Die interne Kommunikation wird sich dann dahingehend auch sofort auf diese recht schludrige Beschreibung einschießen und letztlich genauso arbeiten. Achten Sie immer auf die Wirkung der Worte.\nEmpfehlung # Der Arbeitsumfang stellt eine allgemeine Zieldarstellung dar. Zurückkommend auf das Beispiel wäre zum Beispiel ein durchaus gangbarer Ansatz zu schreiben:\nWir entwickeln ein Steuergerät für ein Alarmierungssystem, das sicherstellen soll, bis Ende des Jahres 100 % der Funktionen umzusetzen auf Basis von Automotive SPICE PAM 3.1. Der Vorteil dieser Schreibweise ist, dass sie mindestens zwei Dimensionen in ihrem Text enthalten nämlich einen Mengenbezug und einen Zeitbezug und damit auch entsprechende Umfänge grob beschreiben. Sie können natürlich dem Projekt selber noch einen kurzen klingende Namen geben. Die hier beschriebene Art und Weise sorgt dafür, dass Sie ohne Weiteres sehr schnell nach außen hin kommunizieren was sie eilig in dem Projekt machen wollen und bis wann sie damit fertig werden wollen. Die Verfeinerung dieser Tätigkeiten findet dann in der Strategie statt.\nUnzureichende Sponsorenunterstützung # Planung und Ressourcen (s.o.) sind hier erneut die entscheidenden Faktoren.\nProjekte, welche „einfach mit einem „mach mal eben“ begonnen werden, sind aus Unternehmerischer Sicht abzulehnen.\nEmpfehlung # Projekte mit unklarer Definition des Arbeitsumfangs, sind abzulehnen. Die Arbeit, welche jemand in die Erstellung eines Projektsteckbriefes investiert und eine Grobe Planung erstellt, ist signifikant geringer, also das „verbrannte vor sich hin dümpelnde Projekt“.\nZusammenfassung der obigen Themen # Rein im Projektmanagement Prozess sind die Praktiken\nMAN.3.BP3: Evaluate feasibility of the project. MAN.3.BP4: Define, monitor and adjust project activities. MAN.3.BP5: Define, monitor and adjust project estimates and resources. welche direkt beim Projektmanager liegen, die größten Brocken, wenn man diese Studie als Maßstab nimmt.\nDas ADJUST also das Anpassen an die Fakten ist der Bereich, welcher der Schwierigste ist.\nGESICHTSPUNKTE # Tools: # A Fool with a Tool\nBeim Projektmanagement geht es nicht darum, schöne Diagramme und Grafiken zu zeichnen, die dem Stakeholder/dem Management präsentiert werden sollen. Auch besteht die Aufgabe nicht darin komplizierte Werkzeuge zu benutzen und sich für die Fähigkeit feiern zu lassen.\nEs geht darum:\n\u0026ldquo;Eine Gruppe von Personen an einem Ziel auszurichten und diese als Team arbeiten zu lassen\u0026rdquo;.\nKein Werkzeug wird Ihnen helfen, wenn Sie nicht über die Fähigkeiten verfügen, die Prozesse und Methoden ins Leben zu bringen.\nWenn also jemand zu Ihnen stürmt und Ihnen sagt, dass er das Tool gefunden hat, das Ihre Probleme löst, seien Sie sich dessen bewusst.\n\u0026ldquo;Ein Narr mit einem Werkzeug ist immer noch ein Narr.\u0026rdquo;\nNeue Methoden die alles besser machen. # Wenn neue Methoden und Prozesse auf den Markt gebracht werden, neigen die „Berater und Experten“, welche diese Methoden und Prozesse implementieren dazu, die bekannten und etablierten Grundlagen des Erfolgs zu vergessen[i].\nDie richtige Aktion, wenn es neue Methoden und Prozesse gibt ist es diese gemäß einem Prozessverbesserungsprozess (PIM.3)[ii] zu testen und zu implementieren, wenn es sich bewährt oder zu verwerfen, wenn es sich nicht bewährt. Vergessen Sie den Schritt „es zu verwerfen“ nicht, auch wenn die „neue Methode“ das Steckenpferd des Chefs ist.\nStudieren Sie bei der Initiierung eines neuen Projekts diese Liste erfolgreicher Vorgehensweisen, um festzustellen, welche davon wertvolle Beiträge zu diesem Projekt leisten können. Studieren Sie die Ursachen der Fehlschläge und stellen Sie sicher, dass sich diese nicht wiederholen. (Lessons Learned, vs. Ignored.)\nNormen/Standards wie ISO oder IEEE enthalten kondensiertes Wissen. Daher raten wir dringend zu regelmäßigen Schulungen. Bauen Sie die entsprechenden Aktivitäten in Ihre Überlegungen und Pläne ein.[iii]\nKein Pilot eines Airbus wird die Anflugverfahren für seine große Maschine ändern, weil irgendjemand mit dem Drachen oder Hubschrauber tolle Dinge machen kann. Nutzen Sie Methoden die zu Ihrem Unternehmen passen.\nRetrospektive (Process Improvement) # Am Ende aller wichtigen Projektschritte steht eine Überprüfung.\nEine Überprüfung ist eine Qualitätsmaßnahme. Testen.\nMenschen neigen dazu zu planen, vorausgesetzt, alles, was sich entwickelt hat, ist in Ordnung. Nicht alle Tests ihrer Entwicklung sind \u0026ldquo;passed\u0026rdquo;. Basierend auf den Erfahrungen in Ihrem Unternehmen sollen eine bestimmte Anzahl von Fehlern und die erforderliche Zeit für die Korrektur geplant werden.\nIn sicherheitsrelevanten Angelegenheiten kann ein nicht bestandener Test ein Blocker sein.\nFühren Sie diese Loop-Zeiten also nach jeder qualitätsbezogenen Aktion aus. (Überprüfung, Test usw.) Unternehmen verlangen in der Regel die Planung für das Beste, realistische und Worst-Case-Szenario, wobei oftmals vorausgesetzt wird, dass der beste Fall immer eintritt. Wenn Sie Erfahrung im Unternehmen haben, können Sie den Ressourcenbedarf für ein ähnliches Produkt vorhersagen. Seien Sie sich bewusst, dass jedes Projekt, das Sie in einem \u0026ldquo;unbekannten Gebiet\u0026rdquo; durchführen, Risiken birgt, über die Sie nie nachgedacht haben, und Herausforderungen birgt, die Sie noch nie zuvor gesehen haben. Planen Sie Puffer.\nErledigtes # Notieren Sie die geschätzten und die tatsächlichen Werte, sowie das Bezugssystem, mit dem Sie diese Werte ermittelt haben.\nUm sich für die Zukunft zu verbessern, sollten Sie die Zeit und die Ressourcen, die für eine Aufgabe benötigt werden, dokumentieren und die Mitarbeiter dazu bewegen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben die Aufwände zu dokumentieren.\nPlanen Sie das Ungeplante # Kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit der Realität. Dinge entstehen - Änderungen passieren und Sie haben einen Plan, der nicht mehr aktuell ist, meist noch bevor Sie beginnen. Gehen Sie auf Risiken und deren Auswirkungen ein, um einen Puffer für das Unerwartete abzuleiten.\nPriorisieren Sie # Wenn alles gleich wichtig ist, können Sie nicht arbeiten. Also priorisieren! Erstellen Sie sich Ihre Kriterien für die Prioritäten\nAls Pilot würden Sie nicht starten, wenn Sie nicht genügend Treibstoff an Bord haben, und Sie würden auch keinen Jet wählen, wenn Sie einen Hubschrauber benötigen, und umgekehrt. Nehmen Sie die Sicht eines verantwortlichen Piloten und handeln Sie entsprechend. Beginnen Sie nicht, wenn Sie wissen, dass einer der folgenden Punkte nicht ausgerichtet ist.\nFinanzen Personal zur Ausführung Zeitplan Ausrüstung Projektziele einschließlich Qualitätsziele In dem Maße, in dem Sie Unsicherheiten in Bezug auf diese Ziele haben, erben Sie Risiken.\nNochmal der Viewset eines Piloten.\n· Was passiert, wenn wir nicht auf dem gewünschten Flughafen landen (Ziel)?\nSie verspäten sich (Personal, Ausrüstung, Finanzen) und müssen die Reise verlängern. Gibt es Ausweichhäfen? Komme ich von dort wieder weg? · Können Sie vom Plan abweichen, wenn Ihnen ein Gewitter in den Weg kommt?\n· Können Sie geplante Ziele neu organisieren, falls sich eine Situation ergibt?\n· Was ist \u0026ldquo;MUSS\u0026rdquo;?\n· Was sind \u0026ldquo;Ich will nicht haben\u0026rdquo;?\n· Was ist \u0026ldquo;schön zu haben\u0026rdquo;?\n· Was sind triviale Ziele?\nBeachten Sie, dass all diese Aktionen nicht \u0026ldquo;in Stein gemeißelt\u0026rdquo; sind und sich ändern können.\n[i] Siehe auch „Hype driven Development“ https://blog.daftcode.pl/hype-driven-development-3469fc2e9b22\n[ii] Beispiel wäre der PIM.3 Process Improvement Prozess der Automotive SPICE©\n[iii] Templates, welche in einem Tool stehen und „150%“ oder mehr spezifiziert haben, sind hier hilfreich.\nStreichen Sie was Sie nicht benötigen, ist besser als auch nur eines zu vergessen.\nKonfigurationsmanagement # SUP.8\nKonfigurationsmanagement sieht man typischerweise nicht in der Hauptverantwortung des Projektleiters.\nDas Thema ist allerdings genau der Bereich, welches dafür sorgt, dass man überhaupt vernünftig planen kann.\nAutomotive SPICE® gibt Ihnen eine Liste von 128 zu liefernden Arbeitsprodukten und 122 einzuhaltende Base Practices, die ISO 26262 auch noch mal 120 Arbeitsprodukte. Die Gesamtzahl der Qualitätskriterien auf diesen Arbeitsprodukten übersteigt die 1000. Und „on TOP“ kommen nun noch die „Reifegrade“.\nDas Schlimmste ist, damit ist das Produkt noch gar nicht erstellt worden, das ist nur der „Rahmen“.\nDas ist verdammt schwer zu vermitteln.\nAber, da viele der Artefakte sich im Unternehmen in einem „Container“ (Objekt gleicher Klasse) zusammenfassen lassen, sind es erheblich weniger Artefakte. Und auch die Qualitätskriterien kann man sich entspannt ansehen\n(Eine Gehaltsabrechnung hat \u0026gt; 30 Kriterien, also ist die Gesamtzahl von \u0026gt; 1000 nicht so schlimm.)\nDie Normen SPICE und ISO 26262sind kondensiertes Wissen. Nutzen Sie es!\nEmpfehlung # Erstellen Sie sich eine Liste ALLER Artefakte in der Norm und eine Zusammengehörigkeitsliste – das ist einmal Fleißarbeit\nVerfolgen Sie den Zustand gemäß den Prozessen des SUP.8 „Report Status“\nWenn Sie einmal sich daran gewöhnt haben, ist Konfigurationsmanagement, Ihr „Cockpit“.\nEs zeigt Ihnen alle Artefakte und deren Status, sowie die Abweichung zwischen Plan und soll.\nSie regelmäßigen Statusmeetings zeigen immer den Status der Artefakte, welche unter Konfigurationskontrolle sind, sowie deren Zusammenfassungen.\nWenn Sie die Qualitätskosten senken wollen, stellen Sie sicher, dass die „Must haves“ immer „im grünen Bereich“ sind.\nEin Hexenwerk ist es nicht, das im Griff zu behalten, es ist „nur Arbeit“.\n","date":"24. October 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/qualitaetskosten-in-projekten-senken-2/","section":"Blogs","summary":"Die Boeing 737 MAX 8 ist ein klassisches Beispiel für ausufernde Qualitätskosten.\nDas Dieselgate muss man auch nicht weiter ausführen. Das Desaster mit dem VW ID.3 (Verzögerte Auslieferung und Task Force) gehört auch dazu. Die Liste ist – mehr als lang.\nDas „magische Dreieck“ – Zeit, Qualität und Kosten wird immer wieder angesprochen. Da denkt man, dass es durch „Agilität“ besser wird, die Erfahrung stützt diese Theorie bis heute nicht.\n![](./plane-crash-62883_640.jpg)Absturz ## Ausgangssituation Die klassische Ausgangssituation in fast jedem Projekt heutzutage ist:\n","title":"Qualitätskosten in Projekten bis zu 30% senken","type":"blog"},{"content":" Industrie : Management 4:0 # In der Produktion wird automatisiert, optimiert und, und, und.\nIm Management gibt es außer der Optimierung in Bezug auf Geld und / oder Zeit selten eine weitere Optimierung.\nDie Überlastung der Manager # Geschuldet ist dies Verhalten der Optimierung auf ein Ziel der Überlastung durch\nGesetze monetäre Betrachtungen Stakeholder Anforderungen \u0026hellip;. Vorgegeben wird ein heftigen Kreislauf: Schneller, schnelller, scheller. Besser, höher, weiter.\nManagement bedeutet Dinge in die Richtige Richtung zu lenken. # Nun mag über die Richtung Zweifel bestehen, aber das was bei GF’s überbleibt ist typischerweise\n\u0026ldquo;Ich möchte es überleben\u0026rdquo;.\n\u0026ldquo;Die meisten Manager wollen glänzen, haben in Wirklichkeit aber keine Ahnung.\u0026rdquo;\nDies Zitat kommt aus dem Wirtschaftsblatt.at\nEs gibt aber kaum noch Zeit etwas tun zu können. Wie kommt man aus der Spirale? Oftmals sind die Basisregeln vergessen. # Eine Organisation ist mehr als eine Maschine zum Gelddrucken.\nGenügend Firmen beweisen es täglich.\nWir helfen Ihnen, in Ihrem stressigen Alltag die Dinge zu etablieren, welche Ihnen helfen das zu erreichen, was Sie wollen.\nDies gilt täglich in gesteigertem Maße für die Politik\n","date":"24. October 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/die-wortherkunft-von-industrie-4-0/","section":"Blogs","summary":"Industrie : Management 4:0 # In der Produktion wird automatisiert, optimiert und, und, und.\nIm Management gibt es außer der Optimierung in Bezug auf Geld und / oder Zeit selten eine weitere Optimierung.\nDie Überlastung der Manager # Geschuldet ist dies Verhalten der Optimierung auf ein Ziel der Überlastung durch\n","title":"Die Wortherkunft von Industrie 4.0 :-)","type":"blog"},{"content":"","date":"24. October 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/joke/","section":"Tags","summary":"","title":"Joke","type":"tags"},{"content":"","date":"24. October 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/spa%C3%9F/","section":"Tags","summary":"","title":"Spaß","type":"tags"},{"content":"","date":"15. September 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/dummheit/","section":"Tags","summary":"","title":"Dummheit","type":"tags"},{"content":" Wo Dummheit endet und Verrat beginnt # \"**Wo Dummheit endet und Verrat beginnt**\" Das ist es, was mir einfällt, wenn ich den Nachrichtensturm in der Presse und den Sozialen Medien lese. NACHTRAG: am 27.09.2021 erhielt ich die Antwort auf meine Frage, welche klar belegen, dass das BMG nichts weiß - siehe Anhang am Ende des Artikel\nNa*chtrag 05.12.2021. Die Zählweise \u0026ldquo;Es liegen nur ungeimpfte auf der Intensivstaion, ist mit dem Artikel \u0026ldquo;Pandemie der Unwissenheit?\u0026rdquo;* als klare Lüge qualifitziert.\nDas Thema Corona wird seit 18 Monaten heiß durch die Presse getrieben. Jegliche Äußerung dazu wird, hochemotional beantwortet und was verloren gegangen ist, ist die Wissenschaft.\nJede Seite hat schnell das Wort „Schwurbler“, „Covidiot“ etc. zur Hand.\nChristian Drosten spricht von PLURV (Wissenschaftsleugnung) und wenn Sie diesen Text aufmerksam lesen und verstehen, werdenm Sie feststellen, dass er wohl selbst einer ist.\nGemäß dem Politiker Spruch:\n„Ich muss im Recht sein wenn ich Unrecht habe“\nalternativ\n„Ich habe keine Ahnung wovon ich spreche, aber ich habe Recht“\ngeht es zu wie im Krieg.\nWenn wir nicht anfangen die Fakten nach vorne zu treiben, wird sich die Situation verschlimmern. Menschen sich mehr angiften, in Panik wild um sich schlagen etc.\nWissenschaft # „Die Wissenschaft“ gibt es als solches kaum, siehe auch „Trust the science“ aber vielleicht sollten wir mal anfangen die Grundlagen der Mathematik und des Messens, so wie ich Sie vor über 40 Jahren mal gelernt habe, anzuwenden.(Wikipedia). Die Grundlagen sind gleich geblieben und auch heute gültig, auch wenn Sie von alten weißen Männern kommen.\nDort steht:\nGenauigkeit Wiederholbarkeit Nachvollziehbarkeit Weder das BMG noch das RKI, geschweige denn die Presse kann anscheinend sich ein wenig auf die Grundlagen besinnen bzw. hat die jemals gelesen, geschweige denn verstanden. Wenn Sie die folgenden Daten lesen und verstehen, wird es Ihnen genauso gehen wie mir:\nDas Vertrauen in die Zahlen zur Corona Pandemie muss in Anbetracht der tatsächlichen Zahlen vollständig entzogen werden.\nPassend dazu auch der Cicero Artikel\n„Es wurde nahezu jeder Fehler gemacht, den man machen konnte“\nFrau Merkels Aussage „ Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen“ ist in diesem Zusammenhang blanker Hohn.\nIch gehe im Folgenden ausschließlich auf die Zahlen ein und stelle fest:\nHätte ich vor 40 Jahren in meinem Chemiestudium so gearbeitet, hätte man mich damals - völlig zu Recht - rausgeworfen. Und heute soll ich Zahlen glauben, welche nicht einmal die Mindeststandards einhalten?\nVorab ein kleiner Emotionstest # Angenommen 1 Mio Tests.\nPrävalenz 0% == kein Virus existiert irgendwo\nSpezifität 98%*so wie im letzten Test der Labore gefunden.\n20.000 False Positive gemäß der „Latest und Greatest“ Datenerhebung\nAlternativ und aus dem Leben gegriffen\n700.000 False Positive so wie in Ludwigsburg\n966.666 False Positive so wie in Augsburg\nUnd wenn Sie jetzt sagen, dass hat man doch längst im Griff, muss ich Sie leider enttäuschen. Das BMG hat keine Veränderung und Überprüfung veranlasst.\nErgebnis: Testpandemie durch *Zensiert*\nNachtrag 02.04.2024: Das wusste man (wahrscheinlich nicht nur) in Österreich\nThema Messen und Rechnen # Jeder, der einmal in einem Labor gearbeitet hat, weiß wie wichtig ordentliches Messen getätigt wird und hier ist ein vollständiges Versagen der Regierung und des RKI festzustellen.\nDeren Aufgabe wäre es zunächst einmal Daten bereit zu stellen, welche messtechnisch korrekt sind.\nDamit diese Aussage verständlich wird, kommen zunächst die Definitionen.\nDie Parameter einer Messung # Zentimeter misst man z.B.: mit einem Zollstock, Geschwindigkeit z.B.: mit einem Tachometer etc.\nEs sollte Nachvollziehbar sein, dass man zur Messung ein geeignetes und zumindest kalibriertes Gerät braucht, ein geeichtes Messgerät ist besser, aber die Eichung wird vom Eichamt durchgeführt, was Geld kostet.\nSie würden (zurecht) den Automobilhersteller verklagen, wenn Sie geblitzt würden und sich herausstellt, dass Ihr Tachometer fehlerhaft ist.\nDer Tachometer der Bundesregierung ist nicht nur fehlerhaft, er ist stümperhaft und vollständig unbrauchbar. Warum, erkläre ich Ihnen im Folgenden.\n(Sollte ich etwas falsch gemacht haben, bitte ich um entsprechende Hinweise und werde korrigieren.)\nZunächst erkläre ich – unter Verweis auf die Wissenschaftlichen Quellen/Standards - die einzelnen Themen und rechne dann mit Ihnen die potenzielle Fehlerquelle.\nPCR Test # Das PCR Verfahren wird eingesetzt, um einen kurzen, genau definierten Teil eines DNA-Strangs zu vervielfältigen. Viren haben auch DNA, und unterscheiden sich natürlich auch in Ihren Gen Sequenzen, von daher ist das ein hervorragendes und bewährtes Verfahren, um Viruslast zu bestimmen.\nEs werden zum Nachweis der Corona Viren je nach Quelle 200 - 500 unterschiedliche Verfahren verwendet.\nes gibt also nicht \u0026ldquo;Den PCR Test\u0026rdquo;, es gibt ganz viele.\nKein Virusnachweis # Wie aber auch ganz klar im Verfahren dargelegt, ist der Test NICHT geeignet um „lebende“ Viren nachzuweisen.\nDer Test weist DNA / RNA Stränge nach. Ob das Objekt der Untersuchung zum Zeitpunkt der Probenentnahme aktiv / vermehrungsfähig war, ist mittels dieses Tests NICHT bestimmbar.\nCycle Times # In diesem Test werden also vorher festgelegte Gensequenzen vervielfältigt. Das Ziel ist es, so oft zu vervielfältigen, dass man überhaupt etwas erkennen kann.\nJede Vervielfältigung nennt sich Cycle. Der CT-Wert gibt also an, wie oft der Zyklus durchgefahren wurde.\nMit jedem Zyklus wird das vorhandene Material verdoppelt\nZum Verstehen hier einmal die Zahlenkette\n| Cyle (CT Wert) | Materialmenge | |---|---| | Startpunkt | 1 | | 1 | 2 | | 2 | 4 | | 3 | 8 | | 4 | 16 | | 5 | 32 | | 6 | 64 | | 7 | 128 | | 8 | 256 | | 9 | 512 | | 10 | 1.024 | | 11 | 2.048 | | 12 | 4.096 | | 13 | 8.192 | | 14 | 16.384 | | 15 | 32.768 | | 16 | 65.536 | | 17 | 131.072 | | 18 | 262.144 | | 19 | 524.288 | | 20 | 1.048.576 | | 21 | 2.097.152 | | 22 | 4.194.304 | | 23 | 8.388.608 | | **24** | **16.777.216** | | 25 | 33.554.432 | | 26 | 67.108.864 | | **27** | **134.217.728** | | 28 | 268.435.456 | | 29 | 536.870.912 | | 30 | 1.073.741.824 | | 31 | 2.147.483.648 | | **32** | **4.294.967.296** | Wie man sieht, wächst die Zahl recht rasant. Je höher die Zyklen sind, desto einfacher lässt sich dann erkennen, ob etwas da ist,\nDer Unterschied von 24 zu 27 ist Faktor 8\nDer Unterschied von 24 zu 32 ist Faktor 256\nVergleichbar ist es:\nBeispielsrechnung:\nSie haben 1 mm (bei CT24), den kann man mit bloßem Auge erkennen. Bei Faktor 8 (2427) hätten Sie nun knapp einen Zentimeter Bei Faktor 256 (2432) wären es 25,6 cm – also nicht mehr zu übersehen. Sie verstehen, dass der CT-Wert ein hochkritischer Wert im Testverfahren ist.\nJe tiefer der Wert, desto wahrscheinlicher, dass eine hohe Menge DNA/RNA vorhanden ist, je höher der Wert, desto unwahrscheinlicher.\nCT Wert Festlegung # Die Festlegung ab welchem CT Wert man davon ausgehen muss, dass eine signifikante DNA/RNA Menge vorhanden ist und durch Differential Diagnostik überprüft werden sollte, ob die Person infiziert ist, ergibt sich aus dem Obigen.\nWenn CT24 der festgelegte Wert ist und Sie mit CT32 testen, haben Sie eine falsche Anzeige.\nDas RKI - Öh wozu festlegen!\nZitat\n(dazu ist anzumerken, dass Ct-Werte nicht standardisiert sind und dass bisherige Studien zur Assoziation mit Infektiosität/Kontagiosität auf nicht immunisierten Studienpopulationen beruhen)\nRKI Probenentnahme # Es soll ein Abstrich im Rachenraum erfolgen. Aber wo? Vorne, Hinten oder in der Mitte? Und wie machen Sie das, da ja jeder Körper ein bisschen anders ist.\nGgf. haben Sie zu viel oder zu wenig, oder an der falschen Stelle genommen.\nDurchseuchungsrate / Prävalenz # Prävalenz ist Kennzahl zum Beispiel für die Krankheitshäufigkeit. Sie sagt aus, welcher Anteil der Menschen oder Tiere einer bestimmten Gruppe (Population) definierter Größe zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Krankheit erkrankt ist.\nSensitivität \u0026amp; Spezifität # Sensitivität\n(auch Richtig-positiv-Rate, Empfindlichkeit oder Trefferquote) gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der ein positives Objekt korrekt als positiv klassifiziert wird.\nSpezifität\n(auch Richtig-negativ-Rate oder kennzeichnende Eigenschaft) gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der ein negatives Objekt korrekt als negativ klassifiziert wird.\nSensitivität und Spezifität liegen laut Gutachten bei 98%.\n(Das wurde im Rahmen einer Überprüfung der Labore ermittelt. - stimmt leider nicht mit den o.a. Werten aus dem Leben überein)\nChemikalien # Chemikalien werden verwendet, um das Verfahren der Polymerase Kettenreaktion durchzuführen. Wenn Sie die falschen Chemikalien verwenden, haben Sie ggf. eine viel zu starke oder eine viel zu schwache(keine) Reaktion. Wenn sie die falsche Konzentration der Chemikalie verwenden, haben Sie das gleiche Problem.\nDie Chemikalien haben einen Einfluss von FAKTOR 10 auf Sensitivität.\nDas heißt:\nBest Case Scenario 98% 98,98%\nWorst Case Scenario 98% 9,8%\nDass man hier aufpassen muss, was man verwendet ergibt sich von selbst.\nPPV/NPV # PPV ist der Positive Prediction Value, also der Wert, der angibt wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Positive Wert zutrifft.\nNPV ist der Negative Prediction Value, also der Wert, der angibt wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Negative Wert zutrifft.\nGensequenzen # Mindestens 3 Sequenzen benötigt man um sicher zu sein, dass es sich um SARS COV2 handelt, Gensequenzen treten auch bei anderen Viren auf, sodass mindestens 3 gleichzeitig vorhanden sein müssen, um ein aussagefähiges Ergebnis zu haben.\nHarmonisierung der Labore # Jedes Labor arbeitet ein bisschen anders, verwendet ggf. ein anderes Verfahren.\nUm also sicher zu stellen, dass man überall das gleiche Ergebnis hat, muss man die Labore harmonisieren. So eine Harmonisierung macht man z.B.: an Tankstellen, an denen dann ein Zettel klebt „Geeicht bis [DATUM]“\nFehlerberchnung / Fehlerkette # Wie sie lesen konnten, sind viele Einflussfaktoren vorhanden, welche das Ergebnis des positiven Testergebnis beeinflussen können. Ähnlich wie in der Technik, gibt es nun eine Fehlerkette, welche man in der Technik über eine Toleranzrechnung betrachtet. Worst Case und Best Case. Im Folgenden schaue ich auf einige Einflussfaktoren, welche ich oben angegeben habe und deren Größe, sofern diese bekannt ist.\nProbenentnahme # Hat einen Einfluss, Größe unbekannt, müsste ermittelt werden.\nSensitivität und Spezifität # Laut Überprüfung aus dem Sommer 2020 jeweils bei 98%.\nHier die Berechnung der Werte bei 1.000.000\n| Getestete Personen | 1.000.000 | | | | | |---|---|---|---|---|---| | Durchseuchung/Prävalenz | 2,000% | (Annahme) | | | | | | | | | | | | | Reales Verhältnis | | Summe | Positiv | Negativ | | | | Anzahl Positiv | | **20.000** | **19.600** | **400** | Sensitivität | 98,00% | | Anzahl Negativ | | **980.000** | **19.600** | **960.400** | Spezifität | 98,00% | | Summe | | | **39.200** | **960.800** | | | | | | | | | | | | Zuverlässigkeit | PPV | | **50,00%** | | | | | | NPV | | | **99,96%** | | | | | Gesamt Tests Positiv | 39.200 | | | | Was auffällig ist. **50% der Getesten sind weder infiziert noch krank.** **50% der Test Positiven sind unter den Parametern aus dem Gutachten falsch. (PPV)** Die Ursache ist, dass ich ganz viele Symptomlose teste.\nAussagefähigkeit der Testergebnisse zu Sensitivität und Spezifität: # Die Überprüfung erfolgte im Rahmen eines Ringversuches bei dem die Labore wussten, dass Sie überprüft werden, Die Wahrscheinlichkeit, dass das unter Normalbedingungen schlechter ist, ist hoch. Geschätzt max 95%, die Werte aus Ludwigsburg und Augsburg lassen allerdings andere Werte erahnen.\nBegründung:\nCovid: Secret filming exposes contamination risk at test results lab.\n| Getestete Personen | 1.000.000 | | | | | |---|---|---|---|---|---| | Durchseuchung/Prävalenz | 2,000% | | | | | | | | | | | | | | Reales Verhältnis | | Summe | Positiv | Negativ | | | | Anzahl Positiv | | **20.000** | **19.000** | **1.000** | Sensitivität | 95,00% | | Anzahl Negativ | | **980.000** | **49.000** | **931.000** | Spezifität | **95,00%** | | Summe | | | **68.000** | **932.000** | | | | | | | | | | | | Zuverlässigkeit | PPV | | **27,94%** | | | | | | NPV | | | **99,89%** | | | | | Gesamt Tests Positiv | 68.000 | | | | **Jetzt geht der Wert allerdings ganz ins Bodenlose. Die Trefferwahrscheinlichkeit ist noch 27%** Chemikalien # Faktor 10\nHier ist jetzt mal das Best Case Szenario\n| Getestete Personen | | 1.000.000 | | | | | |---|---|---|---|---|---|---| | Durchseuchung/Prävalenz | 2,000% | | | | | | | | | | | | | | Reales Verhältnis | | Summe | Positiv | Negativ | | | | Anzahl Positiv | | **20.000** | **19.796** | **204** | Sensitivität | 98,98% | | Anzahl Negativ | | **980.000** | **9.996** | **970.004** | Spezifität | 98,98% | | Summe | | | **29.792** | **970.208** | | | | | | | | | | | | Zuverlässigkeit | PPV | | **66,45%** | | | | | | NPV | | | **99,98%** | | | | | Gesamttests Positiv | 29.792 | | | | **Da wären wir immerhin bei 66,45% Trefferwahrscheinlichkeit.** Worst Case Szenario # Sensitivität bei 9,8%\n| Getestete Personen | 1.000.000 | | | | | |---|---|---|---|---|---| | Durchseuchung/Prävalenz | 2,000% | | | | | | | | | | | | | | Reales Verhältnis | | Summe | Positiv | Negativ | | | | Anzahl Positiv | | **20.000** | **1.960** | **18.040** | Sensitivität | 9,80% | | Anzahl Negativ | | **980.000** | **49.000** | **931.000** | Spezifität | 95,00% | | Summe | | | **50.960** | **949.040** | | | | | | | | | | | | Zuverlässigkeit | PPV | | **3,85%** | | | | | | NPV | | | **98,10%** | | | | | Gesamttests Positiv | 50.960 | | | | **Noch 3,85% Trefferquote.** Und nochmals der Hinweis: Wenn Sie jetzt rufen „Das gibt es nicht“, hier ein Auszug aus dem [Ärzteblatt](https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Labor-liefert-reihenweise-falsch-positive-Corona-Ergebnisse-414167.html). „Eine Nachuntersuchung, die ebenfalls durch den Dienstleister aus Augsburg vorgenommen wurde, ergab, dass tatsächlich nur 2 der 60 Patienten sich mit dem Corona Virus infiziert hatten. Demnach waren 58 Tests falsch.“\nUnd ebenfalls in der Widerholung: Das ist leider kein Einzelfall: Ludwigsburg:“ Bis zu 70 Prozent der positiv getesteten Schüler in Ludwigsburg sind doch negativ“\nAbsolutes Worts Case Szenario # Sensitivität und Spezifität bei 9,8% \u0026hellip;.. 0,22%\nSymptomloses Testen # Die Gesunden (Symptomlosen) werden aufgefordert sich testen zu lassen.\nDas ist der Grund für die hohe Fehlerrate.\nSelbst wenn wir eine Durchseuchung von 0 hätten, würden positive Testergebnisse generiert werden. In genau der Höhe der Spezifität.\nUnd genau das wird jetzt seitens der Regierung forciert.\nGeimpfte, welche wie man jederzeit nachlesen kann immer noch infektiös sein können aber es nicht mehr merken, werden nicht getestet. Nur die Gesunden.\nGensequenzen # Sind bis heute nicht festgelegt, Einfluss Faktor – alles was nicht mindestens 3 Sequenzen testet ist falsch.\nDer Anteil wer, was, wie testet- unbekannt\nCT Wert # Ist bis heute nicht festgelegt. Fehlerfaktor siehe oben in Abhängigkeit von der „Übertestung der CT Werte“, Tatsächliche Ausprägung der verwendeten Werte unbekannt.\nLaborharmonisierung # Ist bis heute nicht erfolgt.\nZählweise: An oder mit Corona verstorben # An bedeutet ursächlich.\nMit bedeutet – war dabei.\nÜbertragen auf das Normale\nEr ist an dem Essen gestorben (Es waren giftige Pilze im Magen) Er ist **mit **dem Essen gestorben (Er hatte einen Herzinfarkt und wir haben giftige Pilze gefunden) Das ist eine nicht seriöse Zählweise.\nViel schlimmer ist jedoch – wenn ich versuche ein defektes Fahrzeug zu reparieren, sollte ich nicht den Motor verantwortlich machen, wenn der Reifen platt ist. Die Behandlung sollte an die Ursache gehen.\nKurze Zwischenfrage:\nBei Geimpften scheint es ja problemlos möglich nach positivem PCR-Test mit und ohne klinische Symptomatik zu unterscheiden.\nW A R U M haben wir diese Zahlen NICHT von Anfang an FÜR ALLE HOSPITALISIERTEN?\nUnd für alle „Covid-Toten“…\nhttps://www.deutschlandfunk.de/impfdurchbrueche-in-deutschland-warum-sich-menschen-trotz.676.de.html?dram:article_id=501241\nIntensivpatienten # Das Problem der Messfehler ist, dass sich das leider die ganze Kette hindurchzieht.\nEs ist durchaus möglich, dass der Patient im Krankenhaus deshalb falsch behandelt wird.\nNachtrag 19.Sept 2021\n\u0026ldquo;Neues Leitkriterium für Corona-Regeln beruht auf fehlerhaften Zahlen \u0026quot;\nhttps://www.welt.de/politik/deutschland/article233872092/Hospitalisierungsrate-Corona-Indikator-beruht-auf-falschen-Zahlen.html Und hier noch mal \u0026ldquo;Pandemie der Unwissenheit?\u0026rdquo;\n![](/wp-content/uploads/2021/12/TimRöhn-752x1024.jpg)# Korrekturmaßnahmen „ Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen“\u0026hellip;\nsondern\nRechnen Sie mal selbst und dann:\nTrauen Sie ausschließlich den offiziellen Mitteilungen, welche Sie selbst verifizieren konnten.\nBis heute versagt das BMG und das RKI vollständig und weiß nicht worum es geht.\nErgebnis # Mit den Messwerten wie oben angegeben ist es schlichtweg unmöglich zu irgendeine vernünftige Aussage zu testen, geschweige denn Wissenschaft zu treiben.\nDas disqualifiziert Jeden, der etwas Anderes behauptet.\nDa das BMG und das RKI vollständig darin versagt diese Daten zu erfassen und die Fehler auszumerzen sind die Wissenschaftsleugner all diejenigen, welche mit diesen Zahlen als Grundlage arbeiten.\nVielen Dank für die Panik RKI, BMG und Politik # Sie haben jegliches Vertrauen, dass ich in Sie hatte, systematisch zerstört\nLinks # https://off-guardian.org/2021/08/16/watch-trust-the-science/ „We are being told to “trust the science”. But what science? From which scientists? Join James for this week’s edition of The Corbett Report podcast as he explores the transparent lies o…“\nhttps://www.cicero.de/innenpolitik/interview-gerd-antes-corona-daten-studien-rki\nhttps://www.lkz.de/lokales/stadt-ludwigsburg_artikel,-bis-zu-70-prozent-der-positiv-getesteten-schueler-in-ludwigsburg-sind-doch-negativ-_arid,630296.html\nhttps://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2004/mythos-zahl/das-falsche-gewicht “Wofür steht die Zahl? Die Frage trennt Vernunft und Aberglaube, Ist und Soll des Wissens. DIE ZAHL VERSTEHEN – DAS IST ERSTE BÜRGERPFLICHT.”\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Messsystemanalyse#:~:text=Messmittel%2DF%C3%A4higkeitsanalyse%20oder%20Pr%C3%BCfmittel%2DF%C3%A4higkeitsanalyse,in%20Qualit%C3%A4tsmanagement%20und%20Six%20Sigma.\nhttps://fragdenstaat.de/anfrage/messmittelfahigkeit/#- Meine Anfrage an das BMG\nhttps://www.bundestag.de/resource/blob/802668/28dabb19265f7b240fe2bbea253c12ba/19_14_0233-4-_ESV-Werner-Bergholz_Cov19-Teststrategie-1\u0026ndash;data.pdf „Bundestagsgutachten zum Thema Teststrategie Oktober 2020“\nhttps://www.bundestag.de/resource/blob/850806/7bd14581e33890e68fe7d57ee67d4cbf/19_14-2_13-2-_ESV-Tom-Lausen-_Langfriste-Konsequenzen-data.pdf „Bundestagsgutachten Juli 2021 Überlastung des Gesundheitssystems“\nhttps://www.bundesregierung.de/resource/blob/975232/1732182/d4af29ba76f62f61f1320c32d39a7383/fernsehansprache-von-bundeskanzlerin-angela-merkel-data.pdf „ Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen“\nl Neues Leitkriterium für Corona-Regeln beruht auf fehlerhaften Zahlen\nPassend dazu auch der Cicero Artikel CT Werte sind nicht Standardisiert\nhttps://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html\n„Es wurde nahezu jeder Fehler gemacht, den man machen konnte“\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Kalibrierung#Vorgehensweise_bei_einer_Kalibrierung\nhttps://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Labor-liefert-reihenweise-falsch-positive-Corona-Ergebnisse-414167.html\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Eichung\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Polymerase-Kettenreaktion\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleins%C3%A4ure\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Ribonukleins%C3%A4ure\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Ct-Wert\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4valenz\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Beurteilung_eines_bin%C3%A4ren_Klassifikators#Sensitivit%C3%A4t_und_Falsch-negativ-Rate\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz_(Technik)#Ma%C3%9Ftoleranzen\nhttps://www.bbc.com/news/uk-56556806\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftsleugnung\nInterne Links # Verfassungsbeschwerde\nProfessionelle Dilettanten\nBilder # ![EDW Ende der Wissenschaft](/wp-content/uploads/2021/09/Nicht-aussagekräftig-1024x698.jpeg)Zum Themna Tests![](./Nur-offiziellen-quellen-galuben-1024x1024.jpg)Wissenschaft.... Oder auch nicht[Messmittelfähigkeit\\_Antwort](/wp-content/uploads/2021/09/Messmittelfähigkeit_Antwort.pdf)[Herunterladen](/wp-content/uploads/2021/09/Messmittelfähigkeit_Antwort.pdf)","date":"15. September 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/eow-ende-der-wissenschaft/","section":"Blogs","summary":"Wo Dummheit endet und Verrat beginnt # \"**Wo Dummheit endet und Verrat beginnt**\" Das ist es, was mir einfällt, wenn ich den Nachrichtensturm in der Presse und den Sozialen Medien lese. NACHTRAG: am 27.09.2021 erhielt ich die Antwort auf meine Frage, welche klar belegen, dass das BMG nichts weiß - siehe Anhang am Ende des Artikel\nNa*chtrag 05.12.2021. Die Zählweise “Es liegen nur ungeimpfte auf der Intensivstaion, ist mit dem Artikel “Pandemie der Unwissenheit?”* als klare Lüge qualifitziert.\n","title":"EDW Ende der Wissenschaft in 2021","type":"blog"},{"content":"","date":"15. September 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/science/","section":"Tags","summary":"","title":"Science","type":"tags"},{"content":" Enterprise SPICE # ISO 33071 - ist zur Norm geworden # Wer sich die Norm ISO 15504 anschaut, der erkennt, dass hier mit viel Expertise ein sinnvolles Gebäude erschaffen wurde, welches universell einsetzbar ist.\nDie schiere Fülle, macht es jedoch schwierig hier Herr der Dinge zu bleiben.\nDas hat sich auch eine Gruppe von Experten gedacht und daraus das Enterprise SPICE® Modell geschaffen.\nEnterprise SPICE®\nAn Integrated Model for Enterprise-wide Assessment and Improvement\nIhre Kopie können Sie sich hier herunterladen\nThe Enterprise SPICE model brings together processes from other widely\naccepted models and standards into an integrated approach for assessment\nand improvement thereby alleviating the need to use otherwise multiple\nassessment models.\nThe Enterprise SPICE Integrated Model for Enterprise-wide Assessment\nand Improvement is an ISO/IEC 15504-2 conformant Process Assessment\nModel that supports the assessment, improvement and implementation of\nprocesses across the enterprise.\nQuelle\nDas Grundlegende Prozessmodell zur ISO 15504 finden Sie bei uns.\nDas Prozessmodell für die Enterprise SPICE© und die Integration in Kovair wird gerade realisiert.\nAndroid APP für Enterprise SPICE # Deutscher Mittelstand hat die Enterprise SPICE® Norm in eine Andrpoid App übersetzt.\nAlle Daten zur Enterprise SPICE sind in der App verfügbar.\nKlicken Sie hier um sich Ihre App auf das Smartphone zu laden\nISO9001 erfolgreich mit ISO33071 implementieren # Jetzt noch eine Norm \u0026hellip;\nSo oder ähnlich mögen Sie denken - aber es ist einfacher.\nWir erstellen gerade einen Abgleich, der Ihnen zeigt,\nwie die ISO 9001 mit der ISO 33071 zusammenspielt, und wie Sie mit der Umsetzung einer Norm, nämlich der ISO33071 die\nISO9001 ISO 15504 (SPICE) und - mit ein wenig \u0026ldquo;Aufstand\u0026rdquo; auch noch die ISO26262 bzw. ISO61508 bzw. IEC 62304 \u0026ldquo;erschlagen\u0026rdquo;.\n","date":"16. August 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/enterprise-spice-iso-33071/","section":"Blogs","summary":"Enterprise SPICE # ISO 33071 - ist zur Norm geworden # Wer sich die Norm ISO 15504 anschaut, der erkennt, dass hier mit viel Expertise ein sinnvolles Gebäude erschaffen wurde, welches universell einsetzbar ist.\nDie schiere Fülle, macht es jedoch schwierig hier Herr der Dinge zu bleiben.\nDas hat sich auch eine Gruppe von Experten gedacht und daraus das Enterprise SPICE® Modell geschaffen.\n","title":"Enterprise SPICE®, ISO 33071","type":"blog"},{"content":"","date":"24. June 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/basics/","section":"Tags","summary":"","title":"Basics","type":"tags"},{"content":"one of the fundamentals in OTSM (Organisation, Technology and Service Management) == Logical Scaled business® is the law of Conway.\nYou never heard about it?\nMaybe should apply it!\nCommunication. # The law of Conway # \u0026#34;organizations which design systems ... are constrained to produce designs which are copies of the communication structures of these organizations.\u0026#34; — M. Conway (\u0026lt;a href=\u0026#34;https://en.wikipedia.org/wiki/Conway\u0026#39;s_law\u0026#34; rel=\u0026#34;noreferrer noopener\u0026#34; target=\u0026#34;_blank\u0026#34;\u0026gt;Wikipedia\u0026lt;/a\u0026gt;) is something that even having been discovered already in 1967. It seems to be forgotten.\nEven though it is one of the most fundamental laws to be applied in the company, people have forgotten it.\nPeople think if you choose an email, and instant messenger, this is what communication is.\nThis is not what communication is about. # Communication means the exchange of ideas, and if you have ever been working as a project manager in a company, you will have found out that every conversation that relates to the need of more funding or the change of time/project runtime is getting ignored by management.\nKeeping that in mind I tell you:\nWhy I don\u0026rsquo;t like SAFe® # I know, that might give me a lot of enemies if a state that I consider SAFE® inapplicable, however maybe you are willing to read a bit, as to why I\u0026rsquo;m so unhappy.\nYes, I know there is already 4.5 on the market, however, let me show you, what is happening.\nScaled Agile Framework is on the market since 2008 and has had several revisions.\nHere you see a screenshot out of the SAFE® 4.0.\nHere you see that it is stated, that the value stream level is an optional construct.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Prozessbilder_und_Daten/SAFe_R_/Optional_in_SAFe_R_.png)![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Prozessbilder_und_Daten/SAFe_R_/Most_Valuable_Construct.png)Now if you go four - YES, precisely 4 pages - further you see the following. Yes - exactly 4 Pages Later! Sorry guys, if you have ever had any knowledge about requirements, reviews and so forth and if you would have applied it, this could have never happened in a book.\nMiscommunication # There seems to be a significant error inside of that thinking.\nAnybody reading that will find out that there is a huge, glaring error.*\nIf you translate the above:\nValue Stream is optional. Value Stream is the most valuable construct. you can as well state the following.\n“If you want to drive with high speed on the highway, you need a lot of horsepowers is in your car. # However, you can take as well a cow, as a motor is optional.”\n* (Talking to those who are certified they tell you - yes we know there are contradictions in the book. You need to go to LA and get trained, then you understand. Sorry I will not! If someone can not even express himself in a way that it is free of contradictions ..... why should I pay him for training?) Sorry guys.\nI am doing reviews on the things I write myself, what is not a good review.\nFeel free to communicate, and I will correct - esp as I am NOT native English!\nBut if you write a book with several people and you do not detect this gross error.\nIf you after years of work do not detect this gross errors, how can I trust you with the rest?\nScaling of Agile # Based on the fact that agile development doesn\u0026rsquo;t scale, there have been two (well known) developments to make Agile scaling.\nOne is called SAFE®, and the other one is called LESS.(Large Enterprise Scaled Scrum)\nWordings # if you look into the methods of LESS and SAFE® you will find that there have been a lot of new artefacts being introduced, whereas the definitions of those artefacts are in my viewset insufficient and - even more problematic - they do not match current understanding.\nThis makes it very, very, very difficult to understand and even more difficult to realize.\nTaking the fact that \u0026ldquo;companies are constrained to produce designs which are copies of the communication structures of these organizations\u0026rdquo;. Then finding out that labelling the communication structure of those who originate SAFe® be labelled \u0026ldquo;marginal\u0026rdquo; is still very benevolent. Those who receive that model must have (and they have) a lot of misunderstandings, how do you want to archive a good product. How do you think that misunderstanding will reflect in the company.\nIt will add confusion.\nIf you read through the basic principles of Agile, there is no contradiction to the V-or Waterfall Method development method.\n(Even right now I know there is a religious war uprising\u0026hellip;., See as well \u0026ldquo;5 reasons Agile is like a cult\u0026rdquo;)\nAGILE # According to agilemanifesto the following are the main concerns of agile\nIndividuals and interactions over processes and tools Working software over comprehensive documentation Customer collaboration over contract negotiation Responding to change over following a plan Now let\u0026rsquo;s translate that into the typical project management.\nIf you have not cognized that individuals are more valuable than a process or a tool you should not be in any manager position anyhow. If you have read any normative environment, where as documentation is a key fact, I can understand that you do not document what you are doing.\n(Please see the latter part regarding requirements.)\nNo plane will liftoff, without thorough documentation of what was needed and so forth - and I rather like that! As long as finances are the critical factors in success to a company, the number three ”customer collaboration over contract negotiation” will never happen.\nThis is however a management decision and has nothing to do with development. If you are unable to respond to change, you never understood project management. Once again - communication # If you look into all those areas, you find out that apparently the basis of interaction, what is communication, has been dropped out to the fullest.\nEven the development of Agile shows only one thing.\nThe \u0026ldquo;typical project management\u0026rdquo; and the \u0026ldquo;typical management\u0026rdquo; have been/are apparently unable to communicate.\nThis can be easily solved, but it is a long way to change the mindset.\nRequirements # no matter if they are uttered in a type of user story or a dedicated requirement.\nIt is something the User (whoever that is) needs.\nSadly enough, requirements engineering is still an issue that has not gotten management attention enough.\nJust recently I read through the requirements of an UAV (Unmanned Aircraft Vehicle).\nYou think they are written well\u0026hellip;. Instead, I guess I ask someone in Kindergarten - they utter their requirements better.\nCOMMUNICATION # A requirement or a user story is the communication from your predecessor, or it is the successor, in the workflow.\nIf you do not get those straight if you do not receive the communication from your predecessor HOW CAN YOU EVER PRODUCE SOMETHING OF VALUE? If you do not produce a real requirement If your colleagues are unable to read what you are doing HOW CAN THEY EVER MAKE A PRODUCT THAT SUITS YOUR NEEDS? Make proper requirements - these are the communication elements that are needed to create something of Value\n","date":"24. June 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/forgotten-basics-of-management/","section":"Blogs","summary":"one of the fundamentals in OTSM (Organisation, Technology and Service Management) == Logical Scaled business® is the law of Conway.\nYou never heard about it?\nMaybe should apply it!\nCommunication. # The law of Conway # \"organizations which design systems ... are constrained to produce designs which are copies of the communication structures of these organizations.\" — M. Conway (\u003ca href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Conway's_law\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\"\u003eWikipedia\u003c/a\u003e) is something that even having been discovered already in 1967. It seems to be forgotten.\n","title":"Forgotten basics of management.","type":"blog"},{"content":"","date":"24. June 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/grundlagen/","section":"Tags","summary":"","title":"Grundlagen","type":"tags"},{"content":"","date":"29. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/datenkonsistenz/","section":"Tags","summary":"","title":"Datenkonsistenz","type":"tags"},{"content":"Jeder Verkäufer einer Software erklärt Ihnen, wie man mit seiner Software dafür sorgt, dass Geld gespart wird. Und es ist richtig, die Einführung von bestimmten IT-Systemen hat dafür gesorgt, dass Unmengen an Produkten schneller und oder besser hergestellt werden können.\nAber viel wichtiger - die Prozesse müssen passen.\nAber zunächst\nIn der Produktion # ist durch entsprechende Logistiksysteme, Maschinensteueranlagen, Lagerverwaltungssystemen etc. ein signifikante Veränderung über die letzten Jahre eingetreten.\nHier wird mit Akribie auf die Verkettung der Anlagen geachtet, Schnittstellen werden aufeinander abgestimmt, die Lagerhaltung mit sämtlichen Bauteilen und der entsprechenden Kontrolle über die Version des entsprechenden Objekts wird mit Argusaugen seitens der Controller betrachtet und kontrolliert.\nStiefkind Entwicklung: # im Gegensatz zur Produktion, in der sämtliche Artefakte einer sehr harschen Kontrolle unterliegen ist man in der Entwicklung oftmals weit vor jeglichem:\nJugend forscht. # Ich werde Ihnen im Folgenden einige Punkte auflisten welche in Ihrem Hause noch mehr Geld verbrennen als sie jemals mit einer super optimierten Produktionskette einsparen können.\nDas Design bestimmt die Produktionskosten. # Alles was in der Entwicklung fehlerhaft designt wird – egal aus welchem Grund – kostet in der Produktion zusätzlichen Geld. Gerade wenn sie Serienprodukte entwickeln ist jeder noch so kleine Design Fehler ein Kostentreiber in der Produktion, egal ob es nun darum geht die entsprechende Maschine zu bauen, oder die entsprechende Wareneingangskontrolle zu tätigen, oder aber auch den Lieferanten regelmäßig zu überwachen.\nIn der Produktion streng, in der Entwicklung dilettantisch. # Grundsätzlich unterscheidet sich der Entwicklungsprozess nicht von einem Produktionsprozess. Es gibt einen signifikanten Unterschied, sie wissen vorab noch nicht wie das Produkt aussehen soll, sie sind ja noch in der Entwicklung.\nAber auch in der Entwicklung gilt es wie in der Produktion zu verfahren.\nDie Wareneingangskontrolle. # Ist in jedem Produktionswerk Standard\nBei der Entwicklung ist die Wareneingangskontrolle (das Lesen der Kundenanforderungen) eher stiefmütterlich ausgebildet.\nDer Vertrieb möchte verkaufen und verspricht das Blaue vom Himmel.\nEs wird bereits akzeptiert ohne zu wissen was gebraucht ist.\nIm Zuge der agilen Entwicklung vergisst man oftmals, dass man dem Kunden trotzdem gerecht werden muss und wenn sie in ein normatives Umfeld gehen, also dort wo sie Produkte herstellen welchen irgendwelchen Regulatorischen Vorschriften unterliegen, kann ich Ihnen nur wärmstens ans Herz legen die Eingangsdokumente ihres Kunden wirklich.\nDie Richtige Version im Lager # Bau schon einmal etwas # mit dieser Anweisung würde in der Produktion ein riesiger Aufschrei entstehen, in der Entwicklung komischerweise nicht.\nWenn in der Entwicklung mit dem Kunden diskutiert wird, werden einfach mal ein paar Funktionsmodelle so gezimmert. Die entsprechenden Anforderungen des Kunden, selbst in einer Vorserienphase, oder in der reinen Prototypen und Entwicklungsphase werden einfach überhaupt nicht aufgeschrieben, oder aber überhaupt dokumentiert. Es wird mal einfach irgendetwas entwickelt.\nDas grundsätzliche Forschen ist überhaupt kein Problem. Das Problem ist, dass Keiner wie auch immer noch geartet die entsprechenden Anforderungen sowie seine Gedanken irgendwo, irgendwie dokumentiert.\nSelbst die typischen Besprechnungsprotokolle sind oftmals nicht einmal vorhanden.\nIch höre schon den Widerstand der Team-/Abteilungsleiter und auch der Entwickler, dass sie doch Entwickler und keine Dokumentatoren sind.\nWährend das grundsätzlich richtig ist, wird aber in einem jedem, in jedem, ich wiederhole: in jedem Buch, in jeder Vorlesung, in jedem standardingenieursmäßigen Prozess festgelegt, dass man die Anforderungen welche man erfüllen möchte irgendwo dokumentiert.\nDas gilt auch in der agilen Welt. Auch dort gibt es grundsätzlich §Epics“, User Stories und irgendwelche Test Fälle mit denen man seine Anforderung überprüft. In dem Falle gilt es hier die sogenannte „Definition of done“ zu nehmen.\nDer Review. # In einem jeden Produktionsprozess würde man überprüfen ob die Bauteile welche man erhält überhaupt die Prüfung der letzten Station überstanden haben. Niemand käme auf die Idee ein Kunststoffbauteil mit einem Holzbearbeitungswerkzeug, oder ein Stahlbauteil mit einem Kunststoffwerkzeug zu bearbeiten und würde das Bauteil zurücksenden und sagen: „passt nicht“.\nDieser Vorgang nennt sich in der Entwicklung\nReview # ist an sich überhaupt nichts schwieriges, es ist einfach bloß Arbeit. Wenn sie sich nicht hinsetzen und nicht überlegen ob sie eine Anforderung haben die überhaupt erfüllbar ist, die technisch sauber definiert ist etc. und die man auch überprüfen kann (Verifikationskriterien), dann werden sie nie ein vernünftiges Produkt bekommen.\nIn einem jeden Produktionsprozess macht man das, wobei es hier oftmals viel einfacher zu beurteilen ist und in der Entwicklung sagt man:\n„Brauche ich nicht, geht schon so“\nhier wird auf jeden Fall Unmengen an Geld verbrannt, weil man sich an die Basisprinzipien einer jeglichen ingenieursmäßigen Herangehensweise nicht hält.\nWährend der obige Revenue ein Prozess ist, der von Menschen durchgeführt wird, so gibt es aber ein Hindernis welches noch gravierender ist.\nDatenkonsistenz # fast ein jeder Projektleiter den ich kenne kämpft damit dass er – meist über ein sogenanntes Projektmanagement Office – die Daten der Entwicklung zusammenführt und konsistent hält. (Was de facto NIE klappt)\nFür jede Disziplin der Entwicklung gibt es eigene Werkzeuge, egal ob es das Anforderungsmanagement ist, das Projektmanagement, das Testen usw.\nDaten Konsistenz und Rückverfolgung der Artefakte in der Entwicklung ist nicht gegeben und führt zu Chaos und extra Stress.\nHier ist die Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen, unabhängig von irgendwelchen persönlichen Interferenzen, signifikant eingeschränkt.\nDas Gesetz von Conway hat schon 1967 festgestellt, dass die Produktqualität zu dem Ausmaß beeinträchtigt wird, wie die Kommunikation im Unternehmen nicht funktioniert.\nWenn Sie sogenannte Toolbrüche haben, dann haben Sie dort auch immer einen Kommunikationsbruch.\nWenn sie es nicht schaffen über die gesamte Entwicklung hinweg konsistent zu bekommen fliegt es Ihnen in genau diesem Maße um die Ohren, wie die Daten nicht konsistent sind.\nStellen Sie sich das in der Produktion vor:\nsie bekommen irgendwelche Teile angeliefert und den sie nicht wissen was es ist, und müssen regelmäßig per Hand diese Daten zusammenbauen. Ich glaube ein jeder Produktionsplaner ein jeder Controller würde hier die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und schnellstmöglich für Abhilfe sorgen.\nDatenkonsistenz in der Entwicklung # In der Entwicklung ist das scheinbar eine akzeptierte Struktur.\nEs gibt Tools, welche es ihnen ermöglicht ihre Daten in \u0026ldquo;Echtzeit\u0026rdquo; untereinander zu synchronisieren.\nWenn irgendjemand sagt, dass diese Synchronisation über die verschiedenen Tools hätten hinweg nicht möchte, so wissen Sie, dass er dafür sorgen möchte, dass sie signifikant mehr Geld in der Entwicklung ausgeben, schlechtere Produkte produzieren und was auch immer noch.\nWenn Sie es schaffen ihre Daten von der ersten Angebotsphase des Kunden über ihre Entwicklungsprozesse hinweg bis hin zur Übergabe in die Produktion zu optimieren und die Daten dort konsistent zu bekommen, egal welche Tools eingesetzt werden (müssen), so wird Ihnen das zu Anfang ein riesiges Kopfzerbrechen bereiten, die existierende Toollandschaft untereinander wirklich in den Prozess einzubinden, sowie den entsprechenden Prozess zu adaptieren. Aber sobald sie das einmal gemacht haben, sobald die Daten konsistent sind, wird es signifikant einfacher werden etwas in besserer Qualität in kürzerer Zeit mit mehr Spaß herzustellen. Fragen Sie wie das geht.\n","date":"29. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/datenkonsistenz-oder-wie-man-mit-der-richtigen-toolkette-spart/","section":"Blogs","summary":"Jeder Verkäufer einer Software erklärt Ihnen, wie man mit seiner Software dafür sorgt, dass Geld gespart wird. Und es ist richtig, die Einführung von bestimmten IT-Systemen hat dafür gesorgt, dass Unmengen an Produkten schneller und oder besser hergestellt werden können.\nAber viel wichtiger - die Prozesse müssen passen.\nAber zunächst\nIn der Produktion # ist durch entsprechende Logistiksysteme, Maschinensteueranlagen, Lagerverwaltungssystemen etc. ein signifikante Veränderung über die letzten Jahre eingetreten.\n","title":"Datenkonsistenz,  oder : Wie man mit der richtigen Toolkette spart.","type":"blog"},{"content":"","date":"29. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/toolkette/","section":"Tags","summary":"","title":"Toolkette","type":"tags"},{"content":"","date":"29. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/agile-ketzerisch/","section":"Categories","summary":"","title":"Agile Ketzerisch","type":"categories"},{"content":"","date":"29. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/less/","section":"Tags","summary":"","title":"LESS","type":"tags"},{"content":" Mehr oder weniger unsicher # Wir nutzen jetzt\nSAFe® [Scaled Agile Framework] LESS. [Large Enterprise Scaled Scrum] und danach verschwindet die Firma im Nirwana .\nSAF€ bzw. MOR€ wäre unseres Erachtens die bessere Beschreibung.\nIts all about - make Money, make more money. # Maybe, maybe, make a lot more money.\nDie Lösung für Alles - AGIL??? # SAFe® und LESS sind Methoden welche als Lösung zur Skalierung der Agilität verwendet werden.\nABER \u0026hellip; aber\u0026hellip;\neiner derjenigen, welche das agile Manifest mitgeschrieben hat sagt \u0026hellip;\nEs gibt nur \u0026ldquo;agiles Arbeiten\u0026rdquo;. # Das heißt, dass was da mit SAFe und LESS derzeit gemacht wird ist überhaupt nicht das worum es geht!\nEs gibt tatsächlich ab und an agile Transformationen, welche funktionieren, aber meistens bei jedweder Kritik\nKommt die refelexartige Reaktion derjenigen welche die Einführung verantworten und Geld mit dem Coaching verdienen dass alles agile Gut ist und Sie alles richtig machen.\nPassend zu diesem Thema präsentiere ich Ihnen hier einen Vortrag aus 2015 # https://www.youtube.com/watch?v=a-BOSpxYJ9M Agile is Dead## Adjektiv statt Nominativ Genau DAS\nAdjektiv statt Nominativ # Ist einer der Hauptpunkte, welche Dave Thomas in seinem Vortrag stresst.\nEr zeigt ein mehrere Bilder in dem er die Art der Umsetzung und bezeichnet u.a. SAFe® als FALSCH.\nObwohl große OEM\u0026rsquo;s und Tier1 in der Automobilundsutrie sich auf diese Methoden einlassen, heißt das nicht, dass diese Methoden funktionieren.\nBloß weil andere das machen, muss man das doch nicht auch tun oder?\nUnd - wie meine Kollegin Nicole so schön sagt.\nNur weil wir \u0026ldquo;agil\u0026rdquo; sind werfen wir nicht unseren gesunden Menschenverstand über Bord. # Leider wird oftmals mit der Einführung von agiler Softwareentwicklung beziehungsweise mit der Einführung von \u0026ldquo;FirmenAgilität\u0026rdquo; genau das gemacht: Der gesunde Menschenverstand wird über Bord geworfen.\nWarum ich denke, dass SAFe® ein Totgeburt ist # Sie müssen mir nicht glauben\u0026hellip; aber # ![](./147-1024x412.png \"Seite 147 in SAFE® 4.0\")Lesen Sie einmal folgende Sätze der Reihe nach. Eingebaute Qualität # - hört sich Klasse an. Oder? # 9 Jahre Entwicklungszeit - 1 Head und weiter 7 Koryphäen.\nDa muss doch was bei rausgekommen sein.\nSeite 339 SAFe® 4.0 # Das \u0026ldquo;Value Stream Level\u0026rdquo; (Was auch immer das jetzt bedeutet) ist \u0026ldquo;Optional\u0026rdquo;\n![](./339-1024x272.png)Optional. Kann man also machen - oder auch nicht.## Seite 443 SAFe® 4.0 ![](./343-1024x511.png)*Most Valueable construct is Optional???* Zusammenfassung # SAFe® liefert eingebaute Qualität Ein Optionales Feature ist das grundlegenste Konstrukt?? Ich stelle mir gerade vor wie es wäre, wenn ein Sicherheitsingenieur sein Konzept in dieser Art vorstelltvorstellt.\nSafety Features == \u0026ldquo;MUST Haves\u0026rdquo; wären optional?? # Wer hier nicht anfängt seinen gesunden Menschenverstand einzuschalten.\u0026lt;br\u0026gt;\u0026lt;/br\u0026gt;Wer aufhört zu lesen und der Sau im Dorf nachläuft, fährt dann gegen die Wand.\u0026lt;br\u0026gt;\u0026lt;/br\u0026gt;\u0026lt;br\u0026gt;\u0026lt;/br\u0026gt;Wie würden Sie reagieren, wenn ich Ihnen ein solches Statement \u0026lt;br\u0026gt;\u0026lt;/br\u0026gt;nach 8-9 Jahren Entwicklungsarbeit abliefern würde? ..... ??? ... Was würden Sie von meiner Qualität denken?\nUnd nicht nur von meiner, sondern auch von der Quaität meiner Kollegen?\nJa SAFe ist in aller Munde und natürlich habe ich habe einen extrem schweren Stand wenn ich, dass SAFe nicht geeignet ist um irgendeine sinnvolle Veränderungen zu fahren.\nSie müssen mir das alles nicht glauben!\nKleine iterative korrigierbare Schritte, dass ist agil. Das ist auch ein klassischer Ingenieursansatz. # Das nennt sich \u0026ldquo;Try and Error\u0026rdquo;.\nKleine iterative Schritte welche, sofern sich herausstellt das diese falsch waren, korrigiert werden können.\nAnstatt nun genau das genauso auch in der Organisation zu machen, machen wir den Big Bang und führen SAFe/LESS ein.\nGenau an der Stelle frage ich mich dann natürlich in wie weit man überhaupt verstanden hat was agil bedeutet!\nMuss man das wirklich ausführen?\nEs ist mehr als offenkundig, dass ein solcher Big Bang Ansatz nicht im Entferntesten dem entspricht was in dem agilen Manifest aufgerufen worden ist und dass man mit der Einführung eines solchen riesigen Brocken genau das Gegenteil von dem macht was agil ist.\nGrundlegend falsche Annahmen bei der Entwicklung # LESS - did I understand?? # ![](./LESS-doesnt-work-well-1024x513.png)https://less.works/less/framework/why-lessWer behauptet: *\"sequential-lifecycle development doesn’t work well\"* hat noch NIE in einem solchen Projekt gearbeitet. Ebenso straft die Tatsache, dass fast Alles was bisher entwickelt wurde, nach genau diesem sequentiellen Modell entwickelt wurde, den Autor Lügen.\nNatürlich haben Methoden Schwachstellen und wenn man sich die Daten anschaut.\n\u0026ldquo;Agile\u0026rdquo; ist nicht der Heilsbringer für Alles.\n\u0026ldquo;Wir arbeiten aber Agil\u0026rdquo; # agile Entwicklung widerspricht dem V-Modell nicht! # Immer wider höre ich, dass man agil arbeitet und das man mit dem V-Model nicht agil arbeiten könne.\nDie Antwort auf eine solche Aussage heißt:\nDu hast gar keine Ahnung?\nMan zeige mir bitte wo der Widerspruch der Methoden ist.\nDas was meistens gemacht wird ist die Rechtfertigung \u0026quot; wir arbeiten aber agil \u0026quot; dafür verwendet wird den eigenen produzierten Mist zu rechtfertigen.\nNur weil man agil arbeitet schmeißt man den gesunden Menschenverstand nicht über Bord! Alle Erfahrungen werden dem Neuen Heilsbringer geopfert.\nOder wie ein Professor es so schön sagte\nScrum heißt Rückwärts Murcs - passt auch\nKann man so machen - ist dann aber \u0026hellip;.eisse. # MOR€ or L€SS UNSAF€ # Genau mit diesen Worten habe ich diesen Artikel begonnen.\nUnd genau mit diesen möchte ich hier auch noch einmal schließen.\nKönnen Sie sich vorstellen dass irgend jemand Ihnen ein Sicherheitskonzept abliefert, also ein Konzept von dem das Leben der Menschen abhängt und dies ganz klar mit ist nicht so wichtig und 2 Seiten später mit ist ganz wichtig bewertet?\nFür mich ist das was dort gesagt wird höchstgradig unsicher.\nUnd natürlich habe ich das € genommen um Sie darauf hinzuweisen dass es sehr stark darum geht\u0026rsquo;s mit diesen Methoden Geld zu verdienen, nicht notwendigerweise darum mit diesen Methoden etwas Erfolgreiches zu machen.\nWas für Sie richtig ist, können wir nicht beurteilen. Das können nur Sie beurteilen.\nAber ich bin mir sicher, dass sie nach Vorlage der oben angegebenen Bildschirmaufnahmen und Ausführungen feststellen dass zumindest man drüber nachdenken sollte was man da tut. In diesem Sinne eine erfolgreiche Zeit.\nFür Religionsanhänger # Ja, Entwicklungsmethoden sind oftmals zu etwas religiösen verkommen.\nWer auch immer die beste Methode hat, würde einfach sicherstellen dass er genau mit dieser Methode weiter arbeitet ohne das jetzt großartig an die Glocke zu hängen. Er würde sich einfach darüber freuen dass seine Firma und seine Mitarbeiter erfolgreich Produkte liefern. Andere würden das kopieren und verbessern.\nBest Method # Zu guter Letzt kommt unten noch eine Studie in Bezug auf die Methoden. Die Frage wurde gestellt welche Methode in der Software Entwicklung (Achtung es geht nicht um Hardware und nicht um Mechanik Entwicklung) die Methode ist welche alle der 3 Punkte vereint\nam schnellsten und am günstigsten und am qualtativ hochwertigsten ist. Sie werden sich wundern, dass genau das was sie nicht erwartet haben der Fall ist und wo unsere persönliche Empfehlung auch hingeht:\nDie Methode Spiral Modell mit CMMI(Level5)\nAber bitte wenden Sie die Methode nur dann an, wenn es auch wirklich passen sollte. Es sollte nie um der Methode willen entsprechend gekämpft werden, Es muss das Ergebnis des Produktes und die Zufriedenheit des Kunden sein, welche die Methode bestimmt.\nDie Datei zum Download\n[Evaluating-Ten-Software-Development-Methodologies](./Evaluating-Ten-Software-Development-Methodologies.pdf)[Herunterladen](./Evaluating-Ten-Software-Development-Methodologies.pdf)","date":"29. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/more-or-less-unsafe/","section":"Blogs","summary":"Mehr oder weniger unsicher # Wir nutzen jetzt\nSAFe® [Scaled Agile Framework] LESS. [Large Enterprise Scaled Scrum] und danach verschwindet die Firma im Nirwana .\nSAF€ bzw. MOR€ wäre unseres Erachtens die bessere Beschreibung.\nIts all about - make Money, make more money. # Maybe, maybe, make a lot more money.\n","title":"Mor€ or L€ss UnSaf€","type":"blog"},{"content":"","date":"29. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/more/","section":"Tags","summary":"","title":"More","type":"tags"},{"content":"","date":"29. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/safe/","section":"Tags","summary":"","title":"Safe®","type":"tags"},{"content":"","date":"29. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/unsafe/","section":"Tags","summary":"","title":"Unsafe","type":"tags"},{"content":"","date":"27. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/effekt/","section":"Tags","summary":"","title":"Effekt","type":"tags"},{"content":"","date":"27. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/ursache/","section":"Tags","summary":"","title":"Ursache","type":"tags"},{"content":"immer wieder liest man, gerade in den aktuellen Tageszeitungen, das Unternehmen Mitarbeiter aufgrund der schlechten Konjunktur entlassen müssen.\nGerade derzeit entlassenen Automobilzulieferer und wohl auch Automobilfirmen viele Mitarbeiter, zumindest ist das angedroht. Begründet wird das mit der Entwicklung im Automobilsektor.\nMit dem folgen Text hier mache ich mich extrem angreifbar, weil ich sicherlich auf viele Punkte hinweise, welche ein Manager ungern hört.\nDie Frage, die sich stellt, ist jedoch die, ob die sachliche Richtigkeit meiner Aussage vorhanden ist oder nicht.\nDie Aussagen, die Sie von mir bekommen, mögen nicht diejenigen sein welche Ihnen gefallen, aber wenn sie jemanden haben wollen, der Aussagen trifft, um ihnen zu gefallen, wird sich die Welt nie verändern.\nDas fühlt sich dann immer so an wie:\nDas Management hat das Beste gemacht # Die Umwelt ist / die Anderen sind schuld. # Wenn man die Nachrichten, welche derzeit durch die Medien weitergegeben wird, jedoch genau liest, stellt man fest, dass hier einfach eine Effektposition dramatisiert wird.\nUrsächlich auf eine Veränderung des Marktes, hat man jedenfalls nicht agiert.\nKein Geld # Ja klar, wenn man keine Aufträge hat, kann man auch nicht die Mitarbeiter bezahlen, aber ich frage mich wie es sein kann das hochkarätiges Management, zumindest hochbezahltes Management, die Entwicklung nicht vorher sieht, und nicht früh genug Gegenmaßnahmen ergreift.\nDu bist /der Andere ist schuld: # So ähnlich könnte man das auch formulieren.\nDu (jemand / etwas Anders) bist schuld das mir soundso geht.\nDu hast mich geschlagen. – Oder vielleicht besser ich habe mich von dir schlagen lassen.\nSolange ich,\negal in welcher Funktion ich gerade unterwegs bin, ob ich denn nun als Lehrer, Projektleiter ,Qualitätsmanager, Controller, Manager oder was auch immer noch unterwegs bin, feststelle, dass ich etwas tue weil jemand anders etwas getan hat, bzw. dass es mir so geht weil jemand anders etwas getan hat, weise ich dem anderen die Ursache für meinen Zustand zu. Die Konjunktur hat sich also abgeschwächt, oder Sie hat sich verändert.\nDass sich was verändert, das ist eher was ganz Normales.\nDie richtige Aussage zu der Entlassung, wenn man sie vom Gesichtspunkt einer Ursache aus betrachtet müsste heißen.:\nIch als Manager – wir als Geschäftsführung –\nhaben die Entwicklung des Marktes weder vorausgesehen, noch früh genug erkannt oder entsprechend agiert, womit die Firma derzeit in eine Situation gelangt ist wo wir nur in der Lage sind zu überleben, wenn wir unsere Mitarbeiter, welche an sich wohlverdient sind, entlassen. Spätestens wenn man sich das genau anschaut, müsste man sich hier fragen, ob die Mitarbeiter nicht vielleicht den besseren Management Job gemacht hätten.\nUrsache oder Effekt # Ja, es gibt immer Umgebungsvariablen, auf die man scheinbar keinen Einfluss hat. Ich sage gezielt scheinbar.\nSobald solche Variablen auftreten, mit denen man vorher nicht gerechnet hat/ welche man vorher ignoriert hat, geht man in die Effektposition.\nBeispiel # Ich kenne eine Firma, in der in einem Audit festgestellt wurde, dass die Anzahl der Mitarbeiter zur Erreichung der Ziele nicht ausreichend ist. Der Auditor empfahl eine knappe Verdoppelung des Teams.\nWas man dem Auditor nicht mitgeteilt hat, war die Tatsache, dass die Mitarbeiter an zwei Projekten arbeiten. (Also noch weniger Personal vorhanden war, als an sich vonnöten.)\n(Keiner – weder der Direktor des Teams noch der VP hat jemals ein solches Projekt in Serie gebracht, aber Sie wissen es alle Besser. Wir haben zuviel.)\nEin Jahr später, gibt es einen Folgeaudit mit dem Ergebnis das mehr oder weniger alle Teile des Projekts tief dunkelrot sind.\nIn dem einen Jahr sind – wie in den Jahren zuvor – mehr Mitarbeiter gegangen, als neue Mitarbeiter eingestellt wurden.\nDass Mitarbeiter die Firma meistens verlassen, weil sie mit der Führungsriege nicht klarkommen sei mal hier ganz unbenommen davon.\nAuf jeden Fall ist die Reaktion des Managements fast sämtliche externen Mitarbeiter auch noch zu entfernen und mit noch weniger Personal als vorher zu versuchen das Projekt jetzt vollständig mit Vollgas gegen die Wand zu fahren.\nDie Alarmsignale sind seit langem vorhanden.\nDie Kommunikation an die Geschäftsführung über die Notwendigkeiten ist oft und sehr oft und noch öfter getätigt worden.\nEs wird ignoriert. Wenn jetzt das Ding gegen die Wand fährt, und es kann gar nicht anders sein, denn wird allerdings mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit das Management nicht schuld sein. Wahrscheinlich werden die Mitarbeiter schuld sein, welche schon längst gegangen sind und sich gegen einen Angriff nicht mehr wehren können.\nEs werden die Randbedingungen sein, oder irgendsoetwas, aber es wird nicht, ich wiederhole nicht, extrem unwahrscheinlich so sein das irgendein Manager sagt:\n\u0026ldquo;Ja, ich habe das vergeigt.\u0026rdquo;\nGlauben Sie tatsächlich, dass die Entwicklung der Wirtschaftskrise im Automobilsektor sich anders verhält, als das gerade beschriebene Beispiel? Ich würde mich eine Diskussion mit Ihnen freuen.\nEs ist natürlich immer einfacher andere Dinge verantwortlich zu machen als einen selbst, aber nehmen wir einmal folgenden Gesichtspunkt ein.:\nDas Ganze (so wie der Status jetzt ist) ist deshalb so, weil ich es gewollt habe, und weil ich entsprechende Maßnahmen ergriffen habe.\nIch bin Ursache \u0026ndash;\u0026gt; Ich bin Gewinner! # Die obige Aussage, ist eine Aussage die man immer nur von den Erfolgreichen hört, oder Ihnen angedeihen lässt.\nIch bin Effekt \u0026ndash;\u0026gt; Ich wollte Verlierer sein # Die Aussage hört man äßerst selten.\nVerlierer darf man nicht sein, Fehler machen nur Andere und eine Beschuldigungskultur ist etwas Etabliertes.\nStandpunkt # In dem Moment, wo ich den Standpunkt einnehmen kann,\ndass der Zustand, in dem ich mich (mit meiner Firma, Familie \u0026hellip;) befinde dadurch zustande gekommen ist, dass ich es gewollt habe, bzw. dadurch dass ich irgendwelche Informationen, Daten, Fakten nicht wahrgenommen, oder ignoriert habe, kann ich Dinge verändern.\nDass die Situation jetzt so ist, wie Sie ist, liegt daran, dass das Management,\nnicht früh genug, genau genug, hart genug oder was auch immer noch, richtig auf die Situation reagiert hat.\nAnders ausgdrückt:\n\u0026ldquo;Wenn Sie mit dem was Sie für Richtig halten, nicht den gewünschten Effekt erzielen dann machen Sie etwas Falsch!\u0026rdquo;\nWenn nicht begriffen hat, dass der Automobilmarkt sich extrem wandelt und, dass wir Stand heute, in eine politisch gewollte, technologisch gesehen derzeit schwachsinnige, Entwicklung der Elektromobilität hinein laufen – siehe Angehängtes Video über die Rohstoffgewinnung im Kongo –, der hat seinen Job als Manager mehr als verfehlt.\nDas aus der Automobilindustrie heraus auch nie ein Widerspruch in Bezug auf die Elektromobilität erfolgt ist, ist bezeichnend.\nEin Status einer Sache ist deshalb so, weil ich meine Maßnahmen ergriffen habe, welche dazu führen, dass er so ist.\nNochmals die Frage:\nBin ich Ursache oder Effekt? # Nehmen Sie den Gesichtspunkt der Ursache ein, dann haben Sie die Chance selbst in einer sehr verfahrenen Situation noch gewinnen zu können.\nNehmen Sie den Zustand des Effektes ein==\n„Die Situation ist so wie sie ist, und wir können nichts dran tun, es gibt keine Alternative“\ndann können Sie sich auch direkt in die Ecke stecken und sollten aufhören wieder Manager der Führungskraft zu nennen.\nDie Lösung? # Einige Firmen sind sehr erfolgreich und es beginnt mit so einfachen Dingen wie\nMal zuhören. Nicht nur dem Markt zuhören – Auch den eigenen Mitarbeitern. Das sind die Wichtigsten! Verantwortung zu Übernehmen als Manager, für das Produkt, meine Firma und die Mitarbeiter.\nRTFM gibt es auch noch == Read the fu.. manual\nTask Force # ist in 99% ein Management Fehler. Technische Task Forces gibt es sehr selten.\nWir sind wahrscheinlich diejenigen, welche Ihnen die ganze Zeit fürchterlich \u0026hellip;.\nWir wollen dass Sie erfolgreich sind. Und an Naturgesetzen kommen Sie nur vorbei, wenn Sie nicht in einer Umgebung sind, wo diese Gesetze gelten.\nSie sind laut, groß, extrovertiert, ganz anders als die Kultur in diesem Hause und\u0026hellip; Sie erledigen die Arbeit.\nSo ist die Aussage unseres Kunden.\nMacht es Ihnen etwa Spaß Gesetze /Normen zu lesen? # Nein, aber es muss gemacht werden!\nWir fahren nicht in der Komfortzone. # Wir erwarten, dass Sie auch alles unternehmen um erfolgreich zu sein.\n","date":"27. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/ursache-oder-effekt/","section":"Blogs","summary":"immer wieder liest man, gerade in den aktuellen Tageszeitungen, das Unternehmen Mitarbeiter aufgrund der schlechten Konjunktur entlassen müssen.\nGerade derzeit entlassenen Automobilzulieferer und wohl auch Automobilfirmen viele Mitarbeiter, zumindest ist das angedroht. Begründet wird das mit der Entwicklung im Automobilsektor.\nMit dem folgen Text hier mache ich mich extrem angreifbar, weil ich sicherlich auf viele Punkte hinweise, welche ein Manager ungern hört.\nDie Frage, die sich stellt, ist jedoch die, ob die sachliche Richtigkeit meiner Aussage vorhanden ist oder nicht.\nDie Aussagen, die Sie von mir bekommen, mögen nicht diejenigen sein welche Ihnen gefallen, aber wenn sie jemanden haben wollen, der Aussagen trifft, um ihnen zu gefallen, wird sich die Welt nie verändern.\n","title":"Ursache oder Effekt","type":"blog"},{"content":"","date":"27. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/dauer/","section":"Tags","summary":"","title":"Dauer","type":"tags"},{"content":" Zeit ist Geld # So lautet das geflügelte Wort.\nManagement möchte die Entwicklungszeiten immer weiter verkürzen, aber \u0026hellip;es ist nicht so einfach.\nEinige Dinge dauern nun mal Ihre Zeit. # Wenn man den Management / Vertriebsvorgaben folgt erlebt man sehr oft Eines:\nDie Qualität sinkt, die Notwendigkeit der Task Force steigt.\nJede Task Force zieht weitere nach sich, weil zur Bewältigung der Task Force Personal aus anderen Projekten abgezogen wird. Damit ist die nächste Task Force vorprogrammiert.\nBeglückwünscht werden zum Schluss diejenigen, welche es verbockt haben. Dem \u0026ldquo;Fußvolk\u0026rdquo; wird eher noch gesagt, dass sie es verbockt haben und es gefälligst beim nächsten mal besser machen sollen.\nProjektleiter Rechte und Pflichten # Es muss das Recht des Projektleiters sein ein Projekt als Leiter abzulehnen in dem die Ressourcen und die Termine auf das \u0026ldquo;nichtreduzierbare Minimum\u0026rdquo; gesetzt oder sogar unterschritten werden.\nJeder intelligente Manager würde es sogar so machen, dass er es zu einer Pflicht macht, dass der Projektleiter ein Projekt ablehnen / niederlegen muss, wenn er sieht, dass es unter den gegebenen Bedingungen nicht erreichbar ist.\nKein Projekt jemals in time und in Budget # Kennen Sie ein Projekt, welches wirklich in der vorgesehenen Zeit und mit dem vorgesehenen Budget erfolgreich abgeschlossen wurde?\nDer BER ist ein klassisches Zeichen von Inkompetenz.\nSo exzessiv daneben geht es nicht immer, aber weit weg sind viele Projekte nicht.\nInnerhalb aller IT, Avionik und Automobilprojekte - ich kenne keines - welches in time uns in Budget fertig gestellt wurde.\nUnd solche welche behaupten, dass Sie es geschafft haben, sagen dann hinter vorgehaltener Hand wie sehr geschummelt wurde.\nPreise gibt es trotzdem.\nManche Dinge dauern 9 Monate # Ja die Schwangerschaft einer Frau lässt sich durchaus mit einem gut geplanten Projekt vergleichen.\nZunächst die Startphase - es mag mal dauern und teilweise kommt der Auftrag beim ersten Mal, aber kein vernünftig denkender Mensch käme jemals auf die Idee.\nDer Start war verzögert - nun wollen wir die Schwangerschaft mal auf 6 Monate verkürzen!\nNur im Business gibt es immer wider Abteilungen oder Einzelpersonen welche genau selbiges fordert.\n\u0026ldquo;Der Auftrag kommt sehr spät, der Zeitplan bleibt\u0026rdquo; # Ja, manche Projekte lassen sich durch den Einsatz von mehr Ressourcen schneller bewerkstelligen aber nur wenige.\nKinder die zu früh geboren wurden haben heutzutage die Möglichkeit trotzdem zu überleben, aber sie benötigen eine intensive medizinische Betreuung.\nIn der Entwicklung gilt es ebenso. Das Kind schwächelt und die Monate \u0026ldquo;Zeitvorteil\u0026rdquo; sind letztendlich mit immensen zusätzlichen finanziellen und personellen Mitteln erkauft, ganz abgesehen davon, dass die Qualität signifikant geschumpft ist.\nAm Ende des Projektes gibt es dann den KVP = eine Zusammenfassung. Die wird auch fein säuberlich aufgeschrieben, ins Management Handbuch gelegt und dann vergessen.\n\u0026ldquo;Weihnachten\u0026rdquo; kommt immer ganz überraschend - jedes Jahr.\nWenn Sie nicht auf Ihre erfahrenen Projektleiter hören # Entweder Sie haben gute Projektleiter, welche wissen was Sie tun.\nDann sollte man denen zuhören!\nOder Sie haben schlechte Projekteiter, dann sollten Sie sich Gute besorgen.\nWenn Gut aber heißt, dass man Ihnen zustimmt, dann ist das schlecht.\nWissen - anwendbares Wissen # ist immer nur in wenigen Köpfen zu finden.\nJa, ich weiß wir reden von Team, aber warum werden die Auszeichnungen immer nur an Einzelpersonen vergeben? (Nobel Preis, Geschäftsführer)\nWieso feiern wir die Stars des Teams? (Fußball / Handball\u0026hellip;.)\nWeil genau diese Einzelpersonen das \u0026ldquo;Make or Break\u0026rdquo; machen.\nDiese \u0026ldquo;single source of Knowledge\u0026rdquo; so etwas wie der einzige Arzt in 1000 km Umkreis, sind diejenigen, welche letztendlich diejenigen, welche das Kind zur Welt bringen und dafür sorgen, dass es am Leben bleibt und durchkommt.\nWenn Sie diese Ärzte / Top Player überlasten, müssen Sie sich nicht wundern, wenn Ihr Projekt nicht erfolgreich ist.\nAusbildung welche \u0026ldquo;anwendbares Wissen\u0026rdquo; = die Fähigkeit fördert, ist ein probates Mittel.\nFähigkeit erkennt man am Ergebnis!\nNicht jede Schulung # Sorgt dafür, dass man anwendbares Wissen erhält. Oftmals sind Dinge zum Selbstzweck geworden. Das Sprichwort:\n\u0026ldquo;Man kann mehrere Doktortitel haben und doch dumm sein wie 1 Meter Feldweg\u0026rdquo;\nkommt nicht von ungefähr.\nFördern Sie Menschen, welche Ergebnisse bringen, welche dem Unternehmen zuträglich sind.\nKatastrophen / Task Force # entstehen immer, auf einer Kette von Fehlentscheidungen / Fehlern. Einzelne Punkte führen (fast) nie zu einer Katastrophe.\nZum anschauen in Englisch oder der Hinweis in der Deutschen Wikipedia.\nIn der obigen Serie geht es meist um Fälle, bei denen die Verfahrensweisen bekannt aber ignoriert wurden.\nEntwicklung ist aber etwas, bei denen es mehr Variablen gibt, als bei Standardverfahren.\nFehlerkorrektur # Ist das was in Unternehmen sehr selten stattfindet.\nUnsere Erfahrung in Projekten haben wir nicht gewonnen, weil wir alles Richtig gemacht haben. Wenn Sie nach einem Fehler keine Korrekturmaßnahmen ergreifen, passiert eines: Es wird immer schlimmer.\n9 Monate # So lange dauert nun einmal eine Schwangerschaft - und in der Zeit muss / sollte man gewisse Regeln und Vorsichtsmaßnahmen einhalten. (Nahrung, Schlaf, Stress\u0026hellip;.)\nDas nächste Mal, wenn es wieder mal ein tolles Projekt gibt\u0026hellip; denken Sie daran.\nDer Stress zu Anfang mag etwas höher sein, so wie die Aufregung, wenn die Frau wirklich schwanger ist.\nAber wenn Sie sich an die Vorgaben der Natur halten, wird Ihr Baby glücklich und gesund zur Welt kommen.\nNutzen Sie den \u0026ldquo;Schwangerschaftsprozess\u0026rdquo;\n","date":"27. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/schwangerschaft-der-technischen-entwicklung/","section":"Blogs","summary":"Zeit ist Geld # So lautet das geflügelte Wort.\nManagement möchte die Entwicklungszeiten immer weiter verkürzen, aber …es ist nicht so einfach.\nEinige Dinge dauern nun mal Ihre Zeit. # Wenn man den Management / Vertriebsvorgaben folgt erlebt man sehr oft Eines:\nDie Qualität sinkt, die Notwendigkeit der Task Force steigt.\nJede Task Force zieht weitere nach sich, weil zur Bewältigung der Task Force Personal aus anderen Projekten abgezogen wird. Damit ist die nächste Task Force vorprogrammiert.\n","title":"Schwangerschaft der technischen Entwicklung","type":"blog"},{"content":"","date":"27. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/schwangerschaftsprozess/","section":"Tags","summary":"","title":"Schwangerschaftsprozess","type":"tags"},{"content":"Update der Anfrage, da die ersten Daten wohl nicht verstanden wurden - am Ende des Textes\nZur Verwendung für die eigene Beschwerde, gemäß\nhttps://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Verfahren/Wichtige-Verfahrensarten/Verfassungsbeschwerde/verfassungsbeschwerde_node.html\n[Verfassungsbeschwerde](./Verfassungsbeschwerde.docx)[Herunterladen](./Verfassungsbeschwerde.docx)Bundesverfassungsgericht Schlossbezirk 3 76131 Karlsruhe Wernau, den 21.04.2021\nEilantrag zur sofortigen Aussetzung der Änderung des IFSG in der Form vom 21.04.2021\nVerfassungsbeschwerde zum IFSG, abgeleitet aus Drucksache 19/28444\nSehr geehrte Damen und Herren,\ngegen die vom Bundestag am 21.04.2021 beschlossene Änderung des IFSG erhebe ich Verfassungsbeschwerde gemäß BVVG §90 1 und 2\nIch beantrage die gesamte Gesetzesänderung zur Gänze für Nichtig zu erklären und begründe im Folgenden ausschließlich mit offenkundigen Tatsachen.\nDie Zuständigkeit des Bundesverfassungsgerichts ist gem. Art. 93 I Nr. 4a GG, gegeben.\nDer Kläger (Thomas Arends) beruft sich auf § 90 I BVerfGG, da durch das Gesetz seine Grundrechte in erheblichem Masse sachbezugsgrundlos eingeschränkt werden.\nDie Beschwerdebefugnis nach § 90 I BVerfGG liegt vor, da ich in eigener Sache (selbst) agiere, da meine Grundrechte gegenwärtig und unmittelbar eingeschränkt werden.\nZusammenfassung # Das gesamte Zahlenwerk, welches zur Gesetzgebung geführt hat und auf dem in der Zukunft agiert werden soll, ist ein hochmanipulatives, in keiner Weise den Qualitätsanforderungen der Technik oder dem Stand der Wissenschaft entsprechendes, womit der sachliche Grund für die Änderung nicht gegeben ist.\nAlle aus diesem Zahlenwerk abgeleiteten Daten sind ungeeignet, um daraus irgendwelche Maßnahmen abzuleiten.\nDie Regierung und die Ämter haben es versäumt Mindeststandards bei der Datenerfassung festzulegen und zu überprüfen.\nDie seitens der Regierung verwendete 7 Tage Inzidenz ist als Steuerinstrument (abgesehen von der obigen Messmittelfähigkeit) völlig ungeeignet und hat es sogar in die Wall of Shame „Unstatistik des Monats“ geschafft.[1]\nDie in der Drucksache genannten Vorbemerkungen und Annahmen A), B), C) sind schlichtweg sachfalsch bzw. Fakten-, Ursachenignorant, damit ist auch hier der sachliche Grund für diese Gesetzesänderung nicht gegeben.\nDie seitens der Bundesregierung aufgeführten Einschränkungen der Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes) sind unverhältnismäßig.\nBegründung # Die materielle Verfassungsmäßigkeit des durch die Gesetzesänderung festgelgten Änderungen sind\nNicht geeignet Nicht erforderlich\nund Nicht angemessen Offenkundigen Tatsachen werden im Folgenden mit einem vorangestellten OT: gekennzeichnet.\nMessmittelfähigkeit: # OT: Strategie ist untauglich # Bereits seit 30.10.2020[2] ist mit der Stellungnahme des Prof. Bergholz öffentlich bekannt.\nZitat**:**\nIm momentanen Zustand entspricht die Teststrategie in keiner Weise den Qualitätsanforderungen der Technik oder dem Stand der Wissenschaft\nDieser Zustand ist seitdem nicht verändert worden.\n[Gutachten Bundestag Okt 2020](/wp-content/uploads/2021/03/Stellungnahme_Prof_Dr_Werner_Bergholz_zur_Cov19_Teststrategie_für.pdf)[Herunterladen](/wp-content/uploads/2021/03/Stellungnahme_Prof_Dr_Werner_Bergholz_zur_Cov19_Teststrategie_für.pdf)Zu den Punkten des Gutachtens ist bis heute keine Abhilfe geschaffen worden, obwohl genau diese Punkte entscheidend sind, bevor überhaupt über das Vorliegen einer Pandemie entschieden werden kann. Eine sachlich begründete Ableitung von Maßnahmen ist aus diesem Zahlenwerk ist schlichtweg unmöglich.\nOT: Das PCR Verfahren ist nicht standardisiert und damit ein nicht verlässliches Messinstrument # Jedem Labor ist es erlaubt seine eigenen Werte festzulegen, zu denen es einen Test als Positiv ansieht. Dies bezieht sich auf\nAnzahl der getesteten Gensequenzen\nTechnisch gesehen müssen mindestens 3 Sequenzen getestet werden, bevor von einem „Fall“ gesprochen werden kann.\nOT: Der CT Wert ist nicht standardisiert und damit ist der Test als Messinstrument ungeeignet # Ein Test kann bei 1, 5, 20, 30, 40 oder selbst darüber positiv sein.\nEine Aussage über Infektiosität, nur anhand des CT Wertes ist nicht möglich, da nur das Vorhandensein von „RNA Strängen“ überprüft wird. Der Wert selbst ist international auf Europäischer Ebene und auch in Deutschland nicht standardisiert.\nIn der Literatur wird von einem Schwellwert von\n\u0026lt;27 sehr wahrscheinlich Infektiös \u0026gt;27\u0026lt;32 möglicherweise infektiös \u0026gt; 32 nicht infektiös gesprochen.\nDas Unterlassen diese Daten zu erfassen / zu standardisieren führt schlichtweg zu einem völlig ungeeigneten Ergebnis.\nEs sind „Fälle“ bekannt geworden bei denen der CT Wert \u0026gt; 32 verwendet wurde und „ein positives Testergebnis“ angezeigt wurde, was dann natürlich falsch ist.\nWelche CT Werte beim jeweiligen Test verwendet wurden wird offenkundig nicht erfasst.[3]\n![](./Positivwahrscheinlichkeit.png)Abbildung 1: Bild \"Positiv Wahrscheinlichkeit\" – nicht standardisiert. OT: Der CT Wert ist nicht harmonisiert # Der CT Wert ist über Labore hinweg vergleichbar.\nDas Ergebnis daraus ist, dass jedes Labor nach Gutdünken „positiv“ melden kann, ohne dass dieser Wert mit einem anderen Labor vergleichbar wäre.\nOT: Doppelzählungen # Das RKI gibt in seinen Daten stets an, dass auch Doppelzählungen vorkommen, der Anteil ist unbekannt.\nOT: Die verwendeten Reagenzien sind nicht standardisiert # Wie im Gutachten erwähnt ist die ein Einfluss auf die Sensitivität von Faktor 10 möglich.\nDas bedeutet, dass ein Test mit einer Sensitivität von 99% in Abhängigkeit von der verwendeten Chemikalie\n99,99% Spezifität\noder\n9,9% Spezifität aufweisen kann\nDiese Abweichung ist auch bei der Spezifität vorhanden.\nOT: Die Umweltbedingungen der Methode sind nicht standardisiert # und damit ist der Test als Messinstrument ungeeignet\nUmweltfaktoren (Temperatur, Feuchte, Luftdruck \u0026hellip;) haben bekanntermaßen einen signifikanten Einfluss auf chemische und biologische Vorgänge.\nOT: Monitoring der Labore # über die methodische Sensitivität und Spezifität findet nicht statt, wodurch die Messwerte – wenn denn überhaupt – nur marginale Aussagekraft haben.\nHinweis:\nEs gibt in der Technik den Begriff des „Weglaufens“ einer Messreihe, wobei dann die Werte in eine ± Richtung gehen, ohne dass dies bemerkt wird. (Bedingt durch Chemikalien, Alterung etc.)\nEin regelmäßiges Überprüfen (Kalibrieren, und eine Überprüfung gemäß ISO 15189:2012) ist bereits im Gutachten als „Stand der Technik zwingend notwendig“ angesprochen und bis heute nicht getätigt worden.\nOT: Monitoring der Labore über falsch positive/negative Werte findet nicht statt # und damit ist die Datenerfassung ungeeignet\nMonitoring (Blindproben) werden nicht erfasst, womit überhaupt nicht klar ist, was tatsächlich gemessen wird.\nOT: Inzidenz ist ein hoch-manipulierbarer Wert # Die Kennzahl „Fälle in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner“[Inzidenz] ist keine valide Messgröße und damit ist der Wert als Messinstrument ungeeignet.\nDetails dazu auch im o.a. Gutachten.\nOT: Die tatsächliche Risikoberwertung hat nicht stattgefunden # Details dazu im o.a. Gutachten\nOT: Der PCR Test ist bis heute nicht wissenschaftlich nicht validiert # und damit ist der Test als Messinstrument ungeeignet\nOT: Der Test kann keine Infektion nachweisen # siehe Beipackzettel / Spezifikation der Tests [4]\nOT: Die Probenentnahme ist nicht standardisiert. # Auch hier ist ein Einfluss der Umweltbedingungen bei der Entnahme gegeben, der nicht berücksichtigt wird.\nOT: Die meisten Getesteten sind mit positivem Test symptomlos # Die Bundesregierung selbst gibt in der Antwort zur Anfrage des Wolfgang Kubicki zu, dass es sich „in der Mehrheit der Fälle“ == 60%? 70%? 90%? um „Test Positive“ handelt die „asymptomatisch / symptomlos“ ergo gesund sind.\n![](./Wahnsinbrd-1024x723.jpeg)Abbildung 2: Antwort der Bundesregierung an den Vizepräsidenten OT: Die Fehlerrate der PCR Tests # wird nicht erfasst.\nes gibt nicht „den PCR Test“, sondern viele verschiedene.\nEs liegen bis heute für die jeweiligen Tests keine Daten zur Sensitivität und Spezifität vor.\nDie Fehlerrate (Nur der Test) liegt – unter laborrealistischen Bedingungen (Prävalenz 3.9, Sens 99,5%, Spez. 97% bei 42 %).\n![](./ppv1.png)Abbildung 3:PPV Berechnung gemäß http://jumbo.uni-muenster.de/index.php?id=194 || Werte angenommen[**\\[5\\]**](#_ftn5) Exakte Daten dazu sind – trotz Nachfrage – weder vom BMG oder der Landesregierung Stuttgart bereitgestellt worden.\nOT: Fehlerkette # In Kombination mit den oben angegebenen offenkundigen Tatsachen ergibt sich eine Fehlerkette welche unter laborrealistischen Bedingungen von\n42% Fehler bis – Worst Case Szenario –\n\u0026gt; 98% Fehler\ngeht, d.h. PPV (Positiv Prediction Value) von 1,5% bis maximal 57%!\n![](./Bildschirmfoto-2021-04-21-um-07.12.30-1024x435.png)Abbildung 4: Beispiel einer möglichen Fehlerkette (unvollständig) Datei zum Download - selbstberechnung\n[Corona\\_real-1](./Corona_real-1.xlsx)[Herunterladen](./Corona_real-1.xlsx)![](./ludwigsburg-465x1024.jpeg)Abbildung 5: Screenshot [https://www.lkz.de/lokales/stadt-ludwigsburg\\_artikel,-bis-zu-70-prozent-der-positiv-getesteten-schueler-in-ludwigsburg-sind-doch-negativ-\\_arid,630296.html](https://www.lkz.de/lokales/stadt-ludwigsburg_artikel,-bis-zu-70-prozent-der-positiv-getesteten-schueler-in-ludwigsburg-sind-doch-negativ-_arid,630296.html) ![](/wp-content/uploads/2021/04/Ärzteblatt_fehler.png)Abbildung 6: 58 von 60 False Positive: Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117817/Labor-lieferte-falsch-positive-Coronatestergebnisse Das insbesondere bei einem der größten Anbieter von Labordiagnostik, solche Fehler auftreten und erst auf Nachfrage man erneut testet (Selbstüberprüfung) zeigt, dass hier ein völlig ungeeignetes Herangehen an die Erfassung und dem Monitoring der Daten stattfindet und die Zahlen ohne Überprüfung ungeeignet sind..\n![](./Bercehnung-Uni-453x1024.png)Abbildung 7: Inzidenz Fehlerrate berechnet anhand \"https://corona.statup.solutions/\" 204% OT Es gibt in „der Jahrhundertpandemie“ Massive Untersterblichkeit in Deutschland # Gemäß Statistischem Bundesamt[6] herrscht in Deutschland eine massive Untersterblichkeit, was diametral der Behauptung des Vorliegen einer Pandemie widerspricht und die Mangelhaftigkeit der Daten bestätigt.\n![](./Untersterblich1.png)Abbildung 8: Standardisierte Mortalitätsrate 2018-2021 ![](./Untersterblich2.jpg)Abbildung 9: Quelle Stanford Professor Michael Levitt http://med.stanford.edu/levitt.html | Stanford Prof. of Biophysics, Cambridge PhD and DSc, 2013 Chemistry Nobel Laureate (complex systems), FRS \u0026amp; US National Academy member OT: Die „Erfassung“ der Corona Fälle widerspricht der Definition der WHO[7] # Es wird nach positivem Test in den seltensten Fällen die notwendige Untersuchung durch den Arzt durchgeführt, womit die „Fallzahl“ völlig bedeutungslos ist.\nOT: Masken bewirken größere „Fallzahlen“ # Das seitens der Bundesregierung ausgesprochene Maskenmandat ist evidenzbasiert widerlegt.\nBis heute hat sich die Regierung – analog zu den Daten aus dem Gutachten - den Evidenzen verschlossen und setzt stattdessen auf Modelle, welche bisher alle nicht bestätigt wurde.\n![](./Maske-1.png)![](./Maske2.png)Abbildung 10: Masken vs. Nicht Masken in den USA - Entwicklung der Fallzahlen OT: Es gibt kaum Obduktionen # Die Zuordnung eines Verstorbenen zu „An oder mit Corona gestorben“ bei Vorliegen eines positiven Tests, ist schlichtweg irreführend.\nUrsächlichkeit ist erst durch Obduktion nachweisbar.\nDer Test ist wie aufgeführt ungeeignet.\nOT: Keine Grippe / andere Tests # Es werden kaum noch Tests auf Grippe oder andere Tests durchgeführt.\nZu denken, dass ein endemisches Virus wie das Grippevirus „plötzlich verschwindet“ ist schlichtweg absurd. (Der Abfall ist von 38.000.000 Fällen im Jahre 2019 -20120 auf 1.822 Fälle in Jahre 2020-2021)\nDa jedoch nicht mehr / kaum noch auf Grippe getestet / obduziert wird, gibt es diese Todesursache „Grippe“ in der offiziellen Statistik nicht mehr.\nWenn man die Daten der „An und mit Corona verstorben zur „Grippezahl“ hinzufügt und daraus eine Kurve erstellt, ergibt sich ein typisch saisonal schwingendes Bild.\nOT: Lockdown und Ausgangssperren sind keine geeigneten Maßnahmen # Staaten ohne Lockdown oder mit milden Maßnahmen insbesondere\nSchweden[8] Florida[9] [10] [11]\nTexas\nSouth Dakota“\nSchweiz\nund viele andere Staaten haben ohne die in Deutschland durchgeführten und in der Gesetzesänderung geplanten Maßnahmen vergleichbare, meist sogar bessere Fallzahlen als Staaten mit Maßnahmen.\nDas bezieht sich auf die Anzahl der gemeldeten Fälle und die Todesraten.\nEs ist offenkundige Tatsache, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen, „Kontaktverbot, Ausgangssperren, Maskenmandat, Schließung von Schulen, Restaurants und Hotels, Sportstätten etc. pp“ im Vergleich mit Staaten ohne diese Maßnahmen keine messbare Auswirkung auf das Geschehen haben[12] und damit weder angemessen, noch geeignet oder erforderlich sind, insbesondere, da diese Folgeschäden, Insolvenzen, psychische Krankheiten etc., in der Risikobewertung völlig ausgeblendet sind (keine Maßnahmenfolgeabschätzung).\nOT: Mundspülungen helfen # Siehe hierzu auch https://www.youtube.com/watch?v=d9mjQNHx4dA und https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/2021/ratgeber/mundhygiene-desinfektion-gurgeln-gegen-toedliche-corona-verlaeufe-76130782,view=conversionToLogin.bild.html\nAbbildung 11: Schweiz - weitgehend OHNE Maßnahmen, vs. Deutschland. Differenz hauptsächlich wohl auf Datenerfassung \u0026amp; Messmittelfähigkeit zurück zu führen. Kurven ähnlich.\n![](./DE_CH1.png)Abbildung 12: Todesraten Schweiz und Deutschland im Vergleich – Zeichen der Maßnahmenunwirksamkeit ![](./DE_CH2.png)Abbildung 13: Todesraten Schweden / Deutschland – nur zu Anfang erhöhte Sterblichkeit, danach – bei völlig unterschiedlichen Maßnahmen korrelierende Kurven OT: Ungeeignetheit der Testpflicht – Recht auf körperliche Unversehrtheit # Die Anordnung zur Verwendung von Schnelltests ist potentiell hochgradig gesundheitsschädlich und sachfalsch in der Anwendung–\nSiehe Beipackzettel Roche – als Anlage\n[Gebrauchsanweisung-Rochetest markiert](./Gebrauchsanweisung-Rochetest-markiert.pdf)[Herunterladen](./Gebrauchsanweisung-Rochetest-markiert.pdf)Der Test ist für **symptomatische** Personen gedacht Die Anwendung ist laut Herstellerangabe dementsprechend bei Personen ohne Symptome nicht geeignet, sorgt aber für extreme Gesundheitsgefährdung der getesteten Personen.\nFolgende Warnungen liegen dem Test bei\nH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Prävention:\nP261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden. P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden. P280 Schutzhandschuhe/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. Für Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum: Enthält einen besonders besorgniserregenden Stoff (SVHC): Octyl‑/Nonylphenolethoxylate[13]\nDie Anordnung der Testpflicht für Schulen ist als eine Anweisung zur vorsätzlichen Gesundheitsgefährdung der Menschen, insbesondre von Kindern zu sehen.\nZusammenfassung # Die Maßnahmen der Bundesregierung, welche mittels dieses Gesetzes festgeschrieben werden sollen verfolgen einen legitimen Zweck, sind jedoch weder angemessen noch geeignet oder erforderlich.\nFeststellung: # Die Bundesregierung, das BMG und das RKI hat in der Erfassung von Messdaten vollständig außerhalb eines jeglichen Standards gearbeitet Die vorhandenen Daten lassen keinen Rückschluss auf eine Pandemie zu (die Zahlen zeigen das Gegenteil [Untersterblichkeit]). Die vorhandenen Daten können als Grundlage für eine Entscheidung nicht verwendet werden, da diese keinen Rückschluss auf eine Belastung durch eine Virenerkrankung zulassen.\nDamit existiert keine Grundlage für aus diesen „Daten“ abgeleiteten Maßnahme, insbesondre schwere Eingriffe in die Grundrechte Die Angemessenheit der Maßnahmen ist nicht gegeben, da die Maßnahmen, welche festgeschrieben werden sollen, bisher keinen evidenzbasierten Erfolg gebracht haben Es gibt viele Studien gibt, welche die Beeinträchtigung der Gesundheit aus diesen Maßnahmen beschreiben. Andere (vergleichbare Staaten) zeigen, dass auch ohne diese Maßnahmen die Verläufe nicht anders aussehen. Es wird eine extreme Gefährdung der Bevölkerung und der Natur in Kauf genommen und eine Maßnahme eingeführt welche laut Herstellerangaben für das anvisierte Ziel überhaupt nicht geeignet ist. Die Auslastung der Gesundheitssystems wurde ausschließlich durch Abbaumaßnahmen der Politik an die Grenze gebracht– Abbau von Krankenhauskapazität und Intensivbetten – und somit als Größe nicht herangezogen werden kann, insbesondere, da dies durch attraktive Arbeitsbedingungen auch kurzfristig behoben werden kann. Die Gesetzesänderung ist aufzuheben.\nMit freundlichen Grüßen\nThomas Arends\nUpdate # Nachtrag AR 3125/21\nVerfassungsbeschwerde zum IFSG\nSehr geehrte Frau XXX,\nzunächst einmal Dank für Ihre Rückmeldung.\nIch bin jedoch verwundert, dass Sie die Begründung nicht gefunden haben.\nEs mag daran liegen, dass ich aus der Technik komme und dort anders formuliert wird.\nDaher übersende ich Ihnen hier die Begründung, in anderer Formulierung.\nIm § 28a IFSG werden\nDie Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes) eingeschränkt.\nDas sind meine Grundrechte.\nDamit das Gesetz gültig sein kann, muss es angemessen, geeignet und erforderlich sein. Dazu muss ein Zustand vorherrschen, aus dem diese drei Punkte abgeleitet werden können.\nGenau dieser Zustand ist jedoch, wie ich ausführlich dargelegt habe offenkundig nicht gegeben, da die Daten, welche zur aktuellen Ausrufung der Pandemie und dem beschlossenen Gesetz geführt haben und welche im Gesetz als Mess- und Steuerinstrumente verwendet werden, offenkundig ungenügend (Schulnote 6) und manipuliert/manipulierbar sind.\nOder auf „gut Deutsch übersetzt“:\n„Die Daten sind Schrott/unbrauchbar. Ich wäre mit einem solchem Messen und Steuern vor \u0026gt;40 Jahren aus dem Chemieseminar geflogen / mit ungenügend bewertet worden“\nDas Datengebäude, auf das man sich stützt, um daraus Angemessenheit, Geeignetheit und Erforderlichkeit ableiten zu wollen, sowie der Inzidenzwert als Steuergröße ist in sich zusammengebrochen.\nMit anderen Worten: „Die Bundesregierung versucht mittels eines Zollstock µm[1] zu messen, um dann mittels Thermometer die Geschwindigkeit zu bestimmen und deshalb meine Grundrechte zu beschneiden, was nicht begründbar ist“.\nIch hoffe Sie diese anders formulierte Begründung im juristischen Umfeld verständlich ist und bitte Sie dies zur Verfassungsbeschwerde hinzu zu nehmen und das Verfahren weiter zu betreiben.\n[1] µm = Mikrometer = 10-6 Meter\n[1] RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. stellt die Inzidenz als „Unstatistik des Monats“ vor.\nhttps://www.rwi-essen.de/unstatistik/108\n[2] https://www.bundestag.de/resource/blob/802668/28dabb19265f7b240fe2bbea253c12ba/19_14_0233-4-_ESV-Werner-Bergholz_Cov19-Teststrategie-1\u0026ndash;data.pdf\n[3] Anfragen beim BMG und der Landesregierung Stuttgart blieben inhaltlich unbeantwortet.\n[4] Es sind 1- 600? Tests im Einsatz, auch hier verweigert das BMG und die Landesregierung Stuttgart die Daten\n[5] Erst mit Vorliegen der Daten über Sensitivität und Spezifität eines jeden Tests unter Idealbedingungen kann überhaupt eine genauere Aussage getroffen werden.\n[6] https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html\n[7] https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-\n[8] Die immer wieder gerne getätigte Bewertung Schwedens in Bezug auf Siedlungsdichte ist falsch, die Urbanisierungsrate in Schweden ist höher als in Deutschland\n[9] Weniger Tote ohne Lockdown – Hatte Florida am Ende doch recht? https://www.welt.de/politik/ausland/plus228894847/US-Bundesstaat-Weniger-Tote-ohne-Lockdown-Hatte-Florida-am-Ende-doch-recht.html\n[10] Lockdowns Do Not Control the Coronavirus: The Evidence\nhttps://www.aier.org/article/lockdowns-do-not-control-the-coronavirus-the-evidence/\n[11] https://www.aier.org/article/why-is-everyone-in-texas-not-dying/\n[12] Die Kurven korrelieren, unabhängig von den Maßnahmen.\n[13] https://de.wikipedia.org/wiki/Nonylphenolethoxylate\n","date":"21. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/verfassungsbeschwerde-zum-ifsg/","section":"Blogs","summary":"Update der Anfrage, da die ersten Daten wohl nicht verstanden wurden - am Ende des Textes\nZur Verwendung für die eigene Beschwerde, gemäß\nhttps://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Verfahren/Wichtige-Verfahrensarten/Verfassungsbeschwerde/verfassungsbeschwerde_node.html\n[Verfassungsbeschwerde](./Verfassungsbeschwerde.docx)[Herunterladen](./Verfassungsbeschwerde.docx)Bundesverfassungsgericht Schlossbezirk 3 76131 Karlsruhe Wernau, den 21.04.2021\nEilantrag zur sofortigen Aussetzung der Änderung des IFSG in der Form vom 21.04.2021\nVerfassungsbeschwerde zum IFSG, abgeleitet aus Drucksache 19/28444\nSehr geehrte Damen und Herren,\ngegen die vom Bundestag am 21.04.2021 beschlossene Änderung des IFSG erhebe ich Verfassungsbeschwerde gemäß BVVG §90 1 und 2\n","title":"Verfassungsbeschwerde zum IFSG","type":"blog"},{"content":"Der Text meines Widerspruch\nLandratsamt Esslingen\nAm Aussichtsturm 5,\n73207 Plochingen\nWernau, den 14.04.21\nWiderspruch zur Allgemeinverfügung „Ausgangssperre“\nSehr geehrte Damen und Herren,\ngegen die von Ihnen erlassene Allgemeinverfügung zur Ausgangssperre erhebe ich Widerspruch.\nOffenkundige Tatsachen.\nDas heißt, dass ich diese Tatsachen NICHT beweisen muss.\nWie mehrfach durch verschiedenste wissenschaftliche Publikationen und Medien festgestellt ist eine Übertragung von Viren durch Aerosole m.o.w. ausschließlich im Inneren gegeben.\neine Beschränkung im Freien, und insbesondre in der Nacht ist ungeeignet, da sie auf Vermutungen basiert. Sie selbst schreiben, dass wahrscheinlich in den Innenräumen \u0026hellip; Das heißt sie wissen es nicht, agieren aber schon einmal. Gemäß Gutachten Prof. Werner Bergholz – Ausschussdrucksache 19(14)233(4)[1] vom 30.10.2020 Das PCR Verfahren ist nicht standardisiert und damit ein nicht verlässliches Messinstrument Der CT Wert ist nicht standardisiert Die verwendeten Reagenzien sind nicht standardisiert Die Umweltbedingungen der Methode sind nicht standardisiert Die Vergleichbarkeit der Labore ist nicht gegeben Ein Monitoring der Labore über die verwendete Sensitivität und Spezifität findet nicht statt, wodurch die Messwerte – wenn denn überhaupt – nur begrenzte Aussagekraft haben Monitoring der Labore über falsch positive/negative Werte findet nicht statt Die Kennzahl „Fälle in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner“ ist keine valide Messgröße Die tatsächliche Risikoberwertung hat nicht stattgefunden Der PCR Test ist bis heute nicht wissenschaftlich nicht validiert Standardisierung des PCR – Tests Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, dass ein Monitoring des Infektionsgeschehens durch positive Testergebnisse eine Vergleichbarkeit □ von Labor zu Labor □ zeitlich (für die Interpretation von Trends in Zeitreihen) □ örtlich (Vergleich von Betroffenheit in Landkreisen und Stadtkreisen) als unverzichtbare Anforderung hat. Die Probenentnahme ist nicht standardisiert Bei 10 000 Tests, 1% wirklich Infizierte (also echt Positive), einer Spezifität von 1,4% und 98% Sensitivität (Werte aus dem Ringversuch vom April) ergibt der Test 98 echt Positive und zusätzlich 140 falsch Positive. Das heißt der positive Vorhersagewert (PPV = positive predictive value) beträgt 98/(98+140)x100% = 41%. Mit anderen Worten, es gibt mehr falsch Positive als echt Positive, also ein Messfehler grösser als ein Faktor 2.[2] Zusammenfassung:\nDie Maßnahmen, insbesondere die Ausgangssperre, sind Grundgesetzwidrig da\nDas Messmittel (PCR Test) ist nicht messmittelfähig ist und somit nicht als Grundlage für eine Entscheidung verwendet werden kann.\nDie Fehlerquote anzunehmender Weise \u0026gt; Faktor 2 ist\nDie Kenngröße „Inzidenz“ als Steuergröße ungeeignet ist.\nDie Maßnahme das Problem nicht bekämpft, sondern auf Vermutungen basiert und aufgrund dessen massive Grundrechtseinschränkungen nicht gerechtfertigt sind\nDie Geeignetheit ist nicht gegeben\nDie Erforderlichkeit ist, da nicht mal vernünftige Zahlen vorliegen nicht gegeben\nDie Angemessenheit ist nicht gegeben, da bereits die Zahlen ungeeignet sind\nThomas ARENDS\n[1] https://www.bundestag.de/resource/blob/802668/28dabb19265f7b240fe2bbea253c12ba/19_14_0233-4-_ESV-Werner-Bergholz_Cov19-Teststrategie-1\u0026ndash;data.pdf\n[2] https://www.lkz.de/lokales/stadt-ludwigsburg_artikel,-bis-zu-70-prozent-der-positiv-getesteten-schueler-in-ludwigsburg-sind-doch-negativ-_arid,630296.html\n","date":"14. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/widerspruch-allgemeinverfuegung-ausgangssperre-corona/","section":"Blogs","summary":"Der Text meines Widerspruch\nLandratsamt Esslingen\nAm Aussichtsturm 5,\n73207 Plochingen\nWernau, den 14.04.21\nWiderspruch zur Allgemeinverfügung „Ausgangssperre“\nSehr geehrte Damen und Herren,\ngegen die von Ihnen erlassene Allgemeinverfügung zur Ausgangssperre erhebe ich Widerspruch.\nOffenkundige Tatsachen.\nDas heißt, dass ich diese Tatsachen NICHT beweisen muss.\nWie mehrfach durch verschiedenste wissenschaftliche Publikationen und Medien festgestellt ist eine Übertragung von Viren durch Aerosole m.o.w. ausschließlich im Inneren gegeben.\neine Beschränkung im Freien, und insbesondre in der Nacht ist ungeeignet, da sie auf Vermutungen basiert. Sie selbst schreiben, dass wahrscheinlich in den Innenräumen … Das heißt sie wissen es nicht, agieren aber schon einmal. Gemäß Gutachten Prof. Werner Bergholz – Ausschussdrucksache 19(14)233(4)[1] vom 30.10.2020 Das PCR Verfahren ist nicht standardisiert und damit ein nicht verlässliches Messinstrument Der CT Wert ist nicht standardisiert Die verwendeten Reagenzien sind nicht standardisiert Die Umweltbedingungen der Methode sind nicht standardisiert Die Vergleichbarkeit der Labore ist nicht gegeben Ein Monitoring der Labore über die verwendete Sensitivität und Spezifität findet nicht statt, wodurch die Messwerte – wenn denn überhaupt – nur begrenzte Aussagekraft haben Monitoring der Labore über falsch positive/negative Werte findet nicht statt Die Kennzahl „Fälle in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner“ ist keine valide Messgröße Die tatsächliche Risikoberwertung hat nicht stattgefunden Der PCR Test ist bis heute nicht wissenschaftlich nicht validiert Standardisierung des PCR – Tests Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, dass ein Monitoring des Infektionsgeschehens durch positive Testergebnisse eine Vergleichbarkeit □ von Labor zu Labor □ zeitlich (für die Interpretation von Trends in Zeitreihen) □ örtlich (Vergleich von Betroffenheit in Landkreisen und Stadtkreisen) als unverzichtbare Anforderung hat. Die Probenentnahme ist nicht standardisiert Bei 10 000 Tests, 1% wirklich Infizierte (also echt Positive), einer Spezifität von 1,4% und 98% Sensitivität (Werte aus dem Ringversuch vom April) ergibt der Test 98 echt Positive und zusätzlich 140 falsch Positive. Das heißt der positive Vorhersagewert (PPV = positive predictive value) beträgt 98/(98+140)x100% = 41%. Mit anderen Worten, es gibt mehr falsch Positive als echt Positive, also ein Messfehler grösser als ein Faktor 2.[2] Zusammenfassung:\n","title":"Widerspruch Allgemeinverfügung Ausgangssperre Corona","type":"blog"},{"content":"","date":"7. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/bmwi/","section":"Tags","summary":"","title":"BMWI","type":"tags"},{"content":"liniEs gibt da die Digitalisierungsinitiative des BMWI - Go Digital.\nHabe ich dann auch mal beantragt, damit es für den Kunden einfacher wird.\nDa kam dann folgende Kommunikation zustande, nach ca 6 Wochen.\nDa erhielt ich eine Mail mit Fragen.\nDie Antwort denke ich spricht dann die Bände, da Sie die Fragen beinhaltet\nUpdate 08.04.2021 # Bevor ich den Text wiedergebe muss ich hier absolut lobend erwähnen, dass das BMWI nach 24 Stunden reagiert und sich der Sache annimmt!\nDetails werde ich hier nachtragen\n_____________________________________________________________________ Nun zum Text _____________________________________________________________________ Hallo Herr \u0026mdash;,\nwie Sie sehen können setze ich das BMWI in Kopie. Und auch Ihre Geschäftsführung, sofern ich da die richtige E-Mail habe.\nEbenso setze ein paar befreundete Unternehmen in BCC, sodass diese dann sehen was auf Sie zukommt.\nDas geschieht hauptsächlich, weil ich an der Qualifikation Ihres Unternehmens zur Bearbeitung solcher Anträge mehr als zweifle.\nSie wollen über die Qualifikation eines Unternehmens zur Beratung bei der Digitalisierung entscheiden und sind selbst scheinbar noch weit weg von Jeglicher. Auch ist die Prozessreife IMHO eher marginal.\nBitte lesen Sie den Antrag und den Inhalt erneut, da stehen Ihre Fragen bereits beantwortet.\nZunächst brauchen Sie ca. 5 Wochen für eine automatisierte Eingangsbestätigung – beachten Sie Ihr Ausstellungs- und das Eingangsdatum.\n![](./image001-1024x310.png)Eingang 23.02.2021 - Bestätigung 31.03.2021... Digitalisierung - eher nichtIm Zuge einer Digitalisierung mit automatischem Parsen von strukturierten PDFs, OCR Scannern für andere Dokumente hätte ich das bereits im Jahre 2001 hinbekommen. Das hätte vielleicht 20 Minuten gedauert. Nun stellen Sie Fragen zu Projektdetails, welche Sie vorher im Antrag nicht abgefragt haben, für den Antrag nicht anwendbar sind, bzw. welche darin beantwortet wurden.\nDas nennt sich dann die Entwicklung von unnötigem vermeidbarem Verkehr/Aufwand. Das hätte man von Anfang an mit fragen können. So ist das dann der 4-6 fache Aufwand.\nIm klassischen Requirements Engineering (IREB), was eine der Grundvoraussetzung für Digitalisierung ist, ist demnach Ihr Antragsformular und das Vorgehen „Review not passed“.\nDa stellt sich mir die Frage, ob in Ihrem Hause die klassischen Projektmanagement Prozesschritte z.B.: „Automotive SPICE® PAM.3.1 MAN.3.BP6:“ , alternativ ISO 16326 z.B.: „5.5.1 Project initiation (Subclause 5.1 of the PMP)“ oder „5.5.1.3 Resource acquisition plan (Subclause 5.1.3 of the PMP)“ jemals getätigt wurde.\nEbenso stellen Sie Fragen zu Themen, auf die ich nie einen Antrag gestellt habe, was darauf hindeutet, dass Sie mit Textbausteinen umgehen können.\nDamit das vielleicht einfacher für Sie ist\n![](./image002-1024x136.png)Auszug aus dem Antrag - Ziel : Unterstützung bei der Digitalisierung von GeschäftsprozessenIhre Fragen und meine Antworten als eingerückter Text als Kopie aus dem Antrag in Kursiv Welche Prozesse wurden implementiert? ISO 13495, ISO 14971, ASPICE® - steht im Antrag Welche Software wurde konkret eingesetzt/ installiert/ aktualisiert (Name/ Hersteller)? Doors, Jira, Azure Dev Ops, Confluence, Kovair, TFS, MS Project, steht im Antrag. Ergänzung codeBeamer ALM Wer hat die Software installiert/ aktualisiert? In wie weit es Ihnen hilft zu wissen wer Software installiert – also Arbeiten durchzuführe, welche typischerweise heute über automatisierte Prozesse der Software Hersteller getätigt werden erschließt sich mir zwar nicht, werde ich Ihnen aber gerne noch extra beantworten. Ich kann die alle selbst installieren und pflegen, bzw. habe das gemacht. Können Sie mir mitteilen, was das für einen Sinn haben soll? Wie wurde konkret die IT-Sicherheit verbessert? Was Die Frage soll erschließt sich mir nicht, da ich diesbezüglich nie irgend etwas beantragt habe Auszug aus dem Antrag (Siehe oben) Wie wurde die wettbewerbsneutrale Beratung gewährleistet? Neu: Durch die Anwendung von RTCE DO 330, alternativ gemäß ISO 26262, das sind so ein paar der Industriestandards. Welche Themen wurden bei den beratenen Unternehmen mit welchem Ergebnis geschult? Haben Sie mal gelesen was ich Ihnen geschrieben habe?\nDa stehen die Themen UND die Ergebnisse drin.\nErgebnisse – wenn eine Freigabe erfolgt ist es in der Industrie typischerweise so, dass die Qualität des Hauses, bzw. ein Auditor oder Wirtschaftsprüfer die Freigabe erteilt.\nUnd das geht nur, wenn der Prozessnachweis erbracht wurde.\nAlso z.B.: Einführung ISO 13485\nDas müssen Sie dann als Projektleiter / Trainer schulen.\nMuss ich das jetzt weiter erläutern? Wo liegt der Nutzen (Mehrwert) für die beratenen Unternehmen? Haben Sie mal gelesen was ich Ihnen geschrieben habe?\nAuch das steht das drin. Welche weiteren Firmen beteiligt? Wenn ich die nicht angegeben habe, gibt es da auch keine, wieso fragen Sie? Allmählich verstehe ich jedoch, warum es bei Ihnen für eine solche Antragsprüfung 4-6 Monate braucht.\nBitte überprüfen Sie nochmals den Antrag und sollten dann noch Fragen offen sein (was in Anbetracht des Inhalts eher unwahrscheinlich ist), stellen Sie diese, nachdem die Fragen in Ihrem Hause einen Review durchlaufen haben, erneut.\nMit freundlichen Grüßen\n","date":"7. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/dont-godigital-bmwi/","section":"Blogs","summary":"liniEs gibt da die Digitalisierungsinitiative des BMWI - Go Digital.\nHabe ich dann auch mal beantragt, damit es für den Kunden einfacher wird.\nDa kam dann folgende Kommunikation zustande, nach ca 6 Wochen.\nDa erhielt ich eine Mail mit Fragen.\nDie Antwort denke ich spricht dann die Bände, da Sie die Fragen beinhaltet\nUpdate 08.04.2021 # Bevor ich den Text wiedergebe muss ich hier absolut lobend erwähnen, dass das BMWI nach 24 Stunden reagiert und sich der Sache annimmt!\nDetails werde ich hier nachtragen\n","title":"Don’t #GoDigital .. BMWI","type":"blog"},{"content":"","date":"7. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/don%23039t/","section":"Tags","summary":"","title":"Don\u0026#039;t","type":"tags"},{"content":"","date":"7. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/gogigital/","section":"Tags","summary":"","title":"GoGigital","type":"tags"},{"content":" Das Leid der Geschäftsführung # So ähnlich dürften sich die meisten Geschäftsführer vorkommen.\nImmer schnellere Rundenzeiten werden verlangt immer mehr Runden die zugelieferten Informationen mit wenig oder ohne Gehalt. Absolut unsicher Planung durch hochchaotische Politik Hier fehlt eindeutig ein Navigationsgerät, das Ihnen zu jedem Zeitpunkt sagen kann, wie das Rennen, ohne Stress, weitergeht.\nAnhand einer solchen Situation zu verzweifeln, ist wohl nicht ungewöhnlich.\nAber halt! # Sobald Sie diese Einstellung haben, läuft was gigantisch schief.\nEgal ob wir nun als Freiberufler, als Interimmanager, als Geschäfstführer eigener oder fremder Firmen unterwegs waren:\nDie Menschen denen wir begegnet sind, waren zum Großteil sehr freundlich, kooperativ und haben selbst unter dem Wahnsinn der Märkte gelitten.\nDie Lösung heißt sinnvolle Strukturen schaffen\nDas ist in Bezug auf die Planungssicherheit bei Corona sicherlich eine ganz besondere Herausforderung\nOb Sie uns das nun glauben oder nicht!\nDie Lösung liegt in der Einführung UND Durchsetzung sinnvoller Strukturen, in Kombination mit den ggf. angepassten benötigten branchenspezifischen Normen.\nWenn Sie wirklich die 9001 in Ihrem Unternehmen durchsetzen, schaffen Sie die Voraussetzungen um 2 Dinge mit einer Klappe zu schlagen.\nNormen sind kondensiertes Wissen # Man kann eine Norm lesen mit der Idee:\n\u0026ldquo;Ich will das nicht\u0026rdquo; oder mit der Idee:\n\u0026ldquo;Mal schauen wie mir das im Unternehmen helfen kann\u0026rdquo;.\nLetzter Variante ist die, welche hilft.\nich habe - wenn auch in der Vorabversion - eine Struktur erstellt welche es ermöglicht\nDie Unternehmensziele einfacher zu erreichen Mit dem ausschließlichen Focus auf die Firmenziele die ISO 9001 \u0026ldquo;zu erschlagen\u0026rdquo;\nund\nDas Ergebnis ist Als Geschäftsführer selbst ein einfaches Leben zu haben \u0026gt; 80% der notwendigen Tätigkeiten für die Einführung und Durchsetzung von Normen erledigt zu haben Transparenz # Richtig gemacht, ist das alles zunächst verdammt viel Arbeit.\nAber einmal eingeführt will man es nicht mehr missen.\nKeiner von uns möchte ein Auto fahren, von dem er nicht weiß ob die Bremse funktioniert oder nicht.\nDafür benötigt man Zahlen, Daten und Fakten.\nUngeschönt!\nISO 9001:2015 # Die ISO 9001 ist mehr oder weniger die Schlüsselnorm weltweit.\nDass man solche Zertifizierungen kaufen kann, habe ich selbst erlebt.\nWer auch immer die ISO 9001 einführt/einsetzt macht das oftmals nur, weil er dieses Zertifikat benötigt um weitere Aufträge zu erhalten.\nWer auch immer irgendeine Norm einsetzt sollte das gemäß folgenden Regeln machen\nBenutzen Sie jegliche Norm. Benutzen Sie jegliche Methode. Benutzen Sie jegliches Werkzeug. Benutzen Sie was auch immer. um besser zu werden.\nWas heißt denn nun besser? # Besser wird in der heutigen Zeit fast ausschließlich in Bezug auf mehr Gewinn gesehen. Jegliche Finanzdaten werden mit Argusaugen seitens der Geschäftsführung überwacht und bedient um sicherzustellen, dass die Bilanzen gut aussehen. Die wirkliche Unternehmensbilanz, welche sich an den immateriellen Werten/den materiellen Werten orientiert, welche wirklich produziert werden ist oftmals in Vergessenheit geraten.\nDas Ziel. # Um irgendetwas in irgendeine Richtung bewegen zu wollen/zu können benötigt man ein Ziel.\nDas Ziel sollte offen und klar kommuniziert sein. (Die sogenannten versteckten Ziele sind oftmals ein KO Kriterium für die wirkliche Entwicklung der Firma.)\nWenn man das Ziel definiert hat, kann man auch klar die Abweichungen vom Ziel erkennen.\nUnd genau dort, sind die Punkte angebracht, welche dafür sorgen dass man einen Aktionsplan hat mit dem man etwas erstellt.\nWer jahrelang ISO 9001 gemacht hat, sieht die Begrenztheit, die aus dieser Norm erwächst.\nDie entsprechende ISO 33071, macht das ganze leichter.\nSie bietet Ihnen die Möglichkeit sinnvoll Prozesse im Unternehmen einzuführen, natürlich mit dem gleichen Ziel einer erfolgreichen Firma.\nIch unterstütze Sie bei der Umsetzung der ISO 9001, von der Theorie bis hin zur Praxis, mit Checklisten, Vorlagen etc.\nUnd wenn sie wirklich mehr Gewinn aus der Anwendung von Qualitätsnormen in der Firma nehmen wollen, bin ich - zumindest sagen das meine Kunden - \u0026ldquo;der Richtige\u0026rdquo;\nFragen Sie nach\n","date":"7. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/rennfahren-im-blindflug-ohne-bremse/","section":"Blogs","summary":"Das Leid der Geschäftsführung # So ähnlich dürften sich die meisten Geschäftsführer vorkommen.\nImmer schnellere Rundenzeiten werden verlangt immer mehr Runden die zugelieferten Informationen mit wenig oder ohne Gehalt. Absolut unsicher Planung durch hochchaotische Politik Hier fehlt eindeutig ein Navigationsgerät, das Ihnen zu jedem Zeitpunkt sagen kann, wie das Rennen, ohne Stress, weitergeht.\nAnhand einer solchen Situation zu verzweifeln, ist wohl nicht ungewöhnlich.\n","title":"Rennfahren im Blindflug ohne Bremse","type":"blog"},{"content":"Ich bin seit Jahren im Bereich Prozess, Projekt und Qualitätsmanagement unterwegs und denke, dass die maximale Kooperation der beste Ansatz ist.\nMit \u0026ldquo;Corona\u0026rdquo; ist in der Gesellschaft die vorhandene Situation aufgebrochen, welche - mit klarem Verstand - seit Jahren sichtbar war.\nDie Gesellschaft ist sehr gespalten Diskussionen von Emotionen bestimmt werden (Hauptsächlich Angst) Faktenpräsentation wird mit \u0026ldquo;Beißreflex\u0026rdquo; beantwortet Covidiot Schwurbler \u0026hellip;\u0026hellip;. Es wird \u0026ldquo;Wissenschaft\u0026rdquo; vorgeschoben um eigene Verhaltensweisen zu rechtfertigen.\n(Begründungen sind eher selten) Meinungen ersetzen Beobachtungen Wenn eine sachrichtige Aussage von einer Person kommt die einem nicht gefällt wird sie medial niedergemacht Dinge sind unrichtig weil Sie von der falschen Person kommen Dinge sind richtig weil Sie von der richtigen Person kommen\n(Kindergarten kann das besser) \u0026hellip;\u0026hellip; Task Force # In einer solchen Situation \u0026ldquo;voller Emotionen\u0026rdquo; befinden sich auch oftmals Firmen.\nDann geht es in den \u0026ldquo;Task Force Modus\u0026rdquo;.\nDie Einsetzung eines solchen \u0026ldquo;Task Force Modus\u0026rdquo; ist IMMER ein Zeichen für überlange Ignoranz von Fakten, ein Zeichen, dass die Berichte \u0026ldquo;geschönt\u0026rdquo; wurden und auch ansonsten die Stimmung mies ist.\nIn den seltensten Fällen gibt es \u0026ldquo;technische Task Force\u0026rdquo;.\nEs sind fast immer \u0026ldquo;politische Task Forces\u0026rdquo;, d.h. es ist fast immer dem Management anzulasten, dass es passiert ist. Ausbaden sollen es die Mitarbeiter, meist sogar diejenigen, welche von Anfang an auf den Fehler hingewiesen haben.\nIch persönliche hasse es, wenn die Mitarbeiter das ausbaden dürfen was das Management versaut hat, so auch im Rahmen von Corona. Das ist auch der Grund warum ich hier die Situation aus Sicht eines Projekt-/Qualitätsleiter aufgeschrieben habe.\nEs ist\n1. unvollständig und\n2. eine Momentaufnahme,\n3. es kann besser strukturiert werden, ich weiß.\nAber es ist nicht mein Hauptjob mich darum zu kümmern - gegen Einwurf von Münzen mache ich das gerne.\nIn diesem Beitrag werde ich NICHT alle Quellen angeben.\nSuchen Sie die Daten selbst.(Hier wären welche, falls Sie zu faul zum Suchen sind.)\nWenn Sie Fakten präsentieren welche meinen Ausführungen widersprechen, ändere ich.\nWenn Sie Emotionen haben nicht.\nIm Gegensatz zu Horst Seehofer der in seinem Gutachten von seinen \u0026ldquo;Gutachtern\u0026rdquo; fordert ein Dokument zu erstellen, welches maximale Repression fordert, gehe ich den anderen Weg und fordere -\nMaximale Kooperation # Mit Menschen zu arbeiten war mir immer lieber als gegen Menschen zu arbeiten. Das ist mir nicht immer gelungen sondern nur meistens, aber es lag an mir. In den letzten Jahren ist es erheblich besser geworden.\nIch ziehe es vor MIT Menschen zu arbeiten, anstatt gegen Sie.\nDruck muss man nur ausüben, wenn man ein sehr gestörtes Verhältnis zur anderen Person hat, die Person hochgradig renitent ist oder man selbst keine Ahnung hat.\nHorst Seehofer hat mit seiner Aktion \u0026ldquo;maximale Repression\u0026rdquo; zu fordern vor allen Dingen gezeigt:\nEr fürchtet sich vor der Bevölkerung Er hat ein gestörtes Verhältnis zur Bevölkerung Er will manipulieren weil er nicht weiß wie man es richtig macht, oder weil er eine Agenda durchsetzen will, die NICHT zum Wohle des Volkes ist. Als Resultat dieser Dinge bleibt, dass Horst Seehofer als Führungskraft(geschweige denn als Minister) völlig ungeeignet ist, ansonsten hätte er nach \u0026ldquo;maximaler Kooperation\u0026rdquo; gerufen.\nEr ist eher ein Vorgesetzter (Jemand der einem [nach dem Peter Prinzip] vor die Nase gesetzt wurde).\nWenn ein Elter sich ausdenken würde die Kinder maximal zu bestrafen und auf \u0026ldquo;Repression\u0026rdquo; aus ist, würden Sie diese Person für unzurechnungsfähig erklären oder so etwas, auf jeden Fall würden Sie der Person die Kinder entziehen. Wieso wird eigentlich Horst Seehofer seitens der Medien nicht zum Rückzug gedrängt?\n1% ist immer daneben # Sie werden es in jedem Unternehmen finden, in jeder Gruppe: 1% ist immer \u0026ldquo;daneben\u0026rdquo;.\nOb die Person nur irgendwelche besondern Probleme hat oder nicht ist unerheblich.\nAber mit dem 1% müssen Sie immer klar kommen, da gibt es schon mal \u0026ldquo;Feinde\u0026rdquo;.\nAber wenn das ganze Team sich gegen Sie stellt, oder ein großer Teil, dann sollte man schon mal feststellen, dass was nicht stimmt und vielleicht Sie die 1% sind\nExperten: Die es immer am Besten wissen. # Wenn Sie der Beste sind, dann müssen Sie es Keinem sagen.\nWenn Sie es nicht sind, dann sollten Sie es Keinem sagen.\nWie genau wird man nun Experte?\nMeistens in dem die Medien jemanden dazu stilisieren.\nMir sind die \u0026ldquo;Experten\u0026rdquo; am Liebsten, welche einfach mit Sachfakten agieren und diese verständlich darstellen können und einen Fehler korrigieren können.\nWenn Sie jemanden diskreditieren müssen um Experte zu bleiben\u0026hellip;..\nSind Sie kein Experte, sondern ein armes Licht.\nDie Meisten spielen mit # Das Einzige was sie von Ihren Mitarbeitern haben ist die Bereitschaft zusammen zu arbeiten.\nIn dem Moment wo Sie das verlieren, haben Sie alles verloren.\nDas selbe gilt für die Bevölkerung. (Die 1% da oben einmal außen vor)\nWenn man der Bevölkerung nicht zutraut auf sachliche Argumente zu reagieren und auf ein gemeinsames Ziel hin zu koordinieren hat man in jeglicher Führungsposition versagt.\nWenn Sie davon ausgehen, dass ihnen zugeteilten Mitarbeiter (Normalverteilung vorausgesetzt) den Job nicht erledigen können gibt es nur wenig Möglichkeiten.\nSie (in der Leitungsfunktion) sind blind und taub Sie (in der Leitungsfunktion) können niemanden ausbilden Sie (in der Leitungsfunktion)haben keine Ahnung \u0026hellip;. Es sind NICHT die Mitarbeiter - es ist \u0026ldquo;der Vorgesetzte\u0026rdquo;, der das Problem ist.\nSchützen Sie Ihre Mitarbeiter # Wenn Sie wollen dass Ihre Mitarbeiter mitspielen, müssen Sie diese schützen.\nSchützen vor dem Angriff von Anderen.\nJa, Sie kassieren die Schläge. Wie im Militär.\nDer Vorgesetzte übernimmt die Verantwortung.\nDas ist immer doof wenn man Schläge einsteckt, aber in dem Moment wo Sie sich VOR Ihre Mitarbeiter stellen und sicherstellen, dass diese gefördert werden, werden Sie sich wundern wie stark die Mitarbeiter für Sie kämpfen.\nEs dauert ein bisschen Zeit, aber dann ist es eher so, dass Sie darauf achten müssen, dass Ihre Mitarbeiter nicht zu viel tun.\nUnd als Tipp für Minister. Ihre Mitarbeiter sind die Bevölkerung - nicht der Beamtenapparat.\nQualitäter, Terroristen und Projektleiter # Der Unterschied zwischen einem Qualitäter und einem Terroristen ist:\nTerroristen haben Sympathisanten\nMir wird - auch in der Projektleitung - vorgeworfen, dass ich qualitätsaffin bin.\nIch bin also schlimmer noch als der Qualitätsmitarbeiter :-)\nDas hat einen ganz einfachen Grund:\nIch brauche verlässliche Daten, ich brauche Steuerinstrumente.\nEs nutzt mir nichts wenn ich Daten habe auf die ich mich nicht verlassen kann.\nDie Daten müssen valide sein. Die Anzeige der Daten muss vorhanden sein Die Anzeige muss das anzeigen was ich wissen will.\n(Also bei Geschwindigkeit nicht Ångström / Woche oder - Kg / m2) Die Anzeige muss kalibriert sein Die Anzeige muss wiederholbare Ergebnisse liefern Auch unter sich ändernden Randbedingungen. Die Aggregation der Daten muss korrekt sein \u0026hellip;. das Thema Messmittel und Messmittelfähigkeit ist so groß, dass es dazu eigene Bücher, Vorlesungen und Ausbildung gibt Das heißt, wer als Projektleiter nicht darauf achtet, dass die Daten welche er erhält auch verläßlich sind, ist wie ein Pilot ohne Instrumente. Das würde man typischerweise als grob Fahrlässig bezeichnen.\nNun zum Thema:\nCovid: Offenkundige Tatsachen # \u0026ldquo;Tatsachen, die bei dem Gericht offenkundig sind, bedürfen keines Beweises.\u0026rdquo; so steht es in §291 ZPO.\nGenau das will ich hier in Bezug auf Corona tun.\nOhne auf die Details einzugehen zeige ich Ihnen hier, was es unmöglich macht mit den derzeitigen Daten irgendeine Aussage zu treffen, welche belastbar ist.\nWer viel misst, misst Mist # Dies ist der \u0026ldquo;Running Gag\u0026rdquo;, der seit Jahren in der Technik existiert.\nDen habe ich hier vorweg genommen um Sie ein bisschen auf den Mist einzustimmen.\nIm momentanen Zustand entspricht die Teststrategie in keiner Weise den Qualitätsanforderungen der Technik oder dem Stand der Wissenschaft\nSchriftliche Stellungnahme Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages von Prof Werner Bergholz\nAnzahl der Methoden COVID # Liegt irgendwo \u0026gt; 200 \u0026lt;700 - genaue Zahlen werden seitens des BMG nicht angegeben.\nStellen Sie sich vor sie sollen die Länge eines Grundstücks von mehreren 1000 x 1000 Metern mit vielen Ecken und Kanten bestimmen.\nIch lege Ihnen hier mehr als 200 verschiedene Messgeräte hin, Zollstock, Mikrometer-Schraube, Laser etc.\nUnd nun wird gemessen. Die Ergebnisse werden voneinander abweichen - einverstanden.\nSo ähnlich ist das mit den Test\nSensitivität # Ist Testspezifisch und Laborspezifisch und ist bei wenigen Laboren mit Ringversuchen durch Instand \u0026ldquo;angefasst worden\u0026rdquo;.\nWie oben bei den Methoden angegeben - das ist ein Messfaktor:\nWenn Sie Covid Viren haben. Mit welcher Genauigkeit (%) finde ich das.\nSpezifität # Ist Testspezifisch und Laborspezifisch und ist ebenso Ringversuchen durch Instand \u0026ldquo;angefasst worden\u0026rdquo;.\nWie oben angegeben - das ist der 2te Messfaktor:\nWenn Sie KEINE Covid Viren haben. zu welcher Genauigkeit (%) finde ich das.\nRingversuche # Sind Versuche bei denen dem Labor Proben gesendet werden, von denen das Labor weiß, dass es hier besonders aufpassen muss. Die Aussagekraft der Ringstudien - da kein Doppelblindversuch - sehr begrenzt, wer je in einem Labor gearbeitet hat weiß das.\nTest weist keine Infektion nach # Es wird nur RNA Existenz nachgewiesen.\nEine Infektion kann nur durch einen Arzt festgestellt werden.\nDas wird - stand heute - obwohl auch von der WHO gefordert- in Deutschland nicht so gemacht\nChemikalien # Die verwendet werden müssen standardisiert sein (was in der Chemie seit langem möglich ist) und haben eine Einfluss - von bis zu Faktor 10 auf die Genauigkeit .\n[Gutachten Bundestag Okt 2020](/wp-content/uploads/2021/03/Stellungnahme_Prof_Dr_Werner_Bergholz_zur_Cov19_Teststrategie_für.pdf)[Herunterladen](/wp-content/uploads/2021/03/Stellungnahme_Prof_Dr_Werner_Bergholz_zur_Cov19_Teststrategie_für.pdf)\u003e Also fahre ich jetzt 100 km/h oder 1.000 km/h, oder 10 km/h? \u003e Schön dass gemessen wurde. Probennahme # Ist nicht standardisiert - Verunreinigungen durch externe Einflüsse können vorhanden sein, der Einfluss ist unbekannt.\nCT Wert # Ist nicht standardisiert.\nLaut nachstehendem Bild - das auch nicht standardisiert, also auch nicht Stand der Technik ist - ist es \u0026ldquo;sicher\u0026rdquo; dass man nach Infektion schauen sollte, wenn der CT Wert \u0026lt;27 ist, Im Bereich \u0026gt;27 \u0026lt; 32 ist es zweifelhaft und bei \u0026gt;32 unzweifelhaft negativ.\n![](./Threshold.png)Wie viele Zyklen gefahren wurden - und der CT(x) Wert ist ein nx, wobei n die Grundmenge ist Mindestens 3 Sequenzen # der Virus RNA sollen gefunden werden.\nWieviele getestet werden, wird nicht (nur selten) erfasst oder übermittelt.\nEs kann also sein, dass Sie nur auf 1 Gensequenz getestet werden oder auf 3 - aber nichts genaues weiß man nicht. Was Sie jedoch technisch wissen: Wenn es nicht auf 3 getestet wurde, zählt es nicht.\nLaborüberwachung # Findet augenscheinlich nicht statt - es werden zumindest keine Daten dazu veröffentlicht.\nAnstatt von Ringversuche müsste hier ständig Qualitätsüberwacht werden.\nStandardisierung # Und nun sind Sie der \u0026ldquo;Steuermann\u0026rdquo; auf einem Schiff und Sie sollen den Status und dann den Kurs bestimmen.\nUnd die haben die \u0026ldquo;Anzeige\u0026rdquo; aus einem System das diese oben angegebenen Fehlerquellen hat.\nDas nennt man\nNicht Messmittelfähig # Die Positionsbestimmung ist also\nIrgendwie auf dem Atlantik und Fahrtrichtung mit dem Wind. Ob und wann Sie was tun, können Sie nicht sagen.\nInzizenzwert # Anzahl der Testpositiven / 100.000 Personen im Landkreis.\nlst ebenso nicht Messmittel tauglich, siehe auch obiges Gutachten.\nUnd mit ein bisschen gesundem Menschenverstand hätte man eine solche Schlüsselstatistik KPI (Key Performance Indicator) nie eingeführt, weil sie jeglicher Substanz entbehrt, solange Sie nicht im Zusammenhang mit anderen Messgrößen verwendet wird.\nRisikobewertung # Lässt sich mit den bisherigen Daten welche das RKI präsentiert nicht machen.\nEine Peer Reviewte Studie kommt auf eine IFR von 0,15% - so Gippeartig also.\nhttps://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13554 Grippe # Ist ausgestorben - nachzusehen hier https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=7\n![](./Bildschirmfoto-2021-04-06-um-13.24.19-1024x829.png)Wer glaubt, dass die Grippeviren mal so gerade aussterben.... - zumindest sind in 2021 wohl keine mehr aufgetreten. ==Ausgerottet Wenn man die Corona Daten drüber legt ist das wieder 1 Bild. Kurven ähnlich mit unterschiedlichen Maßnahmen # Wenn Sie sich die Zahlen aus Schweden, der Schweiz, Florida und anderen Ländern mit wenigen oder keinen Maßnahmen anschauen, so werden Sie feststellen, dass die Kurven der Test Positiv Raten und auch der Mortalität mit den Kurven der Ländern mit harten Maßnahmen \u0026ldquo;kongruent\u0026rdquo;/ sehr ähnlich verlaufen, wobei die Länder ohne Maßnahmen meist besser dastehen, wenige auch schlechter.\nSchlussfolgerung # Die Maßnahmen haben offenkundig KEINEN Effekt auf das Geschehen!\nGekaufte Gutachten # Was gar nicht geht:\nDie sogenannte Wissenschaft lässt sich kaufen.\nAlso jemand Schmiert oder Betrügt um ein gewünschtes Ergebnis zu erhalten.\nhttps://www.akanthos-akademie.de/2020/12/28/protest-gegen-leopoldina-ad-hoc-gutachten-t%C3%BCbinger-professor-verl%C3%A4sst-akademie-der-wissenschaften/\nFeiertage # Macht man beim Militär auch so, immer wenn Feiertage kommen (unsere natürlich) ist der Feind so nett und greift nicht an. Also alle Soldaten ab nach Hause.\nKrankenhäuser schließen, Personal entlassen # Macht man beim Militär auch so, immer wenn der Feind kommt wird das Material abgebaut/verkauft und die Soldaten entlassen.\nDann kann man anschließen jammern, dass man so stark belastet ist.\nWer ist Schuld? Als Projektleiter sind Sie immer Schuld. # Wenn etwas oder jemand Anders Ursache ist, sind Sie es nicht! == Sie Leiten nicht.\nWenn Sie mit dem was Sie für Richtig halten nicht das gewünschte Ergebnis erhalten, machen Sie etwas Falsch.\nEgal was passiert! Sie sind der Verantwortliche.\nSie können zwar sagen - der da hat sich so und so doof benommen, aber das ändert nichts daran, dass Sie verantwortlich sind. Die Fragen müssten eher heißen:\nWieso hast Du es nicht gesehen? Wieso hast Du es nicht gemessen? Was hast Du dagegen unternommen? \u0026hellip;. Immer wenn \u0026ldquo;die Anderen\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Alle\u0026rdquo; und \u0026ldquo;Jeder\u0026rdquo; schuld sind, ist es ein Punkt, bei dem man den Projektleiter feuern sollte. Entweder Sie sind PIC (Pilot in Command), dann ist es Ihre Verantwortung, oder Sie sind es nicht, dann fragt man sich, warum Sie in dem Sessel sitzen.\nDas Gute kommt immer von den Mitarbeitern # Wie wollen Sie die Arbeit erledigt bekommen, wenn nicht durch Ihre Mitarbeiter?\nWenn Sie die nicht fördern wird das nichts.\nWenn Sie kein Vertrauen in Ihre Kollegen haben - sind Sie als Leiter ungeeignet.\nLockdowns wirken nicht # Schauen Sie sich die Studien an, AEIR etc., aber was Lockdowns machen ist: Sie schaden.\nZusammenfassung aus meiner Sicht # Kooperation MIT den Menschen bringt Sie nach vorne. Mit den obigen \u0026ldquo;Messwerten\u0026rdquo; zu Corona kann man niemals seriös arbeiten. Das Bisherige \u0026ldquo;Management\u0026rdquo; ist mit ungenügend sehr schmeichelhaft bezeichnet Die Behauptung der Lockdown ist alternativlos ist schlichtweg gelogen und ein Zeichen von Hilflosigkeit, wie andere Länder ja zeigen Menschen die man fördert und leitet werden mehr hervorbringen als Sie sich in Ihren Kühnsten Träumen ausmalen können. Endnote # In einem Serientest Versuch hat der Mitarbeiter um ein Vereisen der Anlage zu verhindern getrocknete Luft eingeführt. Die Anlage vereiste nicht Der Versuch musste nach 20% Laufzeit abgebrochen werden, weil die Testkörper alle - aufgrund des fehlenden Wassers - zerstört waren ","date":"6. April 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/maximale-kooperation-covid-fakten-statt-panik-offenkundige-tatsachen/","section":"Blogs","summary":"Ich bin seit Jahren im Bereich Prozess, Projekt und Qualitätsmanagement unterwegs und denke, dass die maximale Kooperation der beste Ansatz ist.\nMit “Corona” ist in der Gesellschaft die vorhandene Situation aufgebrochen, welche - mit klarem Verstand - seit Jahren sichtbar war.\nDie Gesellschaft ist sehr gespalten Diskussionen von Emotionen bestimmt werden (Hauptsächlich Angst) Faktenpräsentation wird mit “Beißreflex” beantwortet Covidiot Schwurbler ……. Es wird “Wissenschaft” vorgeschoben um eigene Verhaltensweisen zu rechtfertigen.\n(Begründungen sind eher selten) Meinungen ersetzen Beobachtungen Wenn eine sachrichtige Aussage von einer Person kommt die einem nicht gefällt wird sie medial niedergemacht Dinge sind unrichtig weil Sie von der falschen Person kommen Dinge sind richtig weil Sie von der richtigen Person kommen\n(Kindergarten kann das besser) …… Task Force # In einer solchen Situation “voller Emotionen” befinden sich auch oftmals Firmen.\nDann geht es in den “Task Force Modus”.\nDie Einsetzung eines solchen “Task Force Modus” ist IMMER ein Zeichen für überlange Ignoranz von Fakten, ein Zeichen, dass die Berichte “geschönt” wurden und auch ansonsten die Stimmung mies ist.\nIn den seltensten Fällen gibt es “technische Task Force”.\nEs sind fast immer “politische Task Forces”, d.h. es ist fast immer dem Management anzulasten, dass es passiert ist. Ausbaden sollen es die Mitarbeiter, meist sogar diejenigen, welche von Anfang an auf den Fehler hingewiesen haben.\nIch persönliche hasse es, wenn die Mitarbeiter das ausbaden dürfen was das Management versaut hat, so auch im Rahmen von Corona. Das ist auch der Grund warum ich hier die Situation aus Sicht eines Projekt-/Qualitätsleiter aufgeschrieben habe.\n","title":"Maximale Kooperation \u0026 Covid, Fakten statt Panik, Offenkundige Tatsachen","type":"blog"},{"content":"Mein Brief an den MP BW, den Landrat Esslingen und den Bürgermeister Wernau\nSehr geehrter Herr Eininger, Herr Elbl, Herr Kretschmann,\nim Januar 2020 während Christian Drosten und Jens Spahn von einer leichten Grippe faseln, erhalte ich Bilder aus China über etwas das, sofern es hier in Deutschland passieren würde, die Medien endlich mal in eine Position bringen würde von einer Pandemie zu sprechen.\nEs waren erschreckende Bilder von Menschen, die auf der Straße umkippen und tot sind, völlig überfüllten Krankenhäusern, wo die Menschen, mehrere zugleich, in Säcken aus dem Krankenhaus herausgeholt wurden usw. Denjenigen, den das Virus erwischt – da kann es heftigst zugehen.\nSeitdem ist das was ich seitens der Regierenden sehe so schlecht, dass mir passende Worte dazu fehlen.\nMein Vertrauen in die Politik auf dem Nullpunkt angelangt. Die Maskendeals sind eher etwas, mit dem ich ganze Zeit gerechnet habe, weitere Deals kommen jeden Tag ans Licht und die allgemeine Korruption, die sich da breitgemacht hat, sehe ich auch eher als ein über Jahren etabliertes System. Was aber viel interessanter ist, ist die Einschränkung von Grundrechten, welche ohne jegliche Art eines vernünftigen Messinstruments durchgesetzt werden. Und offenkundig gesetzwidrig sind.\nIn meinen Augen ist das #Totalversagen besonders von @jensspahn und @rki_de, sowie @BMG_Bund und #mpkonferenz (einem nicht rechtsstatlichen Gebilde) bin ich kündige Ihnen hier die Freundschaft.\nDer Ausdruck #Staatsversagen, so wie von Daniel Stelter @thinkBTO beschrieben ist, ist korrekt. https://www.manager-magazin.de/lifestyle/deutschlands-strukturelles-staatsversagen-a-205a9575-ae58-497e-9bda-5f8c6a32e7f0\nWer so unfähig ist wie in den folgenden Offenkundigen Tatsachen (== Benötigen keinen Beweis) beschrieben, hat, unabhängig von seiner Position, keine Legitimation Anderen etwas vorzuschreiben, besonders dann nicht, wenn die Maßnahmen erwiesenermaßen nichts bringen:\nOffenkundige Tatsache 1:\nDie Datenerfassung der Tests ist mit ungenügend, sehr wohlwollend beschrieben. Mit einer solchen Verfahrensweise wäre ich vor \u0026gt;40 Jahren im 1sten Semester Chemie mir 6 benotet worden.\nMessen kann man damit nicht!\nDetails – zugegebenermaßen emotional dargestellt- siehe /thomas/allgemein/173/professionelle-dilettanten-und-sogenannte-wissenschaftler/ Im momentanen Zustand entspricht die Teststrategie in keiner Weise den Qualitätsanforderungen der Technik oder dem Stand der Wissenschaft\nSchriftliche Stellungnahme Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages von Prof Werner Bergholz\nWas mir zu einem solchen Vorgehen einfällt ist: \u0026ldquo;Blinde\u0026rdquo; fahren auf Sicht.\nIch stelle mir vor wir hätten solche Ingenieure bei der Automobil, Luftfahrt, Medizin, Industrie\u0026hellip;.\nUnd wenn Sie jetzt sagen, das sei aber ganz anders als von mir dort beschrieben, dann liefern Sie mir die Messwerte, welche ich dort als Standard eines Studenten im 1sten Semester anfrage.\nIch gehe davon aus, dass Sie die nicht haben und würde mich glücklich schätzen eines Besseren belehrt zu werden.\nOffenkundige Tatsache 2:\nDer \u0026ldquo;Inzidenzwert\u0026rdquo; ist als Steuerinstrument völlig ungeeignet und in Kombination mit der nicht vorhandenen Messmittelfähigkeit ein völlig ungeeignetes Werkzeug.\nOffenkundige Tatsache 3:\nIm Januar hatte die FDP-Fraktion die Bundesregierung gefragt, welche Lockdown-Maßnahmen was gebracht haben. Die Antwort: Wissen wir nicht**.**\nhttps://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wolfgang-kubicki-im-te-interview/ Von einer \"Strategie\" der Bundesregierung oder der Landesregierung, oder einem Plan, kann man also nur sprechen, wenn \\****zensiert\\****. Aber natürlich ergibt das Ganze einen Sinn wenn man von maximaler Repression ausgeht. Focus https://focus.de/politik/deutschland/um-massnahmen-repressiver-natur-zu-planen-innenministerium-liess-wissenschaftler-modell-entwickeln-um-corona-massnahmen-zu-rechtfertigen_id_12953818.html\nOffenkundige Tatsache 4:\nTest Positive sind keine \u0026ldquo;Fälle\u0026rdquo;\nOffenkundige Tatsache 5:\nLänder wie Schweden, Florida und in der Zwischenzeit 18 weitere amerikanische Staaten haben mit #Allesoeffenen gezeigt, dass der Lockdown nichts bringt (außer unsäglichem Leid, zerstörten Existenzen, psychischen Krankheiten und Selbstmorden etc.) und haben SINKENDE Test-Positiv-Zahlen.\nOffenkundige Tatsache 6:\n\u0026gt; 20% der Betrieb sind – ausgelöst durch gesetzwidrige Maßnahmen - aktuell Insolvenzgefährtet, wenn ich mich umschaue sind es eher mehr und aufgrund der unsäglichen Insolvenzaussetzungspflicht kommt dann ein Rattenschwanz https://www.ifo.de/node/62207 weiterer zerstörter Existenzen. Gestiegene Selbstmordraten etc.\nNachtrag\nhttps://www.sat1regional.de/corona-pleite-erste-geschaefte-in-timmendorf-melden-insolvenz-an/ Ende Nachtrag Offenkundige Tatsache 7:\nDie psychischen Schäden, gerade der Jugendlichen sind immens und ausreichend dokumentiert.\nNachtrag:\nhttps://fee.org/articles/child-suicide-is-becoming-an-international-epidemic-amid-restricted-pandemic-life-doctors-warn/\nEnde Nachtrag\nOffenkundige Tatsache 8:\nKubicki: „Nicht Corona hält uns im Lockdown, sondern diese Bundesregierung“ https://www.rnd.de/politik/lockdown-kubicki-kritisiert-corona-politik-der-regierung-scharf-EQZKZIXAJZQP7HRGZHDAC7SDV4.html\nOffenkundige Tatsache 9:\nDie IFR von Covid19 ist laut European Journal of Clinical Investigation (Peer Reviewte Studie) kleiner als die der Grippe und bei ca. 0,15% https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13554\nOffenkundige Tatsache 10:\nMaskenpflicht im freien bringt nichtshttps://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-aerosole-risiko-draussen-100.html\nDie Liste könnte ich „endlos“ fortführen.\nUnabhängig von Panikauswüchsen der Medien, die ich eher auf die Zahlung von ca. 200.MIO an die Verlage (https://www.derstandard.de/story/2000118460490/beschlossen-deutsche-verlage-bekommen-220-millionen-euro )in Kombination mit Maximaler Repression zurückführe, sind obige Daten Offenkundigen Tatsachen.\nZusammenfassung der Gesetzeswidrigkeit\nLegitimer Zweck ist nicht gegeben\nDer Zweck der Maßnahme setzt den Maßstab und Bezugspunkt für die Frage, ob die Maßnahme zur Erreichung gerade dieses Zwecks geeignet, erforderlich und angemessen ist.\nGeeignetheit ist nicht gegeben\nWenn die Maßnahme die Erreichung des Zwecks kausal bewirkt oder zumindest fördert, ist sie geeignet..\nErforderlichkeit ist nicht gegeben\nDie Maßnahme ist erforderlich, wenn kein milderes Mittel gleicher Eignung zur Verfügung steht (Offenkundige Tatsache 5), genauer: wenn kein anderes Mittel verfügbar ist, das in gleicher (oder sogar besserer) Weise geeignet ist, den Zweck zu erreichen, aber den Betroffenen und die Allgemeinheit weniger belastet.\nAngemessenheit ist nicht gegeben\nVerhältnismäßig im engeren Sinn ist eine Maßnahme nur dann, wenn die Nachteile, die mit der Maßnahme verbunden sind, nicht völlig außer Verhältnis zu den Vorteilen stehen, die sie bewirkt. An dieser Stelle ist eine Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile der Maßnahme vorzunehmen. Dabei sind vor allem verfassungsrechtliche Vorgaben, insbesondere Grundrechte zu berücksichtigen.\nIch erwarte, dass Sie offen darauf hinwirken, diese Gesetzeswidrigkeit zu beenden und verweise u.a. auf STGB 263, 278 und 271.\nMit freundlichen Grüßen\nThomas Arends\nSchillerstr. 12/1,\n73249 Wernau\nNachträge\nWährend die gemeldeten Infektionszahlen zwar stark nach oben gehen, sinkt die Zahl der Corona-Toten in der zehnten Woche in Folge, auch der Anteil der hospitalisierten Fälle ist auf einem Tief.\nhttps://www.tichyseinblick.de/meinungen/ausgangssperren-gegen-mutanten-das-bedeutete-den-lockdown-fuer-immer/ ![](./masks-1024x471.jpeg)# Kritik am Robert Koch-InstitutJournalisten fordern besseren Zugriff auf Coronadaten https://www.deutschlandfunkkultur.de/kritik-am-robert-koch-institut-journalisten-fordern.1264.de.html?dram:article_id=494831\n30.03.2021\nMississippi öffnete am 5. März praktisch alles, ohne Masken. Passiert ist: Fälle auf niedrigstem Stand seit letzen Sommer. Es ist schon bedrückend, so bedrückend, dass ich auf menschlicher Ebene verstehen kann, daß man es totschweigt.\n![](./Missisippi-1024x303.jpeg)#### Restaurants - schließen - Bringt nichts | **Maßnahme** | **Senkung des R-Wertes** | |---|---| | Versammlungsverbot (für mehr als 10 Peronen) | 42 Prozent | | Schul-/Universitäts-Schließungen | 38 Prozent | | Bar-/Restautrant-/Klub-Schließungen | 18 Prozent | | Ausgangssperren | 13 Prozent | *Hinweis: Hierbei handelt es sich nur um Auszüge aus der Studie. Es sind nicht alle Maßnahmen aufgeführt.* Quelle : https://www.focus.de/gesundheit/news/daten-aus-41-laendern-restaurant-schliessungen-bringen-wenig-welche-corona-massnahmen-wirklich-helfen_id_13136315.html\nhttps://science.sciencemag.org/content/371/6531/eabd9338\n![](./7-Tage.png)7 Tage zwischen diesen Aussagen. IMHO handelt es sich hier um eine massive Störung cerebraler Fähigkeiten![](./Intensivbetten.png)Die ach so vollen Intensivstationen und die abgebauten Kliniken und Intensivbetten in der Übersicht ![](./Bildschirmfoto-2021-03-30-um-13.21.38-1024x460.png)![](/wp-content/uploads/2021/03/Sterbefälle--1024x432.jpeg)## Folgeschäden https://m.focus.de/familie/eltern/kindergesundheit/folgen-der-einschraenkungen-1-2-millionen-kinder-weltweit-werden-indirekt-durch-corona-sterben-warnen-forscher_id_11987016.html\nhttps://www.spiegel.de/politik/ausland/wegen-coronavirus-weltweiter-anstieg-an-tuberkulose-masern-malaria-befuerchtet-a-1e8491eb-f5a1-4d29-912c-21686250710d\nhttps://kurier.at/politik/ausland/who-warnt-verdoppelung-der-malaria-toten-in-afrika-wegen-corona/400822106\nhttps://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/unicef-warnt-vor-corona-folgen-117-millionen-kindern-droht-ansteckung-mit-masern-a-31b61755-8e57-4b87-b16d-39360efc3c30\nhttps://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/corona-krise-2-1-millionen-deutsche-in-ihrer-existenz-bedroht-16762676.html\nhttps://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112488/Tausende-Krebstote-mehr-wegen-Lockdowns-erwartet\nhttps://www.jungewelt.de/artikel/378557.vereinte-nationen-erwarten-\nhttps://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/coronavirus-krise-70-000-hotel-und-gastronomiebetrieben-droht-offenbar-die-insolvenz-a-69a041e9-fc90-4315-90e5-4762c90d3cb9\nhttps://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krebstote-durch-finanzkrise-zusaetzlich-starben-500-000-menschen-a-1094316.html\nhttps://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/coronakrise-einzelhandel-droht-insolvenzwelle-von-nie-gekanntem-ausmass/25727684.html?ticket=ST-2205762-GKoBVaVBdMtzgAO4Sdky-ap4\n","date":"29. March 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/offener-brief-kuendigung-jeglicher-freundschaft-in-bezug-auf-die-pandemie-massnahmen/","section":"Blogs","summary":"Mein Brief an den MP BW, den Landrat Esslingen und den Bürgermeister Wernau\nSehr geehrter Herr Eininger, Herr Elbl, Herr Kretschmann,\nim Januar 2020 während Christian Drosten und Jens Spahn von einer leichten Grippe faseln, erhalte ich Bilder aus China über etwas das, sofern es hier in Deutschland passieren würde, die Medien endlich mal in eine Position bringen würde von einer Pandemie zu sprechen.\nEs waren erschreckende Bilder von Menschen, die auf der Straße umkippen und tot sind, völlig überfüllten Krankenhäusern, wo die Menschen, mehrere zugleich, in Säcken aus dem Krankenhaus herausgeholt wurden usw. Denjenigen, den das Virus erwischt – da kann es heftigst zugehen.\n","title":"Offener Brief: Kündigung jeglicher Freundschaft in Bezug auf die „Pandemie Maßnahmen“","type":"blog"},{"content":" Geliebt und gehasst - Prozesse # Jeder muss nach Prozessen Leben (ISO9001), keiner will so richtig danach leben und machen muss man es trotzdem.\nDabei kann es ganz einfach sein.\nProzesse # sind nichts anderes als eine Reihenfolge von Schritten zur Erreichung eines (vorher definierten) Zieles. (WAS mache ich?)\nZ.B.: eine Backanleitung, oder eine Anleitung zum Kaffeekochen. Auch das sind Prozessbeschreibungen.\nIn der Firma, können die Beschreibungen das schon mal größer werden, aber es bleibt inhaltlich gleich.\nIch muss wissen was herauskommen soll und was ich dafür tun muss.\nNatürlich werden die Prozesse immer mehr Einflußfaktoren haben, aber wenn man den einfachen Blickpunkt beibehält, ist das mehr als ausreichend.\nProzesse optimieren ist einfach # Einfach mal einen Prozess aufschreiben und \u0026ldquo;abfahren\u0026rdquo;, was nicht klappt optimieren, das reicht typischerweise.\nWenn Sie zuerst wochenlang über den richtigen Prozess diskutieren, hilft das nicht.\nDas Vorgehen nach dem Prinzip:\n\u0026ldquo;Run what is there, while establish what is needed\u0026rdquo;\nist definitiv erfolgsversprechender.\nISO 31000 | Risk management # Wissen wo die Falle steht, hilft nicht in die Falle zu treten. # Zu wissen wo das Problem ist oder wo es sein könnte, damit beginnt Risikomanagement.\nNicht alles ist mit einer FMEA zu erreichen, aber vieles.\nAndere Methoden sind Statistikmanagement und, und, und\u0026hellip;..\nISO 31000 kann helfen systematisch Risiken zu erkennen und zu beheben.\nFragen Sie mich\nIch helfe Ihnen bei der Einführung und Adaption einer maßgeschneiderten Lösung.\nFehler und deren Vermeidung # Menschen machen Fehler. In den heutigen stressigen Zeiten mit extrem kurzen \u0026ldquo;Time to Market\u0026rdquo; Zeiten um so mehr.\nWenn man die vermeiden will, nutzt man Risikomanagement und robuste Prozesse.\nDie Lösung heißt: Risikomanagment, Prozesse, FMEA, SPICE und Qualität. # Irren ist menschlich, aber wer möchte eine defekte Bremse?\nIch hatte etwas, was vermeidungsfähig gewesen wäre:\nIch hatte einen \u0026ldquo;Unintended EBA\u0026rdquo; # == Ein nicht beabsichtigter Eingriff des Notbremsassistenten.\nEs war Morgens im Dunkeln. Da gehen gefühlt alle Lampen im Display an, das ABS greift auf allen Rädern ein, das Lenkrad zittert, \u0026ndash;\u0026gt; und das grundlos.\nDas \u0026hellip;.. macht schon mal einen erhöhten Blutdruck\u0026hellip;.\nSolche Fehler werden sich nie ganz vermeiden lassen, aber mit etwas Witz und Spucke läßt es sich mehr oder weniger ausschließen.\n(Ein Test kann nie einen Fehler ausschließen, aber er kann die offensichtlichen Fehler erkennen)\nA-SPICE® # Automotive SPICE®.\nIst eine Norm zur Beurteilung und Verbesserung von Softwareentwicklungsprozessen in der Automobilindustrie.\nNur wird die Anwendung dieser Norm meist nur in der Entwicklung gesehen.\nGrundsätzlich ist das ja auch richtig, allerdings ist es dann unvollständig.\nSie werden auch Ihre gesamte Organisation anfassen müssen, um höher als Level 1 Reife-Stufe zu kommen.\nGut gemacht, ist es nicht mehr als einfach nur interessante Arbeit - und danach ist es ganz ruhig und alles läuft wie von selbst.\nFragen Sienach Details.\nRückrufe # kosten Geld, viel Geld.\nHier mal ein Auszug von Rückrufen aus der Automobilindustrie\n2012 VW in China 480.000 Fahrzeuge Getriebe [DKG] 2600 Polo und E-Ups- Steuergerät des Airbags funktioniert nicht. 8000 Crafter-Kastenwagen, Kardanwelle könnte brechen 185 Touareg Hybrid , Kraftstoffsystem undicht. 300.000 E- und CLS-Klasse Mercedes Brandgefahr 28 Millionen Fahrzeuge GM Zündschlösser defekt\u0026hellip;. 19 Tote. Und erst kürzlich Takata \u0026hellip; ein paar und $10 Millionen Airbags Nun noch das #Dieselgate für fast alle OEM\u0026rsquo;s Boeing 787 MAX8 In Ihrem Unternehmen mag es nicht notwendigerweise so weit gehen, aber die wiederkehrenden Fehler lassen sich auch organisatorisch mit der FMEA minimieren.\nEine vernünftige Entwicklung tut Ihr Übriges\nAuch Fehlentwicklungen wie im #Dieselgate lassen sich zumindest aufzeigen - keine Methode der Welt kann jedoch Sabotage verhindern.\nAbgesehen vom Imageschaden - die Kosten # Vielleicht können die obigen Konzerne so etwas schultern, im kleineren Bereich sind Firmen mit solchen Fehlern meist sofort Bankrott \u0026hellip; Das rechnen Sie am Besten selbst.\nUnd nun? # Es gibt FMEA-Berater, es gibt FMEA-Software, und es gibt tausend gute Gründe, diese Methode anzuwenden.\nJedermann im Projekt weiß, dass in den ersten Tagen des Projektes die Fehler \u0026ldquo;gebaut\u0026rdquo; oder vermieden werden. Und, je später er entdeckt wird, desto teurer ist die Behebung.\nFMEA ist besonders in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie gängiger Standard. Allerdings oftmals auch ein gehasstes Kind weil nicht wirklich verstanden.\nMit einer FMEA STEUERN Sie! Sie werden nicht gesteuert, egal ob technisch oder organisatorisch.\nUnd Sie als Geschäftsführer # Auch Sie können mit einer höchst einfachen Methode die Effizienz der Organisation verändern.\n","date":"24. March 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/geliebt-und-gehasst-prozesse/","section":"Blogs","summary":"Geliebt und gehasst - Prozesse # Jeder muss nach Prozessen Leben (ISO9001), keiner will so richtig danach leben und machen muss man es trotzdem.\nDabei kann es ganz einfach sein.\nProzesse # sind nichts anderes als eine Reihenfolge von Schritten zur Erreichung eines (vorher definierten) Zieles. (WAS mache ich?)\nZ.B.: eine Backanleitung, oder eine Anleitung zum Kaffeekochen. 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March 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/geld/","section":"Tags","summary":"","title":"Geld","type":"tags"},{"content":" Qualität produziert Geld ist ein Gedankenkonzept, dass nicht so wirklich existiert # Die ISO/IEC 33001 (früher15504) SPICE © # bewertet die Software Prozessfähigkeit Ihrer Organisation. # Na wieso soll man das kondensierte Wissen aus dieser Norm nicht nutzen, um damit erfolgreich zu sein.\nMit unserer \u0026ldquo;out of the Box\u0026rdquo; Integration werden \u0026ldquo;zusammenhängende Aktivitäten zur Transformation von Eingangsprodukten in Ausgangsprodukte“ in einem einzigen System abgebildet.\nGleichzeitig erfüllen Sie damit die Anforderungen ihres Kunden.\nNutzen Sie unsere SPICE Integration aktiv für Ihr Kosten- und Qualitätsmanagement.\nAuf Ihre und die tägliche Arbeit Ihrer Mitarbeiter bezogen heißt das:\nAlle Daten konsistent über die gesamte Entwicklung. Signifikant weniger Korrekturschleifen, nie wieder Task Force. Anforderungen zweifelsfrei verstehen und dadurch schneller Entwickeln - auf jedem Level der Entwicklung. Und trotzdem die Qualität erhöhen. Sie haben ein Einsparpotential von 70 bis 150 € je Tag und Mitarbeiter! Mehr und schneller Zeit und Geld sparen mit einer Norm geht nicht.\nWir haben SPICE* für Sie in ein System gebracht und unterstützen Sie bei der Anwendung.Können Sie sich vorstellen, dass Sie\nweniger Ausgaben haben\nund schneller Entwickeln, wenn Sie Qualität treiben? Wenn Sie nicht wissen wohin, müssen Sie ein paarmal in der Nähe vom gedachten Zielgebiet nachfragen.\nMan verliert Zeit und Geld. Task Force – Meetings und ggf. ist ein kompletter Neuaufsatz nötig\n| Die tägliche Verwirrung | # Unterschreiben Sie Verträge ohne 4 Augen Prinzip? # Anforderungen wirklich verstehen, und Umsetzen, auf jedem Level der Entwicklung spart – genauso wie im Vertragswesen - Zeit und Geld.\nJa, Sie sind SCHEINBAR, gerade zu Beginn, etwas langsamer.\nUnterschreibenSie einen Vertrag ,wenn Sie sich sicher sind?\nGönnen Sie Ihren Mitarbeitern das Gleiche! # Alle Daten konsistent über die gesamte Entwicklung.\nDann gibt es signifikant weniger Korrekturschleifen und kaum noch Task Force.\nWie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie?\nOut of the Box oder Lean Back Management # ist der Wunschtraum den man erfüllen möchte.\nBis \u0026ldquo;Lean Back management\u0026rdquo; erreicht hat gilt das Prinzip der Finanzoptimerung um den Stakeholdern gerecht zu werden.\nMein Mieder bringt mich um*. # Eingezwängt in das Korsett von Zeit, Geld, Qualität, Erfolgsdruck und Privatleben, bringt dies Mieder viele Geschäftsführer an den Rand der Verzweiflung.\nUnd der Druck durch täglich wachsende Ansprüche (Zertifikate, Normen, Gesetze), macht das Leben nicht einfacher.\nDer Betriebsfrieden ist mit den für jeden Mitarbeiter fast täglich steigenden Ansprüchen gefährdet. Abwehrhaltung auf eine jegliche Veränderung ist mehr als verständlich und gleichzeitig tödlich.\nLängere Entwicklungszeit \u0026ndash;\u0026gt; Auftragsverslust \u0026ndash;\u0026gt; Geldverlust\nWeniger Qualität \u0026ndash;\u0026gt; Regressansprüche \u0026ndash;\u0026gt; finanzieller Verlust \u0026amp; persönliche Haftung\nWie kann man das lösen? # „Probleme lassen sich nicht mit der gleichen Denkweise lösen mit der Sie entstanden sind“\nChange your Mindset # Das \u0026lt;strong\u0026gt;wirkliche Warum\u0026lt;/strong\u0026gt; öffnet die Tür zur Lösung und\nWenn Sie mit dem was Sie für Richtig halten nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, machen Sie etwas Falsch oder\nWenn alles Andere versagt – machen Sie das Übliche. Das Übliche # Ist in der heutigen Zeit mit tausend von Theorien überzogen und als solches de facto nicht mehr erkennbar. Dazu kommen MEINUNGEN von jedem Beteiligtem.\nZiel eines Unternehmens # Ist es Waren und / oder Dienstleistungen zu produzieren/zu liefern und diese gegen Einnahmen an eine Zielgruppe zu verkaufen.\nNun kommen Faktoren hinzu wie Geld, Qualität etc.\nGerade an Qualität wird in einem Spannungsreichen Umfeld immer gespart, wobei genau das die Ursache ist, warum man immer weniger Geld einnimmt.\nWenn man sich manche Produkte anschaut, fragt man sich, wie diese je durch die Qualitätskontrolle kommen konnten.\nFragen Sie uns, wir zeigen Ihnen, wie man das Übliche realisieren kann.\n*Nachkriegswerbung welche darstellte wie sehr die Frau gezwungen war sich in ein Korsett zu zwängen um den Ansprüchen gerecht zu werden.\n","date":"24. March 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/qualitaet-kostet-geld-e-ist-die-uebliche-idee/","section":"Blogs","summary":"Qualität produziert Geld ist ein Gedankenkonzept, dass nicht so wirklich existiert # Die ISO/IEC 33001 (früher15504) SPICE © # bewertet die Software Prozessfähigkeit Ihrer Organisation. # Na wieso soll man das kondensierte Wissen aus dieser Norm nicht nutzen, um damit erfolgreich zu sein.\n","title":"Qualität kostet Geld € ist die übliche Idee","type":"blog"},{"content":"In Anbetracht des Datenchaos was seitens der Regierung regelmäßig geliefert wird, ist mein Vertrauen in die Politik auf dem Nullpunkt angelangt. Die Maskendeals sind eher etwas, mit dem ich ganze Zeit gerechnet habe, weitere Deals kommen jeden Tag ans Licht und die allgemeine Korruption, die sich da breitgemacht hat, sehe ich auch eher als ein über Jahren etabliertes System. Was aber viel interessanter ist, ist die Einschränkung von Grundrechten, welche derzeit ohne jegliche Art eines vernünftigen Messinstruments durchgesetzt werden. Und offenkundig gesetzwidrig sind.\nWer jetzt denkt - was maßt ich der Thomas Arends an, wir haben doch\u0026hellip;, der lese bitte: \u0026quot; Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages \u0026quot; bereits vom 27.10.2020 des Prof. Dr. Werner Bergholz\n[Stellungnahme\\_Prof\\_Dr\\_Werner\\_Bergholz\\_zur\\_Cov19\\_Teststrategie\\_für](/wp-content/uploads/2021/03/Stellungnahme_Prof_Dr_Werner_Bergholz_zur_Cov19_Teststrategie_für.pdf)[Herunterladen](/wp-content/uploads/2021/03/Stellungnahme_Prof_Dr_Werner_Bergholz_zur_Cov19_Teststrategie_für.pdf)# Die Vorgeschichte: im Januar letzten Jahres während Christian Drosten und Jens Spahn von einer leichten Grippe faseln, erhalte ich Bilder aus China über etwas, dass, sofern es hier in Deutschland passieren würde, die Medien endlich mal einen Grund hätten von einer Pandemie zu sprechen.\nEs waren erschreckende Bilder von Menschen, die auf der Straße umkippen und tot sind, völlig überfüllten Krankenhäusern, wo die Menschen, mehrere zugleich, in Säcken aus dem Krankenhaus herausgeholt wurden usw.\nDenjenigen, den das Virus erwischt – da kann es heftigst zugehen.\nDass hier zu dem Zeitpunkt Januar 2020 seitens Christian Drosten und Jens Spahn von einer leichten Grippe gesprochen wurde, ist bereits grob fahrlässig wenn nicht Vorsatz. Da hätte ein kleiner Blick über den Tellerrand einer Scheibe genügt. Nun denn, ich war bereits mit Desinfektionsmittel und Masken eingedeckt, lange bevor hier überhaupt darüber gesprochen wurde. Und ganz ehrlich die Maßnahmen der Regierung waren unangemessen gering. Die Flughäfen wurden nicht zugemacht die Grenzen wurden nicht geschlossen und wer irgendeine Art von Kommunikation mit China hatte wusste das bereits im Januar, dass die Menschen in Shanghai in selbst gewählte Quarantäne gegangen sind, um sich dem Risiko einer Infektion mit dem Virus nicht auszusetzen. (Deutschland hörte über die Presse in dem Moment von Wuhan und das obige Gefasel einer leichten Grippe)\nBei uns blieb alles offen und die Menschen begannen wie Fliegen in den Altersheimen zu sterben. Irgendeine Maßnahme wurde seitens der Bundesregierung nicht gemacht, weil Jens Spahn mit vielleicht seinem Hauskauf beschäftigt war oder ich weiß nicht was, auf jeden Fall wurden Maßnahmen zur Sicherstellung des Lebens älterer Menschen systematisch ausgelassen. Dass im Herbst die entsprechenden Zahlen der Positivraten nach oben gehen ist vollständig nachvollziehbar, im Herbst kommen nun mal die Corona Viren. Da ist die allgemeine Sterblichkeit höher als in anderen Monaten.\nWer die Zahlen Grippe über die Jahre hinweg mit Corona zusammen übereinanderlegt, wird feststellen dass die Gesamtzahl inklusive Corona in etwa gleichbleibt.\nWer behauptet, dass die Maßnahmen beim Grippevirus wirken aber bei Corona Viren nicht hat IMHO völlig einen an der Klatsche, alternativ ist der Besuch der 6ten Klasse Biologie ff. zu empfehlen..\nDass mit Auftreten der ach so gefährlichen „Britischen Mutation“ hier die Einreisenden nicht mal auf Fieber getestet wurden, bei der Pandemie des Jahrhunderts. Sorry das ist Verrat, grob fahrlässig und IMHO Vorsatz.\nMaßnahmen # Wenn Maßnahmen etwas bringen (nachweislich), dann sollen diese durchgeführt werden. Wenn ich aber nicht einmal weiß, was ich da genau messe, dann ist jegliche Maßnahme unangemessen.\nPCR Wahnsinn # Der PCR Test -richtig durchgeführt ist hochsensibel und KANN sehr genau sein.\nDer PCR Test selbst ist – so wie er verwendet wird - als Messmittel nicht geeignet!\nWarum nicht werden Sie fragen:\nNun dann stelle ich Ihnen jetzt einfach mal die Fragen, welche bis heute seitens des BMG, des Robert Koch Instituts und auch der Landesregierung Stuttgart verweigert werden, aber gleichzeitig der Schlüssel sind, um irgendwelche Maßnahmen mit Sachverstand zu steuern.\nUnd dann sollten Sie, sofern Sie es in der Schule bis in die 8te Klasse geschafft haben, verstehen warum es so wie es jetzt ist. einfach nur Dilettantismus ist. (Alternativ Idiotie, Korruption oder kriminell)\nJede Person, die behauptet in irgendeiner Art wissenschaftlich zu arbeiten und dabei die folgenden Daten nicht erfasst hat bzw. nicht darauf drängt, dass diese Daten erfasst werden, würde im ersten Semester eines Studiengangs in den Naturwissenschaften aufgrund Unfähigkeit mit 6 benotet werden, zumindest war das vor knapp 40 Jahren so als ich studiert habe. Vielleicht ist der Maßstab heute eher „Neuland“[1].\n[1] https://www.tagesspiegel.de/politik/die-kanzlerin-und-das-internet-merkels-neuland-wird-zur-lachnummer-im-netz/8375974.html\nDie Fragen: # Wie viele Tests (Methoden) werden derzeit beim Testen auf COV-19 eingesetzt?[1] # „Den PCR Test“ gibt es nicht – soweit mir bekannt ist ca. 600. Und die sind unterschiedlich.\nWelche Werte der Sensitivität und Spezifität gehören zu den jeweiligen Tests?\nWenn die alle unterschiedlich sind, sind auch die Ergebnisse unterschiedlich\nDie Informationen (Sens und Spez) sind Schlüsselkriterien, das sogenannte make it or break it für die Bewertung der Testergebnisse.\nIch erkläre hier ganz kurz an einem Beispiel warum, so dass sie jederzeit mit simplen Excel und ein bisschen Information und Mathematik bis zur zehnten Klasse nachvollziehen können (sollten).\nZunächst die Daten aus Risklayer[2]\n![](./risklayerpng.png)[https://docs.google.com/spreadsheets/d/1wg-s4\\_Lz2Stil6spQEYFdZaBEp8nWW26gVyfHqvcl8s/edit#gid=1413382900](https://docs.google.com/spreadsheets/d/1wg-s4_Lz2Stil6spQEYFdZaBEp8nWW26gVyfHqvcl8s/edit#gid=1413382900) Wir haben eine Testpositivrate von 6,77 %\nBei 100% Sensitivität und 100% Spezifität liegen wir wie folgt\nOffenes Makrofreies Excel zur Berechnung der Sens und Spez gemäß\nhttp://jumbo.uni-muenster.de/index.php?id=194\n[Corona](./Corona.xlsx)[Herunterladen](./Corona.xlsx)Offenes Makrofreies Excel zur Berechnung der Sens und Spez vorgefüllt mit realistsischen Laborwerten = Sens = 99,5 und Spez 97% [Corona\\_real](./Corona_real.xlsx)[Herunterladen](./Corona_real.xlsx)![](./2.png)## Theorie und Praxis Jeder der einmal in einem Labor gearbeitet hat, weiß dass diese Werte theoretisch schön sind, aber nichts mit der Realität zu tun haben.\nDas ist das, was Karl Lauterbach immer vor sich hinmurmelt, und das ist das was jedem der im realen Leben steht die Weißglut ins Gesicht treibt. Es zeigt den Dilettantismus des Karl Lauterbach und des RKI etc.\n[1] Ich habe was von ca 600 gehört.\n[2] Die Daten des RKI sind bekanntermaßen ungeeignet. https://www.bi-scout.com/die-datenkrise-des-robert-koch-instituts\nWie aber sind nun die tatsächlichen Werte? # Ich habe ein paar Quellen angegeben, um zu gucken, wo die tatsächlichen Werte sein könnten. Das Bundesministerium der Gesundheit, sowie das RKI und die Landesregierung verweigern, wie bereits angegeben die Angaben.[1][2][3] Siehe auch: “ Meine Anfrage an das RKI, BMG und die Landesregierung BW\u0026quot;\nJetzt es ist natürlich interessant zu schauen, was passiert, wenn man realistische Bedingungen wählt und im Falle von geschätzten 99,5 in der Sensitivität und in der Spezifität bei 97 nimmt. [4]\nIch weiß es werden jetzt viele Leute schreien und sagen das ist aber alles viel besser.\nUnter theoretischen Reinraumbedingungen mag das sein.\nIn der Wirklichkeit, mit allen möglichen Fremdeinträgen, behaupte ich dass es noch schlechter ist, als das was ich jetzt hier rechne.\nJeder, der behauptet dass es besser ist, soll gefälligst die richtigen Daten beibringen die seine Aussage verifizieren. Wer das nicht tut mag gerne in seinem Panikmodus bleiben.\nWer die Daten nicht erfasst, so wie bisher wohl das RKI das Bundesministerium der Gesundheit und auch die Landesregierung Stuttgart ist in meinen Augen völlig verantwortungslos.\nBild 1: Sensitivität und Spezifität an die Annahmen aus persönlicher Erfahrung angepasst:\n![](./4-1.png)Ich habe im obigen Modell Sensitivität und Spezifität an mit bekannte Ergebnisse angepasst. Was Sie hier sehen ist sofort eine Explosion der entsprechenden **Positivraten**. 118.982 Na denn, nochmal Die nächste Maßnahme wäre es also jetzt die Werte der Prävalenz so weit zu adaptieren, dass wir auf gleiche Werte (Anzahl der positiven Tests) kommen. Die Anzahl der getesteten Person lasse ich gleich und schau jetzt einfach mal wie sähe es denn aus, wenn das entsprechend korrigiert wird. Damit dann weiterhin die 84.496 Rauskommen, muss die Durchseuchung / Prävalenz reduziert / angepasst werden. ![](/wp-content/uploads/2021/03/präval.png)Bild:3: Änderung der Prävalenz, um auf die gleichen Zahlen zu kommen. Was hier aber überdeutlich ist, ist die Anzahl der falsch positiven.\nBei ± 42 %. (100-57,42)\nNachtrag 27.03.2021:\nUnd falls nun wieder jemand von sich gibt. der Arends hat doch keine Ahnung: - die Stuttgarter Zeitung.\n![](./PCR-CT-1024x576.jpeg)Ende Nachtrag -------# ALARM Spätestens an dieser Stelle müssten, bei jedem der irgendetwas mit Wissenschaft zu tun hat, sämtliche Alarmglocken angehen, wir haben hier eine Fehlerrate von mindestens 42 % (Falsch positiv).\nWelche Werte an Sensitivität und Spezifität tatsächlich bei den einzelnen Tests vorhanden sind kann ich Ihnen nicht sagen. Was mich jedoch fürchterlich ankotzt, und ja, ich kann kein anderes Wort außer Ankotzen sagen, ist die Tatsache, dass diese Daten weder vom RKI oder irgendjemanden anderes ermittelt oder aber mitgeteilt werden.\nWie kann irgendjemand von sich behaupten mit solch messmittelunfähigen Daten irgendetwas rechnen zu können?\nIch höre jetzt schon wieder den Hinweis über die Werte aus letztem Sommer und das doch alles besser ist.\nJa verdammte Hacke bringen Sie die Daten bei!\nIch will Zahlen Daten Fakten haben! Ansonsten ist das Kindergarten! Meinung ist beim ZDF wohl vorherrschen, bei Wissenschaftlichen Daten brauchen Sie Zahlen, Daten und Fakten, also das was es beim ZDF sehr selten gibt.\nNoch ein paar Fragen # Und wir gehen natürlich noch mal einen Schritt weiter. Die Fragen, die sich stellen wären zusätzlich:\nWer hat diese Werte nach welcher Methode ermittelt?\nWo sind diese Daten zugänglich?\nUnter Bezug auf das Messdesaster in Bayern mit 58 von 60 false positive Tests. [5]\nOder Noch schlimmer – alles Falsch [6]!\nNachtrag 25.03.2021 Oder extra falsch\n![](./ludwigsburg-465x1024.jpeg)[https://www.lkz.de/lokales/stadt-ludwigsburg\\_artikel,-bis-zu-70-prozent-der-positiv-getesteten-schueler-in-ludwigsburg-sind-doch-negativ-\\_arid,630296.html](https://www.lkz.de/lokales/stadt-ludwigsburg_artikel,-bis-zu-70-prozent-der-positiv-getesteten-schueler-in-ludwigsburg-sind-doch-negativ-_arid,630296.html) *Ende Nachtrag* Wer hier nicht absolut hellhörig wird dem ist nicht mehr zu helfen.\nGlaubt wirklich irgendjemand das ausschließlich ein einziges Labor in Deutschland von einer Chemikalienknappheit betroffen ist?\nIch glaub das eher weniger.\nUnd das schlimme daran ist, dass der Betreiber dieses Labors nicht achtkantig rausgeschmissen worden ist, was natürlich schwierig ist, da ist wahrscheinlich der Eigentümer ist.\nAber wie kann irgendjemand der von sich behauptet, er würde Laborchemie betreiben und einfach hingehen und mal gerade die Chemikalien wechseln, weil die Anderen nicht da sind und damit die gesamte Methode zerstören und natürlich auch das gesamte Vertrauen in jegliche Art von Labor.\nLeider habe ich davon nichts Weiteres gehört, aber hier ist meines Erachtens in dem Falle von Kriminalität zu sprechen.\nWo bleibt das Ministerium? # Wenn eine solche Situation auftritt, so würde ich erwarten, dass mit sofortiger Wirkung eine Überprüfung der Labore allgemein stattfindet und natürlich auch die Methodenprüfung stattfindet. Ist aber nicht passiert. Es hätte ja das Gebäude der Panik zusammenbrechen lassen können.\nJeder der irgendwie mit Messdaten zu tun hat und diese Maßnahme der Überprüfung nicht ergreift, gerade im Zuge einer sogenannten Pandemie, die sich zwar nirgendwo in der Intensivbettenbelegung oder sonst wo wirklich bemerkbar gemacht hat und in welcher man auch mal gerade 20 Krankenhäuser zu machen konnte, ist weder Wissenschaftler oder so was, Er ist entweder ein Dilettant oder ein \u0026hellip; Zensiert.\nIch erwarte hier:\nDass jemand den Arsch hochbekommt, agiert und die Zahlen bekommt und sicherstellt, dass das nicht mehr passiert.\nDie Tatsache, dass es nicht passiert ist, zeigt aber: wir haben es hier mit Dingen zu tun die jeglicher sachlicher Grundlage entbehren. Jeglicher Gesundheitsminister sollte, sofern er keine Maßnahmen ergriffen hat genau das unter Kontrolle zu kriegen, mit sofortiger Wirkung aus dem Amt entfernt werden.\nNatürlich ergibt sich hier auch noch die Frage ob denn jetzt heute die Labore dahingehend überprüft sich and die Messmethode zu halten?\nSie werden sich vielleicht schon oben darüber aufgeregt haben, dass ich einfach mal hingegangen bin und da eine Hausnummer von 97 % reingeschrieben habe.\nJa das ist hierzu das was ich aus meiner Erfahrung in der Chemie, Biologie und Laborerfahrung aus der kalten Hose heraus einfach mal zugewiesen habe.\nJeder Test wird unterschiedlich sein in Bezug auf die Werte Sensitivität und Spezifität. Wenn ich diese Daten nicht kenne kann ich natürlich auch nicht sagen was davon ist denn jetzt ungefähr richtig ungefähr falsch also ergibt sich die Frage:\nWerden Sie Daten der Ergebnisse mit der zugehörigen Testmethode versendet?\nMeine Anfrage bei einem Mitarbeiter des Gesundheitsamtes – ähh – mal ja, mal nein\nWenn Ja, wo findet man die Rohdaten?\nIch kenne Sie bis heute nicht – siehe auch meine Anfragen\nWenn Nein, wieso werden diese Daten nicht erfasst, da diese ja in Kombination mit den Daten aus Frage oben die Fehlerrate ausdrückt.\nCT Werte # Jetzt kommen wir zu dem heißen System der sogenannten CT Werte.\nCT ist die Abkürzung in diesem Falle für Cycle Times. das bedeutet die Anzahl der Wiederholungen, mit denen man den Inhalt einer Probe multipliziert, Stopp es ist keine reine Multiplikation ist eine Exponential-Funktion.\nUnd hier kommt jetzt die bösartige Besonderheit und ich zitiere: [7][8]\n______\nWas beeinflusst den CT-Wert?\nLeider kann man von einem hohen CT-Wert nicht direkt auf eine niedrige Infektionsgefahr für andere schließen. Das liegt an verschiedenen Faktoren:\nfehlende Standardisierung !!! ???\nEs gibt keinen einheitlichen, standardisierten CT-Wert, ab dem eine positiv getestete Person nicht mehr als infektiös gilt.\nWas hier nicht gesagt wird aber genauso da hineingehört ist die Tatsache, dass es auch keine Standardisierung gibt, ab wann jemand überhaupt infektiös ist.\n| Further confusion reigns over PCR cycle threshold (Ct) values, viral loads, and infectiousness. In the Liverpool pilot, Innova LFT picked up 19 of 24 (79%) samples with Ct below 20 and ten of 11 (91%) samples with Ct below 18.20 The 66% sensitivity in the Liverpool interim report20 was based cautiously on Ct below or equal to 25 indicating viable virus. For the laboratory processing of the Liverpool samples, Ct values of 21–18 most likely reflect the 100 000 to 1 million RNA copies per mL, quantities below which virus cultures usually become negative and transmission risks are low.22, 23, 24 Other laboratories place this threshold at a Ct of 30.24 There is no international standardisation between laboratories and assays, leaving Ct calibration with viral load poorly reported and easy to misunderstand. | Weitere Verwirrung herrscht über PCR-Zyklusschwellenwerte (Ct), Viruslasten und Infektiosität. In der Liverpooler Pilotstudie erkannte Innova LFT 19 von 24 (79 %) Proben mit Ct-Werten unter 20 und zehn von elf (91 %) Proben mit Ct-Werten unter 18.20 Die 66 % Sensitivität im Liverpooler Zwischenbericht20 basierte vorsichtig auf Ct-Werten unter oder gleich 25, die auf lebensfähige Viren hinweisen. Für die Laborverarbeitung der Liverpooler Proben spiegeln Ct-Werte von 21-18 höchstwahrscheinlich die 100 000 bis 1 Million RNA-Kopien pro mL wider, Mengen, unterhalb derer Viruskulturen in der Regel negativ werden und das Übertragungsrisiko gering ist.22, 23, 24 Andere Labore setzen diesen Schwellenwert bei einem Ct von 30 an.24 Es gibt keine internationale Standardisierung zwischen Laboren und Assays, so dass die Ct-Kalibrierung mit der Viruslast schlecht berichtet wird und leicht missverstanden werden kann. | |---|---| *Nachtrag 25 März 2021* PCR-Test: \"Da die Antikörper Teil der körpereigenen Immunantwort auf die Exposition sind und nicht das Virus selbst, können solche Tests nicht für die Diagnose einer Infektion verwendet werden.\" **Und es geht weiter:** Der tatsächliche positive oder negative Vorhersagewert eines PCR-Tests hängt nicht allein von seiner operativen Genauigkeit ab. Maßgeblich ist auch die Vortestwahrscheinlichkeit, die angibt, wie hoch das geschätzte Risiko für eine Erkrankung vor dem Test ist. Quelle *Ende Nachtrag* Nachtrag 29.03\nhttps://rationalground.com/covid-19-pcr-testing-cycle-threshold-values-are-the-missing-piece-of-the-pandemic-puzzle-until-now/ *Ende Nachtrag 29.03* Toll, oder? # Wenn man jetzt guckt und sagt „was ist denn jetzt, wo, wie überhaupt da“, dann stellt man fest, dass es Anfang des Jahres 2021 seitens der WHO eine klare Anweisung gab das positiv getestete Menschen ohne Infektionen vom Arzt untersucht werden sollten und dann erst nach einer Überprüfung durch den Arzt, welcher eine Infektion feststellen muss (nicht ein Symptom!), das Ganze als positiv gewertet werden soll.\nUnd was macht das RKI? # Wie so üblich was interessiert mich das was die WHO sagt, wir machen das anders.\nHerr Wiehler:\nSie können sich gar nicht vorstellen mit welcher Emotion ich Ihnen jetzt gerne diese Worte ins Gesicht geschleudert hätte.\nDas ist purer Dilettantismus und das ist im Sinne der Seehoferschen „Unterdrückung“[9] eine „maximale Repression“ die sie auf die Bevölkerung ausgeben und das sachlich unbegründet.\nEntschuldigung ich kann nur noch kotzen.\nWeitere Fragen # Nun kommen wir zu den weiteren Fragen, die man hier natürlich dazu tun sollte und die lauten wie folgt:\nWerden die CT Werte der einzelnen Testungen mitgeliefert?\nIch kann mit 20, 30 oder 40 positiv sein, Die Wahrscheinlichkeit, dass ich was habe ist aber eher nur dann gegeben wenn der CT Wert \u0026lt;27 ist.[10] (Und selbst das kann nur mit Überprüfung durch einen Arzt geschehen)\nNachtrag 29.03\n![](./Threshold.png)Solange man das nicht Erfasst, was augenscheinlich durch das RKI und BMG Bund AKTIV verhindert wird ist jeder Test - mehr als Wertlos*Ende Nachtrag 29.03* Anscheinend interessiert das Niemanden: Professionelle Dilettanten == Wissenschaftler # Gibt es eine Vorgabe den CT30 Wert mitzuliefern und wenn Nein, warum nicht?\nNun könnte man ja auch mitliefern, wie der Wert bei 30 ist, aber auch das nicht!\nAb welchem CT Wert mit positiver Reaktion wird dieser trotzdem negativ gezählt?\nAuch hier gibt es laut RKI wohl Doppelnennungen. – Und damit bricht das Zahlengebäude noch weiter zusammen.\nWie viele Mehrfachtestungen finden / Woche statt?\nHerkunft\nFamiliensituation\nWie werden Mehrfachtestungen erfasst?\nWie werden Negativtestungen verarbeitet 1 x positiv und 1 x negativ —\u0026gt; negativ oder positiv?\nHier ist es auch Klasse, die Heidenheimer Fußballer welche positiv getestet wurden und dann Negativ – ja was zählt denn nun?[11]\nHerr Lauterbach – wenn Sie hier von – „Der Test stimmt immer“ sprechen, sind Sie in meinen Augen ein armer Irrer. Da passen sie ja gut in die Talkshows gemäß Gleich und Gleich gesellt sich gern.\nWelche Altersklasse von Menschen ist gerade hospitalisiert?\nMachen wir uns nichts vor, dass älter Menschen da häufiger sind. Auch hier müssten man vergleichen, wie war es eigentlich die Jahre davor?\nWelche Berufsgruppen werden am häufigsten positiv getestet?\nHat jemand von der „Pandemie“ in den Supermärkten Kenntnis genommen, oder dem Auslöser Einzelhandel.\nWer das nicht tut, aber gleichzeitig Berufsverbot ausspricht, sehe ich hier die persönliche Haftung der Minister gegeben, da dies grob fahrlässig oder vorsätzlich ist.\nWie ist die Verteilung der positiven Tests gegenüber der Bevölkerungsdichte?\nJe mehr Personen einer Altersklasse existieren, desto mehr werden nun von einer Sache betroffen sein.\nDa unsere Bevölkerung in den letzten Jahren gealtert ist, ist es völlig normal, dass die absolute Zahl zunimmt.\nDann nur die Absolutzahl zu nehmen ist wohl wieder eine Seehofersche „maximale Repression“ Maßnahme.\nMessmittelfähigkeit # Frühestens wenn die oben angefragten Daten vorliegen, kann man überhaupt in irgendeiner Art und Weise wissenschaftlich arbeiten. Oder können Sie sich vorstellen,\ndass sie in einem Auto fahren, bei dem kein Messinstrument vorhanden ist bzw. jedes Messinstrument irgendetwas anzeigt und das mit dem wir messen wollen als Beispiel die Geschwindigkeit sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt und sie feststellen, dass die gesamten Faktoren, welche das bestimmen de facto eher gewürfelt sind als irgendetwas mit der Realität zu tun haben und jetzt behauptet jemand, dass mit solchen Daten Wissenschaft macht Entschuldigung Leute das funktioniert nicht!\nDas kann man nicht!\nMit Wissenschaft hat das nichts zu tun und jeder der nun sagt ich schwurbel, soll mir bitte gefälligst Zahlen, Daten und Fakten über die Dinge berichten, von denen ich gesprochen habe[12], ansonsten klassifizierte ich eine solche Person als Vollpfosten.\nIch habe diese Daten nicht, und das Amt verweigert die Auskunft.\nErst wenn diese Daten vorliegen kann man arbeiten und das ist das was mich so ankotzt. Die Daten sind nicht da oder werden nicht erfasst.\nAndere Staaten # Aber jetzt kommen wir noch zu einer interessanten Frage, die sich obendrauf setzt.\nWie erklären Sie, dass die Kurvenverläufe in Schweden/Deutschland, in Florida, in North Dakota/South Dakota oder sowie in Kalifornien den Hinweis darauf geben, dass die eingeführte Maskenpflicht und der Lockdown mehr Schaden anrichtet als er an positive Reaktionen hervorruft?\nJa ich weiß jetzt kommt wieder alle und sagen Schweden ist nicht vergleichbar ist ja so dünn besiedelt und die Schweden sind disziplinierter als die Deutschen\nLeute ihr habt einen Knall!\nDas ist eine Rechtfertigung, aber keine Begründung.\nUnd wir können auch noch mal nach Florida schauen. Da war seit September letzten Jahres alles offen, und vergleichen das mit einem mental und kulturtechnisch ähnlichem Bereich in dem Falle mit Kalifornien\nUnd nun stellen Sie fest, dass die Kurven in Florida besser aussehen als die in Kalifornien und wenn man dann noch weiß das in Kalifornien die wilden Maßnahmen herrschen und in Florida nicht.\nSagt man sich nun: Super da scheint irgendwas nicht zustimmen und North Dakota South Dakota in den USA ist genauso und wir stellen fest.\nTexas geht es ebenso, nachdem man die Maßnahmen hat fallen lassen.\nDie Maßnahmen sind irrational # Spätestens, wenn man sich das obige anschaut, muss man feststellen:\nLeute es kann doch nicht sein, dass der eine wild am Lenkrad reisst und der andere das nicht tut und beide die gleichen Reaktionen im Auto haben.\nSollte derjenige der nicht am Lenkrad reist meist auch noch besser die Spur halten, kann man jetzt mit tausend Rechtfertigungen kommen, aber nicht mit Gründen.\nEs muss doch einleuchtend sein, dass wenn ich irgendeine Maßnahme ergreife und damit nicht den gewünschten Effekt erziele, ich irgendetwas falsch mache!\nJetzt zu rufen „Wir reißen noch mehr am Lenkrad“ ist wohl ein Anzeichen für dringenden Therapiebedarf.\nWenn das jemand nicht auf Kette bekommt, ja dann schön, dann geh zurück in den Kindergarten oder in die erste Klasse.\nUnd wer mir sagt ich solle wie einer Frau von der Leyen „nur den offiziellen Quellen trauen“ sagt dann:\n„Egal was für einen Stuß ich mache, ich bin im Recht und Du im Unrecht.“\nDer Inzidenzwert # Es ist offenkundig, dass der sogenannte Inzidenzwert ausschließlich die Anzahl positiver Testfälle gegenüber einer Bevölkerungsdichte ausdrückt.\nVorgabe: Ein Landkreis hat 100.000 Einwohner\n10 durchgeführte Tests und 10 positive  Inzidenz 10 100.000 durchgeführte Tests und 10 positive  Inzidenz 10 Wo würden Sie nun vermuten, dass eine höhere Virus-Belastung vorhanden ist?\nMessfähigkeit des Steuerinstruments # Die Kenngröße welche verwendet wird, ist zur Steuerung irgendeiner Sache völlig ungeeignet, weil sie die tatsächliche Belastung erst gar nicht erfasst und zusätzlich die Krankenhausauslastung Intensivbettenbelegung etc. überhaupt nicht berücksichtigt.\nWenn Sie diese Inzidenz werden als Messinstrument zur Steuerung verwenden ist das wissenschaftlicher Unsinn und grob fahrlässige Zerstörung von Unternehmen, sowie der Zukunft der Menschen in dem Landkreis, in dem sie leben. Das ist das aber was die Politik seit langem treibt, unterstützt von den Medien.\nEbenso, wie in der Zeitschrift Nature berichtet wird, sind die Maßnahmen Maskenmandat/Lockdown nachweislich ohne Effekt.[13]\nSo kommen dann die Selbstmorde[14][15] und sehen sich mir bitte nach, wenn ich nicht alle deutschen Studien raushole, aber selbst da werden Sie feststellen, dass das auch hier der Fall ist.\nDazu kommt jetzt das ca. 20 % der Unternehmen in Deutschland mit der völlig irrationalen Lockdown-Politik[16] kurz vor dem Zusammenbruch sind. (ich gehe eher von 25-30% aus, da kaum jemand gerne sagt dass er Probleme hat.)\nAllerdings ist das noch nicht in der Statistik, weil die Regierung, das Insolvenzgesetz so geändert hat, sodass die Dinge jetzt noch nicht aufschlagen müssen.\nFür mich heißt obiges # Entweder wir haben dort hoch professionelle Dilettanten sitzen, welche im Zuge einer Machtanmaßung meinen, sie müssten mit schwachsinnigen Zahlen hantieren und sich damit selbst als Diktator klassifizieren, oder aber wir haben es mit Spacken zu tun, welche dort auch nicht hingehören.\nEgal wie sie es drehen und wenden. Wer diese Daten nicht erfasst und mit Daten, die in sich in der Konsistenz unmöglich sind, versucht Menschen zu drangsalieren, während man gleichzeitig den irreversiblen Nachweis dafür hat, dass die Maßnahmen nicht zielführend sind bzw. den irreversiblen Nachweis dafür hat, dass andere Staaten ohne diese Maßnahmen besser durch die Krise kommen und weiterhin an den Maßnahmen festhält ist in von jeglicher Verantwortung in jeglichem Job zu entbinden\nUnd ich würde einem Jens Spahn nicht einmal zutrauen mit einem Besen vor der Tür kehren zu können.\nWie in dem folgenden Bild zu sehen, sind da auch keine Korrelationen, von Ursächlichkeiten ganz zu schweigen.\n![](./6.jpg)So, jetzt denke ich habe ich mich erst mal genug ausgekotzt. ich bin, ich denke das kann jeder nachvollziehen der den Text gelesen hat, mehr als angepisst ob der meines Erachtens professionellen dilettantischen Regierung und der an ihren rockerzipfelhängenden Institutionen und Professoren. In dem Sinne erst mal einen schönen Tag.\nNachtrag 29.03 # welche Lockdown-Maßnahmen bringen was # Im Januar hatte die FDP-Fraktion die Bundesregierung gefragt, welche Lockdown-Maßnahmen was gebracht haben. Die Antwort: Wissen wir nicht. Strategie ist also eher so nicht exixtent.\nhttps://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wolfgang-kubicki-im-te-interview/ Datenerfassung der Tests - ungenügend. Erfassung der Maßnahmen Wirksamkeit - ungenügend. \"Blinde\" fahren auf Sicht. **Ich stelle mir vor wir hätten solche Ingenieure bei der Automobil, Luftfahrt, Medizin, Industrie…**. Zusammenfassung # Die Daten mit denen gearbeitet sind, sind IMHO mit „Schrott“, sehr wohlwollend beschrieben.\nDaraus Maßnahmen abzuleiten ist nicht möglich und als Schlussfolgerung als Offenkundige Tatsache kommt, dass die Maßnahmen also weder angemessen noch sonst etwas sein können und damit gesetzwidrig sind.\nSolange keine Zahlen vorliegen, welche belastbar sind, und das Obige zeigt klar, dass die Zahlen es nicht hergeben ist das Folgende nicht gegeben.\nLegitimer Zweck ist nicht gegeben # Der Zweck der Maßnahme setzt den Maßstab und Bezugspunkt für die Frage, ob die Maßnahme zur Erreichung gerade dieses Zwecks geeignet, erforderlich und angemessen ist.\nGeeignetheit ist nicht gegeben # Wenn die Maßnahme die Erreichung des Zwecks kausal bewirkt oder zumindest fördert, ist sie geeignet..\nErforderlichkeit ist nicht gegeben # Die Maßnahme ist erforderlich, wenn kein milderes Mittel gleicher Eignung zur Verfügung steht, genauer: wenn kein anderes Mittel verfügbar ist, das in gleicher (oder sogar besserer) Weise geeignet ist, den Zweck zu erreichen, aber den Betroffenen und die Allgemeinheit weniger belastet.\nAngemessenheit ist nicht gegeben # Verhältnismäßig im engeren Sinn ist eine Maßnahme nur dann, wenn die Nachteile, die mit der Maßnahme verbunden sind, nicht völlig außer Verhältnis zu den Vorteilen stehen, die sie bewirkt. An dieser Stelle ist eine Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile der Maßnahme vorzunehmen. Dabei sind vor allem verfassungsrechtliche Vorgaben, insbesondere Grundrechte zu berücksichtigen.\nMeine Anfrage an das RKI, BMG und die Landesregierung BW # ![](./anfrage.png)## Die Antwort Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,\nvielen Dank für Ihre Nachricht an Herrn Ministerpräsident Winfried Kretschmann bzw. an das Staatsministerium. Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Das Corona-Virus hat unser Leben und unseren Alltag verändert und gemeinschaftliches Handeln ist wichtiger denn je!\nWir erhalten sehr viele Zuschriften im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir auf die eingehenden Anliegen, Fragen und Anregungen nichtim Einzelnen antworten können. Auch dass die Antwort sehr lange gedauert hat, tut uns leid.\nNachfolgend haben wir Ihnen Hinweise und Informationen zu den vielfältigen Fragestellungen zusammengestellt, die Ihnen hoffentlich weiterhelfen können:\n- Unter diesem Link können Sie sich über den aktuellen Lagebericht informieren und das Faktenblatt zum Coronavirus des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg herunterladen, das einen ständig aktualisierten und guten Überblick über alle wichtigen Themen und Kontakte gibt: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/Coronavirus.aspx\n- Zu den Coronaregelungen des Landes finden Sie hier Fragen und Antworten: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/uebersicht-fragen-und-antworten/\n- Viele Kommunen und Landkreise berichten auf ihren Websites über alle lokalen und regionalen Entwicklungen zum Corona-Virus. Wir haben alle Informationsangebote der Land- und Stadtkreise sowie aller größeren Städte in Baden-Württemberg übersichtlich für Sie zusammengestellt. Unter den angegebenen Kontaktdaten können Sie auch die aktuellen, vor Ort geltenden Regelungen und Hinweise erfragen:\nhttps://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/informationen-der-kommunen-und-landkreise/\n- Das Regierungspräsidium Stuttgart/Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat eine Hotline für Ratsuchende eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555. Für gehörlose Menschen steht die Hotline montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr als Video-Chat zur Verfügung\nDie Landesregierung informiert auch laufend auf Baden-Wuerttemberg.de, ihrem Newsletter und über den Messenger-Dienst. Soweit Ihre Nachricht Anregungen enthält, werden diese in die weiteren Überlegungen einfließen.\nWir wünschen Ihnen alles Gute – vor allem Gesundheit!\nMit freundlichen Grüßen\nStaatsministerium Baden-Württemberg\nUnd meine bis heute darauf gesendete unbeantwortete Anfrage # ganz lieben Dank zunächst für die Antwort.\nDer Inhalt Ihrer Antwort ist allerdings erschreckend.\nDie Tatsache, dass Sie auf meine Fragen keine Antwort haben, zeigt jedoch:\nEs ist offenkundige Tatsache, dass die Regierung in keinster Weise Ahnung über das hat, was überhaupt gemessen wird und warum Sie etwas tun.\nUnter Bezugnahme auf meine Fragen antworten Sie also sinngemäß:\nWir haben zwar keine Ahnung was da wie gemessen wird und ob die Ergebnisse irgendetwas mit der Realität zu tun haben, aber wir schränken jetzt, sachbezugsgrundlos Freiheitsrechte ein.\nSchau mal hier - da haben wir was hingeschrieben, was Dich ablenken soll und mit deinen sachlichen Fragen nix zu tun hat.\nIch sehe das Verhalten was hier an den Tag gelegt wird einen professionell getrieben Dilettantismus.\nVielleicht haben Sie Verständnis dafür, dass ich einem solchen Vorgehen, dass mit wissenschaftlichen Grundlagen nichts zu tun hat, jegliche Legitimität abspreche, Grundrechte einzuschränken.\nEbenso lässt mich ein solches Vorgehen am Geisteszustand und dem Demokratieverständnis der Handelnden zweifeln.\nIn den Letzten Tagen noch folgende Information hinzu:\nDie Peer Reviewte Studie zum PCR Test, der vielfach als Grundlage herangezogen wird, offenbart schwerste handwerkliche Mängel in der Methode.\nAuf gut Deutsch, dass was als Zahlengrundlage verwendet wird ist unbrauchbar und absolut nicht geeignet.\nDie Todelfallzahlen https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/ unter Bezug auf diesen Artikel (welcher sachsauber ist) https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Todesfaelle-Ueber-die-fragwuerdige-Diagnostik-und-die-irrefuehrende-Darstellung-in-4973792.html offenbaren, ein grundsätzliche Lüge in der Gefährlichkeit und der Zuordnung.\nIch wiederhole nochmals meine Fragen, wie im Original angefragt und erwarte eine Antwort innerhalb der nächsten 7 Tage - also bis zum 09.12 Dez 2020 eingehend bei mir.\nHochachtungsvoll\nUnd das BMG # Sehr geehrte Damen und Herren,\nSie haben meine Fragen nicht beantwortet!\nanstatt ein Standard zu antworten, wäre ich ihnen verbunden, wenn Sie die Fragen beantworten und nichts mehr und nichts weniger.\nGenau solche Art von Antworten, bei denen zu erkennen ist, dass der Beantwortende KEIN Interesse an der Beantwortung der Fragen gehabt hat, verringern signifikant die Akzeptanz jeglicher Maßnahmen einer Regierung.\nIch brauche kein Ping Pong sondern kalter Wissenschaftliche Daten, welche von Ihnen bisher nicht bereitgestellt werden.\nDaher wiederhole ich hier noch mal die Fragen\n1. Wieviele Tests(Methoden) werden derzeit beim Testen auf COV-19 eingesetzt?\n1.a Wenn Sie das nicht wissen, warum wurde das bisher nicht erfasst?\n2. Welche Werte der Sensitivität und Spezifität gehören zu den jeweiligen Tests?\n2.a Wer hat diese Werte nach welcher Methode ermittelt?\n2.b Wo sind diese Daten zugänglich?\n2.c Wenn Sie das nicht wissen, warum wurde das bisher nicht erfasst?\n3. Werden Sie Daten der Ergebnisse mit der zugehörigen Testmethode versendet?\n3.a Wenn Ja, wo findet man die Rohdaten?\n3.b Wenn Nein, wieso werden diese Daten nicht erfasst, da diese ja in Kombination mit den Daten aus Frage 2 die Fehlerrate ausdrückt.\n4. Wieviele Mehrfachtestungen finden finden / Woche statt?\n4.a Wie werden Mehrfachtestungen erfasst bei 2 Tests - als - wenn positiv dann 2 x erfasst?, wenn 3 x positiv = 3x?\n4.b Wie werden Negativtestungen verarbeitet 1 x positiv und 1 x negativ —\u0026gt; negativ oder positiv?\nAm 26.10.2020 um 13:39 schrieb infos@bmg.bund.de:\nSehr geehrter Herr,\nvielen Dank für Ihre E-Mail vom 24. Oktober 2020.\nIm Situationsbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zu COVID-19 finden Sie täglich aktuelle Informationen zu\n· Epidemiologischer Lage in Deutschland: geografische Verteilung (Fallzahlen und 7-Tages-Inzidenz nach Bundesland), zeitlicher Verlauf, demographische Verteilung, klinische Aspekte, Betreuung/Unterbringung/Tätigkeit in Einrichtungen, Ausbrüche, Nowcasting und R-Schätzung, Hinweise zur Datenerfassung und -bewertung\n· Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI)\n· Risikobewertung durch das RKI\n· Empfehlungen und Maßnahmen in Deutschland\n· Epidemiologischer Lage global\n· Empfehlungen und Maßnahmen global\nEinmal wöchentlich werden zusätzlich folgende Informationen bereitgestellt:\n· dienstags: ausführlichere epidemiologische Darstellung nach Meldewochen (z.B. Alter, Geschlecht, Anteil Hospitalisierte); Expositionsländer\n· mittwochs: bundesweite Testhäufigkeit und -kapazitäten\n· donnerstags: Ergebnisse aus weiteren Surveillance-Systemen des RKI zu Atemwegserkrankungen; Inanspruchnahme von Notaufnahmen\n· freitags: Mortalitätssurveillance\nDie Situationsberichte finden Sie unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html.\nWeitere Informationen finden Sie unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html.\nDieses Schreiben ist im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durch das Bürgertelefon erstellt worden und dient Ihrer Information.\nSollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns auch anrufen. Wir helfen gern.\n- Bürgertelefon zur Krankenversicherung: 030 340 60 66 01\n- Bürgertelefon zur Pflegeversicherung: 030 340 60 66 02\n- Bürgertelefon zur gesundheitlichen Prävention: 030 340 60 66 03\nMit freundlichem Gruß\nBürgertelefon im Auftrag des\nBundesministeriums für Gesundheit\nWeitere Informationsangebote:\nBeratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte:\n- Fax 030 340 60 66 07\n- E-Mail info.deaf@bmg.bund.de\ninfo.gehoerlos@bmg.bund.de\n- Gebärdentelefon www.gebaerdentelefon.de/bmg\nGesundheitspolitische Informationen\nKostenloses Abonnement unter:\nwww.bmg-gp.de\nPublikationsverzeichnis\nDas aktuelle Publikationsverzeichnis des BMG können Sie unter Angabe der Bestellnummer BMG-G-07014 kostenlos per E-Mail anfordern: publikationen@bundesregierung.de\nInternet\nAktuelle Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie unter:\nwww.bundesgesundheitsministerium.de\nDer Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Nähere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten können Sie der Datenschutzerklärung auf https://www.bundesgesundheitsministerium.de/datenschutz.html entnehmen.\nDie Information in dieser E-Mail ist vertraulich und exklusiv für den/die Adressaten bestimmt. Weiterleitung oder Kopieren, auch auszugsweise, darf nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Absenders erfolgen. In jedem Fall ist sicherzustellen, dass keinerlei inhaltliche Veränderungen erfolgen. Der Absender ist von der Richtigkeit dieser Mail zum Zeitpunkt ihrer Erstellung überzeugt. Er übernimmt jedoch keine Haftung für ihre Richtigkeit. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese E-Mail.\n[1] https://www.bioscientia.de/home/aktuelles/2020/08/wie-zuverlaessig-ist-der-pcr-nachweis/\n[2] https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html\n[3] https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/03_21.pdf?__blob=publicationFile\n[4] Senditivität: Wenn es da ist, mit welcher % Wahrscheinlichkeit finde ich es heraus\nSpezifität : Wenn es NICHT da ist, mit welcher Wahrscheinlichkeit finde ich das,\n[5] https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Labor-liefert-reihenweise-falsch-positive-Corona-Ergebnisse-414167.html\n[6] https://www.krone.at/2371270\n[7] https://www.dw.com/de/was-ist-der-ct-wert-und-wie-kommt-er-zustande/a-56097309\n[8] https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)00425-6/fulltext\n[9] https://www.focus.de/politik/deutschland/um-massnahmen-repressiver-natur-zu-planen-innenministerium-liess-wissenschaftler-modell-entwickeln-um-corona-massnahmen-zu-rechtfertigen_id_12953818.html\n[10] https://www.ndr.de/nachrichten/info/54-Coronavirus-Update-Eine-Empfehlung-fuer-den-Herbst,podcastcoronavirus238.html\n[11] https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-heidenheim/unterschiedliche-testergebnisse-corona-chaos-heidenheim-100.html\n[12] Das wäre das RKI, oder das BMG, welche da aber bisher vollständig versagen.\n[13] https://www.nature.com/articles/s41598-021-84092-1#Bib1\n[14] https://www.aier.org/article/more-covid-suicides-than-covid-deaths-in-kids/\n[15] https://www.tagesspiegel.de/berlin/folgen-der-corona-pandemie-berliner-schueler-berichten-von-gewalterfahrungen-und-verzweiflung/26989734.html\n[16] https://www.ifo.de/node/62207\nhttps://www.youtube.com/watch?v=_XOag4jvwGA\u0026amp;t=41s Wie ist das in Deutschland CDC study finds about 78% of people hospitalized for Covid were overweight or obese https://www.cnbc.com/2021/03/08/covid-cdc-study-finds-roughly-78percent-of-people-hospitalized-were-overweight-or-obese.html\nNachtrag - Prof. Dr. Werner Bergholz hat die gleichen Fragen\n[Stellungnahme\\_Prof\\_Dr\\_Werner\\_Bergholz\\_zur\\_Cov19\\_Teststrategie\\_für](/wp-content/uploads/2021/03/Stellungnahme_Prof_Dr_Werner_Bergholz_zur_Cov19_Teststrategie_für.pdf)[Herunterladen](/wp-content/uploads/2021/03/Stellungnahme_Prof_Dr_Werner_Bergholz_zur_Cov19_Teststrategie_für.pdf)Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. FFP2-Maskenpflicht in Berlin gefährdet mehr als dass sie nützt https://www.krankenhaushygiene.de/informationen/824\nZur Wirksamkeit der Impfungen\nhttps://www.haaretz.com/israel-news/thousands-of-israelis-tested-positive-for-coronavirus-after-first-vaccine-shot-1.9462478\nWarum stirbt in Texas Keiner?\nhttps://www.aier.org/article/why-is-everyone-in-texas-not-dying/ # Aktualisierter Cochrane Review bewertet Zuverlässigkeit von Schnelltests zum Nachweis von COVID-19 ![](https://www.cochrane.de/sites/cochrane.de/files/public/styles/news/public/uploads/image_field/adobestock_342128233.jpeg?itok=PRtQ-WTM)#### Ein aktualisierter Cochrane Review zu Schnelltests für den Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion zeigt, dass Antigen-Schnelltests bei Menschen mit potentiellen Symptomen von COVID-19 besser geeignet sind, Fälle von COVID-19 korrekt zu identifizieren als bei symptomlosen Personen. Er zeigt zudem große Unterschiede in der Genauigkeit der Tests verschiedener Hersteller, wobei nur sehr wenige die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegten Mindeststandards erfüllen. Stand der Evidenz ist der 30. Septemper 2020, der Review enthält noch keine Studien zm Einsatz von Schnelltests in Schulen. https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD013705.pub2/full/de\n![](./Bildschirmfoto-2021-04-09-um-06.22.40-1024x881.png) https://twitter.com/TODAYshow/status/1380134029765263360?s=20 ![](./rki-1024x555.jpeg)## Nochmals zum Unsinn des PCR https://www.youtube.com/watch?v=vx9hEiwjIwI ![](/wp-content/uploads/2021/04/Nicht-aussagekräftig-1024x698.jpeg)","date":"23. March 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/professionelle-dilettanten-und-sogenannte-wissenschaftler/","section":"Blogs","summary":"In Anbetracht des Datenchaos was seitens der Regierung regelmäßig geliefert wird, ist mein Vertrauen in die Politik auf dem Nullpunkt angelangt. Die Maskendeals sind eher etwas, mit dem ich ganze Zeit gerechnet habe, weitere Deals kommen jeden Tag ans Licht und die allgemeine Korruption, die sich da breitgemacht hat, sehe ich auch eher als ein über Jahren etabliertes System. Was aber viel interessanter ist, ist die Einschränkung von Grundrechten, welche derzeit ohne jegliche Art eines vernünftigen Messinstruments durchgesetzt werden. Und offenkundig gesetzwidrig sind.\n","title":"Professionelle Dilettanten und sogenannte Wissenschaftler","type":"blog"},{"content":"Vorwort\nDie Boeing 737 MAX 8 ist ein klassisches Beispiel für ausufernde Qualitätskosten.\nDas Dieselgate muss man auch nicht weiter ausführen. Das Desaster mit dem VW ID.3 (Verzögerte Auslieferung und Task Force) gehört auch dazu. Die Liste ist – mehr als lang.\nDas „magische Dreieck“ – Zeit, Qualität und Kosten wird immer wieder angesprochen. Da denkt man, dass es durch „Agilität“ besser wird, die Erfahrung stützt diese Theorie bis heute nicht.\nDie klassische Ausgangssituation in fast jedem Projekt heutzutage ist:\nUnklare Anforderungen und Eine unstrukturierte Projektsituation Unzureichendes Budget Unzufriedenstellenden Beifügung von Neben-/Hauptanforderungen des Kunden in Richtung Kommunikation oder Homologation Sich widersprechende oder Völlig unangemessene Beifügung von mitgeltenden Unterlagen. (Ein Satz hätte gereicht, aber 120 Seiten gesendet) Die Projektmanager Aufgaben bestehen oftmals darin die Entwicklungskosten, speziell die Qualitätskosten der Entwicklung zu minimieren. Die Folgekosten schlechter Qualität (schlechte Entwicklungsqualität, Task Force Management, Rückrufe, Reparaturen etc.), welche sich aus der daraus resultierenden Entwicklungsqualität ergeben, werden gerne ausgeblendet.\nDabei hat der Projektmanager alle Werkzeuge in der Hand, damit er die Qualitätskosten reduzieren kann. Ebenso kann er, sofern es nicht das erste Projekt in dem Umfeld ist, die tatsächlichen Kosten sachlich begründen.\nIch gehe im Folgenden auf die Studienergebnisse des PMI für Projektversagen ein und koppel diese mit den klassischen Themen des Projektmanagements, zeigen Ihnen wo hier Qualitätsthemen liegen, wie Sie diese identifizieren und wie Sie sicherstellen „auf Kurs zu bleiben“.\nNormen # Normen kann man als „Bremse“ ansehen oder man sieht Sie als kondensiertes Wissen an, welches einem helfen kann, die Entwicklung zu optimieren und unnötige Kosten zu vermeiden.\nOftmals lassen sich aufgrund von inneren Zwängen und äußeren Einflüssen, nicht immer klar Wege beibehalten, die man eigentlich gehen müsste. Das ist sozusagen Tagesgeschäft.\nDas Video zum Vortrag # https://www.youtube.com/watch?v=ClmQitO6lDY ","date":"24. November 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/qualitaetskosten-in-projekten-senken/","section":"Blogs","summary":"Vorwort\nDie Boeing 737 MAX 8 ist ein klassisches Beispiel für ausufernde Qualitätskosten.\nDas Dieselgate muss man auch nicht weiter ausführen. Das Desaster mit dem VW ID.3 (Verzögerte Auslieferung und Task Force) gehört auch dazu. Die Liste ist – mehr als lang.\nDas „magische Dreieck“ – Zeit, Qualität und Kosten wird immer wieder angesprochen. Da denkt man, dass es durch „Agilität“ besser wird, die Erfahrung stützt diese Theorie bis heute nicht.\n","title":"Qualitätskosten in Projekten senken","type":"blog"},{"content":" Das Biologische Prinzip # ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Prozessbilder_und_Daten/513845_web_R_by_Dieter_Schu__tz_pixelio.de.jpg)\"Kampfsport\" Bild Dieter Schütz pixelio.deIn der Biologie kann jede Zelle jede Zelle ersetzen. Aus einer einzigen Zelle geht Alles hervor, - Jede Zelle kann an beliebigem Ort eine \"neue\" Funktion ausfüllen. **Das** geht auch in einer Firma. Das benötigt aber eine VOLLSTÄNDIGE FIRMA! Kämpfen und Gewinnen # Wir haben jahrelang in allen möglichen Filmen, Western, Kriegsfilmen, Martial Arts, Terminator \u0026hellip;.. und , und gelernt:\nNur derjenige der sich wehrt gewinnt.\nUND er muss als Sieger hervorgehen!\nDas hat sich extrem auf die Geschäftswelt übertragen und führt zu ständigen \u0026ldquo;Kämpfen\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Übernahmeschlachten\u0026rdquo; und anderen \u0026ldquo;Kriegshandlungen\u0026rdquo;.\nAikido Prinzip # (Wikipedia) Ziel .. ist es, einem Angriff dadurch zu begegnen,\n\u0026hellip; die Angriffskraft leitet (Abwehr) und es dem Gegner unmöglich macht, seinen Angriff fortzuführen (Absicherung)\nkeine Absicht zum Gegenangriff Einnahme einer günstigen Position und ständige Kontrolle des Kontakts mit dem Gegner. den Angreifer nicht zu verletzen, sondern in eine Situation zu führen, in der sich dieser beruhigen kann. Nutzen Sie die Energie des \u0026ldquo;Angreifers\u0026rdquo; für sich selbst # Aikido nutzt die Kraft des Gegners als Unterstützung für die eigenen Ziele im Sinne von:\n\u0026ldquo;If a motion comes in, take it and win\u0026rdquo;\nDie Prinzipien, so wie oben genannt, kann man auch im Unternehmen nutzen, um damit in eine Position zu kommen, wo man wirklich nebeneinander erfolgreich agiert.\nÄnderung der Denkweise # Ja, es wird weiterhin einen Chef geben, weil auch in der Biologie alles hierarchisch organisiert ist.\nAber Sie stellen sicher, dass die Interaktion der untereinander benachbarten Abteilungen (Funktionsgruppen) signifikant verbessert wird.\n","date":"24. August 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/aikido-das-biologische-prinzip/","section":"Blogs","summary":"Das Biologische Prinzip # ![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Prozessbilder_und_Daten/513845_web_R_by_Dieter_Schu__tz_pixelio.de.jpg)\"Kampfsport\" Bild Dieter Schütz pixelio.deIn der Biologie kann jede Zelle jede Zelle ersetzen. Aus einer einzigen Zelle geht Alles hervor, - Jede Zelle kann an beliebigem Ort eine \"neue\" Funktion ausfüllen. **Das** geht auch in einer Firma. Das benötigt aber eine VOLLSTÄNDIGE FIRMA! Kämpfen und Gewinnen # Wir haben jahrelang in allen möglichen Filmen, Western, Kriegsfilmen, Martial Arts, Terminator ….. und , und gelernt:\nNur derjenige der sich wehrt gewinnt.\nUND er muss als Sieger hervorgehen!\nDas hat sich extrem auf die Geschäftswelt übertragen und führt zu ständigen “Kämpfen”, “Übernahmeschlachten” und anderen “Kriegshandlungen”.\n","title":"Aikido – das Biologische Prinzip","type":"blog"},{"content":"","date":"20. August 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/entwicklungsprozesse/","section":"Tags","summary":"","title":"Entwicklungsprozesse","type":"tags"},{"content":"","date":"20. August 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/prozesse/","section":"Tags","summary":"","title":"Prozesse","type":"tags"},{"content":" Probleme # Egal was Sie an Problemen haben\nkeine Zeit Ablenkungen Kunden Lieferanten Service \u0026hellip; Sie haben ein Prozessproblem! # Klassisches Problem # Wir haben keine Zeit um die Prozesse einzuführen, weil wir so viel zu tun haben (meistens Fehlerbehebung).\nGlauben Sie wirklich, dass die Probleme verschwinden, wenn Sie die aktuellen Fehler behoben haben, OHNE eine strukturelle Änderung zu tätigen?\nRCA # RCA ist die Abkürzung für Root Cause Analyse - Ursachenanalyse.\nMacht man in der Technik immer (sollte man immer machen) - aber was ist mit der Ursachenanalyse in der Organisation?\nWird das Problem durch die Einführung eines Tools \u0026ldquo;erledigt\u0026rdquo;?\nOkay - Sie bekommen ein paar neue Probleme, wenn Sie so vorgehen.\nKein Tool löst Ihre Prozessprobleme!\nErst haben ein Gewehr, dann schießen! # Auch wenn \u0026ldquo;der Chef\u0026rdquo; sich noch so aufregt, oftmals ist er derjenige, der das Ganze \u0026ldquo;verbockt\u0026rdquo; hat.\nIch erinnere mich an das Jahr 2019. Ich sitze bei einem bekannten Automobilzulieferer für Steuergeräte. Die Aussage des CTO:\nich glaube wir haben unsere Prozesse das letzte Mal in 2002 \u0026ldquo;angefasst\u0026rdquo;.\naus dem Gespräch zur Einführung eines neuen Werkzeuges in Köln im März 2016\nUnd Sie wundern sich warum solche Dinge wie \u0026ldquo;Dieselgate\u0026rdquo; oder das 737 Max 8 Desaster passieren kann?\nIm obigen Fall ist es zwingend notwendig erst einmal überhaupt die Prozesse sich einmal anzuschauen. Seit 2002 sind zigtausende Änderungen passiert.\nDer obige Prozess wird also gar nicht gelebt!\nDas Problem ist, dass \u0026ldquo;der Chef\u0026rdquo; nicht dafür Sorge getragen hat, dass anwendbare Prozesse im Unternehmen eingeführt und gepflegt werden.\nWenn er also es versäumt - die Mitarbeiter wollen meist gute Prozesse - sollte \u0026ldquo;das Geschreie\u0026rdquo; zurück kommen.\nWirkliche Vorgesetzte schreien oder beschuldigen (fast) nie! # Schreien oder Beschuldigen im Unternehmen, zeigt immer die Unfähigkeit mit einer Sache umzugehen. (Gefahrenrufe aussen vor)\nDerjenige, welcher regelmäßig lautstark seinen Unmut äußert, zeigt im Endeeffekt nichts, außer dass er nicht Herr der Lage ist.\nSie werden im Auto vielleicht mal schreien, wenn etwas wildes passiert, aber Sie wissen, dass es nichts nutzt, den Motor anzuschreien.\nDavon wird es nicht besser.\nStellen sie sich vor, Sie haben einen exzellenten Prozess.\nDann wissen Sie, dass jegliche Ablenkung welche auftreten in Ihren Prozessen beschrieben ist, sowie das Handling dieser Ablenkungen.\nGlauben Sie wirklich, dass hier etwas schief gehen kann?\nWenn es schief gegangen ist, dann deshalb, weil der Prozess nicht stimmt, oder der Mitarbeiter ihn nicht korrekt ausgeführt hat.\nWenn der Prozess nicht stimmt, so ist es die Aufgabe der Führungskraft dafür zu sorgen, dass ein funktionaler Prozess eingeführt und aufrecht erhalten wird.\nWenn der Mitarbeiter einen Fehler gemacht hat, gilt es\nden Fehler zu korrigieren und den Mitarbeiter zu korrigieren. Und wenn das alles nichts nützt und der Mitarbeiter sich nicht korrigieren lassen möchte, so mag es in den seltensten Fällen einmal notwendig sein sich von dem Mitarbeiter zu trennen.\nDie Qualität der Produkte # Qualität = Übereinstimmung mit den Anforderungen.\nQualität ist also folgerichtig immer das Ergebnis der Ausführung von Tätigkeiten, welche den Anforderungen an diese Tätigkeiten entsprechen.\nZurück zum Obigen kann man also feststellen, dass ein Problem aufzeigt, dass irgendeine Tätigkeit in der Entwicklung, oder aber auch in den ganz normalen Prozessen nicht richtig durchgeführt worden ist. Daraus leitet sich ab, das ist ein Prozess Problem gibt.\nWas ist ein Prozess? # Ein Prozess ist die Beschreibung von Tätigkeiten zur Erreichung eines Zieles. Je nach Ebene der Prozesse (Geschäftsführung. /\u0026hellip;../ ./Arbeiter) sind unterschiedliche Gesichtspunkte der Prozesse vorhanden, aber im Endeeffekt hat ein Prozess immer nur drei Teile, und selbst jegliche Tätigkeit kann mal als kleinen Prozess betrachten.\nEingang Manipulation Ausgang mehr gibt es nicht.\nNatürlich müssen Sie, damit sie etwas tun können, die notwendigen Materialien/Informationen/(Was auch immer) haben, damit sie überhaupt anfangen können.\nWenn Ihnen der Bericht des Mitarbeiters über die geleisteten Stunden fehlt, können Sie in der Buchhaltung nicht arbeiten.\nErst wenn Sie die Daten haben und zwar vollständig, was auch gegebenenfalls die Freigabe durch den Vorgesetzten bedingt, können Sie loslegen. Ab jetzt diese Daten manipuliert / geändert / mit weiteren Daten verbunden.\nAlso der Bericht über die Daten wird in irgendein System übertragen und dort mit den personenbezogenen Daten des Mitarbeiters verheiratet und daraus abgeleitet, in Abhängigkeit von den Steuervorgaben eine Abrechnung erstellt. Nun wird diese Abrechnung an den Aussteller der Stunden Abrechnung zurückgegeben, damit dieser eine Rückmeldung über seine Entgelte bekommt. Die Fleißarbeit # Fleißarbeit besteht nun darin diese Prozesse detailliert zu beschreiben, natürlich immer passend für die entsprechende Zielgruppe. Und natürlich müssen Sie auch wissen was Sie tun müssen, sofern einmal etwas nicht stimmt, oder sofern etwas in den Prozess hineingerät, was da nicht hinein gehört.\nFehler # Treten immer auf, wenn irgendeiner dieser Prozesse.\nNicht vorhanden ist Falsch ist Nicht gelebt wird Übertragen Sie den Prozess auf das Autofahren.\nImmer wenn es einen Unfall gegeben hat, oder irgendeine Situation aufgetreten ist, welche gefährlich war, können Sie davon ausgehen dass der beschriebene Prozess mit allen Zusatz und Unterprozessen nicht gelebt worden ist und dementsprechend greift die Maschinerie der Justiz dort ein.\nDie Probleme # Die Probleme, welche ich oben beschrieben habe, können also alle darauf zurückgeführt werden, dass irgendein Prozess nicht korrekt durchgeführt wird. Wenn sie tatsächlich unter Überlastung leiden, weil immer mehr Aufträge hereinkommen, welche von den Mitarbeitern nicht abgearbeitet werden können, so können Sie feststellen, dass der Prozess der Personalbeschaffung nicht funktioniert hat. Die Lösung sollte darin bestehen zuerst das Problem natürlich zu beseitigen, beziehungsweise so weit wie möglich zu verringern und dann im folgenden die Ursache für den fehlerhaften Prozess zu finden und so zu korrigieren dass dieser Fehler nicht mehr auftritt.\nVerantwortlich dafür das zu tun, ist der Vorgesetzte, der den Missstand findet.\n(Über die Ignoranz einiger Vorgesetzter, werde ich mich hier nicht auslassen.)\nVorgesetzte oder Führungskräfte? # Heutzutage wird das gerne delegiert. Viele Vorgesetzte wollen nicht sich um Details kümmern, andere können das aufgrund der schieren Quantität nicht mehr. Die Vorgesetzten, welche nicht wollen müssen aber genau so korrigiert werden, wie man einen Mitarbeiter korrigieren würde.\nHier wird oftmals darauf verwiesen, dass der Vorgesetzte keine Zeit mehr hat sich darum zu kümmern was auf den unteren Ebenen passiert. Das ist so wie wenn sie einen Piloten vor sich hätten, der ihnen sagt, dass er die Grundlagen der Aerodynamik, oder der Turbine nicht lernen kann, weil er fliegen muss.\n\u003e Mit einem solchen Piloten möchte ich nicht fliegen. Viele Vorgesetzte befinden sich jedoch auf einem besonnden Zustand und kämpfen darum ihre Position zu erhalten. Es gibt viele Führungskräfte, welche sich die Mühe machen und wirklich etwas lernen wollen und dementsprechend auch führen können. Wenn sie Mitarbeiter in Ihrem Hause haben, egal auf welcher Ebene, welche keine Zeit finden etwas zu lernen, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, ob sie die richtige Person in fder Führungsriege haben. Zusammenfassung # Finden Sie die Ursache! Beseitigen Sie die potentielle Gefahr. Sie heraus, was die Ursache des Problems gewesen ist. Bauen Sie das ganze neu auf und stellen Sie sicher, dass dieser Fehler nicht auch einmal passieren kann.\n(Das beinhaltet Ausbildung, Prozesse und Methoden) Stellen Sie sicher dass die Prozesse und Methoden in Anwendung sind und bleiben sowie gegebenenfalls korrigiert werden. Sie glauben nicht wie einfach das Leben sein kann! Viel Erfolg.\n","date":"20. August 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/sie-haben-ein-prozessproblem/","section":"Blogs","summary":"Probleme # Egal was Sie an Problemen haben\nkeine Zeit Ablenkungen Kunden Lieferanten Service … Sie haben ein Prozessproblem! # Klassisches Problem # Wir haben keine Zeit um die Prozesse einzuführen, weil wir so viel zu tun haben (meistens Fehlerbehebung).\n","title":"Sie haben ein Prozessproblem!","type":"blog"},{"content":"","date":"17. August 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/buzzword/","section":"Tags","summary":"","title":"Buzzword","type":"tags"},{"content":"#AI, #KI, #Agile, #DevOps, #Startup, #Digitalisierung, #Disruption, #Cloud, #IOT, #Industrie4.0, #VirtualReality, #Scrum, #RapidPrototyping, #DesignThinking, #cyber, #Hashtag\nWhat are the missing Buzzwords?…..\n#SaneThinking, #SoundThinking, #SystemsEngineering, #ComplexSystems, #embedded\nIt might be very boring to read, as all the following is common knowledge.\nIt does not help you if you ignore the roots, even though it is quite common today.\nWatch out. Mechanical things work in the physical universe - Thought (and sometimes the software) works in the immaterial universe.\nNo matter what you do. Thoughts are needed and great, but YOU have to put LIFE (sweat work) into the physical universe to change things.\nBuzzwords only distract you.\nBest ideas do not help if you do not put them into life, and you can be pretty distracted in the mind with all those buzzwords that are preventing you from putting one thing into life.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/News_Bilder/buzzword320.png)## Hype Let me try to explain what I am thinking.\nWe right now have several wild actions (buzzwords), and there has been already an earlier statement that I’m linking here, called:\n\u0026ldquo;Hype driven development.\u0026rdquo;\nhttps://blog.daftcode.pl/hype-driven-development-3469fc2e9b22\nJust run behind any hype that is promoted – wherever!\nReddit driven development Conference driven development Loudest guy driven decisions Gem/lib/plugin driven Stack Overflow driven Dunning Kruger # This hype-driven development fits together with the Dunning Kruger effect.\nIf you never heard about it, I attach the standard picture.\n(Now I might already be able to stop writing, but if you enjoy reading. Take this.)\nSource : “medium.com”\nhttps://cdn-images-1.medium.com/max/1200/1*lg8oMoZuGKqO0So7DxENdw.png\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/Slider_Images/DunnikKruger_Gross.png)## Current What all those buzzwords and those new methods have in common is:\nIt results in making much money for those who push those things into the market. It often results in a disaster for those who get that implemented. With the effect of constantly being in recovery mode (always defensive)\n== We cannot do (our normal business) as we are just implementing …. While all those consulting firms are on the right side of the \u0026ldquo;Dunning-Kruger\u0026rdquo; Diagram - Wisdom (how to make money), the companies that “decide” to adopt the “new method”:\nMost of the current companies/developments are somewhat on the way to \u0026ldquo;Mount Stupid\u0026rdquo; or on the way to \u0026ldquo;Valley of despair\u0026rdquo;. The worst what happens is: Those people who have the sanity to understand what is needed and want to leave the company. I know that many people right now try to attack me on the fact that I want to make money with what I have to say.\nI don’t think so, what I want is:\nI want to invite you to regain(if lost), use, enhance and regain trust in your knowledge. # #SaneThinking # All those hype-driven methods \u0026amp; buzzwords have in common:\nThey tend to guide those who are weak in their understanding of the real needs tend lose the experience gained on how things work.\n(Hard work, read the f*ing manual (because it is done for a reason!), work it top-down, aligning, review.)\nIn short:\nSWEAT WORK # No one likes sweat work, so if the new hype comes: # The experience gets thrown overboard at the first chance it can be done.\nThese basic principles you established in life to be successful are typically those that you use like a PRE-flight checklist—primary education and knowledge on how to execute things.\nYou are not important - you do not get the attraction # Yes I know, it is just work. It is a sweat work. It is not hype, and if you do it, it doesn\u0026rsquo;t make you short-term important.\nIt’s not much fun to execute the things step by step in the sequence.\nIt is just tedious work. And I tell you: Every day I would like to skip all those actions as this executing can be extremely exhausting.\nIt is so easy to skip - and so dangerous to do. # Would you drive in a car where there are no breaks because the driver tells you that he controls everything with the motor?\nSome people might be able to do. Now everyone drives without the brake?\nI instead, first install, test if the brake works, and then drive.\nOkay, I might be losing the game, but I live.\n\u0026ldquo;Do you like to read law texts?\u0026rdquo;, was the question I got from a colleague.\nNo, I’m not particularly eager to read them.\nHowever, I have to comply with those legal rules, and if I do not read, understand and follow those rules, I am in trouble. And you are in trouble for supporting illegal conditions.\nI’m a consultant! # I know it best! # I got wisdom with the mother\u0026rsquo;s milk and had no other food hereafter!\n(Sarcasm off)\nBuzzword # All those buzzwords mentioned earlier do one thing:\nThese buzzwords intend to draw your attention. And they make those people who are using them very important. They let you feel of not being sufficiently equipped to survive in the future.\n(Ha, I won!) # The wording of digital transformation and all those things are used daily and just due to the sheer quantity of buzzwords and all the things that are hype you get overwhelmed. And you know yourself, if you are overwhelmed, you won’t fight back, and that it’s much easier to sell to you.\nTransformation # Yes, digital transformation is happening, and you have to catch up. Yes, you have to!\nI order you to transform! # But # A journey of 1000 miles,\nstarts with the first step and a clear long-term objective, or the finish line.\nYou have to do that in a suitable way that follows your/your company needs. But you need to start walking!\nYou do not need to follow all the trends at the same time. You have to decide one area in your life, in your business where you want to change/achieve higher goals. The area where you want to extend the scope of your thoughts and actions, whatever that is, it is definitely a greater objective.\nTraining # Everybody knows that it requires training to become successful in the area where you are.\nNo one expects you to be a master at first shot.\nAnd if you train correctly, you find out how to, if the domain you choose is the one you want to do at all.\nMaybe you have to go back to start and choose a different way.\nThat\u0026rsquo;s all very normal in life - it shall be in your company!\nStart and fail, start again and fail again, start better and fail better, …..!\nTraining and walking on your road do not require that you do everything at the same time and that you are the best in all the areas, you ever touch.\nEverybody that has an ability has improved this ability by constant training and constant adoption.\nSo please do not expect a miracle if you change.\nDon’t expect to arrive the moment you start.\nThe miracle is typically a result of hard work, PERSISTENCE and many FAILURES that were corrected smartly!\nLook into agile or Agile \u0026hellip;.?? # Everything claimed in \u0026ldquo;Manifesto for agile software development\u0026rdquo; is nothing else but the standard of engineering practices and common sense!\nFind errors early. Handle people with care. Work together with your customer and change your plan the moment you need that. If you have a project manager of a leader that does not understand these principles and shows the application in life – fire him!\nConversely in the meantime, agile Software development has become an industry. This industry is enforcing you to be Agile, and if you don’t take that word agile into your mouth, and if you do not do as the industry says you are OUTDATED.\nOnly dead fish swim DOWN the river # If you look into the real points of success, you find that success is not coming from following what others tell you or using a method everyone does. You would be no longer unique!\nSteve Jobs did not have any clue about cellphone business.\nAGILE-itis # For instance, the rampant “AGILE-itis” disease.\nNearly every globally acting “progressive” company is currently within the change process into an agile organization. These a priori decisions for change are not necessarily wrong or inappropriate. But it seems that the majority of the involved people do not understand the real meaning behind it.\nAgile development activities are appropriate, when product requirements are not elicitable in the very beginning of the product development phase, and stakeholders have very limited knowledge about the product to be built or the future market. Agile approaches support that volatile or immature requirements base with short development increments. Agile developments stop only, when no more customer value can be added or the definition of done is reached. Standard project development timelines get less important as they used to be.\nThese agile approaches require, as a prerequisite so to say, an excellent command of the standard development process of complex systems. Agile development is THE supreme discipline among development approaches. Moreover when system safety or cyber-security is a key development objective.\nThey require even more discipline, process knowledge and adherence, and sometimes even more documentation.\nOn one hand, short-term business minded consultancy salespeople seem to convince senior managers with little self-consciousness and even less competence to push their organization into a volatile state, without an analytical need. Just because it is CURRENTLY a trend!\nBut on the other hand, in the daily business, each and every business decision for technical innovations or other investments must be justified upfront with a two-digit precision, right of the decimal comma.\nWell knowing, that all of the afore mentioned is part of a complex decision environment, and anything else than easy. But it is insane to decide for a complete process turn-around without any better reason or without an actual threat. Moreover, agile approaches require the senior management to keep a low profile, and let the teams work with their own responsibility.\nWhen listing all these agile characteristics one can easily imagine, where most “agile” organization fail.\nIn short, it requires excellent management and technical process skills to consciously argue and decide to stay away from this hype, and just amateur skills to further fuel this mega-hype. à See Dunning-Kruger Effect (Management Disease!):\nThe real basics of success are to # First and utmost important:\nDefine what you want to have. Your Goals, your Vision. (This is typically called requirement)\nYes, I know, requirements engineering is something special, but at least you should know the original way you want to go.\nYou always find disruption on the way you go. Deviations might occur, and even the goal might change.\nOkay – rewrite your requirements – make a Change request – follow your own path.\nDisruption is very regular in life even now it is a buzzword. # Maybe on the road you walk, you discover better ways to do things, you find out that the original target is wrong.\nThen if you have your brains and sensors together, you change according to the results you get.\nDo yourself a favor and don’t follow everything that gets thrown into your space.\nAs I said in the above:\nI ordered you to change! # But please do that change in those areas YOU NEED to do.\nIf you are handling your company with ONLY Excel and Microsoft Word and it is sufficient: DO NOT CHANGE!\nIf you are in the development of something, you shall use tools that are sufficient for goal. On a long-term-run, you need to change.\n(Long term in today’s volatility is about 1 – 2 years.)\nFor example: If you want to change something in the company you will as well run into all the hypes of software.\nExample: Slack versus Microsoft teams. # Slack was a hype. As of today, Microsoft took over with Microsoft teams.\n(Source in German: https://www.heise.de/amp/meldung/Microsoft-Teams-ueberholt-Slack-4468772.html )\nThe moment you start going into an area that you want to address:\nThe salesman is approaching you. He knows whats best … Your colleagues, with best intentions, tell you what’s right and what’s wrong. Please keep in mind: Except you, nobody knows what you want.\n(That\u0026rsquo;s where your requirements come into play)\nIf you have done them thoroughly you will know what you want. If you want to come out of that buzzword bullshit bingo:\nFollow the rules of the old white, of the old coloured, man/woman.\nWrite down the requirements that are derived from the goal to achieve.\nJust do the logical parts that suit the goals. Don\u0026rsquo;t take the emotions in the decision.\nSet yourself a goal you want to achieve.\nMaintaining a state is NOT what lasts very long! Others bypass you as you become static. (Sorry to tell you that your pension time won\u0026rsquo;t be calm. :-))\nYour goals # Find out what YOU need to do to achieve those goals, find out what YOU need to have as an ambient environment that YOU can achieve those things and then write down all those things.\nDon’t get yourself into – but that is not existing what I need.\nIf really that way – develop that missing one first! (Ups – disruption)\nThen you need to do the sweat work. Execute!\nManual work # Even though I love to work with computers: Sometimes it is beneficial if you write it down by hand. It makes a very different perception whether you use a computer or you did it by hand.\nIt may take some days or some weeks unless you have finished that.\nIf you\na) know what you want to have and\nb) if you have defined the needs you have to do\nThat moment, precisely that moment you become cause over the changes you are going to do.\nYou can be an effect of all those buzzwords and all those consultants and all those new tools.\nOr you become a cause in life by deciding what you need for your specific area and just work the plan trough.\nExample: Introducing a new tool for data consistency across the company. # Everybody (where the f* is that guy) knows that the changes in technology we face today are speedy.\nTools we use today with/without thinking, often were not existing 15-20 years ago. So if you expect a tool to survive longer than some years you are fooled.\nShit – disruption and sweat work again.\nYou introduce a new tool. Your company doesn\u0026rsquo;t know that tool yet.\nHowever, everybody would be happy with data consistency and a single source of truth. No constant coordination, and \u0026ldquo;oh that is the wrong Version\u0026rdquo;. Thus you need to have consistent data across your company.\nThe need is there and now you need to introduce and get into application.\nPeople resist change. # They only change if they find a necessity to change.\nPending the urgency of that necessity:\nIs it a small smoke or is a fire burning?\nPeople change according to the perception of the deviation of an ideal scene.\nThe BEST necessity is - Interest into doing something (better), coupled with responsibility!\nThe motivation of your staff requires they envision the same goal that you set. If you do NOT get the agreement: You work against walls.\nFirst action – ALIGN the people\nYou don’t need us! # Yes, for sure, my colleagues and I can come and serve you to get that going. But you don\u0026rsquo;t need us. We rather come to train the trainer.\nIf you have trouble: Address us and I will tell you if we am able to help.\nWe are not god of everything!\nBut only do so, if you have the need to be guided to achieve your goals.\nSound Thinking # What we want is that you use your sound thinking.\nWe want you to question what pops into your life.\nIs it suitable for me? Does it help me? Is it interesting for the future? Is it correct? One aera # There will be at least one area where you yourself need a change.\nThere is even a daily change – From sleeping to being awake or hungry to be fed.\nIf there are too many situations and you do not know where to start – see what areas exist and what would benefit the utmost, while having the marginal effort. Thus, you buy yourself time.\nFind out the ideal situation and work out a plan how to do it. Find a way how to arrive at the ideal situation.\nDon’t buy that the buzzwords or the tools will solve your problem.\nOnly take those areas if they fit into your life.\nI hope you enjoyed reading that and right now that you are ready to fight the buzzword bullshit bingo by making the trend instead of following the trend.\n","date":"17. August 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/bbb_buzzword_bullshit_bingo/","section":"Blogs","summary":"#AI, #KI, #Agile, #DevOps, #Startup, #Digitalisierung, #Disruption, #Cloud, #IOT, #Industrie4.0, #VirtualReality, #Scrum, #RapidPrototyping, #DesignThinking, #cyber, #Hashtag\nWhat are the missing Buzzwords?…..\n#SaneThinking, #SoundThinking, #SystemsEngineering, #ComplexSystems, #embedded\nIt might be very boring to read, as all the following is common knowledge.\nIt does not help you if you ignore the roots, even though it is quite common today.\nWatch out. Mechanical things work in the physical universe - Thought (and sometimes the software) works in the immaterial universe.\n","title":"Buzzword Bullshit Bingo","type":"blog"},{"content":" thomasarends.de # Die Adresse der Website ist: thomasarends.de\nWelche personenbezogenen Daten ich sammele und warum ich sie sammeln # Cookies # Wenn Sie einen Kommentar auf meiner Website schreiben, kann das ihre Einwilligung sein, Namen, E-Mail-Adresse und Website in Cookies zu speichern. Dies ist eine Komfortfunktion, damit Sie nicht, wenn Sie einen weiteren Kommentar schreiben, all diese Daten erneut eingeben müssen. Diese Cookies werden ein Jahr lang gespeichert. Falls Sie ein Konto haben und sich auf dieser Website anmeldest, werde ich ein temporäres Cookie setzen, um festzustellen, ob Ihr Browser Cookies akzeptiert. Dieses Cookie enthält keine personenbezogenen Daten und wird verworfen, wenn Sie Ihren Browser schließen. 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August 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/datenschutzerklaerung/","section":"Thomas Arends","summary":"thomasarends.de # Die Adresse der Website ist: thomasarends.de\nWelche personenbezogenen Daten ich sammele und warum ich sie sammeln # Cookies # Wenn Sie einen Kommentar auf meiner Website schreiben, kann das ihre Einwilligung sein, Namen, E-Mail-Adresse und Website in Cookies zu speichern. Dies ist eine Komfortfunktion, damit Sie nicht, wenn Sie einen weiteren Kommentar schreiben, all diese Daten erneut eingeben müssen. Diese Cookies werden ein Jahr lang gespeichert. Falls Sie ein Konto haben und sich auf dieser Website anmeldest, werde ich ein temporäres Cookie setzen, um festzustellen, ob Ihr Browser Cookies akzeptiert. Dieses Cookie enthält keine personenbezogenen Daten und wird verworfen, wenn Sie Ihren Browser schließen. Wenn Sie sich anmelden, werden ich einige Cookies einrichten, um Ihre Anmeldeinformationen und Anzeigeoptionen zu speichern. 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Mit Banken hat das nichts zu tun.\u0026rdquo;\nSPICE® ist ein unternehmensweiter Qualitätsprozess, der ursprünglich in der Software initiiert wurde. Und - im Gegensatz zu den umfangreichen Büchern und Dokumenten, den üblichen tagelangen Diskussionen - ist SPICE® einfach.\nUnser Automotive Template # Version 2019 # Unsere ASPICE® ISO 26262-Vorlage wurde von Denen entwickelt, die täglich in der \u0026ldquo;Schusslinie\u0026rdquo; stehen. Sei es Projekt oder Qualitätsmanagement, Software, Hardwareentwicklung oder Testen.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/ASPICE/Bugatti_320_200.png)**Die Vorlage wird jedes Mal aktualisiert, wenn Verbesserungen möglich sind. Ressourcenlasten sind in Kovair zu sehen. Kovairs-Planungsfunktionen zeigen die Gesamtzuordnung nach Verwendung von Ressoircen in mehreren Projekten. Diese Vorlage bietet Ihnen die Möglichkeit, die Einhaltung behördlicher Anforderungen von Grund auf nachzuweisen. Es erfüllt die Bedürfnisse des operativen Personals UND die Bedürfnisse des Managements.** Nehmen Sie Ihre Prozesse und verschieben Sie sie schnell in das Tool. Optimieren Sie Prozesse während der Entwicklung und testen Sie sie sogar (mit voller Rollback-Möglichkeit) während Ihrer Arbeit. Die Schulung und Qualitätssicherung IHRER Prozesse und Methoden wird unterstützt.\nUnsere Vorlage enthält vorkonfigurierte Inhalte und standardmäßig flexibel anpassbare Artefakte und Prozesse.\nWir haben die Vorlage gemäß den in Automotive SPICE definierten Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit erstellt. Die Vorlage enthält:\nVollständiges Konfigurationsmanagement, das alle von SPICE und ISO 26262 angeforderten Artefakte (Arbeitselemente) identifiziert. Merge-Funktion, um alle Arbeitsprodukte der internen Verwendung Ihres Unternehmens zuzuordnen Pläne nach Norm - vorformuliert - geben Sie an, was Sie im Projekt benötigen Alle Basispraktiken sind den auszuführenden Aktivitäten zugeordnet. Ein vollständiger, durch die Standards definierter Fahrzeuglebenszyklus mit System-, Hardware-, Software- und Sicherheitsanforderungen, Entwicklungsaufgaben und Testelementen sowie die Unterstützung von V \u0026amp; V-Aktivitäten Risikomanagement, HARA, Qualitätssicherung und Fehlerbehandlung. ","date":"24. July 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/automotive-spice-voellig-missverstanden/","section":"Blogs","summary":"SPICE® - völlig missverstanden # Wer immer es das erste Mal mit SPICE® zu tun bekommt, dem sagt man: “Das ist ein Software-Entwicklungsprozess”. Das ist ungefähr so sinnig, wie die Feststellung:\n“Das ist Geld. Mit Banken hat das nichts zu tun.”\nSPICE® ist ein unternehmensweiter Qualitätsprozess, der ursprünglich in der Software initiiert wurde. Und - im Gegensatz zu den umfangreichen Büchern und Dokumenten, den üblichen tagelangen Diskussionen - ist SPICE® einfach.\n","title":"Automotive SPICE® völlig missverstanden","type":"blog"},{"content":"Mit mehr als 45 Jahren Berufserfahrung habe ich so einiges im Leben erledigt und erlebt.\nIch habe vieles falsch gemacht und - so weit ich das sehe - alle Fehler durchgängig repariert.\nIch bin ein sehr stetiger Geist, der immer wieder Neues erlebt und gemacht hat.\nIch bin fürchterlich neugierig, und wenn mir der Spaß am Leben nicht durch irgendwelche irrsinnigen Maßnahmen nachhaltig verdorben wird, was sehr schwer zu erreichen ist, bin ich ein sehr lösungsorientierter Mensch, der zusieht Dinge im Leben zu verbessern.\nIn \u0026ldquo;verdorbenen Situation\u0026rdquo; kann ich durchaus recht grantig werden, aber wie gesagt - da muss man sich für anstrengen.\nEgal ob als Management Berater oder auch mal bis in die Tiefen der Technik, wenn es dazugehört das Ergebnis zu erreichen häng ich mich da (fast) immer mit großem Erfolg rein.\nMeine Spezialität ist OPMTU :-)\nOrganisation Prozesse Methoden Tools Umsetzung Theorie ist schön, aber sie muss ins Leben, dafür bin ich da\nVon der Entwicklung bis zur Serienproduktion.\nInterim-, Geschäfts, Prozess-, Projekt- Test-, Qualitäts- und Prozessmanagement, National und International\nBranchen\nAutomotive Bank Luftfahrt Medizin und Industrie Pharma Retail und B2B Textil Versicherung Erfolgreiche Trainings für AGILE, SCRUM, SAFE®[1], LESS[2], V-Modell/Wasserfall, Projektmanagement.\nUmsetzung und Rollout von\nASPICE® und ISO 26262 DO178-C und DO254 [Luftfahrt ] ISO 13485,14971,62304, VDI 5702 [Medical] ) https://www.youtube.com/watch?v=0TC2nPoL9wQ\u0026amp;t=11s Umsetzung in Kovair https://www.youtube.com/watch?v=xX7A9swMSqo Umsetzung in codeBeamer Ich bin Dozent für Fortgeschrittenes IT und System Projektmanagement sowie Aufwandsschätzungen. Eigenentwicklungen # OTMS https://otms.work # Organisations-, Technologie-, und Management Framework\nTheorie und Praxis . Umgesetzt!\n[Single Integrated Operations Framework]\nWiderspruchsfreie Generische Aufbau- und Ablauforganisation (beinhaltet u.a)\nISO 9001 [ITIL] Information Technology Infrastructure Library [ISO/IEC 20000] IT Service Management [COBIT] Control Objectives for Information and Related Technology [P-CMM 2009] People Capability Maturity Model [ISO/IEC 12207 2008] Systems and software engineering - Software life cycle processes (15504-5) Guidance on use for process improvement and process capability determination [ISO/IEC 15288 2008] Systems and software engineering — System life cycle processes [ISO 14001] Umweltmanagementsystem [CMMI-SVC] Capability Maturity Model Integration [eSCM-CL] eSourcing Capability Model for Client Organizations [eSCM-SP] eSourcing Capability Model for Service Providers Erstellung eines ASPICE® Assessment Werkzeug\n[1] Scaled Agile Framework\n[2] Large Enterprise Scaled Scrum\nFragen?\ninfo at thomasarends,de\n","date":"10. May 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/was-ich-fuer-sie-tun-kann/","section":"Thomas Arends","summary":"Mit mehr als 45 Jahren Berufserfahrung habe ich so einiges im Leben erledigt und erlebt.\nIch habe vieles falsch gemacht und - so weit ich das sehe - alle Fehler durchgängig repariert.\nIch bin ein sehr stetiger Geist, der immer wieder Neues erlebt und gemacht hat.\nIch bin fürchterlich neugierig, und wenn mir der Spaß am Leben nicht durch irgendwelche irrsinnigen Maßnahmen nachhaltig verdorben wird, was sehr schwer zu erreichen ist, bin ich ein sehr lösungsorientierter Mensch, der zusieht Dinge im Leben zu verbessern.\nIn “verdorbenen Situation” kann ich durchaus recht grantig werden, aber wie gesagt - da muss man sich für anstrengen.\nEgal ob als Management Berater oder auch mal bis in die Tiefen der Technik, wenn es dazugehört das Ergebnis zu erreichen häng ich mich da (fast) immer mit großem Erfolg rein.\n","title":"Für Sie","type":"page"},{"content":"","date":"27. April 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/kompliziert/","section":"Tags","summary":"","title":"Kompliziert","type":"tags"},{"content":"","date":"27. April 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/projektmanagement/","section":"Tags","summary":"","title":"Projektmanagement","type":"tags"},{"content":"Es ist weder schwierig noch kompliziert\nEin Projekt zu managen ist niemals schwierig!\nAlles ist nur dann schwierig, wenn Sie nicht verstehen, was Ihre Aufgabe ist, was die Situation ist, oder wenn Sie wichtige Schritte zum Erfolg auslassen. Es kann viele Herausforderungen in einem Projekt geben, aber zu behaupten, es sei schwierig, macht mich immer wichtig und impliziert, dass ich besser bin als Sie.\nDer Projektleiter bekommt immer einen Vorwurf, wenn es nicht so läuft wie erwartet, egal was der Grund ist. Wenn Sie aber wissen, dass dies ein Teil des Jobs ist, gehen Sie damit um wie ein Vater mit seinen emotionalen Kindern. Sie sehen es, verstehen es und behandeln es mit einem Lächeln.\n","date":"27. April 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/projektmanagement-basics/","section":"Blogs","summary":"Es ist weder schwierig noch kompliziert\nEin Projekt zu managen ist niemals schwierig!\nAlles ist nur dann schwierig, wenn Sie nicht verstehen, was Ihre Aufgabe ist, was die Situation ist, oder wenn Sie wichtige Schritte zum Erfolg auslassen. Es kann viele Herausforderungen in einem Projekt geben, aber zu behaupten, es sei schwierig, macht mich immer wichtig und impliziert, dass ich besser bin als Sie.\nDer Projektleiter bekommt immer einen Vorwurf, wenn es nicht so läuft wie erwartet, egal was der Grund ist. Wenn Sie aber wissen, dass dies ein Teil des Jobs ist, gehen Sie damit um wie ein Vater mit seinen emotionalen Kindern. Sie sehen es, verstehen es und behandeln es mit einem Lächeln.\n","title":"Projektmanagement Basics","type":"blog"},{"content":"Immer wieder hört man in Bezug auf den Kauf und die Auswahl von Produkten, speziell Software oder Hardware, die Aussage: „das ist eine strategische Entscheidung „.\nAuf gut Deutsch, egal wie falsch die Entscheidung ist, sie wird durchgezogen, weil das Management es will.\nMach Dich erstmal unbeliebt, dann nimmt man Dich auch wahr. # War die Aussage eines Geschäftsführesr mit dem ich seit Lamgem zusammenarbeite.\nNun hier ist so ein Text\u0026hellip;\nStrategie # Egal in welche Firma man kommt, eine digitale Strategie, eine sachlogisch begründete Entscheidungsstruktur \u0026hellip;. ist in den seltensten Fällen zu finden.\nSehr viele Entscheidungen sind Meinungsgetrieben. \u0026hellip; Auf mehrfachen Wunsch einer einsamen Person.\nIm Sommer dieses Jahres, nachdem ich einem Kunden gegenüber verschiedene Werkzeuge (Software) zur Entscheidungsfindung analysiert hatte wurde seitens des Kunden, ohne Rücksprache mit den Fachabteilungen und in vollständiger Ignoranz der seitens der Fachabteilung erstellten technischen Anforderungen ein Werkzeug gekauft.\nDas war die strategische Entscheidung des Managements. Mit dem Effekt das Tausende von Euronen verbrannt wurden, weil das Werkzeug nicht einmal die Hälfte dessen kann, was benötigt wird, und zusätzlich einen täglichen Frustrationsgrad der Mitarbeiter, da sämtliche ihrer technischen Notwendigkeiten mehr oder weniger ignoriert worden.\nKosten # Bei einem anderen Kunden arbeiten ca. 350 Mitarbeiter mit einem Werkzeug. Auch hier ist das Werkzeug aufgrund von einer politischen/strategischen Entscheidung eingeführt worden. Auch hier werden die Anforderungen der Mitarbeiter mit dem Werkzeug nicht erfüllt, die Verwaltung des Werkzeugs geschieht zentral und auf die Bedürfnisse der einzelnen Projekte wird keine Rücksicht genommen werden, was dazu führt das Stand heute die Mitarbeiter in diesem Projekt (nochmals zur Wiederholung es sind 350) ein bis 2 Stunden damit verbringen aus dem Werkzeug irgendwie das gewünschte Ergebnis heraus zu kriegen, oder irgendwie an den Unfähigkeiten des Werkzeugs dran vorbeizukommen. Frustrationslevel ca. 25-30 %.\nDie Kosten der systemischen Fehlentscheidung:\n350 Mitarbeiter A 1 Stunde pro Tag mit den sogenannten einfach existierenden Kosten von ca. 100 € pro Stunde sind am Tag 35.000 € verbranntes Geld. Der zugehörige Frustrationslevel kann de facto mit der gleichen Summe noch mal und top gesetzt werden.\nKosten des Tools # Es mag ja eine strategische Entscheidung sein ein bestimmtes Werkzeug zu verwenden, aber wenn es einfach komplett an dem Zielgebiet vorbeigeht, kann man ohne Schwierigkeiten sagen, dass die Einführung eines neuen Werkzeugs, mit dem sie die Hälfte der Zeit bloß noch mit irgendwelchen Problemen verbringen oder aber bei der die Akzeptanz des Werkzeugs größer ist rechnet sich typischerweise innerhalb von Tagen.\nDas einzige Problem ist das der Manager sein Gesicht verliert.\nInnerhalb der funktionalen Sicherheit (ISO 61504, ISO 26262, DO 254) und natürlich ebenso in der Medizin Geräte Entwicklung wird gefordert dass die Werkzeuge qualifiziert werden.\nNa denn man tau. Viel Glück.\nWir können das # Hersteller versprechen immer das Blaue vom Himmel, sie wollen ja Geld verdienen.\nDie Aussage: Ein Dummchen mit einem Werkzeug ist immer noch ein Dummchen, (a fool with a tool is still a fool)\nIn beiden obigen Firmen, geht die Fluktuation stückweise nach oben, die Akzeptanz des Managements sinkt, die Produkte sind qualitativ optimierungsfähig, unabhängig davon was der Hersteller sich selbst auf die Fahne geschrieben hat.\nEs gibt technische Grundlagen für die Entscheidungsfindung zu einem Werkzeug, und jede Entscheidungsfindung die technische, finanzielle oder rechtliche Probleme behalten betrifft, muss anhand von Sachkriterien erfolgen. Sobald es heißt das ist politisch oder das ist strategisch oder was auch immer noch kann man auch sagen:\n\u0026ldquo;Das Management hat wieder mal keine Ahnung und möchte sein persönliches Steckenpferd durchdrücken.\u0026rdquo;\nIch weiß ich hab jetzt wieder keine Freunde mit der Aussage, aber es hilft nichts Fakten bleiben Fakten.\nBei der Toolauswahl hat man sich an technische Kriterien zu halten, ansonsten kostet es halt im schlimmsten Falle die Firma.\n","date":"30. March 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/das-falsche-werkzeug/","section":"Blogs","summary":"Immer wieder hört man in Bezug auf den Kauf und die Auswahl von Produkten, speziell Software oder Hardware, die Aussage: „das ist eine strategische Entscheidung „.\nAuf gut Deutsch, egal wie falsch die Entscheidung ist, sie wird durchgezogen, weil das Management es will.\nMach Dich erstmal unbeliebt, dann nimmt man Dich auch wahr. # War die Aussage eines Geschäftsführesr mit dem ich seit Lamgem zusammenarbeite.\nNun hier ist so ein Text…\n","title":"Das falsche Werkzeug! Bitte keine Politik!","type":"blog"},{"content":"","date":"30. March 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/digitailisierung/","section":"Tags","summary":"","title":"Digitailisierung","type":"tags"},{"content":"","date":"30. March 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/tool/","section":"Tags","summary":"","title":"Tool","type":"tags"},{"content":"","date":"29. February 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/imgenieure/","section":"Tags","summary":"","title":"Imgenieure","type":"tags"},{"content":" Entwicklungsqualität: Schrott in der Politik # Würden Sie\nin ein Flugzeug steigen in eine Eisenbahn steigen in ein Auto steigen sich operieren lassen wenn Sie wüssten, dass der Entwickler jegliche Regeln nur angewendet hat, wenn es Ihm gepasst hat?\nAlso die Regeln, welche dazu da sind Ihr Leben zu schüttzen?\n![Bild Pixabay by Pexels](./abandoned-1866567_1280-1024x682.jpg)Bild Pixabay by Pexels## Durchführungsqualität Würden Sie # in dem Wissen, dass der Pilot\nunter Drogen steht unter Alkoholeinfluss steht völlig übermüdet ist sich von der Person transportieren lassen?\n(Im Bundestag wurden im Jahre 2000 Drogen gefunden. Die Lösung des Problems bestand nun nicht darin regelmäßig Drogenkontrolllen zu machen, sondern Drogenkontrollen im Bundestag zu verbieten.)\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/News_Bilder/Betrunken_S.__Hofschlaeger_pixelio.de.jpg)Bild©: S. Hofschlaeger/ pixelio.de## Die Ergebnisse von Übermüdung und Drogen sind ausgiebig dokumentiert Boeing 787 Max 8 (Youtube) (Allgemein Mayday) Dieselskandal(Wikipedia) Unfall von Enschedde (Wikipedia / Youtube) Seconds from disaster Regeln zur Vermeidung von Unfällen in der Luftfahrt. Die Liste ließe sich sehr lange fortsetzen.\nSie würden das wohl eher nicht so mitmachen, aber: # In der Politik scheint dass anders.\nDaher auch die Überschrift Industrie - Politik 4:0 wahlweise auch Industrie - Management 4:0\nDa ist ein Punkt wo Dummheit Endet und Verrat beginnt # Irgendwann platzt jedem mal der Kragen und bei mir begann es mit einem Post von Boris Palmer.\nDort schreibt er inhaltlich so etwas wie.\nWas interessieren mich die Regeln - Hauptsache ich zieh meinen Stiefel durch.\nDas verleitete mich zur der Aussage.\n\u0026ldquo;Beschissenen Rechtfertigung\u0026rdquo; # und ich erhielt den Kommentar \u0026ldquo;Beschissene Wortwahl\u0026rdquo; von Boris Palmer. And so it began.\nMeine Eigene Position # Mal Rechts, mal Link, oben, unten, vorne hinten # Bevor das - ich habe keine Sachargumente - ich klassifiziere einfach mal ein Label, was mich ins Recht und den Anderen ins Unrecht setzt - losgeht.\nMeine politische Position ist da wo ich bin.\nWer meint mir anhand dessen was ich sage ein \u0026ldquo;Label\u0026rdquo; verpassen zu müssen und keine Sachargumente hat, möge bitte nochmal zurück in die Schule gehen und Sachbezug und Diskussion lernen.\n![](./compass-7592447_1280-1024x682.webp)Bild©:Pixabay elenite## Warum die Politik vollständig versagt Brief an Boris Palmer - etwas weiter ausgeführt # Hallo Herr Palmer,\ndass ich das was Sie tun in vielen / den meisten Fällen schätze, ist unabhängig davon, dass ich der Meinung bin, dass Sie mit dem Post - mehr als daneben gegriffen haben.\nSie beschweren sich tatsächlich über meine Wortwahl \u0026ldquo;beschissene Rechtfertigung\u0026rdquo; , während Sie ein angeblich \u0026ldquo;etabliertes\u0026rdquo; aber völlig undemokratisches Verhalten rechtfertigen.\nMeine Wortwahl mag ja nicht nett sein, aber es gibt einen Punkt wo Dummheit endet und Verrat beginnt.\nUnd genau diesen Punkt haben Sie überschritten als Sie ein Verfahren zu legalisieren/rechtfertigen versuchen, was nicht nur gegen die selbstgemachten Regeln sondern auch noch gegen jeglichen gesunden Menschenverstand geht.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/News_Bilder/Defekte_Scheiben_Martin_Schemm_pixelio.de.jpg)Bild©:Martin Schemm / pixelio.de## Völlig Normal - Was interessieren mich die Regeln ich bin was besseres Das, was Sie als gängige Praxis darstellen, würden Sie bei jedem ihrer Angestellten als schwere Verfehlung sehen…. # Wir machen mal nach Gutdünken, und ob es den Regeln entspricht interessiert auch Keinen.\nWenn ich das so mache wie vorgegeben dann kann ich nicht arbeiten.\nMir stellt sich an diesem Punkt die Frage wie angehoben, weltfremd und \u0026ldquo;ich bin besser als Du, ich darf das\u0026rdquo; man sein muss, um sich selbst diese Anmaßung zu geben.\nGanz abgesehen davon, dass man ja die Befähigung und Legitimation haben sollte!! diese Regeln zu ändern.\nBoeing 787 Max 8 - Dreamliner \u0026ndash;\u0026gt; Nightmareliner? # Da hat man sich auch so verhalten wie Boris Palmer es rechtfertigt. # Wie man an der Boeing 787 Max sehen kann, hat man ein ähnliches Verhalten in der Luftfahrt auch gemacht.\nBeim \u0026ldquo;Dieselskandal\u0026rdquo; war es nicht viel besser.\nWas interessieren mich die Regeln, was interessieren mich die Formalkriterien, was interessiert mich all der ….., Hauptsache ich komm zum Ziel und kann ……\nNur das Ziel wird damit NIE erreicht!\nIm Falle Boeing sind halt mal ein paar Menschen \u0026hellip;. egal – wir ändern nichts\u0026hellip;\noder nun doch und es kommen scheinbar jeden Tag mehr „technische Leichen“ hoch.\nWas geht mich die Geschäftsordnung an? # Gemäß der Geschäftsordnung des Bundestages, ist dieser nur beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Abgeordneten anwesend ist.\nIst der Bundestag nicht beschlussfähig, dann ist er es nicht, das heißt, es dürften keine Rechtsfolgen entstehen.\nWie würden Sie die Arbeit Ihrer Sachbearbeiter beurteilen, wenn die sich man so gar nicht an die Regeln und Gesetze halten würden?\nEgal, mach weiter so?\nIch stelle mir gerade vor wie es ist, wenn alle Politiker von der Bevölkerung so bedient würden wie es Boris Palmer hier rechtfertigt\nArbeitszeitgesetze - WTF - ich brauche soetwas nicht # Regeln - nur für Andere - wieder einmal. # Auch wenn es sich um die längste Sitzung überhaupt handelt, ist mir völlig egal.\nWie würden Sie darauf reagieren, wenn Ihre Mitarbeiter mehr als 12 Stunden arbeitet?\nSind Sie da nicht in der Fürsorgepflicht?\nMuss der Souverän nicht die \u0026ldquo;Politiker\u0026rdquo; zur Räson rufen, wenn Sie selbiges machen, oder stehen die außerhalb der Regeln?\nSeit wann und wo ist das vom Souverän legitimiert worden?\nLeistungskurve über Zeit # Bei jedem Mitbürger würden sie sagen, dass die Arbeitsfähigkeit nach einer gewissen Zeit nicht mehr gegeben ist.\nIm Bundestag ist man anderer Meinung und gibt vor zu arbeiten und arbeitet, und arbeitet, und das was dann rauskommt wenn man zu viel Zeit arbeitet ist meistens absoluter Müll.\nPolitiker als Piloten # Ich würde bei dem Piloten nicht einsteigen - aber der Politik soll ich vertrauen? # Ich stelle mir gerade einen Piloten vor, der fliegt, und fliegt, und fliegt, und dann seinen Flieger\nmit 700 Passagieren an Bord, völlig übermüdet, und natürlich in eigenem Ermessen, jegliche fliegerische Regeln bricht – isse halt nicht so wichtig – zerschellen lässt.\nSie würden diesem Piloten zu Recht, sofern er die Regeln bricht und zusätzlich seine gesetzliche Arbeitszeit überschritten hat, aufs schärfste bestrafen, und ihn von jeglicher Verantwortung und Befähigung ein Flugzeug zu führen entlassen.\nIn den parlamentarischen Gremien, wird es auch noch als besondere Fähigkeit angesehen, so zu arbeiten.?!?\nIn meinen Augen ist dieses Verhalten mehr als verantwortungslos, in meinen Augen ist das offener Verrat.\nSind Politiker immer betrunken? # Übermüdung wird im Straßenverkehr wie Trunkenheit angesehen. # Sie sind nach \u0026gt; 12 Stunden Arbeitszeit nicht mehr in der Lage ein Auto zu führen.\nJeder Versicherung würde, im Falle dass sie einen Unfall haben, keinen einzigen Pfennig zahlen.\nDer Richter würde sie völlig zu Recht voll verantwortlich machen, wobei Übermüdung in der Zwischenzeit den gleichen Stellenwert hat wie Alkoholkonsum.\nGängige Praxis? # Und jetzt kommen Sie daher und sagen das es gängige Praxis ist, weil man sonst nicht vernünftig arbeiten kann.\nMit der gleichen Rechtfertigung könnte ein Lkw-Fahrer nach 20 Stunden auch sagen:\nDass ist gängige Praxis.\nIch werde mich nicht dafür entschuldigen das ich der Meinung bin dass dies, was Sie da von sich gegeben haben eine beschissene Rechtfertigung ist. (Meinungsfreiheit)\n![](./kermit-1651649_640.jpg)Bild:© Image by [Alexa](https://pixabay.com/users/alexas_fotos-686414/?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=1651649) from [Pixabay](https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution\u0026utm_medium=referral\u0026utm_campaign=image\u0026utm_content=1651649)## Wirklich Beschissen Ja, es ist beschissen, weil sie etwas rechtfertigen, das so himmelschreiende Nichtverantwortung darlegt, dass ich schon gar nicht mehr weiß mit welchen Worten ich kommen soll.\nWie weit frage ich mich muss es kommen, damit irgendwann auch begriffen wird, dass das Parlament und der Bundestag für den Bürger da ist, und dass für ihn die gleichen Regeln gelten, vielleicht die viel stärkeren Regeln als die, die man dem Mitbürger auferlegt.\nIch selber bin Inhaber Geschäftsführer einer eigenen Firma, und ich muss meinem Kunden und meinen Kollegen vorleben was ich unter Disziplin, Genauigkeit und Verantwortung verstehe, ansonsten habe ich weder Akzeptanz, noch Aufträge oder Referenzen.(Wundern Sie sich eigentlich nicht, warum die Akzeptanz der Politik immer geringer wird?)\nIch erwarte das Gleiche (Disziplin, Genauigkeit und Verantwortung ) von den Leuten die mich vertreten.\nIm eigenen Saft schmoren # Ansonsten, wenn Sie der Meinung sind, dass die Regeln nur für Andere gelten hoffe ich, dass Sie und jeder Andere der das Verhalten im Bundestag als Richtig ansieht in der Zukunft nur noch mit solchen Maschinen und Geräten zu tun bekommen, welche nach Ihrer Rechtfertigungslogik und Methodik entwickelt sind.\nSpätestens nach 30 Minuten werden Sie verstehen wovon ich spreche, wenn sie in einem Bus, einer Eisenbahn, einem Flugzeug oder einem Auto sitzen, oder gegebenenfalls auch nur ein elektrisches Gerät benutzen, was nach den gleichen Prinzipien entwickelt wurde. (Sofern die Dinge dann überhaupt funktionieren.)\nIch treffe mich gerne mit Ihnen zum persönlichen Gespräch.\n![](https://deutscher-mittelstand.com/fileadmin/DMittelstand/News_Bilder/Bahnu__bergang_defekt_Stefan_Klaffehn_pixelio.de.jpg)Bild: © Stefan Klaffehn / Pixelio.de## Na doch nicht sprechen Auf meine Mail hin dann doch kneifen. # (Da hat Boris Palmer dann - im Gegensatz zu seiner Zeit, welcche er auf Facebook und Twitter sowie in der Selbstdarstellung verbringt keine Zeit)\nGuten Tag Herr Arends,\nbitte sehen Sie es mir nach: Ich habe die Argumente genannt, teilen müssen Sie diese nicht.\nNeue Aspekte sind nicht hinzugekommen, ich muss meine Zeit einteilen und bin für die Tübinger Bürger da.\nMit freundlichen Grüßen\nBoris Palmer\nOberbürgermeister\nNeue Argumente sind nicht hinzugekommen # ???? # Gelesen hat er scheinbar nicht \u0026hellip;.\nNun weiß man halt, wo Boris Palmer unterwegs ist.\nDie Grundlage für diese Darstellung # Boris Palmers Facebook Post: # Aufgeregt für Deutschland\nDie AfD wirft Claudia Roth offenen Rechtsbruch vor. Das ist falsch. Aber der Fall zeigt, wie sich Spielregeln in Parlamenten ändern, wenn ein Grundkonsens verloren geht.\nIch war selbst Parlamentarier. Daher kenne ich die Spielregeln aus der Praxis. Solange alle Fraktionen ein Interesse daran haben, dass Beschlüsse schnell und zügig gefasst werden können, fragt man nicht nach Beschlussfähigkeit. Nur die bedeutenden und vor allem strittigen Fragen werden in dieser Hinsicht exakt nach Geschäftsordnung behandelt.\nKonkret heißt das: Wenn Mitternacht vorbei und klar ist, dass die jeweiligen Beschlüsse deutliche Mehrheiten hätten, wenn alle da wären, weil die meisten Fraktionen einstimmig für die entsprechenden Anträge votieren, dann bezweifelt niemand die Beschlussfähigkeit, auch wenn offenkundig viel weniger Abgeordnete im Raum sind als formal erforderlich. Man weiß ja: Würde die Abstimmung deswegen vertagt und später durchgeführt, käme nicht anderes dabei heraus. Unter diesen Bedingungen auf Beschlussfähigkeit zu bestehen, bedeutet effektiv nur, das Parlament zu behindern. Im schlimmsten Fall legt man sich sogar lahm, braucht Sondersitzungen, muss viele Termine stornieren oder den Urlaub verlegen.\nDas ist der Hintergrund, vor dem ein Präsidium sagen kann: Wir bezweifeln nicht, dass das Gremium beschlussfähig ist.\nZum Problem wird das, wenn diese pragmatische Sicht durch eine formalistische Sicht ersetzt wird. Das passiert, wenn eine Fraktion gar kein Interesse daran hat, dass das Parlament seine Arbeit zügig erledigt, sondern eigentlich den Nachweis führen will, dass nichts funktioniert in diesem Staat. Genau das ist das Programm der AfD, sie meint ja, nur die AfD vertrete das Volk.\nDie Motivation der AfD war es schlicht und ergreifend, Sand ins Getriebe zu streuen. Das wollten die Abgeordneten aller anderen Fraktionen nicht.\nDer Preis ist nun allerdings, dass die AfD auf ihren Kanälen von Rechtsbruch reden kann - das ist eindeutig nicht der Fall - und auf den ersten Blick die Fakten auf ihrer Seite hat. Die Bilder des Parlaments zeigen ja klar, dass da niemals 350 Personen im Saal sitzen.\nAus diesem Grund glaube ich, man muss die informellen Spielregeln, die letztlich ja nur der Vereinfachung von Verfahren dienen, leider aufgeben, wenn der Grundkonsens weg ist. Man sollte einer Fraktion wie der AfD nicht die Möglichkeit geben, sich als Hüter der Regeln der Demokratie zu inszenieren, was die Wirklichkeit ja geradezu auf den Kopf stellt.\nFazit: Wenn eine Fraktion wie die AfD die übrigen Fraktionen vor die Wahl stellt, Sand im Getriebe des Parlaments zu akzeptieren oder als Rechtsbrecher hingestellt zu werden, dann muss man leider den Sand im Getriebe vorziehen. Dem scheinbar so plausiblen Opfermythos der AfD sollte man aber auch hier nicht auf den Leim gehen. Die Aufregung ist künstlich und nicht ehrlich.\nPS: Man sieht an den Kommentaren, dass diese Debatte nicht zu gewinnen ist. Deshalb lautet ja mein Resümee: Claudia Roth hätte anders entscheiden sollen. So hat sie nur der AfD Futter geliefert. Wer die realen Abläufe und Zwänge nicht kennt, versteht nicht, dass der Bundestag bei vielen formalen Beschlüssen weitaus weniger als die Hälfte der Abgeordneten im Parlament hat.\nhttps://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/bundestags-praesidium-staerkt-claudia-roth-den-ruecken-2835944606.html?fbclid=IwAR1jmBx3pbyQe9TnuDGjuZrP0Y2tKv4Jd8WKrqp5t-FtSClxZZ5jJwa5RiA ","date":"29. 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Wo es genauer wird, gibt es eine Vertiefungs-Box für Methodiker.\nStand: Mai 2026 Autor: Thomas Arends, OTSM1 GmbH\nInhaltsverzeichnis # Erst die Geschichten — zwei Beispiele, damit klar wird, worum es geht Worum es geht (in einem Satz) Lebensfähigkeit — was das heißt Die fünf Pflichten — was jeder einhalten muss Wie das Werkzeug dahinter aussieht Was sich verändert, wenn man so arbeitet Was die Methode nicht kann Wo die Idee herkommt Wer mitmachen kann 1. Erst die Geschichten # Bevor ich erkläre, was die Methode ist, zeige ich zwei Geschichten. An ihnen wird klar, was die Methode tut. Wir kommen später immer wieder auf sie zurück.\nGeschichte 1 — Die Bremsen-Firma # Stell dir eine Mittelstandsfirma vor. Sie baut Bremsen für Autos. Sie hat 200 Mitarbeiter, gute Kunden, läuft seit 40 Jahren.\nEines Morgens kündigt der Chef-Bremsen-Entwickler. Er ist 58, will in Rente. Er hat als einziger das Wissen, wie das schwierigste Bauteil funktioniert. Niemand sonst kann es so gut.\nDie Geschäftsführerin fragt:\nWer kann ihn ersetzen? Wie gut sind die zwei Nachfolger wirklich? Was wissen wir über sie — und was glauben wir nur? Was ist, wenn beide auch noch kündigen? Welche Funktion in unserer Bremse hängt eigentlich an diesem einen Mann? Diese Fragen sind heute schwer zu beantworten. Die Antworten stehen in fünf verschiedenen Programmen: HR-System, Schulungs-Datenbank, Org- Plan, Kompetenz-Excel, Mitarbeiter-Gespräch-Akte. Jedes hat seinen Stand. Sie passen nicht zusammen.\nWir kommen nachher auf diese Geschichte zurück.\nGeschichte 2 — Das Bremsen-Bauteil # In derselben Firma. Ein Konstrukteur entwickelt ein neues Bauteil für die Bremse. Er muss dafür:\nAnforderungen aufschreiben (in einem Programm) Eine Risikoanalyse machen (in einem zweiten) Die Architektur zeichnen (in einem dritten) Eine Spezifikation für die Hardware schreiben (in einem vierten) Tests planen (in einem fünften) Kundenwünsche bearbeiten, die per E-Mail kommen (in einem sechsten) Wenn der Kunde sagt: „Können wir die Bremse auch ohne giftige Kabel- Beschichtung haben?\u0026quot; — wo trägt er das ein? Und wer merkt, dass diese neue Anforderung die Risikoanalyse, die Architektur und die Spezifikation gleichzeitig betrifft?\nDie Antwort heute: niemand. Drei Wochen später entdeckt jemand zufällig, dass die Spezifikation noch die alte Beschichtung verlangt. Dann wird hektisch nachgepflegt.\nWir kommen auch auf diese Geschichte zurück.\n2. Worum es geht (in einem Satz) # Beide Geschichten beschreiben dasselbe Problem. Die Methode löst es einmal — für beide.\nWer eine Firma führt, ein Bauteil entwickelt, eine Behörde leitet oder eine Stadt verwaltet, hat immer das gleiche Problem:\nEs gibt einen Zweck — wofür mache ich das eigentlich? Es gibt einen Soll-Zustand — wie müsste es sein, damit der Zweck erreicht wird? Es gibt eine Realität — wie ist es tatsächlich? Es gibt einen Unterschied zwischen Soll und Ist — wo ist die Lücke? Und die Welt um mich herum verändert sich — wie schnell merke ich, wenn etwas wandert, und wie schnell reagiere ich? Bisher hat jedes Fachgebiet — Anforderungs-Engineering2, HR, Politik, Strategie — sein eigenes Werkzeug, seine eigene Sprache, sein eigenes Programm. Obwohl das Problem dahinter dasselbe ist.\nDie hier vorgestellte Methode geht das Problem einmal an. Sie funktioniert für Bremsen genauso wie für Bremsen-Entwickler. Für Bauteile genauso wie für ganze Behörden.\nFür Methodiker — kurz und scharf Diese Methode behandelt Engineering, Strategie-Management, Organisations-Pflege, Politik und Biologie als verschiedene Sichten auf ein gemeinsames Strukturproblem: zweckgerichtete Systeme in veränderlichen Umgebungen. Sie operationalisiert über ein gemeinsames Datenmodell (fünf Block-Klassen, ein Trace, Modus-Achse), ein gemeinsames Pflicht-System (fünf Pflichten) und ein gemeinsames Eingangs-Format (aggregierte Drift-Signale). Sie löst die methodische Trennung der genannten Disziplinen strukturell auf, ohne ihre fachlichen Eigenheiten zu verwerfen — diese werden zu Render-Sichten über dem gemeinsamen Modell.\n3. Lebensfähigkeit — was das heißt # Lebensfähigkeit heißt: Etwas funktioniert weiter. Auch wenn sich die Welt drumherum ändert.\nEin Lebewesen ist lebensfähig, wenn es überlebt. Eine Firma ist lebensfähig, wenn sie ihre Kunden weiter glücklich macht. Eine Behörde ist lebensfähig, wenn sie ihre Bürger weiter versorgt.\nAber: Lebensfähigkeit hat immer einen Bezug. Es geht nicht um „lebensfähig irgendwie\u0026quot;, sondern:\nFür wen? Wer hat etwas davon, dass das System lebt? (Kunde, Patient, Bürger.) Wofür? Was soll das System leisten? In welcher Welt? Welche Umgebung soll es überleben? (Markt, Klima, Gesetze, Konkurrenz.) Wer eines dieser drei vergisst, hat keine Lebensfähigkeit-Aussage. Er hat eine Behauptung.\nVital-Größen — die Lebenszeichen # Beim Arzt misst man Puls, Atmung, Blutdruck, Temperatur. Das sind die Vital-Größen eines Menschen. Vier Zahlen, jede einzeln messbar. Aus allen vier zusammen sieht der Arzt, ob es dem Menschen gut geht.\nBei einer Firma, einem Bauteil, einer Behörde ist das genauso. Es gibt Vital-Größen. Sie messen, ob das System lebensfähig ist.\nWichtig: Eine Vital-Größe ist nur dann eine Vital-Größe, wenn:\nSie wirklich gemessen werden kann (nicht geschätzt). Sie zeigt, ob der Zweck erfüllt wird (nicht irgendwas anderes). Wer das System macht (Anbieter), misst das, was für den Adressaten wichtig ist — nicht das, was für ihn selbst wichtig ist. Beispiel aus der Bremsen-Firma:\nSieht aus wie eine Vital-Größe — ist aber keine Ist eine echte Vital-Größe „Wir bauen 50.000 Bremsen pro Jahr\u0026quot; „Unsere Bremsen halten ein Autoleben lang — 95% sind nach 250.000 km noch sicher\u0026quot; „Unser Umsatz ist 38 Millionen Euro\u0026quot; „Unsere Kunden bestellen wieder — Wiederbestell-Quote 87%\u0026quot; Die ersten messen den Anbieter. Die zweiten messen den Nutzen für den Kunden. Der Unterschied ist riesig.\nFür Methodiker Lebensfähigkeit ist ein Beziehungs-Begriff über (System × Zweck × Adressaten × Umgebung). Eine Lebensfähigkeits-Aussage ohne alle vier Bezüge ist methodisch leer. Lebensfähigkeit ersetzt nicht CMMI-Reife (die misst Prozess-Vorhersagbarkeit); beide Begriffe sind unabhängig und können koexistieren.\nVital-Größen sind messmittelfähige Einzelmessungen mit Zweck-Verankerung am Adressaten. Anbieter-zentrierte Messungen (Umsatz, Stückzahl, Wahlerfolg) sind Pseudo-Vital-Größen. Sie können geführt werden, zählen aber nicht in die Lebensfähigkeits-Bewertung.\n4. Die fünf Pflichten # Damit eine Aussage über die Lebensfähigkeit ehrlich ist, müssen fünf Bedingungen erfüllt sein. Wir nennen sie die fünf Pflichten.\nDie erste Pflicht ist die wichtigste. Wenn sie nicht erfüllt ist, sind alle anderen wertlos. Sie ist wie der Schlüssel zur Haustür — ohne ihn nützen die anderen Schlüssel nichts.\nPflicht 1 — Sag klar, wofür und für wen # Wofür macht ihr das eigentlich? Und für wen?\nKlingt einfach. Ist es nicht.\nDas Problem mit der „Lösung statt Zweck\u0026quot;\nEin Beispiel, das jeder kennt: Kodak. Die Firma, die jahrzehntelang fotografische Filme verkauft hat. Was haben sie geglaubt, dass ihr Zweck ist?\n„Wir entwickeln und verkaufen Filme.\u0026quot; Das war der Tod. Denn als die Digitalkameras kamen, wollte niemand mehr Filme. Kodak hatte den Zweck an die Lösung gebunden. Lösung weg — Firma weg.\nWas wäre der richtige Zweck gewesen?\n„Wir helfen Menschen, Bilder festzuhalten.\u0026quot; Mit diesem Zweck wäre Kodak zur Digitalkamera-Firma geworden. Oder zur Foto-App-Firma. Oder zur Cloud-Foto-Firma. Die Lösung darf wechseln. Der Zweck bleibt.\nDas Problem „Wer ist der Kunde?\u0026quot;\nWer den Zweck nennt, muss auch sagen, für wen.\nEin Krankenhaus existiert nicht für die Ärzte. Es existiert für die Patienten. Wenn das Krankenhaus seine Erfolge an Behandlungs-Fällen pro Quartal misst (gut für den Anbieter), aber nicht an Heilungs-Quoten (gut für den Patienten), hat es seinen Zweck verloren.\nAnwendung auf die Bremsen-Firma:\nWofür macht die Firma das?\n❌ „Wir bauen Bremsen.\u0026quot; (Lösung statt Zweck. Was, wenn Autos mit Magnetschwebe bremsen werden?) ✅ „Wir helfen Auto-Herstellern, dass ihre Autos sicher zum Stehen kommen — auf jeder Straße, bei jedem Wetter.\u0026quot; Für wen?\n❌ „Für unsere Auto-Hersteller-Kunden.\u0026quot; (Halb richtig.) ✅ „Für die Auto-Hersteller, weil ihre Endkunden — die Autofahrer und ihre Familien — sicher ankommen müssen.\u0026quot; Für Methodiker Pflicht 1 ist Eintritts-Pflicht. Wenn sie nicht erfüllt ist, sind Pflichten 2–5 nicht prüfbar. Sie kommentieren nur das Symptom.\nLösungs-Bindung verletzt Pflicht 1, weil der Zweck mit der Lösung stirbt. Adressaten-Vergessen verletzt Pflicht 1, weil die Vital-Größen aus Anbieter-Sicht definiert werden und damit Pseudo werden.\nUmfassende Zweck-Formulierung verlangt, dass scheinbare Konflikte (Patientennutzen vs. Rendite) als Hinweis auf zu enge Definition aufgelöst werden, nicht als echte Konflikte behandelt werden.\nPflicht 2 — Sag, wie es sein sollte, und schreib das Datum dazu # Wie sollte das System sein, damit es seinen Zweck erfüllt? Und wann hast du das zuletzt gegen die Realität geprüft?\nWer sagt „unsere Bremsen müssen sicher sein\u0026quot;, hat noch nichts gesagt. Sicher ist kein Soll-Zustand. Das ist ein Wort.\nEin Soll-Zustand ist konkret:\nDie Bremse muss bei trockener Straße einen Bremsweg von höchstens 40 Meter aus 100 km/h schaffen, mit voll beladenem Auto. Die Bremse muss 10 Jahre und 250.000 Kilometer ohne sicherheits- relevanten Ausfall halten. Die Bremse muss bei nasser Straße ABS-fähig sein. Und — entscheidend — der Soll-Zustand bekommt ein Datum. „Geprüft am 15. März 2026.\u0026quot; Warum? Weil sich die Welt ändert. Vielleicht kommt 2027 eine neue EU-Vorschrift, die einen kürzeren Bremsweg verlangt. Vielleicht kommt 2028 eine neue Bremsen-Technologie der Konkurrenz.\nDer Soll-Zustand muss regelmäßig gegen die Welt geprüft werden. Sonst arbeitet man auf einen veralteten Plan hin.\nAnwendung auf die Bremsen-Firma:\nDer Chef-Bremsen-Entwickler kennt den Soll-Zustand auswendig. Aber er geht in Rente. Wo steht er aufgeschrieben? Hat ihn jemand 2026 gegen die EU-Vorschriften von 2026 geprüft, oder steht da noch der Stand von 2019?\nDas ist Pflicht 2. Soll-Zustand aufschreiben, datieren, regelmäßig prüfen.\nPflicht 3 — Miss richtig # Was du misst, muss wirklich messbar sein. Und es muss zeigen, ob der Zweck erfüllt wird.\nKlingt selbstverständlich. Ist es nicht.\nBeispiel — eine Pseudo-Messung:\nEine Firma misst die „Kommunikationsstärke\u0026quot; ihrer Führungskräfte. Wert: 7,3 von 10.\nFrage: Wie wurde das gemessen?\nAntwort: Der Vorgesetzte hat eine Note vergeben.\nFrage: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein anderer Vorgesetzter dieselbe Note geben würde?\nAntwort: Hmm. Kommt auf den Vorgesetzten an.\nDas ist keine Messung. Das ist ein Eindruck mit einer Zahl daneben.\nDie einfache Regel:\nWenn zwei Leute dasselbe prüfen sollen und unterschiedliche Ergebnisse herauskommen, ist es keine Messung. Es ist eine Meinung.\nMethodiker3 nennen das Übereinstimmungsquote. Sie sagen: zwei Prüfer müssen in mindestens 70% der Fälle gleich urteilen, damit es als Messung gilt4. Sonst ist es zu unzuverlässig.\nBevorzugung der Maschinen-Messung:\nEine Maschine misst immer gleich. Zwei Menschen messen oft unterschiedlich. Deshalb: wo möglich, Maschinen-Messung statt Menschen-Bewertung.\nWieviele Bremsweg-Tests hat der Konstrukteur bestanden? → aus dem Test-System ablesbar. Maschinen-Messung. ✅ Wie kreativ ist der Konstrukteur? → Bauchgefühl. Kein zuverlässiges Maß. ❌ Anwendung auf die Bremsen-Firma:\nDie Firma misst heute „Führungserfahrung in Jahren\u0026quot;. Ja, das ist messbar. Aber misst es, dass die Person ein guter Bremsen-Entwickler ist? Nein. 12 Jahre Führungserfahrung sagen nichts darüber aus, ob jemand das schwierige Bauteil entwickeln kann.\nDas ist eine Pseudo-Messung. Sie wird abgeschafft oder ersetzt durch:\nWieviele Bremsen-Entwicklungen hat die Person erfolgreich abgeschlossen (= Bremse ist im Markt, hält die Vorschriften, keine sicherheits- relevanten Rückrufe)? → echte Messung, am Zweck verankert. Die Zahlen-ohne-Kontext-Falle:\nWenn jemand sagt „die Stromkosten sind um 20% gestiegen\u0026quot; — was sagt das? Nichts. Es fehlt:\nVerglichen womit? (Vorjahr? Vor 5 Jahren?) Wessen Kosten? (Privathaushalt? Industrie?) Welche Region? Welcher Stromtyp? Eine Zahl ohne Bezug ist nicht messbar. Sie ist eine Behauptung mit Ziffern. Wir nennen das das Relativitäts-Problem: Zahlen ohne Kontext sind keine Information, sondern Propaganda-fähig.\nFür Methodiker Pflicht 3 verlangt drei Eigenschaften pro Vital-Größe:\nMessverfahren mit Inter-Rater-Reliabilität ≥ 0,7 (Cohen\u0026rsquo;s Kappa oder ICC) bei beobachtungs-basierten Messungen. Verankerung am Zweck-Block (vital_purpose_anchor) und Formulierung aus Adressaten-Sicht. Beleg der Messmittelfähigkeit (measurement_evidence_url). Telemetrie-basierte Messungen (measurement_method = 'telemetry') sind per Definition messmittelfähig. Beobachtungs- und umfrage-basierte Messungen (observation, survey) brauchen den IRR-Nachweis. Calculation und Inspection sind messmittelfähig, wenn das Verfahren definiert ist.\nVital-Größen, die nicht alle drei Eigenschaften erfüllen, werden als Pseudo-Vital-Größen markiert (is_vital_metric = TRUE, aber mit Warn-Status). Sie erscheinen nicht im Lebensfähigkeits-Bericht.\nPflicht 4 — Zeig die Schwachstelle, nicht den Durchschnitt # Ein System ist nur so stark wie sein schwächstes wichtiges Teil. Durchschnittswerte verstecken die Schwachstelle.\nBeispiel — eine Kette mit 10 Gliedern. Neun davon halten 1000 kg, eines hält nur 100 kg.\nDurchschnitt: 910 kg. Wahrheit: die Kette reißt bei 100 kg. Wer mit dem Durchschnitt arbeitet, baut auf den Boden, der nicht trägt.\nAnwendung auf die Bremsen-Firma:\nDie Firma hat 4 Bremsen-Entwickler. Drei sind sehr gut. Einer ist der Chef-Entwickler, der das schwierige Bauteil macht. Er geht in Rente.\nDurchschnitt der Bremsen-Kompetenz: 80% (gut!) Wahrheit: das schwierige Bauteil hängt an einem Mann. Sobald er weg ist, fehlt die Kompetenz. Wer mit Durchschnitten arbeitet, sieht das Risiko nicht. Wer die Schwachstelle sichtbar macht, sieht es sofort: „Hier hängt die ganze Bremsen-Entwicklung an einer Person ohne Nachfolger.\u0026quot;\nPflicht 4 verlangt: die Schwachstelle wird sichtbar, immer. Durchschnitte darf man rechnen — aber sie sind nicht die Lebensfähigkeits-Aussage.\nAnwendung aufs Bremsen-Bauteil:\nDer Konstrukteur misst zehn Eigenschaften der Bremse. Neun sind im grünen Bereich. Eine — die Drift unter Temperatur — ist kritisch.\nWenn der FMEA5-Bericht den Durchschnitt zeigt, sehen alle: alles gut. Wenn er die Schwachstelle zeigt, sieht jeder: hier muss gearbeitet werden. Pflicht 4.\nPflicht 5 — Miss, wie schnell ihr reagiert # Wenn sich etwas ändert — wie schnell merkt ihr das? Und wie schnell reagiert ihr?\nDie Welt verändert sich ständig. Neue Vorschriften, neue Konkurrenten, neue Kundenwünsche, neue Technologien. Eine Firma, die einmal einen guten Plan macht und ihn dann 10 Jahre nicht anpasst, ist tot.\nLebensfähigkeit verlangt Beweglichkeit. Und Beweglichkeit kann man messen.\nWie?\nBei jeder Veränderung in der Welt zählt man zwei Zeitpunkte:\nWann wurde die Veränderung erkannt? (Tag X) Wann wurde reagiert? (Tag Y) Die Differenz Y − X ist die Reaktionszeit. Man kann sie als Zahl ausweisen. Man kann sehen, ob sie sich verbessert oder verschlechtert.\nAnwendung auf die Bremsen-Firma:\nEine neue EU-Norm zur Bremswirkung bei nasser Fahrbahn wird im März veröffentlicht. Die Bremsen-Firma erfährt es Anfang April. Wann ist die Bremse angepasst?\nSchlecht: in zwei Jahren. (Reaktionszeit: 24 Monate.) Gut: in drei Monaten. (Reaktionszeit: 3 Monate.) Wer die Reaktionszeit nicht misst, behauptet nur, beweglich zu sein. Wer sie misst, sieht die Wahrheit.\nDie Aufmerksamkeits-Falle:\nVorsicht: Reaktionszeit auf aufsehenerregende Veränderungen ist oft schnell. Reaktionszeit auf schleichende Veränderungen ist oft langsam.\nBeispiel: Ein dramatischer Unfall passiert. Innerhalb einer Woche reagiert die Politik. Schnell! Beispiel: Die Kundenstruktur wandert über fünf Jahre langsam in eine andere Branche. Niemand merkt es. Schlecht! Pflicht 5 verlangt: beide werden gleich behandelt. Wer nur auf laute Signale reagiert, sieht die wirklich gefährlichen, weil leisen, Veränderungen nicht.\nFür Methodiker Pflicht 5 verlangt drei Zeit-Größen als Vital-Größen:\nHeutige Lage (Status-Snapshot) Aktualität des Idealzustands (Tage seit letzter Prüfung gegen Umgebung) Reaktionszeit auf Drift-Signale (Differenz zwischen Eingang und Block-Anpassung, Median über rollierendes Zeitfenster) Asymmetrie in der Reaktion auf spektakuläre vs. graduelle Drift-Signale ist Anti-Pattern. Das Erfassungs-System muss beide gleich behandeln; sonst entsteht systematische Blindheit für die wirklich gefährlichen, weil unauffälligen Verschiebungen.\n5. Wie das Werkzeug dahinter aussieht # Die fünf Pflichten sind die Regeln. Damit eine Firma sie einhalten kann, braucht sie ein Werkzeug.\nDas Werkzeug ist im Kern erstaunlich einfach: Bausteine, Verbindungen, zwei Zustände.\nDie Bausteine # Alles, was in einer Firma, einem Bauteil, einer Behörde wichtig ist, lässt sich in fünf Sorten von Bausteinen einordnen:\nBaustein Was er beantwortet Beispiele Ziel Wofür? Für wen? „Sichere Autos für Autofahrer\u0026quot; Funktion Was tut es? „Bremsmoment erzeugen\u0026quot; Lösung Womit ist es gemacht? „Scheibenbremse aus Stahl\u0026quot; — oder „Bremsen-Abteilung mit 20 Leuten\u0026quot; Merkmal Wie wird es gemessen? „Bremsweg ≤ 40 m\u0026quot; Kontext Wann gilt es? „bei trockener Straße, 100 km/h, volle Beladung\u0026quot; Diese fünf Bausteine reichen. Mehr braucht es nicht. Egal ob man ein Bauteil beschreibt, eine Rolle in der Firma, eine Behörde, ein Gesetz.\nDie Verbindungen # Die Bausteine sind nicht isoliert. Sie hängen zusammen.\nEine Funktion verfeinert ein Ziel. Eine Lösung realisiert eine Funktion. Ein Merkmal misst eine Funktion. Ein Kontext gilt für eine Funktion.\nDiese Zusammenhänge werden über Verbindungen abgebildet. Eine Verbindung sagt: Baustein A hängt mit Baustein B zusammen, und so eng.\nDie zwei Zustände # Jeder Baustein lebt in zwei Zuständen:\nLebendig: der aktuelle Stand. Er kann sich ändern. Hat ein Datum der letzten Anpassung. Eingefroren: ein Schnappschuss zu einem bestimmten Zeitpunkt. Zum Beispiel: was im Vertrag mit dem Kunden steht. Was das EU-Gesetz vorschreibt. Was der Koalitionsvertrag festgelegt hat. Beide Zustände sind gleichzeitig im Werkzeug. Der Unterschied zwischen beiden ist sichtbar — „hier ist die Welt heute, hier ist, was der Vertrag vor zwei Jahren verlangt hat, hier ist die Lücke.\u0026quot;\nWie der Anwender das erlebt # Der Konstrukteur, der HR-Mitarbeiter, der Geschäftsführer arbeitet nicht mit den Bausteinen direkt. Er sieht das Werkzeug in seiner Sprache:\nDer Konstrukteur sieht Anforderungen, Funktionen, Komponenten, Tests — wie er es gewohnt ist. Der HR-Mitarbeiter sieht Standorte, Abteilungen, Rollen, Mitarbeiter, Kompetenzen — wie er es gewohnt ist. Der Geschäftsführer sieht ein Lebensfähigkeits-Dashboard mit den fünf Pflichten — kompakt. Im Hintergrund: alles dieselben fünf Bausteine. Aber jeder arbeitet in seiner Sprache.\nBild: das hier passiert in jeder OTSM-Sicht. Mockup-Bilder „otsm-ui-engineering.html\u0026quot; und „otsm-ui-organisation.html\u0026quot; zeigen, wie der Bildschirm aussieht.\nDie Drift-Signale # Damit Pflicht 5 (Beweglichkeit) funktioniert, braucht das Werkzeug eine Inbox für Veränderungs-Hinweise. Wir nennen diese Hinweise Drift-Signale.\nDrift-Signale kommen aus vier Quellen:\nMenschen. Jemand sieht etwas und meldet es per Ein-Klick. „Mir ist aufgefallen, dass die Bremsen bei der Variante A öfter reklamiert werden.\u0026quot; Maschinen. Eine Maschine in der Produktion misst, dass etwas driftet. Eine IT-Anlage merkt Schwellwert-Überschreitungen. Markt. Ein Kunde schreibt eine E-Mail mit einem Wunsch. Eine neue EU-Vorschrift wird veröffentlicht. Die Konkurrenz bringt ein neues Produkt. Assistent. Ein KI-Assistent fasst Daten zusammen und schlägt vor, wo etwas getan werden müsste. Die Inbox wird täglich oder wöchentlich vom Verantwortlichen geprüft. Er bestätigt, lehnt ab, oder ordnet anders zu. Daraus werden Anpassungen am Datenmodell. Reaktionszeit wird automatisch gemessen — vom Eingang des Drift-Signals bis zur Anpassung.\nWas nicht doppelt gepflegt wird # Das Werkzeug erzeugt aus dem gleichen Datenmodell alle nötigen Dokumente. Lastenheft, Pflichtenheft, FMEA-Formblatt, Architektur- Beschreibung, Org-Chart, Rollen-Profil, Schulungs-Übersicht, Audit- Bericht — alles gerenderte Sichten6 aus dem gleichen Modell.\nNiemand pflegt eine Anforderung drei Mal in drei verschiedenen Programmen. Niemand erklärt einer Excel-Tabelle, dass sie veraltet ist. Niemand verzweifelt am Synchronisieren.\nBild: SVG „vergleich-engineering.svg\u0026quot; und „vergleich-organisation.svg\u0026quot; zeigen visuell, was heute getrennt geführt wird und was mit dieser Methode in einem Modell aufgeht.\n6. Was sich verändert, wenn man so arbeitet # Drei Veränderungen, die der Anwender direkt merkt.\nVeränderung 1 — Keine Doppelarbeit mehr # Heute schreibt der Konstrukteur eine Anforderung in DOORS7, überträgt sie nach APIS8 für die FMEA, kopiert sie in Word für das Pflichtenheft, und trägt das Ticket dazu in Jira9 ein. Vier Programme, vier Datenstände, alle bisschen anders.\nMit der Methode: er trägt es einmal ein. Alle vier Sichten generieren sich automatisch daraus.\nVeränderung 2 — Echte Schwachstellen werden sichtbar # Heute verstecken Durchschnitts-Werte die echten Probleme. Der Bremsen- Bauplan-Bericht zeigt 95% Fertigstellung — und übersieht, dass Brandschutz nur zu 40% fertig ist.\nMit der Methode: die Schwachstellen stehen oben in der Liste. Was nicht funktioniert, ist sichtbar. Das ist unbequem, aber ehrlich.\nVeränderung 3 — Beweglichkeit wird messbar # Heute behauptet jede Firma, beweglich zu sein. „Wir reagieren schnell auf Marktveränderungen.\u0026quot; Niemand kann es belegen.\nMit der Methode: Reaktionszeit pro Veränderung in Tagen. Trend pro Quartal. Vergleich Abteilung zu Abteilung. Wer schnell ist, sieht es — wer langsam ist, auch.\nEine ehrliche Warnung # Diese Klarheit ist nicht für jeden willkommen. Wer in seiner heutigen Rolle davon profitiert, dass Doppelpflege Arbeitsplätze sichert, dass Durchschnitte Schwachstellen verstecken, dass „wir sind beweglich\u0026quot; eine ungeprüfte Behauptung bleibt — der wird die Methode unangenehm finden.\nDas ist ein Merkmal, kein Fehler. Ehrlichkeit ist das, was die Methode liefert. Wer sie nicht will, soll bei alten Werkzeugen bleiben.\n7. Was die Methode nicht kann # Damit niemand sich falsche Hoffnungen macht:\nSie ersetzt keine Fachkenntnis. Wer keinen guten Bremsen-Ingenieur hat, baut auch mit dieser Methode keine gute Bremse. Sie verhindert keine schlechten Entscheidungen. Wer einen falschen Zweck definiert, bekommt nur schneller schöne Zahlen für den falschen Zweck. Sie nimmt keine Entscheidungen ab. Sie macht Lücken sichtbar. Ob die Lücke geschlossen wird, entscheidet der Mensch. Sie braucht Mess-Disziplin. Wer nicht ehrlich misst, sondern sich selbst belügt, kommt mit der Methode auch nicht weiter. Sie braucht ein gutes Erfassungs-System. Drift-Signale müssen aggregiert ankommen — nicht roh und überwältigend. Sie kann niemanden zwingen. Wer die Information ignoriert, die die Methode liefert, hat eine bewusste Entscheidung gegen die eigene Lebensfähigkeit getroffen. Das ist sein Recht. 8. Wo die Idee herkommt # Die Methode ist keine Neuerfindung. Sie ist eine Synthese aus vielen publizierten Arbeiten:\nRoyce (1970): beschrieb in einem berühmten Aufsatz nicht das Wasserfall-Modell, sondern dessen Gegenteil — die ständige Rückkopplung. Wurde von der Industrie falsch zitiert. Beer (1972): beschrieb das Viable System Model — eine Strukturtheorie lebensfähiger Organisationen. Sehr klug, nie als Werkzeug umgesetzt. Senge (1990): beschrieb die Lernende Organisation als Haltung. Conway (1968): stellte fest, dass Firmen ihre Produkte so bauen, wie sie selbst organisiert sind. Conway\u0026rsquo;s Law. Heute noch wahr. Nuseibeh (2001): beschrieb die Twin-Peaks-Erkenntnis10. Leveson (2012): entwickelte STAMP/STPA11 als systemtheoretischen Sicherheits-Ansatz. Was diese Methode hinzufügt: ein gemeinsames Datenmodell, ein Pflicht- System, eine operative Umsetzung. Die alten Arbeiten waren richtig. Aber sie wurden nie in ein Werkzeug überführt, das ein Mittelständler kaufen und benutzen kann. Genau das ändert sich jetzt.\n9. Wer mitmachen kann # Die Methode ist frei verfügbar. Wer sie nutzen will, darf das. Was wir uns wünschen: Rückmeldung. Kritik. Wo trägt sie? Wo bricht sie? Wo muss sie geschärft werden?\nDas Werkzeug (OTSM) ist ein kommerzielles Produkt. Wer es einsetzen will, kann ein Pilot-Gespräch anfragen.\nWas wir nicht wollen: schweigende Adaption. Wenn die Methode dir hilft, sag es. Wenn sie nicht funktioniert, sag das auch — gerade das hilft.\nKontakt: info@otsm.work\nSchluss # Die zwei Geschichten vom Anfang — die kündigende Bremsen-Entwicklerin und der Konstrukteur mit den sechs Programmen — sind keine Sondertheorien. Sie beschreiben das normale Arbeitsleben in vielen Firmen. Sie sind unangenehm, weil sie zeigen, dass viel Energie an der falschen Stelle verbrannt wird.\nDie Methode löst das Problem. Nicht in einem Aufwasch — aber Schritt für Schritt. Wer anfängt, merkt nach wenigen Wochen, dass etwas anders ist. Wer dranbleibt, merkt nach einem Jahr, dass die Firma anders funktioniert.\nWir sind gerade dabei. Es lohnt sich.\nAutor: Thomas Arends, Wernau\nLizenz: Methode frei verwendbar unter Namensnennung. Werkzeug- Implementierung kommerziell. Kritik und Beiträge willkommen.\nStand: Mai 2026\nOTSM = Organisations-, Technologie- und Service-Management. Die Firma, die diese Methode entwickelt und das passende Werkzeug dazu baut.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nAnforderungs-Engineering = die Disziplin, die in Firmen aufschreibt, was ein Produkt können soll. Heißt im Englischen „Requirements Engineering\u0026quot;. Wird meist mit eigenen Programmen wie DOORS oder Polarion gemacht.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nMethodiker = Menschen, die sich beruflich damit beschäftigen, wie man Dinge richtig misst und bewertet. Statistiker, Wissenschaftler, Qualitätsmanager.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nDer Fachbegriff dafür ist „Inter-Rater-Reliabilität\u0026quot;, gemessen mit Verfahren wie Cohen\u0026rsquo;s Kappa oder dem Intraclass-Correlation-Coefficient (ICC). Schwellwert ≥ 0,7 ist Standard.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nFMEA = Failure Mode and Effects Analysis. Eine standardisierte Methode in der Industrie, um Risiken in Produkten zu erkennen und zu bewerten. Wird oft mit Excel oder Spezial-Software wie APIS gemacht.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nRender-Sicht = ein Dokument, das aus den Daten generiert wird, wenn man es braucht. Nicht selbst gespeichert. Wenn die Daten sich ändern, ändert sich auch das Dokument automatisch.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nDOORS = ein Programm für Anforderungs-Management, sehr verbreitet in der Automobil- und Luftfahrt-Industrie.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nAPIS IQ-FMEA = ein Spezial-Programm zum Erstellen von FMEA-Tabellen.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nJira = ein Programm zur Bug- und Aufgaben-Verwaltung in Software-Entwicklung.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nTwin Peaks = die Erkenntnis, dass Anforderungen und Architektur in Wahrheit zusammen entwickelt werden, nicht nacheinander. Das klassische Wasserfall-Modell verleugnet das.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nSTAMP = Systems-Theoretic Accident Model and Processes. Ein neueres Modell, um Unfälle und Sicherheits-Probleme aus systemischer Sicht zu betrachten.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/lebensf%C3%A4higkeit-methode/","section":"Blogs","summary":"Lebensfähigkeits-orientiertes Engineering und Organisation # Eine Methode für Firmen, Behörden und alles, was einen Zweck hat # Methodenbeschreibung — Fassung für alle, die mit der Methode arbeiten sollen. Geschäftsführer, Konstrukteure, HR-Leute, Politiker, Lehrer. Wo es genauer wird, gibt es eine Vertiefungs-Box für Methodiker.\nStand: Mai 2026 Autor: Thomas Arends, OTSM1 GmbH\n","title":"","type":"blog"},{"content":" Wenn die Infografik zur politischen Botschaft wird: Eine Grafik über US-Regimewechsel und was sie verschweigt # In meinem Feed taucht regelmäßig eine schick gemachte Infografik auf. Titel: \u0026ldquo;U.S. Involvement in Regime Change\u0026rdquo;. Schwarzer Hintergrund, gelbe Akzente, Freiheitsstatue als visuelles Anker-Element rechts unten. Eine lange Liste Länder, dazu Jahreszahlen, dazu Fähnchen. Quelle: \u0026ldquo;Wikipedia\u0026rdquo;. Absender: \u0026ldquo;Data in Race\u0026rdquo;.\nDie Grafik macht ihren Job. Sie wird geteilt, gelikt, in Diskussionen als Beweisstück präsentiert. \u0026ldquo;Schaut euch das an. So sehen die USA wirklich aus.\u0026rdquo;\nIch finde solche Grafiken interessant. Nicht, weil sie falsch wären. Sondern weil sie ein hervorragendes Beispiel dafür sind, wie aus historischen Tatsachen eine politische Erzählung wird, ohne dass formell gelogen werden müsste. Das ist eine Disziplin für sich.\nDas Datenproblem fängt bei der Definition an # Schauen wir uns drei Einträge aus der Grafik konkret an:\n\u0026ldquo;1944–1946: Frankreich\u0026rdquo; — Was ist hier passiert? Die Alliierten, USA inklusive, haben Frankreich von der deutschen Besatzung befreit. Charles de Gaulle wurde nicht aus dem Amt geputscht, er kam ans Ruder. Wenn das ein US-Regimewechsel ist, dann war auch die Befreiung Auschwitz\u0026rsquo; ein Regimewechsel.\n\u0026ldquo;2025–2026: Grönland\u0026rdquo; — In Grönland hat 2026 kein Regimewechsel stattgefunden. Die Grafik nimmt eine politische Spekulation vorweg und stellt sie als historische Tatsache dar. Methodisch ist das, was man früher \u0026ldquo;Kaffeesatzleserei\u0026rdquo; nannte.\n\u0026ldquo;2026: Iran\u0026rdquo; / \u0026ldquo;2026: Kuba\u0026rdquo; — gleicher Mechanismus. Eine ausgesprochene Drohung ist kein Ereignis. Eine Sanktion ist kein Putsch. Eine Pressekonferenz ist kein Sturz einer Regierung.\nWenn ich in einem industriellen Anforderungsdokument so vorgehen würde, würde mir der Auditor das Dokument um die Ohren hauen. Mischen unterschiedlicher Sachverhalte unter einer Kategorie. Keine Definition des Schlüsselbegriffs. Quellenangabe \u0026ldquo;Wikipedia\u0026rdquo; ohne Artikelangabe. In ISO/IEC/IEEE 29148 würde das nicht durch das erste Review kommen.\nWas die Grafik weglässt # Wer eine Liste mit 80+ US-Interventionen veröffentlicht und als Quelle \u0026ldquo;Wikipedia\u0026rdquo; angibt, hat eine offensichtliche Aufgabe vergessen: die entsprechenden Artikel zu anderen Großmächten ebenfalls zu lesen. Sie existieren. Sie sind ähnlich lang. Hier die Kurzfassung.\nSowjetunion und Russland, basierend auf dem Wikipedia-Artikel \u0026ldquo;Soviet/Russian involvement in regime change\u0026rdquo; und der RAND-Studie zu russischen Interventionen seit 1991:\n1921: Eroberung der Mongolei, Einsetzung einer Satellitenregierung 1929: Putsch in Tuva mit sowjetischer Unterstützung 1934: Einmarsch in Xinjiang 1939–1940: Invasion Polens, Finnlands, der baltischen Staaten 1944–1949: Einsetzung kommunistischer Regime in Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Tschechoslowakei, Ostdeutschland, Nordkorea 1953: Niederschlagung des Aufstands in Ostberlin 1956: Invasion Ungarns, Niederschlagung der Revolution 1968: Invasion der Tschechoslowakei, Ende des Prager Frühlings 1979–1989: Krieg in Afghanistan 1992ff.: Eingriffe in Moldau/Transnistrien, Georgien (Abchasien/Südossetien) 2008: Krieg gegen Georgien 2014: Annexion der Krim, Krieg in der Ostukraine 2015ff.: Militärintervention in Syrien zur Stützung Assads 2016ff.: Wagner-Operationen in Libyen, Mali, Zentralafrikanischer Republik, Sudan, Mosambik 2020: Stützung Lukaschenkos in Belarus 2022: Vollinvasion der Ukraine Eine Studie von Dov Levin (International Studies Quarterly, 2016) hat alle dokumentierten Wahlbeeinflussungen zwischen 1946 und 2000 gezählt: 117 Fälle insgesamt, davon 81 durch die USA und 36 durch die Sowjetunion/Russland. Die USA waren häufiger aktiv, aber das Verhältnis ist nicht 80:0, sondern grob 2:1.\nVolksrepublik China, basierend auf dem Wikipedia-Artikel \u0026ldquo;Foreign interventions by China\u0026rdquo; und der RAND-Studie zu chinesischen Interventionen:\n1950–1953: Eingreifen in den Koreakrieg, mehr als eine Million Soldaten 1950/51: Einmarsch in Tibet 1954–1958: Taiwanstraßen-Krisen 1962: Grenzkrieg gegen Indien 1960er–1970er: Massive Unterstützung kommunistischer Bewegungen weltweit (Maoismus als Exportartikel) 1979: \u0026ldquo;Strafexpedition\u0026rdquo; gegen Vietnam 1980er: Anhaltende Grenzkonflikte mit Vietnam 1990er–heute: Inkrementelle Besetzung von Inseln und Riffen im Südchinesischen Meer 2010er: Politische Einflussnahme auf Maledivenregierung, Sri Lanka (Hambantota-Hafen als faktische Hafenübernahme), Pakistan, Simbabwe 2017: Einrichtung der ersten chinesischen Auslandsmilitärbasis in Dschibuti 2022: Sicherheitsabkommen mit den Salomonen, wachsender Einfluss in pazifischen Inselstaaten China interveniert anders als die USA und anders als Russland. Weniger Putsche, weniger offene Invasionen, dafür mehr Kreditdiplomatie und ökonomische Hebel. Aber zu sagen, China sei der friedliche Akteur — das hält der Faktenlage nicht stand.\nMethode unterscheidet sich, nicht das Verhalten # Wenn man die drei Großmächte ernsthaft vergleicht, zeichnen sich Muster ab, die in einer rein US-fokussierten Grafik unsichtbar bleiben:\nUSA: Häufiger verdeckte Operationen (CIA), Wahlfinanzierung, ökonomischer Druck, gelegentlich offene Invasion. Geographisch global verteilt, mit Schwerpunkt Lateinamerika und Naher Osten.\nUdSSR/Russland: Häufiger direkte militärische Invasion, vor allem in der eigenen Nachbarschaft (Ungarn, Tschechoslowakei, Afghanistan, Georgien, Ukraine). Etablierung von Satellitenregimen statt Wechsel zu marktwirtschaftlichen Demokratien. Wenig Schein-Demokratie, mehr offene Dominanz.\nVR China: Traditionell zurückhaltender bei offener militärischer Intervention, dafür systematische Nutzung von Krediten, Infrastrukturinvestitionen und Hafenrechten als Hebel. Belt-and-Road-Initiative ist nicht reine Entwicklungshilfe, sondern auch ein geopolitisches Instrument. Seit 2010er deutlich aggressivere militärische Präsenz (Südchinesisches Meer, Dschibuti, Pazifik).\nDrei verschiedene Stile, gleiches grundsätzliches Verhalten: jede Großmacht handelt in ihren wahrgenommenen Interessen und scheut nicht davor zurück, andere Regierungen zu beeinflussen, wenn es nützlich erscheint. Das ist keine Verteidigung amerikanischer Politik. Das ist die nüchterne historische Realität.\nWarum solche Grafiken Konjunktur haben # In meiner letzten Analyse zum Thema Methoden, die wirklich funktionieren habe ich darauf hingewiesen, dass kommerzieller Druck eine starke Triebkraft für vereinfachende Erzählungen ist. Bei politischen Infografiken gilt dasselbe Prinzip. Eine ausgewogene Darstellung mit \u0026ldquo;USA hat X getan, die UdSSR Y, China Z, und hier sind die methodischen Unterschiede\u0026rdquo; geht im Algorithmus unter. Eine schwarz-gelbe Anklageschrift mit Freiheitsstatue wird geteilt.\nDas Problem ist nicht, dass die genannten Fakten falsch wären. Viele Einträge in der Grafik sind historisch korrekt. Das Problem ist die Selektivität, die fehlende Definition und die anachronistische Vermischung. Wer einen Eintrag \u0026ldquo;1944–1946: Belgien\u0026rdquo; als US-Regimewechsel zählt, hat keine ernsthafte Definition mehr.\nWas eine ehrliche Grafik leisten müsste # Wenn ich diese Grafik überarbeiten würde, würde ich vier Dinge ändern:\nErstens: Klare Definition. Was zählt? Direkte militärische Invasion mit Regierungswechsel? CIA-Operation mit dokumentierter Beteiligung? Wahlbeeinflussung über bestimmte Schwelle? Wirtschaftssanktionen? Jede Kategorie ist legitim, aber sie müssen getrennt werden.\nZweitens: Gegenüberstellung mit den anderen Großmächten desselben Zeitraums. UdSSR/Russland und China sind die offensichtlichen Vergleichspartner. Ohne diesen Kontext ist die Grafik politische Werbung, keine Datendokumentation.\nDrittens: Quellenangabe pro Eintrag. \u0026ldquo;Wikipedia\u0026rdquo; reicht nicht. Welcher Artikel? Welche Sekundärquelle? Bei welchen Einträgen gibt es wissenschaftlichen Konsens, bei welchen Streit?\nViertens: Klare Trennung zwischen dokumentierten historischen Ereignissen und politischer Spekulation. Eintrag \u0026ldquo;2025–2026: Grönland\u0026rdquo; gehört nicht in dieselbe Liste wie \u0026ldquo;1973: Chile\u0026rdquo;.\nFazit # Die Grafik ist nicht falsch im engen Sinne. Die meisten Einträge entsprechen dokumentierter US-Außenpolitik. Aber sie ist methodisch unsauber und selektiv, und sie erzeugt einen Eindruck — die USA seien historisch einzigartig in ihrem Eingreifen in andere Länder —, der durch die Faktenlage nicht gedeckt ist.\nGroßmachtpolitik bedeutet Eingriff in fremde Souveränität. Das gilt für Washington, Moskau und Peking. Wer das eine ohne das andere nennt, betreibt keine historische Aufklärung. Er betreibt politische Kommunikation.\nUnd das ist legitim, solange es so genannt wird.\nDie in diesem Beitrag verwendete Gegenüberstellung basiert auf den Wikipedia-Artikeln \u0026ldquo;United States involvement in regime change\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Soviet involvement in regime change\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Russian involvement in regime change\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Foreign interventions by China\u0026rdquo;, auf RAND-Studien zu russischen und chinesischen Interventionen (Charap et al., 2021) sowie auf Levin, D. (2016), \u0026ldquo;When the Great Power Gets a Vote\u0026rdquo;, International Studies Quarterly 60(2).\n","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/regimewchsel-analyse/","section":"Blogs","summary":"Wenn die Infografik zur politischen Botschaft wird: Eine Grafik über US-Regimewechsel und was sie verschweigt # In meinem Feed taucht regelmäßig eine schick gemachte Infografik auf. Titel: “U.S. Involvement in Regime Change”. Schwarzer Hintergrund, gelbe Akzente, Freiheitsstatue als visuelles Anker-Element rechts unten. Eine lange Liste Länder, dazu Jahreszahlen, dazu Fähnchen. Quelle: “Wikipedia”. Absender: “Data in Race”.\nDie Grafik macht ihren Job. Sie wird geteilt, gelikt, in Diskussionen als Beweisstück präsentiert. “Schaut euch das an. So sehen die USA wirklich aus.”\n","title":"","type":"blog"},{"content":"title: \u0026ldquo;Eettungsschirme: Wer die Meldung abschaltet, hat den Fehler nicht behoben\u0026rdquo; date: 2026-07-23 draft: false description: \u0026ldquo;Rettungsschirme: Wer die Meldung abschaltet, hat den Fehler nicht behoben.\u0026rdquo; tags: [\u0026ldquo;Politik\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Steuerung\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Sicherheit\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Methode\u0026rdquo;]\nRettungsschirme: Wer die Meldung abschaltet, hat den Fehler nicht behoben # Ein Rettungsschirm ist keine Maßnahme gegen ein Scheitern. Er ist eine Maßnahme gegen die Meldung eines Scheiterns.\nDer Unterschied ist nicht rhetorisch. Wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig wird, hat der Regelkreis funktioniert: Es ist mehr abgeflossen als hereingekommen, über lange Zeit, und das System hat es korrekt angezeigt. Die Anzeige ist die einzige Information, die in dieser Lage überhaupt noch etwas wert ist. Ein Rettungsschirm greift genau dort ein — nicht an der Ursache, sondern an der Anzeige. Danach ist die Ursache unverändert vorhanden und nicht mehr sichtbar. Das ist in jeder Anlage, die ich in zwanzig Jahren gesehen habe, der Zustand kurz vor dem großen Schaden.\nGaleria Karstadt Kaufhof ist das Lehrbuchbeispiel, weil es alle Stationen in vier Jahren durchlaufen hat. 2021 und 2022 flossen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds insgesamt 680 Millionen Euro. Im Insolvenzverfahren 2023 entfiel ein Großteil der Ansprüche des Bundes; übrig blieb ein Nachrangdarlehen von 88 Millionen. Am 1. April 2024 wurde erneut ein Insolvenzverfahren eröffnet — das dritte seit 2020. Lieferanten, Vermieter und Geschäftspartner haben über zwei Verfahren hinweg auf Milliardenbeträge verzichtet, damit es weitergeht. Die Filialen, die zur Debatte standen, sind trotzdem geschlossen worden.\nMan muss diese Geschichte nur einmal ohne das Geld durchrechnen. Dieselben Schließungen, dieselben Standorte, dieselbe Zahl an Beschäftigten, die sich neu orientieren mussten — nur eben vier Jahre früher, zu einem Zeitpunkt, an dem der Arbeitsmarkt besser war als heute. Und 680 Millionen Euro wären dort geblieben, wo sie erwirtschaftet wurden. Das ist die vollständige Bilanz des Eingriffs: kein einziges gerettetes Ergebnis, vier Jahre gewonnene Zeit für eine Struktur, die die Zeit nicht genutzt hat, und eine Rechnung an Dritte. Tod auf Raten, bezahlt von Leuten, die selbst gerade liefern.\nWer entgegnet, der Handel sei nun einmal unter Druck gewesen, bestätigt den Punkt. Der Anteil der Menschen, die überhaupt noch in ein Warenhaus gehen, sinkt seit zwei Jahrzehnten monoton. Das ist keine Störgröße, das ist die Rückmeldung des Adressaten, in aller Deutlichkeit und über zwanzig Jahre hinweg. Wer darauf mit Liquidität antwortet, hat die Botschaft nicht bestritten, sondern nur die Lautstärke geregelt.\nDie zweite Eigenschaft dieser Konstruktionen ist noch weniger diskutiert: Sie hören nicht auf. Die FMS Wertmanagement übernahm zum 1. Oktober 2010 aus der Hypo Real Estate ein Portfolio im Nominalwert von 175,7 Milliarden Euro. Der ursprüngliche Abwicklungsplan war auf zehn Jahre angelegt. Seit 2012 wird jedes Jahr ein aktualisierter Plan vorgelegt, mit erweitertem Zeithorizont, jeweils gut begründet. Die Anstalt existiert bis heute. Ich sage nicht, dass diese Verlängerungen falsch kalkuliert sind — vermutlich sind sie es nicht. Ich sage, dass eine Maßnahme, deren Endkriterium bei jeder Prüfung neu bestimmt wird, kein Endkriterium hat. Und was kein Endkriterium hat, ist keine Maßnahme mehr, sondern eine Einrichtung.\nDazu kommt der Punkt, an dem die meisten Rettungen ingenieurstechnisch endgültig kippen. In jeder ernsthaften Fehleranalyse gilt: Wer den Fehler verursacht hat, darf ihn nicht allein beheben — nicht aus Misstrauen, sondern weil dieselbe Denkweise, die zur Abweichung geführt hat, die Korrektur entwerfen würde. Ein Rettungsschirm macht regelmäßig das genaue Gegenteil. Dieselbe Struktur, dieselbe Führung, dasselbe Geschäftsmodell, nur mit mehr Kapital ausgestattet. Wer so etwas in einer Serienfreigabe vorschlägt, bekommt sie nicht.\nUnd jetzt der Fall, der beweist, dass die Sache kein ideologischer Reflex ist. Die Lufthansa erhielt 2020 Stabilisierungsmaßnahmen über den WSF. Die gezogene stille Beteiligung von 1,5 Milliarden wurde im Oktober 2021 vollständig zurückgezahlt, die zweite über eine Milliarde ebenfalls, der nicht in Anspruch genommene Rest von rund drei Milliarden im November 2021 gekündigt, die KfW-Fazilität bereits im Februar 2021 vorzeitig getilgt. Am 13. September 2022 platzierte der Bund die letzten Aktien; über alle Verkäufe hinweg nahm der Fonds 1,07 Milliarden Euro ein und verbuchte einen Gewinn von 760 Millionen. Der Staat ist raus, früher als geplant, mit Plus.\nWarum hat das funktioniert und Galeria nicht? Nicht wegen der Branche und nicht wegen der Größe. Sondern weil in dem einen Fall der Adressat intakt war und nur vorübergehend blockiert. Die Leute wollten weiter fliegen; sie durften nur nicht. Im anderen Fall wollten sie nicht mehr kommen, und zwar seit zwanzig Jahren, ohne dass sie jemand daran gehindert hätte. Daraus folgt das einzige Kriterium, das man in dieser Frage braucht — und es ist keine Meinung, sondern eine Zustandsabfrage: Stellt die Maßnahme den Regelkreis wieder her, oder ersetzt sie ihn?\nIst der Adressat vorhanden und die Verbindung zu ihm von außen unterbrochen, ist eine Überbrückung legitim. Dann braucht sie ein Datum, eine Rückzahlungsbedingung und eine Größe, an der man das Wiederanlaufen misst. Ist der Adressat weggegangen, ist jede Summe nur noch die Frage, wie lange man das Sterben strecken will und wer es bezahlt. Und die Antwort auf die zweite Frage ist immer dieselbe: die anderen. Die, die ihren eigenen Test gerade bestehen, deren Geld man abzieht und in Strukturen leitet, die ihn nicht bestehen. Das ist nicht Umverteilung von Reich zu Arm. Das ist Umverteilung von tragfähig zu nicht tragfähig — und wenn man es lange genug macht, verschiebt sich das Verhältnis von Trägern zu Getragenen so weit, dass niemand mehr da ist, der die nächste Rettung finanziert.\nWer also das nächste Mal einen Schirm aufspannen will, muss vorher drei Sätze sagen können: woran man den Erfolg misst, in welchem Bereich er als erreicht gilt, und an welchem Tag die Sache endet. Wer das nicht liefern kann, rettet nichts. Er verlängert nur, auf fremde Rechnung, und nennt es Verantwortung.\nQuellen: Wirtschaftsstabilisierungsfonds, Bericht über das Geschäftsjahr 2022 (Deutsche Finanzagentur); Lufthansa Group Investor Relations, Stabilisierungspakete; WSF-Anteilsverkäufe und Ausstieg am 13.09.2022; Angaben BMWK/Finanzagentur zu Galeria Karstadt Kaufhof (680 Mio. €, 88 Mio. € Restdarlehen, Rückflüsse); Insolvenzeröffnung Galeria Karstadt Kaufhof GmbH am 01.04.2024; FMS Wertmanagement, Portfolioübernahme 175,7 Mrd. € zum 01.10.2010 und Abwicklungspläne seit 2012.\n","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/rettungsschirm/","section":"Blogs","summary":"title: “Eettungsschirme: Wer die Meldung abschaltet, hat den Fehler nicht behoben” date: 2026-07-23 draft: false description: “Rettungsschirme: Wer die Meldung abschaltet, hat den Fehler nicht behoben.” tags: [“Politik”, “Steuerung”, “Sicherheit”, “Methode”]\nRettungsschirme: Wer die Meldung abschaltet, hat den Fehler nicht behoben # Ein Rettungsschirm ist keine Maßnahme gegen ein Scheitern. Er ist eine Maßnahme gegen die Meldung eines Scheiterns.\n","title":"","type":"blog"},{"content":" title: \u0026ldquo;Das Signal, das niemand hören wollte\u0026rdquo; date: 2026-07-23 draft: false description: \u0026ldquo;Suventionen: Das Signal, das niemand hören wollte.\u0026rdquo; tags: [\u0026ldquo;Politik\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Steuerung\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Sicherheit\u0026rdquo;, \u0026ldquo;Methode\u0026rdquo;] # Das Signal, das niemand hören wollte # Während dieser Tage im Kabinett darüber entschieden wird, ob die feste Einspeisevergütung für neue Solaranlagen ab 2027 ausläuft, wird wieder über die falsche Größe gestritten. Es geht um Kosten, um Übergangsfristen, um einen Cent mehr oder weniger. Es geht nicht um die eine Frage, die seit sechsundzwanzig Jahren offen ist: Was genau hat diese Förderung eigentlich gemessen?\nEine Einspeisevergütung bezahlt nicht dafür, dass jemand Strom braucht. Sie bezahlt dafür, dass Strom erzeugt wurde. Zwanzig Jahre lang, zu einem bei Inbetriebnahme festgeschriebenen Satz, unabhängig davon, ob in dieser Sekunde irgendwo ein Abnehmer existiert. Das ist keine Randnotiz der Konstruktion, das ist die Konstruktion. Der Preis ist in einem Stromnetz die einzige Größe, die die Information trägt, ob gerade jemand etwas braucht. Wer diese Größe für zwanzig Jahre festschreibt, schaltet nicht eine Zahl fest, sondern einen Sensor ab.\nWas passiert, wenn man einen Regelkreis ohne Rückmeldung betreibt, kann man heute in jeder Mittagsstunde besichtigen. Die Börsenpreise rutschen bei starker Sonne ins Negative, weil mehr eingespeist wird, als abgenommen werden kann — und die Anlagen speisen trotzdem weiter ein, weil ihre Vergütung mit dem Preis nichts zu tun hat. Die Netzbetreiber halten das System mit Eingriffen aufrecht, deren Kosten inzwischen bei rund drei Milliarden Euro im Jahr liegen. Das Signal kommt an. Es wird nur nirgends verarbeitet, weil es keinen Empfänger mehr gibt.\nDer zweite Teil ist der teurere. Zwischen 2004 und 2011 ist in Deutschland eine Solarindustrie entstanden, die nicht gegen einen Markt gebaut wurde, sondern gegen eine Vergütungskurve. Q-Cells war 2007 an der Börse acht Milliarden Euro wert. Im Jahr vor der Insolvenz standen einer Milliarde Umsatz rund 846 Millionen Verlust gegenüber; im April 2012 ging der Antrag beim Amtsgericht Dessau ein. Solon meldete im Dezember 2011 Insolvenz an, der Produktionsstandort bei Berlin wurde später geschlossen und der Firmensitz in die Emirate verlegt. Sovello in Bitterfeld-Wolfen folgte im Mai 2012, die Produktion wurde stillgelegt, die Insolvenzmasse Anfang 2013 versteigert. Solarworld, Soltecture, Odersun, Solar Millennium, Scheuten, Systaic. Eine ganze Branche innerhalb von etwa achtzehn Monaten.\nDer Fall, der die Mechanik am klarsten zeigt, ist First Solar in Frankfurt an der Oder. 45 Millionen Euro Zuschuss für das Werk, 22 Millionen für die Erweiterung, letztere wenige Monate vor dem Aus. Zurückverlangen ließ sich nur der jüngere Betrag. Die 45 Millionen durfte das Unternehmen vertragsgemäß behalten, sofern die Produktion noch bis zu einem bestimmten Stichtag lief. Nicht: sofern das Werk trägt. Sofern es an einem Datum noch läuft. So sieht ein Vertrag aus, in dem nie definiert wurde, was Erfolg eigentlich sein soll.\nDie übliche Erzählung lautet, das seien die Chinesen gewesen, oder die politischen Kürzungen von 2012. Beides beschreibt den Auslöser und verfehlt die Ursache. Ein Unternehmen, das eine Parameteränderung in der Gesetzgebung eines einzigen Landes nicht überlebt, war vorher nicht gesund und danach kaputt. Es war die ganze Zeit nicht lebensfähig — nur hat es das niemand gemerkt, weil die Größe, an der man es hätte merken können, durch die Förderung ersetzt worden war. Der Verlust ist der billigste und schnellste Fehlerdetektor, den ein System besitzt. Die Subvention beseitigt nicht den Fehler. Sie beseitigt die Anzeige. Der Fehler läuft weiter, unbeobachtet, und wird jeden Tag teurer, an dem er nicht korrigiert wird.\nDeshalb ist das hier kein Streit über Klimapolitik. Man kann jede Annahme über Erderwärmung teilen und trotzdem sehen, dass hier zwei Dinge vermischt wurden, die nichts miteinander zu tun haben. Ob eine Technologie zugebaut werden soll, ist eine Zielfrage. Ob eine Struktur ohne Rückmeldung lebensfähig sein kann, ist keine. Der Zubau wurde erreicht — überwiegend mit importierten Modulen, nachdem die geförderte Fertigung verschwunden war. Das Ziel wurde also getroffen und der Apparat, den man dafür bezahlt hat, ist trotzdem tot. Wer das für einen Erfolg hält, hat den Adressaten nie definiert.\nDer Test dafür ist billig und dauert eine Minute. Nenne die Messgröße, an der man den Erfolg der Maßnahme erkennt. Nenne das Toleranzband, innerhalb dessen sie als in Ordnung gilt. Nenne das Kriterium, bei dem sie endet. Wer eines der drei nicht liefern kann, hat keine Maßnahme beschlossen, sondern einen Zustand eingerichtet. Ein Zustand kann weder gelingen noch scheitern. Er kann nur länger dauern. Für die deutsche Solarfertigung wurde in sechsundzwanzig Jahren keine dieser drei Größen jemals festgelegt. Es gab Zubauziele. Es gab nie ein Kriterium für Tragfähigkeit.\nBezahlt hat das nicht der Staat. Bezahlt haben es über die Umlage die Haushalte und die Betriebe, die ihren eigenen Tragfähigkeitstest gerade bestanden, während das Geld an Strukturen ging, die ihn nicht bestanden. Das ist die eigentliche Bilanz: Lebensfähigkeit wurde besteuert, Nicht-Lebensfähigkeit wurde finanziert. Die Rechnung dafür läuft bis in die 2030er Jahre weiter, weil die Zusagen zwanzig Jahre binden; sie sinkt danach von selbst, ohne dass irgendjemand etwas entschieden hätte.\nUnd die aktuelle Debatte wiederholt exakt den Fehler. Es wird über die Höhe verhandelt, über Übergangsfristen, über Kilowatt-Schwellen. Über die Frage, woran man in zehn Jahren erkennen wird, ob das Ganze funktioniert hat, verhandelt niemand. Wer ein System vor der Rückmeldung schützt, rettet es nicht. Er verlängert nur die Zeit bis zum Aufprall — und schickt die Rechnung an die, die gerade arbeiten.\nQuellen: EEG-Novelle 2026 (Kabinettsbefassung, Referentenentwurf BMWE); Agora Energiewende zur Kostenentwicklung der Solarförderung bis 2035; Redispatch-Kosten laut Berichterstattung zur EEG-Reform; Insolvenzchronologie Q-Cells (AG Dessau, April 2012), Solon (Dezember 2011), Sovello (Mai 2012); Fördermittel First Solar Frankfurt/Oder (Bund und Land Brandenburg).\n","externalUrl":null,"permalink":"/de/blog/solarfoerderung/","section":"Blogs","summary":"title: “Das Signal, das niemand hören wollte” date: 2026-07-23 draft: false description: “Suventionen: Das Signal, das niemand hören wollte.” tags: [“Politik”, “Steuerung”, “Sicherheit”, “Methode”] # Das Signal, das niemand hören wollte # Während dieser Tage im Kabinett darüber entschieden wird, ob die feste Einspeisevergütung für neue Solaranlagen ab 2027 ausläuft, wird wieder über die falsche Größe gestritten. 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