Experten… das ist eines der völlig überstrapazierten Wörter in der heutigen Zeit.
Jeden Tag finden sich neue “Experten”.
Der Markt wir mit “TOP”…. geflutet.
Und ich muss zugeben, ich bin kein Experte dieser Art.
Wenn man “der Beste ist”, so muss man das Keinem sagen.
Wenn man “nicht der Beste ist”, so sollte man das Keinem sagen.
Experten gibt es heute für Alles - bis hin zum Experten vom Schneiden nicht vorhandener Barthaare.
Unsere Gesellschaft verläßt sich auf „konstruktive“ Kritik als einen heimlichen Bestrafungs-Mechanismus.
Kritik ist immer negativ # Nichts, was heutzutage als Kritik bezeichnet wird, ist konstruktiv .
Es reduziert bloß die Selbstbestimmung des Individuums. (Schau mal, ich bin im Recht und Du im Unrecht)
Es gibt zwei Methoden, um jemandem zu sagen, daß er etwas tut, von dem man denkt, daß er es nicht tun sollte.

30 (Software)-Engineering-Themen, die seit 30 Jahren konstant geblieben sind # Anfängliche Anforderungen sind selten zu mehr als 50% vollständig. Die Anforderungen wachsen während der Entwicklung mit etwa 2% pro Kalendermonat. Etwa 20 % der anfänglichen Anforderungen verzögern sich bis zu einem zweiten Release. Das Finden und Beheben von Fehlern ist die teuerste Software-Aktivität. Das Erstellen von Papierdokumenten ist die zweitteuerste Softwareaktivität. Codierung ist die drittteuerste Softwareaktivität. Meetings und Diskussionen sind die viertteuerste Aktivität. Die meisten Formen des Testens sind weniger als 35% effizient beim Finden von Fehlern. Die meisten Formen des Testens berühren weniger als 50% des zu testenden Codes. Es gibt mehr Fehler in den Anforderungen und im Design als im Quellcode. Es gibt mehr Fehler in Testfällen als in der Software selbst. Defekte in Anforderungen, Design und Code betragen durchschnittlich 5,0 pro Funktionspunkt. Die Gesamteffizienz der Fehlerbeseitigung vor der Freigabe beträgt im Durchschnitt nur etwa 85 %. Etwa 15 % der Softwaredefekte werden an Kunden ausgeliefert. Ausgelieferte Defekte sind teuer und verursachen Kundenunzufriedenheit und technische Schulden. Etwa 5% der Module in Anwendungen enthalten 50% aller Defekte. Etwa 7 % aller Fehlerreparaturen führen versehentlich zu neuen Fehlern. Software-Wiederverwendung ist nur bei Materialien effektiv, die sich Null-Fehler nähern. Etwa 5 % der Software-Outsourcing-Verträge enden in einem Rechtsstreit. Etwa 35% der Projekte > 10.000 Funktionspunkte werden abgebrochen. Ungefähr 50% der Projekte > 10.000 Funktionspunkte kommen ein Jahr zu spät. Der Fehlermodus für die meisten Kostenschätzungen ist, zu optimistisch zu sein. Die Produktivitätsrate in den USA liegt bei etwa 10 Funktionspunkten pro Mitarbeitermonat. Die Auftragsumfänge für die Entwicklung liegen bei etwa 150 Funktionspunkten. Der Auftragsumfang für die Wartung beträgt ca. 750 Funktionspunkte. Entwicklung kostet in den USA etwa 1200 $ pro Funktionspunkt
(Bereich < $500 bis > $3000). Die Wartung kostet ca. 150 $ pro Funktionspunkt pro Kalenderjahr. Nach der Auslieferung wachsen Anwendungen während der Nutzung um etwa 8 % pro Kalenderjahr. Die durchschnittliche Fehlerbehebungsrate liegt bei etwa 10 Fehlern oder Defekten pro Monat. Programmierer und Manager benötigen jährlich etwa 10 Tage Schulung, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Projektleiter / Manager Stellenangebote heute…
Ein wünschenswertes Extra / ein Muss sind Zertifizierungen im Bereich Projektmanagement.
“Wie können wir nur ohne Zertifizierung uns auf eine solche Stelle bewerben und uns Projektleiter nennen?”
Eine solch schwachsinnige Frage wurde tatsächlich seitens einer Personalreferentin gestellt.
Schon 1986 gab es Projekte und die haben wir erfolgreich zum Abschluss gebracht. Zertifikate gab es nicht und trotzdem waren wir Projektleiter.
Danach haben wir in mehr oder weniger jeder Entwicklungs-Domäne (Software, Hardware, Mechanik, Personal, Verlagerung….) Erfolge verzeichnet.
Im Laufe der Zeit sind wir immer besser geworden, aber zertifiziert waren wir nie.
Sie ??müssen?? digitalisieren!! Müssen tun Sie gar nicht!
Jeder weiß es wieder am Besten. Bei der Digitalisierung jedoch ist eines klar.
Ohne Prozesse keine Digitalisierung.
Wir haben so viele Dinge, welche wir „aus dem Bauch heraus“ tun, dass es uns schwerfällt das Ganze zu beschreiben. Aber ohne die Definition der Prozesse, können Sie nicht digitalisieren.
Digitalisieren heißt Automatisieren. Aber was automatisieren Sie? Wenn Sie Ihre Prozesse nicht kennen und die zugehörigen „digitalisierungsfähigen Artefakte“ wird das nix.
Mehr oder weniger unsicher # Wir nutzen jetzt
SAFe® [Scaled Agile Framework] LESS. [Large Enterprise Scaled Scrum] und danach verschwindet die Firma im Nirwana .
SAF€ bzw. MOR€ wäre unseres Erachtens die bessere Beschreibung.
Its all about - make Money, make more money. # Maybe, maybe, make a lot more money.
immer wieder liest man, gerade in den aktuellen Tageszeitungen, das Unternehmen Mitarbeiter aufgrund der schlechten Konjunktur entlassen müssen.
Gerade derzeit entlassenen Automobilzulieferer und wohl auch Automobilfirmen viele Mitarbeiter, zumindest ist das angedroht. Begründet wird das mit der Entwicklung im Automobilsektor.
Mit dem folgen Text hier mache ich mich extrem angreifbar, weil ich sicherlich auf viele Punkte hinweise, welche ein Manager ungern hört.
Die Frage, die sich stellt, ist jedoch die, ob die sachliche Richtigkeit meiner Aussage vorhanden ist oder nicht.
Die Aussagen, die Sie von mir bekommen, mögen nicht diejenigen sein welche Ihnen gefallen, aber wenn sie jemanden haben wollen, der Aussagen trifft, um ihnen zu gefallen, wird sich die Welt nie verändern.
Zeit ist Geld # So lautet das geflügelte Wort.
Management möchte die Entwicklungszeiten immer weiter verkürzen, aber …es ist nicht so einfach.
Einige Dinge dauern nun mal Ihre Zeit. # Wenn man den Management / Vertriebsvorgaben folgt erlebt man sehr oft Eines:
Die Qualität sinkt, die Notwendigkeit der Task Force steigt.
Jede Task Force zieht weitere nach sich, weil zur Bewältigung der Task Force Personal aus anderen Projekten abgezogen wird. Damit ist die nächste Task Force vorprogrammiert.

Ich bin seit Jahren im Bereich Prozess, Projekt und Qualitätsmanagement unterwegs und denke, dass die maximale Kooperation der beste Ansatz ist.
Mit “Corona” ist in der Gesellschaft die vorhandene Situation aufgebrochen, welche - mit klarem Verstand - seit Jahren sichtbar war.
Die Gesellschaft ist sehr gespalten Diskussionen von Emotionen bestimmt werden (Hauptsächlich Angst) Faktenpräsentation wird mit “Beißreflex” beantwortet Covidiot Schwurbler ……. Es wird “Wissenschaft” vorgeschoben um eigene Verhaltensweisen zu rechtfertigen.
(Begründungen sind eher selten) Meinungen ersetzen Beobachtungen Wenn eine sachrichtige Aussage von einer Person kommt die einem nicht gefällt wird sie medial niedergemacht Dinge sind unrichtig weil Sie von der falschen Person kommen Dinge sind richtig weil Sie von der richtigen Person kommen
(Kindergarten kann das besser) …… Task Force # In einer solchen Situation “voller Emotionen” befinden sich auch oftmals Firmen.
Dann geht es in den “Task Force Modus”.
Die Einsetzung eines solchen “Task Force Modus” ist IMMER ein Zeichen für überlange Ignoranz von Fakten, ein Zeichen, dass die Berichte “geschönt” wurden und auch ansonsten die Stimmung mies ist.
In den seltensten Fällen gibt es “technische Task Force”.
Es sind fast immer “politische Task Forces”, d.h. es ist fast immer dem Management anzulasten, dass es passiert ist. Ausbaden sollen es die Mitarbeiter, meist sogar diejenigen, welche von Anfang an auf den Fehler hingewiesen haben.
Ich persönliche hasse es, wenn die Mitarbeiter das ausbaden dürfen was das Management versaut hat, so auch im Rahmen von Corona. Das ist auch der Grund warum ich hier die Situation aus Sicht eines Projekt-/Qualitätsleiter aufgeschrieben habe.
Qualität produziert Geld ist ein Gedankenkonzept, dass nicht so wirklich existiert # Die ISO/IEC 33001 (früher15504) SPICE © # bewertet die Software Prozessfähigkeit Ihrer Organisation. # Na wieso soll man das kondensierte Wissen aus dieser Norm nicht nutzen, um damit erfolgreich zu sein.