Warum sich die ISO/IEC/IEEE-Normen im Systems Engineering selbst widersprechen – und warum das kein Zufall ist.
Wer im Systems Engineering arbeitet, kennt das Gefühl: Man kauft eine Norm für mehrere hundert Euro, liest sie durch, und stellt fest – das steht doch schon in der anderen Norm, die man letzten Monat gekauft hat. Nur anders formuliert. Und manchmal widersprüchlich.
Ich habe mir die sieben Kernnormen des Requirements Engineering vorgenommen – ISO/IEC/IEEE 29148, 15288, 12207, IEEE 830, IEEE 1362, ISO/IEC/IEEE 24748 und 24765 – und systematisch verglichen. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Ich habe es satt.
Nicht die Energiewende. Nicht die Diskussion über Atom oder Wind oder Gas. Ich habe es satt, dass in diesem Land seit Jahren lautstark über Energiepolitik gestritten wird, ohne dass irgendjemandem aufzufallen scheint, dass die meisten Diskutanten die physikalischen Grundlagen nicht begriffen haben. Nicht ansatzweise. Und das — das ist kein Detail. Das ist der Kern des Problems.
Wer Physik ignoriert, baut keine Zukunft. Er baut Illusionen. Und Illusionen haben in der Energieversorgung eines Industrielandes keine Daseinsberechtigung.
Es ist wieder Wahlkampf. Die Plakate hängen. Die Presse schreibt pflichtbewusst ihre Artikel. Wahlprogramme werden seziert, bewertet, kommentiert.
Was fehlt? Immer dasselbe.
Eine Gegenüberstellung: # Was wurde versprochen – und was wurde gehalten? # Nicht als akademische Übung. Sondern wie man das in jedem halbwegs professionellen Unternehmen täte: Soll/Ist-Vergleich. Ohne Schönfärberei.
Es klingt vernünftig, motivierend, fast zwingend: „Zuerst die Quick Wins abarbeiten – mit wenig Aufwand viel Wirkung erzielen.“ In der Produktion, Instandhaltung, im Maschinenbau, in der Logistik, im Anlagenbau – fast überall wird so priorisiert. Und fast überall zahlen Unternehmen später einen hohen Preis dafür.
Das Problem ist nicht, dass kleine Verbesserungen grundsätzlich schlecht wären. Das Problem ist die Reihenfolge und der Fokus, den Quick Wins erzeugen.
Typisches Muster in der Industrie:
Oder: Warum wir für 30 Normen mehr ausgeben als für 400 Vorgaben
Es gibt diese Momente in Unternehmen, in denen man sich fragt: Haben die eigentlich noch alle Latten am Zaun?
Hier die Fakten: Im Finanzbereich geben Unternehmen zigtausende Euro für ERP-Systeme, WaWi-Software und Controlling-Tools aus. Der Grund? Sie müssen typischerweise etwa 30 maximal 110 Rechtsvorgaben im Steuerrecht. Klarheit und Wahrheit – so will es das Finanzamt. Jeden Beleg, jede Transaktion, jede Bewegung lückenlos dokumentiert, revisionssicher, GoBD-konform.
Ich bin zertifizierter …“ – füllen Sie die Lücke nach Belieben. Egal ob „Agile Coach“, „KI-Experte“ oder „Experte für irgendwas“ – die Welt der Zertifikate boomt. Überall werden Seminare angeboten, für alles und jeden. Man besucht ein Wochenende, lernt (manchmal) etwas Neues, und am Ende gibt’s das heiß begehrte Zertifikat. Aber was ist das eigentlich wert?
Mein erstes Mal # Vor über 40 Jahren, als ich noch Leiter der technischen Dokumentation im Mess- und Regelanlagenbau war, wurde ich zu einem Seminar geschickt: „Technische Dokumentation“. Am Ende gab’s ein Zertifikat. Ehrlich gesagt, das war der einzige Grund, warum ich durchgehalten habe. Damals dachte ich noch, so ein Zertifikat hätte Gewicht. Heute weiß ich: Es kommt nicht auf das Papier an.
Vorwort:
Dies ist eine sehr kurze Analyse, der Situation Deutschlands, und ein möglicher Lösungsansatz.
Ich habe mir keine Wochen und Monate Zeit genommen, sondern „nebenbei“ in meiner Freizeit hier eine sehr kurze Analyse geschrieben, also sehen Sie mir Unvollständigkeiten und ggf. Fehler nach.
Alternativ: Gegen Einwurf von Münzen mache ich da auch mehr.
Während die Medien an den Lippen der Politiker hängen und deren Absichtserklärungen ohne jegliche Bindewirkung sezieren vorab die Feststellungen:
Sie mögen sich fragen, was das auf einem Business Blog zu suchen hat, aber – seien Sie doch so nett und folgen mir ein paar Minuten.
Ich verstehe auch die AFD, Musk, Trump, Grüne, Linke, SPD, FDP, CDU etc.
Verstehen ist eine Fähigkeit. Wenn, was in unseren Medien und politischen Diskussionen „XXX-Versteher“ als Negativpunkt geframt wird, denke ich mir immer.
„Wie schwachmatisch muss man sein, um eine Fähigkeit (Verstehen) als negativ zu framen?“
„Drama“ in Thüringen und wildes Geheule.
Die armen (Zutreffende Partei einsetzen) und die (Attribut einsetzen) (Zutreffende Partei einsetzen).
Das ist so der Tenor, typischerweise ausgeführt als:
Die armen (Grünen) und die (rechte / gesichert extremistische) (AFD).
Die Diskussionen gehen derzeit wild hin und her, und man hat einen Schuldigen – der natürlich immer der Gegenüber ist (sic!). Ich hatte das mal in 2022 Können wir bitte wieder diskutieren und in „Ursache oder Effekt“ mal kurz beschrieben. Daher meine Frage, als Wake Up Call

Kennen Sie das Gesetz von Conway?
Organisationen (Firmen) welche Systeme (Produkte) entwerfen (produzieren) sind dahingehen eingeschränkt, Systeme (Produkte) zu entwickeln (herzustellen), welche eine Abbildung der Kommunikation der Organisationsstruktur sind.
Andersherum:
Zu dem Maße, wie Sie Kommunionsprobleme in der Organisation haben (z.B. dauerhaft: Abstimmungsmeetings, Meetings ….) ist die Qualität der Produkte ihrer Organisation mangelhaft.
Vergleichen Sie eine Organisation einer Firma mit einem Körper.
Wenn der Fuß regelmäßig eine Abstimmung benötigt, was er zu tun hat, wird das Laufen zur Qual.
Solange Sie den Bestandteilen der (Körper) – Organisation im Detail mitteilen müssen was gebraucht wird und was diese zu tun haben und wie, müssen Sie sich nicht wundern, wenn der Körper / die Organisation nicht funktioniert. Micromanager machen das sehr gerne. Auch sind die entsprechenden „Kommunikations-Silos“, Seilschaften oder auch zum Teil Mafiöse Strukturen, diejenigen, welche den Zusammenbruch der Kommunikation in einer Organisation bedeuten.
Zuerst sinkt die Kommunikation und auf dem Fuße folgt die Qualität. Dann gehen die Kunden und dann … kommt die negativspirale richtig in Gang.