Oder: Warum wir für 30 Normen mehr ausgeben als für 400 Vorgaben
Es gibt diese Momente in Unternehmen, in denen man sich fragt: Haben die eigentlich noch alle Latten am Zaun?
Hier die Fakten: Im Finanzbereich geben Unternehmen zigtausende Euro für ERP-Systeme, WaWi-Software und Controlling-Tools aus. Der Grund? Sie müssen typischerweise etwa 30 maximal 110 Rechtsvorgaben im Steuerrecht. Klarheit und Wahrheit – so will es das Finanzamt. Jeden Beleg, jede Transaktion, jede Bewegung lückenlos dokumentiert, revisionssicher, GoBD-konform.
Ich bin zertifizierter …“ – füllen Sie die Lücke nach Belieben. Egal ob „Agile Coach“, „KI-Experte“ oder „Experte für irgendwas“ – die Welt der Zertifikate boomt. Überall werden Seminare angeboten, für alles und jeden. Man besucht ein Wochenende, lernt (manchmal) etwas Neues, und am Ende gibt’s das heiß begehrte Zertifikat. Aber was ist das eigentlich wert?
Mein erstes Mal # Vor über 40 Jahren, als ich noch Leiter der technischen Dokumentation im Mess- und Regelanlagenbau war, wurde ich zu einem Seminar geschickt: „Technische Dokumentation“. Am Ende gab’s ein Zertifikat. Ehrlich gesagt, das war der einzige Grund, warum ich durchgehalten habe. Damals dachte ich noch, so ein Zertifikat hätte Gewicht. Heute weiß ich: Es kommt nicht auf das Papier an.
Vorwort:
Dies ist eine sehr kurze Analyse, der Situation Deutschlands, und ein möglicher Lösungsansatz.
Ich habe mir keine Wochen und Monate Zeit genommen, sondern „nebenbei“ in meiner Freizeit hier eine sehr kurze Analyse geschrieben, also sehen Sie mir Unvollständigkeiten und ggf. Fehler nach.
Alternativ: Gegen Einwurf von Münzen mache ich da auch mehr.
Während die Medien an den Lippen der Politiker hängen und deren Absichtserklärungen ohne jegliche Bindewirkung sezieren vorab die Feststellungen:
Sie mögen sich fragen, was das auf einem Business Blog zu suchen hat, aber – seien Sie doch so nett und folgen mir ein paar Minuten.
Ich verstehe auch die AFD, Musk, Trump, Grüne, Linke, SPD, FDP, CDU etc.
Verstehen ist eine Fähigkeit. Wenn, was in unseren Medien und politischen Diskussionen „XXX-Versteher“ als Negativpunkt geframt wird, denke ich mir immer.
„Wie schwachmatisch muss man sein, um eine Fähigkeit (Verstehen) als negativ zu framen?“
„Drama“ in Thüringen und wildes Geheule.
Die armen (Zutreffende Partei einsetzen) und die (Attribut einsetzen) (Zutreffende Partei einsetzen).
Das ist so der Tenor, typischerweise ausgeführt als:
Die armen (Grünen) und die (rechte / gesichert extremistische) (AFD).
Die Diskussionen gehen derzeit wild hin und her, und man hat einen Schuldigen – der natürlich immer der Gegenüber ist (sic!). Ich hatte das mal in 2022 Können wir bitte wieder diskutieren und in „Ursache oder Effekt“ mal kurz beschrieben. Daher meine Frage, als Wake Up Call

Kennen Sie das Gesetz von Conway?
Organisationen (Firmen) welche Systeme (Produkte) entwerfen (produzieren) sind dahingehen eingeschränkt, Systeme (Produkte) zu entwickeln (herzustellen), welche eine Abbildung der Kommunikation der Organisationsstruktur sind.
Andersherum:
Zu dem Maße, wie Sie Kommunionsprobleme in der Organisation haben (z.B. dauerhaft: Abstimmungsmeetings, Meetings ….) ist die Qualität der Produkte ihrer Organisation mangelhaft.
Vergleichen Sie eine Organisation einer Firma mit einem Körper.
Wenn der Fuß regelmäßig eine Abstimmung benötigt, was er zu tun hat, wird das Laufen zur Qual.
Solange Sie den Bestandteilen der (Körper) – Organisation im Detail mitteilen müssen was gebraucht wird und was diese zu tun haben und wie, müssen Sie sich nicht wundern, wenn der Körper / die Organisation nicht funktioniert. Micromanager machen das sehr gerne. Auch sind die entsprechenden „Kommunikations-Silos“, Seilschaften oder auch zum Teil Mafiöse Strukturen, diejenigen, welche den Zusammenbruch der Kommunikation in einer Organisation bedeuten.
Zuerst sinkt die Kommunikation und auf dem Fuße folgt die Qualität. Dann gehen die Kunden und dann … kommt die negativspirale richtig in Gang.
„Du hast Recht, aber das kann man so nicht sagen“, habe ich mal unter „Tiernamen“ beschrieben. Je mehr ich sehe was passiert, desto häufiger komme ich wieder auf die Idee Tiernamen zu vergeben. Wenn Dinge, über die man seit 40 Jahren nicht mehr nachdenkt, weil man Sie als Standardverhaltensweisen etabliert hat, einen als Außerirdischen erscheinen lassen, ist es sehr schwer ruhig zu bleiben.
„Mach dich erstmal unbeliebt, dann nimmt man dich auch wahr“
Immer wenn man denkt es geht nicht blöder, kommt man an “Experten”, welche da doch noch Potential zeigen.
Der Text, welcher dort für eine
Erkennungsmaßnahme
und ebenso als Vermeidungsmaßnahme im Design verwendet und mit der
Auftretenswahrscheinlichkeit 2
sowie Entdeckungswahrscheinlichkeit 2 bewertet wurde.
TÖRÖ, TÖRÖ
An weiteren Maßnahmen zur Risikominimierung wird gearbeitet. Dabei sollen erste Erfahrungen aus dem Prozess berücksichtigt werden und mit einfließen.
Abgeschlossene Maßnahmen aus einer FMEA (Sic!)
Sie kennen den Ausdruck: „Man kann ein Problem nicht mit der gleichen Denkweise (Verhaltensweise) lösen, wie es entstanden ist?
Aber auf Sie trifft das nicht zu, oder doch?
Okay, wenn es nicht zutrifft, läuft alles Bestens, kaum Probleme, Projekte in Time, Budget und Qualität, Produktion reibungslos, Mitarbeiter glücklich….
Wenn das nicht der Fall ist, Sie gegebenenfalls an einer Restukturierung ( ess muss nicht immer IDW 6 sein) arbeiten, oder das ins Auge fassen, mag der folgende Text für Sie interessant sein.
Wie kann der das denn sagen „Projektleiter sind die besseren CEO’s“, werden Sie einwenden wollen. Ich hoffe Sie werden mir zustimmen, nachdem Sie diesen Text gelesen haben. Je länger man in „Organisationem auf Zeit“ == Projekten tätig ist, desto eher sieht man, wie das Ganze an einem Stück zusammenhängt.
Projekt-, Prozess-, Kosten-, Risiko-, Konfigurations- und Qualitätsmanagement… All the same # Warum:
Ich beginne mal mit der grundlegenden Sicht.
Allein schon in der Definition des Projektes, unterscheidet sich nicht viel von einer gesamten Firma, das Wort „einmalig“ macht den Unterschied.