Im Moment läuft eine riesige Welle: Überall KI. Jeder redet von Agenten, von Automatisierung, von „dem Ding, das jetzt alles übernimmt". Und genau hier liegt der Denkfehler.
Warum der KI-Hype ohne saubere Prozesse teuer scheitert — und was Sie stattdessen tun sollten.
Eine KI — und erst recht ein Agent — ist kein Zauberstab, der schlechte Arbeit in gute verwandelt. Sie ist ein Beschleuniger. Und ein Beschleuniger macht beides schneller: das Gute und das Kaputte.
Der Agent fährt Ihren kaputten Prozess nur schneller gegen die Wand
Warum der KI-Hype ohne saubere Prozesse teuer scheitert — und was Sie stattdessen tun sollten.
Im Moment läuft eine riesige Welle: Überall KI. Jeder redet von Agenten, von Automatisierung, von „dem Ding, das jetzt alles übernimmt". Und genau hier liegt der Denkfehler.
Eine KI — und erst recht ein Agent — ist kein Zauberstab, der schlechte Arbeit in gute verwandelt. Sie ist ein Beschleuniger. Und ein Beschleuniger macht beides schneller: das Gute und das Kaputte.
Ein unbequemer Text über KI, Berufe und die Frage, ob du mitmachst oder überrollt wirst. # Lass uns aufhören, höflich zu sein. Die meisten Texte über „KI und die Zukunft der Arbeit" sind Beruhigungsprosa. Sie sagen dir, dass alles nicht so schlimm wird, dass der Mensch unersetzlich bleibt, dass du nur ein bisschen „mitnehmen" musst. Das ist Unsinn, und du spürst, dass es Unsinn ist. Deshalb dieser Text.
“Im Spinnennetz gefangen (Opinion-Driven Decisions) vs. Kontrolle durch Struktur (OTSM)” 40–50 % des Entwicklungsaufwands entsteht durch vermeidbare Nacharbeit. Nicht durch technische Komplexität — durch fehlende Grundlagen.
Eine empirische Bestandsaufnahme der wichtigsten Methoden: was belegt ist, was nur behauptet wird, und was wirklich funktioniert.
Die Ausgangslage # „Die Wahl einer Entwicklungsmethode hat eher mit dem Beitritt zu einer Sekte zu tun als mit einer technischen Entscheidung."
In der Luftfahrt ist es ein physisches Gesetz. Im Unternehmen ist es eine Entscheidung. Wer nur auf die Probleme starrt, wird genau dort landen.
Jeder Pilot lernt es in den ersten Flugstunden: Das Flugzeug folgt dem Blick. Schaust du auf das Hindernis, drehst du unbewusst das Steuer genau dorthin. Der Ausweg liegt nicht darin, die Hindernisse zu ignorieren — sondern den Blick konsequent auf das Ziel gerichtet zu halten, während du die Gefahr peripher registrierst.
Wissen Sie was Sie Ihre Toolkette kostet? - Sind Sie sicher die richtige Wahl getroffen zu haben?
Der Preis des Produktes ist eines, aber die Synchronisations und Fehlkerkosten …….
Ein kleiner Kalkulator - im Zuge der Entwicklung von OTSM
Warum sich die ISO/IEC/IEEE-Normen im Systems Engineering selbst widersprechen – und warum das kein Zufall ist.
Wer im Systems Engineering arbeitet, kennt das Gefühl: Man kauft eine Norm für mehrere hundert Euro, liest sie durch, und stellt fest – das steht doch schon in der anderen Norm, die man letzten Monat gekauft hat. Nur anders formuliert. Und manchmal widersprüchlich.
Ich habe mir die sieben Kernnormen des Requirements Engineering vorgenommen – ISO/IEC/IEEE 29148, 15288, 12207, IEEE 830, IEEE 1362, ISO/IEC/IEEE 24748 und 24765 – und systematisch verglichen. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Ich habe es satt.
Nicht die Energiewende. Nicht die Diskussion über Atom oder Wind oder Gas. Ich habe es satt, dass in diesem Land seit Jahren lautstark über Energiepolitik gestritten wird, ohne dass irgendjemandem aufzufallen scheint, dass die meisten Diskutanten die physikalischen Grundlagen nicht begriffen haben. Nicht ansatzweise. Und das — das ist kein Detail. Das ist der Kern des Problems.
Wer Physik ignoriert, baut keine Zukunft. Er baut Illusionen. Und Illusionen haben in der Energieversorgung eines Industrielandes keine Daseinsberechtigung.
Es ist wieder Wahlkampf. Die Plakate hängen. Die Presse schreibt pflichtbewusst ihre Artikel. Wahlprogramme werden seziert, bewertet, kommentiert.
Was fehlt? Immer dasselbe.
Eine Gegenüberstellung: # Was wurde versprochen – und was wurde gehalten? # Nicht als akademische Übung. Sondern wie man das in jedem halbwegs professionellen Unternehmen täte: Soll/Ist-Vergleich. Ohne Schönfärberei.
Es klingt vernünftig, motivierend, fast zwingend: „Zuerst die Quick Wins abarbeiten – mit wenig Aufwand viel Wirkung erzielen.“ In der Produktion, Instandhaltung, im Maschinenbau, in der Logistik, im Anlagenbau – fast überall wird so priorisiert. Und fast überall zahlen Unternehmen später einen hohen Preis dafür.
Das Problem ist nicht, dass kleine Verbesserungen grundsätzlich schlecht wären. Das Problem ist die Reihenfolge und der Fokus, den Quick Wins erzeugen.
Typisches Muster in der Industrie: