Meine Antwort an Campact

 

Liebes Campact Team,

 

ich stimme euch überhaupt nicht zu, was die Straffreiheit anbelangt.

Dass dies insbesondere für die Politiker gilt ist ein ganz anderes Thema.
(Da gehörten alle Verantwortungslosen IMHO seit Jahren schon längst in den Bau und die Liste ist recht groß)

Aber, wenn wir es nicht schaffen bestehende Gesetze durchzusetzen - und da versagt der Staat seit Jahren aufgrund "religiöser" oder was auch immer noch als Rechtfertigung genommen wird, Gründe, oder - mit den Worten meines Anwalts:

"Was interessiert es die Bundesregierung, was im Grundgesetz steht?" 

Was ist das Gesetz dann noch wert?

Ihr unterstützt nun das - absolute NICHTZUSTIMMUNG.

Wie wäre es wenn Ihr in euren Kampagnen dann die übermäßige Nutzung von Primärenergiequellen durch das Militär oder so was - wie Ab in den Knast Ursula Tage einführen würdet.

Die wirkliche Ursache öffnet die Tür zur Lösung - nicht das Ablenken von den wirklichen Themen .

Mit freundlichen Grüßen | Sincerely| 此致

蔡荣耀Thomas Arends

 

 

Am 06.04.2019 um 01:41 schrieb Campact <info@campact.de>:

 

  
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 

Keine Strafe für Klimastreiks

Zehntausende Schüler*innen demonstrieren für den Klimaschutz. Doch die Verantwortlichen handeln nicht – viele attackieren die Jugendlichen. Jetzt folgt der nächste Angriff: Strafen sollen die Schulstreiks beenden. Darum brauchen die jungen Menschen jetzt Ihre Unterstützung: Bitte unterzeichnen Sie unseren Solidaritätsappell!

 
 
 
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Hallo Thomas Arends,

Strafen für Streiks: Erst haben viele die protestierenden Schüler*innen belächelt und beleidigt. Nun drohen Politiker*innen mit härteren Mitteln. Mehrere Landesregierungen erwägen Strafen.[1] Selbst der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann befürwortet Sanktionen und meint, die Proteste müssten „ein Ende finden“.[2] Und auch die Diskussion über Bußgelder an einer Münchener Schule schüchtert viele Jugendliche ein.[3]

Seit Monaten gehen die Jugendlichen Freitag für Freitag auf die Straße – jede Woche sind sie in den Nachrichten. Vielen Politiker*innen macht das offenbar Angst. Anstatt endlich etwas für den Klimaschutz zu tun, verunsichern sie die Schüler*innen mit Strafdrohungen. Dabei sind die jungen Menschen unsere große Hoffnung: Mit ihnen wächst eine Bewegung heran, die den jahrzehntelang ignorierten Klimaschutz endlich zum politischen Großthema macht. 

Mit einem Solidaritätsappell zeigen wir: Wir sind bei Euch! Wenn Politiker*innen die Schulstreiks weiter verunglimpfen, wollen wir mit unserem Appell an der Seite der Schüler*innen stehen. Je mehr wir sind, desto deutlicher wird: Sanktionsdrohungen machen die Klimastreiks nur noch stärker. Wir fordern: Die Politik soll endlich das Klima schützen. Dann können die Jugendlichen auch zurück zur Schule. Bitte unterstützen Sie die Schüler*innen mit Ihrer Unterschrift.

 
 
 
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Luisa, Jakob, Linus – was Greta Thunberg im August in Schweden begann, führen sie und Hunderttausende andere in Deutschland fort. Vor wenigen Wochen waren 300.000 gleichzeitig auf der Straße – es sind die größten Klimaproteste, die es hier bislang gab. Die Schulstreiks der Fridays-For-Future-Bewegung sind bitter nötig. Denn die Welt steht vor einem Klimakollaps. Die Bundesregierung ignoriert das: Sie vertagt den Klimaschutz auf später – und versagt beim Kohleausstieg.[4]

Statt endlich zu handeln, machen sich Politiker*innen über die Jugendlichen lustig und beleidigen sie. FDP-Chef Christian Lindner kanzelt sie als ahnungslose Kinder ab, die die Politik den Profis überlassen sollten.[5] Bildungsminister*innen von Union und FDP drohen Schüler*innen mit Geldbußen.[6] Die AfD feiert: „Endlich setzt es Konsequenzen für die ‘#FridaysforFuture’-Schulschwänzer!“[7]

Die Erwachsenen lenken ab – damit sie keine Verantwortung übernehmen müssen. Statt die Kinder und Jugendlichen für ihr Engagement zu bestrafen, sollten die Politiker*innen einfach ihren Job machen. Sie müssen die selbst gesteckten Klimaziele erreichen. Solange die Erwachsenen nicht handeln, haben die Schüler*innen jedes Recht, für ihre Zukunft auf die Straße zu gehen. Bitte erklären Sie sich mit den jungen Menschen solidarisch und unterzeichnen Sie unseren Appell!

 
 
 
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Herzliche Grüße
Annemarie Großer, Campaignerin
Lynn Gogolin-Grünberg, Campaignerin

PS: Mehr als 26.800 Wissenschaftler*innen schließen sich den Jugendlichen an: „Die jungen Menschen fordern zu Recht, dass sich unsere Gesellschaft ohne weiteres Zögern auf Nachhaltigkeit ausrichtet.“[8] Zeigen auch Sie: Wer für das Klima eintritt, soll dafür nicht bestraft werden! 

 
 
 
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[1]„‘Das kann nicht ewig so weitergehen’“, Welt, 2. April 2019
[2]„Klimaprotest in NRW. Ministerium will bei streikenden Schülern hart durchgreifen“, Spiegel Online, 15. Februar 2019 
[3]„München: Doch kein Bußgeld wegen Schülerstreiks - München - Süddeutsche.de
[4]„Die Koalition rettet vorerst nur ihr eigenes Klima“, Süddeutsche Zeitung, 15. Februar 2019
[5]„Lindner spricht streikenden Schülern Klima-Kompetenz ab“, Tagesspiegel, 10. März 2019
[6]„Schülerstreiks fürs Klima. Ministerium empfiehlt Geldbußen“, die tageszeitung, 1. Februar 2019
[7]Twitter-Post der Alternative für Deutschland, 3. April 2019
[8]„Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt“, Stellungnahme der Scientists for Future, 2019

 
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